Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 70 (2.9.1938)
- Date
- 1938-09-02
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 70, 2. SEPTEMBER 1938 25 Jahre Makkabi in Frankfurt a. M. Bar Kochba Frankfurt jubiliert In diesen Tagen jährt sich die Gründung des Bar Kochba Frankfurt zum 23. Male. L)cm Ernst der Zeit entsprechend wird dieser Gedenktag ohne Jubiläumsfeier und ohne jede gröbere Veranstaltung vorübergehen, so daß außer dieser Darstellung, die einen Zeitabschnitt wertvoller Arbeit im Dienste körperlicher Ertüchtigung der jüdischen Jugend und geistiger Schulung zur Verantwortung und Mitarbeit am Aufbau Erez Jisraels umreißt, wohl nur die Erinnerung der Pioniere von damals und das heute lebendige Werk dieser Wenigen für ihre Leistungen spricht. Der jubilierende Verein hielt nicht gleich Bar Kochba, als ihn im Jahre 1913 Georg F r e u d e n s t e i n, Sally L e v i, Jul. L u b o w s k y, Fredy Goldschmidt und Paul Katzenstein gründeten. Damals nannte er sich ״Jüdischer Turnverei n“, noch besser als ״J T V.“ bekannt. Ein halbes Jahr nach der Gründung war er Mitglied des Deutschen Makkabikreiscs, damals ,.Jüdische Turnerschaft, Deutscher Kreis“ geheißen. Nur unter großen Schwierigkeiten war es während des Krieges möglich, den Vercinsbetrieb aufrecht zu erhalten. Die Arbeit beschrankte sich fast ausschließlich auf die turnerische Betreuung von Mädchen und Kindern. Aber bald nach 1918 gab es einen neuen Aufstieg. Die Mt.gikderzahl hatte bald 130 ,überschritten. Die allgemeine Erstarkung des Sportgedankens trug auch im jüdischen Kreise Früchte. Hatte inan bis 1918 fast nur das Turnen gepflegt, so setzte sich mehr und mehr die Leichtathletik und die 1! y m n a 51 i k, dann aber bald nticli der Sport durch. Im September 1919 war auch der JTV. auf der Zusammenkunft der jüdischen Turnvereine in München vertreten, und die dort von Ernst Simon, der spater auch in Frankfurt lange Jahre wirkte, vertretenen und genehmigten Thesen zur Lr/uluingsfrage bckamen auch für die Arbeit in Frankfurt Geltung. Von jetzt ab hatte man ein festst e h e n d e s P r o g r a in m: 1. die körperliche Ausbildung der Mitglieder zu fordern, 2. den Mitgliedern die notwendigen Kenntnisse in der jüdischen Geschichte und hebräischen Sprache zu übermitteln; 3. zur verantwortungsfremligen Mitarbeit an der Verbreitung der jüdischnationalen Idee und zum Kampf gegen die Assimilation zu veranlassen. 1921 wurde bekanntlich anläßlich des XII. Zionistcnkongrosses in Karlsbad der ״Verband der Jüdischen Turn- und Sportvereine“ unter dem Namen ״M a k k a b i - W e 11 v e rband“ neukomüiuiiert. Und wenn zunächst die Leitung des Deutschen Kreises die Führung übernahm, so darf der JTV, das Verdienst für sielt in Anspruch nehmen, daß er von Anfang an einer der stärksten Stutzen dieser Männer war, Leistlingsmäßig steigerte der Verein von Monat zu Monat sein Niveau, Inzwischen hatte der Verein den Namen Bar Kochba angenommen. Im Jahre 1926 nahm man den Handballsport auf. Der Bar Kochba war zum Pionier des jüdischen Sports in Frankfurt geworden: alle anderen und später entstandenen jüdischen Vereine wurden von seinen Sportlern gegründet. Die Jugend pflege des Vereins war vorbildlich. Wenn das festgestellt wird, dann muß auch der Männer gedacht werden, die lange Jahre diese Arbeit in selbstloser Weise als Vorsitzende geleitet und maßgebend gefördert haben: Hugo H echt, Ernst Hamburger, A'fred Adler, Jules Schick und jetzt Heinz Kaufmann, In den letzten Jahren wurde der Bar Kochba noch mehr als früher zur Stütze des Deutschen Makkabikreises. Er war in seinem Präsidium durch Jules Schick und neuerdings auch durch Max Flörsheim, der sich nicht mir als Vorstandsmitglied, sondern auch als aktiver Sportler große Verdienste erworben hat, vertreten, Max Flörsheim gehört übrigens seit Jahren nicht nur der Briefmarken Fritz Lewin LUtzows'r 91A ״HATA“, wie früher Schick, sondern als Handballfachwart des Weltverbandes auch der ״HAT()“, der obersten sporttechnischeu Behörde des Makkabi an. Von Frankfurt aus wurde von diesen Männern auch der .siidwe-tdeutsche Makkabibe/irk atisgebaut, zwischen sudwcstdeutsciicr Bezirksleitung und BK- Vorstand bestand immer Personalunion. Seit 193 i wurden etwa zehn kleinere Bc/irksvereine von liier aus gegründet, unter der spieltcchni'-t licii Leitung von Edwin Löwenstein und von Bezirkssportwart Max Flörsheim sportlich betreut. Die Jugcndabteilungci! nahmen (inen großen Umfang an. In wöchentlichen Zusammenkünften w urde die T a r b u t harbeit wesentlich gefördert. Ls wurde die Ausbildung und Pmf urig für das M a k k a b i - L e i s t u n g s a b Zeichen betrieben und in jeder Wehe auch die Heranziehung der Jugend durch den M a k k a 1) i H ,1 7. a! r erleichtert. 1932 zählte der Verein etwa 23t) Mitglieder, die in der Hauptsache nur Leichtathletik und Handball trieben. 1937 umfaßte der BK. mehr als 1099 Mitglieder, die folgende Sportarten in be.-otuli re;1 Abteilungen pflegen: Leichtathletik, Handball, Fußball, Hockey, Tennis, Tischtennis, Schwimmen. Gyntnastik, Turnen, Boxen, Kegeln und Wintersport. Es ist bekannt, daß der Verein seitdem seine großen Veranstaltungen mit Tausenden von Zuschauern aufgezogen hat. Wir denken dabei an die alljährlichen großen Hallensp ortfeste, die im Aufträge des Dcu'schen Kreises mit interna'.innn'cr Beteiligung maßgebender indischer Spitzenspor der verans'aitet wurden. Wir denken an die große Expedition, die der Verein zur Makkabiah ״ach Tel Awiw entsandt hat, an die vielen Meistertitel, die Mannschaften und Fiu/elsportler des Vereins errangen, an die vielen Sport reisen zu anderen Makkahivereinen des In- und Ausbau 'es, die stell immer so erfolgreich gestalteten. An die Sdiwimm-Me'sterschaften, an dievielen Box- und Turnvcranstaltimgen int PHUn'hroph, an die großen BK.-Erfolge auf aßen Rasensportgebieten. Gedenkt man dieser großen sporf'ichen Lcht״<’״en. s0 müssen auch die Männer genannt werden, die erst die Voraussetzungen zu ihnen schufen: der Träger des Goldenen Makkabi-Abzeichens Jules Schick, der viele Jahre die Gcschicke des Vereins und des StidwivideiEseheti Makkabibez.irkes geleitet hat, die beiden Träger des Silbernen Makkabi-Ab- Zeichens Heinz Kaufmann und Max Flörsheim, sowie das \’orstand«1ni.g!iecl Max Bergmann, ferner die Organisatoren, Sportlehrer und Trainer, Es soll nicht vergessen werden, auf die f ülle der neuen Aufgaben hinzuweisen, die die neue Zeit dem Verein und seinen Leitern stellt: die Vorber e i t u n g auf die Attovm d e r 11 11 g und A I i j a. In dankenswerter Weise ha' Rnbb. Dr. I. ctttlc seit einem Jahr die Leitung der Tnrbutharheit, die auch im Zeichen cF-ser Aufgaben steht, übernommen, Fs besteht eine enge Verknüpfung zwischen der spo־tlie!1cn und geis'igen Erziehung der RK-Sportler. Sie ist atisgeridtf •t auf die einzige große jüdische Gegenw.vts<r1f,״abe, di? mi dem jütischen Sport zugleich allen Er/ivhun ■heu׳! ,een י״ו ’ -Orgamsaßoח״י de־ jüdischen I.chens gestc’lt ist: E;i h i g m a c 11 u n g der j 11 n - gen Menschen zur Auswanderung und Ert Die Jugendmeisterschaften des Makkabi 300 Jugendliche am Start — 1500 als Zuschauer — Starke Felder, harte Kämpfe Am Sonntag, den 28. August, fanden in Berlin die Jugend- und Juniorenmeistei schafteil des Deutschen Makkabikreises statt. Seit 1936, ais in Hamburg zum ersten Mal besondere Meisterschaften für Jugendliche stattfanden, hat sich diese Veranstaitung immer mehr entwickelt. In diesem Jahr stellte sie in vieler Hinsicht den Höhepunkt der Saison dar. Sie legte Zeugnis für die systematische Jugendarbeit des Makkabi ab, die an Intensität offensichtlich noch zugfnommen Sprung über den Bethen hat. Noch in keinem Jahre sah man so dichte Felder glcifcltweniger Be.-.erber, noch in keinem Jahre ertrugen die jugendliehen Wettkämpfer die Anstrengungen und Aufregungen der in einen einzigen Tag zusanimengeprcßten Wettbewerbe so diszipliniert und mit solcher Hergaoe des letzten Könnens. Das Gesamtbild der Veranstaltung litt leider wieder unter der Witterung. Grau in grau, ständig ein leichter Regen, so sah der Sporip'a z aus, der info gedessen als Zuschauer fast nur Jugendliche sah und nur Leistungen zuließ, die nicht annähernd ein Bild von der wirklichen Kampfstärke der Jugendlichen ergeben. Hart umstrittene Entscheidungen rissen die Zuschauer immer erneut zu lautem Beifall hin. Die größte Anteilnahme fand bei den EinzelenUclmdungcn der Hochsprung, in dem sich aus einem Leid vor! etwa 30 Jugendlichen bei einer Höhe von 1,60 nt schließlich vier zum Entscheidungskampfe hcrausscliälten. Kaizenberg II (Düsseldorf) übersprang dann als Einziger in ausgezeichnetem Stil und mit großer Sprungkraft diese Höhe. Grolle Anteilnahme fanden auch die Staffeln, bei denen der Bar Kochba-Hakoah Berlin insgesamt wieder am besten abscimi'f. Besonders hart umkämp'ft war die 4 x 100-Meter-Staffci Mädchen B, in der erst die Berliner Schlnßlätiferin sich von der Frankfurter Bar Kochbanerin freimachen konnte. Unter den guten Einzelleitungen ist es schwer, einige besonders erwähnenswerte hervorztmeben. Bei der männlichen Jugend imponierte neben Katzenberg vor allem Widmann (Hakoah Köln), der nicht nur die 10t) m für lugend A in 11,7 überlegen vor Fuchs und Goldschmidt Bar Kochba Frankfurt a. M. gewann, sondern auch den Weifsprung mit der für die Bahnverhältnisse ausgezeichneten Leistung von 6,17 m und überdies noch den 400-m-Lauf. Linen guten Eindruck hinterließ bei der älteren Jugend auch Kramberg (Hakoah Essen), der als Dreikampfsieger seines Jahrganges sich überdies in einigen Einzel Wettbewerben gut plazierte. Bei der jüngeren Jugend ragte Ehrlich hervor, der die 109m seines Jahrganges in 11,8 gewann und auch im I). eikampf und iiti Weitsprung siegreich blieb. Nach diesen Ergebnissen war ihm auch der Endsieg im Drcikampf nicht zu nehmen. Fitten sehr guten Eindruck hin erließen auch die beiden 800-m-Sicger der älteren und der jüngeren Jugend, o n a s (Bar Kochba Berlin) und Lichtenstein (Hakoah öln), sowie de״ Ber'iner Jugendliche Nie bürg in den Würfen. .- B־ i den Mädchen g ׳>! wi-it ־ F i i c ß (Bai Kochha-Hakoali) mit ihrem 109-m-Seg in 13,8 .׳tuen Weinre b zeigte sich mit ihrem Kn״eN oß-Sie״ als begabte Leichtathletin. Die huste Leistling i-sgesamt vollbrachte jedoch Durst (Bar Kochba Berlin), die im Hochsprung mit 1,33 Metern und im Kugelstoßen siegreich b'ieh und im 100-1n- Laufen ihres Jahrganges nur ganz knapp von Hohlstein- Leipzig geschlagen wurde. Bei den Mik’-'ten C (bis zu 14 Jahren) fielen ebenfalls zwei sehr bejahte Mädchen auf, nämlich Rontanits (Bar Kochba Berlin), die im Ball-Weitxvurf und im Weit-prm״ mi g oßer Uebcr'egenheit gewann: Im 60-m-Lauf srgte die sehr schnelle Nathan (Bar Kochba Hamburg) vor Warschauer (Bar Kochba Leipzig). Im Rahmen der Meisterschaften zeigten -zwei Mädchen- Mustern egen des Bar'Kochba-Hakoah Berlin Barren- Übungen und Trampolin-Barre 11 Übungen, die ebenfalls mit großer Begeisterung aufgenontmen wurden. Eine abschließende, aus allen Jahrgängen gemischte Staffel, die zum Gedächtnis ftir Eilt Kendz.iorra, die kleine 100-rn-Makkabi- Siegerin, gelaufen wurde, gewann die zweite Mannschaft des Bar Kochba-Hakoah Berlin vor Leipzig und Hamburg, da die erste Mannschaft wegen Ucberschreitcn der Wechselmarke disqualifiziert werden mußte. Selbst bei großen Sportfesten gelten Teilnehmer und Zuschauer selten so nflfc wie bei diesen Jugendvcranstaltungen. I Als einzigen Mangel muß inan hervorheben, daß die Jugendliehen bezw. die Jugendleiter der Vereine noch nicht gelernt haben, sich bei mehreren möglichen Wettbewerben für den für sie aussichtsreichsten zu entscheiden. Man sah zu oft die gleichen Jugendlichen am Start Tn fast allen Wettbewerben ihrer Jahresklasse, was auf die Leistungen natürlich gleichfalls mindernd etnwirkte. Insgesamt war die Veranstaltung ein großer Erfolg, der dem Makkabi eindeutig zeigte, daß er mit seiner Arbeit auf gutem Wege ist. Ergebnisse (Bestleistungen) li ב I 1 « 0 11 v. a r f: Mädchen U ( Kiit-clioi i 1111״): K.miau .י f ilv. Berlin) 58.52 m. — Kugelstoßen: Jugend A (Km-cheidimg): Mieburg 12,40 m. 800 in: Jugend A (Mn1>rlicidung): Jonas 1BK. Do!!in) 2:10,7 Min,; Jugend B (Fm sehe i •hing): Liclitenstcm (Hak. Köln) 2:18,7 M:n. — 100 m: Junioren (Kn!srheidung): Gnienbaum (BK. Be!in) 11.9 Sek.; Jugend A (Ent seheidu ng): Widmann (ilak, Kohl) 11,7 Sek.: Jugend K (Miitrche:.hing): Ehrlich (BK. Berlin) 11.8 Sek. — 4X100 - m - Sa a f (e I: Knallen: BK.•II. Berlin I 53,6 Sek.; Mädchen A: BK.•II. Halm 58.5 Sek.: Miidrhcn B: BK..II. Berlin 57.4 Sek.: Miirielien O: BK. Hb59.1 ״ Sek. — 3x200 ■ m - B c - tirks Staffel: In;׳»ml B: HK. II. Berlin 1:17.1 Min.; Jugend A: Ilaknah K.i'n 1:15.9 *Min. — 3X1000 m: J11 ״und A : M.Akubi West- I tle:1t<rhtan׳l 9:41.3 Min.; B: Makkabi We-ttleuis< 10:39.4 Minuten. — 100 m: Krmkun (1זו! 1־ scbeHiung): Snunhuimer (BK. l fm.) 12.5 Sek.; Mdih'hun A (FnUrhoMun״): Fließ (BK. Bin.) 13.8 Sek.; Mätk'i'K'n IS (Fnt ■g'1k׳h luni,-): D׳>l<Ftein (BK, I.pzj».) 14.0 Sek. — 60 m: Mädchen C (iCntifln ): Nathan 1BK. llbg,) 8,6 Sek. — 11 o e h s p r u n g: Jugend A {!•!nNrhcidun«»): Kntzenherg II (Makkahi Düs-^hDD) 1,60 m; Jugend B (F.ntsrheidung): Baum (BK. Bin.) 1.57 tu. — Weit sprung; Jugend A (Fntsrhcidiing): Widmann (Köln) 6,17 m; lugend B (Kntsrhe-iflun(׳*): Khrlirh (BK. Bin.) 5.81 11 — .רה o r fi > p r 11 n t>: Mädchen A (FntsrhKflun״): I Durst (BK. Bin.) 1.35 m. —־־ \V c i f * p r u n j»: Knaben (Fnt 4)11־)י־- diinu): Riechhciiner (BK. UBg.) 5.21 m. 1500 m •I.;\u (: t Junioien (l׳!n;seheidimg): Berger (BK. B'n.) 4:34.9 Min. — Weitsprang; Madel־, en C (F.nUcheidun^): Komatu!s 1BK. Ihn.) 4.92 רח; Mädchen B (Kntsclu■■idun;»): FoewcnsU*:n (BK. Ffin.) 4.92 m. — 400 m: Jugend A (Kmsrheidtnip;}: Widmann (Hakoah Köln) 58,4 Sekunden. — 11 1 '־ i - K e n d z נ o r r a - S t a f i e 1: BK.-H. II B'n. 2:7,8 Min. — Dreikampl: Jugend B:!־’!!dich (BK. Bin. 2272 1 Punkte, — F ü n f k a m 1 גן: Juniou-n: 1. Barlle'd (l.j>zi;n BK.) 2611 5 ■ Punkte; 2. C.ouUvmci- (BK. B-d.) 2424.5 Funkte; '3. Sclieinfdd I (BK.!!(>2053.5 (.״ Punkte. — D re i k a ווו p t; lugend A: 1. Kram* ■ l>erpr (Hak. F-en) 2374 Puuhn•; 2. Kikoler (BK. B!u.) 2229 P.; ₪ 3. ScdieiniVld (BK, Uh-.) 2129 P. — Diskuswerfen: ju- I ^end A (bnischcidunu): Xi-'lHiip■ (BK. Bin.) 34.55 m; Jugend B 1 (F.ntschculung): Steinbock U (BK. Bin.) 25.84 m. — K!.1);e!- stoben: Miidrhcn A (Fnt -.rheid1m!A: Weiureh (BK. Bin,) 8.48 m; Mädchen ft (Ihn<cl״ddunp): 1>114־יז (BK. Ihn.) 8.21 m; |4־»en<! B (l.n!>che!dungl: Fiank (Fi a r;K t. a. M.) 10.85 m: Knaben (Fnt* Scheidung!: -A11 a-z (BK. Bin.) 12.49 m. — Speerwerfen: Jagend A (!־'ntsdieidimg): Ziegler (WdfZ.hg.) 41,41 m; Jugend B (Fnt- -Scheidung): Polkowdd (BK. Bin.) 39.80 m; Miidchcn A (Fnt- Scheidung): Kerzner (!Itnp) 21.20 rn; Mädchen B (Fntscbcidung): Smiun (BK. Bin.) 31,60 m. Stttt't Fotos: Martin Djmbt• דדי leichterung dieser Wanderung nach Paläs t i n a. So trifft das Jubi!äums׳'ahr 1938 den Bar Kochba Frankfurt auf der Höhe seiner Aufgaben an, aber auch vor Zielen, die verdoppelte Anstrengungen, hohen Itlea'ismus und große Opferbcrcitschaft erfordern. Der Verein hat bisher das Glück gehabt, Menschen zu seinen l.eiie n zu gewinnen, die diese holten Verpflichtungen freudig übernahmen und auch imstände waren, sie zu bew'H'i—.'t. Das Jubiläum ist zugleich ein Wendepunkt in der Vereinsgeschichte. Hoffen wir, daß der Ba״ Kocltha Frankfurt auch weiterhin die Menschen zur Verfügung hat, die seine schöne 25iährige Tradition fortseizen. Leo Weiß Was bringt der Sonntag? A8Ch'f Pnbtirjj. Pf'iclttsnie'e des Spielausschussez. Handball: 13 Uhr: JJB, Hanau I gegen Schild Frankfurt 1; 16 Uhr; JJB. Hanau Damen gegen Schild Frankfurt Damen. Fra״hfl•!־' p, M. Leichtathletische Vereinsmeisterschaften des Ba׳ Kochba und Makoih Frankfurt, Sportplatz Sondershaucer Straße, Beginn: 9 Uhr, Hamburg. Der Bar Kochba Hamburg führt gemeinsam mit dem Selti'd ein Jugendsportfest durch. Ule Aussclreibttngen umfassen Welt'...ewerbe in allen Jugendjahrgängen für männliche und weibliche Jugendliche. Es werden auch einige Einladun״«Wettbewerbe für Herren und Damen ausgetragen. An dem Sportfest werden neben der Hambtir »er jiidi״eben Jttg 1)11׳ die besten Jugendlichen und einige der besten Athleten, inc~ besondere aus Berlin und Leipzig, teilnehmen. Rundblick auf die Sportplätze Makkabi-Erfolge Im Fußball des Mainkreises י Die Gruppenmeisterschaft der Schiller im Fußball der Mainklasse ist jetzt entschieden. Am letzten Sonntag gelang 1 es Hakoah Frankfurt, den Bar Kochba Frankfurt auf Grund einwandfrei besserer Gesamtleistung mit 4:1 (1:1) Toren zu schlagen und sich damit den Titel zu sichern. — Weitere Freundschaftsspiele: Bar Kochba Frankfurt lugend Bl! gegen Hakoah Frankfurt Jugend 3:3 (3:1): Bar Kochba Frankfurt Schüler II gegen Philanthropin Frankfurt Schüler II 3 : 0 (2 : 0). Fußball In Breslau Nach einer langen Spielpause standen sich am letzten .׳..nntag je drei Fußballmannschaften des Bar Kochba und der Sportgruppe Breslau ini Sportbund .,Schild“ gegenüber. Die nauptkämpfc lieferten sich die entsprechenden I. Juend- und die 1. Vcreinsniannschaftcn. Das oft zu flotte Spiel f er lugcndmnnnschaften stand bereits zur Halbzeit 4:0 und 1 wurde schließlich nach wechselnder Späclfiihrtin״ und ausjs geglichenem, auch kombinatorisch recht befriedigendem Spiel |J 7:3 gewonnen. Im Spiel der I. Mannschaften, das seit langer || Zeit erwartet wurde, siegte überraschend, jedoch durch ein || harmonisches Zusa11>mensoiel verständlich, und sicher die II I. Mannschaft des Bar Kochba mit 2 : 1 (mit Eigentor). I Insbesondere der neue Torhüter Horst Schüft an und die II von Hain und Lopatk a versehene Verteidigung ließe״ I das be-eits 711r Halbzeit bestehende Ergebnis durch ihre II gute Abwehr bis Sei •lende bestehen. Das am Vormittag ausjj getragene Spiel der Knabcninarmscliaft gewann Schild, ||