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Jüdische Rundschau · 1938-08-05 · Heft 62 (5.8.1938) · page 12

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 62 (5.8.1938)
Date
1938-08-05
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Seite 12 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 62, 5. VIII. 1938 Land und Würde Eine Balfour •Anekdote Berliner Ankündigungen Kürzlich hat der auch außerhalb Englands bekannte englische Schriftsteller Harold Nicolson in seiner ״!’lauderer der Woche“ im englischen Rundfunk u.a. 1'iber Baifour gesprochen und dabei einige Bemerkungen gemacht, die vvirdergegeben zu werden verdienen. Nicolson schilderte, wie eingehend und sorgf iltig Balfour sich die Sache überlegt hatte, ehe er die berühmte ,.! icldaration״ (vom 2. November 1917) machte. Entscheidend für diise Tat sei aber keine opportumMbche Erwägung des Atigceb kks gewesen, sondern eine tiefe m o r a 1 i s c h e I d e e. Es gab gewisse Dinge, so erzählt Nicolson, in denen Lord Balfour sehr tief empfand. Eines dieser Dinge war die Judenfrage. Ich erinnere mich, sagte Nicolson, wie Balfour über die Menschenwürde der Juden sprach; er hatte die Ueber/eugimg, daß die Juden nahezu jede edle Eigenschaft des Herzens und des Geistes besitzen, aber daß die Welt seit Generationen ihnen ihre Menschenwürde genommen hat. Wenn die Welt ihnen ihr Hei in a 11 a n d w i e d e r g e b c n wurde — so glaubte Balfour —, dann könnten wir dadurch Wiedergutmachung leisten für all׳ die Jahrhunderte, in denen wir sie erniedrigt hatten. Auch glaubte er, dal! nichts in ehr dazu beiträgt, menschliche Würde hervor/ubriiigcn, als der Besitz von Grund und Boden. Wenn auch mir ein kleiner Bruchteil dieses in der Verbannung lebenden Volkes wieder auf die beider, die ihre Vorväter beit,aut hatten, zurückgebrncht werden kömiti, so würde die Würde des ganzen Volkes erhöbt Herden. ich besinne mich, fuhr Nnoison fort, daß Ungewandt wurde, Juden seien kein A< kci it.itivolk: ..Ja", antwortete eben meine ich. I c 11 m b> e h ז e i h 11 e n ein gr’o ßcs ben.״ Humid Nicolson seid! iß seine Kr/ählung mit den Notizen aus Chile Von unserem Berichterstatter S a 111 i a go, Ende Juli Am 27. Juni fand die (iruiuluiigsvetsnnnnliing der ״Chewra“ Kultus- und Be-taitunimgemcinschaf! statt, die von Einwanderern aus I kutsch!,tm! gebildet wird. Der Orgatiisation sind fast alle Juden aus [Kutseiilami beigetreten. Vorsitzender ist Siegittumi ETeiidenthal. — Iber Rabbiner J. Maguenzo ist /um < )ber-Rubliiner der Jüdischen Gemeinde Chiles ernannt worden. Wie bereits im Vorjahr gastierte der bekannte jiddische Schauspieler Leontd Sokolow in Santiago, dieses Mal von der Schauspielerin Ci. Ninina begleitet. Die Darbietungen wurden mit riesigem Beifall aiifgeiiommen. Der jüdische Professor Dr. Aiejandro Lipschütz hielt im Radio einen viel beachteten Vortrag über experimentelle Medizin. Dr. Linschütz ist Direktor der Abteilung für experimentelle .Medizin in der Sanitäts-Oencraldirektion. — Der Delegation, die sicit im Flugzeug nach Buenos Aires begeben hat, um Chile auf dem Kriminalisten.Kongreß zu vertreten, gehört auch der jüdische Arzt Dr. Israel Drapkin an. Die Delegation wird von! stellvertretenden Dekan der chilenischen Staatsuniversität, Arturo Alessandrio Rodriguez, einem Sohn des Staatspräsidenten von Chile, geführt. Kunstnotizen aus Holland, Unser Haager RL.-Berichterstatter schreibt uns: (ielegeittlich des fünfzigsten Gcburtstages des populären Selm erüngcr Dirigenten Ignaz Neumark fand im Kurl!:111unter den Auspizien eines Komitees, Festkonzert -tatu Dari F" 1 e - e Imv.ir aus di um•! 11 Anlaß 11a dt ft--! b s׳ tu 1 / ' 'יוז' ' •h U! e י׳ s u ■־m h't’dc'ne 61 umen bcwicsiuy Ignaz N'eumark, dali er in den s!eb/dm gewonnen hat. - Bereits in der vierten Saison trat der vierzehnjährige Violinist Theo O I n f auf. Sein(־•׳ reife, schöne Wiedergabe von .Wiidi'D-obti■; Konzert braclite ihm sehr starken Beifall des Publikums ein. -- Die Vmtrngskünstlerin Dora Oerson gab einen Mtend im Sdievcni:!!:׳er Kurlialts, — Der Bildhauer J. M <• 1׳ d e s da Costa zeigte bei Nie»- wenhuizen Segaar im 1 lang Keramiken, die sielt durch feinen Geschmack auszeidincn. Sitzung der l.andeskotttmissinn des Keren Tora wa’Awoda. Am 26. Juli fand in Berlin die li. I.ancU-diommiss'oiissitziing des Keren Tora wa’Awodi statt. Nach dem Eitileitungsreferat von Fugen Michaelis, Hamburg, das die Arbeit für den Fonds cinzuordncn versuciite in das Bild der Gesamtläge der Judettheit in Deutschland und von einer solchen Betrachtungsweise aus die .Methodik heutiger Fondsarbeit beleuchtete, wurde die Abrechnung 1937 genehmigt und der Voranschlag für das laufende Jahr endgültig beschlossen. Erfreulicherweise konnten größere Summen als im Vorjahre für die Zwecke des Fonds, insbesondere Tarbntharbeit, Hachschara und Paiästinatransfer zur Verfügung gestellt werden. Nach einem Referat von Dr. Josef Burg, das sich mit der Siedlungsarbeit der Misraclti•Organisation in Palästina befaßte und die Möglichkeiten des weiteren Aushaus durch die Unabhängige Misrarhi-I andesorgariisation in Deutschland und dem Brith Cltahiziin Daliitn aufwics, wurde eine Reihe von Resolutionen angenommen. n, s. ln der Stadtbibliothek Berlin (Mnrstallgebäiide, Breite Straße) sind Juden im Sinne des Reichsbürgcrgesetzes von dc-r Benützung des Lescsaalcs ausgeschlossen. Edith Herrristadt-Oettingen sprach zuin Besten von ״Beth Jacob“ im Hanse Sassoon in Lomioti. Fraucn-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. 45 Mäilehe! 1• ■nekestr. IG ,fungt!ruppen der BZV. Her gemcin.aiTK’ Singca1«■!»! findet nicht am 8, August. M.'idcrn am 13. .-Vigunt. abends 8.30 Uhr, in den Räumen des HZV..Heimes, Kimtslr. 54. statt. Jüdisches Lchrhaus Berlin (Sekretariat: Berlin \Y 50.^ Marburger dir. Mail,arger Str. 5. Beginn: 15. Augiot: Montag und 1)011• ncr-iag. 18 —19.30 du. Marburg־״ Sir. 5. Beginn: 15. Augti-t. Spanisch: Dienstag und Donnerstag, 18—19.30 Uhr, Rykestr. 53. Beginn: 18. August. Für obige Kurse, werden Anmeldungen li/U etnfifeld&t die Besichtig־«■»! Sie Kitte unsere ausgestellten Muster? raber Bei Bedarf an SatydekMatiöHeH, iUHmzen und SUäußen FriedhofagSrtnerei der Jüd. Gemeinde zu Barlin-Weiflensee, Lothringen-Sir. 22 / Tel. SB4031 Schriftliche und telefonische Auskünfte bereitwilligst — nur persönlich — im Sekretariat am Montag־, dem 8. August־, von 10—12 oder 17—19 Uhr, und Dienstag, dem 9. Augu.-t, nur von 10—12 Uhr, enfgugengenonmieii. Auskünfte bz׳.v. Anmeldungen für andere Kurse in den Sprechstunden des Sekretaiiats: Montag bis Donnerstag, von 10—12 Uhr, Montag und Mittwoch, von 17 bis Gottesdienst-Nachrichten ScliaMmth דבריב—חזון ScImbbnth-AuRganf: 20.41 Synagogen mit altem Ritas Alte Synajjo^e: Fr 13.30 / SrhH 8.30 / M 20 / W119.30׳ Z Wm 6.30 Grunewald: Fr 19.30 / S-I1H 9 / M 20 / V> 10,30 / Wm 7 Kai»er«troBe, Fr 10.10/SchH 9 / M 20 / W* 19.30 / Wm 6.30 Münchener Straße: Fr 19.30 / SchH 9 / M 20/ Wa 19.30 / Wm 7 Pe.talonl.tra6.־ Fr 19.30 / SchH 9 / M 20 / Wa t9.30 / Wm 7 Rykeatraße: Fr 1130 / SAH 9 / M 20 / «19.30 ■׳ / Wm 6.30 Südost, Ahawas Reim: Fr 19.30/SchH 9 Sehr JnkolioviU/M 20/Wal9.J0ZWm7 Synagogen mit neuem Ritus! Fasanen.traße ז Fr 19 /V Brav), Z SchH 10 / M 20.10/ Wa 19.30 /Wm 730 Friedenstempel: Fr 19 Pr Graf / SchH W/M 20.10 / Wa 19.30 / Wen 7 J0 Leeetiowatraflr ־ Fr 19 Pr Uwkowili / SchH 10 Z M 20.10 / Wa 19.30 / Wm 7.30 Lindenatrafle: Fr 19 Pr Salomo,ulti /SchH 10 / M 20.10 / Wa 19.30 / Wm 7J0 Lütiow, traße: Fr 19 Pr Swar.rn.ky / SchH 10 / M 20.10 / Wa 19.30/Wm 7.30 Neue Synaiyofr ־ Fr 19 / Pr |״.pe / SchH 10 Prinirerenten.traße ־ Fr 19.15/yGnllincr /SehHIO/M 20.10/ Wa 19.15 /Wm7J0 Schmargendorf: Fr 19 Pr HimcJi / SchH 10 Gottesdienst am Tisch'a b'awt Sonnabend ibend 6. Auy.: In allen Synajfojtcn 20.41 ־ Uhr Sonntag früh 7, Auy.: Alte Synagoge 6.11 / Syn. Münchener Straße 6.30 Z Synagoge Grunewald 7 / Die anderen Synagogen mit altem Ritus 6.45 Z Synagogen mit neuem Ritui 7.30 / Sonnabend abend und Sonntag früh: Gottesdienst Synagoge Lützowatraße. V er eins - Synagogen Adaaa Jakob, Holzmarkt.tr. 64־ Fr 19.3t! / SchH 9 / M 17 Z Wa 19.30 / Wm 7 Ahawaa Scholauxn und MogenDowid,Bcrll1־M,KlelneAuguatatr. 10־ Fr 19.30 / SchH 8.30 / L RcbhunWu . . . Ahawas Zion, Schönhauser Allee M 17.00 /. Uvy / Wa 19.30 / *1״ . Beth Zion, Brunnen.tr. 331 Fr 19.30z SchH 8.30/M 20 Wm 6.30 Jüd. Religionsgeai. Chbg., Schul.tr, 7! Fr 13,30 / T.«h־a h’aw 20.15 - 7.30 lar. Vereinigung Lichtenbe.rg, Frankfurier Alle# I Fr 19.» / SchF 7 / SchH 9 Pr Uvy / SchH 9.30 Pr Adler / 1־ Fr 19.30 / SchH 9 / .... .sd. / Wa 19.» / Wm 7 Jüd. Religion.vereln Friedenau-Steglitz, Stier.tr. 21: Fr 19.30 / SchH Pr Winter /M?0.00 / Wa 20.39 / Wm 7 Jüd. Religion.verein Neu-Tempelhof, M1z.aehl.tr. 221 Fr 19.30 / SAH 10/ M 20,15 / Sonnt. 8 Jüd. Religionsverein der nördl. Vororte. Hernz«dort, Falkenthaler Steig 101 Fr 18.30 Sehr Klein / SchH 10 / Snnnah. 20,30 Tisdl'n b’nw Llppmann-Tauaa, Frleden.tr, 3: Fr 19.30 / SchH '.30 Pr Singermznn J 15.45 / M 16.30 / Mtariw 20,41 Fn.Hag Tiwh'a b־«w / Wa 19.30 / Wm 6.30 Minjan Iwri, Ro.cnlhalcr Str. 44: Fr 19.30/ SchH 9 Syn. Gesundbrunnen, Frlnzenalleeh7;Fr 19.30 / SchH 9 /M 16.00 / Wa 19.30 /Wm7 Syn. Pa.sauer Str. 2־ Fr 19.30 / SchH 9 / M 16.00/. Wa 19.30 / Wm 7 Synngogenverein Weißen.ee, Lothringcn.tr.22:Fr 19/SchH lOSfAzMeyer/OSch Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Klops!(H:D!r,t1> 58 und Gr. Uaml.urpcr Str. 27. Der Unterrieht ist in allen Kka.-en tvirder .9uf״cn״nmen svnrden. 1'nterrichI/pliin der Kurse für Arabisch in der K!״n ■tnrku rate: 1. I9..nnerstap. 20.30-• 22 Uhr. fort j;e :ein i*tcnc An (.Inger: 2. Dienst,1g, 20.30-22 Uhr. Fortgesehiitlene. — Auskunft: .\. Berggrün, Charlotlenhurg 5, Kaiserdämm 101 (93 14 90). ״Die Chaturirri". Anfang September findet in Berlin die Uraufführung der in Philadelphia prei-gekrönten Oper ״Die Chalnzim“ von Taeob NV ei nlicr ״, New Yoik, statt. Pape Oper, ein stofflich und ni!;•!':::• nrn aus elem Leben der (fhaluzim in Palästina und der Juden im cisfüehen ״Slädll“. Mu-ikalisetie Leitung: Chemjo \V i n a w t r. Deuisrhc Teat-Bearbcitupg: Mascha Winawcr (K tick 0). Familien ־ Nachrichten Herr Bruno G <j Di m .1 n n uiul i'i.iu Fanny, gc'i. Jkailmami. IVilmcrs- Frau Helen« Keller,!Teinricli-St.ihMleim, Lichtcrfclde, begebt Bartnlzwa-Termlne. Am 9. Juli (10. T.unm!1-), Beinfiard Adler, Sohn von Jacob und Mary Ad'e'r. Berlin 11״•.11־•ee. Hfilbronner Str. 11. — Am 13. Atiinnt flu. Aw). Jak״!: fo-cl Pe t u c 11 o \1!־ k i, Würzburger Stul.'ie. — Am 13. Aumi-ü (16. Aw). Isi Z i e r 1 e r, Sohn von Adolf Zicrier, Berlin NW 87, Beuc-cbir. 10 a. U% du Mett Die Jüdische Rundschau hilft Adressen suchen Die Einsender werden gebeten, Namen deutlich (falls nicht mit Schreibmaschine, dann in Blockschrift) zu schreiben, damit Jrrtiimer vermieden werden, (Red■) Nr. 731. Semejente Schächter, geh. Blech-Schorr, aus Ch&dorow bei Lemberg, in New York, ferner Josef Weiß, Brooklyn, Bernhard Märzes, Arnhold Weiß, New York, oder deren Nachkommen werden gesucht von Mali Klahr, geh. Grauer, früher Nadwörna bei Stanisiau, jetzt Berlin C2, Kl. Alexandcrstr. 26 a. Nr. 732. Louis Mendelsohn, geh. In Wreschen, und seine Frau Lea, ca. 1860—1870 von London nach Duncdin (Neu- Seeland) ausg'ewandcrt, oder deren Sohn Joe und Töchter Bertha, Käthe und Anni werden gesucht von Martin Mendel■ solin, Berlin NW■10, Thomasiusstr. 5. Nr. 733. Die Mitglieder der Familie Seche-,lower aus Kolomca werden um Angabe ihrer Adresse ersucht an Sieg• intimi Sechestower, Dresden A, Lttdendorff-Ufcr 30. Nr. 734. Julius Abeies aus Prag, vor 50 Jahren aiisgewaudert nach New York, wird gesucht von Ida Klein, Wien IX, Berggasse 13. Nr. 735. Die Kinder des Zigarrenfabrikanten Isaak Sfeiti und dessen Frau Fanny, geb. Lehmann, ans Miiigolsiieini (Baden), werden gesucht von Sylvain Gaston Stein Angels• darf, Post Elsdorf (Rhld.), Hauptstr. 3. Nr. 736. Meier Levl, aus Vollmerz, Kreis Schlüchtern, 1878 nach Baltimore ausgewandert, wird gesucht von Erna• nuel Levi, Lübeck, Fleischhaiierstr. 49/III. Nr. 737. Jonas Jacobowicz, Posamentierer und Hausbesitzer in New York; David Eideisberg, Journalist in New York (1013 ausgewandert); Abraham Flaum, Friseur aus Tomaschow, 1012 nach New York ausgewandert; Schuritn Flaum, Friseur, aus Tomaschow, 1912 nach New York ausgewandert; Nissen Flaum, Bäcker, ausgewandert nach Chicago, werden gesucht von Jakob Migdal, Frankfurt a. M... Großer Wollgraben 29. Nr. 738. Die Nachkommen der Familien Isaak Krakows!(! und Moses Mordechai Krakowski, vor 40 Jahren von Lodz (Polen) nach Hamburg ausgewandert, werden gesucht von Hella Schnittkin-Krakowska, Kfar Schmarjahu, Post Herzlia, Palästina. Nr. 739. Die Nachkommen des Spediteurs M. J. Zarccl, aus Kempen (Posen), und seines Schwiegersohnes, Abraham Schayer und dessen Kinder, vor zirka 50 Jahren nach Amerika ausgewandert, werden gesucht von Adolf Bornstein, Berlin-Charlottenburg 4, Danlmannstr. 30. Offene Auslandsstellen (genehmigt durch das Landesarbeitsamt Brandenburg): 1. Line Firma in Nordamerika sucht einen erfahrenen jüdischen Tischler, der für Laboratoriumsbedarf gearbeitet hat. Nur ganz qualifizierte, vertrauenswürdige, umsichtige Kräfte kommen in Frage. — 2. Eine Firma in Venezuela sucht einen jüdischen jüngeren ledigen Verkäufer, der auch als Reisender tätig sein soll. Verlangt werden perfekte Kenntnisse in Deutsch, Englisch und Spanisch. Geboten wird ein drei- oder vierjähriger Vertrag mit einem Anfangsgehalt von 500 Bolivares zuz.üglieh Provision, Bewerbungen in spanischer Sprache mit ausfiihrüchem Lebenslauf und Zeugnisabschriften. — 3. Eine Familie in Schweden sucht eine jüdische erfahrene Kindere r z i c 11 e 1׳ i 11, nicht über 30 Jahre, für zwei Kinder im Alter von 7 und 21 ö Jahren, kinderlieb und zuverlässig, die näher: und im Haushalt behilflich sein kann und etwas Kinderwäsche übernimmt. Köchin vorhanden, Gehaltsansprüche sind bei der Offerte mit anzugebcii. — 4. Eine Firma in Ecuador sucht: a) einen jüdischen perfekten Polsterer mit ordliungsniäßiger Haiidwerkslehre im Alter bis _zu 35 Jahren; b) einen jüdischen perfekten M ö b e 1 s c 11 r e i n e r mit ord* liurigsmäßiger Haiidwerkslehre im Alter bis zu 35 Jahren; c) einen jüdischen perfekten Möbclpolicrer mit ord^• liungsniäßiger Haiidwerkslehre irn Alter bis zu 35 Jahren; di einen jüdischen Werkmeister für Möbeltischlerei, der selbständig entwerfen kann und in der Lage ist, einen Betrieb zu leiten, sieh aber gegebenenfalls auch praktisch mit betätigen muß, im Alter bis zu 45 Jahren. — Sämtliche Arbeitskräfte müssen tropenfest sein. — 5. Eine Firma in Argentinien sucht einen jüdischen Perlmuttknopf* Drechsler. — Ausführliche Bewerbungen nur auf Luft* postdünnpapier, Lebenslauf, Zeugnisabschriften und! Paßphoto werden ausschließlich durch die Jüdische Ge« meindc,. Berlin SW6S, Linderstraße 48—50, weitergeleitet. Bewerbungen auf gewöhnlichem Papier werden nicht mit Luftpost befördert. Die Staatsangehörigkeit ist wegen der Verseiliedciiartigkcit der Einreisebestimmungen in jedem Faß anzii'gebcn. Palästina-Amt Berlin Berlin W 45, Meinekestr. 40 — Tel.: Sammel-Nummer 91 90 31 16. Nr. 67 des ״Juristischen Informationsdienstes“ und Nr. 20 des ״Palästina-Wirtschaftsdienstes“ sind soeben erschienen. Aus dem Inhalt der beiden Publikationen: Voraussetzungen für den Verkauf von Auswandercrguthaben — Außerordentliche Einkünfte im Einkommcnsteuerrecht — Der Einfluß der Verheiratung auf die Reichsfluchtsteuerpflicht — Neue Zivilprozeßordnung in Palästina — Handeisrcform — Preisniveau — Polens Einfuhrquote für palästinensische Fruchtsäftc — Binnenfischfang steigt — Weiter fester Effektenmarkt — Neue Flughäfen in Palästina — General* Versammlung der Rassco. — Näheres durch die Organisations* Abteilung des Palästina-Amtes, Bezirks-Veranstaltungen der BZV Charlottanburg Der י- Zentrum-Nord Benutzen Sie täte den Sandei-ScUneUdieftrf für Familiennachrichten und Gelegenheitsanzeigen. 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