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Jüdische Rundschau · 1938-04-26 · Heft 33 (26.4.1938) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 33 (26.4.1938)
Date
1938-04-26
Page
– (sequence 1)
Language
German
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4. 1338 ffr. 33 / Jilirgug 43 ^rtli 3% llpl JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion, Verlag and A nxelgenverwalttmgt B«rUnW15, Malnekaatr. 1• Farnraf 1 919031, Telegramm-Adraaae 1 Orgttlp- * in Fällen höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Nachlieferung oder Erstattung etwa schon gerahlter Bezugsgebühren. Bezugspreis einschlieBlich Bestellgeld je Monat RM 2,~, je Vierteljahr_ RM 5,75; hei Abholung RM 1,88 bzw. RM 5,39 (einscMiefllii-h Postzeitungsgebühr von 10,72 Rpf je Monat). — Postscheck - Konten der Vertriebs - Abteilung für GroB. Berlin! Berlin 71573, für das übrige Reich: Berlin 17392 Dar Zionismus erstrebt für das ]Qdlscbe Volk die BERLIN כ״ד. ניסו תרצ״ה DIENSTAG, 26. APRIL 1938 Schaffung einer Öffentlich ־ rechtlich gesicherten Erscheint jeden Dienstag and Freitag. Gültig Ut die Anseigenprelsllst• Nr. 5 vom!.April 1936. Die 2w6ifgesp«itt»ne mm-Zeile 20 Rpf, für Familie■• Nachrichten 15 Rpf. Keine Gewähr für Aufnahme von Anzeigen im bestimmt•!! Ausgaben oder an bestimmten Plätzen. Einzelanzeigen nur gegen Vorauszahlung *uf Postscheck ״ Konto Berlin 71618 oder har Montag hi* Freitag 9—18 Uhr, Annahmeschluß für di• Dienstag - Ausgabe: Montag lOUhr, für die Freitag ־ Ausgabe• Mittwoch 15 Uhr. Familien - Anzeigen am Tag vor Erscheinen 16 Uhr Heimstätte In Palästina. (Baseler Programm) Abreise der Kommission Die neue Palästina-Kommission hat am 2t. April Eng-!and verlassen. Sie reiste in London von der Victoria Station ab und wurde von dem Unterstaatssekretär im Kolonialamt, Sir Cosmo Parkinson und Admiral Bromley verabschiedet. Die Mitglieder der Kommission nahmen den Landwep über Marseille. Ab Marseille werden sie mit dem Dampfer ״Cormorin“ reisen. Die Kommission dürfte voraussichtlich 2—3 Monate in Palästina bleiben. Nach einer Erklärung von Sir John Woodhead beabsichtigt die Kommission zunächst, das Land zu bereisen, um sich mit seinen Bedingungen vertraut zu machen. * Die ״Times“ vom 21. April weist in einem Aufsatz anläßlieh der Abreise der Technischen Kommi. , .,1 daran! hin, wie wichtig es ist, die G r e 11 z z i e h 11 n g der neuen Staaten in Palästina so vorzunehmen, daß ein ״Minimum von Anreiz für Abenteuer“ bestellt. Vom englischen Standpunkt aus sei es kein Vorteil, das Land zu teilen, wenn es nötig sei, eine relativ große Macht dort aufrechtziierhalten, um eine schlecht gezogene Grenze für unbestimmte Zeit zu verteidigen. Das Blatt verweist auf den noch immer anhaltenden Terror und beklagt die unangebrachte Milde der palästinensisehen Gerichte sowie die ständige Unterstützung, die die Aufständischen von auswärts erhalten, wodurch die Niederschlagung der Unruhen eine schwierige und zeitraubende Sache werde. Weiler wird auf die Tätigkeit des früheren Mutti von Jerusalem hingewiesen, der jetzt in der Nähe von Beirut die Ausrüstung geheimer Organisationen betreibt und große Summen für anti-englische Propaganda ausgibt. Er wird von mehreren syrischen Politikern und Notabein unterstützt. Es wird berichtet, daß in einer einzigen Märzwoche fast 100 Mann vom Libanon nach Galiläa gekommen sind. Die libanesische und die syrische Regierung tun nichts, um diesen Vorgängen entgegenzutreten; die Position der syrischen Regierung ist überdies so schwach, daß es fraglich ist, ob sie einen solchen Schritt riskieren könnte. Englische Proteste haben nichts genutzt; eher erhofft die ״Times“, daß eine Wirkung von der erweiterten Verlraiieiisatmosphäre ausgehen könne, die durch das englisch-italienische Abkommen geschaffen worden ist. Von der internationalen Klarlegung der Ziele und Verpflichtungen im Vorderen Orient erhofft das Blatt, daß sie die Arbeiten der Kommission beschleunigt. ״Die Ausführung der Empfehlungen der Kgl. Kommission, zu denen die Regierung in weitem Maße sich bekennt, ist viel zu sehr verzögert worden. Man hat die Terroristen durch die unbestimmte und unentschiedene Sprache des Weißbuches vom 4. Januar ermutigt. Niemand behauptet, daß Teilung eine Ideallösung des Palästinaproblems ist, aber keiner ihrer Kriti- Ausschuflberatung* des tmgarischexi Judengesetzes Von unserem Berichterstatter Budapest, 23. April Im Delegationssaat des ungarischen Parlaments, das die MO Mitglieder der vereinigten vier Ausschüsse für Justiz, Staatsrecht, Volkswirtschaft und Unterricht, sowie die übrigen interessierten Abgeordneten kaum fassen konnte, wurde am 22. und 23. April die Beratung der Judenvorlage begonnen. Den Vorsitz führt der Minister a. I). Dr, P es t h y, das Referat hat Dr. Georg Balogh. Als erster nahm der nationaklemokratische Abg. Dr. Karl Rassav das Wort zu einer oppositio- »eilen Rede, in der er vor allem die Statistik als veraltet und voreingenommen be/eichneu־. Der Gesetzentwurf schäfte eine Minderheit mit beschränkten Rechten. Für die christliche Gc- Seilschaft bedeute die Vorlage keine nennenswerten neuen Erwerbsmöglichkeiten. In ähnlichem Sinne sprach Ural Stefan Belh- 1 e n, der auf die internationalen Konsequenzen dieser Regelung hinwies. Auch er sei jederzeit für eine Lösung der Judenfrage eingetreten, doch dürfe die Rechtsgleichheit nicht verletzt werden. Er wiederholte seine alte These, die christliche Gesellschaft müsse systematisch selbständigen Unternehmungen /!!geleitet werden, damit sie im wirtschaftlichen l eben wieder eine herrschende Rolle spiele; die jetzige Vorlage schaffe höchstens eine neue Bürokratie. Auch Abg. Dr. Rudolf Rupert sah in der Zurückziehung der Vorlage den einzigen Weg. Gegen die Vorlage sprach natürlich auch der jüdische Abgeordnete Dr. Ernst B r ö d y, der statistische Daten dafür anführte, daß der überwiegende Teil der Juden vermögenslos sei. Interessant war sein Selbstbekenntnis, die ungarischen Juden wären bisher schlechte Juden, aber desto bessere Ungarn gewesen. Die Regierungspartei der Nationalen Einheit, für die die unveränderte Annahme der Vorlage zur Parteipflieht gemacht wurde, stellte nur wenige Redner in der Debatte. Desto aggressiver traten die Mitglieder der Christlichen Vereinigung auf. Dr. Andreas Csillery würde in einem einzigen Paragraphen den strengen nimierus clausus auf samtliehe Zweige des Lehens ausdcimcii; in allen Interessenvertretungen und Kammern, die u. a. auch auf bildende Künstler, Tierärzte, Apotheker usw. atiszudelineti wären, dürften die Juden höchstens mit 5 °0 vertreten sein. Die Durchführung des Gesetzes dürfte nicht PM3, sondern schon löll erreicht werden. Abg, M ei zier wünschte, daß die Frontkämpfer und die Getauften innerhalb der 5 0.״ Juden verrechnet werden und dort die Priorität besitzen. Dagegen nahm der Vorsitzende der ungarischen Frontkämpfer, Abg. Arvättalvv- N a g v, in anerkennenden Worten für die jüdischen Frontsoldaten Stellung, beantragte überdies, daß ihre Begünstigung auch auf die Witwen mul Waisen der gefallenen jüdischen Soldaten, sowie auf alle Kriegsbeschädigten auszudefmen sei. Für die Partei der Unabhängigen Kleinlandwirte sprach der Abg. Tildy, der sich im allgemeinen dem Standpunkt des ker hat eine bessere gefunden — sofern sie nicht ernsthaft die Fortführung des Mandats in seiner gegenwärtigen Form, mit allen seinen Folgen dauernder Unsicherheit una Unterdriiekung, als eine Verbesserung der Vorschläge der Kgl. Kommission betrachten. Die noch gehegte Hoffnung, daß die Führer der Zionisten und der ,,gemäßigten“ Araber sich zu einer Round Table-Konferenz. ziisaimm ndriden und ihre Sclnvierigkeiten in einer persönlichen Aussprache lösen mögen, hat sich bisher nur als eine sentimentale Täuschung erwiesen. Die Gemäßigten sind noch der Aufmerksamkeit der Terroristen ausgesetzt. Der gewaltsame Tod nicht weniger arabischer Feinde oder Kritiker des Mufti im letzten f (erbst hat sie nicht ermutigt, ihre Stimme zugunsten einer Versöhnung oder eines Kompromisses zu erheben. Und es ist nicht einmal sicher, ob sie die Teilung unter allen Bedingungen annelimen werden. Unter diesen Umständen nmß die Mandatarmacht ihren Weg allein gehen.“ *־ ׳»Äse; iidmm Die Mitglieder der neuen Palästina-Kommission hei ihrer Abfahrt von London am 21. April an der Victoria-Station. Von links nach rechts: S. E. V. Lake (Sekretär der Kamntission/, der Vorsitzende Sir John Woodhead, Sir Alison Russell, A. P. Waterfield und Thomas Reid. Aml>n11>(»to Grafen Bethlen anschloß. Auch Graf Georg App o!1 y i oppoliierte gegen die Vorlage, während Dr. N e m e t h y Verschärfangen des Gesetzes forderte. Schließlich wandte sich Abgeordneter Kethely gegen das Gesetz. Die weitere Behandlang des Problems wurde auf den 26. April vertagt. Die Debatte durfte noch 1—2 Tage in Anspruch nehmen, wiewohl an der Vorlage, — wie Justizminister Mikecz erklärte, keine prinzipiellen Aenderungcn vorgenommen werden dürften. Den beiden Häusern der Gesetzgebung, ebenso sinntliehen Parlamentsmitgliedern liegt seit Tagen ein Memorandum der gesetzlichen Vertretungen der israelitischen Konfession, nämlich der Landeskanzlei der ungarischen Israeliten, der Zentralkanzlei der ungarischen autonomen Orthodoxie, sowie des Landesverbandes der Status quo-üemeinden vor, in dem diese vor allem dagegen Einspruch erheben, daß sie in diesen ihr materielles und geistiges Wohlergehen berührenden grundlegenden Fragen nicht zur offizieilen Aeußerung aufgefordert wurden. Die Denkschrift wendet sich dann gegen die Vorlage. Als Begleiterscheinung der Judenvorlage muß gewertet werden, daß im Vcnvaltnngskörper der Hauptstadt jüngst eine Bewegung auftrat, die nichtarischen, jüdisch verheirateten oder versippten Mitglieder der Repräsentanz (etwa 15) zur Demission zu bewegen. Infolgedessen haben die vier jüdisehen Mitglieder des Verwahungsaussclitisscs, u. a. das Vorstandsmitglied der Pest er Gemeinde, Dr. Ge/a Desi, sowie der Vorsitzende der Allofner Gemeinde, Dr. A. Vörösväri, ihren Austritt aus der Regierungspartei angemeldet. Ihnen folgte der getaufte Großindustrielle Paul F e 1111 e r. Steinberg Dirigent in New York Engagement an da■ Radio-Orchester Von unserem Berichterstatter New York, 13. April Hans Wilhelm Steinberg ist mit seiner Wahl zum ständigen Dirigenten des Symphonie-Orchesters der Rundfunkgesellschaft ״National Broadcasting Co.“ eine ungewöhnliche Anerkennung zuteil geworden. (Vgl. unsere Meldung in Nr. 32. — Red.) Die National Broadcasting Co. hat das Symphonie-Orchester zur Hebung ihres Ansehens geschaffen und Arturo Toscanini aufgefordert, es zu leiten. Toscanini dirigierte 10 Konzerte während seines Aufenthalts in Amerika und wird im nächsten Jahr nach Amerika zurückkehren und später noch einmal für zwei Jahre. Sleinbcrg wurde der Gesellschaft von Toscanini warm empfohlen. Der Posten des ständigen Dirigenten war von vielen musikalischen Berühmtheiten, die jetzt in Amerika dirigieren, gesucht. Hebräischer Humanismus Von Hugo Bergmann Wir veröffentlichten im vergangenen Jahre zwei Aufsätze, die sich mit den geistigen Grundlagen der jüdischen Renaissance beschäftigten. Der nachstehende Aufsatz des Rcktors der Jerusalemer Hebräischen l niversität beschäftigt sich mit den dort angeschnittenen Fragen, insbesondere dem Problem der Schaffung eines hebräischen Humanismus. (Red.) Die Redaktion der ״JndFchen Rundschau“ hat in zwei leitenden Aufsätzen (״Lehen über den 1 ag hinaus", IS. Oktoher 1037, und ״Hebräische Akademie", 20. Oktober l'D7) das Problem des 11 e b r ä i s c h e n 11 11 n! anis nt u s zur Diskussion gestellt. Die Frage, die in diesen Artikeln atifgeworfen wurde, ist wichtig genug, um uns andauernd zu heschuftigen. Wai ist der Sinn unseres Weges aus der Welt in die Heimat? Wir sind geneigt, mir an das Nächstliegende 711 denken und Palästina als Rettiingshafen zu scheu. Die Geschichte des Zionismus zeigt uns, daß er mehr wollte als das. Sein Sinn war die Nenschöptuiig des Volkes, und es ist kein schlechtes Wort, das jetzt von denen geprägt worden ist, die im Zionismus das Streben nach einem hebräischen Httmamsmus sehen. Die beiden Worte 1״ lebräh-cher 1 lumanistmis“ hedeuten eine Synthese und beide Konipom nten verdienen unser Nachdenken. Zunächst: H e b r ä i s c h e r Humanismus. Wir wollen Mensehen sein, aber es jüdisch sein. Das jüdische Volk soll, in Palästina verwurzelt, ein hebräisch sprechendes Volk sein; wobei Sprache hier mehr sein muß als Vokabel. Wir wollen hebräisch sprechend, hebräisch seiend, alles Menschliche, das in uns ist, darlchen. Unsere Geschichte ist seit Generationen vergiftet durch den Zwiespalt des Menschlichen und des Jüdisehen. Wir haben alles Lebendige, Schaffende, das in uns war, an eine abstrakte Menschheit gegeben, und für das Jüdische blieb nichts übrig als eine sentimentale und falsche Pietät, Spinnweben aller Art. Er war die große Tat H e r z 1 s, daß er an die trotzdem vorhandenen starken unbewußten Kräfte appellierend .zu einem Judentum der Fruchtbarkeit, der Kraft, der Schönheit aufrief. Seine Forderung beinhaltete weit mehr, als er und seine Generation selbst verstanden haben. In den Parolen, die Herz! und seine Mitarbeiter ausgalten, war viel mehr Wahrheit enthalten, als sie selbst ahnten. Wir sind seither dem Verständnis unseres Zionismus tun ein bedeutsames Stück nälicrgekommen. Palästina ist keine Parole, sondern Wirklichkeit. Wir begintten zu verstehen, wie die ״Jüdische Rundschau" schrieb, ״daß der Sinn der Rückkehr dann beruht, die Werke unseres Geistes wieder in den natürlichen, unserer Art angepaßten Grundlagen des Lebens zu verankern.“ Da hei ist Geist nicht Buch und Schrifttum, sondern unser ganzes Leben; Beruf und Freizeit, Spiel und Ernst. Dies alles soll hebräisch sein. Es soll keinen Riß mehr geben in unserer Seele zwischen unserem Jude-Sein und unserem Mensch-Sein. Wir Italien uns endgültig und ganz mit diesem Lande und dieser Sprache verbunden. Nicht mehr ״Jude im Zelt und Mensch draußen“, sondern jüdischer Mensch im Zeit und draußen. Wir sehen den Sinn der jüdischen Geschichte darin, daß das jüdische Volk in die Völkerfamilie eintritt, und daß wir der Mensch- 11cit unser Bestes geben auf dem Wege über unsere eigene Gemeinschaft. Meine Freunde und ich haben oft gegen die Parole ״W ie alle ״Völker“ polemisiert. Wir haben uns aber niemals verhehlt, daß in dic.-er Parole eine große Wahrheit steckt, freilich keine letzte Wahrheit ur!-eres Daseins. Indem wir werden wie alle Völker, ״normalisiert“, auf eigenem Boden sitzend, die eigene Sprache sprechend, wird erst in ihrem ganzen Ernste an uns die Frage herantreten, ob wir der Welt noch ein eigenes Wort zu sagen haben. Damit aber berühren wir das zweite Moment der Synthese des hebräischen Humanismus: unsere besondere jüdische Auffassung des Mensche n. Es gab ein merkwürdiges Mißverständnis der (icschicht״Schreiber der Renaissance, die den Humanismus auf den Schild hoben und glaubten, sich damit im Gegensatz zum Mittelalter zu befinden und zum klassischen Altertum ztirückzukeliren. Diese Rückkehr war eine Illusion. Die antike Welt kannte jenen Humanismus nicht oder fast nicht. Der Begriff Humanismus ist die Behauptung eines geistigen und universalen Wertes (des Menschen als Menschen) und als solcher etwas dein antiken Geiste völlig Fremdes und eine Fortsetzung jener kirchlichen und geistlichen Geschichte, die mit dem Christentum aufkam. Der Begriff des geistigen Wertes hatte sich seit der Antike verändert oder bereichert, und mehr als ein Jahrtausend geistiger Erfahrungen, Gedanken und Handlungen tvslvi. Ue&etMick An der // e b r ä i s c h c n U n i r c r s i t ä t fand eine feierliche Doktor-Promotion statt. loscanini dirigierte in Jerusalem und wurde auch dort enthusiastisch bejubelt. Bei einem Gefecht in der Sähe von Dschenin wurden zwei englische Soldaten getötet. Der Direktor der Inneren Abteilung des Krankenhauses der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Prof. Hermann Straus, begeht am 28. April den 70. Geburtstag. 0 . *

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