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Jüdische Rundschau · 1938-06-24 · Heft 50 (24.6.1938) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 50 (24.6.1938)
Date
1938-06-24
Page
– (sequence 6)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU SPORT-RUNDSCHAU Nr. 50, 24. JUNI 1938 Rundblick auf die Sportplätze Mlttflldautschland In vier Begegnungen trafen sich am Sonntag Makkabi Chemnitz und Bar Kochba Leipzig. Während die Fußball- und Handballspiele von Leipzig gewonnen wurden, blieb im Kampf der jugend-7ischtcnnisniannsciiaften Makkabi Chemnitz leicliter Sieger. Die Fußball-Knaben der (laste wurden nach tapferer Gegenwehr von den körperlich überlegenen Leipzigern mit 0:5 geschlagen. Im Ltamen-Handball erfochten die Leipzigcrinnen einen flohen 7:0-Sieg, nur im Fußballspiel der Herren mußte Leipzig mehr aus sich herausgehen, um schließlich mit 4:3 siegreich zu bleiben. Ergebnisse: Fußball: BIC. Leipzig Knaben gegen Makkabi Chemnifr Knaben 5:0 (3:0); BK. Leipzig Herren gegen Makkabi Chertini' 1 Herren 4:3 (4:3). Handball: BK. Leipzig Damen gegen Makkabi Chcmn.tz Damen 7:0 (3:0). Tischtennis: Makkabi Chemnhz gegen BK. Leipzig Jugend 9 : 5. Punktspiele Im Mainkreis Fußball: Der JJB. Hanau schlug den JTB. Frankfurt (im Schild) mit großer Ueberlcgcnheit 7:1 (2:0), ob• wohl einige Mann Ersatz gestellt werden mußten und außerdem im Kampf viele Chancen nicht verwertet wurden. Weitere Fußball-Resultate: Bar Kochba Offenbach Schüler gegen Philanthmpin Frankfurt Schüler 0:13 (0:8); Philanthropin Frankfurt Schiller II gegen Itus Aschaffenburg Schüler 2:3 (1:2); JTB. Frankfurt Schüler gegen J)B, Hanau Schüler 7:0 (2:0). Linen Handball- Sieg errang die Jugend des Bar Kochba Frankfurt gegen Schild Frankfurt mit 10:5 (1:2) Toren. Man sab. einen schönen, flotten Kampf. Die 0:2 (0:2)-Nicderlage der Frauen des Bar Kochba Offen hach gegen Schild Frankfurt muß als Erfolg für die Makkabi-Mädchen gewertet werden, wenn man in Rech- Hamihall-Mristerelf des Sehild-Sportbundcs gehandelt hat. Sehr schöne Leistungen sah man auch im Kampf des J j B. Han a 11 gegen P h 1 I a n t h r o p i n F rankfnrt, den die Makkabi- Mädchen aus Hanau mit 1:0 (0:0) gewannen. Makkabl-Sportfest In Aschaffenburg Dank der l 'ntcrslut/iing durch die Makkabi-Rczirksleitung Sudwest hat die Sportarbeit im Itus Aschaffenburg einen solchen Auftrieb genommen, daß am 16. Juni ein kleines Leichtathleten-Sportfest unter der Leitung des Makkabi-Bezirkstrainers Erich Wolkenfeld (Frankfurt) stattfinden konnte. An den leichtathletischen Wettkämpfen nahmen mehr als 50 Jugendliche teil; für die Kinder im Alter von 4-7 Jahren wurden lustige Lager- und Sportspiele eingelegt, und den Abschluß der Veranstaltung bildeten Handball- und Faustball-Spiclc. Ergebnis! Leichtathletische Wettkämpfe. T ti n g e n (Jahrgang 1023 241: 50rnd.au:: 1. Rudi Smrniieimer ’ 6,9 Sek. Weit- *prung: 1. Rudi Siernheimer 5 m. Hoohsprjiig: 1. Rudi Sternheimer 1,30 m, Si'hleuderbaü: 1. Rudi Sternheimer 32.90 m. (Jahrgang 1925 und!uriger): 50-m-Lauf: 1. Helm. Mosbacher 8.1 Sek. Weitsprung: 1. (hin!her DÜlcnberger 4,10 m. SchlaghaIHveilwurf: 1. Helm. Mos- Bacher 39 m. •— Mädchen (fahrg.' 192350 :(24׳ m Lauf: 1. Margot Strauß 8.5 Sek. Weiterung: 1. Ilse Liebster 3,10 m. Hoch- Sprung: 1. Tee Lieh-ler 1 m. Schleiiderball: 1. Ilse Liebster 15,70 m. (Jahrgang 1925 und junger): 50.mT.a11f: 1. Lette Sternheimer 7,7 Sek. Weil Sprung: 1. Lotte Sternheimer 3.45 m. Hochsprang: 1. Loire Siernheimer 1.06 m. Schlaghalbveit wirrt: 1. Lette Sternheimer 26.30 m. — Fa״ st ha 11: Jtus Asohaffenburg gegen JTB. II:man 2:1. — Handball: Jtus Aschaffenburg Jgd. A gegen Jtus Aschaifenburg Jgd. B 6:6. IV. Mainz Sportklub Hakoah ,Mainz veranstaltete am 15. Juni eine Sport- und Filmschau in einer mit zirka 250 Personen besuchten Turnhalle. Sämtliche Darbietungen hinterließen bei den Erschienenen den günstigsten Eindruck. Insbesondere ist die Leistung der Makkabi-Musterschule ries Bar Kochba-Hakoah Frankfurt a. M. unter der Leitung von Emil Stelzer Itervorzuhcben. Max Flörsheim vom Präsidium des Deutschen Makkabikreises sprach vor Ablauf des Filmes zu den Zuhörern, Auch die Abteilungen der Hakoah .Mainz, die ein ausgezeichnetes Bodenturnen vorfuhrten, sowie die Tisrhtennismannschaften und Jugendboxer fanden verdienten Beifall. Die Makkabimeisterschaften fm Fußball und Handball, die am letzten Sonntag "in Berlin zwischen dem Bar Kochba Frankfurt und dem Bar Kochba- Hakoah Berlin entschieden werden sollten, mußten verschoben werden. Der neue Austragungstermin wird vom Makkabtkreis noch bekanntgegeben werden. Was bringt der Sonntag? Frankfurt a. M. Sportplatz .Sondershauser Straße, Pflichtspiele des Spielausschusses, Fußball: 14.45 Uhr: Bar Kochba Offenbach Schl, gegen l'hilanthropin Frankfurt Schl, i; 16 llltr: Bar Kochba Offenbach I gegen Schild Frankfurt I. — Sport- Platz am Btichrainweihcr, Pfliehtspiele des Spielausschusscs, ußball: 9.45 Uhr: JSpV. Offenbach Jgd. B gegen Bar Kochba Frankfurt Jgd. B I; 15.30 Uhr: JSpV. Offenbach t gegen Bar Kochba Frankfurt I. Handball: 11 Uhr: Schild Frankfurt Frauen I gegen Bar Kochba Frankfurt Frauen; 17 Uhr: Schild Frankfurt I gegen Bar Kochba Frankfurt I. — Sportplatz am Borttheimer Hang, Pfliehtspiele des Spiclaus- Schusses, Fußball: 12 Uhr: Hakoah Frankfurt Schl. I gegen Schild Frankfurt Schl.; Handball: 9.45 Uhr: Hakoah Frankfurt Jgd. gegen Bar Kochba Frankfurt Jgd.; II Uhr: Hakoah Frankfurt Frauen gegen JSpV. Offenbach Frauen, Mannheim. Pfliehtspiele des Spielausschusses, Handba 11:15.15 Uhr: Bar Kocnba Mannheim Frauen gegen Schild Mannheim Frauen; 16 Uhr: Bar Kochba Mannheim 1 gegen Schild Mannheim I. Stuttgart. Pflichtspiel des Spielausschusses, Fußhall: 16 Uhr: Hakoah Stuttgart I gegen Bar Kochba Mannheim I. Sportplatz im Fcucrbacner Tal. Korbball wird in Palästina ständig beliebter. Makkabi Tel Awiw hat sich den Sieg in der Meisterschaft bereits gesichert, indem er Makkabi Petach Tikwah 29:8 und Hapoel Tel Aw׳iw 30:19 schlug. Die ägyptischen Makkabim sind nach wie vor führend im Korbballspiel, das in ihrem Lande zu den verbreitetsten Sportarten zählt. Hakoah Kairo gewann den von den besten ägyptischen Mannschaften, umkämpften Pokal Aziz Pisiia Im fiadspid ward* ftlmizac 35:23 geschlagen / ' Wassersport lieber Rudern und Segeln in Erez Israel zu schreiben, ist heute noch nicht ganz einfach. Von Wettkämpfen ist nicht zu berichten. Es wird an einzelnen Steilen schon fleißig ge• arbeitet und trainiert, aber alles befindet sich noch im Aufbau, und es wird noch eine Weile dauern, bis der Rudersport in Boote auf demjarkon bei Tel zluu'ur Kolo: DipMng-W Kr.Uehmer ordentlichen imd vollwertigen Wettkämpfen über die geleistete Arbeit Rechenschaft abiegen wird. Noch vor kurzer Zeit waren hier überhaupt nur die arabisehen Boote bekannt, schwere, breite und hoclibordige Boote (zirka 5—8 m lang), mit langen, schweren Riemen, die־ besonders beim Uebervvinden der Brandung, stehend, bei schwerem Seegang je zwei Mann an einem Riemen, ge- Makkabioth, Makkabim I Wir fordern Euch zur Beteiligung am Mifd« Zlonl auf. Wir betrachten es als selbstverständliche Verpflichtung, dem hart ringenden Jischuw durch ein Opfer unsere Verbundenheit zu bezeugen und an der Herbeiführung einer normalen Wirtschaftssituation im Lande mitzuarbeiten. Das Präsidium des Makkabi In Deutschland rudert u׳erdcn. Derselbe Bootstyp ist auch zum Segeln geeignet, und zwar mit der sogenannten ״lateinischen“ Bescgelung, mit niedrigem, leicht abnehmbarem Mast und hohem, einrahmigem Segel. Dieser einheimische Bootstyp war — und ist wohl auch heute noch — das wichtigste Mittel zum Erlernen von Rudern und Segeln. Ein solches Boot wurde nach Kriegsende von einer Gruppe Tel Awiwer Gymnasiasten erworben, die damit die ersten Pioniere des jüdischen Wassersports in Erez Israel waren. Der V'ersuch mißlang, hauptsächlich weil es an Instruktoren mangelte. Sehr viel später, vor etwa 8—10 Jahren, traten dann andere Gruppen aut den Plan, die es unternahmen, das Interesse für Wassersport zu erwecken: in Haifa ״Dolphin“, dann ״Sebulon" und die ״Pluga Jamith“, in Tel Awiw ebenfalls ״Sebulon“ und ״Pluga Jamith‘‘. Auch diese benutzten im wesentlichen die arabischen Boote, doch versuchte man auch, Boote eines mehr europäischen Typs heranzuzichen, wie das Whaleboat oder die Admiralsig der englischen Marine, Boote, die auch heute noch in der riegsmarine zum Rudertraining der Mannschaften gebraucht werden. Mit Sport hatte all dies natürlich nichts zu tun. Sportliehe Leistungen waren hierbei nicht zu erzielen. Es mußte schon als eine seemännische Tat gewertet werden, wenn einzclnc Mannschaften mit ihrem arabischen 8 tn langen, offenen Boot nach Cypern segelten. Aber auch mit den beiden Gig- Vierern, die sich seit dem Sommer 1934 in Haifa befanden, ist ein sportlicher oder propagandistischer Erfolg nicht erzielt worden, sei es, daß sich unter den Interessenten aus dem ischuw nicht Leute fanden, die einen ordnungsmäßigen Sportetrieb schaffen und durchführen konnten, sei es, daß den Olim, die diese Fälligkeit mit sich brachten, der Konnex mit dem Jischuw fehlte, ohne den eine lebendige Entwicklung von vornherein unmöglich erscheint. Die Bedingungen haben sich infolge der Ereignisse des Jahres 1936 entscheidend geändert. Als im Frühjahr 1936 die arabischen Hafenarbeiter in den Streik trafen, wurde plötzlich klar, wie wichtig es war, auf diesem Gebiet von in Erez Israel der arabischen Arbeit unabhängig zu sein. In Haifa, wo eine ausreichende Anzahl jüdischer Arbeitskräfte sofort zur Verfiigung stand, ist der Streik von vornherein kaum in Erschcinung getreten. Der Streik der Jaffaer Hafenarbeiter führte bekanntlich zur Gründung des Hafens Tel Awiw. Vom ersten Augenblick an bildeten hier die Mitglieder jener Segel- und Rudcrgruppen aus Haifa und Tel Awiw, verstärkt durch Haifaer Hafenarbeiter, den Kern der Belegschaft. Nicht nur die bereits bestehenden Sportorganisationen, sondern auch Schulen und zentrale Instanzen bemühen sich mjt steigendem Interesse um die Dinge des Wassersports. Zentrale Zusammenfassung und Leitung aller dieser Bestrebungen will die im Jahre 1937 gegründete ״Palcstine Maritime Lea gut“ (Chewel Jami Lejisrael) sein. Ihre Aufgabe soll eine zweifache sein, einmal eine volkswirtschaftliche: ״Unterstützung aller beslehenden und Mitwirkung zwecks Gründung neuer jüdischer See- und Schiffahrtsunternehmungcn“, ,,Gründung von fachmännischen Lehranstalten“, sodann eine erzieherische: ״Heranziehung eines neuen Geschlechtes jüdischer Seeleute“, ״den Gedanken des jüdischen Seewesens unter alle Bevölkerungsschichten zu tragen“, ,,die Förderung׳ der bestellenden jüdischen Sportorganisationen“, und ״die Pflege seemännischen Geistes in den Schulen“. Auf Veranlassung der seit dein Luzerner Kongreß bestehenden Machlakah Hajaniitli der Jeivi-sh Agency und in Zusammenarbeit mit dieser ist ein Programm für den Aufbau der wassersportlichen Jugenderziehung aufgestellt worden. Die Durchführung dieses Programms ist zum Teil durch eigene Initiative der bestehenden Sportorganisationen und der interessierten Kreise des Jischuw, zum Teil unter der Leitung des Chewel Jami in Angriff genommen. Die bereits bestehenden Wassersportgruppen haben ihren Betrieb erheblieh ansgebaut und nunmehr auch sportliches Rudern in ihr Programm aufgenominen. In Tel Awiw ist Anfang 1937 der Y a c h tc i 11 b Tel Awiw neu gegründet worden, der über eine Anzahl Segeljollen verfügt und von vornherein die Angliederung einer Ruderabteilung ,vorgesehen hat. Gerade jetzt hat er den Bau eines massiven Bootshauses auf einem von der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellten' Gelände am Yarkon begonnen. In Haifa, wo sich bisher nur ein englischer Yachtclub befand ist ein jüdischer Yachtclub gegründet worden. Seglern und Ruderern ist vor kurzem allgemein die Erlaubnis zur Benutzung des Hafengeländes in Haifa gegeben worden. Der Bau des gemeinschaftlichen Bootshauses wird auf dem zur Verfügung gestellten Terrain an der Westseite des Hafens in diesen Tagen ebenfalls in Angriff genommen. In Tel Awiw stehen heute dein Rudersport 2 Seegigs (Yoles de Mer), 2 Gigvierer und 2 Zweier, in Haifa bisher nur ein Seegig zur Verfügung. Der Andrang zu den bereits bestehenden Ruderabteilungen ist stärker, als der noch recht bescheidene Bootspark verträgt. Wer an einem Spätnachmittag oder einem Schabbathvormittag zum Yarkon kommt, wird überrascht sein von dem Bild sportlichen Lebens, das Segeljollem und Ruderboote bieten. Die ersten internen Wettkämpfe sind in aller Stille abgewickelt worden. Im Herbst soll im Haifaer Hafen das erste Mal eine Regatta in größerem Rahmen stattfinden. Noch sind die Möglichkeiten, die der Kinnerethsec bietet, ungenutzt. Die Mannschaften der an vielen Orten im Gallith bestehenden jüdischen Rudervercinc mit den Mannschäften von Erez Israel erstmalig am Start zu vereinen, wird eine bedeutsame Aufgabe der nächsten Makkabia sein. Martin Hennig Antreten der Wassersportler Koto; l)r. Friu vv*fc« - ■ in d&i■ Weil Die Jüdische Rundschau hilft Adressen suchen (Unter di'w Rubrik veröffentlichen wir Anfrage« «u. un.erem Le.erkreiee betreffend den Verbleib Vermittler Freunde. Diejenigen Lever, die über die Nr. 492. Chana Wolkowitz, geb. Kamelliar, zuletzt in London, wird gesucht von Herschel Kamelliar, Chemnitz, Brauhausstr. 36. Nr. 493. Rorry Rubin (Baumeister) und Frau Channa- Dobbe, geb. Wollmann aus Minsk, ausgewandert 1907 nach New York, 836, Georgia-Aven.; Josef Segal (oder Siegel) aus Minsk, ausgewandert 1891 nach New York, 27, West 111 Street, werden gesucht von Ignatz Wollmann, Frankfurt (Oder), Rardclebenstr. 10. ZIGARREN WOLF Frankfurt a. M.« Seil 4• OroB- und Klatnvkrkauf. Veriand ab RM. 20.. frei Haut Nr. 194. Michaelis Mendelsohn aus Danzig, vor ca. 55 Jahren nach New York ausgewandert, wird gesucht von George Mendelsolln, Berlin-Charlottenburg, Roscherstr. 16. Nr. 495. Eisig Rottenberg aus Gogolow bei Frysztak (Polen), 1915 in russische Kriegsgefangenschaft geraten, aneblich auf der Insel Sachalin, wird gesucht von G. Rottenerg, Berlin, Schönhauser Allee 172 a. Nr. 496. Die Nachkommen von Moritz Wermuth, ausgewandert um 1860 aus Grätz (Posen) nach Detroit (USA.), Möbel- oder Holzindustrie, werden gesucht von & Wermuth, Berlin-Chariottenburft Fritschestli 66II» ' Nr, 497. Die Nachkommen von Markus Rosenthal, letzte Adresse: New York 10. St. Markus Place, werden gesucht von Gotthard Schocps, Brieg, Burgstr. 18 Nr, 498. E. Lewin und seine Frau Riwka aus Wilna; Jizchok Jacob Lundin (genannt Isaak Jacob Schapiroh) in New York, als Angestellter vor 40 Jahren bei der Firma Cohn & Schlcttstein, New York, 215/217 Greene Str., werden gesucht von Frau Chaje Sara Alperowitz, geb. Ciurwitz, Frankfurt a. M., Obermain-Anlage 21 II, bei Jeret. Nr. 499. Chana Ingwer, geb. Zucker, und deren Schwestern Memel, Esther und Lea, aus Ulanow (Polen), wohnhaft Philadelphia, werden gesucht von Hanna Zucker, verh. Binder, Leipzig, Nordstr. 32. Nr. 500. Geschwister Kindmann aus Horodenka (Polen) werden gesucht von Leo Binder, Leipzig, Nordstr. 32. Nr. 501. Die Nachkommen von Aron und Bertha Malndel aus Czarnikau, ausgewandert um 1870 nach Nordamerika, werden gesucht von Alfred Mandel, Berlin SO 16, Am Köll- ־ nischen Park 7. Nr. 502. Die Nachkommen von Wolf Segall und Schönchen Segall geb. Segall, aus Crone a. d. Brahe, um 1884 nach New York ausgewandert, und deren Kinder, u. a. i" Speycrer Straße 22. Nr. 503. Die Nachkommen von David Storch aus Neu- Sandcz (Polen), ausgewandert am 1894 nach New York, werden gesucht von Jakob Storch, Karlsruhc-Durlach, Moltkestraße 8. Nr. 504. Gabriel Abraham aus Obersitzko (Posen), ausgewandert vor 50 Jahren nach Amerika, wird gesucht von Frau Sclma Josephi, geb. Leiserowitz, Hamburg 11, Groß-Neumarkt 26. Nr. 505. Siegmund, Isaak und Josef Bernstein aus Storchnest bei Lissa (Posen), ausgewandert vor zirka 50 Jahren nach New York, werden gesucht yan Moritz Metz, Köln• Kletteaberg, ßreibergstr, ft,.“ ' ־־" 99992 99999

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