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Jüdische Rundschau · 1938-09-09 · Heft 72 (9.9.1938) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 72 (9.9.1938)
Date
1938-09-09
Page
– (sequence 6)
Language
German
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JQDISCHE RUNDSCHAU Nr. 72, 9. SEPTEMBER 1938 Boxgroßkampltag in Köln Am 3. September veranstaltete der JBC. Makkabi Köln aus Anlal! des Abschiedes verschiedener Makkabi-Meistcr- Boxer erneu Boxkatnpfabcnd, der sieh eines regen Besuches erfreute. l")ie P,'!,:innigen wiesen gleichwertige Besetzungen auf, sämtliche Kampfer gaben ihr Bestes her, so daß die Kümpfe restlos sportlich befriedigten. Hervorvuheben ist die imisti rgiiltigeg e »rganisat'on, sowie die flotte Abwicklung der Kämpfe. Im IPng amtierte Alfred Marcus zur vollsten Zufriedenheit. Im ersten Kamp! siegte der Kölner H 0 f r i c 111 c r über Ontniel!! (Mainz) nach l’mikfen. Sehr erfolgversprechend war das Dehnt ries Frankfurters N e 11 1) a 11 e r, der gegen den erfall re 11 eil Pflanzer (Köln! ein Unentschieden״ erreichte. 111teres-anu•:! Spnrl zeigt!׳ der Kampf Beretz (Köln) gegen S t n t 1 11 s k v (Wuppertal), in welchem Beretz nach Punkten siegle. Das Kommi von Waag I (fesselt) reichte noch nicht aus, um gegen de 1 routinierten L e w k o w i t z (Berlin) auf- /iikimimci!. Fr niiible diesem in der 2. Rund(' einen k. o.-Sieg überla-cii. Nach der Pause trennten sieh die beiden Jugend- Jichi n Wulkow!/ (Köln) und Lilienfeld nach einem spannenden Kampf ״iiiieiitscliieiten'‘. Altmeister Schindler (Köln; ze'gie ge gen iievinami I! (Essen) erneut, dali er noch lange dein jugendlichen Ansturm des Nachwuchses stand zu-!iahen vermag. 1 -kana/i (Berlin) hatte gegen Barterer (Kohl) mein v.el /» bestellen mul verlor gegen diesen hoch 11.1111 Punkt!11׳. f k' II b e u (Berl.nt!,tlvnr t'iniil-vh t •nt!'■ As: Das Sportfest der Bünde ׳3 ■ I l/bkatcs:(‘ war der Kampf;cgci! K 11 111111 e r (Köln). Beide waren!׳:!buit.g, und das vom Kampfgericht geml war am l'laize. Ihnen mörderischen Waag II (I s-cm und Herrn. Reif (Köln),!nahm, de- Ikihkktnnfolgte ein Schlagerii, und der K.in'ipf umkr N.ivliwiicb- /!״g׳(e, da!1 in VF a a g steckt. f)as Urteil war und in Essen (Ruhr) Jugend und Sport Im letzten Winter gingen Artikel über Artikel durch die jüdische Presse, die das Ende der Bünde prophezeiten. Die zionistische Auffassung, daß gerade in einer Zeit, in der die gesamte jüdische Jugend sich auf neue Lebens- und Aushildtmgsbedingungen einstellen muß, die Bünde dazu berufen sind, eine große Rolle in diesem Prozeß zu spielen, hat sich gegenüber diesen Mutmaßungen als richtig erwiesen. Die Blinde arbeiten so intensiv wie nur je. Die Arbeit, die sie für die Berufsmnsehichtung und die Erziehung der jüdischen Jugend leisten, ist der Ocffcntlichkeit bekannt. So ist es nur natürlich, daß sie auch die sportliche Erziehung mehr lind mehr in den Kreis ihrer Aufgaben gezogen haben. Nun haben die Bünde, um Zeugnis für ihre Arbeit in dieser Hinsicht ab'tilep.-n und als Auftakt für die weitere Entwicklung, sich enfsc'ilr;?/n, gemeinsam Sportfeste auf zu/i eh en, an denen nur MitglieiF-r der Bünde teilnehmen. A11 diesem Sonntag finden die e״str11 Feste, und zwar in Breslau, II a n n o v e r, Köln und Berlin statt. Das Fest in Berlin wird mit besoiidc■■er Unterstützung des Bar Kochba-Hakonh in großem Maßstabe durchgeffihrt werden. Dieser Entschluß der Bünde und die Initiative, die sie dabei entfalteten, ist um so erfreulicher, als cs bisher ein einziges Mal, mul zwar im Jahre 1031, gelungen ist, derartige Veranstaltungen diirclizuführcn. Natürlich ist cs nicht im Sinti dieses Sportfestes, wie es der der großen Veranstaltungen der Sportverbände ist, Spitzenleistungen zu erzielen und sensationdlc Kämpfe vorzuführen. Dieser Tag soll vielmehr neben seiner weittragenden Wirkung auf die snorfliclie Erziehung der Bünde dazu dienen, den Menschen der Bünde ein großes gemeinsames Erlebnis zu vermitteln. Es wird keine Einzel sicher geben. Vielmehr werden in den verschiedenen Altersklassen die Ergebnisse in den leichtathletischen Wettbewerben, in den Würfen, Läufen und Sprüngen nach der 1000 Punkt-Wertung berechnet und ziisaniniengezäliit, um den Bund, dessen Chawerim die meisten Punkte sammeln konnten, als Sieger zu ermitteln. Eine Reihe von Wettspielen in den verschiedenen Altersklassen ergänzen das Programm. Die erste gute Folge hat diese Veranstaltung bereits vor ilircr Abwicklung gehabt: Die Bünde haben die sportliche Vorbereitung mit großem Ernst in Anspruch genommen, und der Sportplatz der Jüdischen Gemeinde erfreute sich eines großen Besuches von Jugendlichen, die man sonst nicht beim regelmäßigen Training sah. Bei dieser Art der Wertung ist es natürlich unmöglich, irgendeine Voraussage zu treffen, obwohl viele bekannte Leichtathleten i 11 den verschiedenen Mannschaften mitwirken. Als Favorit gilt allgemein der M a k k a b i ־ Fl a z a i r, der den Sport mehr als die anderen Bünde als Teil seines l.'rziehungsprogramms betont und dessen Mitglieder infolgedessen am regelmäßigsten sich einem sportliehen Training unterziehen. Aber auch der Ft r i 111 Fl an 0 נ r, der Has cli 0111 er Hazair und der liaboiiitn haben Mannschaften mit ausgezeichneten Jugendlichen beisammen. Dieser Tag sollte auch den Eltern Gelegenheit geben, stell von den Leistungen ihrer Kinder einen Eindruck zu verschaffen. Hoffen wir, daß also diese Veranstaltung eine recht große Besucherzahl heratislocken wird und dieser Tag wirklich zu einem Oemcinschaftserlebnis der Jugend mit den Elfern wird. Für die sportlich Interessierten durfte ein besonderer Anziehungspunkt des Programms das Handballspiel zwischen der ersten Handbalhnaniischaft des Bar Kochba- Hakoah Berlin und einer Auswahlmannschaft sämtlicher Bünde sein. Das Sportfest beginnt auf dem Sportplatz Grunewaki der Berliner Jüdischen Gemeinde vormittags um 9 Uhr, nachmittags um 14 Uhr. 1:1 n 1 . Ih r :1,11, ,IH.'il‘ un 1. \! M ,1 reu.- 1 K K..11ip!Y!!.!ו < :/:.!> Akk n-k 1. Nun,!.11:1: ׳, der 1 111 .,eil.11;!!!1:־ ti 1-11:1 eit-;!. Gc. c\\ .1 ag Voder ( :1111:11 von tu-!)!־eiten Punkt-ii lang edem jn (Koni), den alten >! 11■ 11 I e 1:1:1:: viel 1, -uw.(■ Fr.eh (i r :!ei! d.e Zü-vli 11:1׳! ( V. ,epp. rtal) : w;,: r m 1. September I lakoah Essen vor die ()■:!'feiitiielikeit, der -poitlieher Erfolg beschießen Abwicklung der Kämpfe Was bringt der Sonntag? Rundblick auf die Sportplätze n ne!!!!!eh (I --eil) zea 11er bestell ' davontraee 1׳ iidheheii, v ngtuvh- Kl (i r o It klappte vorlen ahwvcliselml: Alfred oll (Essen). Die einzelnen re-ihx. Im Papiergewicht;1 Liga (Essen) in der egte ln einem weiteren und (dilihaus [,־׳1!׳ntsck:ee -eh Pflanzer (Köln) ite nml konnte einen vielt hben a<chc1tderweis€ ge-!versprechenden B e r e t z er (Düsseldorf) überlegen aus/upunkten. 1 laiiser (f" - - e!1) intibu• trotz tapferster Gegen- ■wehr I terin. Reif (Kolm den Punktsieg ii herlassen. W 1e am Vorlage :11 Köln tremiten sieh auch hier Kummer (Köln) und Rieben (Berlin) naeli einem pr.iehligen Kampf imcntschic* <le11 . . . und weder einmal schlug Sc 11 i n d 1 c r (Köhl) Ui vinaiin 11 (F-scn) nach Punkten. Nun aber Schluß, mit d:eser (Paarung! 1 Wenn zwei ..Schläger“ w.e 13111Iv Schott (Her- 1:11) und W :1;1!: I I (Essen) Im Ring stehen, gen! das P11 hlikutn ׳mmer!n k Auch d!!׳-cs Mal tiefe■ rfe■ 11 sich die beiden (iegner e.11 iiarh-s (icfeeht, der dauernde Schlagwechsel, bei dem e 11e: dem :unk r!1 n.-cht.s schuldig blieb, begeisterte die Massen. Der PimktsVg von W'ang 1! war nicht ganz gerechtii-nigt. 111 einer Revanche standen s:cl! I: s k a!1 a z i II (Bcr- |:n) 'und Barterer (Köln) ge: tunibrr. Fskaiia/1 gab den für ihn au--,riu/1(!'ei! Kara.nl m du■: i. Runde auf, so daß burUier durch k ״ -a1 *״ e — De! vhlußkaninf bestrrten Lewkowitz (Full II) av Ci'ik ifer (Schild t)!, rtir.nml): Daschönste Treffen ,ו,.- .\n,!י u ■ן• v eich, m I 1■ e I, 1) 11׳: t / haushoch 11adi Punk- ,'....י M. 11. Köniq dreifacher türkischer Meister dl!״ ia 11 v; (,ihre lu,!durch eines der hervorragenda M/i-hedr!׳ de- Mukku'ri in AVieu u ar und auf der ■Makka- Ion Meier reo ann, ist nach f s t;1 n b u 1 iiberg,:. 1 mm, uadei׳ überragende sportliche Erfolge B;T d! ■;’ 1 urki-ehוי׳! leichlathU'tisclien Meister- ,. U' 1״Hr 1 סן Meter in 11 Sek,, tiber 20!) Meter und über bin Meter in 51 ,3 Sek. Alle diese i mit de!• gbm'hicii Veranstaltung mit großer l'l i) e rn Aschaffenburg. Faustballfurnier, veranstaltet vom JJR. Hanau, unter Teilnahme aller maßgebenden jüdischen Vereine in Süddeutschlaiul, Sportplatz des Itus Aschaftenburg, Beginn: 14 Uhr. Verbandsspiele des ״Spielausschusses'', Fubbail: 10 Uhr: JJB. Hanau Jugend gegen Bar Kochba Offenbach Jugend. Handball: 17.15 Uhr: JJB. Hanau Frauen gegen Bar Kochba Offenbach Frauen. Fußball: FretmdschafFsspiel. 11.45 Wir: JJB. Hanau ׳Bar Kochba Ottenbach Schüicr komb. gegen Itus Aschaffenburg Schüler. Frankfurt am Main. Sportplatz, Sondershauser Straße, Freundschaftsspiele, Fußball: 15 Uhr: Bar Kochba Frankfurt II gegen Schild Frankfurt II. Hockey: 10.30 Uhr: Bar Kochba' Frankfurt Frauen gegen Schild Frankfurt frauen; 11.30 Uhr Bar Kochba Frankfurt Herren gegen Schild Frankfurt Herren. Königsberg I. Pr. Bar Kochba Königsberg, Jüdischer Sportplatz Steffeckstraße,, Makkabisportfest (Leichtathletik- Veremsmeistcrscliafien, Makkabi Hazaif-Meisterschaften, Hand- und Fußballspiele, Staffelläufe und Hinernisreiinen), Beginn: 13 Uhr. Mannheim. Bar Kochba Mannheim I gegen Schild Mannheim I. _ Boxclub ״Maccabi" sorgt für Nachwuchs Die für den Makkabi-Baxer- und Ringernachwuchs recht guten Leistungen sollen in zwei Veranstaltungen einem breiteren Publikum zugeführt werden. Als erste dieser Vcranstaltung cn steigt am Donnerstag, den 15. September, in der Turnhalle Kaiserstraße 20 30 ab 20' i Uhr Ringen und Gewichtliehen mit einem interessanten und hochwertigen Leichtgewichtsturnier. Am 20. September wird es in der Turnhalle Auguststraße 11 13 ah 20 Uhr spannende Boxkämn'e zu sehen geben. Eintrittsgebühr wird für beide Abende nicht erhoben. Auch mit seiner Handball - Abteilung hat der Jm isclie Box- Club ״Makkabi" in dieser Saison Großes vor. Die Zusammen- Stellung seiner diesjährigen Mannschaften läßt darauf schließen, daß er sich in der Rangliste nach vorn zu arbeiten ernstlich bestrebt ist. Besondere Beachtung soll der Jugend-Handballmannschaft gewidmet werden, Jugendsportfest in Hamburg .r Kovhlu״ und ״Schild" Hamburg gemeinlugcml-porlivM verlief vollkommen pros/’pl.nH n und harmonisch. Die Makkabi- ־' ' K;1 —11־, Dortmund und Hamburg Das vorn sam vioii-alt grinimgcni! ä, xercüic :1 Leipzig, Herl , halten ihre Ke •um auf den Platz gebracht. . 1 u n!1! su! r!H׳r k;iNC!u?;thn \v,rd itn ' cr^iCKli zur Asrhenbalui -elh-tverstandlieh -tets die Leistungen beeinträchtigen; und so war es auch auf der Hamburger Laufbahn, weshalb!!!:!11 die Sportler getrost auf ein bis zwei Zehntel Sekunden .schnellere Zeiten, als hier gestoppt, einschätzen darf. Per JBC. Berlin konnte sowohl bei den Mädchen in Horo- Witz (11,5 Ach׳.) als auch 1111 dem Jugendlichen Kromb a c 11 (11,1) Sek.) die S:eger ihrer Jahrgänge stellen. Doch am 11 die knappe t'ntscheäkiwg der 20 0 m ist dein Konto Krombachs /u/n-cb1־c:ben, der n 20,כ Sek. Zeller (Sein!ei Hbg.) auf den 2. Platz verwies. Für den 3 0 0-ni - L a 11 f setzte der Berhner jud sehe Boxklub 11: '■׳ w i t s c I! c r (10,9 Sek.) ein, da er -klier de-sen Ueherlcgenheit über R i c h h c i in e r (41,2 Sek.) und Bachheimer, beide BK. Hamburg, ahnte. Der neue ]ugendstern des Schild Hbg. heißt Gold stein, e:n liinge, dem man es nicht ansielit, daß er sich ein S 0 0m־ Rennen von der Spitze auselber machen könnte und 80 in vor dem Felde in blendender Zeit ausliel. Aber er tat dies wirklich und lief mit 2:03,0׳ Min. die beste SOO-m-Zcit des Tages heraus. im W c 11 s [1 r!1 11 ״ gelang der Hamburger Makkabijugcml ein großer Erfolg, :nilem sie bei den Mädchen mit Nathan (1,111 111) und bei den Jungen mit Rjchheimer (1,02 in) n den jüngeren | ahrgängeii siegen konnte. Die beste I (':-11111g zeigte David (|BCB.) mit 5,83 m als Sieger des inittk e.' ’ lahrganges. Im Hochsprung mußte mehrmal.- um die Plätze gestochen werden, so daß oft Sieger und Be-!/.,((■ sich mit denselben Leistungen trennten. David wurde mit 1,52,5 m Doppelsieger der Sprungkonkurrenzen. Dieselbe Leistung vollbrachte Scheidt (Schild Hbg.) als Sieger des Jahrgangs 20 21. Sc h c i n f e I d ׳ (Hbg.) gewann das Kugelstoßen vor seinen Klubkameraden Margulis und Friedländer. Bei dem anderen Jahrgang konnte sich Sobel (Hbg.) an die 2. Stelle hinter dem JBCB.er Licbenthal schieben. Noch ein Diskuswurf von 32,73 m und Schein fei d hatte auch einen Doppelsieg in der Tasche. Doch Licbenthal war zu ehrgeizig, um seinem Gegner diese Freude allein zu lassen Briefmarken ״ Fritz Lewin BERLIN W35 lützriwstr 91A und wurde mit 37,03 m im Speerwerfen ebenfalls Doppel- Sieger. Auch Oppenheim (BK. Hbg.) zeigte mit einem Wurt von 36,50 in eine fe'ne Leistling. Als Dritter im Bund(? der Doppelsieger gesellte sich Goldstein, der mit seinem 803-m-Sieg durchaus nicht zufrieden war, sondern noch mit einem 45,24 m weiten Wurf die beste technische Leistung zuwege bractite. In den Rahmen des Programms waren für Damen und Herren einige Konkurrenzen cingcflochten. Schattin ann gewann die 100 rn in alter Manier gegen Blanck und Grünbäum. Die Siegerzeit von 11,5 Sek. ist auf die Rasenbahn zurikkzufiihren. Werthen zeigte wieder eine Leistungsverbesscrung, indem er nicht nur die 80!) m in der für die Bahn- Verhältnisse sehr guten Zeit von 2:04,4 Min. gewann, sondern auch eine Stunde später die 3090 m in der neuen Jahresbestzeit von 9:26,5 Min. hinter sich brachte. Blancks Doppelsieg in den Sprüngen überzeugend, 6,38 m und 1,67,5 m waren seine Leistungen. Lief mann (Schild Hbg.) verließ den Platz als-vierfache Siegerin. Ihre Leistungen waren: 100 m 13,1 Sek., Weitsprung 4,92 m, Hochsprung 1,42.5 m, Kugelstoßen 9,17 m. — Ein Aufmarsch sämtlicher Teilnehmer in musterhafter Aufstellung gab der anschließenden Siegerehrnt!׳ einen würdigen Rahmen. Süddeutsche Makkabispiele In Mannheim wurde am 4. September ein Fußball- A b s c h i e d s s p i e I für die beiden Gebrüder Colin, die nicht nur die Stützen des Bar Kochba Mannheim bildeten, sondern auch wiederholt in Makkabimaiinsdiaften repräsentativ waren, ausgetragen. In einem fairen und technisch schönen Kampf gegen Bar Kochba Frankfurt konnten wir ein letztes Mai die reifen Leistlingen der Abschiediiehmeiiden, die auch die beiden Treffer für BK. Mannheim schossen, bewundern Das Ergebnis lautete 4:2 (3:1) für Bar Kochba Frankfurt. Die erste Spielhälfte stand ganz im Zeichen der Ueherlcgenheit der Sicgerelf, während nach Halbzeit die Mannheimer wieder das Spiel in der Hand hatten. Für BK. Frankfurt, dessen bester Mann, der Torhüter Kuventhal, 10 Minuten vor Schluß verletzt wurde, schossen G r ü n f e I d, Sil b e r und Hirsch die Tore, In Asc 11 a f f e n b 11 r g errang der Hanauer Makkabivcrein einen schönen Handball-Erfolg. Im Verbamlskampt gegen Schild Frankfurt holte sich JJB. Hanau durch den nneiitschiedcnen Ausgang von 5:5 (3:1) einen Punkt. Die Schild- Leute führten den Ball zu lange, während die Makkabim das Spiel schön auseinamierzogen und sich auch den engen Platz- Verhältnissen bedeutend besser anpassen konnten. Im Damenspiel kam es zu einem erwarteten 1:11 (1:5)-Verinst der Makkabioth gegen Schild Frankfurt. Den Abschluß bildete ein schöner F a 11 s 11> a 11 - K a m p f, den JJB. Hanau nach tcchnisch hochstellenden Leistungen mit 3: 38 Feldern gegen Schild Frankfurt gewann. Schild-Sportfest In Frankfurt Der Bar K o c h b a Frankfurt hatte sich für alle Wettkämpfe auf der großen Sportschau des Schild Frankfurt am Btieliraimvoilier zur Verfügung gesiellt. Er bestritt unvorbereitet sämtliche Staffel'ätife mit, nachdem ein Sc 11 ildverein abgesagt hatte, und schnitt dabei, obwohl seine besten Sportler und Sportlerinnen z!1 gleicher Zeit bei den Makkabi-Jiigcndmeisferschaften in Berlin starteten, recht gut ah. Lore M r v c r, die einzige der sonstigen ersten Besetzung, konnte der Mädchens!.aff el zum 2. Platz, in 58,1 Sek. verhelfen. Die MämiersiaTel gewann, trotzdem zwei Teünehmer in Fiißballstit'fc'ln li"‘'en. noch vor Schild Wiesbaden den 2. Preis. — Große Erfolge wurden im Rasensport errungeu. Die crsaf/gesehwäch'e F n 13 hall mannschaft gewann in einem Ktirzspi1׳! gegen Schild Frankfurt 1:0. Im Handball war die Ucber!e״enlH״it der Makkabim noch eindeutiger; hier kam es zu einem 2:1- (0 : 1)-Siege des Bar Kochba Frankfurt über Schild Frankfurt. Auch der 0:0- Ausgang des Hockey kampfes zwischen den gleichen Mannschäften muß als spielerischer Erfolg des BK. Frankfurt gewertet werden. Sowohl bei den Läufen als bei samtliehen Rasensportkiimpfen wirkte der Handliallfachwart 'des Makkabi Max Flörsheim sehr aktiv mir. Er verabschiedete sich gleichzeitig in diesen Kämpfen vom jüdischen Sport in Deutschland und wurde deshalb von den Mannschaften des ״Schild“ und des BK. geehrt. -. Noch einen weiteren Erfolg konnte der BK. Frankfurt an diesem Tage buchen: in einem 2000-m-R a d r e 11 11 e!1 setzte sich der Bar Kochbaner Kampier glänzend durch und wurde hei schwerster Konkurrenz in einer sehr guten Zeit Zweiter. Erfolg des Bar Kochba Breslau Nach den Siegen der Ersten und der Jugendmannsclialt c!es Bar Kochba Breslau über die entsprechenden Mannschaften des ״Schild“ konnten auch die Alten Herren (kombiniert mit der zweiten Vereinsmannschaft) über eine in gleicher Zusammen- Setzung snielende Schildmannschaft einen 3: 1-Sieg heraus• holen, nachdem zur Halbzeit noch die S-hildmannschaft mit!:0 führte. Die Handballmamiscliaft des Bar Kochba unterlag mit 7:9 nach ausgeglichenem, aber vom Schiedsrichter nicht immer richtig beurteilten Sniel. Peter Gott Heiner (BK.) war unbestritten der beste Mann des Feldes. Makkabi-Sport In Dresden Bei dem Fußbalisrfel, das Bar Kochba Dresden im Rahmen des jüdischen Sportfestes in Lein/ig n׳egen dyn clortigen Bar Kochba austrug, hatten die Makkabim aus Dresden einen besonderen Erfolg, indem sie den Gegner mit 2:0 (0:0) schlugen. F.s war seit mehreren Jahren ihr erster FulSballsicg über Bar Kochba Feipz'g, ehi Ergebnis, das in Anbetracht der geringen Trainingsmöglichkeiten um so höher bewertet werden 11111 fi. — Nach halbjähriger Pause verfügt der Bar Kochha Dresden wieder über Uebimgsfäiune, die •in Gemein- Schaft mit der Gemcmde erstellt wurden und zugleich vom ,,Schild“ benutzt werden.

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