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Jüdische Rundschau · 1938-05-20 · Heft 40 (20.5.1938) · page 14

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 40 (20.5.1938)
Date
1938-05-20
Page
– (sequence 14)
Language
German
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4ו י*’-? JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 40, 20. V. 193S Konzerte Das Auftreten konzertierender Schüler in größeren Aufführungen hat einen nicht zu unterschätzenden erzieherischen Wert, ,Mit einer solchen Herausstellung der Musikstudierenden schnitt die Jüdische Private Musikschule Hol- 1 ä n d e ף gut ah und verriet durchwegs geschickte Führung. Alfred Neumark (Klasse: Schönberger), den wir aus der vorjährigen Schüleraufführung noch in guter Erinnerung haben, dürfte bei seiner Musikalitat noch erhebliche Fortschritte machen. Ein ebenso talentierter Schüler ist Erwin Ra dt (flöte, Klasse: L i c h t c n s t e i n) mit technisch guten Anlagen; ausgesprochen befähigt Ursula Ucko (Klasse: Rose), die das poesiereiche Mcndclssohnsehe Klavierkonzert in G-tnel! mit Verve und Sinn für das Pianistische anpackte. Schäumender Most, der der bedachtsamen Lenkung besonders bedarf. Wie immer gab es bei der Ahschiedssymphonic von Haydn für das unvorbereitete Publikum die erheiternde (Jeherraschting, wobei diesmal die beiden Violinsolisten Eduard Rathaus und Toni P r i \v i n im verklingenden Duo auf dem Podium verblieben. Unter Leitung des um seiner ״klassisehen״ Werkwicdergabe geschätzten Dirigenten Generalmusikdirekter Julius Pricver (Prüwer) erstand das Concerto grosso in l)-moll. Der erfolgreiche Abend wurde mitbestimmt durch die Mitwirkung der beiden Dirigenten Werner Fabian und Erich Marcus e. Milly und Tilly Bendix sind Zöglinge der leichtgeschiirzten Muse. Tilly bläst ein schönes Saxophon, spielt Klavier, jazzt, macht auch Musik zu den Versen, die Milly erfindet, der wiederum Zauberkünstler, Philosoph, Chansonsänger ist, einen echten russischen Trepak auf der Guitarre scliliigt, Laute zu feierlichen Pavanen, bewegteren Gaillardcn spielt, oder mit Daten aus der Musikhistorie um sich wirft, daß selbst der Faclimami sich wundert. Kurzum, zwei fiebenswürdige Künstler, die ein Publikum unterhalten können. Erna F c n c 11 c 1 assistierte am Klavier. Opern- und Operettenensemble. Das in der Programmwähl frisch /!!packende Konzert des von Susanne H oll ander 7usammengesto!!tcn Opemstmlios gab mit seinen Darbietungen Erfreuliches. Suvinm׳ Holländer oblag die Gesanitleitung des Abends, sie nahm hierbei wahr, ihre hübsche Stimme in Terzetten vorteilhaft zur (ieltung zu bringen. Der Tenor Fritz Engel fiel durch die l 'nt erbraiichtheit seiner Mittel auf, seiner Tiefe ließe sich Volumen abgewinnen. Auch die Sopranistin Kate M e!1 d e I s o h 11 wartet mit stimmlichen Qualitäten auf, sie neigt indes /tut! Forcieren und tunlichen Schärfen, Mangcl, die sie zu beseitigen hätte. Mehr im Technischen als im Stimmlichem liegen die Vorzüge Helga Flügels, Vorzüge, denen nicht oft genug begegnet werden kann, wie gute Textbehandhmg, leichte Tongebung. Bei Hermann S a 1 o m o n s k i sind erfreulicherweise durchwegs Ansätze zu einer guten allgemein grsanglichen Fntwicklung fest/ustel'en. — Das Konzert schloß mit der szenisch dargestellten Aufführung eines I inakters von Ofteiibach, von Edgar I. i ß n e r gestellt, der spieleifrig als Piccolo mit lustigen Einfällen das Publikum zu unterhalten wußte. Seme Partnerin Ilse Marcusc bemühte sich um die Rolle der Suz.on. Der Dritte im Bunde, Werner Simon, ein brauchbarer, versierter Opernsänger, der des Guten nur manchmal zuviel tut und mit seiner pastosen Stimme allzu draufgängerisch umgeht. Im ״RigolcttrV'-Quartett wirkte noch Elias S c 11 w e i d mit. Musikalische Leitung und Bcgleitung am Klavier teilten sich Werner Fabian und Erich Marcusc. Dr. Jakob Schönberg Lieder-Abend Stolbcrg-Lanzmann. Das erste Auftreten des Baritons Julius Stolberg und des Tenors Salomon Lanzmann auf einem künstlerischen Abend der BZV. hinterließ günstige Eindrücke. Beide Künstler bewiesen Ge- Schmack und Gestaltungskraft und gefielen vor allem durch prächtiges Stimmaterial. Das Programm umfaßte Lieder in nebräischer, jiddischer, russischer und italienischer Sprache und ließ den Wunsch aufkommen, beide größeren kirnstkrischen Aufgaben gegenüberzusehen. H. L. Krankenhausbehandlung von Juden in Berlin. Der Ober- Bürgermeister von Berlin hat einen Runderlaß hetr. Krankenanstalts Versorgung der Juden in Berlin voroff entlieht. Danach ist die krankenanstalts mäßige Versorgung der Juden (Hilfsbedürftige, Kassenkranke, Selbstzahler) in erster Linie den in Berlin vorhandenen jüdischen Krankenhä usern, Kliniken, Hospitälern und Heilanstalten zu überlassen. Die Krankenanstalten und der Bettennaclnvcis werden ermächtigt, Erkrankte, die auf genommen werden sollen oder wollen, nach ihrer Rasse/ugehörigkeit zu befrag’!!, nötigenfalls Ermittlungen anznstellen. Die städtischen Krankenanstalten werden ermächtigt, jüdische Kranke im allgemeinen an jüdische A n s 1 a 11 e n zu verweisen; jüdische Kranke sind jedoch dam! immer auf/unelm!eu. wenn die Abu fisurig eine schwere unmittelbare Gefahr fiir das Leben oder die Gesundheit des Kranken bedeuten würde. Im übrigen sind die Julien nur dann ab/mveisen, wenn die abweisende Ansfalt heim Betfeimachweis festgestellt hat, daß Betten in jüdisrhen Anstalten oder in anderen geeigneten und aufnahtnebereiten Anstalten frei sind. Die städtischen Krankenanstalten werden ermächtigt, Juden, die zunächst als unabweisbar aufgenommen worden sind oder von denen hei ihrer Aufnahme nicht bekannt war, daß es sich um Juden handelte, dann zu verlegen, wenn das nach schriftlichem ärztlichen Befunde ohne Gefährdung des Kranken möglich ist. Die Transportkosten einer solchen Verlegung gehen zu Lasten des Kostenträgers; die Aufnalmicverhandltingen sind ab sofort mit einem entsprechenden handschriftlichen Zusatz zu ergänzen. Attsnahmen von der Kostenerstattungspflicht kann der Oberbürgermcister (I lauptgcsumlheitsamt) genehmigen. Der städtische B e 11 e n 11 a c Inv e i s wird angewiesen, fiir Juden möglichst nur Betten in jüdischen Krankenhäusern, Kliniken, Hospitälern und Heilanstalten zu vermitteln. Sind Retten in jüdischen Anstalten nicht frei, können sie auch in anderen geeigneten Anstallen vermittelt werden. Die Wohlfahrts- und J ti - gendämter werden ermächtigt, Krankenanstaltsrechnungen über die Behandlung von hilfsbedürftigen Juden• in jüdischen oder anderen Krankenhäusern, Kliniken, Hospitälern oder Irrenanstalten zu begleichen, auch wenn cs sich nicht um sog. unabweisbare Fälle handelt, vorausgesetzt, daß Krankenanstaltsbehandhmg überhaupt notwendig war. Es sind höchstens die Sätze des städtischen Kurkostentarifs (ohne Anwendung von Erinäßigungsbestimimingen), keinesfalls aber mehr, als die R.V.H.O.-Kassen zahlen, zu vergüten; bei infektionskranken jüdischen Kindern ist höchstens ein Tagessatz von 5.20 RM. zu vergüten. Krankentransporte für hilfsbedürftige Juden sind auch weiterhin nach der jetzigen Regelung durch das Rettungsamt auszufiihren. — Zur Durchführung der ärztlichen Betreuung und Krankenamtaltsversorgung der Juden ist ferner noch folgendes bestimmt worden; 1. Die Wohlfahrts- und Jugenuäntter stellen möglichst bald, jedoch ohne Verursachung Besonderer Kosten fest, welche laufend Unterstützte Juden sind, und vermerken auf den Aktenstücken (oben rechts) der als Juden Ermittelten dies durch ein ״J“ mit Blaustift. Bei nichtlaufend unterstützten hilfsbedürftigen Personen ist diese Feststellung bei der nächsten Antragstellung zu treffen. 2. Für die ärztliche Betreuung und Krankenanstaltsversorgung der Juden werden folgende besondere Vordrucke hergesteift: a) Krankrnschein fiir laufend hauptunterstützte Juden und deren Zuschlagscmpfänger in gc’her Farbe; b) Krankenschein für nichtlaufend unterstützte Juden in roter Farbe mit gelbem Querbalken; c) Krankenüberweisungsschein für laufend hauptunter- Neue Ausstellung im Klubheim Die neue Ausstellung des Sekretariats für bildende Kunst steht im Zeichen der Farbe. Emme Frankenberg (Berlin) und Richard Liebermann (Konstanz) bc- Vorzügen lebhafte, frische Farben irn Gemälde; Franz Hecht (München) und Annemarie Zweigenhaft (Berlin) geben ihr Bestes in Aquarellen, Die Graphik bei Franz Hecht (München) und Annemarie Zweigenhalt (Berlin) geben ihr Bestes in Aquarellen. Die Graphik bei Franz Hecht spricht vielkticht durch die Wahl der Motive diesmal weniger zeitnah. Margarethe Garthe (Stuttgart), eine noch junge Bildhauerin, zeigt in Porträtköpfen, daß sie etwas kann; daneben aber steht noch viel Ungleichmäßiges. Eine Hinneigung zum klassischen Vorbild in mehreren Proben, ein Torso in der Lebendigkeit des frischen Entwurfs, scheinen Weiterführendes zu versprechen. Emme Frankenb e r g s Porträts und Stilleben bestätigen die Be- Abr.w8ahunK ditscr ausgczeichneten Malerin. Das Hauptinteresse verdienen ihre Porträts. Das schönste vielleicht ist ein Damenbildnis mit feinem, intelligentem Oval des Gesichts, scharf konturiert Haar und Augenbrauen, der Hintergrund ist kultiviert gestuft in Violett und Blau. Sehr dekorativ und gut gemalt ist ein .,Mädchenakt in der Sonne“. Eine gute Arbeit ist auch das Porträt des Bildhauers Walter Cohn. Neben Emme Frankenberg interessiert als Porträtist Richard Liebermann. Seine Gemäjde sind frisch in der Farbe und betonen doch fast ebenso stark das zeichnerische Element. 1932 porträtierte er Max Liebcrinann. Der etwas geneigte Alterskopf zeigt die ungebeugte geistige Energie und ist weit entfernt davon, die Schwelle des Greiscnalters auch nur ahnet! zu lassen. Die Malerei, unterstützt von zeichtierischer Sicherheit, ist voller Behutsamkeit, und so entstand ein vortreffliches Porträt. Das Porträt eines kleinen Mädchens unter rosa Blütenbäumen ist sehr anmutig. Ueberhaupt ist die Einfühlungsgabe und die malerische Leiden- Richard Liebermann: Porträt Max Liebermanns .Foto; Schaft bei Liebermann sehr groß, ein Stilleben in kräftigen Farben und gedrungenen Formen zeugt ebenso davon wie die farbige Gestalt einer Bäuerin. Franz Hecht begann seinen weg um die Jahrhundertwende. Künstlerisch kain er zuerst unter den Einfluß der Expressionisten und Kubisten und aus der expressionistischen *Zeit her stammt auch die gezeigte Graphik: Holzstiche und Holzschnitte, sorgfältig ausgeführt, alle phantastisch-märchenlraft gesehen, aber seine schönen Aquarelle sagen uns heute bedeutend mehr. Seine Aquarelle von südlicher Landschaft, die hellblauen Wasser und gelben Dächer der Insel Rab, die üppigen Gärten von Ravello, eine stille grüne Hügellandschaft, malerische Einsamkeit antiker Ruinen zeigen, daß der Süden seine Kunst geformt hat zur wahrhaftigen Linienschrift der Schönheit und Reife südlicher Landschaft. Annemarie Zweigenhaft zeigt neben zwei Gemälden hauptsächlich Aquarelle. Während die Gemälde unfrei wirken, überraschen die Aquarelle durch farbige Qualitäten und Freiheit der Linien und der Auffassung. Die Alpen, Gärten bei Juan les Pins, eine Straße in Florenz, der Park in Schönbrunn sind mit zartem Pinsel und Sinn für das Charak» teristische der Landschaft, sei es im Luftton oder im Stirnmungswert, in der Schwere der Bergwelt oder der Leichtigkeit des Südens, gut wiedergegeben. Hanna Schlesinger (Ruth Morold) Links: ti. Frankenberg: Porträt des Bildhauers Cohn. — Rechts: Margarete Garthe: Der Schriftsteller Jakob Picard. Foto•: H. Sonncnfeld stützte Juden und deren Zuschlagsempfänger in gelber Farbe; d) Krankenübcnvcisungsscheiri für nkhtlaufcnd unterstützte Juden in roter Farbe mit gelbem Querbalken; e) Bescheinigung der Notwendigkeit der stationären Behandlung für Juden in gelber Farbe; f) Krankenhauseinweisungsschein für Juden in gelber Farbe. _ Zur Foto-Ausstellung der T'munah In den Umgängen des Kulturbund-Theaters ist diesmal die Ausstellung der T’munah zu sehen. Die T’munah ist die Photogruppe der Berliner Zionistischen Vereinigung, in der sich Berufs- und Amateur-Photographen zusammengefimden haben, ln der Ausstellung ״Vom alten zum neuen Leben“ will die T’munah einen lleberbliek über die Wandlung des jiidisehen Menschen geben. Im Parterre fallen die stark beeindruckenden Aufnahmen von Dr. Roman Wischniak aus Polen und Karpatho-Rußland auf. Man sieht die Welt der Chassidim, jüdische Bauern, Dorfjuden, Menschen im Glieder, in der Jeschiwa und heim Studium der Lehre. Vom Aufbau in Erez Israel, von der Arbeit auf dem Lande und in der Industrie, von der Erziehung der Jugend ,künden ausgczeichriete Bilder von Liselotte Orschebina, Tel Aviv. Es fallen die Darstellungen orientalischer Juden der vorgenannten Photographin von Else K a m n i t 7 e r, Berlin, und vor allem vom Anthropologischen Institut der Hehräischen Universität Jerusalem auf. Im L Stock hängen zahlreiche Porträts von Juden aus Deutschland. Ein Vergleich der Auffassungen der vcrschiedenen Photographen ist interessant. Im I. Stock ist auch die schon mehrfach erwähnte Bialik-Aufnahme von Dr. Norbert W e i n b a u m, Berlin, zu finden. Sportaufnahmen von Dr. Paul Knoche, Herbert Sonnenfeld und Kurt Strauß, sämtlich Berlin, wie die Kidtaufnahineri des Dr. Walter Großmann, Berlin, zeigen die vielseiligen Arbeitsgebiete der Photogruppe. _ Gottesdienst ־ Nachrichten Schabbat: ברל Sdhsbhat-Aussnanjf 20.57 ז AhWiirrunjr*״! Fr e» FrrtUgabencÜ, SchF Srhabbat-Fn"1hgoH«tditn*L SchH « Srhabhat H»uptjf0tte»dien«t. M Sdhabhatmincha. J r= Juy*ndf?oHe*׳Hrn*L Pt PreHijft. Seht SchrifterltlSruntf. L ״ Lehrvortrag■. OSch An*ch!i«6«Dti Onejf Schabbat. Wa ע־ Worhentag-Aband. Wm Wocbantaj-Morgan Synagogen mit altem Ritus Alte Sfnftg’oire 1 Fr 19.30 / ScJiH 8.30 / M 20.15 / Wm KV) Münchener Straße! Fr 19.30 / SchH 9 / M 20,15 t Wm ל KaleeretreBe! Fr 19.30 / SchH 9 / M 20.15 / Wm 6 30 Rvke.tr•««, Fr 19.30 / S-hH 9 / M 20.15 / Wm 6.30 Sttdo.t. Ahawe* Reimt Fr 19.30 / SchH 9 / M 20.15 / Wm 6.30 Pe«telo״Utr»Be! Fr 19.30 / SchH 9 / M 20.15 / Wm 6.30 Grunewald, Fr 19.30 / SchH 9 / M 20.15 / Wm7 Synagogen mit neuem Ritus 1 Neue SfMjfOjfei Fr 19 Pr Joajws / SchH 10 / M 20.50 Lindenatrafie! Fr 19 Pr SalomtmsWi / SchH 10 / M 20.30 / Wa 19.30 / Wm 7.30 Frfedenatempelt F*19 ־ Pr Hantburjfer / SchH 10 / M 20.30 / W1!9.30 / Wm 7.30 Faaancnatrafie 1 Fr 19 Pr Swar*en*ky / SchH 10 / M?0.30 / Wa 19 30 / Wm 7.30 Latzowatrafie j Fr 19 Pr Uwkowitz / SchH 10 / M 20.30 / Wa 19.30 / Wm7.30 Levetxowstrafie 1 Fr 19 Pr Graf / SchH 10 / M 20.30 / Wa 19.30 / Wm 7*30 Schmarjr^ndorf 1 Fr 19 Pr Go״tz t SchH!0 / M 70,30 Prlnzrcfantenatrafie! Fr 19 Pr Wiener / SchH 10 / M 20.30 / Wa 20.15 / Wm 7JO V ereina-Synagogen Ada» Jehob. H01tmarht.tr. 64: Fr 19.30 / SchH 9 f M 20 / Wa 20.15 / Wm 7 Agudath Achim, Pankow, Mflhlenatr. 77 t Fr 19.30 Pr Ohrenntein / ScbH 9 Ahawath Zion. Sch5nhauser Allee 4t Fr 20 / SchF 7 / SchH 9 / M 19J0 L Levy / Wa 20 / Wm 7 Ahawaa Scholaum und Mojen Dowid, Berlin N, Kleine Auguatatr. 101 Fr 19.30/ SchH 8.30 / Wa 19J0 / Wm 6.30 Beth Zion, Bnmnenatr. 33: Fr 19.45 / SchH 8.30 / J 17.30 OSch Laiidau / M 20 L Landau / Wa 20 / Wm 6.30 Beth Scholaum, Markgraf-Albrecht-Str. 1112־ t Fr 19.30 / SchH 9 Jar. Vereinigung Lichtenberg, Frankfurter Alle« 56: Fr 19.30 / SchH 9 / Wa 19J0 / Wm 7 jQd. Rellglonarerain Neu-Tempelhof, Muiaehlahr. 721 Fr 19J0 / SchH 10 Pr Wreizynaki / M 20.15 L Jöd. ReHgionagem, Chbg.« Schulatr. 7 t Fr 18.30 / SchH 9.30 / J 15J0 JOd. Religioniverein Frledenau-StegHU, Stleratr. 211 Fr 19J0 / SchH V Pr Winter / M 20 10 L Winter / Wm 8 JOd. Religionarerein der uördl.Vororte, Falkentaler Steig 10: Fr 18.30 L Klein/ SchH 10 Sehr Klein Llppmann-Tauaa, Friedenitr. 3: Fr 19J0 / SchH 8.30 / J 15.45 / M 20.10 L / Wa 20.30 / Wm 6.30 Mazmiaeh Jeachaah, Dragoneratr. 34-35: Fr 20.15 / SchF 7 u. 9 / M 19 / Wm 7 Obel Jischok, Ueaenatr. 31 Fr 19.30 / SchH 9 Pr Kiapphois / OSch 16J0 u. 17.30 / M 20 / Wa 19.30 / Wm 7 Sjn, Gesundbrunnen, Prinzenallee 87: Fr 19.30 / SchH 9/ M 20.15 L Alexander/ Wa 19.30 / Wm 7 Syn.PaaaauerStr. 2! Fr 19J0 / SchH 9 Sehr /M 20 L /Wa 20.15 / Wm 7 Synagefenrerain Waifienaa«, Lothringen!tr. 22: Fr 19/SchH 10 Sehr Meyer/OSch Ankündigungen Hebräische Kurse der BZV. Der Anfängerkurs in der Kantstr&ße unter Leitung von Dr. Broser kann keine weiteren Teilnehmer mehr aufnehmen. Es ist geplant, einen!weiten Anfängerkurs in errichten, der jeden Donnerstag von 20—22 Uhr stattfinden soll. Sonnabend, 19—20.30 Uhr, Tcnarhktirs, Kantstr. 54 (Ltg. Ben Ascher). Meldungen an die KuHurahteilung der BZV., W15, Meinckcstr. 10; Tel. 91 90 31 (App. 75 und 79). Hebräischer Intensivkurs der BZV. Täglich 15.30 Uhr, Kantatr. 54. Es werden unterrichtet: Sprache. Literatur, Gegenwartskunde, Palästinakunde, hehr. Stenographie. Lehrer: E)r. S. Kaleko, Dr. E. Hurwie!, Dr. Josef Heller, D. Ben Ascher, J. Jakobsohn. Gebühr monatlieh 20 RM. — Abendintcnsivkurs für Berufstätige: Täglich 20 bis 22 Uhr, Kantstr. 54. Beginn 18. Mai. Lehrer: S. Kaldlco, S. Lomas. Dr. E. Hurwicz, D. Ben Ascher. Gebühr monatlich 8 R.M. An dem Kurs können Schüler mit geringeren Vorkenntnissen teilnehmen. Anmeldungen bei der Kultunhtcihmg der BZV., W15, Meinckcstr. 10 (Tel. 91 90 31, App. 75 und 79). Singegemeinschaft der BZV. Unter Leitung von Julius Goldberg (bisher Köln) soll eine Singegemcinsrhaft der BZV. gebildet werden. Speziell soll das neue hebräische und palästinensische Lied gepflegt werden. Die Singegemcinsrhaft wird narb ausreichender Vorbereitung als Chor hei Veranstaltungen der BZV. mitwirken. Stimmbogabte Damen und Herren werden gebeten, sich bei der BZV., Kulturabteikmg. W15, Meinckcstr. 10, schriftlich zu melden. Es wird ihnen dann die Einlaäung zur ersten Probe zagest eil: werden. Fraucn-Arbeitsgemeinschaft fiir Palästina. Am 24. Mai fällt der Wixo- Nachmittag aus. Nächster Wizo-Narhrnittag am 31. Mai. Photogruppe T’munah. 24. Mai. 20.15 Uhr, Kantstr. 54, Dr. Kurt Löwin: ,.Zionistische Arb,eit an der Erneuerung des jüdischen Mensrhentvps‘'; Fritz Eschen und Hans S. Lcwy: ״Lebendiges Sehen als Grundlage guten Photographierens“. Hebräische Lehranstalt der jiid. Gemeinde. Unterricht in den Anfängerklas-rn: Gr. Hamburger Straße 27: Montag und Mittwoch, 20.30 Uhr (Lehrer: Wolff): ICIopstorkstr. 58: Dienstag und Donnerstag, 20.30 Uhr (Lehrer: Nei.■:!, Neuaufnahmen bei genügenden Vorkenntaisseu. In den Klassen für Mittlere, Fortgeschritten« und Weitfortgeschrittene sind elxmfalls Neuaufnahmen möglich. Sonderkurse für Lehrer und für arabische Sprache. ־Anmeldungen in den Spredistunden und tel. 93 14 90. ״Idl mit’n Fidp* läuft in Paris unter dem Titel ״Vagabondes musicales“ vor ausverkauftem Haus seit drei Monaten und ist dort verlängert worden. Der Jüdische Kulttrrbmid hat sich ebenfalls veranlaßt gesehen, den Film auf seinem Spielplan zu verlängern und wird ihn ab 28. Mai wieeier irn Kulturbundsaal, Kommandanten- Straße 58/59, herausbringen, so daß die letzten Vorstellungen im Jüdischen Iirüdcrvcrcinshatis nur bis einschließlich 25. Mai stattfinden. Schülerkonzert von Else Cohn - Prausnitz unter Mitwirkung des Pianisten Gustav Sabel am 24. Mai. 20 Uhr, Marlmrgcr Str. 5. Gelöste Karten behalten Gültigkeit. (Bestellungen: 25 33 08.) Lieder zeitgenössischer Komponisten singt Paula Gullmann in einem Konzert der Kiinstlcrhilie im Kluhhcim des Jüdischen Frauenbundes, Marbtirger Str. 5. am 23. Mai, 20.15 Uhr. Gustav Sähe! begleitet und spielt eine Klaviersonate von Milhaud. Für den 17. März gelöste Karten behalten Gültigkeit. Bekanntmachung Folgende Mitgliedskarten werden hiermit für ungültig erklärt, da die Betreffenden nicht mehr Mitglieder der BZV sind: Nr. 7 650. Arnold Bayer, Berlin N 54, Schönhauser Allee 177. Nr. 10 505. Harriet Bloch, Berlin NW 21, Alt-Moabit 85 b. Nr. 12 868. Moses Burg, Berlin N 54, Zehdenicker Str. 2425־. Nr. 9 310. Karl Ehrlich, Brandenburg a. H., Karl-Reichstein- Straße 39. Nr. 9 055. Salomon Gochmann, Berlin N 54, Dragonerstr. 17. Nr. 10 255. Chaskcl Goldstein. Berlin N 54, Alte Schönhauser Straße 10, bei Müller. Nr. 12 380. Hildegard Grollmann, Berlin O 27, Brauner Weg 96. Berliner Zionistische Vereinigung Der Hauptvorstand

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