Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 73 (13.9.1938)
- Date
- 1938-09-13
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Nr. 7p ✓ Jahrgang 43 Preis 23 Rpf. JÜDISCHE RUNDSCHAU Rtdhklion, Verlag and A nzeignnverwaltimgi BerlinW 15, Melnekeatr. 10 Fsrnro{ 1 919031» Telegramm-Adrette! Orghlp» - In Fallen höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Nachlieferung oder Erstattung etwa schon gezahlter Bezugsgebuhren. Bezugspreis einschließlich Bestellgeld je Monat RM 2,—־, je Vierteliahr RM 5,75; bei Abholung RM 1,88 bzw. RM 5,39 (einschließlich Postzeitungsgebühr von 10 Rpf je Monat). —י Postscheck Konten der Vertriebs * Abteilung für Groß-Berlin Barlin 71573, für das übrige Reich! Bariin 17392 BERLIN י׳ז אלול חרצ״ח DIENSTAG, 13. SEPTEMBER 1938 Eraclietnt loden Dtcnetag and Frolta*. Gültig ist die Anielfenprelallste Nr.» vom 1. April 1936. Die zwölfgespaltcne mm •Zeile 20 Rpf, für Familien- Nachrichten 15 Rpf, Keine Gewahr für Aufnahme von Anzeigen in bestimmten Ausgaben oder an bestimmten Plätzen. Einzelanreigen nur gegen Vorauszahlung auf Postscheck Konto Berlin 71618 oder bnr Montag bis Freilag 9—18 Uhr. Annahmeschluß für die Dienstag-Ausgabe: Montag lOUhr, für die Freitag •Ausgabe: Mittwoch 15 Uhr. Familien •Anzeigen «uti Tag vor Erscheinen 15 Uhr Der Zionismus erstrebt für das indische Volk die Schaffung einer Öffentlich ־ rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina. <Baseler Programm) Wann kommt der Bericht? Um die Veröffentlichung des Woodhead - Berichtes Die Zeitschrift ״O r e a t B r i t a i n and t h c East“ vom 8. September wendet sich gegen unbegründete Gerüchte, daß der Bericht der Woodhead-Komtnission bereits fertiggestellt sei und in sehr kurzer Zeit veröffentlicht werden würde. Wenn andere Gerüchte wieder behaupten, daß die Kommission ihren Bericht gegen Ende des Jahres erstatten würde, so würde dieses der Wahrheit so nahekommen, wie es unter den gegenwärtigen Umständen überhaupt möglieh sei. Nicht nur sei eine rasche Entscheidung dringend notwendig, sondern ebenso not wendig auch eine Entscheidung, die auf reiflicher Erwägung beruhe. — Die Rede von Prof. Weidmann auf der Keren Ilaießod-Konfcrcnz in Autwerpen wird an anderer Stelle des Blattes in dem gleichen Sinne kommentiert; gerade in der gegenwärtigen Situation Palästinas, die durch Unsicherheit und Schwäche des Wirt- Sch.Tftslebrns gekennzeichnet sei, müßten die I e t z t c n H o f fn 11 n g e n der Zionisten größere Aufmerksamker beanspruchen als ihre unmittelbaren Forderungen, Die britische Regierung würde nicht zaudern, dürfe sich aber nicht in eine Entscheidüng hineintreiben lassen, die in jedem Falle die grollte Bedeutung für das britische Weltreich haben würde, jeder endgültige 'Entschluß Englands würde vermutlich auf allen Seiten Enttäuschung bervornifen. Die Zeitschrift gibt zu, daß der sehr verbreitete Zweifel über die endgültigen Palästinaplane der Mandatarmaehf vielleicht der ernsteste Aspekt sei, den die gegenwärtige Tragödie des Landes biete, während die jüdische Bevölkerung der Mandatarmacht zum Vorwurf macht, daß sie die Fortdauer der Unruhen zulasse, scheinen die Araber immer mehr zu glauben, daß sie durch Gewalt Groß- Britannien veranlassen können, den aratLehen Standpunkt zu billigen. ״Wer die führenden Männer Englands in Palästina persönlich kennt, kann eine solche Diagnose nicht tür Hollands Kronprinzessin bei ״De Joodsche Invalide“ Von unserem Berichterstatter RL. Den Haag, 10. September ״De Joodsche Invalide“ ist dje bekannte soziale Einrichtung in Amsterdam, die vor in elf r als 25 Jahren begründet wurde und sich die Aufgabe gestellt hat, arme gebrechliche jiidische Männer und Frauen in einem jüdischen Milieu ihre Tage beschließen zu lassen. ״De Joodsche Invalide“ hat sich, nicht zuletzt dank der unermüdlichen Arbeit des Direktors I. Gans, Bekanntheit in weitesten Kreisen Hollands erworben und wurde so instand gesetzt, über 200 Personen autzunehmen und vor kurzem einen ganz modernen Erweiterungsbau auf dem Weesperpleiu in Amsterdam gegenüber der Diamantbörse zu eröffnen. ״De Joodsche Invalide“ erfreute sich auch von jeher des tätigen Interesses der königlichen Familie, das sie sowohl durch persönliche Besuche als durch erhebliche Spenden bekündete. Kronprinzessin Juliana, die bereits vor zwölf Jahren mit ihren Eltern die Einrichtung besucht hatte, nahm nun die Gelegenheit des Aufenthalts in Amsterdam anläßlich der Jubiläumsfestlichkeiten wahr, um wiederum den ״Joodsehe Invalide“ zu besuchen. Sie kam in Begleitung ihrer Hofdame Fräulein von Heemstra und des Baron Baud und wurde vom Vorsitzenden der Stiftung, A. Ke es in g, und dem Direktor I. Gans empfangen. Zunächst wurde die Konprinzessin in die Synagoge des Hauses geleitet, wo der Chor der Großen Synagoge unter Leitung von S. H. Engländer sie mit Chorgesang begrüßte. Unter Leitung des Amsterdamer Oberrabbiners L. H. Sarlouis wurde ein kurzer Gottesdienst abgehalten. Nach dessen Ablauf ließ sich Prinzessin Juliana über die Einrichtung der Synagoge und die Bedeutung der Gebete unterrichten. Mit großem Interesse besichtigte die Prinzessin sodann Saal für Saal des Neubaus und unterhielt sich eingehend mit den Patienten, insbesondere auch über deren Tätigkeit dort. Von einem blinden Manne nahm sie einen eigenhändig gewebten Teppich als Geschenk an und auch andere Patienten ließen es sich nicht nehmen, ihr die Erzeugnisse ihrer Arbeit zu überrejehen. ln einer Ansprache würdigte der Vorsitzende der Stiftung die Beziehungen des königlichen Hauses zum Joodsche Invalide und bat die Kronprinzessin, einen Saal des Hauses nach ihrer Tochter Beatrix benennen zu dürfen. Unter dem Gesang der holländischen Nationalhymne verließ die Prinzessin, von dem zahlreich anwesenden Publikum herzlich begrüßt, diese Stätte jüdischen sozialen Wirkens. Von der Hebräischen Universität Tagung In Stockholm Von unserem Berichterstatter H. R. Stockholm, 11. September Seit Anfang September ist Dr. Wiad. W. Kaplan- Kogan, der Direktor des Nordeuropäischen Sekretariats der Hebräischen Universität Jerusalem, in Stockholm, um hier die diesjährige Arbeit für die Universitäts-Konferenz cinzuleiten. Mitte September wird der Rektor der Hebräischen Universität in Jerusalem, Prüf. Hugo Bergmann, hier eintreffen, um Gastvorlesungen an den Universitäten io Stockholm, Upsala und Gotenburg zu halten. Er wird über Henri Bergtons Ethik und Religionsphilosophie sprechen. Seinem richtig halfen, und ein rauhes Erwachen wird es sicher-!ich bei Vielen geben, die heute den Menschen, die mit den Problemen ringen, falsche Absichten zuschreiben.“ Arabische Forderungen ln Genf traf eine Delegation von Arabern aus Palästina und Syrien ein, die die Mitglieder des Völkerbundes gegen die Teilung Palästinas und die britische Palästina-Politik bcein- Bussen soll. Die Delegation gibt ein Blatt in französischer Sprache ״Le Monde Arabe“ heraus, das unter die Mitglieder des Völkerbundrates und der Völkcrbundversammhing verteilt wird. In der ersten Nummer werden die arabischen Forderungen in der Palästina-Frage veröffentlicht. Diese enthalten die Forderung der völligen Unabhängigkeit Palästinas sowie Abschluß eines Vertrages zwischen England und Palästina, welcher die territoriale Integrität Palästinas garantiert. Das jüdische Problem soll seine Lösung außerhalb der arabischen Länder finden. Der zukünftige arabische Staat soll in Ucbereinstimmung mit der britischen Regierung Maßnahmen treffen, um die Rechte derjenigen Juden zu garantiere», die bereits in Palästina niedergelassen sind. Der Kronprinz von Hedschas, Emir Saud, der sich in Paris aufgehalten hat, erklärte dem Vertreter der Agentur Havas, daß die Ereignisse in Palästina alle arabischen Länder angingen. Die arabischen Staaten beschäftigten sich ernst-!ich mit der Frage, weil sie der Auffassung seien, daß sie ihr nicht gleichgültig gegenüberstehen dürften. Alle Araber seien der Ansicht, daß Palästina arabisch sei und bleiben müsse. Besuch wird in der, schwedischen ()Öffentlichkeit mit größtem Interesse entgegengesehen, und anläßlich Prof. Bergmanns Anwesenheit wird auf Anregung von Prof. M. Ehrenpreis eine ״Skandinavische Konferenz der Freunde der Hebräischen Universität“ stattfiuden, an der jüdische und nichtjiidische Vertreter der IJniversitätskolIegien Dänemarks, Norwegens und Schwedens teilnehmen werden. Eine Kultur- und Arbeitstagung der Freunde der Jerusalemer Universität wird im Zusammenhang hiermit stattfinden. Prof. Bergmann wird einen Vortrag über die ״Hebräische Universität“ halten. Ferner wird Dr. Christian L. Lange, Oslo, der norwegische Vertreter beim Völkerbund, über ״Die Stellung Palästinas in der Politik“ sprechen, worauf die Delegierten Tätigkeitsberichte erstatten werden. Gleichzeitig mit Prof. Bergmann wird der Leiter der Organisations-Arbeit der Hebräischen Universität, Alfred Berger, Jerusalem, nach Schweden kommen, wo er einige Zeit bleiben wird, um später nach Polen weiterzufahren. Verwaltungsratisitzung in London Die Jahressifzung des Board of Governors der Hebräischen Universität Jerusalem fand in London unter Vorsitz von Dr. W ei z mann statt. Es wurde über die bisherige Arbeit und die Zukunft der Hebräischen Universität berichtet, insbesondere wurden die Fragen des neuen Hospitals, des medizinischen Studiums und des geplanten 1 nst!tut es für Agrikultur erörtert. Aus Palästina waren bei der Konferenz 11, a. anwesend: der Vorsitzende der Palästina-Exekutive der Universität, Salm an Schocken, UssLschkin, Berl Kaznelson, der Rektor der Universität, Prof. Hugo Bergmann, und die Professoren Zondek, Fraenkel und Gattmann. Aus Amerika waren anwesend Prof. Libmann, Dr. Ratnoff, Charles Rosenbloom und S. Finkei. Aus England nahmen an der Sitzung teil: Viscount Samuel, Oberrabbiner Dr. A. Buechler, Prof. Selig Brodetsky, James de Roth- Schild und der Vorsitzende des Verbandes der Freunde der Universität in England, Sir Philip Llartog. Wanderungsarbeit des Völkerbundes Wie die ״Times“ vom 10. September meldet, sind w׳eitere Einzelheiten über die geplante Vereinigung des Nansenamtes mit dem Hochkommissariat für Auswanderer aus Deutschland bekannt geworden. Für die Arbeitsweise der au« der Vereinigung neu hervorgehenden Instanz ist wichtig, daß das vom Nansenamt bisher gehandhabte System von Anleihen und Spezialzuschüssen für Rcfugies nicht mehr befolgt werden soll. Derartige Anleihen und Beiträge sind bisher vornchmlich armenischen und assyrischen Gruppen z.ugutegekoinmen. Nach den Vorschlägen des Generalsekretariats des Völkerbundes wird es zu den Aufgaben des neuen High Commissioner gehören, Regierungen und Privatorganisationen bei ihren Anstrengungen zur Förderung der Auswanderung und Ansiedlung behilflich zu sein, es ist jedoch klargestellt worden, daß der Etat des High Commissioner für den die 19. Hauptversammlung des Völkerbundes den Betrag von Sfr. 195000 beschließen soll, für Hilfsaktionen oder Siedlungsunternehmen nicht zur Verfügung stehen darf. Im übrigen soll dem High Commissioner ein mtergouvernementaler Beirat zur Seite stehen, der indessen mit der entsprechenden Instanz, die in Evian und London ausschließlich für Auswanderung aus Deutschland (einschl, Oesterreich) geschaffen worden is' nichts zu tun naben wird. Politik und Arbeitslage Von unserem palästinensischen Korrespondenten gl. T el A w i w, 5. September 1938 Es ist eine alle Erfahrung der jüdischen Siedlurigsgeschichte in Palästina, daß in Zeiten der Prosperität und bei Steigen der Löhne die Städte besondere Anziehungskraft zeigen und Arbeiter in großer Zahl, zum Teil auf Kosten der Dörfer, an sich saugen. Bei ahschwellemler Konjunktur sind die Städte nicht imstande, die großen Massen zu beschäftigen und sie wandern, durch Not gezwungen, teils auch unter dem Druck der arbcitsreguiiereiiden Faktoren wieder in die [)Örter ab. Insoweit haben wir es mit der normalen Wirkung von An• gebot und Nachtrage auf dem Arbeitsmarkte zu tun. ln Palästina spielt jedoch in diesem Auf und Ab ein besonderer Faktor hinein, nämlich die arabische Arbeitskraft, die sich mit billigeren Löhnen begnügen kann als die jüdische und die daher immer wieder von den jüdischen Pflanzern eingestellt und als Druckmittel gegen den jüdischen Arbeiter benutzt wird. In schlechten Zeiten nimmt daher auch immer der Kampf um jüdische Arbeit schärfere Formen an. In der gegenwärtigen Wirtschaftsdepression, die bereits lange anhält, kommt dein Kampf um jüdische Arbeit ein Faktor zu Hilfe, der sich stärker erweist als der ökonomische: die Sorge um die Sicherheit der jüdischen Siedlungen. Schon in Zeiten früherer Unruhen haben wir es erlebt, daß die Pflanzer, die früher ganz oder teilweise Araber beschäftigten, eilig aut jüdische Arbeiter zurück griffen, weil sie nur aut diese Weise ihr Leben und ihr Eigentum zu schützen vermochten. Regelmäßig verpflichteten sich die Pflanzer in solchen tragischen Momenten, auch in ״Friedenszeiten“ bei der jüdischen Arbeit zu bleiben, und fast ebenso regelmäßig wurden diese Versprcchungen nicht eingehaiten. Das wird niemand überraschen, der den Druck der niederen Löhne aut die höheren einzuschätzen weiß. Eine endgültige Regelung des Problems der jüdischen Arbeit in! Lande wird sich vermutlich nur durch eine staatliche Regelung der Löhne, die eine Erhöhung des arabischen Standards mit sich bringt, erreichen lassen. Aber jede derartige Idee ist heute reine Zukunftsmusik. Die Realitat von heute wird nicht nur durch den Konkurrenzkampf des jüdischen und arabischen Arbeiters bestimmt, sondern in erster Reihe durch die Fragen der öffentlichen Sicherheit. Wir haben im letzten halben Jahre eine außerordentliche Verminderung der arabischen Arbeit in den jüdischen Siedlungen festzustellen. Sie erklärt sich einfach dadurch, daß die Araber zum Teil schlagartig, zum Teil nach und nach die Plantagen verließen, wie es auch in Zeiten früherer Unruhen vorgekommen ist. Der Abzug der Araber ist eine Folge der herrschenden politischen Atmosphäre. Dazu kommt an verschiedensten Stehen der Druck der Terroristen. In Sainaria z. B. und Benjamina, Sieliron, Giwath Adah, später ähnlich auch in Ohederah, fanden derartige Auszüge der arabischen Arbeiter statt. An bestimmten Stellen stieg auf diese W'eise die jüdische Arbeit in weniger als einer Woche lim 20 Prozent oder mehr. In Kfar Saba, einem durch Arbeitskämpfe bekannten Orte, verlangte die Polizei aus Sicherheitsgründen den Abzug der Araber. Und seit jener Zeit herrscht auch hier jüdische Arbeit. Der südlichere Teil des Scharon war von jeher ein überwiegend mit jüdischer Arbeit bewirtschaftetes Gebiet, und wir finden daher hier kaum irgend welche Aenderungcn. Ganz anders stellt es mit den großen Orangenkolonien in Judäa. Hier wurden bis in die letzte Zeit hinein arabische Arbeiter i!1 großem Umfange beschäftigt. Mit dem Moment jedoch, wo sich die Terroristen mehr nach Süden konzentrierten und die Unruhen sich in Judäa zusanmienzogen, kam ein schlagartiger Umschwung, P etach-Tik w a h, die größte der Orangenkolonien, die heute bereits Munizipalität geworden und seit Jahrzehnten ein Schauplatz des Kampfes um jüdische Arbeit ist, hat heute 00 »! jüdische Arbeiter, morgen vielleicht nur noch einzelne arabische. Auch in Rechowoth, wo ״gemischte“ Arbeit häutig war, neigt sich die Skala zugunsten der Juden. Den größten Prozentsatz von Arabern zeigt heute Neß-Zionah, das ja eigentlich als eine gemischte arabisch-jüdische Siedlung anzusehen ist, und in Ri schon- Le-Zion finden wir noch ■10—60'סי arabische Arbeit. Aber die Zahlen, die wir heute haben, können morgen schon fatsch sein. Verstärkt sich die augenblickliche Tendenz, der Terroristen, den Süden zu ihrem bevorzugten Gebiet zu machen, und ist die Regierung unfähig, dieser Tendenz nachdrücklich zu begegnen, so ist der vollständige Abzug der Araber aus dem ganzen Gebiet unvermeidlich. Die Terroristen tun alles, um auf die Fellachen, die in den jüdischen Plantagen bcschiiftigt sind, einen!)ruck auszuiibcn. Sie kehren aber in ihre Dörfer zurück mul versuchen, mit dem Stück Boden, den sie dort haben, und vielleicht ein paar Ersparnissen durchzukouimen. Vielfach ist ihre Lage sehr schlecht und wird noch verschärft durch die Fordeningen der Terroristen nach UeA&MioU Bei Veberfällen und Zusammenstößen in den letzten Tagen wurden in Palästina neun Juden getötet. ln Palästina wurde eine Vereinigung der Z.iirus• pflanzcr-Organisati o n e n durchge führt. Eine neue P i e a S i e d lu ng wurde in l’nter-Galiläa gegründet.