Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 57 (19.7.1938)
- Date
- 1938-07-19
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seife TO JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 57, 19. VII. 1938 ttf0P,Jtt4iSd1er **VERGANGENHEIT XXVIII. Uriel Acosta Das sefardlsche Zentrum in Holland. Die durch die Vertreibung aus Spanien verursachte innere Krise des Judentums fiel mit dem Beginn einer tiefen Wandlung in der allgemeinen Kultur zusammen: ein neues Zeitalter — das des Humanismus und der Reformation — löste die Epoche des Mittelalters ah. Die Zerstörung des sef,׳irdischen Diaspora- Zentrums geschah in der Zeit, als Kolumbus sich auf den Weg begeben hatte, der zur Entdeckung Amerikas führte. Aber bald erlangten an Stelle Spaniens die Niederlande und England die Herrschaft über den Ozean. In Holland wurde von den spanisch-portugiesischen Exulanten eine blühende Siedlung geschaffen, die auf die in den europäischen Ghettos Lricl Anis tu und Spinoza. (Gcmaldv von Samiwl II irszenherg) lebenden Juden eine starke An/iehungskrait ausiibte und sie in Berührung mit dem (leiste der Neuzeit brachte. Ende des 1b. lahrh'undertx entstand in Amsterdam eine sefardischc und Portugal bildeten: in der aufstrebenden Handelsstadt konnte die 1 iiergie der der l>H|uisition Entronnenen sielt entfalten. Aus ihren 1 funiatlandcrn brachten die Marranen die wissenschaftliche Tradinon und die Kunstbegeisterung, die dichterische Kultur und den Sinn für die i'hilosophie, zufleich aber auch den religiösen Fanatismus, eine auf dem 1 rittzip der unbedingten Autorität beruhende tiemeindeorganisatiou und die Neigung zur dogmatischen Starrheit mit. Die Geistes.־!rt der sefardixehen Gemeinschaft in Holland trug daher einen zwiespältigen Charakter: einerseits ein straffes Glaubensregimeut und eine strenge rahhini'-che Orthodoxie, die eifrig das Traditionsgut hütete: andererseits ־— eine diehterisehe und philosophisch-apologetische Literatur, die z. T. kabbalistische, /. T. neuzeitlich-rationalistische Einflüsse zeigte. Marranentum und Rabbinismus. Die das Marranenturn seihst kenn/eidmeiide innere Zerrissenheit wurde noch vergröbert durch den radikalen Umschwung im philosophisehen und religiösen Denken zu Beginn der Neuzeit. Auf diesem Boden erwuchsen tragische Gestalten; Menschen, in deren Brust der Banatismus des Glaubens und der des Denkens, das leideiwehaftliclie: Eriomingsverlangeii mul nicht minder leidenschaftliches WulirlicitdHuhirims miteinander kämpften. Sie hatten sieh vom mrhtvii Glauben nicht befreien können, wurden aber von Zu ei (ein gequält, und wahrend sie noch seelisch im |11de::t1!!1] u m zellen, lehnten sie sieh gegen die Bindungen der ’ imli-eheii T radinon auf. (deich ihrem frühen Vorhilde, dem '( h vttzeslehrer-Apostaten Elisa her! Alüja (Acher) traten sie in der kritischen Epoche als Vorboten der dem Rabbinismus drohenden inneren Gefahr auf. Persönlichkeit und Leben. Die Bein diunwler Bi he Verdammnis m einem abstraktnunftrel In!rflrnm-katholischein rnlogie• l!nd wurde als ter an einer Kollegiatsie!'schürfender, grübierigern Temperament, gehieb nach Wahrheit, un- Handeln, ehrgeizig und gei uh!!•überschwenglich, jüdischer Her- ו Lehre ¬ו der E 5 Stu reifeln. Das vor der ewigen zu, das ihm in .. .־ natürliche ״Ver- : 1618 nach Amsterdam und be- Jude. kannte sich dort öffentlich zum Glauben seiner Väter. Das mittelaltcrlich-rabbiiiische Judentum mit seinen traditionellen Lebensformen war aber dem Neuhekehrten ebenso unerträglich wie früher das katholische Dogma: er erblickte im Rabbmismus eine Fälschung der ursprünglichen, ״Teinen“ biblischen Religion. Fr begann seinen Kampf gegen die ״Pharisäer“ mit ״Thesen wider die Tradition“, die er von Hamburg aus an die sefardischc Gemeinde i!1 Venedig schickte, i 11 einer zweiten Schrift ging er noch weiter und leugnete vom Standpunkte seiner Bibelauffassung die Unsterblichkeit der Seele. Die Amsterdamer Gemeinde legte ihn in den Bann und klagte ihn — als Ketzer und Feind des Judentums und des Christentums — bei den öffentlichen Behörden an. Acosta wurde zu Gefängnis verurteilt und sein Buch der Verbrennung preisgegeben. Nach einer Reihe von Jahren entschloß sich endlich der Geächtete und Vereinsamte, seine Lehren in aller (^Öffentlichkeit zu widerrufen, un: in die jüdische Gemeinschaft wieder auf ::־ ״men 2u werden (1633), verletzte aber bald daran( das Gesetz von neuem und löste sich ganz vom Judentum los, indem er den Glauben an den göttlichen Ursprung des mosaischen Gesetzes verwarf. Die Rabbiner belegten ihn mit dem ״großen. Bannfluch“. Nach weiterem sechsjährigem Kampf wurde die Wiclerstai'oskraft Acostas gebrochen: er willigte in eine öi'tentliehe Buße ein (1630). Bald darauf machte der Gedemiitigte seinem Leben durch eine Pistolenkugel ein Ende. Er!unterließ «ine kurz vor dem Tode iri lateinischer Sprache geschriebene, von Haß gegen seine Feinde erfüllte Autobiographie: ״Ein Beispiel eines menschlichen Lebens''. Geistesgeschichtliche Stellung. Als Denker gehört Acosta in die gdstige Entwicklungslinie, die in das großartige Gedankensvstem des klassischen Vertreters des philosophischen Pantheismus und Naturalismus — des ebenfalls geächteten ßaruch (Benedikt) Spinoza (1632 -1677) lnündete. Auch in seiner Bibelkritik und seinem Kampfe gegen das rabbinischc Judentum kann Acosta als einer der Vorläufer Spinozas angesehen werden. Literatur. H. jellinck, Uriel Acostas Leben mul Lehre (1847); M. Kavserling. Geschichte der Juden in Portugal (1867); A. Klaar, Uriel da Costa (IW); C. Gebhardt, Die Schriften des Uriel da Costa, mit Einleitung und Uebcrtragung (1622). — Das Lehen des Acosta wurde dichterisch behandelt von K. Gutzkow in einer Novelle (״Der Sadduzäer von Amstcrdam“, 1834) und einem Trauerspiel (1847) und von Israel Zangwill in seiner Novcllcnsammlmig ״Träumer des Ghetto“ (ricutsehe Uehersctzung). Berichtigung. Itn Aufsatz Nr. XXVII, über Isaak Lurja, ist am Schluß anstatt des Wortes ״Sehabbathianisrniis“ — ״Sabhatianlsmus" zu lesen. ___ Dr. J.H. Post nach Uebersee Vom 19. bis 27. Juli (ohne Gewahr) Die angegebenen Zeiten sind die A b g a n g $ Zeiten der Züge bzw. Flugzeuge aus Berlin. Die Sendungen müssen 1—1(4 Stunden vor Abgang bei der zuständigen Bahnhofspostamtalt (Flugpost beim Postamt SW 11) vorliogen. Anschluß im Reich entweder bei Durchgang der Züge bzw. Flugzeuge oder durch Sendung nach Berlin oder direkt an die Zwischenstationen. Bei der Aufschrift empfiehlt sich die Anbringung von Lcitvermerken. Palästina (ab Anh. Bhf. 22.50, Stg. 21.20; Abgang München ca. 12 Std. später): 19. via Brindisi mit ״Pale-lina“: 25. Haifa. — 22. via Belgrad; 27. Haifa. — 2t. via Belgrad; 29. Haifa. — 26. via Brindisi mit. ״Galilca“; 1. 8. Haifa. Luftpost: Mo., Mi., Fr. 7.00; 9.50 Wien; Di., Do., Sbd. Lydda (Linie Warschau—Lydda über Athen). — Di., Do.. Sbd. 7.00; 8.15 Halle/Leipzig; 9.50 Wien; Mi., Fr., Stg. Lvdda (Linie Amsterdam—Bandoeng über ■Athen). •— Sbd. 11.20; 14.15 München; Mo. Tiberias (Linie London—Singaporc über Rom). U. S- A.s 19. (Bhf. Charlottenbg. 23.57» via Cherbourg mit ״Europa“; 25. New York. — 21. (Potsd. Bhf. 15.451 via Cherbourg mit .,Hansa“; 29. New York. ~ 2G (Potsd. Bhf. 15.45) via Le llavre Luftpost (X achbriiigeflug): 20. (mit Luft|>o-t über Köln zur ״Europa“) 6.50; 11.00 Köln. Südamerika: 19. (Potsd. Bhf. 23.42) via Genua mit ,.Augu.stus“: 3. 8. Rm; 6. 8. Buenos Aires. — 22. (Potsd. Bhf. 15.45) via I.is-abon mit ..Arlanza“; 8. 8. Rio; 12. 8. Buenos Aires. — 24. (Bhf. Charlbg. 11,15) via Lissabon mit ״Gen. Artigas"; 10. 8, Rio; 16. 8• Buenos Luftpost (auch nach Mittclamerika und Westindien): Mi. Postschi. 21.00; Do. 5.00 Frankfurt a. M.; Sbd. Rio; Stg. Buenos Aires (Deutsche Luftp.}. — Sbd. Fostsrhl. 13.3n: Di. Rio; Mi. Buenos Aires (nicht nach Bolivien und Kuba) (Erz- Luftp.). Südafrika: 21. (Bhf. Charlbg. 23.57) via Southampton mit ״Aruudcl C“; 5. 8. Kapstadt. Luftpost: Mi. ״. Sbd. 7.00; 9.50 Wien; Mo. u. Do. Kapstadt (Linie London—Kapstadt über Athen). Australien: 22. (Anh. Bhf. 22.121 via Neapel mit ״Otranto“; £0. 8. Melbourne; 21. 8. Sydney. Luftpost: Di. u. Sbd. 7.00: 8.15 Halle/Leipzig: 9.50 Wien: Di. u. Sbd. (nach einer Woche) SydneyMi. u. Mo. Melbourne (Linie Amsterdam—Randoeng über Athen). Briefe an die Redaktion Der Name ״Weyl“ Reichenbach (Euleng.). 17. 7. 38 Redaktion der ,.Kid. Rund-chau", Berlin. In dem Artikel »her jüdische Namen in Nr, 56 wird behauptet, daß der Name V cy I mit y auf die Stadt in Ohermhwaben zuriickzuSühren sei. Dies ist ein Irrtum. Alle Weil» mit i oder Doppel - 11 stammen aus Süddentschland, Her Narne Weyl war Abraham Isaak ha*Levh er starb 1791 und lebte wohl in Haltern i. Wcstf. Seine drei Söhne •Salomon Ahraham. Mose- Abraham, Abraham Abraham gaben sich am 10. 9. 1613 den Namen Weyl. Alle Wey Ls mit y sind auf diese ztirii ckzu f 1i hren. Bisher begegnete mir nur eine Familie mit y. die nichts mit unsere! Familie zu tun hat, da sie eines Tages willkürlich ihr i in ein y verwandelte, da sic es schöner fand. •Also alle Wevls mit v stammen au? dem Wc'sriälLeben, früher aus Hai-!crn. spater aus ^Bocholt und Lcvi an Tuchfabrikanten. Hochachtungsvoll Frau Erich Weyl detUhti■ /hmcUcUau Wer bezahlt die Passage? Nicht nur die Frage ״Wohin?“ ist in der jüdischen Aus- Wanderung so kompliziert wie kaum etwas auf der Welt. Nein, selbst wenn man schon weiß, wo man aussteigen wird und wenn man sein Visum bereits im Paß hat, so ist für zahlreiche Menschen immer noch das Problem akut: Woher das Geld für die Passage nehmen? Wenn eine Familie von mehreren Köpfen nach Australien oder nach Südamerika fährt, dann kostet das eine Menge Geld, so viel, daß es Tausende von Auswanderern nicht auftreiben können. Nun ist es sehr einfach zu sagen: der Hi 1 f s verein wird schon zahlen, dazu ist er ja da. Mit Verlaub: nicht in allen Fällen ist er dazu da. Es muß einmal energisch mit der.Unsitte aufgeräumt werden, die öffentliche Hand vielfach da in Anspruch zu nehmen, wo bei einigem guten Willen der Fordernde selbst die Leistung hätte vollbringen können. Wir haben kürzlich bei einer Sitzung des sogenannten Bewil- 1 i g 11 n g s a u s s c hu s s es im Hilfsverein zugehört, bei der sich die Berater zusamincnsetzen, um in jedem einzelnen Fall zu entscheiden, oh eine Passage bewilligt werden muß oder nicht. Es war erstaunlich, wie oft immer wieder hei genauerer Prüfung Zweifel geäußert werden mußten, oh der Antragsteller auch wirklich alles getan hat, was in seinen Kräften stand, um wenigstens einen Teil des benötigten Oeldes hcraiischaffen zu können. Viele Menschen scheinen immer noch nicht begriffen zu haben, daß es unsozial gedacht ist, wenn jemand öffentliche Mittel in Anspruch nehmen möchte, ohne selbst alle ,Möglichkeiten erschöpft zu haben. Ein buntes Mosjik ist das Schicksal der Judenheit in Deutschland. Man erlebt cs gerade hei einer so nüchternen Sitzung, bei der mir von Geld die Rede ist und wo doch liintcr jedem Satz in Wahrheit das Schicksal steht, das uns von neuem über die Welt hinstreut. Eben wurde eine Passage für eine Frau und ihr Kind bewilligt, die nach Argentinien fahren und liier völlig mittellos sind. Dann folgt die Gewährung eines Zuschusses für eine Reise nach Manchester, wohin ein junges Mädchen als Hausangestellte geht. Ein anderer Berater trägt einen Fall vor, wo die Bezahlung eines ärztlichen Attestes vom Hilfsverein übernommen werden muß, weil keine Mittel da sind. Und so geht es fort: alle Länder und Erdteile tauchen auf, es scheint keinen Punkt zu gehen, wohin nicht wenigstens ein Jude Ringe. Plötzlich horcht man auf: ein Berater fordert eine Passage nach China. Ein Mann will nach Tientsin gehen, dessen Staatszugchörigkeit heute mitten im Kriege völlig ungeklärt ist, so daß man nach längerer Aussprache beschließt, solange kein Reisegeld zu bewilligen, che nicht feststeht, daß der Mann überhaupt ein Visum bekommt. So könnten wir noch viele Beispiele anführen, wie schwierig die Allswanderung oftmals gerade im letzten Stadium ist. Immer wieder wurden Fälle vorgebracht, wo Anstellungsverträge oder sonstige Berufsaussichten irgendwo in der Welt vor• lianden waren, und dennoch keine Bewilligung erfolgen konnte, weil auf Grund der Erfahrungen bezweifelt werden mußte, daß das Visum erteilt werden würde. Man konnte diese Sitzung des Bewilligungsausschusses mit dem Gefühl verlassen, daß jeder Antragsteller hier zu seinem vollen Rechte kommt, daß jeder Fall eingehend geprüft wird und daß niemand, der in wirklicher Notlage ist, im Stich gelassen wird. Aber das Bewußtsein, Gelder zu verwalten, die mit Mühe aufgebracht worden sind und mit denen sparsam gewirtschaftet werden muß, zwingt den Ausschuß zur Anlegung strenger Maßstäbe. N. Die Handelsschule der Jüdischen Gemeind«, Joachims- (Haler Str. 13, eröffnet am 1־. August neue Sonder kurse in englischer und spanischer Sprache. Diese Kurse unterscheiden sich von den sonstigen Sprachkursen der Handelsschule dadurch, daß in ihnen täglich zwei Stunden in der Fremdsprache unterrichtet wird. Die Unterrichtszeit ist in die späten Nachmittagsstunden gelegt, um auch Erwerbstätigen Gelegenheit zur Teilnahme zu geben. Die Kurse sind für diejenigen bestimmt, die Zeit zu täglicher Hausarbeit haben und in kürzerer Frist auswandern wollen. Es ist an eine vier- bis fünfmonatige Dauer der Kurse gedacht. Die 1 eilnehmcrzahl soll 12—-15 nicht übersteigen. Der Kurs kostet monatlich 20 RM. Anmeldungen ab 25. Juli täglich von 10—12 Uhr in der Handelsschule (Tel.: 91 34 84). Ankündigungen Mlsrachl. 19, Juli, 20.30 Uhr, S vnagngc .,Ahavas Echolaum“, Kleine Auguststr. 10: IIcrzl-Fcier und Gedenkfeier de40 ־jährigen Todestages v°n Rabbi Schmuei Mobil ewer, sowie Jahrznittag von Bialik. Redner: R.-A. Dr. Alfred Lehmann, Rabb. I)r. Harrv Lery, Rabb. cand. II. AYolff. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Wim-Nachmittag: 19. Juli, 16.30 Uhr, Regensburger Str. 26. Zum Todestage Herz!־, Rudolf Abraham: ״Heul — Erbe und Erfüllung.“ Gäste wiltkommen. Jüdisches Lehrhaus, Sprachkurse: Am 1. und 2. August beginnen 18 Uhr. Marhurger Str. 51 .Montags und Mittwoch18 ,־ l־hr.CRvke- Straße 53. Spanisch: Montags und Mittwoch18 .־ I dir. Marbutger Straße 5. Spanischer Tageskurs: Täglich von Montag Iris Freitag von 9.00—12.30 Uhr, ab l.‘August PcstalozzNr. 14 15׳. Zum 1. August beginnt eine neue Gruppe fiir , Anfänger; sofortige Anmeldung erbeten. Auskünfte und Anmeldungen für obige Kurs« in den Sprechstunden des Sekretariat־: Montag bis Donnerstag. 10—12 Uhr, Mort- Als nächste Ncuaufliihrunß im Kulturbund gelaugt das Lustspiel ״Arm wie eine Kirchenmaus“ von Fodor zur Aufführung. Familiennachricht. Herr Bruno Gold mann, Wilmersdorf, Bernhardstr. 17, begeht am 19. Juli den 75, Geburtstag. FRANKFURT a. M. 1 I HAMBURG | ■ NORNBERG/FURTH ■ ^iasuaSa^ Qoe^e 5chuhhauS ' Do* Spozlalhaut für •logont• Domonichuh• Mathilde Oppenheimer - Goethestrasse 28 1־ Ctuaiä<Ui-SUu4Uc Coraefha.ua »«*—a Filialen ln allen Stadtteilen Ein- und Zweibetl-I Autwandurer-, 1 COUCHS,S״,J S־ [YlÖBEL | UHflARBEITUliGEK LEO SCHNEIDER. NÜRNBERG Celtlsstraß• 10 j■^ MNZASiCq.:: RilNECKSTß. 21 IDA DORMITZER Jüdischer Buchvertrieb STUTTGART Aizmin-Aimainm Frankfurt a. 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