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Jüdische Rundschau · 1938-07-08 · Heft 54 (8.7.1938) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 54 (8.7.1938)
Date
1938-07-08
Page
– (sequence 9)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU PALÄSTINA-BLATT Nr. 54, 8. JULI 1938 Schwerer Ausbruch des Terrors Die letzten Tape brachten in Palästina einen neuen schwcren Ausbruch des Terrors. Bereits am M r sowohl in Jerusalem wie im Grenzgebiet von Tel Awiw und Jaffa zu einer Reihe von schweren Zwischenfällen, über die wir in unserer vorigen Ausgabe kurz berichteten. Auch an anderen Orten und auf dem flachen Lande häuften sich am Montag und Dienstag die Terrorakte und hatten eine große Zahl von jüdischen und arabischen Opfern zur Folge. Alle diese Ereignisse wurden jedoch am Mittwoch von einem furchtbaren Zwischenfall in Haifa überboten, der außerordentlich hohe Blutopfer forderte. Wie im einzelnen dieser Unglücksfall zustande kam, ist infolge der herrschenden Verwirrung und der sich widersprechenden Nachrichten noch nicht vollkommen geklärt. Auch in Tel Awiw waren Verluste zu beklagen, und der Donnerstag brachte in Jerusalem neue Opfer. Dieser Ausbruch der Leidenschaften, der bei beiden Gruppen der Bevölkerung des Landes Opfer gefordert hat, wie sie vielleicht — abgesehen von den ersten Tagen der Unruhen — während ihres ganzen Verlaufes nicht zu verzeichnen waren, erregt unseren tiefsten Schmerz. Die Zustände im Lande erreichen allmählich einen Charakter, bei dem die Vernichtung von Menschenleben immer sinnloser wird, wobei die Leidenschäften, die zutiefst aufgewühlt sind, die politischen Ziele zu verdunkeln beginnen, die eigentlich bei dieser Auseinandersefzung verfolgt werden. Um so dringender tut es not, zur Besinnung zu rufen und alle vernünftig denkenden Kräfte jni Lande, wo immer sie stehen mögen, welchem Lager und welchem Volk sie auch angeboren, zu einer Front der Besonnenheit zu vereinen, die entschlossen ist, dem Terror entgegen/utreten und die Behörden des Landes tatkräftig zu unterstützen, wenn es um die Wiederherstellung der Ruhe und Ordnung geht. Nichts wäre ja so gefährlich, als wenn der Blutrausch, der die Aktivisten auf der arabischen Seite zu beherrschen scheint, auch auf jugendliche Kreise im jiidisehen Lager übergreifen würde und so unsere Sache aufs Schwerste gefährden müßte. Daß die Maßnahmen der Behörden selbst tatkräftig um! in jedem Fall, auch in .schwierigen Situationen, überlegt sein müssen, ist selbstvcrstündlich, und cs ist zu hoffen, daß die Kopflosigkeit, die sich am Mittwoch in Haifa gezeigt hat und z.11 den schweren Menschcnverlustcn beitrug, eine einmalige Ansnahmc-Erscheinung bleibt. Im einzelnen liegen über die Ereignisse der letzten Tage folgende Berichte vor: Entspannung ist zu spüren. Nach einer noch unbestätigten Meldung wurden 10 arabische Hilfspolizisten, die auf die Menge geschossen hatten, verhaftet. Zwei Tote in Jerusalem Donnerstag früh wurde in der Altstadt in Jcrusa- 1 c m eine Bornbc geworfen, 2 Araber wurden getötet, eine Frau und zwei Kinder verletzt. Bombenwurf in Tel Awiw In Tel Awiw wurde am Mittwoch aus einem Zuge der Strecke Lucld—Jaffa am Bahnübergang in der Herzl- Straße eine Bombe geworfen. Durch die Explosion wurde eine Jüdin getötet und zwei Personen verletzt. Als der Zug in Jaffa eintraf, wurde der größte Teil der Passagiere zwecks Vernehmung verhaftet. Der Name der Getöteten lautet Sara Koolin (24 Jahre all). Verwundet wurden Isaac Hur witsch (00 Jahre) und Nathan Oded (12 Jahre). Gefecht im Emek Eine Abteilung Truppen und jüdischer Ghaffirim überrascbler! am Mittwoch arabische Terroristen in der Nähe der irakischen Oellciftmg im Fmek Jcsrccl. Es kam zu einem Kampf, in dem zehn Araber getötet, neun schwer verwundet und ein Soldat und ein Ghaffir leicht verwundet wurden In einen! Kampf zwischen Truppen und Terroristen in der Nähe von Tulkerem wurde ein Terrorist getötet. Die jüdische Siedlung Tirath Zvi wurde von Terrorisfen überfallen. Ghaffirim erwiderten das Feuer und die Terroristen ergriffen die Flucht. Später wurde in der Nähe die Leiche eines Terroristen gefunden. In der Nähe von Nazareth wurden durch eine Bombe Aaron Wolkentreiber (32 Jahre alt) und Chaim B t a 11 (34 Jahre) schwer verwundet. — 2 Juden getötet, 7 verwundet Das Ausgehverbot im Grenzgebiet von Tel Awiw und Jaffa wurde am Dienstag tagsüber aufgehoben, jedoch bleibt es weiter von abends bis zum frühen Morgen in Kraft. Die Polizei verhaftete in Tel Awiw 6 Revisionisten. Am Dienstag wurden zwei Juden in der Davidstraße, der Hauptstraße der Altstadt von Jerusalem, angeschossen und schwer verwundet. Die Opfer, Mosche Zahhan (45 Jahre alt) und sein 22jähriger Sohn Chaim, sind später gestorben. Die hebräische Presse verurteilt die Vorfälle auf das schärfste. ״Haaretz“ bemerkt, diese Ausbrüche seien ein verbrecherisches Spiel mit dem Schicksal des Jisclmw, das nur dazu führe, die Lage zu verschlimmern. ,.Dawar“ schreibt, solche Taten seien schändlich und brächten mir Unheil. ״Haboker“ bemerkt, daß heute die Notwendigkeit jüdischer Selbstbeherrschung größer denn je sei, lind weist darauf hin, daß diese Angriffe den Juden größeren Schaden antun als der arabische Terror. Vier jüdische Landarbeiter getötet lieber die Terrorakte, die gleichfalls Montag und Dicnstag an anderen Orten Palästinas, insbesondere auf dem flachen Lande, von arabischen Terroristen verübt wurden, berichtet ״Palcor“ folgendes: Ein Ueberfall auf jüdische Feldarbeiter wurde am Dienstag früh in der Nähe der jüdischen Siedlung Ejn V c r e d bei Tel Mond verübt, als eine Gruppe von fünf Siedlern, die auf dem Felde arbeiteten, von einer großen Araberhande überfallen wurde. Zwei Juden, der 35jährige Aba S c h r a y c r und der 30jährige Mordech s i Licht, wurden crschoss e n, während der 38jährige Arieh Cohen und S c 11 r a g a Aver buch (34 Jahre alt) schwer verwundet wurden. Der fünfte Jude erhielt leichte Verletzungen. Arieh Cohen und Schraga Aver buch erlagen später ihren Verletzungen. Die jüdische Siedlung Migdal wurde in uiigewölmlicher Weise von Terroristen überfallen. Terroristen beschädigten erst eine zur Siedlung Jührende Brücke, zerschnitten sämtliche Telephondrähte und errichteten dann zehn Sfeinbarrikaden auf der Landstraße, um die Pol i/ei auf/uliaiten. Darauf feuerten die Terroristen ungefähr 5011 Schüsse von allen Seiten auf die Siedlung. Nach längerem heftigen Kampf gelang es den Ghaffirim, die Angreifer zu vertreiben. Zwei jüdische Farmer und ein jüdischer Arbeiter, die bei Ros ch P i ״ a arbeiteten, wurdtn durch Schüsse aus dem Hinterhalt verwundet. Ein I .׳inner, der 38jährige Josehua Bloom, wurde schwer verletzt, wahrend der andere Farmer Elie/cr Ko/viner (30 Jahre alt) und der 22jiihrige jüdische Arbeiter Nathan Rein "1 e i c־ hier e Verwtindungen erlitten. Da\id Lachs aus dem Kihbu/ Afiki! 11 bei 'Liberias wurde, als er einen Lastwagen des Kibbuz, chauffierte, in der Nahe von Kafrkcuna bei Nazareth du-rb Schüsse ans dem Hinterhalt leicht verwundet. Ein britischer Polizist, der seinen eigenen Wagen fuhr und ein jüdischer Passagier in einem Omnibus wurden beide durch Schüsse aus dem IUnterhalt in der Nähe von Nazareth verwundet. Diese Ueherfälle warden anscheinend von denselben Terroristen verübt, die David Lachs verwundeten. Der verwundete jüdische Passagier ist Gerschon Rinschon, ein '{)jähriger Siedler ans dein Kibbuz Kfar Giladi. Seine Verletzungen sind schwer. Der jüdische Chauffeur des Omnibusses, Pli,dm Goldman, wurde ebenfalls von den Schüssen 1 e i e 11 t v c r w 11 11 d e t. Arabische Terror istcn warten eine Bombe in der Alt- (70 Jahre alt) wurde s e 11 w e r V e r w u 11 11 e 1, wahrend seine Frau und ein Knabe namens D.ukl Sci'abm i'-vh (Bi Jahre alt) 1 e i c hl c Y e r 1 e t / 11 11 g e n crime 11. Truppen stellten T crmrisnii in der Nahe von Athlith. In einem längeren (ietecln ivtirdei^ zwei Terroristen 29 Stunden hintereinander ein An-geln erbot verhängt. 6 Araber zum Tode verurteilt Das .Militärgericht in Haifa verurteilte 2 Araber zum Tode wegen Besitzes von Munition b/w. Waffen. Vier 'Araber, drei Bruder und der Sohn eines von ihnen, aus einem Dorf bei l.mkl wurden vom Militärgericht in Jerusalem wegen Waffenbesitz und wegen An/.iiiulung einer Getreidemühle / u m T o d e verurteilt. Weitereverstärkung der Hilfspolizei? Im Unterhaus erklärte Kolonialminister Malcolm Mac- Donald auf verschiedene Anfragen, daß er heim High Commissioner anfragen wolle, ob er nicht meine, daß die Hilfspolizei verstärkt werden solle, in einigen Fällen hätten sich Ausschreitungen ereignet, durch die die Schwierigkeiten, mit denen die Behörde zu kämpfen habe, vermehrt worden seien. MacDonald meinte, es sei die Möglichkeit in Befracht zu ziehen, daß einige der in den letzten Tagen vorgekoimnenen Gewalttaten durch die Hinrichtung eines 18jäI1rigcn Juden verursacht worden sein könnten, der des verbotenen Besitzes von Waffen überfuhrt worden war. ״Times“ zu der neuen Terrorwelle Die ״Times“ vom b. Juli bemerkt zu den Unruhen in Palästina, daß man unmöglich eine .schnelle Beendigung dieser tragischen Sachlage erwarten könne. Während der Mufti französisches Mandatsgebiet als Bads für seine Operationen benutzen dürfe, werde die spate Schließung der Libanongrenze bei Nacht auf Befehl des französischen < therkom- Uebcrgnng ״ach Galiläa zu hindern. Die Vollendung des Stachcldrahtzaiins mag wirksamer sein, obgleich viel dafür gesagt werden kann, daß dice passive’ Yerleidigungsmethode das A n s c h e n d e r e n g 1 i •י e h e 11 V er w a I t 11 n g fanterie-Bngade im Herbst, für die die. AiwluTnincicii jeazt daß die jüngeren Juden, deren Geduld durch die offensichtliche Unfähigkeit der cngli-chen, Bi hördcii. ihnen Schutz sicher, daß noch0'viele*'Meii-ehenlehen"'durch Mord"״ml 'u'eberfall zugrunde gehen wurden, bevor die Ordnung im Heiligen Land wieder hergestellt sein wird. Die heiligen Stätten Auf eine Anfrage des Abgeordneten K a׳ I i n g, die sieh mit den Gerüchten beschäftigte, die Juden wollten in Palastina die Aksa-,Moschee in Jerusalem oder andere moslemische heilige Statten in ihren Besitz hiimren, antwortete Kolonialniinister Malcolm MacDonald in! Unterhaus, daß die Juden keinerlei Absicht hätten, moslemische heilige Plätze in Palästina in ihren Besitz zu bringen, und verwies in diesem Zusammenhänge aut ein Telegramm des Prasideuten der Jewish Agency an den Vorsitzenden der Judisehen Gemeinde in Kairo. Fr fügte hinzu, daß cs die Absicht der Regierung sei, den Schutz der heiligen Plätze in Jerusalem und überhaupt die Wahrung der Rechte religiöser Gemeinschaften in Palästina hei einer Teilung Palästinas für die Dauer zu sichern. Ruppin fährt nach Amerika Dr. Arthur Ruppin wird sich nach Amerika zu einem Besuch begeben, um eine engere Mitarbeit der amerikanischen Judcnlieit am Aufbau des Jüdischen Nationalheims zu erreichert. Ferner wird ein Plan zur Bildung einer Palästina- W i r t s c h a f f s k a m 111 c r in Amerika augenblicklich hesprachen, während in den Palästiua-Aeintern in den großen Zentren der Diaspora besondere Abteilungen für Wirtschafts- Beratung eröffnet werden sollen. Die Pläne zur Erleichterung der landwirtschaftlichen Kolonisation des Mittelstandes sind ebenfalls soweit fortgeschritten, daß man mit ihrer baldigen Ausführung rechnet. _ Dr. Rottenstreich schwer erkrankt Dr. R ott c!1 s t rc i c h, Mitglied der Exekutive der Jewish Agency, ist schwer erkrankt. Sein Zustand ist besorgniserregend. Blutiger Zwischenfall in Haifa 26 Tote — Ueber 100 Verwundete London, 7. Juli (telephonisch) Am Mittwoch kam es in Haifa zu einem furchtbaren Zwischenfall, der leider eine große Anzahl von Opfern zur Folge hatte. In der Nähe der zentralen Poliz.eistation wurde eine Bombe gegen ein arabisches Cafö geworfen. Arabische Hilfspolizisten eilten herbei und schossen auf die Menge, Juden und Araber, die sich dort versammelt hatten. Es entstand eine außerordentliche Verwirrung, und es scheint, daß die Polizei den Kopf verloren hat. Die dadurch entstandenen Verluste sind außerordentlich schwer, wobei die meisten Verletzungen durch Schüsse der Polizei hervorgerufen wurden. Es wurden 20 Araber getötet, darunter ein christlicher arabischer Polizeioffizier, und 70 Araber verwundet, darunter sieben schwer. Auf jüdischer Seite waren 6 Tote zu beklagen und über 30 Verletzte. Die Namen der getöteten Juden sind: Ahraham Oordon (35 Jahre), Ing. Tuwia Dotmie, der Schwager Dr. Wci/manns (55 Jahre), der in seinem Auto vorbeifuhr und getötet wurde, als er einen verwundeten arabischen Polizisten retten wollte, Abraham Hcbroni (40 Jahre), Mosche Toister (38 Jahre), David Ezrächi und Josef (lohen, ein sefardischer Jude aus Jerusalem. Schwer verwundet wurden folgende Juden: Karl Schlesinger (20 Jahre), Zeitun Maaliach (20 Jahre), Obcd Mosche (37 Jahre), Arie Mordechai (32 Jahre), Chaim Hirsclison (24 Jahre), Elieser Grünberg (()5 Jahre). Die Leichtverwundeten wurden nach Gewährung der ersten Hilfe in ihre Wohnungen entlassen. Der Täter, der die Bombe geworfen hat, ist unbekannt. Kurz nach dem Attentat fuhr ein jüdischer Autobus vorbei, der von Arabern mit Steinen beworfen wurde. Der Chauffeur schoß darauf in die Luft. Die Polizei eröffnete das Feuer gegen die Menge. Unter den Sclnververwuiideten befindet sielt auch ein arabischer Polizei- Offizier. Ueber Haifa wurde ein A 11 s g e h v c r b o t verhängt. Auch an anderen Stellen der Stadt kam es zu Zusammenstoßen, wobei 7 Juden durch Steinwürfe und Dolchstöße verletzt wurden. Heute, Donnerstag, sind in Haifa alle arabischer! Läden geschlossen, die Hospitäler sind mit Verwundeten belegt. Die Stimmung in der Stadt ist ruhiger und eine gewisse Die Terrorakte am Wochenbeginn 9 Araber getötet, 15 verwundet Ueber die Vorfälle vom letzten Montag, über die wir bereits in unserer vorigen Ausgabe kurz berichteten, meldet ״Palcor“ folgendes: Drei Araber wurden getötet und neun verwund et, davon fünf gefährlich, als Montag morgen im Machne Jchuiia-Yieitel in Jerusalem eine Bombe in einen arabischen Omnibus geworfen wurde. Iin Mcah Schcarini- Viertel in Jerusalem wurde ein Araber durch Schlisse verwundet, während ein anderer Araber in der Nähe von Rchavia an geschossen wurde. Gleichzeitig mit den Geschehnissen in Jerusalem kam es zu einigen Zwischenfällen an der Stadtgrenze von Tel A w i w 11!ui J a f f a, wo drei Araber bei der Explosion einer Bombe verwundet wurden. Später wurden zwei Juden an der gleichen Stelle verwundet, einer durch Messerstiche und der zweite durch Steinwürfe. Die zwei Verwundeten sind Arieh Beneliahu (40 Jahre), der schwere Verletzungen erlitt, und der 3öjährige Pinehas Mizrachi. Weiter wurde eine jüdische Frau, die 50jährige Miriam Cohen, von Bombensplittern getroffen und verwund et. An anderen Stellen des Stadtgrenzgebietes wurden vier Araber durch Revolverschüsse getötet. Das Ausgehverbot, das erst am Tage vorher aufgehoben wurde, ist erneut über diesen Bezirk verhängt worden, beginnend tun 9 Uhr morgens, und soll für 24 Stunden in Kraft bleiben. Die Polizeipatrotiillen sind in dem Gebiet verstärkt worden. In Jerusalem wurde ein elfstündigcs Ausgehverbot vorkündet, beginnend um 7 Uhr abends. Zwei weitere Araber erlagen in Jerusalem später ihren Wunden. Später am Tage wurde Abraham T 11 o r n h c i in, ein 28jäl1riger Farmer aus Motza bei Jerusalem, von einem Araber schwer verwundet. Der Angreifer ist identifiziert worden. Die Zahl der am Montag und Dienstag in Jerusalem bzw. Jaffa 'Tcl Awiw ver w u 11 d e t e 11 J 11 d c ״ beträgt insgcsamt 7, die der v c r w u n d e t e 11 A r aber 15, Wegen Schießereien wurden in dem Schiwath Zedek-Vicrfe! und dem neuen Beith Israel-Viertel in Jerusalem Hilfspolizisten postiert. In Jerusalem wurden drei junge Juden verhaftet. Weiter wurden mehrere Verhaftungen in Tel Awiw vorgenonimen.

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