Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 59 (26.7.1938)
- Date
- 1938-07-26
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU BERLINER RUNDSCHAU Nr. 59, 26. JULI 1938 Jugend nach Palästina Aus der Arbeit der Jüdischen Jugendhilfe Veranstaltungen Kunstausstellung im Kulturbund-Theater. Im Foyer des Kulturbund-Theaters ist nach der langen Folge der Photoausstelluugen zum erstenmal wieder eine Kunstausstellung za sehen. Der junge Maler Horst MoraU hat zum erstenmal bei seiner Atelier-Ausstellung im Dezember 1936 die Autmerksamkeit eines Kreises von Kunstfreunden erregt. Erst 193-4 war er M e i d n e r - und Spiro schüler geworden, hatte aber sehr bald selbständig gearbeitet und seinen eignen Weg begonnen. Sprros Farbenfreude und Meidncrs vertieften Ausdruck sah man auf den ersten Arbeiten. Einige dieser sehr guten frühesten Arbeiten von 1935 und 1936 sieht man zu einer kleinen farbigen Wand vereinigt. Vorzüglich ist vor allem das Portrat einer alten ״Frau mit Haube“, als Leihgabe vom Altersheim in der Großen Hamburger Str. zur Verfügung gestellt. Diese Greisin, aufrecht sitzend mit verschränkten Armen, ist so recht ein Bild des verdienten Ausruhens. Das Kleid in hellen Tönen ist zugleich eine Probe für die realistische Farbenfreude der Spiroschule. Etwas dunkler im Ton ist das schon früher bekannt gewordene gute Frauen-Porträt: ״F rau L i c b e 11 w a 1 d e“. ־— Auch noch aus dem Einfluß der Spirofarhen/aber freier im Vortrag, ist das Porträt der jungen Künstlerin neben dem schrägen Atelierfenster. Der bunte Sweater, die braunen Arme, die freie ungezwungene Haltung, die große Sicherheit und Sorgfalt der Arbeit kennzeichnen bereits dies Gemälde als Probe eines jungen Talents. Vortrefflicher noch ist ein neues kleines Pastell. Ein Madchenbild in den warmen Farben, die seine späteren Gemälde auszeichnen. Nach der Art alter Meister hat H. Moratz die Farben selbst hergesteilt, und das kleine Blumenstück mit grütigoldnem Grund ist der Beginn dieses Weges. Das helle ״Porträt eines jungen Mannes“ hat das durchsichtige Leuchten der Farben in hohem Grade bereits erreicht. Doch sind die schönsten Wirkungen seiner Harzmaicrei weniger die kühlen Blau- und Grüntöne, obwohl das zarte Weiß und HcIIrosa des Hintergrundes schöne Wirkungen erlauben, sondern mehr die dunklen warmen Farben. Für seinen malerischen Elan ist ein schönes Zeugnis das ebenfalls frühe Bild des alten Mannes, icn Gemälde mit viel Spachtelarbeit, aber der Glanz und die Energie des Strichs passen sehr gut zu dem energischen skeptischen Blick des graubärtigen Alten. Das Bild ist eine Leihgabe des Intendanten Dr. Singer. Unter den ganz neuen Arbeiten interessiert am meisten eine vortreffliche Zeichnung: ein liegendes Mädchen, ausgeführt in französischer Kohle in der von früher bekannten Anmut der Linie seiner Aktzcichinnigen. Die Zeichnungen zur Fledermaus, Erinnerungen aus dem Bronx-Exprcß, Zeichnungen der bekannten Porträtköpfe von Dr. Singer, Julius Bab, CondeH, Baumann und die vortreffliche kleine Zeichnung von Mira Rosovvsky sind gleichfalls zu sehen. Hanna Schlesinger (Ruth Morold) Ehrung für Rabb. J. Nobel. Am 9. Juli fand für Rabb. J. Nobel anläßlich seines 60. Geburtstages in der Synagoge Rykcstraßc eine besondere Ehrung statt. — Rabb. Dr. Landau, der in der Synagoge die Predigt hielt, rühmte die hervorragenden Eigenschaften des Jubilars, seine ideale Hingabe und seine rüiirende Selbstlosigkeit. Bei dem anschließenden Kiddtisch sagte R. A. Dr. Heinrich Stern als Vertreter des üemeindevorstandes und als Freund dem Jubilar herzliche Worte. — Rabb. Dr. Salomonski hob aic großen pädagogischen Verdienste Rabb■ Nobels hervor, besonders aber seine Forschungen über das Buch Hiob. — Namens des Synagogenvorstandes Rykestraße rühmte Dt. Sadger die Verdienste des Jubilars, insbesondere die belehrenden Vorträge, die viele Menschen in ihrem Denken wesentlich beeinflußt haben. Es sprachen ferner Herr Salinger aus Pankow, Herr Grüner für die Svnagogengemeinde ״Obel Jizchock“, sowie zwei Schüler des Jubilars, der eine von ihnen in hebräischer Sprache. _ Kurt K I a p p 11 o 1 z Fünf Jahre Elternhilfswerk für die jüdische Jugend. Der Ablauf des ersten Jahrfünfts seit Bestehen des Eiternhilfswerks bietet einen Anlaß, über die Entwicklung dieser Institution zu berichten. Es war möglich, den Fortfall wertvoller Spenden infolge von Auswanderung gerade besonders wohlwollender Gönner auszugleichcn durch die oft mit persönlichcn Opfern verbundenen Zuwendungen anderer. Das Elternhilfswerk verdankt diese erhöhte Untcrstützungsmöglichkeit aber auch dein verständnisvollen Entgegenkommen der Schulen, nicht nur durch Senkung des Schulgeldes für die Schützlinge, sondern auch durch tatkräftigen Einsatz für die Werbung. Die Veranstaltungen der verschiedenen Privatschulen haben einen lebendigen Widerhall in der Presse gefunden. In technischer Ausbildung auf Hochschulen, Jüdischen Lehrwerkstätten, in Schlosserei-, Werkzeug-, Brunnenbau- und Elektrobetrieben, auch in der Druckerei u. a. machen die Jungen Fortschritte und haben zum Teil sehr gute Gesellenpriifungs- und Lchrausweise erhalten, die einen guten Start im Ausland ermöglichen. Abgeschlossene Hachschara- Vorbereitung hat verschiedene Jungen und Mädel zu tüchtier Kibbuzarbeit in Palästina geführt. Bei der Haushaltsausildung in der Haushaltschule der Gemeinde und in Lehnitz wurden die Leistungen der Mädel besonders hervorgehoben und haben zu guten Betätigungsmöglichkeiten in größeren Haushaltungen geführt, durch di.c sie für ihre eigene Existenz Jugend nach Palästina! — das ist die Parole für das Aufbauwerk in Palästina, eine _ Forderung, die auch durch die Schwierigkeiten des Augenblicks weder an Kraft noch an Zugkraft eingebüßt hat. Gerade unter der jetzigen Schedule waren die Einwanderungsmöglichkeiten für Jugendliche besonders günstig, und ein Blick in die Beratungsstundc der Jüdisehen Jugendhilfe überzeugte uns davon, daß hier noch eine Menge Arbeit zu leisten ist. 111 diese Beratung kommen sehr viele Eltern, manchmal die Kinder auch allein, um die Möglichkeiten einer raschen Ali ja durchzusprechen. Die allgemeine Frage: wohin? steht im Vordergrund; und bei den schon zur Alija Bestätigten geht es hei ärmeren Schichten um das Problem der Ausstattung des Kimles mit den notwendigsten Kleidungsstücken, für die in sehr vielen Fällen die Gemeinde helfend einspringen muß. Aber nicht nur solche allgemeinen Besprechungen konnten wir miterlebcn, sondern auch einzelne Unterhaltungen, die tiefer in die Problematik unserer Zeit hineinleuchten. Da sitzt vor der Beraterin ein Mann, der wegen seines Mjahrigen Jungen sich erkundigt; er möchte ihn wegen besonderer technischer Begabung gern Maschinenschlosser lernen lassen mul später nach Amerika schicken. Auf die Frage, ob er oder sein Junge bereits irgendeine innere Beziehung zu Palästina besitze, gibt er eine kategorisch verneinende Antwort. Als er aber im Laufe der Unterhaltung hört, daß die technische Ausbildung in Amerika sich von hier aus nicht so werde bewerkstclligcn lassen, wie er es sich vorgestellt hatte, w:ihrem! es in Palästina andere Möglichkeiten gibt, wird er plötzlich schwankend •und scheint nun auch Erez Jisrael in seine Zukunftskalkulationen miteinbezichen zu wollen. Dieser Fall schien uns ein Schulbeispiel dafür zu sein, wie wenig sich viele Juden bisher überhaupt um jüdische Dinge gekümmert einstehen lind zum Teil auch für Angehörige sorgen können. Entsprechendes gilt auch für Ausbildungsergcbnisse au( der Höheren Handelsschule der Gemeinde. Kunstgewerbliche An— biklung führte zu günstigem Uebergang nach USA. und bereitet die Australienauswanderung vor. Ausbildung in Groß- Breescn wurde aufgenommen. Gediegene kaufmännische Aus- Bildung hat die Bürgschaft für einen anderen Jugendlichen in USA. ermöglicht. Einem 18jährigen Mädchen wurde ein sehr gutes Zeugnis in Englisch durch die Londoner staatliche Prüfung erteilt und Aussicht für guten Ausbndsübergang gewonnen. Die bestandene Prüfung auf der Volksscliullchrcrausbildungsanstalt hat zu sofortiger Anstellung im Berliner jüdischen Schulwesen geführt. Ankündigungen Hebrlitche Kurie. Im August beginnen wieder fnlgende- Kur-e: Dr. J. Fischer. Ro.-emhaier Str. 44 (Aniiinger mit einigen Verkennt• nissen), I.eilg. D. Kantor. Anmeldungen erbeten an die Kultur• abteilung der BZV., \V 15, Mcinekcstr. 10: 91 90 31, App. 75 u. 79. Fraucn-Arbclfsgcmeinschalt für Palästina. Nächster Chug Iwri: 3. August, 16.15 Uhr, Regensburger Str. 26. Photogruppc T'rnuna der BZV. 26. Juli, 20.15 rin־. BZV.•Heim. Krmtstr. 54. Georg K o p v d 1 o w s k y: Nach der Konferenz ron Evian. Allgemeine 'Bildkritik. Achtung! Voranzeige! Der Vortrag von Dr. Paul Eppstein über ״Au-wamlcmng und Be-tand der Juden in i)eutsiI1!.1nd" um! am 3. August, 20.15 Uhr, in der Aula der Schule Kaisei.-tr. 29 30, wiederholt. Hebräische Lehranstalt der Jüd. Gemeind«. Beginn des Unterrir■11י ׳ Lehrkräfte der Amtalt: Ni«!״/ Bcrggrim. Dr. Mn-es (ioldmaun, Meie. Mohr, Wo!{ Nciei, Jehosehua Wollt, EL-a Lcwin, Dr. Gustav Ormann. Jüdischer Kulturbund. Theater in der Kom1nandanta1־trafie. 31. Juli. 20 Uhr: I'in.ikicr (Abt. 23 u. 33. Abt. 14: 14 750- 14 7991: 1. August. 20 Uhr: Einakter (Abt. 43 11. 53. Alu. 14: 14 800 1 5 850:1; 2. August. 20 Uhr: Einakter (Abi. 25 u. 35); 3. Augmt. 20 Uhr: Einakter (Abi. 26 u. 36). letzte Juli-Vorstellung; 4. Aug־״t. 20 Uhr: ״Arm wie eine Kirehenmaus“ (Abt. 23 u. 38). -- Kulturbunds,aal, Kommandanten;(!-. 58/59• 31. Juli, 20 Uhr. Dr. Jnarhim Schoeps: ״Vom göttlichen .Auftrag und geschichtlichen Schicksal des Volkes Israel“• 1• August, 20 Uhr, Alfred Auerbach: ..Jüdische Menschen“ (aus eigenen Schriften). — In dem Lu-tspie! ,,Arm wie eine Kirchenmail,“ von Fndnr, da; im nächsten Monat herau-kommt, führt Max Ehrlich dir Regie. Hauptrolle: Camilla Spiia. Ferner wirken mit: Alfred Berliner, Martin Brandt. Sigmund Xunberg. Karlhans Rosenberg, Fritz Lion, Alfred Lichtenstein und Elhieda Borodkin. Familiennachricht. Herr Marcus Kats. C 2, Landsberger Str. 35, haben und wie wenig sehr viele Juden mit der jüdischen Wirklichkeit vertraut sind. Dieser Mann wird abgelöst durch eine Mutter, die ihre 13jäi1riße Tochter nach Ben Schemen oder in die Ahawa schicken möchte, nun aber lange überlegt, in welches dieser beiden Institute, weil sie nämlich vor einem Angst hat: daß ihre Tochter später, wenn die Litern seihst nach Palästina übersiedeln, der elterlichen Gewalt entwachsen könnte. Sie möchte also unbedingt von der Beraterin erfahren, wie man vermeiden könnte, daß die Kinder zu selbständig oder gar in bestimmten politischen und nationalen Anschauungen erzogen werden. Auch hier wieder eine starke Unvertrautheit mit der palästinensischen Wirklichkeit und dem Sinn der Gemein- Schafts- und Kibbu/er/iehu!!g. Einen ganz anderen Limlruck empfing man, als zur Tür ein 15jä!!riges frisches Mädchen liereintrat, dessen Eltern nicht gerne möchten, daß sie nach Palästina geht, die selbst aber diesen Weg für den einzig richtigen hält. Die Itigend'nilfe ist bereit, mit den Eltern selbst zu sprechen, daneben wird dies Mädchen von sich aus bereits;die vorbereitenden' Schritte unternehmen, um in die nächste Alija hmeinziikominen. So bunt zog in dieser i-itum Sprechstunde das Leben an uns vorüber. Es ist kein :־!;!faeh.er Weg na־׳it Palästina, aber vielen ist er in die-.ent S-munw sein et geöffnet worden oder wird er noch geöffnet werden. Insgesamt werden bis Ende September 50 Kinder mit dir K i t! d e r a I i j a narlt Palästina gelangt sein und KM! ■500 nltetc mit der J tt g c ״ d a! i j a. Die zur Verfügung stehenden Emwarn!eMingsmoglichkeitcn sind zuversichtlich, daß sielt sgion bald wieder neue Möglichkeiten für die Ucbersiedhtng f 11 n<•׳>ef'iefter nach Erez Jisrael bieten werden. N, Aus der Wirtschaft Das Möbelhaus Leopold K iw:. Bn-Iau, ist in arischen Besitz tibergegangen. - -׳ Das Kauf- 11. Modenhaus N, und S. Cohn (Inh.'S.' Buckv 11. A. l.evvt :1! Akenburg (Thur.) wurde von der L'irmn Borz wkms sk: (V Co. erworben und soll unter der Finna Altenlur gi r Knut hau.- \ cm Bo: zyszkow ski ft Co. fort- Textiiwai en-Grolihaml 111:1 g in Vi uppertal-Elbert'cUI ist in arisehen Besitz ubergeleite-,”worden. - Die lierrenkleiilerfabrik Erich Oimg & (.ס‘.! Berlin, ist mit Wirkung vom 11. Juli 1938• von dem Kaufmann Gerhard Richenstorf übernommen und damit in arischen Besitz utac!־(geleitet worden. - - Das Herren- und DamenbeUeidungdiaus .,Helios“ G. m. b. H. Stuttgart ist, nachdem der langjährige Teilhaber Er. Clus; den Geschäftsanteil des S. Friedrich iibeniommeit hat, in arischen Besitz ubergeleitet worden. — Die Firma Willi Kat/kv Knöpfe, Schnallen, Spez.: Perlmutter, Berlin, ist auf die Firma Hans Jaeger ft Co. übergegangen und damit in arischen Besitz übergeleitct, — Das Schuhgeschäft R. Jacobi, Königsberg i. Pr., ist in arischen Besitz tibergegangen. - Das Kaufhaus Willy Cohn in Bernbitrg• ist in den Besitz der Firma Makowski übergegangen. .- Die Tuchfabrik Klein ft Vogel in München- Gladbach ist nach Ausscheiden des bisherigen Gesellschafters in arischen Besitz übergeg.uigeii. - Die Düsseldorfer Niederläge der Firma i Icimamis ft Froitzheim, Spezialhaus für feine 1 lerrenmodeu, ist durch Kauf auf die dort tätige Angestellte Mary liippl übe!gegangen. Das Textilwarengeschäft A. Liebstädter in Fulda ist in ariselien Besitz, übergegangen. — Die Firma Eduard Doctur, Liegmtz, Putz-, Weiß-, Wall- und Kurzwaren, ist in arischen Besitz iibcrgegangen. -- Das Wäsche-Spezialhaus Gebrüder Winh, Mannheim, ist in arischen Besitz von Kasper ft Si'msUiibcrgegangen. -- Die neugegründete Firma Erich Becker ft Go. in Muttchen-Gladbach hat die Firma und Fabrikanlagen der I.einen- und Halbleinenweberei B. Jonas KG. in .Muimbcn1־ ihidb.ich uhernommen, damit ist das Unternehmen in ari-when Bc-itz ubergeleitet worden. — Die Mechanische Kkule:fubrik Elkun ft Levy in Rheydt ist auf den Kleiderfabrik.imu: 1 la ns Feschen in Rhevclt iibergegangen. — I >:!; Mamifnkturu :!reugeschaft Klaar in Stadtlengsfeld ist in ari-vhen Be-1!/ von 1 rau l״l. Winkler aus Erfurt übergegangen. Die < ittnimiiuaritdfabrik Anton Keller ft Co., Berlin,'’lö-l!htm Betrieb zum 31. Juli 1938 auf, Geschäftsräume und ari-ihe (lefolgschait werden von der Firma Rudolph ft Pestd Regenm mtelfaitrik Berlin übernommen. — Die Firma Steinhardt Sdudigeseli-c’naft in Kiel- Gaarden ist in ariselien Besitz iibcrgegangen. . Das Berliner Herrenausstattungsgeschäft Rattiner in der Tanentzienstr. 1 ist in diesen Tagen in eine Kommauditgesellsdiaft utngewandelt und damit ' gleichzeitig in arischen Besitz übergeleitet worden. — Die Kraivaiteni.ahiik Clts. Lavy ft Co., Hamburg, ist in arischen Besitz überfuhrt worden. Der heutigen Gesamtauflage liegt ein Prwnekt der Fa. F. V. Ortlnfcld bei. Bezirks-Veranstaltungen der BZV •0do«t Dienstag, 26. Juli, WAS Uhr BZV'fieim, Brückenstr. 9 Georg־ Wunderlich 5 Wohin steuert die jüdische Wanderang? (Nach der Konfereni von Evtsn) SeltSnabars Dienstag, 26. )uti, 20. IS Uhr BZV-Hclm, (foltestr. 21 Dr. Georg Lublnskl: Die Ergebnis.« der Konferenz Tampalhof Die fflr den 26. Juli vorgesehene Veranstaltung findet erst am 2. August statt Mittwoch, 27, /uli, 20AS Uhr BZV-Heim, Landsberger Str. ST 2ur% Situation der Palfstlnawe&deriuig, Iwrith leicht gemacht WittanbargplaU Mittwoch, 27. fuii, 20AS Uhr Ph. Kosowen Wirtschaftshilfe u. Berufsumschichtung Hanaa Mittwoch, 27. fuii, 20A5 Uhr Konditorei Hansa, Biensburger Str. 19 Georg Josephthal t Gedanken «ur Stellung des Zionismus *um Wanderunjsproblem Zantrum-Nord Donnerstag, 28. Juli, 20A5 Uhr BZV• Heim. Roscnthaler Str. 44 Dr. Hans Kieei Lenkung der jüdischen Wanderung — eine *ioulstische Aufgabe jüdisches Zeitgeschehen 8■ ABEHP Dienstag, den 26 Juli, 20.15 Uhr, BZV-Saal, Kanfsfr. 54 Dr. HANS CAPELL Welzmann und Jabotinsky Zwei Männer — zwei Systeme zionistischer Politik / Prinsifirn und Realpolitik / Da» Problem der Ver- (eidtgung / Selbstbeherrschung oder Anarchie / Der Fall Schlomo ben Joseph / Lehren dieser Tage. BERLINER ZIONISTISCHER O RT8 VE RBAN D (BZV) BiHubzen SU MtU de* $s*de14tk*äldU*ü für Familiennachrichten und Gclegenheitaanzcigcn. Auf Anruf 9190 31, Apparat 89, werden Sie besucht und fachkundig beraten. ANZEIGEN-VERWALTUNG, BERLIN W15 I PER jüdische stowt hilft dem JÜDISCHEN HINDI Sonntag, den 31. Juli If}8 I aal Sam Sportplatz am Baimlial GrunawalS (JnUr dem ProfcJifomf der Jüdischen Gemeinde 3u Berlin und unttf AfitU'trkung des L)tuU<hen MakhahikreüiM und Sfiortbund Schild GROSSE SPORTVERANSTALTUNG des Jüdischen Sportklubs (J, S. K.) Im Deutschen Makkablkrsls Fußball-Auswahlmannschaften und beste Handball• Mannschaften Deutsehen Mekkabi Kreises und des Spertbundet Schild Schülers talfeln Jugcndstaffeln J ugend'Schsuboxcn Beginn der VorkatnpKe 13.30« Kiauptkämpfe 19.30 Eintrittspreise! Vorwkiuf Suhplatx ah RM 0.50 Tng*ska*m> KM 0,75, Tribüne nb RM 1,25, Tsgcikawe 1,50 Schüler frei! . -- teilen: MemekesiraSe 10 (Auskunft), Sportbund Schild, Mstthäikirchplatx 14. jüdisch® Gemeind®, Oranienburger Straße (Pförtner). J. S. K., Apostel-Paulus-Strafie 26. Restaurant Kochmann, Kronenstraße 21. Weitere Vorverkaufssfcllsn erfahren Sie durch Anruf unter 71 16 66 — 26 53 69 — 59 66 21 Klavierstimmer PEREZ Ru(: 7219 20 FESTDICHTUNGEN aktunll * Individuell E. Sandak, Bln.-Charlottbg. 4