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Jüdische Rundschau · 1938-06-21 · Heft 49 (21.6.1938) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 49 (21.6.1938)
Date
1938-06-21
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Rr. 49 *׳ J»hrg»11g 41 l>r.r. «T*pt JÜDISCHE RUNDSCHAU Radalcilon, Verlag und A nzcigenverwaltungi DcrltnWl5, Melnelccitr.10 Ferarufi 919031, Telegramm- Adr•«»• 1 Orghlp• — In Fällen höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Nachlieferung oder Erstattung etwa schon gezahlter Bezugsgebühren. Bezugspreis einschließlich Bestellgeld je Monat RM 2,—, je Viertel- Jahr RM 5,75; bei Abholung RM 1,88 bzw. RM 5,39 (einschließlich Postzeitungsgebühr vor» 10,% Rpf je Monat). —־• Postscheck ־ Konten der Vertriebs - Abteilung für Groß.Berlin: Berlin 71573, für das übrige Reich: Berlin 17392 BERLIN ב״ב ס ירן וזרצ״ח DIENSTAG, 21. JUNI 1938 Erscheint Jeden Dienstag und Freitag. Gültig ist die AnzeigeapreliUtt• Nr. 5 vom 1. April 1936. Die zwölfgespaltene mm-Zeilo 20 Rpf, für Familien• Nachrichten 15 Rpf. Keine Gewähr für Aufnahme vor» Anzeigen in bestimmte# Ausgaben oder an bestimmten Plätzen. Einzelnnzeiger* nur gegen Vorauszahlung auf Postscheck Konto Berlin 71618 oder bar Montag bi* Freitag 9—18 Uhr. Annahmeschluß für di• Dienstag - Ausgabe: Montag lOUhr, für die Freitag * Ausgabe! Mittwoch 15 Uhr. Familien -Anzeigen am Tag vor Erscheinen 16 Uhr Der Zionismus erstrebt für das Jüdische Volk die Schaffung einer öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina. (Baseler Programm) Die Krise der französischen Syrienpolilik Von unserem Berichterstatter In diesen Tagen Zur bevorstehenden Wanderungskonlerenz K. Paris, im Juni Obwohl sich die französische Regierung■ sowie die französische Presse bemühen, die Bedeutung der jüdischen politischen Entwicklungen im Vorderen Orient zu verkleinern, ist es nicht zweifelhaft, daß die seit 103(1 von Frankreich verfolgte Politik in Syrien in eine kritische Phase getreten ist. Die Entwicklung ist heute noch nicht so weit gediehen, daß man von einer Aufgabe des französischen Planes, Syrien und Libanon in unabhängige Staaten zu verwandeln, sprechen kann. Aber die französische Haltung in dieser Frage wird von Monat zu!Monat zögernder und die Ratifizierung des syrischen Vertrages wird immer weiter hinausgeschoben. Audi vor der Genfer Mandatskommission bat Frankreich Aufschub der Beratung über .Syrien verlangt. Wie jetzt verlautet, kann es als ausgeschlossen gelten, daß die Verträge, die iin Juni behandelt werden sollten, dem französischen Parlament vor Oktober-November dieses Jahres zur Beratung vorgclegt werden. Es ist ferner bemerkenswert, daß die öffentliehe Meinung in Frankreich, soweit sie an den politischen Probienten im Vorderen Orient interessiert ist, immer weniger Neigung zeigt, eine Verminderung des französischen Einflusscs und der französischen Machtstellung in diesen Gebieten zugunsten der unabhängigen arabischen Staaten zitzttlassen. Der S t i m m u n g s 11 m s e 11 w 11 ״ g in Frankreich ist vor allem auf zwei Tatsachenreihen zurückzufiihreti. Die inneren Vorgänge in Syrien zeigen, daß sich die Urheber der svrischeu Unabhängigkeitspolitik unter den französischen Politikern Illusionen über die politische Reife der Völker gcmacht haben, denen die staatliche Selbständigkeit •Zufällen soll. Man befürchtet heute in Paris, daß im Augenblick eines definitiven Rückzuges Frankreichs aus Syrien, die politische Leitung des neuen Staates in die Hände der nationalistischen Extremisten übergehen wird und daß die gcmäßigten und Frankreich freundlichen Politiker dann schnell beseitigt werden. Das jüngste Bomben-Attentat auf den svrischeu Ministerpräsidenten D j c m a 1 Mcrdain Bey hat diese Befürchtungen noch verstärkt. Weiterhin haben sich die Besorgnisse hinsichtlich des Schicksals der in Syrien lebenden Minderheiten in letzter Zeit weiter prä/islert und die Erklärungen und Versicherungen der Syrer in dieser Hinsicht werden als völlig unzureichend angesehen. Man glaubt heute mehr und mehr, daß nur ein an Ort und Stelle befindliches militärisches K r ä f t e a u f g e b o t den unmittelbaren Ausbruch von nationalen Kämpfen in Syrien verhindern kann. Die Informationen, die der Kammer- Präsident Flerriot von seiner jüngsten Reise nach Syrien mitgebracht hat, haben neue Zweifel an der Richtigkeit lies bisherigen Weges in Paris aufgeworfen. Her syrische Min i ster pr äs ident Mcrdain Bey wird in den nächsten Tagen in Paris erwartet, wo er nochmals den Standpunkt der regierenden syrischen Nationalpartci entwickeln wird. Es ist aber kaum anzunelimeii, daß es Mcrdain Beys Vorstellungen gelingen wird, Frankreich zu schnellen Entscheidungen zu veranlassen. Diese sind um so weniger zu erwarten, als auch der neue libanesische Staat zumindest eine Verlängerung der Uebergangsperiode bis zur Unabhängigkeitserklänmg wünscht. Der zweite Grund, der Frankreich eine Revision seiner Syrienpolitik nahelegt, ist die Fntwicklung der Satidschakfrage, die sieh in'den letzten Wochen erheblich zugespitzt hat. Die Tatsache, daß sich die türkische Minderheit im Satidschak, die etwa 10 ״׳ der Bevölkerung umfaßt, bei den Wahlen einem Block der anderen Nationalitäten gegenübergesehen hat und daß daher für sie die Gefahr bestellt, Fremdendebatte in Belgien Von unserem Berichterstatter Brüssel, 10. Juni Die Veröffentlichung der Richtlinien, die die belgische Regierung gegenüber den Fremden einzuhalten gedenkt, gab Anlaß zu einer Debatte in der belgischen Kammer. Die Interpcllation wurde insbesondere auf die Form gestützt, in der in letzter Zeit verschiedentlich Ausweisungen vorgenommen worden sind. In seiner Antwort hob Justizminister P h o 1 i c n hervor, daß angesichts des Arbeitslosenproblems die Erlaubnis zum definitiven Aufenthalt nur gegeben werden könne, wenn sich das Arbeitsmiiiistcriiim und das Wirischaftsministerium in einem günstigen Sinne ausgesprochen hätten. Von ihrer Befragung könne nicht abgesehen werden. Der Minister wies auf" die Einrichtung einer interministeriellen Kommission hin. Diese Kommission entscheidet darüber, ob der Fremde als politischer Emigrant angesehen werden kann. Ist dies der Fall, so kommen die wirtschaftlichen Gesichtspunkte nicht mehr in Frage, Vor der Kommission kann sich der Fremde durch einen Anwalt vertreten lassen. Der Justizminister wies den Vorwurf zurück, daß Belgien von seinen alten Prinzipien der Fremdenpolitik abgewichen sei, soweit es nicht durch den. Zwang der Umstände dazu gedrängt worden sei. Während Belgien vor dem Kriege '255 000 Fremde gezählt habe, beherberge es jetzt 320 000 Fremde, die etwa 4״״ der gesamten belgischen Bevölkerung ausmachen. Die Ausführungen schlossen mit dem Hinweis, daß weitgehende Maßnahmen getroffen worden seien, uin die heimliche Einwanderung zu verhindern. Dr. P. R. Der bekannte jüdische Filmschauspieler Eddie Kantor kommt für zwei Wochen aus Hollywood nach London. Er beabsichtigt, dort 100 000 Dollar zur Unterstützung der An- Siedlung jüdischer Jugendlich er aus Deutschland in Palästina (Jugend-Alija) auf zu bringen. majorisiert zu werden, hat in der Türkei einen Sturm der Empörung hervorgertifcn. Die türkische Absicht ist, wie immer deutlicher wird, wold eine nominelle kinbeziehiing des Sandschak in den svrisehen Slaatsvcrbaiid ztiznlasseii, dort aber unter allen Umständen eine autonome Regierung unter türkis e 11 e r 1 vi 11 r 11 1! g zu sichern. Der Versuch Frankreichs, im Sandschak eine Volksabstimmung, die ein objektives Bild der Bevölkerungs/iisammenset/img dieses Gebi et 0 s gegeben hätte, durch/utuhreii, ist in Ankara als eine Unterstützung des arabkehen SgunlpimkUs aufgei'aßt und als feindselige Haltung gegen über der Türkei angesehen worden. Das fran/ösisehe Fnigcgenkoinimti, das sich in einer vorlänfigen Suspendierung der Abstimmung lind in einer Unter- Stellung des Sandschak unter .Militärregiine ausdrückte, betrachlet man in Ankara als ungenügend. Frankreich versucht naturgemäß nach wie vor, eine Lösung des Sandsehakkonfliktes zu finden, die den Forderungen beider Parfeien entgegenkommt. Man gewinnt jedoch immer mehr den Eindruck, daß Frankreich, vor die Alternative einer türkischen oder einer arabischen Freundschaft gestellt, für die erste Verbindung optieren wird. Man bemüht sieh in Paris mit Rücksicht auf die arabische Bevölkerung in den Kolonien diese Entscheidung zu verschleiern, jedoch wird man auf französischer Seite dem praktischen Ucbergang der Verwaltung des Satidschak in die türkische Machtsphäre keinen Widerstand entgegensetzen. Diese Wendung der französischen Politik wird auch in Syrien empfunden und trägt naturgemäß dazu bei, die antifraii/ösische Propaganda der extremen syrischen Nationalisten zu verstärken. Diese Zusammenhänge machen es vielleicht erklärlich, warn in Frankreich in der Frage der antienglischen Projiaganda, die der frühere Jerusalemer Mufti und seine Freiiiide auf dem Boden des französischen Mandatsgebietes entfalten, eine so unentschiedene Haltung einnimmt. Die Mißstimmung, die infolge der jüngsten Wendung der französischen Syrienpolilik in den arabischen Massen entstanden ist, ist bereits so stark, daß Frankreich ihre weitere Ver- Schärfung durch ein energisches Vorgeben gegen arabische ״NationalheUlen‘ vermeiden möchte. Es kommt hinzu, daß anscheinend von der französischen Maiidatsvcrwaltung in Syrien oft eine selbständige Politik verfolgt wird, die mit den Richtlinien der Pariser Zentrale nicht immer übereinstimmt. Trotz der französischen Zurückhaltung ist es aber zweifelhaft, oh Frankreich sich auf die Dauer den Vorstellungen Englands, dessen Pariser Botschafter erst kürzlich dem Außenminister ausführliche Dokumente über die Arbeit des Mufti vorlegte, entziehen kann. Je schneller sieh die endgültige Richtung der französischen Syrien-Politik, die sich heute in einem E'ehergangsstadiimi befindet, klären wird, desto eher wird auch die für Palästina wichtige Frage der an tiengiiscli tu und antijmiischen Agitation auf dem Boden des französischen Mandatsgebietes ihre Losung finden. Zwischenlösung für Alexandrette Die Besprechungen des französischen Militärkommaiulanton des Sandschaks von Alexaiuirette mit der türkischen Militärkommission haben zu folgendem Ergebnis geführt: Der Hohe Kommissar des autonomen Sandschakgebictes wird ein F ranz ose sein, der Gouverneur der Sandschak-Regicnmg ein Türke. Französische und türkische Truppen werden zu gleicher Zeit und in gleicher Stärke das Saiulsdiakgebiet besetzen. Die Streitkräfte unterstehen einem französischen Kommandanten. Bis zur Ankunft der türkischen Truppen wird eine türkische Militärkommission in Antiochia bleiben. Königsgeburtstag in Schweden Die Teilnahme der schwedischen Juden Von unserem Berichterstatter H. R. Stockholm, 16. Juni Als ״Fürst des Friedens" be/eidmetc Obcrrahbiuer Prof. M. Ehrenpreis in seiner Festpredigt am heutigen Tage in der Stockholmer Synagoge Schwedens König Gustav V. Er war dem ganzen Lande ein ״väterlicher König“ und so hat auch die Juden 11 eit Schwedens größte Veranlassung, das Oberhaupt des Landes zu feiern. Dies kam auch in dem Fcsfgottesdieiist durch Oberkantor Rosenblüths Gesang und das vom Oberrabbiner 'erfaßte Dankgehet zum Ausdruck. Dr. Ehrenpreis, wie der erste Vorsitzende der Stockholmer Gemeinde, G 11 n 11 a r Josephson, überreichten das Gehet dem König bei einem feierlichen Empfang iin Reichssaal. Am Vorabend fand eine musikalische Soiree im Schloß statt, zu der Prof. Ehrenpreis als offizieller Vertreter des Judentums ju Schweden eingeladen war. Zu den Feierlichkeiten im Stockholmer Stadion, dein Empfang im Stadthaus, sowie der Militärparade und dem Feldgottesdienst wurde Ihr Korrespondent vom Ministerium des Aeußeren eingeladen. _. Der Schutz des Te gart-Walles Das palästinensisch c Amtsblatt ״Official Gazette“ veröffentlichte eine Verordnung, wonach Personen, die den Drahtzaun an der Nordgrenze beschädigen, die Arbeit bchindern oder versuchen, den Zaun an anderen Stellen, als den regulären Toren zu überschreiten, vor ein Militärgericht gestellt werden sollen. Alles Sinnen und Trachten der Juden in Deutschland ist in diesen Tagen darauf gerichtet, einen Platz und Ort zu finden, wo jeder sein Leben fortsetzen oder riehtiger: neu beginnen kann -- oft unter sehr bescheidenen und einfachen Verhältnissen, ״ft in harter Arbeit, aber in der Hoffnung, sich und den Seinen als Frucht dieser Arbeit eine geachtete Stellung zu erringen. Für die Juden Deutschlands steht seit!;ihren die Aus- \v a 11 d e r 1! n g s f r a g e im Vordergrund ihrer Interessen -■ fiir jeden einzelnen in seinem Privatleben und für eie großen Verbünde und < )rgaiiisatioiieu in ihrer lätigkeit, die fast au-seliließlieh diesem Ziele dient. In etwa zwei Wochen wird eine Konferenz von Vertretern verschiedener Staaten /:isammentreten, die siel! mit dem Problem befassen wird, das angesiehtder Notwendigkeit einer so gewaltigen Umsiedlung nicht nur für die Objekte dieser Aktion die Juden , sondern auch für die beteiligte Umwelt entsteht, da es sich ja nicht um ein einfaches T ransporüi nteniehmeii ׳Handelt, sondern um eine soziale und ökonomische Kingliedening, wie sie bei dem komplizierten U!1arakter der modernen Gesellschaft erhebliche Schwierigkeit('״ bietet. Die Vertreter der Volker, denen die Juden für ihre großzügige Initiative dankbar sind, können zu dieser Konferenz mit innerer Ruhe mul Ueberlegung kommen, die Materie nüchtern und objektiv behandeln; die Juden dagegen •־ es wäre töricht, es zti leugnen - sind von einer tiefen Erregung aufgewühlt, denn jeder Einzelne empfindet mit .aller Schwere, was es heute bedeutet, als Jude zu leben. Die Juden, oft wurde es in diesen Blättern gesagt, stehen nach einem etwa D_׳ Jahrhunderte währenden Intermezzo relativ ruhiger Entwicklung, das uns fast schon sagenhaft fern zu liegen scheint, wieder in der Kontinuität der jüdischen Geschichte, dieser Kette von Erschütterungen und Erregungen, von Ruhelosigkeit und Wandern müssen und Geschehenlassenmüssen, sie fühlen wieder, sie selbst und ihre Kinder, was es bedeutet, den Namen Jude zu tragen. Darum haben die Juden nicht so viel Zeit und nüchterne Abgeklärtheit wie die Vertreter der glücklichereu Volker bei der Betrachtung dieser Dinge. Die bevorstellende Konferenz kann auf lange Zeit das Schicksal der Juden beeinflussen; auch was wir an Mut und Tatkraft zur Gestaltung neuen lebenbesitzen, kann abhängen von der Ermutigung, die wir v11״ dort erhalten, w o ein (i e s a 1111 p I a 11!111־ die jüdische Wanderung der nächsten Jahre entworfen weiden -1)11, Wir bemühen uns ja selbst um Planung aut lange Sieht. Wir wissen, daß die dringende Not des Tages heute für \ iele \:>n uns den ganzen Inhalt ihres Sinnens und Trachtens bildet, bilden muß, aber die Verbundenheit mit dem jtidi-cheii Schicksal umfaßt uns alle. Darum wird von der Gc- Stallung der jüdischen Zukunft letzten lindes auch unser und unserer Kinder Ins abhangen. Das jüdische Schicksal begegnet uns heute in seinen historischen IT-cheimmgsformen: als die Notwendigkeit, innerlich mit dem fertig zu werden, was uns ak Juden angcht, und Ausschau zu halten nach einer neuen I eheiisgriiudlagc*. Jeder Jude in Deutsehland, der auch nur die kleinste Möglichkeit der Auswanderung sieht, wünscht seine Auswanderung zu beschleunigen. Aber Auswanderting ist ja, sofern man sie mit legalen Mitteln betreibt — und es wäre verhängnisvoll und sinnlos, wollten Juden zu illegalen Mitteln greifen , verbunden mit einem ganzen Dornengestnipp von formale״ und technischen Voraussetzungen, und viele stoßen immer wieder an geschlossene Tore oder aber können bestimmte ihnen gesetzte Bedingungen nicht erfüllen. Darum ist in unserer Lage nichts wichtiger als eine Erleichterung dieser technischen Dinge, die freilich auch politisehe und ökonomische Ursachen haben. Darüber hinaus aber bedarf es bei einem Problem dieses Ausmaßes der Planung, durch die alle bestehenden Möglichkeiten der Wanderung ausgewertet und neue geschaffen werden. Nur eine Regulierung der Wanderbewegung kann verhindern, daß soziale Nachteile entstellen, die sich vermeiden ließen. Es gibt ja, wie allgemein zu- Cteiu UefaMick In den letzten Tagen wurden zwei Juden in Palästina eon Arabern gelötet. Bei Haifa wird eine große P e t r o I e 11 m - ll « / / 1' n e r i 0 errichtet werden. Bei dem Bau sollen 2000 Arbeiter beschäftigt werden.

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