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Jüdische Rundschau · 1938-09-23 · Heft 76-77 (23.9.1938) · page 19

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 76-77 (23.9.1938)
Date
1938-09-23
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Seife 2 KINDER-RUNDSCHAU Nr. 16 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 7677, 23 SEPT. 193S Berliner Juden im Biedermeier Von Dr. Hanns R e i ß n e r An dieser Stelle wurde vor geraumer Zeit (25. August 1036) ein Rückblick auf die Berliner judenheit am Vorabend der Emanzipation geworfen. Es mag daher reizvoll sein, sich darüber Rechenschaft zu geben, wie das erste Menschenaltcr der Emanzipationszeit die Personen und Dinge abgewandelt hat. Die Geschichisläuffe erfuhren gerade damals wieder einen entscheidenden Einschnitt. Auch für die jüdische Bevölkerung Preußens war gerade ein bedeutsamer gesetzgeberischer Akt ergangen. Die Neuordnung des judenwesens für das Großhcrzogtmn Posen gab den dort naturalisierten Juden erstmalig die Möglichkeit der Wohnsitzverlegung in die altpreußischen Provinzen. Damit sollte in der Zusammensetzung der Berliner Judenheit künftig ein neues Bevölkerunjrselement mitbestimmen. Bevölkerungsbewegung der Berliner Juden Die bloßen Ziffern weisen aus, daß schon vor der verstärkten Zuwanderung von Juden aus Posen die Berliner Judenheit sich von 3200 Köpfen im Jahre 1800 auf 3000 Köpfe im Jahre 1834 vermehrt hatte. Der verhältnismäßige Anteil der Juden an der Berliner Zivilbevölkerung war in dieser Zeitspanne aber gleichwohl um 10 v, H. gesunken. Dieser Rückgang setrte jedoch nur eine bereits seit langem bemerkbar gewordene Strömung fort. Seit 1780 war der verhältnismäßige Anteil der Juden in Berlin dauernd rückläufig gewesen. (1780: 3,1 v. H.; 1800: 2,2 v. H.; 1834: 2 v. H.) Uebrigcns war diese Erscheinung nicht auf die Juden beschränkt. Auch die übrige Zivilbevölkerung ׳ nichtdeutscher Herkunft, Franzosen und Böhmen, verlor ständig an verhältnismäßigem Anteil. (Franzosen Böhmen und Juden insgesamt 1780: 0 v. H.; 1800: 5,45 v. H.; 1834: 4,5 v. H. Einen gewissen Ausgleich bot für den Kopfbestana nur die Tatsache der Zuwanderung aus der Provinz. Diese Bewegung brachte der jüdischen Bevölkerung Berlins in den ersten 30 ]ahren aus den altpreußischen Provinzen, Vorzugsweise Osteibiens, einer! Zuwachs von etwa 3000 Seelen, also fast soviel, wie die gesamte Gemeinde im Jahre 1800 überhaupt umfaßt hatte. Bei einem Geburtenüberschuß von etwa 200 Köpfen in dieser Zeitspanne war aber gleichzeitig ein Abgang unter Lebender! von etwa 2000 Seelen zu verzeichnen gewesen, die damals die Taufe nahmen, mithin runct zwei Drittel des Bestandes bei Jahrhundertbeginn. Die Taufbewegung erfaßte gerade die im besten Mannesalter stehende Generation mit besonderer Stärke, wie aus der Entwicklung der Geburten- und Sterbeziffern geschlossen werden kann. Zwar lag bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der preußischen Monarchie die jüdische Geburtenziffer verhältnismäßig unter der christlichen. (35,4 v. T. bei den Juden gegenüber 40,01 v, T. bei den Christen.) In Berlin war der Abstand zwischen beiden Verhältnisziffern jedoch mehr als doppelt so hoch als im Durchschnitt der Monarchie. (Berliner Juden im Jahre 1833: 23 v. T. gegenüber 34 v. T. bei den Christen.) Es wäre verfehlt, diesen Rückgang auf bewußt geübte Geburtenkontrolle zurückzuführen, wie sie erst in späterer Zeit an Umfang gewann. Vielmehr hatten diejenigen Berliner Familienväter, die Mitglieder der Jüdischen Gemeinde blieben, durchweg eine nicht unansehnliehe Kinderschar. Nathan Israel z. B., der Begründer der Firma N. fsraei, hatte acht Kinder; Samuel Bleichröder, der Begründer der Firma S. Bleichröder, hatte deren sechs. Die Taufbewegung beschwor also bereits damals die Anfänge einer Vergreisung der jüdischen Gemeinschaft im Verhältnis zur Oesamtbevölkerung herauf. Diese Tendenz wird aus den Sterbeziffern deutlich. Die Verhältniszahl der Todesfälle über 14 Jahren betrug bei den Christen 14,7 v. T., unter den Juden jedoch 17 v. T. Teilweise damit zusammen hangt die Tat- Sache, daß die Verhältniszahl der Totgeburten und der Kinder- Sterblichkeit bis zu 14 Jahren bei den Juden noch nicht einmal halb so groß war wie unter den Christen (24,6 gegenüber 51,7 v. H. der Todesfälle überhaupt). Auch dieser bis zur Gegenwart bemerkbare Zug ist also auf eine alte Tradition zurückztiführen. Wirtschaftlich« Betätigung Die Glieder des jüdischen Erwerbslebens der dreißiger Jahre waren überwiegend Familien, die erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts den Weg nach Berlin gefunden haften. Fahrtkanten von sog. Oinghams ft Jndiennes, das sind besondere baumwollene Stoffe, waren Borchardt, Fraustadt und Schott-!ander. Eine Seidenzetig-Manufaktur ging unter der Firma Liebermann. Die Firma J. H. Beer betrieb eine Zuckersiederei. Unter den Baumwoll- und Modehandhingen am Mühtendamm waren die Herren Bloch, Salomon u. a. Eine bedeutende Putz- Warenhandlung war die von Levinstein. Sechsmal wöchentliche Börsenkursanzeigen gaben Philipsborn ft Busse heraus. Unter den Buchhändlern erscheinen die Firman Asher, Jacoby, Levy und Schlesinger. Ocrtllch« Verteilung Der Zug nach den! Westen hatte noch kaum begonnen. Die Familie Mendelssohn-Bartholdy bildete auch in dieser Beziehung eine Ausnahme; sie bewohnte bereits ein Privat- Kllnttlerlillfe <ler Jüdischen flemelnde Abt: Verunstaltungen (MHgl ck* Reicbsverb. der Jfid. Kulturb. in Deutschland) Sonnabend, 8. Oktober >0,1S Uhr, Rritderverelnasaal bi nai■•■ Kenian Kl PN I S ■ Wr ■TOI ■ mm Am F I 0 g I: ■RNA KLIIN K«rt«n iiiltl. St.ufri RM 1.50! 3-; 4.- h«i Philo, Kadern, POPPOlauBr, Puch• u.H«u*m1ist»r, Oranienburger Str.29, — Einlafi HUf* mit Kulturbund• od.R>Auaw*$s Gottesdienst der BZV und des MISRACHI xu den hohen Feiertagen im Saal MeinekestraßelO Kart•!) xu RM 1,50, 2,50 4,— und 5,—* im Vorverkauf bei dsr Anzeigenannahme der Jüdlschm Rundschau, Msinekestreß« 10 Einige Herrenv. Damenplätie noch vorhudan Außerdem im Heim der BZV, Rosenthaler Str. 44 Karten tu RM 1,- bl* 3,—im BZV-Heim, Rosenthaltr Str. 44 und in dar Buch• Handlung Salle«, Grenndierstr. 30 Bezirkstagungen der BZV Als Auftakt für die Winterarbeit veranstaltete der Berliner Zionistische Ortsverband am 19. und 20. September je eine Bezirkstagung für die westlichen und östlichen Gruppen, die von den aktiven Mitarbeitern zahlreich besucht waren. Ueber ״Die zionistische Aufgabe in dieser Zeit“ referierten Dr. Franz Meyer und Dr. Hans Friedenthal, indem sie in grollen Zügen die Situation des jüdischen Volkes in der Welt, insbesondere in Deutschland und Palästina darlegtcn. Wenn auch die Schwierigkeiten, die einer Klärung und Lösung des Juden- Problems entgegenstehen, zeitweise unüberwindlich und alle Auswcgsmögiichkcitcn verschlossen zu sein scheinen, so nimmt die zionistische Arbeit dennoch unter allen Umständen ihren Fortgang. Gerade in einer Zeit, in der immer neue Massen jüdischer Menschen sich ganz plötzlich dem ludenschicksal konfrontiert sehen, bietet die zionistische Anafyse der Judenfrage die einzige Möglichkeit realpolitischer Bctrachtung und den einzigen Hinweis zu Wegen, die zu einer Erleichterung und schließlich Entspannung führen. Die Aufbauarbeit in Palästina und die mit ihr zusammcnhängenden|aktueilen Fragen, wie die von zionistischer Seite seit Jahrzehnten geforderte Berufs Umschichtung, die weitere Errichtung von Arbeiter- und Mittelstandssiedlungen, der Transfer und die durch ihn ermöglichte planmäßige Wirtschaftsentwicklung in Ercz Jisrael wurden beleuchtet. Unsere Aufgabe bestellt nicht nur in der Durchdenkting bisher nicht gekannter Dinge. Die Judenfrage ist zu einem Welt- Problem geworden, so daß, wenn die Zionistische Organisation nicht schon bestünde, sie jetzt neu begründet werden müßte. Uebcr ״Erez Jisrael Fortschritte und Schwierigkeiten“ sprachen Dr. Josef Weiß und Dr. Kurt Licht. Gewiß seien die Hemmnisse gegenüber einer ruhigen Weiterentwicklung nicht zu übersehen, andererseits aber zeuge es für den unbeugsamen Willen und die kraftvolle innere Haltung unserer Menschen, daß seit Beginn der Unruhen (1936) 2 4 neue Siedlungen errichtet wurden, darunter auch solche für Olim aus Deutschland. Auf 24 000 Dunam Boden seien etwa 2000 Mittelstandssiedler und Chaluzim angesiedeit worden. Palästina sei — abgesehen von USA. •— dasjenige Land, das in diesen Jahren mehr Auswanderer aus Deutschland aufgenommen und eingeordnet habe als alle übrigen immigrationsländer zusammen genommen. Lieber die zionistische Arbeit in Berlin referierte in beiden Versammlungen Dr. David Schloßberg, indem er ein Bild sowohl über die bisherige wie die künftig geplante Arbeit entrollte. Das Reservoir an Menschen, die für die zionistische Sache gewonnen werden könnten, sei längst nicht erschöpft. Die Veranstaltungen der Unterbezirke und der Lehrstätte Ch. N. Bialik würden unverändert forlgesetzt werden. Mit großem Beifall wurde die Mitteilung aufgenonnnen, daß seit etwa drei Monaten die Zahl der neu h i 11 z u t r e t e n d e 11 M i t g I i cder die der durch Auswanderung aussclicidendeii wieder übersteige. Unsere Menschen seien zu geschulten zionistischen Mitarbeitern zu er/iehen, wohin auch immer sie wandern würden. Wenn auch die Judenheit Deutschlands als geschlossene Gruppe dem Untergang entgcgetigelie, so dürfe die Erinnerung an sie als wichtigen Faktor innerhalb des Gesamtjudentums nicht erhäschen. Deshalb stände der Feiertagsmonat Tisch ri unter dem Zeichen der vom KKL durchgeführten Aktion des ״S e f c r Sikaron“, in das sich alle jüdische!] Gemeinden und Institutionen in Deutschland, ihre Vorsteher, Funktionäre und .Mitglieder eintragen sollten. Dieses Spcndcnhuch <1 es Gedenkens, de- Frinncrns an die Vergangenheit, bilde zugleich die Drucke zu einen! praktischen Werk des Aufbaues für die Zukunft. Aus den Erträgm'ssen werde eine Siedlung für luden aus Deutschland in Erez Jisrael errichtet (,.Tel Sikaron׳‘). Jeder Eintrag in das Buch des Gedenkens sei ein Beitrag für den Aufhau. - In beiden Veranstaltungen folgte den Referaten eine lebhafte Aussprache. Eine Resolution im Sinne der Referate fand einstimmige Annahme O.S. ebäude auf der Leipziger Straße. Die Mehrzahl der jüdischen amiiien aber lebte vor wie nach im Zentrum, dem sog. Berliner Viertel, unweit der Synagoge Heidereutergasse. Hauptwohn- und Geschäftsgegend für Juden waren die Jüdenslraße, Klosferstr., Rosenstr., Pankowsgasse, Hoher Steinweg, Biscliofsfr., Heiligegeiststr., Spaiielatter Str. und Posfstr., tiachtwals der Sitz nicht unbedeutender Engrosgeschäfte. Jüdisches Schulwesen Ein altes Konversationshandbuch für Berlin und Potsdam (1S34), dem diese Angaben entnommen sind, bezeichnet als Hauptmerkmal seiner Zeit im Wirtschaftsleben die ״zweckmäßige Anwendung der Fortschritte der Wissenschaften auf den Gebrauch fürs praktische Leben“. Auch das jüdische Schulwesen hatte seit der Jahrhundertwende die gleiche Richtung eingeschlagen. Es bestanden neun jüdische Schulen unter der Oberaufsicht des Magistrates, die durch Prof, Ribbeck, den Gemeindetnitglieder! Denkt rechtzeitig an die Herbstbepf lanzungan Erika und Ceniaurien 1 Wenden Sie sich bitte an die FriedhofsgSrtnerei der Jüdischen Gemeinde Berlln-Welßensee, Lothringenstr. 22 / Tel. 56 40 36 Schriftliche und telefonische Auskünfte bereitwilligst Direktor des Friedrichsgyninasiums, ausgeübt wurde. Von diesen neun Schulen waren drei Knabenprivatanstalten. die man siel! wohl als eine Art weltliche Fortsetzung der früheren Cliadarim vorstellen darf. Eine vierte, unter Leitung des Dr. Jost in der Neuen Friedriehstraße, bezeichnete sich als höhere Schule. Die fünfte Anstalt war die sog. Aaronsche Stiftung in der Spandauer Straße. Ihr Vorsteher war Baruch Auerbach, mit dessen Namen das Berliner jüdische Erziehung*- wesen des 19. Jahrhunderts unlösbar verbunden ist. Das Hauptfeld seiner Tätigkeit waren die eigentlichen Gemeindeanstalten, und zwar die Schule, das Seminar und die Waisenanstalt in der Rosenstraße. Die Schule war vierklassig. Dem Direktor standen 11 Lehrer zur Verfügung. Die Schülerzahl hatte sich von 64 irn Jahre 1829 auf 186 im Jahre 1834 verdreifacht. Von ihnen erhielten etwa neun Zehntel freien Unterricht auf Kosten der Gemeindekasse. Der Berichterstattcr faßte sein Urteil üher die Schule wie folgt zusammen: ״Sie ist als Elementarschule zur Vorbildung für den arbei״ t enden G e w e 1־ b e s t a n d zweckmäßig organisiert, wobei übrigens nicht nur die geistige, sondern Haupts.!chlich auch die sittlich-religiöse Bildung der Kinder erstrebt, und man darf hin7nfügen, immer genügender erreicht wird"'. -- Mit der Knabenschule im Unterricht eng verbunden war die Waisenanstalt, in der 1831 sich acht Knaben befanden. Acht Frauen vertraten als sog. Ehrciimiittcr bei den Waisen die .Mutterstelle. ׳— Erst in der Errichtung begriffen war das Seminar. Neben diesen acht jüdischen Knabenanstalten bestand noch keine;Mädchen-Elementarschule; doch war eine solche, für den Herbst 183-1 vorbereitet. Eine sog. Nälischtile für jüdische Mädchen gab es in der Klosterstrallc. Diese beschränkte sich, wie der Name besagt, auf reinen Gewerbcunterricht. Uebrigens war der Uebergang zwischen einer Nähschule und einer Nähstube außerordentlich fließend. Aus solchen Nähschuleti entwickelten sielt nachmals ausgesprochene Wäseheherstellungsatelicrs. Jüdisches Biedermeier Will man den in den Dreißiger Jahren erreichten Zustand in einem Worte zusammenfassen, so verflechten sich die Einzelzüge zu einem Bilde pflichtbewußt-nüchternen Strebens im Alltag. Oh die Seele der Zeitgenossen für Feiertag« liches empfänglich war? Empfänglich wohl schon, aber doch noch nicht wieder in der Lage, den Eindruck zu verdichten und aus sich herauszusiellen. Einstweilen hatten die Menschen jüdischen Bluts, die sich mit schönen und edlen Dingen beschäftigten, die Mendelssohns und Ebers, die Be- Ziehung zum Judentum abgestreiff. Rahe! Varnhagen und Michael Beer waren ein Jahr zuvor ins Grab gesunken. Die Generation Max Liebcrmanns aber war noch ungehoren. Inzwischen Hefen die ersten Anträge Poseitscher Juden auf Naturalisation. Wer in! Besitze des Papiers war, durfte in die preußischen Stammprovinzen ubersiedcln, Für diese jüdische Generation wurde Reriin das Durchgangsfor in die Weit, in der man sich verlieren oder sich behaupten muß. Mitarbeit bei der Winterhilfe. Damen und Herren, dfe in der kommenden Winterhilfe hei den Sammlungen ehrenamtlich tätig sein wollen, werden gebeten, sich schriftlich bei der Abteilung ״Haiissammiung“ der Jüdischen Winter- Hilfe, Berlin C 2, Rosenstr. 2 -4־ oder telephonisch (41 67 11! Apparat 50) zu melden. Englische Fortbildung. Die Schuhabteilung der Rciehsvertretung teilt mit: Es ist in Aussicht genommen, in der Zeit vom 23. Dezember bis 2. Januar 1930 eine l'ortbildungstagung für Lehrer des Englischen zu veranstalten. Vor* gesehen sind: Grammatik, schriftliche Uehtmgen, Konversation und Vorträge durch einen englischen Lektor. Voranmeldungen an: Reichsvertretung der Juden in Deutschland, Schulabteihing, Berlin-Charlotten bürg 2, Kantstr. 15S. Jüdisches Restaurant FAULA MUUHt ■trIln-Wltmar.dorf 96 0895 •allanitadtar Str. 7 96 33 41 xwiKhan Kurför»ttndamm v. Fahrbtllinar Platz an dar trand.nburgUchan Stroßa Täglich Kaffee und Abendeuen För me Feiertet« oeionaer« retdinauite Kerle, audi mittati. TisdHMiteuiwtea vorher erbeten tanlit ab tt Uhr! Niltai>*eflecK H. 1- —— Rubinstein- Mrna W, JMcwmathtiw itr. 41 » tiimm 111t 1t Tl|||e(l MttMMMriM לשנה טובח תכתבו An den Feiertagen )»■ander«Featgedecke aber auch die seiwtijen M«ou>. — Von 4—7 Uhr d«r exquisite Kalfee nebit r«ichh1Ui,tr Kuehoiuuiwahl Ausrichtungen von Famlllen-Featllehkalten uew. in meinen Separatrüumen HfflN-mmi ufineisbacti Inh.: Otkar Abarbaoh, M. d, j. Q., Bayerlsehar Platt 2 Reichhaltiges Mittag* und Abendmenu von RM 1.10 an / Gut* «»pflegt• Biere, Weine / Nachmittag« u. abend« di• gute Muaik. Aatganabmer Aufenthalt •־־׳ Separate Raume für Feierlichkeiten, ln« und au»landi*chi Zeitungen / Spiel« und BillardrRume. . Ausrichtung von Pcttllchhaltcn! ... Jydhd da. .Jk V Dd# ßoth I dfttKind*r״ Rundschau hat bei allen Jungen und M»dchen,düe«f•-!•«an haben, hall•• Ent• zücken hervorgerufen. SS*®* 195 Zu bet{«h«n durch Jeden jüdischen Buch• vertrieb oder gegen Voreiniendung des Betrages zusügl 30 Pf. Porto (P01t1eh.*K0nt0 Berlin 71576) dir. von jüdisch* RUNDSCJTA U O-mb-H Ba<bvetla<1 a. Burhvertriab Berlin W tS Meineketiraßc re Hlao!er«tlfrmer Porez Ruf: 7218 20 DER ERFOLGREICHE TONFILM DES K.K.L. Wiederholung Anfang Oktober Berliner Westen Termin wird noch bekanntgegeben Femer'8 mittaguMetumscn Berlin C, Roienihalcr Straße 39 1 Ru(: 41 37 21 Eratklaaslga Wlanar Küche. Cuduck ■b RM 1.15 Barches, Abbacken von Kuchen Beker et - Niederlage Frieda Koch Berlin NW 87, Wullenweberstr. 7 / 39 04 •& 4

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