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Jüdische Rundschau · 1938-09-02 · Heft 70 (2.9.1938) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 70 (2.9.1938)
Date
1938-09-02
Page
– (sequence 1)
Language
German
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1938 9 .8־ Nr. 70 / Jahrgang 43 Preis 25 Rpf. JÜDISCHE RUNDSCHAU Rtdaktlon, Verlas and Anreisen verwalt an?! Berlin W1$, Mela1ekc.tr. 10 Fernruf 1 919031, Telegramm•Adreaeei Orghlp. — Id Füllen hollerer Gewalt besteht kein Anspruch auf Nachlieferung oder Erstattung etwa schon geiahlter Berugsgebühren. Bezugspreis einschließlich Bestellgeld ie Monat RM 2,*-, je Vierteljehr RM 5,75; bei Abholung RM 1,88 bzw. RM 5,39 (einschließlich Postzeitungsgebühr von 10,96 Rpf je Monat). — Postscheck - Konten der Vertriebs-Abteilung für Groß-Berlin Berlin 71513, für das übrige Reichi Berlin 17392 BERLIN ו׳ אלול תרצ״ח FREITAG, 2. SEPTEMBER 1938 Erscheint jeden Dienstag and Freitag. Gültig ist die AnzelgenproIsUits Nr. 5 vom 1. April 1936. Die 7wölfgespaltene mm - Zeile 20 Rpf, für Familien• Nachrichten 15 Rpf. Keine Gewähr für Aufnahme von Anzeigen in bestimmten Ausgaben oder an bestimmten Platzen. Einr.elanzeigen nur gegen Vorauszahlung auf Postscheck * Konto Berlin 71618 oder bnr Montag bis Freiing 9 — 18 Uhr. Annahmcschbiß für die Dienstag - Ausgabe Montng 10 Uhr, für die Freitag-Ausgabe! Mittwoch 15 Uhr. Familien - Anzeigen am Tag vor Erscheinen 16 Uhr Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung einer Öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina. (Baseler Programm) Australische Eindrücke Leben In Melbourne Melbourne (Australien), im Juni 1938 Ich kam vor nunmehr einem Jahr in Melbourne an, und da es damals gerade unangenehm kalt und neblig war, und mein Schiff, ein kleiner norwegischer Frachter, mit sechs Stunden Verspätung in den Victoria-Docks in Melbourne festmachte, so war der erste Eindruck (ohne den man scheinbar keine Schilderung fremder Gegenden beginnen kann), nicht sehr gut. Inzwischen hat mir die Stadt aber Gelegenheit gegeben, diesen ersten Eindruck mit einem weit besseren zu vertauschen. In Reiseprospekten wird Melbourne ״The City BeautyfuI“ genannt, und cs rechtfertigt diesen Namen ganz gewiß. Die City ebenso wie die Wohnvororte haben Parks und andere öffentliche Anlagen in Menge, so daß der Stadtplan recht viele grüne Flecken aufweist. Man wohnt nicht in der City, sondern in den Vororten. Die Verbindung mit der City besteht aus Straßenbahn und elektrischer Eisenbahn. Autobusse sind meistens nur als Quer- Verbindungen zwischen den Vororten oder direkt in der City in Betrieb. Die jüdische Bevölkerung, die nicht ganz siebentausend Juden zählt, wohnt hauptsächlich in zwei Vororten: die weniger bemittelten in Carlton, während die Juden, die schon seit langer Zeit hier sind und es schon zu etwas gebracht haben, in dem am Meer gelegenen St. Kilda wohnen. Da in St. Kilda auch fast alle Boardinghouses sind, so ist es verstündlich, daß auch fast alle in den letzten zwei Jahren angekommenen Juden aus Deutschland dort leben. Bisher sind etwa 180—200 von ihnen hier, und da Australien in letzter Zeit mehr als je in den jüdischen Gesichtspunkt geruckt ist, so kommen jetzt regelmäßig jede Woche mehr und mehr an. Sie werden von Mitgliedern des Weleome-Conimittee vom Schiff abgeholt, durch die Stadt gefahren, um ihnen eine Idee von Melbourne, zu geben, und werden dann in einem als gut bekannten Boardinghouse untergebraeht, oder, wenn es sich um Familien handelt, wird ihnen bei der Wohmingslind Zimmersuche geholfen, Leute, die miltellos hier ankommen, bekommen erst einmal Bargeld, um sich die erste Zeit über Wasser zu halten. Der Präsident des hiesigen Committees ist Mr. Reuben Fi a 11 e n s t e i n, Mitinhaber einer der größten Gerbereien in Australien. Die Sekretärin, die die Fälle der Emigranten bearbeitet, ist Miß Francis Bar km an, die schon Vielen Stellungen verschafft hat, und unermüdlich mit wahrer Aufopferung tätig ist, um die Schicksale der Emigranten aus Deutschland günstiger zu gestalten. Da man aber außer Arbeit und Verdienst noch etwas mehr haben muß, um sich in einem neuen Land wohl zu fühlen, so hat das Committee auch in dieser Richtung Vorsorge getroffen. Jeden Monat einmal findet ein geselliger Abend oder Nachmittag im Hause eines oder des andern australischen Juden statt, wobei der Kontakt mit den hiesigen Juden möglich gemacht wird. Musikalische Beiträge, Tanz, und, nicht zuletzt, sehr gute Bewirtung, helfen, diese Zusammenkünfte erfolgreich zu gestalten. Aber auch außer diesen Zusammenkünften werden die Juden aus Deutschland viel eingeladen, vor allem zu den Feiertagen. Der Rabbiner der St.Kilda-Synagog«, Rabbi >Dr, D a n g 1 o w, und seine Gattin tun ebenfalls viel für die Emigranten u. a. gibt Dr. Dangiow bei jedem Meeting in Form von ״Kleinen Anzeigen‘■' bekannt, wo man von Emigranten aus Deutschland seine Schuhe repariert haben kann, wo man seine Hühneräugen los wird, oder wo man sich seine Zähne ziehen lassen kann. Weil wir gerade bei den Zähnen sind: Das ist ein Kapitel für sich! Das Wasser ist kalkarm, und wenn man sich auch einen Koffer voll mit Kalkpräparaten mitbringt, auf die Konferenz in Paris Von der Arbeit des Londoner Büros Mr. Myron Taylor, der amerikanische Viz.evorsitzende des Intergouvcrnementalcn Auswariderungskomitees, Mr. George Rublee, der Direktor des Londoner Büros, und Robert Pell, der stellvertretende Direktor, haben in Paris mit Senator Henri B^renger, dem französischen Vize- Vorsitzenden des Komitees, eine Konferenz abgelialten, die sich mit den Fragen der Emigrantenhilfe beschäftigte. Jüdische Delegationen aus der Schweiz, Belgien, Holland, Luxemburg und der Tschechoslowakei konferierten am letzten Wochenende mit dem europäischen Direktor des Joint, Dr. Bernhard Kahn in Paris. Sie betonten, daß die lokalen Fonds für die Unterstützung der Emigranten vollständig erschöpft »eien und verlangten energische Anstrengungen seitens der tentralen Organisationen, insbesondere der amerikanischen und britischen Juden. Der Verband der Schweizer Gemeinden richtete einen Appell an den Council for German Jcwry in London im Interesse der in der Schweiz vorübergehend befindlichen Emigranten. Einreise nach Argentinien Der Hilfsverein teilt mit» Im Hinblick auf die am 1, Oktober 1938 in Kraft tretende Neuregelung der argentinischen Einwanderungsbe- *timmungen werden gegenwärtig auf Llamaden keine Visen erteilt. Inhaber bereits visierter Pässe dürfen landen, ■ofern sie vor dem 1. Oktober in einem argentinischen Hafen eintreffen. Dauer hat das doch keinen Zweck, denn auch der größte Vorrat geht mal zu Ende, und wie sich die Kalkarmut von Wasser und Boden auswirkt, dafür legen die Tatsachen Zeugnis ab. Junge Menschen von 18 Jahren und darunter haben bereits künstliche Gebisse, und cs gehört hier durchaus zum guten Ton, daß man sich in Gesellschaft über die Pflege von falschen Zähnen unterhält. Außer dem Zahnausfall ist der R 11 e u m a t is m u s ein mindestens ebenso großes Uebel, und wenn man aus der Zahl der gegen Rheuma verkauften ״Patentmcdizinen‘־ auf die Verbreitung dieser Krankheit schließen kann, so steht es recht schlimm damit. Im übrigen gibt es aber keine Krankheiten, die hier mehr verbreitet sind als in Mitteleuropa, also keinerlei Fieberarten, die durch Insekten übertragen werden tisw. Auch Insekten, die uns vielleicht das Leben verbittern würden, haben wir nicht, wenn man von dem sogenannten Rilverfish absieht, der den Damen die kunst-seidene Unterwäsche aus dem Schrank futtert! Leute, die sich mit der Absicht tragen, hierher zu kommen, werden natürlich wissen wollen, wie es mit dem Klima beschaffen ist. Bisher scheint man in Europa der Meinung zu sein, daß man in Melbourne in Tropeiikloicliing herumläuft, wenigstens schien mir das so, als ich mir die Sachen ansah, die sich kürzlich hier Angckonunene mitbrachten. Tatsache ist, daß man in Melbourne dieselben Sachen, die man in Deutschland gebrauchte, weiter tragen kann. Der Winter ist empfindlich kalt, Und wenn cs auch nicht schneit, so ist mir persönlich eine klare Kälte lieber als ein Wetter, auf das mau sich nicht verlassen kann. Es ist oft ani Morgen kalt und neblig, so daß mau sich dicke Unterwäsche anzieht. Am Mittag bereut man das schon wieder, weit die Sonne glühend brennt. Am Abend dagegen sitzt man zitternd am Feuer und gebt nach Möglichkeit um acht Uhr ins Reit. Die Häuser haben keine gute Heizung (nur offene Kamine), und die Räume sind daher nie richtig durcligewürmt. Zentralheizung ist in Melbourne noch selten. ln jedem Falle tut man gut, sich reichlich warme Unterkfeklung und mehrere Pullover oder Wolljacken mitzunehmen. Wollkleider für Damen sind sehr zu empfehlen, ebenso Kostüme und (wenn man sich das ieisten kann) Pelzjacken und Mäntel. Herren bringen sich Anzüge aus mittelsclmeren lind leichten Stoffen mit, als Wintermantel leistet ein Gabardinemante! gute Dienste: wer einen nicht zu schweren Ulster hat, bringe ihn mit. Frack und Smoking werden viel getragen, hauptsächlich Smoking. Im allox'mrinen ist zu sagen, daß die M äntier hier nicht zu viel auf ihr Aculleres geben, so daß wir, seihst wenn wir für unsere Begriffe nicht tip-top aussehen, immer noch gut genug angezogen sind. Das Wichtigste für den jüdischen Einwanderer, der mit Familie hierherkommt, sind aber die Möbel. Diese darf man keineswegs zu Hause lassen, denn hier sind Möbel teuer. Die Möbel, die man mitbringt, dürfen mir nicht zu schwer sein, und es ist gut, wenn man zusammenlegbare Schränke hat. Da die Rätftne meistens mtitclgroß sind, so sollten auch die Ausmaße der Möbelstücke entsprechend sein. Das Committee hat zwar einen englischen Sprachkurs eingerichtet, aber es ist unbedingt nötig, daß man eine dest mittelmäßige Kenntnis der englischen Sprache hat, wenn man hier ankommt. Es ist dann nur eine Frage von 6—8 Monaten, bis man sieh gut unterhalten kann, Niemand verlasse sich darauf, während der langen Seereise sich die Sprache anzueignen. Man glaubt garnicht. wieviel Dinge es auf einem Schiff gibt, die einen vom Lernen abhalten. Vor allem ist es wichtig, sich die Ausdrücke und Rezeiclmungen seines Berufes gründlich eiimiprägen, wenn man auch viele erst hier lernen wird, die in keinem Lehrbuch stehen, da sie Dialektausdriiclte und nicht mehr englischer, sondern australischer Herkunft sind. George F. Trost MacDonald bei Chamberlain Der britische Kolonialminister Malcolm MacDonald wurde am Dienstag vom Ministerpräsidenten Chamber- I ה I n empfangen. Die Unterhaltung behandelte die gegenwärtige Situation in P a 1 ä s t i n a. * Neue Einwanderungs-Möglichkeiten? Eine führende kanadische Zeitung, der ״Ottawa C i t iz C n", hat in einem Leitartikel die kanadische Regierung aufgefordert, eine Ansiedlung von Juden in Neufundland zu ermutigen, wo wenigstens 1000 neue Einwanderer Platz finden könnten. Eine derartige jüdische Einwanderung würde das Wirtschaftsleben in. Neufundland, das gegenwärtig sehr darniederliegt, befruchten. Neufundland, eine Inselgruppe an der Ostkiiste Nordamerikas, ist bekanntlich ein britisches Dominion, dessen Selbstverwaltung seit einiger Zeit wegen •finanzieller Schwierigkeiten vorläufig aufgehoben Ist. Die Dominikanische Republik beabsichtigt, die Zulassung von Einwanderern zu erleichtern, die als erwünschte Ansiedler für das Land gelten. Ein Bericht der Londoner Tageszeitung ״Daily Expreß“ meldet, daß das Medizinische Forschungsinstitut, das der amerikanische Millionär Frederick Pearson vor fünf Jahren in Wien gegründet hat, demnächst nach London verlegt werden wild, Dank der Bemühungen des Gründers haben 30 wissenschaftliche Mitarbeiter die Erlaubnis erhalten, sich in England niederzulassen, um ihre Forschungsarbeiten fortzusetzen. Zur neuen Spielzeit Der jüdische Kulturbund an der Arbeit Die Atmosphäre heiterer Erwartung, die den Beginn der Theatersaison oft umgab, will schwer iti einer Gemeinschaft nufkominen, die von den drängenden Sorgen des Tages erfüllt ist. Hat in diesen Wochen lind Monaten, da alles von dem einen zentralen Gedanken der A ti s w a 11 d e r 11 11 g und der A 1t s w a n derungs» Vorbereitung beherrscht ist, in unseren Köpfen irgendein andere־!׳ Gedanke noch Platz? Muß nicht als ,,Li1 1.0 ■■׳■ \׳ i;iv t werden, was einst unentbehrlich schien? Noch niemals stand der J iul i s c h e Kulturbund, in Berlin wie 1111!?eich, vor einer neuen Spielzeit als einem größeren Wagnis als in diesem Jahre. Aus- Wanderung und Verarmung׳ beeinflussen die Mitgliederbewcguii!;, mul es scheint fast, als könnte kein Damm, kein Bollwerk au!gerichtet werden gegen einen Prozeß der Verengerung und der Schrumpfung, der Zwangsläufig ist und deshalb auch vor dem Kulturbund nicht haltmaehen kann. Auch er kann keine Insel festen Be- Standes sein, wenn altes um ihn herum in Bewegung ist. Gewiß: mit jedem Auswanderer wandert auch ein — wirkliches oder potentielles — Kulturbumlinitgiied aus; diese Wanderung; so umfangreich zu gestalten wie nur irgcndmöglieh, ist ja unser aller brennender Wunsch. Und d״ch: für die. die noch hier sind, die sich vorbereiten und hoffen, hiiiaus/ugchcn, aber noch, an diesem Tage, in diesem Monat, in diesem Vierteljahr hier sind, darf die Meinung nicht gelten, daß der Kulturbund ein Luxus sei. Solange ein Jude in Deutschland lebt, hat er die Pflicht, von der ihn nichts und niemand entbinden kann, am jüdischen Leben teilzunehmen. Neben der Sorge um Visum und Vorzcigegeld darf, ja muß die Sorge um das geistige Selbst stehen, das zwischen den Mühlsteinen des Existenzkampfes und des Ringens um Auswanderung nicht zerrieben werden darf. Gegen dieses seelische Zerriebemvcrden, gegen dieses geistige Stumpfwerden hat die Judenlieit in Deutsch*!and und in Berlin ein einziges Rüstzeug: den Jüdisehen Kulturbund. Wenn noch ein Funken Wille in ihr ist, mit wachem Bewußtsein und lebendiger hiupfindiuig zu leben: wenn Berufsumschiehümg und Atiswanderungsvorl'H'reitung noch ein Quentchen mehr erhalten und in andere Linder überführen soll als eine rein-materielle X'ettosubstan/; wenn noch nicht völlig vergessen ist, (laß Judentum eine Tradition der Verpfliditung gegenüber dem (ieisle bedeutet -- dann muß alles daran gesetzt werden, um die Kulturbünde zu starken. [):!!111 mn-sen unsere Men-chen den Kultur- Bit“‘den als ,Mitglieder bebreien. ihre Veranstaltungen besuchen; um! nicht mir diejenigen, die das schon bisher getan haben, sondern auch die, 11 ie sieh bisher noch nicht entschließen konnten oder wollten. Das I Inerter des Jüdischen Kulturbundes 11,5t mannigfache Aufgaben zu erfüllen. Schauspiel u!1 d Oper, allgemeine und jüdische kbtnsi,!,liege der Tradition und wagemutiger Vorstoß in das Neue — dieses alles muß da sein, in formal einwandfreier Qualität, über die ein — glücklicherweise — kritisches Bublikuni wacht. Die Große der bisherigen Leistung — das darf hier gesagt werden, wo nicht vom Linzeinen die Rede ist, sondern Besinnung aufs Ganze gelten muß — ist imponierend. Sie ist um so größer, als der Spielplan bei aß seiner bunten Viellültigkeit doch eine Linie erkennen läßt. Das Aesthctischc lebt durch sich selber, es braucht im 1 heater nicht gefordert und nicht legitimiert zu werden. Die jüdisch-erzieherische Aufgabe, die dem Kulturbundtheater zitwuchs, hat um eine Legitimation zn kämpfen gehabt. Sie ist heute anerkannt, und jüdische Geschichte, jüdisches Leben fesseln auf der Bühne mit ihrer Strenge, ihrer Fröhlichkeit, ihrem eigenartigen Reiz auch den, der irüher nur anderen Welten diesen Zauber ziigetrauf hat. Hier heimisch zu werden, ist unsere Hoffnung, und wenn wir erneut zum Kulturbund attfrufen, so nicht zuletzt deshalb, weil er bei dieser Suche nach dem fast verlorenen Bilde unseres Wesens, dessen Züge durch verkrampfte Konzentration und überschwengliche Hingabe bis zur Unkenntlichkeit verwischt worden sind, Ue&&MUk Bei Terrorakten in Palästina wurden in den letzten Tagen r i e r Juden g et «׳» I 1■ t. Ein A roher wurde wegen Teilnahme an dem Ueherfall anI einen Autobus hei Jaaroth llakarmel zum Tode verurteilt. Anläßlich Ussischkins 75. Geburtstag fand in Tel Awiu> eine große Kundgebung statt.

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