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Jüdische Rundschau · 1938-05-10 · Heft 37 (10.5.1938) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 37 (10.5.1938)
Date
1938-05-10
Page
– (sequence 1)
Language
German
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H 5.1S38 Nr. 37 ׳ Jahrgang 43 Preis 25 Rpf. JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion, Verlag «ad A cxelgenverwaltnnf t BerlinW15, Melnekestr. 10 Fernruf 1 919031, Telagremm -Adr•»•• 1 Orghtp. — In Fällen höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Nachlieferung oder Erstattung etwa schon gezahlter Berugsgebühren. Berugsprei* einschließlich Bestellgeld ja Monat RM 2,—, je Viertel* j*hr RM 5,75; bei Abholung RM 1,88 bzw. RM 5*39 (einschließlich Postzeitung*־ gebühr von 10,72 Rpf fe Monat). — Postscheck ־ Konten der Vertriebs - Abteilung für Groß-Berlin: Berlin 71573» für das übrige Reich: Berlin 17392 Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die BERLIN ט׳ אייר תרצ״ח DIENSTAG, 10. MAI 1938 Schaffung einer Öffentlich - rechtlich gesicherten Erscheint jeden Dienstag and Freitag. Gültig ist die Anzelgenprelsllste Nr. 5 vom!.April!936. Die zwöifgespaltene mm-Zeile 20 Rpf, für Familien״ Nachrichten 15 Rpf. Keine Gewähr für Aufnahme von Anreigen in bestimmten Ausgaben oder an bestimmten Plätzen. Einzelanzeigen nur gegen Vorauszahlung auf Postscheck * Konto Berlin 71618 oder bar Montag bis Freilag 9 — 18 Uhr. Annahmeschluß für die Dienstag * Ausgabe: Montag 10 Uhr, fiir dic#Frei*ag ״ Ausgabe: Mittwoch 15 Uhr. FamUIan •Anzeigen am Tag vor Erscheinen 16 Uhr Heimstätte in Palästina. (Baseler Programm) Arbeiter-Zertifikate zugeieilt 0 Jerusalem, 4. Mai. (Palcor.) Der High Commissio- Wer, Sir Harold MacMichael, machte heute von der ihm gemäß der Regierungserklärung im März zustehenden Vollmacht Gebrauch und billigte die Verteilung von 1000 Arbeiter-Zertifikaten für die laufenden sechs Monate. Diese Zertifikate werden wie folgt verteilt: 400 für landwirtschaftliche Arbeiter. 250 für Einwanderer, die für spezifische Arbeiten namhaft gemacht werden sollen. 180 für die Registrierung von Arbeitern, die in den vergangenen zwei Jahren vorübergehend nach Palästina gebracht wurden, und 170 zur Registrierung von ״illegalen“ Einwanderern, denen dadurch die Möglichkeit gegeben wird, ihre Familien nachfolgcn zu lassen. Memorandum für die Mandats-Kommission Das Jahresmeniorandum der Jewish Agency an die Ständige Mandatskommission wurde dem High Commissioner, Sir Harold MacMichael, übergehen. Das Memorandum wurde von einem von Dr. W e i 7. r11 a 11 11 unter- Palästinadiskussion in London In einer Veranstaltung der ״Ovcrseas League“ in London wurde das Palästina-Problem erörtert. Den Vorsitz führte Col. S. F. Ncwcoinbc. Die arabische Sache wurde durch Musa Husseini, einen Vetter des früheren Jerusalemer Mufti, vertreten, der bereits früher an derartigen Diskussioneu teilnahm (/. B. im vergangenen Jahre an einer Ausspräche in Oxford; s. ״J. R. vom 17. 12. 37) und die Politik der Balfour-Deklaration als einen Versuch bezeichncte, der Bevölkerung ein fremdes Volk anfzuzwingen. Die Araber wollten das einfache Recht eines Volkes in seinem eigenen Lande. Man sage, die Juden brächten Wohlstand nach Palästina, aber die politische Freiheit könne nicht gegen wirtschaftliehe Vorteile ausgetauscht werden. Husseini wies auf das Anwachsen der jüdischen Bevölkerung hin und sagte, daß sie 1056 die Zahl der Araber erreicht haben werde. Die Araber würden aber nicht warten, bis die Juden die Mehrheit haben und das Land jüdisch geworden sei. fOie Teiiungspolitik führe nicht zum Frieden, sondern zu ständigem Streit. Die Errichtung eines jüdischen Staates würde zu einem!:iiiströnien der Juden führen, so daß dieser Staat, der sie nicht alle aufnehmen könnte, gezwungen wäre, auf Kosten der arabischen Nachbarstaaten Expansionspolitik zu treiben. ״Jeder jüdische Staat in Palästina“, sagte Husseini, ״von weicher Größe er auch sei, würde gefährlich für die Araber sein. Fr wäre wirtschaftlich und politisch ihren Interessen und Bestrebungen gefährlich. Ein jüdischer Staat würde einen Keil zwischen zwei Teile der arabischen Welt treiben, und die Araber würden dies nicht dulden.“ Der einzige Ausweg sei die Schaffung einer Reg i c r u n g, d i e luden und Araber repr ä sentiert und allen Bürgern gleiche Rechte gibt. Die Araber verlangten nicht die Vertreibung der Juden, die im Lande seien, aber sie wünschten keinen neuen Zuwach s. Der jüdische Standpunkt wurde von Israel Cohen verfochten, der auf die Leistungen der Juden in Palästina hinwies, von denen die Araber profitiert haben, so daß es eine ständige arabische Einwanderung nach Palästina gegeben habe, die durch die von den Juden geschaffenen atisgc/eichneten Bedingungen angezogen worden sei. Die Araber hätten sich über nichts zu beklagen, wenn sie ihre jetzige Lage unter der britischen Verwaltung mit ihrer Lage unter den Türken und Jahrhunderte früher verglichen. Die Unruhen der letzten Jahre seien keine nationale Bewegung. Wenn sie dies wären, so würden sie nicht auf Banden beschränkt sein, die aus Syrien Iterübcrkommen. Es sei eine künstliche Bewegung, die den Arabern von einer interessierten Partei aufgedrängt worden sei, und diese Partei schließe den Mufti in Beirut ein, der zum Aufruhr schüre und Terroristenbanden organisiere, lieber die Teilung ließe sich noch nicht sprechen, solange kein endgültiger Plan bestelle. Cohen schloß damit, daß die Juden eine gerechte Sache vertreten, daß sie Segen nach Palästina bringen und ihre Bemühungen fortset/.en werden. Englands Interesse in Palästina Im Aprilheft der ״Dublin Review“ veröffentlicht Douglas V. Duff, ein früherer Beamter der Polizei in Palästina, einen Aufsatz mit dem Titel ״Terror in Outremer“. Er befaßt sich ausführlich mit der strategischen Bedeutung Palästinas und meint, die Politik der Militärherrschaft sei zwar hart, aber logisch. ״Unser Recht in Palästina ist das undiskutierbarc Recht des Eroberers.... Diejenigen, die gegen den Eroberer sich atiflclmen, müssen damit rechnen, dali sie seine Faust fühlen — denn der Eroberer wird nur so lange bleiben können, wie er der Herr ist.“ Duff findet es mir bedauerlich, daß die Militiirgcwalt nicht schon vor 10 Jahren angewandt worden sei. Damals hätte es kein Blutvergießen und keine Unruhen gegeben. Statt dessen habe England die Palästinenser von Freiheit und Unabhängigkeit träumen lassen. Die strengen Urteile der Militärgerichte hält Duff zwar für gerecht, aber für zu spät: wenn England mit der starken Hand hätte reglereu wollen, so hätte es dies von Anfang an tun müssen. In diesem Zusammenhang sagt Duff: ״Palästina ist Jahre hindurch schlecht regiert worden; wessen Schuld das ist, ist schwierig zu ergründen. Sicher waren das Personal der Palästinaregierung und die Personen, die diese Regierung überzeichneten Schreiben begleitet, dis auf die hauptsächlichen politischen Punkte in den Verhandlungen der Jewish Agency mit der Regierung im Jahre 1037 Bezug nimmt. Palcor erfährt, daß die Frage jüdischer Einwanderung nach Palästina einen Hauptteil in Dr. Wcizmauns Schreiben darstellt. Einwanderer-Landung; in Tel Aviv Die Regierung erteilte ihre Genehmigung zur Landung von Einwanderern im Hafen von Tel Aviv. Bis jetzt war es nur Touristen und zurückkehrenden Landcsbewoh-!lern gestattet, im Tel Avivcr Hafen zu landen. Die Einkünfte der Regierung aus dem Tel Avivcr Hafen stellten sich im Jahre 1037 auf eine halbe Million Pfund. Dies ist fast die gleiche Summe wie diejenige, die für die Errichtung des Hafens durch die Juden gezahlt wurde. Die Hafenbehörden haben die Absicht, sowohl in Palästina wie in anderen Ländern weitere Summen flüssig zu machen, die zur Erweiterung des Hafens verwendet werden sollen. wachten, nicht so gut, wie es der englischen Tradition in Kolonialdingen entspricht.“ Aber es sei doch fraglich, ob innerhalb des Mandatssystems selbst die beste Verwaltung etwas erreicht hätte. ״Der jüdische Traum von einem freien jüdischen Land“, so heißt es an anderer Stelle, ״ist schon zerstoben. Es kann niemals bestehen. Warum? Weil cs abhängig sein würde, wenigstens für die ersten 10 oder 20 Jahre, vom guten Willen der arabischen Nachbarstaaten, und dieser gute Wille ist für immer verlorengegangen durch die Handlungsweise Eng- Lands.“ Mindestens drei Generationen werden vergehen müssen, bis der Groll, der sich in dieser Zeit angesammelt hat, verschwinden wird. Einmal, als sich Weizmann und Feisal 1910 trafen, bestand eine Friedenschance zwischen Arabern und Juden.!Man hat sie vorübergehen lassen, und sie kann niemals wiederkommen. Duff gelangt zu dem Schluß, daß jetzt alle Befriedungsmaßnahmen zwecklos seien. Man werde kein glückliches Palästina mehr schaffen. ״England hat jeden Gedanken aufgegeben, jemals ein glückliches Volk in Palästina zu schaffen oder erfolgreich das Mandat auszuführen. Es ist entschlossen, sich zurückzuziehen, und nur seine strategischen und imperialen Interessen halten es dort noch.“ Aegypten für schnelle Lösung Der ägyptische Ministerpräsident M o h a mm e d M a h m 11 d P a s c h a beantwortete eine Denkschrift des Rektors der AI Azhar-Univcrsität in Kairo, in der dieser ein Eingreifen in den Palästina-Konflikt zum Schutze der Araber verlangt hatte. In seiner Antwort erklärt der Ministerpräsident: ״Die ägyptische Regierung wird nicht verfehlen, nachdrücklichst zu fordern, daß das Palästina-Prohlem schnell durch eine L ö s u n g geregelt wird, die zum Frieden in Palästina führt und bei allen Orientalen, vornehmlich den Aegyptern, wieder das Vertrauen zur englischen Justiz herstellt. Die ägyptische Regierung wird keine Gelegenheit vorübergehen lassen, zur Lösung des Palästina- Problems nach besten Kräften beantragen.“ Der Minister- Präsident kündigte ferner die Absicht der ägyptischen Regierung an, in dieser Angelegenheit bei der englischen Regierung zu intervenieren. Einwanderungsgesetz In Brasilien Wie aus Rio de Janeiro mitgeteilt wird, hat die brasilianisclie Regierung ein Einwanderungsgesetz erlassen, das die Einreise von Krüppeln, Blinden, Tauhstummen, Kranken und zweifelhaften Elementen verbietet. Ein- Wanderer unter 18 Jahren sowie solche, die das sechzigste Lebensjahr überschritten haben, müssen nachwcisen, daß für ihren Lebensunterhalt gesorgt ist, bevor sic die Einreiseerlatibnis erhalten. Lästige Ausländer, die einmal ausgewiesen wurden, dürfen nicht mehr zurückkehren. Mit der Durchführung und der Kontrolle dieses Gesetzes wurde der neugegründete ßundesrat für Einwanderung und Kolonisation betraut, es ist auch eine Revision der E i n w a n d erungsquoten, soweit sie bisher in zweiseifigen Verträgen vorgesellen waren, beabsichtigt. Nach den neuen Bestimmungen müssen Ausländer nach 120 Tagen in Brasilien um Aufenthaltserlaubnis ansüchen. Wie wir hierzu vom Hilfsverein der Juden in Deutschland erfahren, enthalten die bisher über das neue Gesetz vorliegenden Mitteilungen noch keine Hinweise über die!־ragen, die speziell für jüdische Einwanderung von Interesse sind, insbesondere über das Probien: des Vorzeigegei des. Der brasilianische Staatspräsident Var gas veröffentlichte eine Verordnung, durch die den illegalen Ein- Wanderern in Brasilien eine Frist von 120 Tagen gestellt wird, um vor den Einwandcrungsbehörilen zu erscheinen und ihre Emwandenmgspapiere registrieren zu lassen. Diese Ver- Ordnung diirfte Hunderte von illegalen Einwanderern vor der Gefahr der Ausweisung bewahren. Im letzten Stadium Palästina im Wirbel der Entscheidungen RW Jerusalem, im April Jede Spannung und Wendung in der Weltpolitik und in dem Gleichgewichtszustand der Welt wirkt heute in he* sonders starkem Maße auf die Lage der Juden, und demgemäß sind in Zeiten der Wirrnis und Wandlung die Nerven der Juden allenthalben in Erregung. Dies gilt naturlß*h auch für Palästina, und rieben die Sorge um die Zukunft des Volkes tritt liier die Sorge um die weitere Entwicklung des Landes. Audi Palästina i-t ein Teil des großer! Ganzen, das noch auf eine definitive Ordnung nach dem durch den Weltkrieg erzeugten Chaos wartet. Man wird sich hier in steigendem Maß dessen bewußt, daß die Palästinafrage in engem Zusammenhang mit anderen Weltproblemerl steht, lind daher reagiert man stinunungsniäßig sehr stark auch auf Vorgänge, die räumlich entfernt liegen, und verfolgt alle Ereignisse, die von Einfluß auf die Gestaltung des Orients sein können. Das Gefühl, daß wir irn letzten Stadium eines Kapitels der Geschichte Palästinas stehen, ist gewiß geeignet, die Menschen, die sieh mit diesem Land unlöslich verbunden haben, ztitieDt aiif/mvuhlen. Trotz dieser politischen Bewegtheit geht das pulsierende Leben weiter, mit seinen f reuden und Leiden, mit seinen Alltäglichkeiten und Mißerfolgen, mit all dem, was eben überall Menschenleben ausmacht. Der Besucher hat sogar den Eindruck, daß — gemessen an fruheren Epochen — die relative Zahl der ״II!!politische n“ zugenommen hat. Tausende von Menschen gehen Beruf und Arbeit nach, leben in der Familie, genießen ihre Muße (7. B. am herrlichen Strand von Tel Aviv oder in den grünen Gärten der Vor- Stadt und Siedlungen), haben Liebe und Leid nach Menschenart. Die früher manchmal überschätzte Art, alles in Palä* stina als ״politisch“ zu empfinden, ist — obwohl Palästina im Zeichen eines politischen Konflikts ersten Ranges steht — mit dem Menschenzustrom der letzten Jahre etwas zurückgetreten. Und doch i s t tatsächlich fast alles, was Juden hier tun, zugleich etwas Politisches. Indem das Leben tunimmt, sich ausbreitet, sein Recht sucht, ward es zur Politik, bewirkt es Ansprüche und Positionen der Gemeinschaft, Leben, auch wenn es auf kein politisches Ziel gerichtet ist, schafft Expansion, will geschützt und gesichert sein. So entsteht aus dein realen fait accompli die politische Wirkung. Gerade angesichts der manchmal in der Debatte auftauchenden Gedanken über die Festsetzung des Jüdischen Nationalheims kommt einem diese Sachlage zum Bewußtsein. Denn es gibt Stimmen, die bei der Abgrenzung des Nationalheims — mit oder ohne Teilung Palästinas — den gegen wärt! gen Besitz der Juden als maßgebend ansehen. Grob gesprochen: Was die Juden schon haben, das soll der Judenstaat sein. Diese Auffassung wird von judischer Seite schärfstens ahgelehnt, sie widerspricht dem Geiste der Balfour-Deklaration, die doch davon ausging, das Natio nalheim erst 711 schaffen, somit anerkannte, daß cs noch nicht existiert, und dasselbe gilt, wenn auch quantitativ verändert, auch heute noch. Aber trotzdem wäre es unrichtig, nicht zu erkennen, daß der tatsächliche Besitzstand der Juden zumindest als Gerippe des künftigen jüdischen Gemeinwesens ausschlaggebend sein wird. Um so wichtiger ist die Erkenntnis, wie sehr sich dieser Besitzstand in den letzten Jahren vermehrt hat. Vermehrt und verschönt, muß man hinzufugen. immer wieder hat man Gelegenheit, das fest/u.stelleti, Wo früher band und \X11ste war, ist alles grün und lebendig; wer es nicht vor 10 oder 5 Jahren gesehen hat, kann das Ausmaß dieser Verwandlung nicht ermessen. Jede Reise durch das I and verfuhrt dazu, diese Phänomene zu beschreiben, aiif/ii/ahlen; für riet! Leser Wäre es monoton, aber für den, der es gesehen hat, ist es lebendig, blühendes und sprossendes [.eben. Man stellt zum Beispiel in Rechovoth, einem der schönsten jüdischen Dörfer, und überblickt die sanften Hügel, auf denen sich der unübersehbare dunkelgrüne Teppich der neuen Orangenpflanzungen ausbreitet, dazu bebaute Felder mit tätigem Landvolk, eingesäumt von den üppig sprießenden bunten Blumen; nahe im Westen die gelb glänzenden Dünen und das Meer, im Osten fern die Kette der judäischen Berge; so gelb und wüst wie jener von weither schimmernde Dirnensand war einmal der Punkt, wo wir jetzt stehen, jetzt die herrliche Anlage der landwirtschaftlichen und botanischen Versuchsstation und des mit den modernsten wissenschaftlichen Apparaten ausgestatteten Daniel-Sieff-lnstituts für Chemie, dessen Eröffnungsfeier, bei der Prof. Willst,ätter sprach, wir vor 4 Jahren miterlebten. Drüben auf dem Berg gegenüber das vornehme und von aristokratischer Kultur (asUk Ue&vtUUk Bei einer Industriellen-Versammlung in Tel Aviv wurde über die wirtschaftlichen Perspektiven Pal ä s t i n a s ein zuversichtlicher Bericht erstattet. Ein zum Tode verurteilter Araber wurde in Akkn hingerichtet. Das Palästina-Stück ״Das G er i ch t“ wurde im Berliner Kulturbund mit großem Erfolg aufgeführt.

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