Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 74 (16.9.1938)
- Date
- 1938-09-16
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 74, 16. SEPTEMBER 1938 SPORT-RUNDSCHA Sportfest der jüdischen Schulen Das Sportfest der Jugendbünde Makkabi Hazair siegt vor Habonim und Werkleuten — Ein Ansporn für die Zukunit Am Montag, den 12. September, von 6 Uhr morgens ab, strömten Scharen von jüdischen Schülern nach dem Grünev.:!!.!. in mustergültiger Ordnung vollzog sich der Anmarsch. Gegen :: ,0 Uhr waren alle Plätze auf den Zuschauerreihen dicht besetzt. Auf den Ehrenreihen konnte man neben den Leitern der Schulen u. a. Direktor Heinrich Stahl uml seine Gattin, f)r. Alexander, Dr. Klee, Dr. Schäfer, 1 )r. B a m b e r g e r, Dr. Lesehnitzcr erblicken. Punkt 0 Ulir begann der festliche Aufmarsch der Kiimpier. Voran schuf :0:1 die Sieger der Reichswettkämpfe, dann folgten die einzelnen Schulen. Der frische Gesang aus den jugendlichen Kehlen, die disziplinierte Haltung der Marschierenden leg'en Zeugnis ab von dem Eifer und der Begeistmmg der Schüler für den Sport und dein Erfassen der Not« crnligkeit körperlicher Ertüchtigung und Bereitschaft. Für eine kurze Zeit wurde der Aufmarsch durch die Begrüflungsrede von Dr. Alexander unterbrochen. I )anach rollte ein huntbewegtes Geschehen aut dem grünen Rasen ab. (iegen ot) 10 Schiller waren insgesamt anwesend. 111 diesem lahre hatte die 2. M ä d c h e n s c h u 1 e August- Straße di - Da h e!1:1g׳ der F r e i 11 b 11 n g e t! übernommen. D;e 1‘ebimg 11״ fanden durch ihre exakte Ausführung allgemeimn Beifall. Dnitrh begannen die Wettkämpfe: Lauf, Sprung mul Kugel ■toft Wechsel et! miteinander ab. Mit regstuii iUte:esse nahmen die Zuschauer an den sportlichen Darliietntn:11 ׳ teil. Besonders heim Welt- und Staftcllauf feuerten die Bis zur h■ •ehste-n Hege e.erung gesteigerten Kinder die Spuiier ihrer ei grien Schuhe zur höchsten Kraftanstrengung an. 1)11: Holiepunkt der \'e!aiistaltuiig bildete die Siegerverkmnhmg. dm׳ alle mit atemloser Spannung lauschten: Den Vv'andripti 1' de: Re.cli'Vcrfv 11:1g erwarb die Schule Wilsnach e r Straße, bei den Kumpfen der Berliner Höheren Schulai ougun für M.ulelu;! die L e I? 1 e rs c 11 u 1 e, für k'irdnn di׳ Schule V : I n a c k 1■ r Straße den Sieg davon. Bei •na \ Y. ,.י . afca er, a ״gen die Mud. heil schule Augustst ruße ihn M. .!eh.״׳, die Sclinle Kaiser Straße für Kn,:!•.:1 d1:׳׳ B l׳!utz. Da der ,Mädchenwhad• Augus .straße zum j. Male der W.nideipreis der Schulverwaltung zuerkannt wurde, ging: der Pivjmin 1-ndgullig in den Besitz der Schule über. Den 2 Platz so«obl für Knaben als auch für Mädchen errang di, 0. \'olkwhuie ('.horinerstraße. Nach dem gemeinsauten (ic-am׳ der Tv.hesakna fand >1111 '!2 Uhr die gelungene Veranstaltung ihr finde. —i. F.rtrcbnis■,(!: Re1’r'w-''.rt_,r um| fVandcrp eis. I u :. g .1 :21 22 ״ ׳. Hans Ehr• Wh . ••--.:'. S7 l'a .w; '2. s. >(:1 D1;.o-. ('ag’igi, 73 P.; 2 •' sc.g | •-'! sr;;״'r li.ciiha•71 ,״ P. — Jun- Sri: g: 1. 12׳ ׳ K1 .׳ . ■••. I 't -• ׳ ,: ׳:; e. 81 P,; 2. M.uilrcd < I; g t;,8 ״11׳‘J I3;.׳. \em.mn, Jud. (»her• > n;V I,• '• •d ■. 77 P. — M d. 1 :21 '2 ״•);:׳. Arme Berlin, Caputh. 72 ft: 2, .\a: ׳ .• Nsdmi . Mid ,r Sahule naincurg. G9 P.; 3. 1' ■,:,!1 ah/.!.,׳״:״ -S 04 P. . Madfluu! 2125: 1. ,1! ׳• a •1 .• ׳:׳)'ms;1m I., gnig, cd Dick-icin. 1 DrzDwbde, CI B.1 2. I■3•:., YI. \ ■.:k■■ ,.׳gaße. und dddielhaam, Vorlclm' der J'i'k Beim. 59 1*.: 3. Kaianiaiin. l.diV-S.־l.״l<\ 58 P. Am Sonntag fand auf dem Sportplatz im Grunewald das Sportfest der zionistischen Jugendbünde statt. Das Sportfest wurde noch über alle Erwartungen hinaus ein Erfolg. Die Gymnastik der Mädchen Foto: J. Abraham j*!-, ־״*Mr, Einzelleistungen blieben völlig gleichgültig. Man erfuhr nicht einmal die Namen der Wettkämpfer, die die besten Ergehnisse erzielten. Aber jeder Wettbewerb des sehr großen Progratnms aller Altersklassen erfuhr bei der jungen Zuschauerscliaft eine Anteilnahme, wie man sie selten gesehen hat. Es gab keine Ruhe auf dem Platz. Wo gerade der interessanteste Wettbewerb entschieden wurde, sammelten sich die iugendliehen Zuschauer, um alsbald wieder einen neuen Platz zu suchen. Jeder Sieg wurde von den Chawerim des siegenden Bundes mit jubelnder Beg.'is eriing aufgenoinmen, und insbesondere die Staffeln versetzten die Zuschauer in hellste Aufregung. Das Sportfest bestätigte, was man schon seit einiger Zeit weiß, daß es eine breite Masse sportlich gut geschulter und veranlagter jiicIDcher Jugendli.'hcr gib.!Man sah eine Reihe von Wettkämp‘ •rn, die min ans den Sportfesten der letzten Zeit kannte. Aber auch die Masse der ganz Unbekannten hinterließ einen vorzüglichen Eindruck. Man sah, daß es ihre Sache war, um die sie kämpften, und man sah, daß alle Bünde sich mit großer Mühe auf dieses Fest vorbereitet hatten. Der (lesamtsieg des von .vornherein favorjsiertc-n Makkabi-Hazair war mit III zu 1(12 Punkten des Habonim, SS der Werkleute, 80,5 des Ha.chomer Hazair und 60,5 des Bachad nicht sehr überlegen, und vor allem war die Entscheidung Ms zu den letzten Wettbewerben noch offen. Die Botiim verfügten über einen ausgezeichneten, sehr gleichmäßigen Durchschnitt und die Werkleute hatten einige Einzelkönncr, die für ihren Bund einen sehr guten Eindruck!unterließen. Von den einzelnen Ergebnissen verdienen wegen der be« sonderen Anteilnahme, die diese We.tfcämpfe fanden, Erwahnung der 3000-ni-Maniiseluift. iauf für ältere Jungen, den der Habonim überlegen gewann, und die 12 x 100-m-Bünde« staffel, die aus allen Jahrgängen gemischt zusammengestellt war und die der Makkabi Hazair erst in den letzten Metern gegen die Werkleute gewinnen konnte. Im Völkerballspiel, diesem alten Spiel der Bünde, machte der überlegene Sieg der W c r k 1 c u t e großen Eindruck. Im Rahmen dieses Festes fand ein Handballspiel zwischen einer Auswahlmannschaft der Bünde und einer Jugendmannschaft des BKH. statt, das die Bar Koehbaner mit S: 3 überlegen gewannen, da die Bünde keine Gelegenheit hatten, ihre Mannschaft einztispielen. Das Fest war nicht nur ein Zeichen für die immer noch wichtige und erfolgreiche Arbeit der Bünde, sondern war, wi׳e man leicht feststellen konnte, offensichtlich ein Ansporn für ihren weiteren Weg. Besonders erfreulich war auch die in den Wettkämpfen, in ihrer Vorbereitung und in ihrer Durch- Führung spürbare ausgezeichnete Zusammenarbeit der zionistisehen Bünde. Mit einer kurzen würdigen Siegerverkündigung schloß die Veranstaltung. Die Staffel wird entschieden Foto: Martin Dmb• 'י'./', .־ ♦C: A וי***! 63531 Und nochmals: Sportfest der Besten Am nächsten Sonntag veranstaltet der JBC. Berlin auf dem Sportplatz Berlin-(irunewaid eine Wiederholung des Festes, das der Makkabi Mi te August durchgeführt hat. In einer Reihe von leichtathletischen Wettbewerben treffen sich die zurzeit besten jüdischen Sportler, ln fast allen Kämpfen ist so den damals Unterlegenen die Gelegenheit zur Revanche gegeben. — In den Sprints der Männer kann der Schildmcister Rafael nochmals versuchen, sich gegen Schattmann durchzusetzen. Er wird dabei von S a 1 m a n g (Schild Aachen) unterstützt, ist aber auch in Gefahr, von den übrigen Sprintern der Meisferstaffel des BKH. Berlin oder von B I a n c k BK. Hamburg noch iibertrofFcn zu werden. Ueber 400 m trifft Rafael vor allem auf die Berliner Bar Koehbaner Hecht, Wert he n und Hirsch. Ueber 800 m steht ein intcressanter Kampf dadurch bevo־r, daß die alten Kämpfer Werthen und Hirsch BKH. Berlin Gelegenheit haben, sich mit den hochbegabten Jugendlichen Jonas (BKH. Berlin) und Goldstein (Schild Hamburg) auseinanderzusetz^n. Die technisehen Wettbewerbe werden von KI aber (Schild Frankfurt) und den Brüdern Blanck beherrscht. Platzchancen haben die Brüder Bcndorf (Schild Frankfurt); ferner Grünspan und Totnbowski (BKH. Berlin). Bei den Frauen interessiert die erneute Begegnung von Lore Meyer (Frankfurt) mit den besten Schildsprinterinnen Pels und Lief- —MAGISTER KIRSCH—, Der gute llkftr Magister-Likörfabrik, München VII mann. Auch Fließ (BKH. Berlin) hat Chancen, in den Kampf um die vordersten Plätze einzugreifen. In den technischen Wettbewerben sind die bekanntesten Starterinuen Hadra, Durst und Schulmann (BKH. Berlin) sowie L i e f in a n n und Seeligmann vom Schild. Im Rahmen des Sportfestes findet ein Handballspiel Schild Wiesbaden gegen JBC. Berlin statt. Die Vorkämpfe beginnen um 14 Uhr, die Hauptkämpfe um 14.30 Uhr. ,^*M&oriistisches Jugendsportfest in Bresfau Auf Einladung des jTV. Bar Kochha stellten sich anläßlieh des Sportfestes der zionistischen Bünde zahlreiche Teil-, iieliiTu r aus allen jugen.Ibu ulen den hebräischen Kommandos des Starter.-. Bei den Läufen konnten wegen des aufgcweichtcn (irasbodetis keine besonderen Zeiten herausgelaufen werden, in den Spningkniiku ren/en konnte man s'ch »!her einzelne Leis!u!1;;en freuen. Einige F gebni. se: Läufe: 10:) m Knaben A. 1.!׳Hierher (HK.); 10:»' m Knaben B. 1. Schlesinger (Mall.. Ha/.); 111:1 in Knaben C. 1. Schwarz (Hab.); 60 in Mäneln:! 1. Berg iVcrkl): 11'׳» in Mädchen A. 1. Lesser (H.K.), |1)1 1:: Muß heu B. 1. Pul! er (Werkl.) 800 m Jugeiiii A. 1. II e r / b e r g (II.K.); X)) m Jugend B. 1. Friedi ä!1 u e t (VlYikb): 4 100 m A. 1. P: a r Kochha; 4 X 100!11 P>. 1. M ,1 k k. 11 .»!;1 i r. 11 o e 11 s p 111 ׳ n g Knaben 1. B adrin 11 (B.K.); Mad.dien I. Pulfer (Werkl.); Weits p r u n g Knaben 1. Herz b e r g (B.K.); Mädchen 1. Pulfer (Werkl,). _ Makkabisport in Ascha'fenburg!'.,׳:r ruh• ige I Lm.1.1er MaV.!:;;verein ' jB.Hanau hatte gin.-.-ui-am ui!t de:» Bus .׳U׳;h;:f V’fvirg int•־־ der Leitung von!du in L u w e 11 - t 1• i 11 in Asehaffenhu: g ein Faustball- T u r!1 i e r :!!!:.:r/ogrn, das hei au-gczeichnetcr Besetzung spannende Kampfe b";1chte. Dar Turnier endete mit einer l Ybarasehuni׳. Schild (! rankfurt) besetzte den ersten Platz; |JB. Hanau verzichtete auf den '2. Platz zugunsten von Würzhur״, m> daß d׳e P'acierimg folgende Rangliste ergab: 1. Schild (Irankfuit), 2, Seminar tt’iir/h'.irg, JJB. Hanau'ltus (Aschaffenburg), 4. Bar Kochha (Frankfurt). WeOrre He ul a:e: bußball: Itus Aschaffenburg Schüler gegen JJB. 1 De,411 M'luhcr S :2, Bar Kochha Frankfurt II. Jgd. kmnb. gegc!1 Schi! I Frankfurt II 4:2 (1:1). Handball: JJB. Ilanau Itus Ascliafieuburg Frauen gegen Bar Kochba Offeiibach 1 rauen 5:0. Was bringt der Sonntag? Frankfurt a. M. Sportplatz am Buehrainweiher, Pflichtspiel des Spielausschusses, Fußball, 15.30 Uhr: Schild Frankfurt I gegen Bar Kochba Frankfurt I. Stuttgart. Sportplatz im Feuerbacher Tal, Pflichtspiel des Spielausschusses, Fußball, 15.30 Uhr: Schild Stuttgart 1 gegen Hakoah Karlsruhe I. ßexrkstagungen des Berliner Zionistischen Orlsverbandss (BZV) für die westlichen Bezirke: Montag, den 19. September, 20.15 Uhr Joachimstha'at* Straß• 13 (Aulal für die östlichen Bezirke: Dienstag, d«n 20. September, 20.15 Uhr Groß* Hamburger Straße 27 (Aula) Tagesordnung: 1. Die zionistische Aufgabe In dieser Zeit 2. Erez-Jlsrael-Fortschrltte und Schwierigkeiten 3. Zionistische Arbeit In Berlin Referenten: Im Westen : Dr. Fr•«• Mtytr, Dr. Jo••) W»l•«, Dr. David Schtoßbarg im Osten: Dr. Hans Fri.dantMl, Dr. Kurt Liebt, Dr. David SchJifßbarg l f&i&pWhQl ihr d&\, 1/llett Die Jüdische Rundschau hilft Adressen suchen (Unter dieser Rubrik veröffentlichen wir Anfragen aus unserem Leserkreise betreffend den Verbleib vermißter Freunde. Diejenigen Leser, die über die Gesuchten Auskunft geben können, werden um Mitteilung ersucht.) Nr. 1014. Die Kinder Fritz, Heinz und Katharina (Käthe) des 1911 aus Berlin nach Philadelphia (USA.) ausgewanderten Alfred Lewinson (verstorben 1922?) und Ehefrau Therese, geb. Rosenfhal, geboren 7. 12. 1872, verstorben 1923 im Jefferson-Spital in Philadelphia, wo Katharina L. tätig war. (Fritz L. nahm später den Namen Lowe an), gesucht von Briefmarken * Fritz Lewin Gebrüder Rosenthal, Berlin NW87, Brückenallee 21 (Söhne von Nathan Rosenthal). Nr. 1015. Nachkommen von Tauba Philips, geb. Eng-!ander in -Kroscienko (Polen), zuletzt in Atlantic City?; ferner John Horn (Chaim) aus Kaminka (Polen), ausgewandert vor 30 Jahren, gesucht von seinem Cousin bzvv. Bruder S. Horn, Berlin O 17, Krautstr. 7 (Nachkommen von dessen Schwester Mirjam Horn, geb. Engländer, früher Limanowa (Polen), zuletzt Nürnberg)'. Nr. 1016. Nachkommen von Frau Zerllne• Hamburger und ihrer Kinder Simon, Moritz, Moses, Bertha, Anna, Lina, Grete, Nanni, davon eine verheiratete Pichet, alle aus Hörstein bei Aschaffenburg (Bayern), ausgewandert 1870—1880 nach New York, gesucht von Julius Hamburger, Aschaffenburg, Hinter der Eiche 7. (Urenkel von Zerline Hamburger.) Nr. 1017. Moritz Simon aus Czersk (Westpr.), oder Machkommen, zuletzt New York, gesucht von Sally Jakobus, Berlin NO 18, Georgenkirchstr. 50. Nr. 1018. Jumin Goldmann, Salme Goldmann und Meier Goldmann aus Parzanöw, Schneider von Beruf, ausgewandert 1905 nach USA., gesucht von Isaak Zajac, Herne (Westfalen), Oschenkampstr. 3, Sohn von Frau Reisei Zajac, geb. Ooldmann. Nr. 1019. Ludwig Le&ser aus Schönlankc Prov, Posen, geb. 22.3.1862, ausgewandert nach New York 1883, zuletzt in Brooklyn, Jenny Fürst, geb. Jacobson aus Hamburg, oder Töchter Mona und Lilly in Südafrika, Blömefontein oder Umgebung, gesucht von Frau Hanna Lesser, geb. Silberberg, Berlin NW 21, Krefelder Str. 7 p. Nr. 1020. Familie Alarjantschik aus Kiew (Rußland), 1926 oder 1927 aus Kiew nach USA. ausgewandert, gesucht von Selig C half in, Danzig, Adebargasse 1. Nr. 1021. Hugo Rosendahl (Leubuscher) oder dessen Erben, vor ca. 40 Jaliren ausgewandert nach New York, gesucht von Kurt Leubuscher, Peiskretscham O.-S., Ring 1. Nr. 1022. Nachkommen (Enkel) von Hersch und Eide Meder aus Kreis Dolina, Kalusz (Polen), ausgewandert vor ca. 40 Jahren nach USA., gesucht von Jecheskel Meder, Dresden-A. 16, Anton-Graff-Str. 10 b. Nr. 1023. Nachkommen von Szaje Friedman, ausgewandert 1908 aus Sosnowice (Polen) nach Cleveland USA., gesucht von Gitele Sz}-ndelmacher, geb. Friedman, Berlin N 54, Zchdcnicker Str. 7 a. Nr. 1024. Schlome Tabak aus Lodz, 1924 ausgewandert von Berlin nach Montevideo; Aba Dembowski, 1924 ausgewandert von Berlin nach Montevideo, gesucht von Chaskel Szydlovvski, •Berlin W, Spichcrnstr. 11/12. Nr. 1025. Arnold Jacob, Vetter von Adolf Henschel, Culmsee, ausgewandert 1885—90 nach Milwaukee, USA!, oder Nachkommen, gesucht wn Max Blumenthai und Frau Paula, geb. Henschel, Berlin, Horst-Wcssel-Str. 24. Nr. 1026. Isidor Zernik und Adolf Zernik, ausgewandert aus Kattowitz O.-S. ca. 1872—1880, oder Nachkommen, gesucht von Meta Berger, geb. Zernik, Berlin-Neukölln, Finow- Straße 29. Nr. 1027. Charles Keller, New York, ca. 1890-1900 Inhaber einer Pfandleihe, und Ehefrau Ida, geb. Munk, Tochter von Louis Munk, und Nachkommen, gesucht von Paula Lewinsky, geb. Behrend, Neu-Stettin (Pommern). Nr. 1028. Gebrüder Schimon und Hillel Kopidlowski (gen. Kaplan), aus Wieruschow (Polen), vor ca. 45—50 Jahren nach San Francisco ausgewandert, oder deren Nachkommen bzw. deren Neffe Mendel Kopidlowski (gen. Kaplan), vor ungefähr 35 Jahren ebenfalls dorthin ausgewandert, oder Max Bromberger, aus Podsamtsche-Wilhelrnsbriick (Kr. Kernpen (Reg.-Bez. Posen), vor ca. 35 Jahren nach New Yo:׳k, evtl, auch später nach Sau Francisco ausgewandert, oder dessen Schwestern Olga und Hete, gesucht von Bernhard Kopidlowski (aus Podsamtsche-Wilhelmsbrück in Posen), jetzt Stettin, Moltkestraße 1/Ii.