Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 54 (8.7.1938)
- Date
- 1938-07-08
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU SPORT-RUNDSCHAU Nr. 54, 8. JULI 1938 Der Makkabi in Holland Rundblick auf die Sportplätze Jugendsport Im Mainkreis Dem Bar Koch ha Offen bach ist die Gruppen- Meisterschaft der Jugendklasse A bei den i ußball-Yerbandsspielen des .,Spielaussehusses״ wohl kaum noch zu nehmen, nachdem die Mannschaft am 3. Juli gegen ihren stärksten Rivalen, Bar Koch ha Frankfurt, beim Stande von 2:2 <0:2) Punkteteilung erreichte und jetzt nur noch gegen JJB. Hanau anzuiretei! hat. Bar Kocliha Frankfurt Selniler I gewann überraschend das Vorspiel um die Gruppennu'isterschaft in dieser Klasse mit 2:! (1:1) Foren gegen Hakoah Frankfurt. Leichter als man es vorher erwartet hatte, besiegte Hakoah Frankfurt Jugend B die ^iigcndmannsdiaft des Schild F r a n k f ti r t mit 6:2 (4H) Bei den ״Rückspielen des Spielaussehusses■‘ kam es am 26. Juni in Frankfurt a.M. zu entscheidenden Punktkämpfen in! Handball. Der Makkabinieistcr Bar Kochba Frankfurt I errang einen 9:32: 3) ־)-Sieg gegen den Schildmeister siidwcrt Schi! d F r a!1 k f u r t. Die bessere Zusammenarbeit, der schnellere und schußentschlossencre Sturm der Bar Koclibaner entschied den harten, aber immer fairen Kampf der beiden l.okalrivalen. Am Vormittag zeigten die körperlich imterlegenen Frauen des Bar Kochba Frankfurt in einzelnen Maim-thaftsieilen einige schölte Leistungen, ohne aber gegen die Sclüld-Mri-tcrcIf etwas attsrichten zu können. 13 gab liier einen 12:0-Sieg des Schild. Die Jugendelf des Bar Kochba f;aiikfint »ct/te ihren Siegc.s/ug fort und schlug Hakoah Frankfurt mit t : 2 (2 :2) Toren. _ _ die 1״׳tseheidc.ng um die Meisterschaft der Scliülerrnannsc hatten. 11 a k!31 I r a n k f u r t. gewann überlegen gegen sich damit die 113:11 zur (in1ppe;m!ei>terscbaft felilcmlen Punkte. In Gruppe II ist Bar Kochba Frankfurt die Meister- Schaft ebenfalls nicht mehr zu nehmen. Langsam beginnt der Makkabi auch in den westeuropäischcn Ländern f uß zu fassen. In England gibt es verschiedene Makkabivcreinc, in Paris ist die Bewegung wenn auch noch klein, so doch eifrig bemüht, Belgien war schon 1930 so weit, die Makkabi-Weltspiele in Antwerpen durchführen zu können, aber am hoffnungsvollsten scheint die Ent- Wicklung in Holland zu sein. Die Bewegung besteht erst seit 1933. Wie fast tiberall ist diese zionistische Sportbcwcgung von den Neuzugewanderten getragen worden. Inzwischen ist der Makkabi Amsterdam schon zu einem .stattlichen Verein angewachsen, der zur Zeit ungefähr 400 aktive Mitglieder umfaßt und in vielen Sportarten und Abteilungen sich durch- 21Lsctz.cn beginnt. Seine sportlich erfolgreichste Abteilung ist die Box- A b t e i 1 ti!1 g, die /11 der! führenden Abteilungen des Makkabi- Wcltvcrbamles gehört. Ihr bekannter Boxer De Vries, der seit 1935 holländischer Landesmeister ist, gehört zu den international kampfstarksten Amateuren seiner Gewichtsklasse. Eine ganze Reihe ausgezeichneter Boxer machen die Kampfstaffel des Makkabi zu einem überall ernst/unehmenden Gegner. Auch die Leichtathletik-Abteilung hat in letzter Zeit einen großen Aufschwung genommen. Sie wird von dem bekannten früheren Frankfurter Mittelstreckler Ru davv e r geleitet, der auf der letzten Makkabiah noch den Deutsehen Makkabikreis Vertrat. L o s c h i n s k y, Rosi Rosenberg, Ruth Arndt sind weitere, früher in Berlin bekannte Sportler, die jetzt zu den Stützen des Vereins in den zahlreichen Wettkämpfen gehören, die auch bei großen Veranstaltungen schon zu achtbaren Erfolgen in Staffeln und Einzclkonkurrenzen geführt haben. Neue Sportarten im Amsterdamer Makkabi sind Handball und Hockey. Die Handhallabteilung bestellt aus einer Damen-, Herren- und Jugendmannschaft. Die I. Herren ist jetzt schon so stark, daß sie an den Vcrbandsspiclcn, die im Herbst beginnen, irn Amsterdamer Bezirk bestimmt eine groß« Rolle spielen werden. Markus, früher Hakoah Köln, leitet die Hockey-Abtei* hing. Oh die Mannschaften hei dem hohen holländischen Hockcvnivcau für die Vcrhandsspiclc reif sind, ist jetzt noch nicht zu übersehen, da zur Zeit eine Hockey-Spielsperre besteht. Zweimal in der Woche trainieren die Schwimmer in einem herrlichen Hallenbad. Die Amsterdamer Makkabim werden noch schwer arbeiten müssen, um einigermaßen mit der holländischen Sehwimmweltklasse konkurrieren zu können. — In der zahlenmäßig größten Abteilung, der Tennisgruppe, wird im Augenblick hatipfsäeliiich Breitenarbeit geleistet. Die Turner, die als Abteilung nur im Winter bestehen, treten hauptsächlich propagandistisch an die Oeffentlichkeit. Vor wenigen Wochen wurde die R i!1 g e r a bt c i - lung gegründet. Auch die Ringer haben drei Meister in ihren Reihen und sind heute schon führend. Der Amsterdamer Makkabi H a z;1 i r, einer der größten zionistischen Jugendbüncle Hollands, ist dem Makkabi eine Stütze und liefert ihm wertvollen Nachwuchs. Der zweitgrößte und älteste Verein ist Makkabi F)cn Haag. Er hat zirka 150 Mitglieder. Seine Hauptabteilung ist Turnen. Außerdem treibt man Tennis, Leichtathletik, K-orb- und Handball. Es gibt einen gut arbeitenden Makkabi-Hazair, Die Tennisabteilung schreibt für den 10, Juli ein Turnier aus, woran sich alle Makkabivcreinc der Niederlande beteiligen. Die übrigen Makkabivcreinc in Holland treiben Turnen und Gymnastik. Vom S. bis 16. August findet ein Sommerlager bei Ermels statt. Makkabim aus anderen Ländern, die an dem Sommerlager teilnchmen wollen, erhalten Auskunft beim Sekretariat des Makkabi Nederlande, Euterpestraße 43, Amsterdam 7. Jugendsportfest in Düsseldorf Am '.?ti. Jun! f.'iinl in I)usseldorf an Jngcndsportfest statt, zu dem Makkabi 1 )usseldorf die westiieut.-chen Schild-Vereine Sieg durch Edith Rothbcin und Rolf Kaizenberg zu erringen; der dritte Fr.-te Sieg fiel durch grobes Pech um Margot Kramer, die beim 75-m-Laut im Ziel stur/tc und mit der Hand das Zielband hc mitten׳! Ii, nicht an den Makkabi. Die guten Leistungen wurden durch mehrere 2. und 3. Platze vervollstandigt. In! Anvchhiß an die l.eiditathlctik-Kampfe fand ein Revanchekampf /.Mischen Schild I )us-eldorf und .Makkabi Düsseldorf statt. Schild wollte sich für eine 5:0-f'ußbalIniedetlage revanchieren, was ihm aber nur halbwegs gelang, da das Spiel nach ruhigem und schönem Verlauf einen unentschiedenen 2: 2-Ausgang nahm. Das Spiel wurde von Fritz Falkenstcin, Makkabi M.-Gladbach, ausgezeichnet geleitet. _ Walter Kahn Es verlassen jetzt so viele Sportler den Deutschen Makkabikreis, daß man nicht jedes gedenken kann. In W'alter Kahn ist nun wieder einer der Besten ausgewandert, der sich nicht nur vieler sportlicher Er■ folge, sondern in den Kreisen der Sportler, die ihn kannten, einer besonderen Beliebtheit erfreute. T c n 11 i Sportarten, fm Tet facher Makkahinu doppel (mit Budnc sehen '.Meisterselüif' legte er vielfach den Re3cn der M Banska By>!!׳m1, , Deutschen .Makkak Sk ■i M alter ha Sportfest des Hagibor Der JSC. Hagibor Berlin 11 at das Gluck, immer wieder treue und zuverkoage Mifarbr ifer zu finden, um! so kann er sein nun schon traditionelles Sportfest am nächsten Sonntag wieder zur Durchführung bringen. Das Sportfest, das 11 nt 13,30 Uhr im (imnewald beginnt, weist ein besonders intercssantcs und gut atisgewahltes Programm auf. Fußball, Handball und Leichtathletik werden gezeigt werden, und an allen Wettbewerben beteiligen sieh Makkabi- und Schiklvercme aus Berlin und aus Leipzig. Bar Kochba Leipzig, Schild Leipzig, Bar Kochba-Jfakoah Berlin, Box-Club Mnccahi Berlin, JBC. Berlin und der Veranstalter sind an dem Handball■ und Fußball-Blitzturnier beteiligt, in der Leichtathletik gibt cs «ine Reibe von Ein/e!Wettbewerben. Von besonderen! Interesse wird das Zusammentreffen der besten Mannschaften in der Thcodor-Herzl-Gcdiichtnisstaffcl sein. Makkabi-Seminar in Ellguth, Auf dem Hachscharngtrt der Reichsvertretung in. Fllguth (O.-S.) wird der Makkabi Vom 17. bis 21. Juli seine Sportlehrer und Vercinstcchniker zu einem Seminar zusammenziehen. Der Inhalt des Kurses erstreckt sich auf die Vermittlung theoretischer und praktischer Kenntnisse der turn- und sporttechnischen Gebilde. Wie hei . den vorhergehenden Seminaren wird naturgemäß auch breiter Raum den jüdischen Fachern gewidmet sein. Das Seminar ist nicht nur darauf abgestefit, den Makkabim, die die Arbeit tragen, geeignete Methoden und Inhalte für die Arbeit innerhalb des .Makkabi iri Deutschland zu vermittel!!, sondern dient im wesentlichen auch der Behandlung von f ragen, die für die Weiterarbeit im Makkabi von Bedeuturig sein durften. Das Makkabi-Grundsystem, das künftig als Grundlage jeder sportlichen Ausbildung in allen Landeskreisen des Makkabi angewandt wird, wird zum ersten Male in diesem Seminar seine praktische Anwendung finden. Das Grundsystem ist von Dr, Hans Kuhn, der auch das Lager leitet, zusammengestellt und hat seine Billigung durch die Exekutive des Makkabi-Weltverbandes und durch die HATO gefunden. Landeskonferenz des Makkabi in Chedera Von unserem Korrespondenten fl., Tel Awiw, Ende Juni Die Verlegung der diesjährigen Kreistagung des Makkabi Erez Jisracl von Haifa nach Chedera erwies sich als glücklieh; die Wahl einer Moschawa als Tagungsort war geeignet, innerhalb kurzer Zeit einen engen Kontakt zwischen den Delegierten der Städte und der Siedlungen herzustcllcn sowie eine Atmosphäre konzentrierter Arbeit zu schaffen. Die Tagung, die von 150 Delegierten aus allen Teilen des Landes beschickt wurde, war vom Makkabi Chedera gut vorbereitet. Am Vorabend gab die Moezah Chedera den Delegierten ein Bankett, auf dem 11. a. die Vertreter der Jewish Agency und des Waad Letimi das Wort ergriffen. Der Tagung lag ein umfangreicher gedruckter Rechenschaftsbericht vor, der ein erfreuliches Bild über Arbeit und Leistling der letzten Arbeitsperiode gab, ohne die außerordentlichen Schwierigkeiten, unter denen die Arbeit geführt werden!mißte, zu verschweigen. Der reine Arbeitscharakter der Tagung wurde dadurch bestimmt, daß nur drei Referate auf der Tagesordnung standen. Dr. Nachum C h e t, der Vorsitzende des Makkabi Erez. Jisracl, gab eine Erläuterung zu dem Rechenschaftsbericht und zeichnete die große Linie, unter der die Arbeit des letzten Jahres stand. Abieser Y e 11 i n (Jerusalem) sprach über 25״ Jahre Makkabi Erez Jisracl“. In einem bemerkenswerten und auf außerordentlich hohem Niveau stehenden Referat äußerte sich Dr. Arthur Biram (Haifa) über die geistigen Grundlagen der Makkahi-Bcwegung. Die eigentlichen Probleme der Tagung traten in der Generaldebatte hervor, die nahezu IS Stunden dauerte und teilweise das hohe Niveau, auf dem die Tagung stand, verwischte. Seitens der Vertreter des M a k k a b i - H a z a i r wurden die Fragen der Erziehung in den Mittelpunkt der Aussprache gestellt; von ihnen wurde gefordert, daß der Makkabi ein einheitliches Erziehungssystem ausbauen muß, bei dem der Sport nicht der wesentlichste Inhalt der Arbeit sein darf. Darüber hinaus verlangten die Delegierten des Makkabi-Hazair, deren Ausführungen mit Ernst und Verantwortungsgefülil vorgetragen wurden, Autonomie in Erziehungsfragen. Neben dieser Frage, die von vielen Dclegierten als das Kernproblem der Bewegung angesehen wurde, spielte die Frage der Verlegung des Präsidiums von Haifa nach Tel Awiw eine wesentliche Rolle. Seitens der Delegierten des Makkabi Tel Awiw wurde die Forderung erhoben, das Präsidium nach Tel Awiw zu verlegen. Die Mehrheit der Delegierten war jedoch der Ansicht, daß die Bewegung in Tel Awiw nicht stark genug sei, um die Verantwortung für die Führung zu übernehmen. Im Verlauf der Generaldebatte wurden die Fragen des Geländesports, von Kfar Hantakkabi, das Stadion-Problem, das Verhältnis des Makkabi zu anderen Organisationen tt. a. berührt, ohne daß es zu grundlegenden neuen Beschlüssen in diesen Fragen kam. Von der jewish Agency wurde u. a. eine größere Anzahl von Sport-Zertifikaten gefordert. Die Neuwahl des Präsidiums ergab die Wiederwahl der bisherigen Führung. In die Leitung wurden Dr. Biram (Haifa), Abieser Yellin (Jerusalem) und M. Greidinger (Tel Awiw) gewählt. Vorsitzender des Merkas ist N. Chet (Haifa). Außerdem wurden 11. a. Flcscli, Rubinsfein, Usiel, Silberström (Haifa), Ziesling, Almagor, Rusecki (Tel Awiw), Ben Dror, Ichiloff (Petach Tikwa), Jacobsolin (Rechawoth), Caspi (Chedera) in den Merkas gewählt. In der Moeza ist der Britb Hainakkabim Hainönchedet erstmalig durch vier Chawerim (N'adav, Dr. Atlasz, Dr. Frcudeniha! und Fritz Lewinsohn) vertreten. \Je\spwnqt in dei Wett Die Jüdische Rundschau hilft Adressen suchen (Unter dieser Rubrik veröffentlichen «ir Anfragen aus unserem Leserkreise betreffend den Verbleih vermißter Freunde, Diejenigen Leser, die über die Gesuchten Auskunft geben können, werden um Mitteilung ersucht.) Nr. 564. Die Töchter von Schleume Tirsch (Sara, Rachel, Rose), ausgewandert 1 ROS aus Skolc (Galizien) nach New York, werden gesucht von Jett)׳ Dicker, gcb. Wagner, Altona E, Bäekcrstr. 22. Nr. 565. Die Nachkommen von Marius (Marcus) Beckmann aus Krakau, um 1870 nach New York ausgewandert, werden gesucht von Senta Wolff, gcb. Brenner, Berlin- Schöneberg, Hewaldstr. 6. Nr. 560. J, Siißmann Fingerhut (genannt I. Sigall), um 1875 aus Kalusz (Galizien) nach Chicago ausgewandert, oder dessen Nachkommen, werden gesucht von Klara Hcllmann, geh. Fingerhut, Nordhausen a. H., Kalte Gasse 2. Nr. 567. Die Nachkommen von Bernhard Herrmann, geh. 1855, letzte Adresse New York, 102 Foersthy Street; die | XIGARRIN WOLF gg Frankfurt a. M.« teil 49 Groß- und Ktalnverkauf. Verjand ab RM. 20.- frei Ham Nachkommen von Dora Sarnow, geb. Herrmann, letzte Adresse c 0. Habzoft, New York, 145 Hester Street, sowie die Kinder von Frau Dora Herrmann, geb. Lichtenstein, aus Neuenbürg (Wcsfpr.), werden gesucht von Meta Herrmann, Bcrlin-Charlottcnburg, Mommsenstr. 62. Nr. 568. Adolf Kesten (genannt Adolf Francois), fetzte Adresse, 1933: Porto Alegre (Rio de Janeiro), Ru« de Rotapin 169, wird gesucht von lzak Kesten, Dresden-A, Marschallstr. 18 1, bei Wiesettfcld. Nr. 569. Die Nachkommen von Sophie Farnbacher aus Hagcnbach (Oberfranken), ausgewandert 1840 nach Nordamerika, werden gesucht von Fritz Farnbacher, Augsburg, Hochfeldstr. 31. Nr. 570. Noomi Martha Michael, von Rcrlin-Gruttewald, Auerhachstr. 5, ausgewandert Ende 1933 nach Palästina, Wird gesucht von David Robert Oltensooscr, zuletzt Nürnberg, bandstr. 22, jetzt Jcrusa'cm (Palästina), Rechow Saadja Gaon 1. Nr. 571. Die Nachkommen von Leopold Essinger aus Schlüchtern, verheiratet mit Babette Kirchheimer aus Berwangen, ausgewandert in den Jahren 1860—1870 nach USA. New York oder Philadelphia); die Nachkommen von Afexander Essinger aus Schlüchtern, ausgewandert nach USA. in den Jahren 1860—1870 (New York), werden gesucht von Ferdinand Odenheitncr, Baden-Baden, Lange Str.!6. Nr. 572. Georg Deutz, Schlosser, geb. 1881 in Niederhofheim (Kreis Höchst), mit seiner Schwester Minna um 1895 nach New York ausgewandert, ferner Leopold Deutz und Marta Deutz aus Niederbolheim, nach New York ausgewandert, werden gesucht von Julius Scheuer, Meiningen i. Thür., Obere Kaplancistr. 7. Nr. 573, Die Nachkommen von Ascher Lazarus, gest. 1862 als Rabbiner in Janowiz (Posen); und dessen Ehefrauen Malchen, geb• Marcus, gest. in Labischin 1842, und Rieke, geb. Leseritz, gest. in San Francisco, werden gesucht von Ludwig Lazarus, Frankfurt a. M., Gagernstr. 36. Nr. 574. Salotnon (gen. Charly) Liebreich aus Chodziesen, Kolmar, letzte Adresse 1880 Brooklyn, Atlantik-Str., wird gesucht von L. Horwitz, Kassel, Israel. Altersheim. Nr. 575, Die Brüder Riven und. Chune Najman, 1905 aus Szeradz (Polen) nach Brooklyn ausgewandert, werden gesucht von Chune Najman, Breslau, Zimmerstr. 17. Nr. 576. Die Nachkommen von Heinrich Hausdorff aus Wrescltcn (Posen), letzte Adresse Baltimore, 533 \V Lafayette, und die Nachkommen seiner Schwester Amalie, geb. Hausdorif, werden gesucht von Heinrich Hasse, FraUr stadt, Grcnzm., Glogatier Str. 7. Nr. 577. Dr. med. Martin Stitzker; Dr. S. Czaczkes und Frau Gina, geh. Händler, aus Wien, seit einigen Jahren in Amerika werden gesucht von Frau Regina Cohn, geb. Mcsuse, Bneslau, Karlstr. 15. Nr. 578. Die Nachkommen von Moses Feist, letzte Adresse 221 Semenary Ave., Chicago (III.), werden gesucht von Adolf Feist, Berlirt-Halensee, Paulsborner Str. 78. Nr. 579. Frau Schächter, geb- Diengott, aus Bolecltow (Polen) und deren Töchter, New Yorft, werden gesucht von Tillie Weißbreun, geb. Schächter, Recklinghausen i. Wcstf., üörresstr. 20. Nr. 580. Die Nachkommen von Caroline Hirsch aus Königsberg!', Pr., vor ca. 109 Jahren nach San Francisco ausgewandert, werden gesucht von Frau Lina Levin geb. Arnsdorff, Königsberg i. Pr., HohcnzoIIernstr. 14. Nr. 581. Rose H. Stein, geb. Hallinger, aus Güstrow in Meckl., letzte Adresse New York City, 1565 Grand Concourse, oder deren Verwandte werden gesucht von Gertrud Löwi, geh. Kychenthal (aus Schwerin), Berlin N 20, Uferstraßc 13. Nr. 582. Raffael Bei'gcl aus Jarotschin (Posen) oder dessen Kinder, zuletzt wohnhaft in Straßburg (Elsaß-Lothringen), werden gesucht von Karoline Pomper, geb. Beigel (aus Jarotschin), Berlin N 4, Invalidenstr. 128. 99999