Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 32 (21.4.1938)
- Date
- 1938-04-21
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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23. 4.1338 3 0״ y 0 h Nr. 32 / Jahrgang 43 Preis 25 Rpf. JÜDISCHE RUNDSCHAU RtdttktloBtVerlsg and AnxelgeuverwaHungt Berlin W15, Melnekeitr. 10 Fernruf! 919031, Telegramm-Adresse! Orghlp. -־ In Fällen höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Nachlieferung oder Erstattung etwa schon grrahlter Beiugggehuhren. Berugspreii einschließlich Bestellgeld je Monat RM 2,—, je Viertel* jahr RM 5,75; bei Abholung RM 1,88 bzw. RM 5,39 (einschließlich Postzeitungsgebühr von 10,72 Rpf je Monat). — Postscheck * Konten der Vertriebs ־ Abteilung für Groß-Berlin: Berlin 71573, für da* übrige Reich: Berlin 17392 BERLIN כ׳ ניסן תרצ״ח DONNERSTAG 21. APRIL 1938 Erscheint jeden Dienstag und Freitag. Gültig ist die Anzeigenpreislist• Nr. 5 vom 1. April 1936. Die zwölfgespsHen* mm - Zeile 20 Rpf, für Familien- Nachrichten 15 Rpf. Ke ine Gewähr für Aufnahme von Anzeigen in bestimmten Ausgaben oder an bestimmten Plätzen. Einzolanzeigen nur gegen Vorauszahlung auf Postscheck - Konto Berlin 71618 oder har Montag bis Freitag 9 — 18 Uhr. Annahmeschluß für die Dienstag - Ausgabe Montag!0 Uhr. für die Freitag - Ausgabe : Mittwoch 15 Uhr. Familien ** Anzeigen am Tag vor Erscheinen 16 Uhr Der Zionismus erstrebt für das iUdlsche Volk die Schaffung einer öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. (Baseler Programm) Entspannung im Mittelmeer Das englisch-italienische Abkommen ־Die neue Palästina-Kommission Wenn diese Zeilen in die Hand des Lesers gelangen, rüstet sich die neue P a I ä s t i n a - K o m m i s s i n n in London zur Abreise. Sie soll bereits am 28, April ihre Beratungen in Jcrtisalern aufnehmen. Ls ist gewiß kein Zufall, daß gerade dieser Zeitpunkt für den Beginn der weiteren Untersuchungen in der Palästina-Frage gewählt worden ist, denn ohne Zweifel war einer der Gründe, die die englische Regierung zeitweise zu einer sehr zögernden Haltung hei der Behandlung des Teilungsprojektes vcranlaßten, der Umstand, daß die Lage im Mittelmeer und Vorderen Orient erst einer Klärung bedurfte und nicht durch Vorwegnahme von Lntscheidungen über Palästina noch weiter kompliziert werden sollte. Inzwischen ist durch die Unterzeichnung des englischitalienischen A b k o m m cns eine grundsätzliche Bereinigung all dieser Fragen erfolgt, und man darf daher gewiß annehmen, daß jetzt mit einem etwas rascheren Tempo in der Palästina-Frage verfahren werden wird. Bei den Verhandlungen, die dein römischen Vertragsab- Schluß voranginpen, spielte die Palästina-Frage bekanntlich eine gewisse Roile, während sic in den Dokumenten, die die Verhandlungen abwhlossen, nicht er w ahnt wird. Nach Meldüngen aus London darf man aber annehmen, daß England in Zukunft die italienische Regierung über die Pläne für Palästina in der gleichen Weise informieren wird, wie dies mit den Mitgliedern des Völkerbundes geschieht, bevor die Frage in Genf erörtert wird. Ein Abschnitt der Vereinharungen hat direkt für Palästina ״raffe Bedeutung, nämlich derjenige über die Frage der Propaganda, in dem sich die beiden Regierungen verpflichten, sich gegenseitig nicht durch Propaganda zu schädigen. Die hierdurch wie überhaupt durch Budapest, 14. Apri! Der Mofiveubericht zum ungarischen Judengesetz beginnt mit einem historischen Rückblick und liebt hervor, daß die Zahl der in Ungarn ansässigen Juden sich seit 1848 verfünffacht habe. Diese rapid zunehmende Schicht habe im Laufe der vergangenen 90 Jahre schrittweise das gesamte Wirtschaftsleben besetzt und alle führenden Positionen an sieli gebracht. Infolge des Friedensvertrages sei das allgemeine Lebensniveau des Landes wesentlich gesunken, mit der einzigen Ausnahme des Judentums, dessen Lebensstandard sich zum Teil sogar verbessert habe. Die christlichen Volksschichten wurden seit Trianon auf wirtschaftlichem und kulturellem Gebiete in namhaftem Maße zurückgedrängt, weshalb cs unaufschiebbare Pflicht der Regierung sei, diese frage in radikaler Weise zu lösen und das estörte Gleichgewicht wiedcrherzustellen. Die Lösung des roblems wurde besonders durch die Notwendigkeit dringlicher gemacht, für die christliche Jugend Erwerbsmöglichkeiten zu eröffnen und auch die Möglichkeit des sozialen Aufstieges für die Söhne der ungarischen Bauern zu schaffen. Das ,,Judengesetz“ soll schon am 22. April von den vereinigten Ausschüssen für Volkswirtschaft und Verkehr, für Unterricht und Justiz, sowie für Staatsrecht verhandelt und noch vor Verhandlung des Staatsvoranschlages, Anfang Mai, im Plenum beschlossen werden. Statistisches Material Dem Motivcnbcricht ist umfangreiches statistisches Material beigefügt, das dem Buche des ehemaligen Präsidenten des Zentralstatistisclien Amtes, Dr. Alois Koväcs: ״Die Judenschaft Rumpfungarns im Spiegel der Statistik“ ent- Die Rexinger auf ihrem Boden Jerusalem, 12. April. (Palcor.) Heute wurde die Errlchtung der dritten jüdischen Siedlung im nordwestlichen Teil des Landes, südlich von Naharia, in Angriff genommen. Die neue Siedlung, die auf Boden des Keren Kajemeth Lejisrael errichtet wird, bestellt aus den Auswanderern aus R e x i n - en in Württemberg, die sich mit Hilfe der Rassco ansiedeln, as neue jüdische Dorf, das aus 35 Familien besteht, soll den Namen Scliawe Zion tragen. Die Siedler begannen mit der Errichtung von Gebäuden, Pfahlwerk und Scheinwerferturm bei Morgengrauen, und am Nachmittag waren die wesentlichsten Einriclitungen vollendet. Der Bau einer Straße, die die neue jüdische Siedlung mit der Haupflandstraßc Akko—Beirut verbinden soll, wurde begonnen. Die Einriclitungen für die Wasserversorgung der Siedlung sind fcrtiggestellt worden. Die 7.Vf!). hat an die Siedler von Schawe Zion folgendes Telegramm gesandt: ״Mit großer Freude hören wur von der Besetzung des Bodens von Schawe Zion. Möge die neue Kolonie sich würdig den bisherigen Siedlungen von Juden aus Deutschland in Erez Israel anreihen und Pionierin werden für die friedliche Eroberung des Nordens unseres Landes. Ihr Name möge Symbol sein für die Heimkehr der Juden Deutschlands nach Zion!“ (Einen ausführlichen illustrierten Bericht über die Landnähme bringen wir auf Seite 11 der heutigen Nummer. Red.) den Geist des ganzen Abkommens zu erwartende Beruhigung im Nahen Osten wird gewiß nicht ohne Rückwirkungen auf die innere Lage Palästinas sein, und es wird — so hoffen wir — dadurch ein weiterer Faktor für die Pazifizierung des Landes geschaffen werden, der wirksam neben die militärischen und polizeilichen Maßnahmen tritt. Das Hauptinteresse der jüdischen Oeffentlichkeit wird sich min auf die Arbeiten der neuen Kommission riehten, die allerdings, wie es in der Natur der Sache und ihres Auftrages liegt, im Gegensatz, zur Peel-Kommission ihre Arbeiten im internen Kreise unter Heranziehung der im Lande vorhandenen Sachverständigen durchführen wird. Neben allen anderen Problemen, zu denen sie sich äußern muß, steht dabei die Frage der Grenzziehung im Vordergrund, da ja von einer befriedigenden Lösung dieser Frage die Zukunft des ganzen Projektes abhängt. Dabei sind ebensowohl wirtschaftliche wie strategische Gesichtspunkte zu berücksichtigen, für die es in der letzten Zeit mancherlei Vorschläge, auch in der englischen Oef fentlichkeit, gegeben hat. L)ie Kommission wird sich hierbei gewiß auch auf die militärischen Erfahrungen stützen können, die man im Lande selbst beim britischen Oberkommando gemacht hat. Es beginnen für Palästina wiederum Wochen und Monate schicksalsvoller Verhandlungen und Entscheidungen. Wir wünsehen nichts so sehr, als daß sie in einer friedlichen und ruhigen Atmosphäre vor sich gehen mögen, so daß es möglieh ist, in absehbarer Zukunft einen großen Schritt vorwärts zur Lösung des Problems und damit auch zur großzügigen Weiterentwicklung der jüdischen Arbeit im Lande zu machen. nommen ist. Im einleitenden Teile der Arbeit w׳eist der Verfasser darauf hin, daß ״die judenschaft auf dem gegenwärtigen Gebiete des Landes vollständig unfruchtbar“ geworden sei. Die natürliche Vermehrung der Juden habe von 1920 bis 1920 noch 2256 Seelen betragen, was 0,5 ״« ausmacht, doch seien in demselben Zeitraum 31 044 Juden ausgewandert, so daß ihre Zahl sieh insgesamt um 28 788 vermindert hat. Zwischen 1931 bis 1935 sind schon 1324 Juden mehr gestorben, als geboren wurden: so daß von allen Geburten nur mehr 2,4 °'o auf die Judenschaft entfalle. ״Das ziffernmäßige Schicksal der Juden sei also besiegelt", leitet Dr. Koväcs die Schlußfolgerung ah. Es folgt nun eine Statistik über die intellektueilen Bertifszweige der Juden. Erwähnt sei daraus, daß in der gesetzgebenden Körperschaft die Juden mit 4,6 ״״ vertreten sind, im staatlichen und kommunalen Dienst mit 1,7 ״'«. Koväcs weist auch nach, daß sich ihr Prozentsatz in sämtlichen intellektuellen, auch wirtschaftlichen Berufen seit 10 Jahren wesentlich gesenkt hat. Das Organ des Oralen Bethlen: 5> 8״ r a I U j s 4 g“, veröffentlichte die statistischen Daten einer noch von der zweiten G ö m h ö s - Regierung cingeleileten Judcnzähhmg. Die damaligen konfessionellen Erhebungen erstreckten sich aut alle Gebiete des Wirtschaftslebens, anscheinend mit Ausnahme jener Berufe und Aerntcr, in denen die Juden unter ihrem Landcsniitte! erscheinen, fm einzelnen sagen die Daten folgendes: In Kunst und Literatur waren 119 Juden tätig (27 ״יי) — Wissenschaft, Privatgelehrte 84 (24,7 ״'״) — Presse 480 (31,7 ״״) — Musikkünstler, Sänger 199 (28 ״/״) —- Schauspieler 475 (24,1 0/0) — Privatingenieure, Chemiker 402 (37,5 0״) — Im Gewerbe: Fabrikbesitzer 1 008 (50,9 ״/״) — Druckereigewerbe 330 (50,7 0/0) — Industrielle Beamte 14 466 (33,4 ״״) — Im Handel: Selbständig 38072 (45,5 ״,o) — Kaufrn. Beamte 21 333 (52,8 ״'״) — Kaufm. Angestellte 24 059 (30,2 «״) — Im Kredit- und Versicherungswesen 223 (68,4 ״'״) — Beamte 6 246 (35,7 0/0) — Freie Berufe: Rechtsanwälte 2 603 (49,2 ״״) — R.-A.-Kandidaten 525 (34,9 0״) — R.-A.-Bürobeamte 924 (30,6״/״) — Aerzte 2 15! (54,5״״) — Tierärzte 206 (24 "ö). Es ergibt sich also auf diesen Gebieten des Wirtschaftslebens insgesamt ein Ue bersch 11 ß von 22 583 Juden über die vom Gesetz zugelassene Prozentnorm von 20״'״; von denen jedoch noch die Frontsoldaten und Kricgsbeschadigten in Abzug gebracht werden müssen. Das Arbeitseink o m m e n der christlichen und jüdischen Wirtschaftselemente wurde — laut Angabe der Zeitung — nur schätzungsweise fcstgestellt und soll sich auf jährlich 50—60 Millionen Pcngö belaufen. Diese Schätzung sei überholt. Demnächst dürfte eine neue amtliche statistische Aufnahme stattfinden. Erklärungen zu der Geeetzeevorlage Ministerpräsident Dr. Daränyi äußerte sich in einer Osterbotschaft auch über die Judenvorlage und sagte u. a., daß die durch die Vorlage unmittelbar berührte Judenschaft schwere Bedenken erhebt, sei menschlich verständlich, doch stelle er mit Genugtuung fest, daß die nüchternen Elemente der Gesellschaft die Mäßigung und Humanitat wahrnehmen, die in dieser Vorlage zum Ausdruck komme. Die ״Landeskanzlei der ungarischen Israe- Ilten“ veröffentlichte zur Judenvorlage und zu deren Motivenbericht •ine Rcoteeterkllruns• Jugend nach Erez Israel I H. F. Die Einbeziehung der Juden in Oesterreich in unsere Aiiswanderiingsplanung stellt uns erneut vor vergrößerte Aufgaben. Seif 1633 haben über 130000 Juden Deutschland verlassen, und alle jüdischen Drganisafinnen sind bemüht, den Strom nicht ab/tidämmen, sondern ihn durch Planung und Lenkung /t! einem kontimiierlichcn werden zu lassen, Fs 11:1t in den letzten Jahren manche Debatte um die Frage: Palästina oder Uebcrsec? gegeben. Es ist durchaus רן• ■ sjןi/u werten, daß diese Diskussion zum Abschluß gekommen und die Beantwortung des Problems in einem Sinne erfolgt ist, daß jede Eimvnndcrungsnn >׳/lk׳l!kcit von uns genutzt werden muß. Zionisten mul Nidit/iuniston sind gemeinsam bei der Lösung dieser Aufgabe titig. * Bei aller Solidarität der Juden in Deutschland in diesen schicksalsschweren Ja 111 en darf doch nicht vergesseti werden, daß die jüdische Bewertung der Palästina Wanderung eine andere ist als die der l'ebcrsee- Wanderung, Immer wieder lesen wir in der jüdischen Presse Auszüge aus Briefen v11״ Auswanderern in den Vereinigten Staaten, in den sudamenkani-when Ländern, in Südafrika und anderswo, Immer wieder stellen wir fest, daß neben der Sorge um die neue KxisU'n/gnnuhmg die Einwanderer vor allem bemüht sind, in Volk, Sprache und Milieu des neuen Landes cin/utatieheii und sich an zu passen. Das von uns gebrauchte lateinische Wort für Anpassung heißt A s s i m i 1 a t i o n, und wahrlieh, neben der Befriedigung, die wir empfinden, daß Tausende von Juden in überseeischen Ländern neue Existenz- und Erwerbsmögliclikeiten finden, beschleicht uns die Sorge um ihre jüdische Zukunft. Wird mit den Juden auch die Judenfrage ewig wandern? Schon gibt es Nachrichten, daß Juden ans Deutschland in ihren neuen Einwanderungsländern die Taufe genommen haben, schon lesen wir von Mitgliedern früherer jüdischer Sportvereine in Deutschland, daß sie den Sportverbänden ihrer neuen Länder beigetreten sind. Und es scheint so, als ob die Erkenntnisse, die ein Teil der Juden in Deutschland erst nach 1933 gewonnen hat, sehr bald als Ballast über Bord geworfen werden, wenn die Schiffe in den Häfen der neuen Heimat ein treffen. Ver* wechseln w i r n i c h t die Rettung von Einzelexistenzen — mag ihre Z. a h 1 <׳׳. u c h noch so groß sein . mit der L ״ snn g d e r j u d e n f r a g e! Besonders kraß zeigt uns das Beispiel der Juden in Ungarn, wie vergeblich alle Assi!nil;!tionstem!en/en bleiben. Kaum eine Jiidcnhcit hat leidenschaftlicher versucht, durch Assimilation an das Vhrtsvolk zu verschwinden als die ungarische Judentum. Der Eiitjndiiugspro/eß, die EasIza Ueb&JUuk Der Keren Hajessod erhielt au! tlcni Londoner Markt eint A n l e 1 h e v nn C / 7 .0 0 0 <־ :am /.wecke öffentlicher Arbeiten in Palästina, Im Emek Chefcr wurde eine nein' jüdische Siedlung Beth Jose hu ah gegründet. Bei Belach l'ihwah wurde eine Arheiter~KIeinsicdlung auf den Samen von M 0 s ch e B c i! i n s 0 n gegründet. In der Sähe von Heer sch cha kaufte die Palcstine Development Company 9000 Dunam I.and. Haifa hat jetzt mit 55 000 Juden eine jüdische Majorität. In Tel /leie wurde am IS. April der Kinufi des paläslinen« sischcn M akk ah i eröffnet. Das erste Konzert unter Leitung Toscaninis fand, in Haifa statt, nachdem er vorher eine öffentliche Generalprobe in Tel Aviv dirigiert halte. Am 17. April spielte das Orchester in Tel Aviv. Toscanini und Huberman wurden enthusiastisch gefeiert. Bei Nahlus kam es zivisehen englischen Truppen und einer arabischen Bande zu einem größeren Gefecht, hei dem 22 Araber gelötet wurden. Bei einem Ueherfall auf ein jüdisches Auto in der Sähe von Ah ho fanden drei f ü di s che Passagiere sowie ein Hilfspolizist aus Chanutah den T o d. In Haifa wurden bei zwei Bombenwürfen drei Araher gelötet. In Akko wurde ein zum Tode verurteilter Araber hin• gerichtet. Die traditionellen Aufzüge aus Nablus und Hebron zum N eh i Musa-Fest in Jerusalem fanden dieses Jahr infolge innerarahischcr Streitigkeiten nicht statt. Während der Peßach-Tage besuchten zahlreiche jü• d lache Touristen Palästina. Die Motive des ungarischen Judengesetzes Von unserem Berichterstatter