Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 60 (29.7.1938)
- Date
- 1938-07-29
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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JODISCHE RUNDSCHAU SPORT-RUNDSCHAU Nr. 60, 29. JULI 1938 Von den polnischen Schwimm ־ Meisterschaften Traude Dawldowicz stellt einen neuen Rekord aut Bei den am 16. und 17. Juli vor 7500 Zuschauern in Biels ko stattgefundenen polnischen Meisterschaften im Schwimmen Mai UH als un/1ju jüdischer Klub die Hak o a h (Bielitz). Ihr gröfiter Erfolg■ war die Meisterschaft, die sie über 100 m Freistil für Damen erringen konnte: Traiulc Dawidowicz siegle in 1:16,3 Min. und stellte damit einen neuen Landesrekord auf. Sechste wurde Pastor mit 1:21,0 Min. im 400 -m- Freistilschwimmen wurde Dawidowie/. Vi/eineisterin und verbesserte den schlesischen Rekord auf G: 36 Min., wällrend Pastor als Fünfte ans Ziel kam. Im lOÜ-m- Rückenschwimmen wurde die bekannte Hakoahnerini Dritte in 1:35,7 Min. vor Pastor, die :11 dieser Konkurrenz den vierten Platz, besetzt hat. Die 4 X 100-m-F r e i - s 11 I s t a f f e 1 für Damen wurde Vi/enieister in neuer polnischer Rekordzeit 5: 53,0 Min., auch die zweite Hakoahstaffcl konnte sieh un- 1er den bewerteten Plätzen als sechste mit 6:52 Min. placieren. Die!!00-m-Lag e n s 1 a 1 t e I iur I )amen kam als Dritte ans Ziel in •1: 45 Min., die zweite I fakoahstaffel wurde sechste. Erfolge für die jübischen Schwimmerinnen gab es auch im 10(')- und 200-111- Brustschwimmen: Seliger ״nt 1: 42.0 Min. Fünfte, K a n d 1 mit 3:4 5,0 Min. Sechste, wahrend über 100 m Seliger mit 1:12,7 .Win. Fünfte wurde. Audi 111 den Bewerben der ersten Klasse konnte der Nachwuchs ehrenvolle Platze belegen: Steuer wurde Dritter in 400 in, Vierter m 1IMI m und Diitter in TH) m Freistil in den nteilt schlechten Zeiten 6:11, 1: 13,7 und 2: •IS,4 Min. Die Schwimmerin Berek belegte den zweiten Platz im 200-m-Hriotseltwiinmen mit 3: 51,1 Min. Der interessanteste Punkt im Programm war das lOO-m- Schwimmen Damentreistil. Seit einigen |ahrcti rivalisieren auf dieser Distanz die zwei besten Sdiw iuimerinnett Polens. Kratochwila (Akad. Spoitverciu Warszawa) und die 15jährige jüdische Seliv, utimenii Iraudc Dawidowicz (Plakoah Bielsko). Im Jahre 1055 wurde die damals l'ialirige Traude polnische Meisterin und konnte damit den Wanderpokal des Bildungsminister* erringen, welchen sie auch im nächsten Jahre behielt, um ihn dann im Jahre 1637 an ihre Rivalin zu übergeben. Daher wurde der diesjährige Kampf zwischen Dnwidowicz und Kratochwila in allen Sportkreisen Polens mit grolkm Interesse erwartet, Der Verlauf des Rennens war sehr dramatisch und hielt die Ztisehauermeiige in höchster Spannung. Der Sprecher verkündet den Lauf 100 m Freistil Damen, einen grollen Zweikampf Dawidowicz — Kratochwila. Beide starten nebeneinander. Bei 50 m sind noch beide gleich, dann setzt sich Kratochwila an die Spitze, um bei 75 m von der Hakoahtteriri wieder c tilge hol ז zu werden, jetzt bemächtigt sich des Publikums grobe Erregung, man wünscht einen Sieg der Bielitzerin. Beide Schwimmerinnen werden angefeuert. Da schiebt stell I ratitle Dawidowicz vor und kann das Renne« siegreich beenden. Lauter Beifall belohnt ihre Leistung, der eich noch ste.gert, als verkündet wird, daß sic einen net!c-ii polnischen Rekord m׳t 1:16,3 Min. aufgestellt hat. Zweite wurde ihre Rivalin Kratochwila mit 1:17,5 Min. Durch diesen sieg gew ann die I iaUoahnerin den Wanderpokal Der bekannte judWIn• Schwimmer llia S/rajbma11 von der W arschauer Legan wurde Zweiter in 100 :11 Freistil und gewann außerdem für seinen Klub die 4 x 2ü0-m-Freistiisfaiici. Lnvähneii'Wert wäre!nn.i1, daß Traude Dawidowicz und S/raibmait :11 die polnische Mannschaft entsandt wurden, welche jetzt einen Lhnderkampf mit Finnland austragen wird, M. R e 1 n 11 o I d, Bielsko Was bringt der Sonntag? Frankfurt a. M. Sportplatz am Buch ra inweihet, Pflichüpiele des Sp1dat6sehus־cs, Fußball: 10.45 Uhr: Schild Frankfurt 1 gegen ||B. Hamm I. Handball: 10 Uhr: Schild Frankfurt Fr. 1 gegen JJH. Hanau Fr. Sportplatz Sondersh a u s e r S t r a ß e, Pflicht spiele des Spielausschusses, I n ft ball: 0 Uhr: Bar Koehba F rankfurt Jgd B I gegen Schild I rank Furt Jgd B; 10.15 Uhr: Bar Koehba Frankfurt la gegen Bar Koehba Offenbach I. Mannheim. ITliclit.-piek■ des Spjelausschusses, Fußball: 16 Uhr: Schild Mannheim 1 gegen Hakaah Stuttgart I. Makkabi■ Freundschaft.«spiele, 1' u ß b a 11: 14.30 Uhr: Bar Koehba Mannheim Jgd. gegen Bar Koehba Frankfurt Jgd.; 15.45 Uhr: Bar Koehba Mannheim 1 gegen Bar Koehba Frankfurt I. Handball: 17.30 Uhr: Bar Koehba Mannheim I gegen Bar Koehba Frankfurt I (Makkabimcister 1038). Stuttgart. Sportplatz im Feuerbacher Tal, Pflichtspiel des Spielausschusses, Fußball: 17 Uhr: Schild Stuttgart 1 gegen Hakoah Karlsruhe 1. Wiesbaden. Sportplatz an der Lahnstraße, Pflichtspiele des Spielausschusscs, Handball: 10 Uhr: Schild wiesbaden Fr. gegen Bar Koehba Frankfurt Fr.; 10.45 Uhr: Schild Wiesbaden Jgd. gegen Bar Koehba Frankfurt Jgd. MaKkabi Holland sehr aktiv Beim Box-Länderkampf Hofland — Eng- I a n d, der am 18. Jttii 1038 in Zandfoort stattfand, waren de Vries und A. Brander vom Makkabi Amsterdam aufgestellt. Während A. Brander gegen O'Briand im Bantamgewicht überlegen gewann, unterlag de Vries gegen Hedger im Leichtgewicht ganz knapp nach Punkten. — Die Handballmannschaft des Makkabi Amsterdam lieferte Sonntag ihr erstes Spiel gegen Sportvereinigung Ostiende, I. Männer, und gewann 16:3 (Halbzeit 5:1). Der hohe Sieg ist besonders de« ehemaligen Bar Kochhanern aus Deutschland, Safier, Rabcr und Rudawer, zu verdanken. — Am letzten Sonntag fand ein Tenniskampf zwischen Makkabi Amsterdam und Makkabi Den Haag statt, den die Amsterdamer 5:2 gewannen. Traude Dau'idt Makkabi dominiert beim Schild *Sportfest Werthen und Blanck Doppelsieger — Ruth Liefmann (Schild Hamburg) springt 8,19 m Das am vergangenen Sonntag auf dem Grunewald-Sportplatz abgehaltene Sportfest des Jüdischen Box-Clubs Berlin bedeutete für den Makkabi einen großen Erfolg, da die Makkabitn den weitaus größten Anteil der Siege für sich verbuchen konnten. Sie bewiesen damit, daß es dem Makkabi gelungen ist, guten Nachwuchs zu schulen, denn ein Teil der Jugend erzielte sehr beachtliche Leistlingen, die denen der besten Männer ebenbürtig waren. Dem Veranstalter stauden prächtiges Wetter und gute Verfassung der Lauf- und Anlaufbahnen, sowie des Rasens als Helfer zur Seite, so daß die Leistungen über Erwarten gut ausfielen. Vormarsch der Jugend! Der Schild Hamburg stellte seine Turnmeistenn Ruth Liefmann als talentierte Leichtathletin vor, die nicht nur mit einem Weitsprung von 5,16 m einen neuen Sportbundrekord 051 ÄÄlliT 100 nt Männer. Sieger: Schalt mann Koto: Martin D*ut>a! aufstclltc, sondern auch im Hochsprung mit 1,45 in und im lOÜ-m-Lauf mit 13,1 Sek. ihre Rivalinnen weit hinter sich ließ. Doch auch hier konnte der Makkabi mit einem Aequivalent auf\varten: die erst 11jährige Berliner Bar-Kochbancrin Romanus, deren Weitsprünge die 5-m-Grcnze streiften. Auch den 75-in-Laui der Mädchen brachte sic mit 10,3 Sek. an sich; eine Zeit, die sich würdig neben die der Schild-Rekordlerin stellen darf. Bereits hei den winterlichen Waldläufen traten die beiden jungen Bar-Kochbaner Jonas und Rolf Berger als Läufertalente hervor, diesen Ruf bestätigten sie auch auf der Bahn. Der 1000 -in- Lauf der Jugend wurde eine Beute von Jonas, der den Hamburger Schild-Sportier Goldstein in den letzten 101) m sicher niederkämpfte. Von Rolf Berger war es ein großes Wagnis, be:m 1500-111-Vorgabelatif auf seine Vorgabe HudtkaU-Sp&itfz&te■ U* Bedüv 31. Juli: Der jüdische Sport hilft dem jüdischen Kind. Veranstaltung des JSK. (im Deutschen Makkabikreis) unter dem Protektorat der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. 21. August: Die Besten am Start! Makkabispartfest unter Teilnahme der besten Sportler des ״Makkabi“ und ״Schild". 28. August: Makkabi-Meisterschaften der Junioren. Am Start: die besten jugendlichen Sportler sämtlicher Makkahivereine in Deutschland. zu verzichten, um mit einem in glänzender Form befindlichen Werthen zu starten. Doch zeigte er seine von Woche zu Woche verbesserte Kondition dadurch, daß er das scharfe Tempo von Werthen 800 m durchhielt, um, ebenfalls alle Vorgaben aufHolcntl, als zweiter durchs Ziel zu gelangen. Werthen lief die Strecke spielend, leicht und holte sieh später noch den Sieg im -100-m-Vorgabelauf — die Vorgabe aufholend — in der guten Zeit von 55,2 Sek. als Sieger vor Grucnbaum, der zeigte, daß er nicht nur als Sprinter, sondern auch als Weitspringer auf der ״Höhe‘‘ ist. Er konnte sich hinter Blanck, der mit 6,44 m eine hervorragende Leistung zeigte, mit 6,17 m an die zweite Stelle vor Werthen placieren. Blanck reihte diesem Siege auch noch einen im Diskuswurf mit 33,42 in und einen dritten Platz im 100-m- Lauf an, der Schattmann knapp vor dem verbesserten Rabinowitz in Front sah. In Tombowski, der das Kugelstoßen der Männer gewann, sah man einen veranlagten Mehrkämpfer. Auffallend war der flüssige Laufstil des jugendlichen Polkowski, der hinter Dines (beide B. K. H. Berlin) im 1000-m- Jugendlauf den zweiten Platz belegte. Handball Ein Handballblitzturnicr zwischen dem JBC., JSK. und Schild Leipzig bot den zirka 1500 Zuschauern guten Handball. Der favorisierte JBC. mußte allerdings — wie das knappe Ergebnis zeigt — gegen den JSK. stark kämpfen, um das Siegestor und den damit nötigen Punkt zum Siege zu erhalten. Der gute JSK.er Torwart Rudi Wolff war gegen Wein- Stocks scharfe und placierte Schüsse machtlos. Die Spiele verliefen unter Perls Leitung fair und flüssig. Ergebnisse. Männer: 100 m: 1. Schamnann (BK.-ll.) 11,5 Sek.; 2. Kabinowiuch (BK.-ll.) 11.6 Sek.; 3, blanck (HK. llbg.) 11,7. 400 m Vorgabe: 1. Werthen (BK.-11.). .Mal, 55.2.Sek.; 2. Grucnbaum (BK.-H.) 56.1 Sek.; 3. M aikiL-e (BK.-ll.) 56.2 Sek. 1500 m Vorgabe: 1. Werthen (BK.-ll.), Mal, 4:29.6 Mia: 2. Berger (BK.-ll.), Mal, 4:35,7 Min.; 3. Nadel (JBClk), 60 m, 4:36.7 Min. Weitspruiig: 1. Blanck (BK. Ilb6.44 (.״ ra; 2. Grucnbaum (BK.-ll.) 6.17 m; 3. Wcrlhen (BK.-H.) 5.94 in. Kugelst oben: 1. Tomlrmvski (BK.-ll.) 11,86.2 m: 2. Grünspan (BK.-II.) 10.57 m; 2. Gntcnbaum (BK.-ll.) 10 in. Diskuswerfen: 1. Man! k (BK. 11b33,42 (.״ m; 2. •Niebuig (BK.-II.) 27,18 in; 3. Bukol.ter (JBClk) '26.70 m. 4X100 m:T. BK.-ll. 47.3; 2. JBCB. 48.8; 3. JSK. 51.1. — Frauen: 100 m: 1. Liefmann (Schild Hbg.) 13.4 Sfk.; 2. Iloiwiu (JBCB.) 14-Sck.; 3. Submann (BK.-H.) 14,1 Sek. Wcil-pnii,!1 :״. Liefmann (Srhilil 1I!>5.19 (.״ m (neuer Sportbundrekord); 2.’ Snlimann (BK.-ll.) 4.72 in: 3. Loseliinski 4.71 m. Hochspinn1 :״. Liefmann (Schild llbg.) 1,45 m; 2. Durst (BK.-H.) I, 35 m; 3. Wuhan! (Schild 11hg) 1.25 m. Kugelstoßen: 1. Schulraaiin (BK.-ll.) 9,70 m; 2. Liefmann (Schild Hbg.) 9,40 m; 3. Inge Cohn 9,03 m. 4X100 in: 1. BK.-H. 56,8 Sek.; 2. Leipzig 61.2 Sek.; 3. J15(15־.;d, II. dCqualifizierl (58.5 Sek.). — Jugend A: 200 m: 1. Zeller (Schild Hbg.) 23.9 Sek.: 2. Krombach (Schild L-en) 24.5 Sek.; 3. Moor (BK.11.) 24.6 Sek. 1000 m: 1. Jonas (BK.-ll.) 2:50.3 Mm.; 2. Goldstern (Schild Hbg.) 2:51,2 Min.; 3. Mnrksvald (BK.-ll.) 3:08 Min. Kugelstoßen: 1. Politzer (BK.-H.) 11.58.2 m; 2. N'ieburg (BK.-H.) 11.51 m; 3. Zeller (Schild Hbg.) II. 46 111. — Jugend' A/B: 4X100 m: 1. BK.-H. 49,1 Sek.; 2. JBCB. 50.0 Sek.; 3. Schild llbg. 49,0 Sek. (außer Konkurrenz). — Jugend li: 1000 m: 1. Dines (BK.-H.) 3:03.1 Min.; 2. Polkow.-ki (BK.-H.) 3:06,9 Min.; 3. Jospe ()SK.) 3:13 Min. 100 m: 1. Aluaham (BK.-H.) 12.1 Sek; 2. David (JBCB.) 12,3 Sek.; 3. Wien.'kow i;z 12,3 Sek. Kugel-tollen: 1. Liebenthal (JBCB.) 11.62 m; 2. Steil.hoek (BK.-H.) 9,98 in: 3. David (JBCB.) 9.88 m. Hoch- ״mm1 :״. David 150 m; 2. Salonion 1.50 m (beide 1BCB.); 3. Cohn (Schild Leipzig) 1,45 m. - lugend C: 75 rn: 1. Goldstein (JBCB.) 9.6 Sek.; 2. Kawitschcr (JBCB.) 9.9 Sek.; 3. Rosenbaum 9.9 Sdc. — Tugend A: Hochsprung: 1. Weißbrot (BK.-ll.) 1,50 m; 2■ Hofmann (BK.-H.) 1,50 m; 3. Jenichem (Schild llbg.) 1,50 m. — 1 U ״ e n (I C: Wcitspnine: 1. GoUklcin (JBCB.) 5.20 m; 2. Berenbtuaa (BK.-ll.) 4.99 rn; 3. '’.Mandelkern (BK.-ll.) 4.77 m. 8X50 »' 1. BK.-ll. 59 Sek.; 2. JBCB I 60.5 Sek.; 3. JSK. 62,7 Sek. — Mid eilen: 75 m: 1. Romann.« (BK.-II.) 10,3 Sek.; 2. Silbermann (Schild Lpzg.) 10.6 Sek.; 3. Kaiser (JBCB.) 11 Sek. Weitsprung: 1. Kumaiius 4.93 111 (auß• Kolik. 5 m); 2. Jakobus (BK.-H.) 4,21.3 m; 3. Sdbcrm.um (Schild Lpzg.) 4.60 rn. — Alte Herren: Kugel- Motten: 1. lkillin (BK.-H.) 9.12 in; 2. Litmanowitz (Schild Lpzg.) 8,50 in; 3. Dt׳igdi.-ch (Taubst.) 7.96 m. 1000 m: 1. Hirsch (BK.-H.) 3:06.1 Min.; 2. l.andmann (JBCB.) 3:38,2 Min.; 3. Dr. Solinger (JBCB.) 3:38.9 Min. — Handball: JBCB. gegen JSK. 4:3; JSK. gegen Schild Lpzg. 6:4; JBCB, gegen Schild Lpzg. 2:1. Der jüdische Sport hilft dem jüdischen Kind Sportfest des JSK-Berlin Unter dieser Devise tritt der Jüdische Sport-Klub im Makkabikreis am 31. Juli mit einem groß angelegten Sportfest vor die Ocffcntlichkeit. Die Bedeutung dieser Veranstaltung wird dadurch unterstrichen, daß sie zugunsten des jüdischen Kindes und unter dem Protektorat der Jüdischen Gemeinde zu Berlin vor sich gehen wird. Im Mittelpunkt des Programines steht das Spiel der F 11 ß b a 11 - A u s w a h! m annsc haften des Makkabtkretses und des Sportbundes Schild. Die Spieler treten in folgender Aufstellung an: Makkabikreis: Fries BK Frankfurt Cohn Sperber BK Mannheim BK Hakoah Berlin Ciesinski Hersch Deutsch BK ütipiig Hakoah Stuttgart JSK Berlin E. Mayer Hilkowite Froschei Kleinmann Grünebaum BK Frankfurt BK Hakoah Berlin BK Hamburg Makkabi Düsseldorf BK Frankfurt Klaber Alatander Ruthmann Cohn Samuel Schild Frankfurt Schild Bochum Schild Bochum Schild Bochum Schild Stuttgart Isaak P. Levy Meyer Scbüd Bochum Schild Bochum Schild Bochum Gottschalk Sch «er Schild Bochum Schild Stuttgart Vollw.iler Schild Stuttgart S portbund Schild: Die Mannschaft des Makkabi ist ausgezeichnet zusamm engestellt. Es sind wirklich die besten Einzelkönner an! die Plätze gestellt worden, die sie in ihren Vereinsmannsdtaften ausfüllen. Der Hamburger Mittelstürmer Frösche!, der bei dem Zwischemundenspiel gegen Berlin außerordentlich gefiel, hat nun Gelegenheit, sein großes Talent ernstlich unter Beweis zu stellen. Er wird von seinen Nebenspidern, insbesondere von Hilkowitz, dem besten Spieler des Mcisterschaftsendspieles des Makkabi, wirksam unterstützt werden, ln der an sich guten Läuferreihe ragt noch der Mittelläufer Hersch hervor. Die Verteidigung ist sicher und sollte Torerfolge verhüten können. Die Schild-Mannschaft ist anders zusainmengestellt. In ihr stehen sieben Spieler eines Vereins, des Schild Bochum, G MAGISTER KIRSCH Der 9 ute Llk*r Magister-Likörfabrik, München VII ם die durch einige ihrer besten Spieler aus anderen Vereine« unterstützt werden. Die Mannschaft wird so ein einheitliches Gefüge aufweisen, trotzdem sollten aber die besseren Einzelspicler des Makkabi sich durchsetzen können. Dieses Spiel wird wohl das Publikumsinteresse am meisten in Anspruch nehmen. Ferner stehen sich im Handball die Mannschaften des Schild-Breslau-Leipzig kombiniert, Bar Kochba-Hakoah Berlin, JBC. Berlin und JSK. in je einem Vor- und Entscheidungsspiel gegenüber. Auch die Jugend kommt sowohl im Handals auch im Fußball zu ihrem Recht, indem der Veranstalter je eine Mannschaft gegen die Berliner Hakoah und gegen JBC. Berlin stellt. Eingelcitet werden die Spiele mit einem Damen-Handballspiel, das Bar Kocltba-Berlin gegen JSK. Berlin absolviert. Umrahmt wird die Veranstaltung durch ein Schauboxen der Jugendgruppe des Jüdischen Box-Clubs Berlin und des Box- Clubs Maccabi Berlin in der Halbzeit des Fußballspiels. An leichtathletischen Wettbewerben kommen diesmal die Allerjüngsten zu ihrem Recht. Eine 2öx50-m-Staffel für Schüler sowie eine 10xl0()־n1-Staffel für Jugendliche zeigt die Jugend aller jüdischen Sportvereine Berlins im Wett• kampf gegeneinander.