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Jüdische Rundschau · 1938-09-02 · Heft 70 (2.9.1938) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 70 (2.9.1938)
Date
1938-09-02
Page
– (sequence 9)
Language
German
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I JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 70, 2. SEPTEMBER 1938 Die wahre Tragik der Geschehnisse Erschütternde Details Von unserem palästinensischen Korrespondenten gl. Tel A w i ff, 24. August 193a Ein Brief vor dem Tode Ein jüdischer Polizist mit Namen Schwarz wurde vor einiger Zeit angeklagt, einen arabischen Kollegen, der mit ihm zusammen in einem Zelt im Sommerlager des High Commissioner in Athlith wohnte, erschossen zu haben. Das Gericht sprach den Angeklagten schuldig und verurteilte ihn zum Tode. Die Verteidigung bemühte sich mit allen Mitteln, das drohende Schicksal abzuwenden und nach Verkiindüng des Urteils bat das jüdische Publikum in London und Jerusalem um Begnadigung. Vergebens. Das Urteil wurde vollstreckt. Einige Tage später erhielt die hebräische Tageszeitung ״Dawar“ einen Brief von Schwarz ausgehändigt, der auf dem Instanzenwege über die Zensur in Jerusalem und Akko gegangen war. Er war zur Veröffentlichung bestimmt und enthält unter anderem folgende Sätze: ״Meine letzte Bitte an die Juden im Lande und in der Golah ist, nichts zu tun, was im Zusammenhang mit meiner Hinrichtung zu Gewalttaten und Blutvergießen führen könnte . .. Ich hetrachte meinen Fall als einen persönlichen Fehler, den ich irn Zustande einer geistigen Verwirrung beging. Ich hereue meine Tat von ganzem Herzen und nehme das Urteil willig* auf mich. Grüße an alle meine Freunde in Ramat Gau und Sehchunath Borochow. Verzeiht mir, daß ich der Er- Ziehung, die mir die Bewegung gab, untreu geworden hin. Folgt nicht meinem Beispiel!“ In der Verwirrung, die die Unruhen, insbesondere die Entwicklungen der letzten zwei Monate in vielen Köpfen im Lande angerichtet haben, und itt der bedrückenden Stirnmung, die gegenwärtig im Lande herrscht, wirkt der angeführte Brief befreiend und klärend. Hier spricht ein Mensch, der die schwersten Stunden seines Lebens durchmacht, der kurz, vor seiner Hinrichtung steht, der viele Monate im Gefängnis verbracht hat und volle Gelegenheit erhielt, sich, sein Verhalten, die Umstände, in denen er seine Tat beging, zu überdenken und wieder und wieder abzuwägen. Und dieser Mensch fand die Kraft in sich, in letzter Stunde sich zu seiner Tat zu bekennen, sie zugleich zu verurteilen, die Juden zu warnen, in seine Fußtapfen zu treten. Wir haben in den letzten Jahren wieder und wieder erfahren müssen, daß Gewalt neue und vermehrte Gewalt gebiert: daß die Verwirrung Einzelner die Vernunft Vieler verdunkelte. Aufrufe zum Frieden verhallten wie in der Wüste. Jetzt erhebt ein Verurteilter seine Stimme, erkennt die Gefahr des Weges, auf den er gegen sein besseres Wissen gedrängt wurde, nimmt seine Strafe auf sich und versucht zugleich andere von seinen schweren Irrtümern zurückzuhalten. Eine Stimme, die man in ihrem Ernst und ihrer Eiridringlichkeit nicht hoch genug achten kann. Licht und Dunkel Seit einer halben Woche liegen die Wege des gesamten Landes nachts in völliger Verlassenheit. Jeder Verkehr zwischen Städten und Dörfern ist gesperrt, mir Pafrouillen befahren die verlassenen Chausseen. An den Knotenpunkten der Wege liegen die beleuchteten Städte im Licht ihrer Laternen, überspielt von den blauen Strahlenblitzen der Scheinwerfer. Die Städte, vor allem Tel Awiw, unterscheiden sich iin Aeußcrcn in nichts von ihrer normalen Erscheinung. A!n Strande drangt sich die Menge in den Cafes, Musik schallt aus den Lokalen und aus den Häusern, die Kinos locken mit großen Plakaten, aus Restaurants klingt das Echo von Tanz und Heiterkeit. Die Wenigen aus den Siedlungen, die für kurze Zeit in die Stadt kommen, reihen sich die Annen. Das Bild, das sich ihnen bietet, ist so verschieden von dem, was sie täglich zu Hause sehen und erleben, daß sie sich anfangs nur schwer gewöhnen. Statt Dunkelheit oder dem Strahl der Projektoren Helle; statt Stille und aufmerksamer Wache Lärm und Unbekümmertheit; statt dauernder Sorge um Arbeit und Sicherheit ein normales [..eben mit allen Vergnügungen, die dazu gehören. Und manch einer von diesen revoltiert gegen dieses Lehen der Stadt, gegen die Normalität, gegen Vergniigen und Musik, und hier und da findet diese Verurteilung und Gegnerschaft auch ihren öffentlichen Ausdruck. Man kritisiert, man sieht mit einer gewissen Verachtung auf diese hundertfiinHgtausend Juden herab, die mitten im Kriege wie im Frieden leben. So verständlich aber auch diese Gefühle sein mögen, die Städte, insbesondere Tel Awiw, tun recht daran, daß sie mit aller Gewalt daran festhaltcn, auch heute noch so normal zu leben wie nur irgend möglich. Jeder muß sich heute den Verhältnissen annassen, und die Juden haben wieder und wieder gezeigt, daß sie.es können. Die Chauffeure sind gefahren, ob Gefahr bestand oder nicht; die Fehler wurden bestellt, wenn nötig mit dein Gewehr in der Hand; alte Si Hhingen wurden verteidigt, neue werden gegründet. Man vor- 7ic'het auf das Unmögliche, man tut das Mögliche. Und genau das ist es, was das nach außen so sorglose, nach innen von schweren Wirtschaftsnöten heimgesuchtc Tel Awiw getan hat und heute noch tut. Es arbeitet und cs geht seinem Ver- ,gniigen nach, so weit es nur kann. Es liefert aber auch Menschen an die Siedlungen, sobald sie gefordert werden, und es soll jetzt zusammen mit allen anderen die Mittel zur Verteidigung liefern. Nichts ist zu gewinnen durch eine Aenderting dieser Haltung als noch größere Bedrückung der Stimmung und vermutlich eine weitere Erschütterung des Wirtschaftslebens. Die Städte und insbesondere Tel Awiw bilden heute gerade durch ihre Sicherheit und Normalität Lichtpunkte im Dunkel. Man soll sic in ihrem Willen, diese Normalität aufrecht zu erhallen, stärken und nicht schwächen. Die Regierung der Nächte Seit Monaten zieht sich ein scharfer Einschnitt durch das tägliche Leben im Lande. Sowohl in der Stadt wie auf dem Lande spielt sich alles einigermaßen normal ab, solange die Sonne scheint. Mit Einbruch der Dunkelheit jedoch leeren sich die Chausseen, die Städte und Dörfer miteinander verbinden, vermindert sicli der Verkehr auf ein Minimum, beziehen;e Wachen ihre Posten. Am Tage herrscht die Mandatsregie־ In der Frauenzeitschrift ״Dwar hapoelet“ schreibt, wie uns aus Tel Awiw berichtet wird, eine alte Arbeiterin: Man hat in der jüngsten Palästinalitcratur schon den Kummer des Menschen über seinen gefüllten Baum und sein in Brand gestccktcs Feld geschildert, aller niemand hat das innere Schicksal des Menschen selbst gestaltet, den die Ereignisse von seiner Arbeit und seinem Boden fortgerissen haben. Nur so wenige unseres Volkes wurden des Glückes der Verwurzelung im Boden teilhaftig, und auch diesen ist dies Glück nicht voll beschieden. Ein Freund erzählte uns ein symbolisches Ereignis aus seinem Leben. Während der Unruhe» arbeitete er an der Konstruktion eines elektrischen Rührlöffels für die Marmelade- Bereitung. An einem Abend wurde seine Siedlung stark heschossen, lind während er kriechend seine Stellung aufsuchte, begann die Konstruktion dieses Rührlöffels mit ganzer Gewalt seine Gedanken zu beschäftigen. Vergehens suchte er s;ch davon loszumaehcn. So erging es auch ei nein jungen Mann, der nach Chaiiita an die syrische Grenze ging timl immer daran denken mußte, ob das'Getreide aufgegangen sei, das er vorher gesät hatte. Hierher gehört auch die klassische Erzählung der Zippora Seid, die ihren Platz in jedem l esebuch finden müßte, über die Gerste, die sie mit ihrem Mann von Ort zu Ort brachte (in Uehersetzung in der ״Jüd. Rundschau“ erschienen. Red.). Wer weiß, was solche Menschen in den letzten Augenblicken vor ihrem Tode denken, vielleicht gedenken sie des Feldes, das geerntet werden muß, vielleicht des Weinbergs, der vor der Rcbcnlesc steht ... wer weiß es? Und noch tragischer ist es, daß uns jetzt der Glaube an den M e n s c h c n zerstört wird, daß die Hoffnung auf ein gemeinsames Leben mit den Arabern schwindet. Wir w״l!• rung über das Land, in der Nacht treten die Terroristen ihre Herrschaft an, und sic halten das Land in Schach. In letzter Zeit spürt man, wie diese ״Regierung der Nächte“ sieh auf neue Art zu organisieren beginnt, wie sie immer mehr sieh bemüht, einen Apparat aufzuhauen, der nicht einfach ein Instrument des Mordens ist, sondern danach strebt, zum Kern einer zukünftigen Regierung zu werden. Immer mehr hört man über die Gerichte, die von den Terroristen draußen in den Bergen eingerichtet werden, und die nicht nur über das Schicksal von entführten Geiseln beschließen — die keineswegs immer der Kugel zum Opfer fallen —, sondern auch sonst Streitfälle entscheiden. Die Fellachen werden aufgefordert, sich nicht in ehr an die Regierungsgericlite zu wenden, sondern an die ״Gerichte der Aufständischen‘'. Die verschiedenen Führer — im Süden xv.ird als Führer der Rebellen ein Sohn des bekannten Mtisa Kasim Pascha, früheren Bürgermeisters von Jerusalem, genannt — erlassen Aufrufe, die in Städten und Dörfern verbreitet werden, sie legen Dörfern mul Einzelnen Tribute auf, organisieren die Züü'uhr von Menschen und Geld. In letzter Zeit raubten die Terroristen an mehreren Stellen medizinisches Material und Instrumente, mul nicht ohne Grund berichtete das Gericht über wandernde Krankenhäuser 11 er Rebellen. Aus den Regicmngsbüros und Polizeistafioiien holt man nicht nur Waffen, sondern auch Schrc-i b m a s c 11 i n e 11 -.- die Regierung der Nächte versorgt sich mit den primitivstem Notwendigkeiten ihrer Büros. Diese Regierung hat heute relativ wenig zu verwalten, aber sie hat dafür eine große Propagandaarbeit zu leisten, Sie vollführt sie nicht allein durch Druck und Gewalt, sie versucht hei den Arabern, Juden und Engländern zugleich den Eindruck ihrer Macht zu erwecken. Die Kinder einer entführten jüdischen Familie kehren unter sicherem Geleit zurück, ebenso ein jüdischer Angestellter der Regierung. Viel Dramatisches, vieles was an Geschichten aus Wildwest erinnert, liegt über dieser ,.Regierung der Nächte“, sie ermuntert die junge arabische Generation, mit ihr Ruhm mul Freiheit zu suchen, und sie erfüllt ihre Gegner unter den Arabern mit Angst und Schrecken. Ohne Zweifel bereitet sich diese Führung der Terroristen für den F. n t s c h e i d u n 1; s k a m p f de r 11 ä c h s t e u M < > - nate vor. Die Regierung und die Juden treffen ihre Gegenmaßnahmen. Wo sie wirksam sind, wie int Norden, mußte die Regierung der Nacht der des Tages weichen. Derselbe Sieg wie im Norden muß jetzt im Süden, muß nach und nach im ganzen Lande erfochten werden. Ussischkins 75. Geburtstag Jerusalem, 30. August. (Palcor.) C-e ׳lern abend fand in Tel Awiw eine Massenversammlung statt, um den 75. Geburtstag von M. M. Ussischkin, des Präsidenten des Keren Kajenicth, zu feiern. Unter den Rednern befanden sieh I. Rokacli, Bürgermeister von Tel Awiw, Rabb. Mehr Berlin, M. Sc.liertoL, W i 11< a 11 s k v und Dr. Moss i n s o h 11. Alle Redner behandelten Hs.-Cschkms 57 1:1b re lange zionistische Tätigkeit und erklärten, sein Name sei ein Symbol im Zionismus geworden. S c h er tok betonte im Verlauf seiner Ansprache d e Tatsache, da'! die zionistische Bewegung politisch 1 t/t an euiem Scheideweg stelle, wobei er darauf hin wie , daß ein Jütische;־ Staat, der verdiene so genannt zu werde 1;, nicht ohne sclnvee Kämpfe errungen werden könne. Auszüge aus Artikeln von Ussischkin und Glück«:! ׳ che von vielen Personen, darunter von Oberrabbiner Dr. Herzog, wurden bei der Versammlung verlesen. Ls u ui de ferner mitgeteilt, daß zahlreiche Zahlungen zur lün-clu eibung von Ussischkins Namen in das Goldene Buch des Keren Kajerneth geleistet wurden; die Ted Awiwer Stadtverwaltimg, der Verband Allgemeiner Z.ionisten, die Ang'u- Palest 11c Bank und eine Anzahl anderer Banken und < U׳- Seilschaften leisteten Beiträge zu diesem Zweck. Die Ver- Sammlung sandte ein Telegramm an l’ssschkin, der sieh augenblicklich in Vichy (Frankreich) aut'ikilt, in dem ihm cFc Glückwünsche der Versammelten übermittelt wind w Der neue Bürgermeister Jerusalem, 31. August. In der letzten Ausgabe der amtlichen Pa'ästina ״Gazette“ wird mitgeteilt, daß Richter M u s t a p 11 a K h a 1 d i offiziell zum B ü r g e r nt e i s t c - von Jerusalem ernannt wurde und seine Ernennung morgen in Kraft tritt, wahrend Dr. Hussam Eddin Abouseoud den freien Stadtratsitz erhält. teil ja den Arabern nichts Böses antun. Wir glaubten, sie wirtschaftlich und kulturell fördern zu können. Jetzt sagen wir vergebens unseren Kindern, dall es auch gute Araber gäbe. Die Kinder g! a u b e 11 uns nicht. Die Tatsache, daß sich .Araber jüdischen I liltspolizistcn als Freunde näherten, um sie daun zu toten, zerstört in den Kindern jeden Glauben an den Araber. Die alten Wächter vom ״Haschonter“ lebten in der Gewißheit, daß sie einmal den Tod von arabischer Hand finden würden, und trotzdem verband sie eine tiefe Liebe mit den Arabern als Menschen und als Volk. Sie heiligten die W'alfen, die sie mir gc/Wtmgeuenveise benutzten. Der Hilfspolizist, der in Gau Schmttel getötet wurde, verlebte vielleicht seine letzten Minuten in schwerem innerem Kampfe. Vielleicht schämte er sich vor siel! selbst, einen Verdacht gegen den Araber zu hegen, der mit der Bitte zu ihm kam, ihm hebräische Wörter un Wörterbuch zu erklären. Unsere B e z i e h u n g 7!1 m M i t m c 11 s c 11 e!1 wurzelt ja im Gefühl des Erbarmens und der Gemeinschaft aller •Menschen, wie können wir einer den anderen verdächtigen, wie können wir uns mit der Vorst.׳H!111g ziifriedengeben, die uns ein Leben ohne jede Vei hindung mit dein Nachbarvolk(: zeigt? An wieviel abgelegenen ()rieit sitzen unsere Menschen und mühen sich um d:e 1.1 leniune: de-. Arabischen! Und all dies, damit unter uns Maischen sind, die einen persönlichen Kon* takt zum Araber lu r-telkii können. Wir schämen uns vor uns seihst dir Unkenntnis ihrer Sprache. Welten sind jetzt in unseren Seelen und in den Seihen unserer Kinder zerstört worden, - wie können wir sie wieder neu err 1 c!1 t e n? Vier jüdische Todesopfer J e r u s a I c m, 27. August. ('Palcor.) Vier indische Eisenbalinnrbe.tcr wurden heute nachm Hag in Akko an der Kurte beschossen, \vobe׳ der 2(1j:1hr;ge L p 11 r a im Sil- 1) erst r 1 11 getötet wurde. Jerusalem,?־ö Augii-t. (l’alcor.) I )er Scliccliunath Hattikwe.h-Pe/irk ::11 da Grenze von Tel Awiw wurde gestern von Arabern nbcrlnben. < ihal firm, die von Polizei mit Masch.mmgewehren verstärkt wurden, schlugen den Angriff ab, wobei den Terror'-Um Verluste /!!gefugt wurden. Der -lOjährige jtal 'sehe Ar'eii Sei! ul mann wurde bei dem Kampf v e r w u!1 d 1' t. Gestern abend wurde in Jerusalem ein arabischer Oltaffir, der mit allein (ieweltr bewaffnet war, verschleppt. Die Bewohner w'nes arabischen Dorfes bei Jerusalem vertrieben heute arabische Terroristen, die zu schießen an* fingen, als sich die Dörfler weigerten, ihnen Geld und Eß* waren 7u gebe». Jerusalem, 20. August .(Palcor.) Araber überfielen gestern abend den Kibbuz E'j 11 Sehe m <■ r in der Nähe von Karlen!־ und schossen;pis nächster Nähe in den Speise-' saal, in dem de Mitglieder des Kibbuz versammelt waren. Der 2Sjährige D a v i d •S c h n e i d c r wurde sofort getötet; A r! r 11 Hendel ('27 laltre alt), der verwundet wurde, starb heule morgen. Fenier wurde ein dritter Jude verwundet. Später wurde auf einem Fenstersims des Kibbuz eine Bombe gefunden, d:e glücklicherweise nicht explodierte. Die Terroristen rt'grlbcii die Flucht. Beide Opfer stammen ans Polen. Araber verübten gestern morgen einen Angriff auf die amerikanisch Midisclieii b t e i 11 b r ü e 11 e in der Nähe von Jerusalem. Jüdische (ih it'fi1 i!!1 vertreben die Terroristen, wohei sie euiai tkteleii. Ein jüdi-clier freiw illiger Wächter wurde leicht verwundet. Der Bruder ehics arabischen Terrnristenfühiers, Abu N 1 j i i in, wurde .!in Kalkiheb verschleppt. Ar.iliöche Dc'diiiic in Jaffa, die seif dem Bombenatfentat am b!ag׳a :יי־ •ס'■: warm. lifiiHtni heute wieder. I s wurde te-ggt־״e!'Ut, du 11 he: der Fxplos.oii 3S Personen Ihr 1 ein;! c ubn dlai. Ln auhselmr ('tnn'be.. i.t dem Posts.icke befördert winden, werde he.ae m da \ du• von Dschenin von Arabc! 11;:::!,’!:׳וסו : da• \ er i'r k ■cke raubten, Truppen, die d:c 1 error feil v. rc-dgu n. konnte!! spater einen Postsack ZUI'tle!, e!d. 1: ׳: e II. Lin er!,a.roulle des Reg! m eines Irish Gnards gelang es heute, e.ne große L'ueiii Hst Munition 111 einem arabischen lax: zu besehiagn:ilmieii. T n arimak. lu r lacke;־ wurde lieuie abend in der Altstaut \ on I erima I r 1!1 auf der Hraße angesehosseit und le:cht veiwundit. Jerusalem, 31 k Arglist. (Pa.'ror.) Arabische Terroristen ukerfudei! heute!nagen jüdische (ihaffirim, die in einem Pen/erv.a«:e11 ,11 der Nähe der jüdischen Siedlung Ghairia fuhren. De (iha'firiin schlugen den .Angriff ab, wo• bei sie eine!! am iiuieii töteten. Vier llaiisti• wurden iin Bezirk Nablus zerstört, weil ihre Bewohner Terroramen mich einem Gefecht mit Militär am 2b. .August Zuflucht gewährten. Ein Haus, in dein ein verwundeter Terrorist gefunden wurde, ist ebenfalls zerstört Word ■n. Bei K f a r K a n 11 a, in der Nähe von Nazareth, wurde ein .Autobus von a1.:b s he:t Terroristen angegriffen. Der l'eg'i!;ende jii lidie und arabische Polizist wurden zunächst entiuhrt, der Waden beraubt und dann wieder ziirückgcsandt. Bei einem Gefecht in der Nähe von Nazareth wurden drei Ar a b e r g e t ö t 1• t. ln der Nähe vo;1 Hussa an der Nordgrenze sowie bei Klar ITneiaocu winde bei Zurruineustößm je ein arah i s c!1 e r T e r ro r i s t g e t ö t e t. /Arabische Terroristen 11151.Tie'eit einen Bankboten der Arabischen N'aiipnaliiaitk in N a b I u s und raubten 220 P f 11!1 d. Die lii-enbahnstation von Wadi Sa rar wurde in der Nacht niedergebrannt. Ein Güler/ug wurde durch Explosion einer Landmine in der Nähe von 1' ulk crem zum Entgleisen gebracht. Der Zugdih׳־er winde leicht verwundet. t eher Ramie wurde ein 22stündigcs /Ausgehverbot verhängt. Die Pn'äsf 1!1a-Regu:r:!ng hat den Telephon dienst II a e I! d e m Aus! a ח d eingestellt. ״A s s i r u ,'1 t A I in!!stak; 111“, d e ein7; c au ׳aiblickich ei sehe nenne a! ab :.ehe /cining, wurde vo!1 de 1 Beliordeit verboten. Jerusalem, 31. August. (Palcor.) Der jüdische Polizist Mordecai Raznik wurde Mittwoch in einem Omnibus in Ä

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