Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 30-31 (15.4.1938)
- Date
- 1938-04-15
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE RUNDSCHAU SPORT-RUNDSCHAU Nr. 30/31, 15. APRIL 1938 Die״ spiele in Tel Aviv Neue Wege im jüdischen Sport ramm des Kinuß d®8 Makkabi Erez Israel WW^*^** ■11■ J *י*«■*» ■ Vom 17. bis 20. April findet, wie bereits gemeldet, an Stelle der Makkabiah, die um ein Jahr verschoben werden mußte, ein sportliches Treffen der Makkabim in Erez Israel statt, das nach den vorliegenden Nachrichten fast das Ausmaß einer Makkabiah erreichen wird. Das Stadion, dessen Laufbahn unter der Leitung des schwedischen Sachverständigen Kreigsmann zur besten des Orients geworden ist, ist eigens für diese Spiele, nachdem es während der Unruhen abgebrannt war, mit besonderer Sorgfalt neu 11er• gestellt worden. Allein 22 000 Sitzplätze, davon 5000 auf der gedeckten Tribüne, stehen fiir die Zuschauer bereit, und man nimmt an, daß die Anzahl der Zuschauer die Zahlen der Makkabiah erreichen oder sogar überbieten wird. In einem gedrängten Zeitraum werden sämtliche Sportarten abgewickelt. Am 17. April werden die ausländischen Teilnehmer auf einer Kundgebung des Makkabi Tel Aviv begrüßt werden. Am 18. April, an dem um 1 Uhr mit einem Oesamtaufmarsch die Spiele offiziell eröffnet werden, finden Palästina bei den Olympischen Spielen 1940 Anläßlich des Olympischen Kongresses, der in Kairo tagte, wurden die Vertreter Palästinas, Col. Kisch und Arazi von dein Contc de Baillet-Latour, dem Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees empfangen, der sich mit großem Interesse über die Fortschritte des Sports in Palästina unterrichten lieft. Die japanische Delegation erklärte in einer anderen Unterhaltung, daß sie versuchen werde, alle Er- Icichtcrungcn für eine Teilnahme Palästinas an den Spielen in Tokio zu schaffen. bereits am Vormittag die ersten Vorkämnfe in der Leichtatlilctik, im Hockey, Fußball und Basketball statt. Anschließend werden die Wettkämpfe in der Leichtathletik und im Fußhall fortgesetzt; am Abend wird ein Ball anläßlich der Spiele abgchaltcn werden. Am 10. April werden am Vormittag die Kämpfe in sämtlichen genannten Sportarten fortgesetzt. Am Nachmittag des 19. April beginnt die Veranstaltung mit Massenfreiübungen, dann werden die leichtathletischen und Fußballwettkämpfe zu Ende geführt und am Abend treffen sich im Rahmen einer Akademie die Eiidkainpfteilriehiiier in den Saalsportarten, im Boxen, hechten, Ringen und Heben und im Jiu Jitsu. Der Schlußtag schließlich, der 20. April, ist dem Makkabi-Hazair vo;behaltcn. Im Makkabiah-Stadion wird an diesem ״Tag des Makkabi Hazair“ die gesamte, immer stärker werdende Jugendbewegung des Makkabi Erez Israel in Form von Kundgebungen, aber auch in Jugendwettkämpfen vor die Oeffentlichkeit treten. Von besonderem Interesse ist auch der erste Versuch, den Marathonlauf den palästinensischen Verhältnissen anzupassen, er wird probeweise, mit Start und Ziel im Stadion, über die Strecke von etwa 10 km ausgetragen' werden. Ursprünglich war dieses Treffen als reine Veranstaltung des Makkabi Erez Israel gedacht. In großzügiger Weise bat man jedoch viele der bekanntesten Makkabiathleten aus der Welt eingeladen, deren Start auch gesichert ist. Eine vollständige Mannschaft in fast allen Sportarten wird der Makkabi Aegypten entsenden. Aus anderen Ländern werden einige der vorzüglichsten Athleten teilnehincn. So wird z. R. der berühmte 100-m-Sieger der letzten Makkabiah, Smith, aus Südafrika, der bereits Gast der Stadt Tel Aviv ist, an den Spielen teilnehincn. Von Sportlern von Weltruf wird außerdem die Teilnahme des Tennisspielers Hecht (Makkabi Tschechoslowakei) erwartet, während die Mitwirkung von Prenn noch nicht gesichert ist. Basketball in Erez Israel Basketball wird in Palästina von Jahr zu Jahr populärer. Efieses überaus schnelle athletische Ballspiel hat nicht nur viele Anhänger unter den Aktiven, sondern auch das Publikum nimmt an den regelmäßigen Meisterschaftskämpfen immer zahlreicher und interessierter Anteil. Die Meisterschaft dieses Jahres hat der Makkabi Tel Aviv durch seine zwei letzten Siege siclicrgestellt. Es gelang ihm, Makkabi Pctach Tikwah sehr überlegen mit 29:8 Punkten zu schlagen. Die letzten Punkte, die er zur Sicher- Stellung der Meisterschaft brauchte, holte sich der Makkabi Tel Aviv dann in einem Spiel gegen Hapoel Tel Aviv, den er gleichfalls in klarer Ucberlcgcnheit (30:19) schlug. Interessant ist übrigens, daß auch der Makkabi Aegypten eine besondere Stärke im Basketballspiel entwickelt hat. So gelang es ihm jetzt, die Spiele um den Pokal Aziz Pascha el-Masri, an dem die besten ägyptischen Vereine tcilnahmen, im Endspiel zu gewinnen. Die Hakoah Kairo schlug ihren letzten Gegner Almaza mit 35:29 Punkten. In SQdwcstdeutschland: Makkabivereine voran. Ein Blick aut den Tabellcnstand im südwestdeutsclien Sport — hier werden im Rahmen des paritätisch zusammengesetzten ״Spielausschusses‘‘ gemeinsam im Fußball und Handball Pflichtspiele ausgetragen — zeigt den Vorrang der Makkabivereine vor den Sportgruppen des ״Schild“. Im Fußball der Main- Klasse stehen bei allen Mannschaften Makkabivereine an der Tabellenspitze: bei den ersten Mannschaften Bar Kochba Frankfurt mit 10:0!,unkten und dem glänzenden Tor- Verhältnis von 26:3 aus fünf Spielen; den zweiten Platz hält Bar Kochba Frankfurt I a und dann folgt an dritter Stelle JJB. Han,•»!; Bar Kochba Frankfurt hält ferner die Spitze bei der Jugend A und der^ Schüler-Gruppe II, während bei der Jugend B und der Schüler-Gruppe I Hakoah Frankfurt den eisten Platz inneliat. In der Gruppe Süd ist e* ähnlich: bei den ersten Mannschaften steht Bar Kochba Mannheim mit 12:0 Punkten aus acht Spielen mit 21:15 £en an erster Stelle. Im Handball steht Bar Kochba ikfurt in der Gruppe Main bei den Jugendmannschaften der Spitze, bei den Frauen hat Hakoah Frankfurt den en Platz besetzt. t25 Jahre jüdischer Turnverein in Nürnberg. Im Jahre 1913 deten einige junge Zionisten einen jüdischen Turnverein, sie Bar Kochba nannten. Nach dem Kriege nahm dieser in einen großen Aufschwung. Er verzeichnet in seiner hichte große sportliche Erfolge. Der heutige Jtus Nürnist aus dem ehemaligen Rar Kochba hervorgegangen, heutige Leitung des Vereins besteht nur aus früheren Bar ihanern. Im Rahmen der Veranstaltungen für diesen ibschnitt hielt der Jtus Nürnberg in der Turnhalle der ' ÜTielitischen Volksschule ein großes Schauturnen ab. Das Ziel; Der harmonische Mensch Die Makkabibewegung bemüht sich seit einiger Zeit, über die üblichen Wettkampfbetriehe in den eingeführten Sportarten hinaus eine einheitliche Erziehung ihrer Mitglieder auf körperlicheni Gebiet durchzuführen. Das Ziel dieser Bemühungen besteht darin, daß man nicht nur die körperlich Begabten einem intensiven Training zum Zwecke der Leistungssteigerung unterwirft, sondern auch die Teile der jüdischen Jugend, die nicht zum Wettkampf und zu besonderen Hochleistungen auf körperlichem Gebiet von vornherein geeignet erscheinen, soweit zu schulen sucht, daß ihre Umstellung auf körperlich anstrengende Berufe leichter möglich wird. Daneben versucht man, durch die stärkere Betonung der Disziplin, durch Steigerung der Geschicklichkeit und durch Förderung der Ausdauer und Zähigkeit den der Makkabibewegung als Ideal vorschwebenden Menschcntyp heranzubilden. In den letzten zwei Jahrzehnten sind von der Makkabibewegung gerade auf dem Gebiet der körperliehen Erziehung besonders viele Erfahrungen gesammelt worden, die gezeigt haben, daß eine solche, über das Gebiet des Körperlichen gehende Allgemeinerzichung auch dort durchaus möglich ist, wo von vornherein keine geeigneten Bedingungen vorzuliegen scheinen. Diese Erfahrungen sollen jetzt svstematisch zusammengestellt und ausgewertet werden. Im Verfolg dieser Pläne gibt der Deutsche Makkabikreis in den letzten Monaten eine Reihe technischer Auweisungen für seine Turn- und Sportwarte heraus. Als besonders interessant und richtungweisend seien folgende Gcdanketigänge hervorgehoben: Um die bisher etwas einseitig auf das Gebiet der Laufkonkurrenzen hin betriebene sportliche Erziehungsarbeit 711 korrigieren, wird empfohlen, besonders im Vortraining und der körperbildendcn Gymnastik die Stoß-, Wurf- und Sprungübungen zu betonen. Gerade auf den Gebieten der Stoß- und Wurf- Übungen könnte man auch bei anscheinend unbegabten Sportlern angenehme Ueberrascluingen im Hinblick auf die erzielbaren Leistungen erleben. Hand in Hand damit soll eine stärkere Heranziehung der älteren Makkabimitglieder und ganz besonders der ungeschickt erscheinenden körperlich gewichtigen Leute betrieben werden. Es ist ein Vorurteil zu glauben, daß ein schwergewichtiger Mensch auch gleichzeitig plump, 1111geschickt und schwer beweglich sein müsse. Die körperliche Vernachlässigung dieses Menschentyps beruht sehr oft nur darauf, daß der Betreffende selbst das Gefühl hat, er könne körperlich nichts leisten, und cs lohnt sich für ihn nicht, sich einem körperlichen Training zu unterziehen. Die körperliche Vernachlässigung führt dann allerdings dazu, daß diese Mensehen ungeschickt würden. Die internationa len Wettkämpfe der letzten Jahrzehnte ko nuten zeigen, daß au s typischen Schwergcwichtlcrn und!nass igen Mensch״! ausge zeichnete Stoß- und Wurfkonkurrenten ge macht werden köiuiei u. Im Hinblick darauf ist besonders an f das Hatmiicnvcrfe! 1 hin/uweisen, eine Sportart, die in den Kreisen des jiidisc hen Sportes bisher eigentlich überhaupt nicht betrieben wun le und für die ein relativ hohes Körper; gewicht geradezu cm e unerläßliche Vor- Bedingung ist. Die Heranziehung auch älierer Leute, von denen mancher frühen r nie dar״״ gedacht 1 Litte, sportlich aktiv zu werden, ist heute 1!in so wichtiger, als a!ich diese Menschen damit eine wertvolle Vorbereitung für Bert ifsumschichtung und für Wanderung, insbe sondere für 'Palästina, bekommen. Der Jugend und ihrer körperlichen A iisbildung ist selbstverständlich auch in di iesem Zusammenhang! e das Hauptinteresse gewidmet. Hierbei is׳ t hervor/uhehen. daß das Training nicht so sehr auf die ko rpcrliche Leistung <! es Linzeinen allein abzustellen ist, somle rn der 1 )is/iph mcrtin: g mul harmonischen Ausbildung der Persi mlichkeit das 1 luupta ugenmerk gewidmet werden soll. In diesem Sinne soll ein wertvolles Element des Halleitfurnens mehr als bisher auf die Sportplätze verpflanzt xv׳cן!c 11, n|inUic 11 10\voh!c• i^der < >rc 111 tu!;gsu!יu^T^|e״׳ ^ind die mens strikt durchfuhren will. Wenn es auch scheinen mag, diesem Sinne soll der Ausbildung der Ueb.mgsleiter auch in der nächsten Zeit ein Hauptaugenmerk zu ge wandt weiden. Vom Standpunkt der Regeneration des jüdischen Menschen aus erscheint diese Abkehr vom rein wcltkampfmal'-igen Sportliehen und der damit dokumentierte Versuch der Entwicklung eines Makkabi-Lrziehungssvstems in die Breite als zeitgemäß und vielversprechend für die Zukunft. Es wäre zu wünschen, daß diese Gedankeng.inge sich wirklich durchsetzen, ohne daß der sportliche Charakter der Makkabibewegung verlorcngingc. Das braucht bei der Durchführung dieses Systems nicht die Folge zu sein. Boxen im Schulturnen Makkabi -Tennis in Deutschland Nach und nach bauen die jüdischen Schulen ihre Oberstufe auf. Leider weist der Lehrplan einen bedauerlichen Nachteil auf: es fehlt das Boxen, das im Turn- und Sportunterricht der öffentlichen Schulen Pflichtfach geworden ist. Warum das Fehlen dieser Sportart, die bei der Jugendertiiehtigung an erster Stelle steht, sehr zu bedauern ist, braucht nicht mehr erörtert zu werden. Vielmehr ist es nötig, einer allmählichen Einführung des Boxens in den Sportunterricht der Oberstufe den Weg zu bereiten. Die entscheidende Ursache liegt darin, daß den jüdischen Turn- und Sportlchrkräften die nötiger! Grundlagen zur Erteilung des Boxunterrichtes fehlen. Leider ist es seinerzeit unterlassen worden, in den sportpädagogischen Lehrgängen in Berlin und in Stuttgart, wo die Mehrzahl unserer jetzigen Lehrkräfte ausgebiidet worden sind hzw. werden, für Boxmögliohkeiten zu sorgen. Es ist wohl nicht mehr möglich, das Versäumte voll wieder gut zu machen; aber vielleicht IFESTA siromple, Striskuiaren / wasche. Handschuhe / Bin.-Scnonebg. Grunewaldstr. 56 i.Bay.PI. Tal. 71 3113 könnte man versuchen, durch Ferienkurse oder Unterrichtsbriete den Lehrern die nötigen Grundlagen zu verschaffen. Der Turnlehrer braucht kein ausgebildeter Boxtrainer zu sein, muß es aber verstehen, seinen Schülern in richtiger Weise die ersten Anleitungen zu gehen. Es wäre sehr zu wünschen, daß schon im nächsten Schuljahre einige Schulen diesen für unsere Jugend so überaus wichtigen und wertvollen Sport in den Lehrplan aufnehmen können. Hans H 0 f f m a n n Bar Kochba Bratislava fährt fort, neue Landesrekorde auf. zustellen. Seine 4x100-m-Bruststaffel verbesserte die bestehende Marke von 5:20,2 Min. Die Mädchen verbesserten den glcichen Staffelrekord auf 6:22,8 Min., wobei Fräulein Karpeles den 100-m-Rekord auf 1:28,6 Min. drückte. Uebcrall sicht man die Tennisplätze in neuem Gewand, und wenn die Sonne etwas wärmer ihre Strahlen leuchten lassen wird, werden die Anhänger des ״weißen Sportes“ sich bald wieder aut ihren Anlagen einfinden. Im Makkabi hat sich der Tennissport in den letzten lahren stark entwickelt; überall wurden Tennis-Abteilungen gegründet und ein reger Spiefverkchr entwickelt. In Berlin spielen zwei Makkabi-Vercine Tennis, der Jüdische TemiN-Club Bar Kochba und die Tennis-Abteilung ries )SK. Iber Nt besonders der Bar Kochba, der in den letzten '(:ihren in der Leibniz- Straße seine Plätze hatte und mit dem Beginn der neuen Saison nach der Kaiserallee auf die frühere Gelb-Weiß- Fünf 11 er letzten Jahre Tcmiisklub ( jüdischer Tr deutschen Meisterin Ilse ITicdlehi״׳ und ihrer Schwester Anna Hemp geführt wird, die auf unzähligen furnieren die blauweißen Farben des Makkabi siegreich vertraten. Was bringt die Woche? Frankfurt a. M. Am IS. April: Sportplatz Sondershauser Straße: Pflichtspiel des ״Spiel,ausschusses״. Fußball: 16.30 Uhr: Bar Kochba Frankfurt 1 gegen |JB. Hanau I; Freundschaftsspiele, Fußball: 13.30 Uhr: Makkabi-Auswnhl- Scluilerelf Frankfurt gegen Auswahlelf < )ffeiibach-Hanau; 14 30 Uhr: Makkahi-Jugend-Auswnhlclf Frankfurt gegen Auswahlelf Offcnbach-Hanau. Handball: 1145 Uhr: Bar Kochba Frankfurt Damen gegen JJB. Hanau Damen. Massenqi in da Welt Die Jüdische Rundschau hilft Adressen suchen Nr. 278. Rosie, Leo u. Saldi Hauptmann, Kinder von Heymann Hauptmann 11. Frau Alma, geh. Jacoby, letzte Adresse Patterson-New Jersey, werden gesucht von Erich Jacoby, Chemnitz, Uhlichstr. 22. Nr. 279. Schapse und Schlome Raywid, vor zirka 50 Jahren aus Telschen (Litauen) nach New York ausgewand:rt, und deren Schwester Lea, ferner Schlome-Notte Gillis, vor zirka 50 Jahren aus Krott in gen (Litauen) nach New York ausgewandert, sowie Wolf Stupel aus Wilna, ausgewandert nach Stockholm, werden gesucht von Frau Johanna Stupel geb. Sachs (früher Telschen, Riga), Berlin-Wilmersdorf, Emser Str. 18. Nr. 280. Bronia Gottlieb-Eintracht aus Krakau, wohnhaft in London, wird gesucht von Sabine Ehrmann, Berlin N 4, Auguststr. 18. Nr. 281. Josef Gottlieb und Frau Tina geb. Traubner oder deren Nachkommen, um 1900 ausgewandert aus Oesterreich; letzte Adresse New York, Jackson Avenue 920; ferner Resl (Rosa) Smith, geb. Traubner, ausgewandert um 1905 aus Mähr.-Ostrau, letzte Adresse New Vork, l.ivington Street 129, werden gesucht von Dipl.-Ing. Hugo Traubner, München, Hohenzollcrnstr. 4. Nr. 282. Die Nachkommen von Ahraham Luft und Frau Henriette, geb. Raphael, vor 55 Jahren nach Amerika ausgewandert; David Luft aus Elatow (XYestpr.); Hulda Jakobus, geb. Luft; Johanna Goldschmidt, geh. Schlesinger, in Buffalo, Detroit oder New York, werden gesucht von Frau Selly Epstein, Berlin W 15, Kurfurstemlamm 51. Nr. 283. Samuel Adam aus 1 New York ausgewandert, hzw. gesucht von Frau Jenny Liebes, Bregenzer Str. 3. ssa (Posen), um 1870 nach seine Tochter Ethcl, wird geb. Honig, Berlin W 15, Nr. 281. Flora Freund, geh. Nitke, Chikago, 111.; Ernestine Buckspan, geb. Nitke, Milwaukee, Wisc., werden gesucht von Geschwister Nitke, Kinder von Saume! Nitke aus Schildborg, Berlin-Charlottenburg, Rismarekstr. 69 11. Nr. 285, Ahraham Cohen in New lersev (USA); Gehrüder Feibusch und Hirsch Cohen aus Turek (Polen); ferner Scholem Bembinski, New York (aus Lodz) werden gesucht von Meier Gold, Berlin NO 55, Straßburger Str, 32.