Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 36 (6.5.1938)
- Date
- 1938-05-06
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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jüdische Rundschau Nr. 36, 6. MAI 1938 Erste Vorrunde der Makkabi-Meisterschaft Die erste Vorrunde utn die Makkabi-Meislerschaft findet am nächsten Sonntag auf dem Platz Blau-Weiß Hamburg in Lokstedt statt, während die übrigen Vorrunden erst am 15. Mai ausgetragen werden. In Hamburg werden sich sowohl im Fußball wie im Handball Rar Kochba Hamburg!irr Norddeutschland und Makkabi Düsseldorf für Westdeutschland gcgcnüberstchcn. Es ist schwer, den voraussichtlichen Sieger zu nennen. Hamburg hat cs relativ leicht gehabt, sieh für die Vorrunde zu qualifizieren. Seine Handballmannschaft .steht in Norddeutschland ohne Konkurrenz da; im Fußball setzte sich seine Mannschaft in einem Ausscheidungsturnier gegen di״ Makkabivcrcine in Altona und Rostock durch. Dagegen mußte sich der Makkabi Düsseldorf in regelmäßigen Rundenspielen in beiden Spielarten erst als der Vertreter Westdeutschlands erweisen. Da aber die Hamburger I ußballer durch die Fusion des Bar Kochba lind des Blau-Weiß Hamburg sehr gestärkt sind und in ihrer Handballmannschaft in den Brüdern Blalick zwei Stammspieler der Makkabi-Au.swahlmannschaft rnitwirken, sind offene Kämpfe zu erwarten. Das letzte Turnen Veranstaltung In Wuppertal Am nächsten Sonntag treffen sieh in der Turnhalle der Hakoah Wuppertal-Elberfeld (Neuenteich 8*1) die besten Turner des Westdeutschen Makkabibe/irks, Am Vormittag von 11— 13 Uhr werden die Pflichtübungen an samtliehen Geräten geturnt. Am Nnchmittag wird nach dem Aufmarsch der Geschäftsführer des Deutschen Makkabikreises, Siddy O o 1 d s c 11 in i d t, die Teilnehmer begrüßen. Dem Kürturnen, das den Wettkampf entwheidct, folgt dann ein Schauturnen der Westdeutschen Makkabi-Auswahlriege und gymnastische Vorführungen der Vereine. Dieses Turnen hat mehr als lokale Bedeutung. Zur Teilnähme sind die Makkabi-Ttirncr der Vereine Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Köln, M.-Gladbach, Siegburg und Wuppertal gemeldet. Diese Veranstaltung wird nochmals einen Beweis dafür liefern, wie sehr die Bemühungen des Deutschen Makkabikreises um Förderung eines neuzeitlichen Turnens Erfolg gehabt haben. _ Rundblick auf die Sportplätze Makkabi - Boxerfolge In Mainz Bei einem Boxabeml der Hakoah Mainz sah man unter der Leitung von Herrn. Spei er (BK. Frankfurt) zwölf technisch schöne Jugend- und Schülcrkäntnfe, die den Zuschauern nach fairem Verlauf ein vorzügliches Bild von dem Stand des sportlichen Könnens der jungen Makkahim im Bezirk vermittelten. Besonders die kleinen kaum 12 und 13 Jahre alten Jungen der Hakoah Frankfurt imponierten durch ihr Können. Beteiligt waren außer dem Veranstalter, Hakoah Mainz, Bar Kochba und Hakoah Frankfurt, Philanthropin Frankfurt, Schild Mainz und Schild Wiesbaden. Man sab zu Beginn einen schönen Schankanipf zwischen Grünebaum (Hakoah Frankfurt) und Schiller (Rhilanthropin). Gri'mfcld (Hakoah Mainz) gewann gegen Fttld (Schild Mainz), Czerner (Hakoah Frankfurt) fertigte seinen Gegner Frühling (Schild Wiesbaden) ab. Löwi (Hakoah Frankfurt) siegte in einem sehr schönen Schülertreffen gegen Rothschild (I,liilantliropin Frankfurt). Sehr guten Stil und saubere Beinarbeit zeigte Schindel (Hakoah Frankfurt), der Heß (Hakoah Frankfurt) schlagen konnte. Im Sehliiflkainpf traf Neubauer (BK. [׳’rankfurt) auf Wolf (Schilt! Wiesbaden) und gewann hoch nach Punkten. In den weiteren Treffen unterlagen Lilienfeld und Würzhurger (beide Bar Kochba Frankfurt) gegen Kahn (Schild Wiesbaden) und GohLschmidt (Schild Mainz), Snlomon (Hakoah Mainz) gegen Mayer (Schild Mainz) und Frank (BarKocliba Frankfurt) gegen den 14 Pfund schwereren Grau (Schild Mainz). W. Hakoah-KOIn gegen Bar Kochba-Frankfurt 4:0 Die Frankfurter Makkahim leisteten einer Einladung der Kölner Hakoah Folge. Die Gäste mußten die Ueberlegenheit der Kölner Hockey-Mannschaft anerkennen. Hakoah-Kölnl gegen Makkabl-M.GIadbacfiI 4:2 In Köln trafen die beiden Fußball-Mannschaften zum Rückspiel in der Mcisterschaftsrunde aufeinander. Die in der Spitzengruppe liegenden Kölner konnten auch dieses Spiel klar für sich entscheiden. Neue Sportkcgelbahn in Berlin. Es ist gelungen, für die Jüdischen Sportkegler ein neues Heim zu schaffen, in dem sowohl die Kegler der SKV. im Sportbund Schild als. auch die Makkabikcgler eine Trainingsstätte haben, hn Hause des Kulturbundtheaters, Kommandantenstr. 58 59, sind vier neue Doppelbabnen (acht Bohlenläufe) nach genauesten Verbunds- Vorschriften im Bau, die voraussichtlich Mitte Mai fertiggestellt sein werden. Achtung für Frankfurt am Main! Am 14. Mai, 21 Uhr, Boxveranstaltung unter Beteiligung namhafter Vereine des Schild und Makkabi im Philanthropin. Am 15. Mai Jugend- Sportfest unter Beteiligung von jüdischen Jugendlichen aus dem ganzen Reich auf dem Sportplatz. Sondershauser Straße. Ziggy Lander das ist der be■ kannte ehemalige Boxer des Berliner Makkabi S i g g i Stadtlender, der m7 als palä■ slincr.sisctivr Amateurmeistcr imWel• tergeivichl nach Amerika fuhr und jetzt seine ersten eindrucksvollen SU■■;■ als Berufs• boxer errungen hat. J Aü-Uad itotf Der Sommer vor der Makkabiah Die Sommersaison hat begonnen. Ueberal! ziehen die Athleten auf die Sportplätze und bereiten sich atil die ersten Entscheidungen des Jahres vor. Nachdem lange die Turnhalle und das Spielfeld Trumpf waren, geht es jetzt auf die Aschenbahn. Während noch am nächsten Sonntag das letzte große Wettiiriieu des Makkabi in Wuppertal >t.1־ttfindet und die inzwischen ermittelten Meister der verschiedenen Bezirke im Fußball und Handball an den beiden nächsten Wochenenden ihre Vorrunden um die Makkalii-Meister.-eliatt austragen, sind bereits die ersten E r ö f f 11 n 11 g s s po r t - feste im Freien angeset/t. Am 15. Mai eröffnen in Berlin der Bar Koehba-I lakoah, in Köln der Bezirk Westdeutschland, in Leipzig der Bar Kochba Leipzig unu in I rank furt a. M. mit einem Jugemlsporffest der Bar Kochba Frankfurt die Saison. An allen Stellen, bis auf Berlin, haben die Sportfeste mehr als lokale lieset/.ung. Der Makkabi hat diesen Winter zu eifriger Arbeit henutzt. Er ist zu dem Gedanken seiner Anfangszeit zurück- ,Nom Kinuß des paläslincnsisdien Makkabi --<4ms■ Kwuzath Maajan marschiert an der Spitze des Makkabi Hazair zur Eröffnung des Kinuß I'Oto: I.mar l)urnn*r gekehrt und hat erkannt, daß ein bloßes Spezialistentum allein nicht dazu hilft, die Regeneration der jüdischen Jugend vorziihcrciten. Auch der Makkabi-Weitverhantl bemüht sich darum, ein eigenes System für die körperliche Erziehung der jüdischen Jugend zu schaffen. Insbesondere im Deutschen Makkabikrcis wird mit der Sommerarbeit größter Wert auf eine Oesamtkörperschidtmg und eine disziplinäre Ausrichtung der Athleten sämtlicher Disziplinen, der Mitglieder aller Makkabivcrcine, die bereit sind, sieh einem geordneten Training zu unterziehen, gelegt werden. Ihren Ausdruck soll diese Arbeit in den M. a s s e n f r e i ii b tt n g e n der Makk a b i a h finden, die mm mit Sicherheit im nächsten Frühjahr in Tel Aviv und Haifa von statten gehen wird. Die Hebungen sind bereits von der I LATO (der obersten sportlichen Instanz des Makkabi-Weltvcrbandes) seit geraumer Zeit ausgearbeitet und liegen den einzelnen Kreisen vor, die ihre Vorbereitung in ihre Arbeit cinzubczichen haben. Dennoch muß gerade unter dem Gesichtspunkt der kommenden Makkabiah auch daran gedacht werden, die Athleten, die in der Lage sind, an den Wettkämpfen der Makkabiah durch Spitzenleistungen Zeugnis fiir die sportliche Arbeit des Makkabi abzulegen, vorzuberciten und ausztivvählen. Leichtathletik Im Zentrum der Spiele werden auch dieses Mal wieder die leichtathletischen Wettbewerbe stehen, und so muß auch die Vorbereitung der Leichtathleten in das Zentrum der Sommerarbeit gerückt werden. In der 1 cichtathletik ist der Deutsche Makkabikrcis ohne Zweifel gegen die früheren Jahre erheblieh ziiriiekgegangeu. Viele seiner Besten sind ausgewandert. Liescl C/empin, I co Sorkin, Kurt I fohriner haben sich gerade jetzt erst am Kinuß des Makkabi Erez Israel mit Erfolg beteiligt. Eine ganze Reihe der besten Athleten wie Hans Jacob, Theo l.evy ii.a.m. sind ebenfalls schon in Palästina, Die Streitmacht der Leichtathleten des Deutschen Makkabikreises ist klein geworden. Lin tragischer UngluckMall hat im letzten Winter der!deinen Makkahinlisiigerin Elli Keml/iorra das l eben gekostet. Von den alten erfolgreichen Leichtathleten stehen nur noch wenige (so Dr. Lcwin, Schattmanu, Orglcr, Werthcn, Blanck) zur Verfügung. Um so mehr Mühe hat man sieh aber mit der Förderung des jagend* liehen Nachwuchses gegeben. Bereits im vorigen Jahr nahmen an den Jtigcinlincistcrschaften viele horhqiialifizierte Begabungen teil. Auch in diesem Jahr ist das Sommer■' progranin! in erster Linie auf die Förderung des Nachwuchses abgestcilt. Das Jngendsportfcst in Frankfurt eröffnet die Reihe ähnlicher Veranstaltungen. 111 jedem Makkabibezirk « erden J 11 g e n d s p o r l f e s t c dmchgelulirt, die ihren Abschltili und Höhepunkt in den in Berlin anszutragemlen Ju* g e 11 d 11t e i s t e r s c 11 a f t e 11 a m 28. A u g 11 s t finden werden. Fine ganze Reihe von Sportlehrern, die zum Teil ehe« ihre Ausbildung an der Sport«duilc Bloch Inendet haben, werden zur Forderung des Nach« m 11-cs emgewt/f werden, Auch für die er« ach.-em n I eiJitatliletrn sind Sportfeste vorgesehen; die 1uge11tli1.hr i'iidau-scheidung־ für die Makkabiah Bilden die M c 1 s t c r s c 11 a f t e n, d׳r: am 7. August in Berlin ausgeirageii werden. Man erinnert sich noch der großartigen Me1'ter-.chail111 Dil, die die I ndati■—clipidnng für die vorige Makkabiah bildet! 11, Viellru bt!lieht ganz an Leistungen, gewiß aber aU Kundgebung eines geschlossenen Willens uerden diese Meiste!schalten siJt würdig anschließen, Spielmannschalten Die R.iwutspieie stehen kur/ vor ihrem Höhepunkt. 06• raiie jetzt werden!Im Endspiele tun die M, a k k a b i m e fs t c r s c h a f t Inyomnn, Du• zuständigen 10 icrenten werden die Spieler, die au die•.!•!! Spudeu b! teihgt ׳mul, genau beobr achten und haupt-acldich aus ihren Reihen die Stamm* mannseliafteii 1111׳ dm Makkabiah zuunmrnsfeilen. Bereits in, den vorigen Jaliicn fand! 11 im Augu-t in zwei großen, Turnieren in Berlin Ausscheidungsspiele statt. In diesem: Jahre werden erneut nach Abschluß der Meisterschaften die Spieler der Au-wahiniann« halten in mchreicn Turnieren erprobt werden. Der Dcutmhc Makkabikrcis hofft, für die endgültige Mannschaft als Trniningspartner wieder ausge״ zeichnete Makkahimaim.-i halt! n aus dem Auslände gewinnen zu können. 1111 Handball denkt man an den VAC. Budapest, im Fußball schweben Verhandlungen, um die herühmta Mannschaft des Makkabi Tel Aviv, der so erfolgreich in Amerika spielte, für eine Reihe von Spielen zu verpflichten, Tennis Itn Tennis wird der Tcitnisklub Bar Kochba Berlin, dessen Mannschaft Ende des vorigen Jahres ihre höchst« Spielstarke erreichte, sich weiter um die Förderung des spielerischen Naclnviklises bemühen, für den er besonders mit seinem regelmäßigen Turnier sehr viel getan hat. Auch in dieser Spielart wird voraussichtlich eine starke Mannscliaft des Deutschen Makkabikreises auf ׳gestellt werden können. Boxen, Turnen, Rudern, Fechten fm Boxen und Turnen wird die Soinmcrsaison nichts Entscheidendes bringen, vielmehr werden in diesen Sportarten die entscheidenden Vo!bercitungm erst im nächsten Winter getroffen werden. Trotzdem werden diese beiden Sportarten noch stärker als hi-lier in das Programm der großen Sportfest!.' e iiilnvogon werden. Im Fechten stehen dem Deutschen Makkabikrcis die beiden Siegerinnen der letzten Makkabiah 1 iesel Falk und Ruth Pachter zur Verfügung, die eine Reihe von Schülerinnen hei an gezogen haben, von denen die eine oder die andere vielleicht schon starttfähig wird. 1111 Rudern schließlich, dem Sp״ri, dem wie der Leichtathletik gerade der Sommer erst die AdieitMubglielikfit gibt, hat in dm letzten Jahren ein eigentlicher W! ttknmpfbetrieb nicht mehr statt,gefunden. Um so emsiger wird der Trainingsbetrieb in den Makkabiw1׳ einen Ivria, Undine, Danten-Ruderklub und Kanu-Club mitgenommen werden. l)r. Kurt L e w i a Was bringt der Sonntag? Berlin. Sportplatz itn Gruncwald bzw. am Schäfersee: Rundenspiele im Handball und Fußball. Frankfurt a. NI. Sportplatz Sondershauser Straße: Pflichtspicle des ״Spielausschusses“. Fußball: 13.30 Uhr: Bar Kochba Frankfurt Schüler gegen Rhilanthropin Frankfurt Schüler F; 14.45 Uhr: Bar Kochba Frankfurt Jgd. Bl gegen Schild Frankfurt Jgd. B. Handball: 16 Uhr: Bar Kochba Frankfurt I gegen Schild Frankfurt I. — Sportplatz am Bornlieimcr Hang: Pflichtspicle des ״Spielaussclmsscs“. Fußball: 0.30 Uhr: Hakoah Frankfurt Schüler 111 gegen Bar Kochba Offcnbaclt Schüler; 13 Uhr: Hakoah Frankfurt Schüler gegen JTR. Frankfurt Schüler; 14.15 Uhr: JTB. Frankfurt I gegen Bar Kochba Frankfurt I; 1(5 Uhr: Pltilanthropin Frankfurt Schüler fl gegen JJB. Hanau Schüler. Handball: 10,45 Uhr: Hakoah Frankfurt Jgd. gegen Schild Mainz; 12 Uhr: Hakoah Frankfurt Damen gegen I’liilnnthropin Frankfurt Damen. — Sportplatz am Buehrainweiher: Pflichtspiele des ״Spielausschusscs“, Fußball: 10 Uhr: Schild Frankfurt Jgd. A gegen Bar Kochba Frankfurt Jgd. A; 11.15 Uhr: Schild Frankfurt Schüler gegen AJTuA. Aschaffcnburg Schüler. Hannover. IV. Jüdische Tischtcnnismristerschaftcn von Nordwestdcutschland. Durchführung durch Bar Kochba Hannover. Die Meisterschaft ist offen für alle jüdischen Vereine und Einzelspielen Offenbach. Sportplatz des VfR. Offenbach am Nebenbahnhof: Pflichtspicle des ״Spielausschusses“. Fußball: 11 Uhr: Bar Kochba Offcubach 1 gegen JJB. I lanau 1. Handball: 10.15 Uhr: Bar Kochba Offenbach Damen gegen JJB. Hanau Damen, Stuttgart. Cjerueindexportnfatz itn Feuerbachtal: Pflichtspiel des ״Spielatisscluisses“. Fußball: 16.13 Uhr: Hakoah Stuttgart I gegen Bar Kochba Mannheim I, üi de* Welt Die Jüdische Rundschau hilft Adressen suchen Nr. 318, Rabb. Weiß-Verein, N! w Volk (i!über Czcrno* witz), wird gesucht von Alexander Horowitz, Wien, Alliiertensfrafic 6. Nr. 310. Morris Schneps aus Ropcica, ausgewandert nach Amerika vor zirka 15 Jahren, und Juda Reiß aus Ropcica, nach Amerika vor 15 Jahren ausgewandert, werden gesucht von Frida Sturm, geh. Safier, Berlin W 15, UhlamDtr, 160. Nr, 320. Abraham (Adolf) Ebner und Frau Bas-Schewa Ebner, aus Sariagora (Rumänien), 1882 nach Chicago ausgewandert, werden gesucht von Dr. Hermann Ebner, Wien f, Löwelstr. IS. Nr. 321. Die Nachkommen von Pnulinc Brown geh. Braun aus Neustadt a. d. Warthe, ausgewandert vor SO Jahren nach Florida, Tochter von Berl Braun und Bertha geh. Saenger, werden gesucht von Simon Braun, Berlin W 30, Rosenheimer Straße 13. Nr. 322. Eugen Aronade, 1013 als Ingenieur in Chicago! im Rlackstone-liotel, Throopstr. 50, beschäftigt, wird gesucht von seiner Schwester Henriette Lcdcrinann gcb. Aronade, Obcrglogau. Nr. 323. Dr. Sally Rautenberg, Fanny Rautenberg und Rahe! Rautenberg aus Heilsberg (Ostpr.), vor mehreren Jahren nach New York ausgewandert, werden gesucht von Siceinttnd Warschauer, Leipzig C 1, Havdnstr. 7 (früher Berlin W 15, Fasancnstr. 53). Nr. 324. Der Dolmetscher Karontellv und Frau Hann- Chen, geb. Latz, aus Posen oder deren Nachkommen, vermutlich in London, worden gesucht von Amalie Cohn und Rosa Hirsch, geh. Colw, wohnhaft zuletzt in Delitzsch bei Leipzig, jetzt Berlin W30, Luitpoldstr. 38. Nr. 325. Leo Soberski, geboren 1881 in Posen, Anfang 1900 nach Amerika ausgewandert, wird gesucht von Leo Cohn״ Dresden-A.j Walpurgisstr. 14.