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Jüdische Rundschau · 1938-05-31 · Heft 43 (31.5.1938) · page 8

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 43 (31.5.1938)
Date
1938-05-31
Page
– (sequence 8)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU AUS DEM REICH Nr. 43, 31. MAI 1938 der politischen Entwicklung Palästinas seit 1917 — fort. Die starke Beteiligung an diesen Veranstaltungen zeigt, wie groß innerhalb der jüdischen Jugend das Bedürfnis nach zionistischer Bildung ist. Um die Jugendlichen auch mit den praktischen Fragen der Hachschara und Aiija vertraut zu machen, wird demnächst der Bar Kochba eine Jugendvcrsammlung einberufen, in der im Anschluß an die Vorführung des Makkabi-Films über das Thema: ״Jugend nach Erez Israel — Wege und Möglichkeiten“ referiert werden wird. Aus oberschlesischen Gemeinden In Beuthen (O.-S.) sprach Rabbiner Dr. Geld über die ״Weltliche und religiöse Einstellung zu Erez Israel“. — Die Jüdische Kleinkunstbühne brachte die von Willy Feuereisen verfaßte Revue ״Es war einmal“ unter Leitung des Autors erfolgreich heraus. — Bei einer Bczirkstagung des Makkabi ermahnte Georg Neuländer die jüdische Jugend zur höchsten körperlichen Ertüchtigung für die Aufbauarbeit in Erez Israel. Es sprachen für Ratibor Dr. Felix Böhm, für Beuthen Dr. Erich Cohn, für Gleivvitz Salo H o r w i t z, für Hindenburg Dr. Georg Werner, für Oppeln Schweiger, für Gr.-Strehlitz Schiftan. In Gleiwitz veranstaltete die Jüdische Musikvcreinigung unter der Stabführung von Dr. Blumcnfcld I, Gleiwitz, und Erwin H erper, Beuthen, erfolgreiche Orchesterkonzerte. Den Höhepunkt und Abschluß der diesjährigen Kulturarbeit bildeten die Konzerte der Gleiwitzer Jüdisehen Chorvereiuigung unter der Leitung von Willy F 1 e i - scher. Es wurde das Oratorium ״Elias“ von Mendelssohn- Bartholdy aufgeführt. Als Solisten wirkten mit: Leopold Alexander, Breslau (Titelpartie), Lotte Kohn-Schleßko w, Breslau, KätheK oc h m a n n, Hindenburg, Thea Je na, Lotte Kreutz berge r, Beuthen, und Kantor Josef Grabowski, Gleiwitz. — Der 6. Lerntag der jüdischen Jugend in Oberschlesien wurde mit 75 Teilnehmern unter Leitung von Ulla Weiler abgehalten. Baurat a. D. Wolff sprach über ״Zusammenhänge zwischen der geschichtlichen Entwicklung und der künstlerischen Gestaltung einer Zeitepoche“. Rabbiner Dr. Ochs hielt einen Vortrag über das Wesen des Chassidismus. Famllien-Nachricht. Herr Albert Heid, Essen, Steeler Str. 29, beging am 30. Mai den 70. Geburtstag. Künstlerisches und geistiges Leben Baden-Baden. Fm Kulturbund sang Frau Kisch-Arndt Handel, Mahler und hebräische Lieder. Eine ausgezeichnete Begleiterin war ihr Suse Loeb, die auch in Solovorträgen ihr künstlerisches Können bewies. Stuttgart. In einer Veranstaltung des Hilfsvereins am 25. Mai sprach Max M. Warburg über die durch den Auswanderungsdrang aufgeworfenen Probleme. Er betonte u. a.. der Hilfsverein habe bisher sich vor allem mit der Einzclauswanderung befaßt, d. 11. er hat einem Einzelnen bzw. einer oder wenigen Familien, die Zusammengehen wollten, Ratschläge und Hilfsmittel erteilt, anstatt die urpppenwanderung im großen zu versuchen. Gewiß wäre es sehr erwünscht, wenn Gruppensiedlungen in großerem Maße stattfinden könnten; sie bieten auch gewisse Vorteile für die Erhaltung des jüdischen Gemeinschaft»- lebens, sie sind aber auch in der gegenwärtigen jüdischen Situation mit großen Gefahren verbunden, und jede Propaganda, die zur Verkennung dieser Sachlage führt, ist nicht zu verantworten. Eine Gruppensiedlung, die in allzu großem Ausmaße von Anfang an erfolgt, kann katastrophal wirken, wenn die Erwartungen sich nicht ererfüllen. Es ist durchaus nicht unmöglich, daß neue Einwanderungsländer erschlossen werden. Neuerdings z. B. sind Länder wie dir Philippinen, Britisch-Guayana, endlich auch das auch schon häufiger in Angriff genommene Kenya, etwas zukunftsreicher. Ankündigungen Düsseldorf! ZOV. 2. Juni, 20.30 Uhr, Grafenberger Allee 78. Rabb. Dr. Heinemann (Köln): ,.Thora and Jadenstaat“. — Essen: ZOV. 2. Juni. 20.45 Jlhr, Saarbrücker Str. 2. Rabb. I)r. Seligsohn (Bonn): ,,Palästina 1938 — Eindrücke einer Rci-e“. — Frankfurt a. M.1 C hug Iwri, 4. Jani, 16 Uhr, Eschershrimer I.andstr. 65. Dr. Raud: Zu Sokolows drittem Todestag. — Hamburg: ZOV'. Am 31. Mai, G omcinschaitshaus, Dr. Hans Idebesrhütz: ״Wertung in der GesrhichtsbetTachtung“. — 4. Juni, 19 LThr, Jugendheim. Johnsallee 54: Oneg Schabbat des Brit Ifanoar schel Zcire Misrachi. Barmizwah-Termln. Am 11. Juni (12. Siwan): Alfred Grünbaum, Sohn von Kurt Grünbaum, Breslau, Oranienstr. 9. Theater in Hamburg ALs letzte Theatervorstellung der Winterspielzeit sahen wir ״Kopf in der Schlinge“ von John B r a d I e y. Nach der Problematik des Schauspiels ״Fahrt ins Grenzenlose“ wirkte dieses englische Kriminalstiick erholsam. Immerhin ist auch dieser ״Kriminalreißer“ auf einem ernsten Problem aufgebaut: auf dem Kampf gegen den Indizienbeweis. Man mag über den Wert des Stückes wie immer denken, einig war man über die Vortrefflichkeit der Darstellung. Hans Buxbaums straffe Regie und das elegante Bühnenbild Anny Go was boten dafür den rechten Rahmen. Die beiden Gegen- Spieler Julius Kob! er und Fritz Melchior überboten einander an konzentriertem und wirksamem Spiel. Mit ihrer passiven Rolle wurde, dank ihrer Routine, Friedl Münzer vorzüglich fertig; die übrigen Gestalten wurden von den Damen Edith Hersslik und Erna Cohn, von den Herren Koni ns ki, Schindler und Wächter ebenfalls dem Publikum zu Dank verkörpert. Eis war ein voller Erfolg. Der Konzertbetricb war im letzten Monat besonders reich. Das Leipziger Mendelssohn-Trio, von seinem ersten hiesigen Konzert her sehr geschätzt, brachte neben dem Klavier-Trio F-Moll von Dvorak eine Uraufführung: Klavier-Trio in G-Dur von Leo L e w y, das dem anwesenden Komponisten wie den Ausführenden, der ausfezeichneten Pianistin Margarethe Sultan, dem Geiger Leo chwarz und dem Cellisten Paul Blumenfeld, großen Erfolg brachte. In diesem Konzert hörte man auch die heimische Sängerin Ilse Urias in besonders glücklicher Disposition, ihre schöne Stimme kam in zwei Händel-Arien und in Liedern von Schreker und Joseph Marx sehr zur Geltung. — Wilhelm Guttmann, ein Gestalter von großem Format, gab einen Liederabend. Trotz merkbarer Indisposition war seine Wirkung tief und echt, besonders in den schönen Liedern von Max Kowalski. Das zarte ״Gleiche Sehnsucht“ und das packende ״Lied an Gott“ (Dudele), dies letztere vorn Sänger mit hinreißender Dramatik gestaltet, müssen hervor gehoben werden, desgleichen zwei Gesänge mit deutlich orientalischem Kolorit von Heinrich Schalit. Der sorgfältig begleitende Pianist Wolfgang Rose hatte auch mit seinen Solo-Darbietungen (besonders mit reizvollen Sonaten von D. Scarlatti und zarten Stücken von Debussv) schönen Erfolg. — Den Reigen der Konzerte schloß ein Orgelabend mit Orchester ab. den der Organist Hermann Cerin i mit dem von ihm gegründeten und geleiteten jüdi־ sehen Orchester veranstaltete. Cerini spielte besonders das Orgelkonzert E-Dur von Händel sehr klangschön, mit interessanter Registrierung und klarer Disposition, wobei das Orchester (hier unter Leitung von Georg de Haas) hegleitete. Unter Cerinis eigener Leitung spielte es dann Corellis Concerto grosso D-I)ur (für Streicher) mit bemerkenswerter Sicherheit, Reinheit und Präzision. — Als Huldigung■ für Maurice Ravel war dessen ״Kaddisch“ und ״L ’ E n i g nt e E fern eile“ zu hören. — Selma Hurwitz sang eine Arie von Händel und zwei Biblische Lieder von Dvorak. Ei ne freie ״Improvisation über Tempel-Melodien“ auf der Orgel, in deren Verlauf auch Karl,ו Müllers schöner Sopran erklang, beschloß den gelungenen Abend, — Schließlich ist eine Kinderveranstaltung der Susanne Pander-Tanzgruppe zu erwähnen, die dem jugendlichen Publikum viel Vergnügen bereitete. Leon Kornitzer Zionistische Arbeit. Der Besuch des Palästina- Amtes hat in den letzten Wochen außerordentlich zugenommen und machte es notwendig, weitere Sprechstunden einzuriehten. Neben den Ratsuchenden auf allen Gebieten der Palästina-Wanderung mehrten sich vor allem die Interessenten für Mittelstandssiedlung. Um diesen Interessen entgegenzukommen, veranstalteten der Zionistische Ortsverband ge* meinsam mit der Zweigstelle Hamburg des Palästina-Amtes Berlin einen Vortragsabend mit Dr. Alexander Besser, Berlin, über das Thema ,,Praktische Wege der Palästina- Kolonisation“. Dem Bedürfnis vieler Hamburger Zionisten nach regelmäßigen Zusammenkünften entsprechend hat der Zionistische Ortsverband einen regelmäßig jeden Dienstag 1m Gemeinsehaftshaus stattfindenden ,,Zionistischen Abend“ eingerichtet. Neben aktuellen Berichten über Palästina-Politik una -Wirtschaft sowie Wanderungsfragen wird jedesmal ein zentrales Referat gehalten. Am ersten zionistischen Abend gab Dr, Fritz F a I k einen Kurzbericht über ,,neue Einwanderungsmöglichkeitcn nach Palästina“. Anschließend hielt Dr. Daniel Broch cs das Hauptreferat über ,,Weizmanns Auseinandersetzungen mit den Amerikanern — Von Brandeis bis Felix Warbt!rg." Am nächsten zionistischen Abend sprach nach einem Kurzbericht von Dr. Daniel B r o c 11 e s über ״Palästina-Handelsbilanz 1937“ Dr. Fritz Falk zum Thema ,,Die Sisyphusarbeit der Geldbeschaffung“. Die zionistischen Abende erfreuen sich eines guten Besuches und werden sich wohl immer mehr zu einem Mittelpunkt des Hamburger zionistischen Lebens ausgcstalten. Brief aus Königsberg Im Rahmen der Mitgliederversammlungen des ZOV. sprach Gemeinderabbiner Dr. Lewin über das Thema: ״Wie der Volksgedanke im Judentum den Todesgedanken überwand“. An Beispielen aus der alten jüdischen Geschichte bewies der Redner, wie das Todesbangen des auf sich allein gestellten Individuums durch den Gedanken der ewigen Existenz in der Gemeinschaft des Volkes besiegt wurde. Die Zuhörer folgten den Ausführungen in tiefer Ergriffenheit. Die folgende Mitgliederversammlung war den praktischen Fragen des Palästina-Aufbatis gewidmet. In knapp znsammenfassender Dar- Stellung berichtete Dr. Jedwabnick über die Landes- Vorstandssitzung der ZVfD., an der er als Vertreter des Gruppenverbandes Ostpreußen teilgenommen hatte. Im Mittelpunkt des Abends stand ein Referat von Kurt Rosenberg (Berlin) über das Thema: ״An der Schwelle des Juden- Staates“. Der Referent entwarf ein klares Bild von den politisehen Möglichkeiten und kolonisatorischen Aufgaben, die in der gegenwärtigen Situation Palästinas vor uns stehen. — Auf den Vortrag folgte die Palästina-Monatsschau mit den Bildern vom Aufbau Chanitas. — Die Junggruppe, über deren Gründung seinerzeit berichtet wurde, setzt ihre regelmäßige Arbeit — einen Kurs über Palästinakunde unter Einbeziehung UrnftUftfl in de* Wett Die Jüdische Rundschau hilft Adressen suchen (Unter dieser Rubrik veröffentlichen wir Anfragen aus unserem Leserkreise betreffend den Verbleib vermißter Freunde. Diejenigen Leser, die über die Gesuchten Auskunft geben können, werden um Mitteilung ersucht•) Nr. 379. Max Pelser aus Koschntir (Posen), früher Mühlenbesitzer in Striegau, 1923 nach Nordamerika ausgewandert, wird gesucht von Leopold Herlitz, Berlin-Wilmersdorf, Detmolder Str. 57. Nr. 380. Herbert Stahl (Steel) aus Krefeld, seit 1931 in USA. (New׳ York?) wird gesucht von Hans Stahl, Altona, Lohmühlenstr. 57. Nr. 381. Harry Sprel aus Tarnow (Polen), um 1914 aus Duishurg a. Rhein nach New׳ York ausgewandert; Rachel Sprei, geh. Chaim, ausgewandert vor 35 Jahren aus Tarnow׳, werden gesucht von Saly Brav, geh. Chaim, Mülheim am Rhein, Adolf-Hitler-Str. 9. Nr. 382. Amalie Landesmann aus Ulanow (Galizien), um 1908 nach Amerika ausgewandert, wird gesucht von Sara Felher, geh. Schneck, Leipzig, Nordstr. 41. Nr. 383. Meier Balter aus Brodv, 1911 nach Chikago ausgewandert, verheiratet mit Rosa Balter, geb. Schornstein, werden gesucht von Berta Bochner, Leipzig C1, Berliner Straße 64. Nr. 384. Professor Sigmund Schwarzenstein aus Petrikau, um 1924 nach Nordamerika ausgew׳andert, letzte Adresse: Direktor des Benson Conservatory of Mtisic, 2003 Benson Avenue, Brooklyn, N. Y., wird gesucht von Anna Gerner, Dresden, Lüttichaustr. 27,1. Nr. 385. Flora Weiß aus Altdorf (Baden), vor ca. 25 bis 30 Jahren nach Nordamerika ausgewandert; Berta Weiß ans Altdorf, seit ca. 30 Jahren in Amerika, werden gesucht von Frau Sofie Cohen, Karlsruhe, Georg-Friedrich- Straße 2. Nr. 386. Die Nachkommen von Moses Jakob Kugelmann aus Lemförde und Frau Friederike, geb. Cohn, aus Wolfcnbiittel, um 1840 nach Savannah. GA. ausgewandert, werden gesucht von Curt Pach, Augsburg, Wertachstr. 5. Nr. 387. Moritz (Moses) Karneil (oder Karniel), früher Wicllanotz hzw. Welkanoz, zuletzt Syraeuse, N.Y., 941 Grape Str.; ferner Peißach, Berl, Ester Karneil, werden gesucht von Eika (Olga) Welkanoz, Berlin-Zehlendorf-Mittc, Winfried- Straße 5. Nr. 388. Rev. P. Bleich, New York; Rev. S. Bleich, letzte Adresse 36 Blaine Ave., New York; Salem Maß, zuletzt 140 Bridge Str. New York; Abraham Goldstein, ausgewandert aus Trembovla vor 30 Jahren nach Blankenberghee (U. S. A.); Mrs. Friedmann oder deren Kinder, letzte Adresse 17. Hillside Ave. Swanyscolt Mass.; ,ludes Leibowitz, zuletzt 178 Clinton Str., New York; Jakob Zinn, ausgewandert vor 30 Jahren aus Stanislau, letzte Adresse Broome Str. 161—63, New York; M. Ellenberg, letzte Adresse Broos Stauton Str. 122, New York, werden gesucht von Benzion/Bernhard Jäger, Wien 2, Taborstr. 45. Nr. 389. Die Nachkommen von Maaß, ausgewandert von Filehne um 1870 nach Amerika (Detroit und Cincinnati), werden gesucht von Benno Maaß, Berlin, Weißenburger Str. 10. Nr. 390. Jossel Schaffer, 1904 aus Porshy (Galizien) nach New York ausgewandert, sowie seine Tochter Esther Schaffer, nach dem Kriege aus Rosilna nach New York ausgewandert, werden gesucht von Frau Sara Horowitz, geb. Schaffer, Oberhausen-Sterkrade, Sachsenstr. 14. Post nach Uebersee Vom 31. Mai bis 4. Juni (ohne Gewähr) : Palästina (ab Anh. Bhf. 22.55; Abgang München ca. 12 Stunden später): 31. via Brindisi mit ,,Galilea“; 6. Haifa. — 1. via Belgrad; 7. Haifa. — 3. via Belgrad; 8. Haifa. Luftpost: Mi., Fr. 7.00; 9.50 Wien; 1)0״ Sbd. Lydda (Linie Warschau—Lydda über Athen). — Di., Do., Sbd. 7.00; 8.15 Halle/Leipzig; 9.50 Wien; Mi., Fr., Stg. Lydda (Linie Amsterdam—Bandoeng über Athen). U. S. A. (Bhf. Friedrichstr. 15.44): 31. via Cherbourg mit ״Queen Mary“; 6. New York. — 1. via Cherbourg mit ״Columbüs“; 9. New York. — 2. via Cherbourg mit ״Deutschland“; 10. New York. Südamerika: 3. (Bhf. Charlottenbg. 0.08) via Boulogne mit ״HighL Monarch“; 20. Rio; 24. Buenos Aires. Luftpost (auch nach Mittelamerika und Westindien)! ML Postschl. 21.00; Do. 5.00 Frankfurt a. M.; Sbd. Rio; Stg. Buenos Aires (Deutsche Luitp.). — Sbd. Postschi. 12.15; Dl Rio; Mi. Buenos Aires (nicht nach Bolivien und Kuba) (Fr*. Luftp.). Südafrika: 2. (Bhf. Friedrichstr. 13.58) via Southampton mit ״Windsor C“; 17. Kapstadt. Luftpost: Mi. und Sbd. 7.00; 8.50 Wien; an Kapstadt nach 6 Tagen (Linie London—Kapstadt über Athen). Australien: 2. (Anh. Bhf. 9.20) via Marseille mit ״Narkunda“; 3. 7. Melbourne; 3. 7. Sydney. Luftpost: Di. und Sbd. 7.00; 8.15 Halle/Leiptig; 9.50 Wien; Do. und DL Sydney; Fr. und Mi. Melbourne (nach ca. 1 t/a Wochen) (Linie Amsterdam—Bandoeng über Athen). BOClUim ־■• ״®יי•ffn•• JÜDISCHE GASTSTÄTTE Düppelstr. la, Haltestelle Ferdinnndatr. / Tel. 61 287 Restauration: Biere, Weine, Liköre, Kaffee, gepflegte Küche Uebemachtungen Preisausschreiben. Die Julius-Höxter-Stifturig« Frankfurt am Main, erläßt in der Jüdischen Schulzeitung ein Preisausschreiben über das Thema ״Die jüdische Schule in dieser Zeit“. Einsendungen in der üblichen Form an den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses Dr. Siegfried Braun, Köln-Sülz, Unkeler Str. 17. Todesfall, ln Wien starb im Alter von 86 Jahren Jose! Perlberger! einer der ältesten Zionisten Wiens. Ein streng orthodoxer Jude, war der Verstorbene auch ein aktiver Zionist, der sich insbesondere der Pflege der hebräischen Sprache in Wien widmete. Berichtigungen. In der in Nr. 37 erschienene® Besprechung des Tel Aviver Vortragsabends von Abraham Morewski blieb versehentlich der Schlußsatz fort, den wir hiermit nachtragen: ״Es spricht für Morewskis starke künstlerische Persönlichkeit, daß — trotz einer fühlbaren Indisposition — die Zuhörer von einem Monolog aus dem ״Dybbuk“ und der Rezitation eines Jesaja-Kapitels überaus beeindruckt wurden.“ — In Nr. 40 wurde irrtümlicherweise Prof. Eli Heckschers Name in Zusammenhang mit der Eröffnung de« Kongresses des Skandinavischen Jüdischen Jtigendbundes erwähnt; es sei hiermit richtiggestellt, daß nicht er, sondern der erste Vorsitzende der Stockholmer Gemeinde, Gunnar 0 s e p 11 s o n, sprechen wird. — Die Unterschrift z.u_ dem ild auf Seite 9 aer vorigen Nummer rechts oben muß richtig lauten; Landschaft bei Larnaca (Cypern). M־N0RN־B־gttg/P0RTH TB STETTIN CafiHaimann Stuttgart, Eck« Schleiu. S«t<U*atr. 11 Kaffee Eigen« Konditor•( 1 IhrPhoto-Rsisebegloltar Leica^rContax Ehrenfeld Kaff•• - W*lft• -׳ Kolonialwaren unverändert In Prall und Qualität «Filialen In Frankfurta.M. Gr. lo<jk«nh«im»r Str. 33 *׳׳ Oftdtrwtg 43 AII«rh*Hig«mtrafV« 39 s Wal!»traft« 14 Schahwareo Berthold Wolf! SohwerMefleratreBe 14/1■ Niidtkir! Anzeigen-An nahm« in STETTIN: Erich Sllbermann, Fried rieh-Karl-Str. 3 STUTTGART MAGDEBURG FRANKFURTaM M. BLUMENREICH Möbel- und Waran Kaufhau• Gegart bar und auf Teilzahlung OroB• Wollwabcratraa• M/30 ERLE S.S: Nürnberj-N, Johanniatraße 9/11 Herde n. Oefen

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