Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 26 (1.4.1938)
- Date
- 1938-04-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 10 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 26 1. N. 1938 tärisch. Wir sind jetzt nicht mehr in einer eben erbauten, friedlichen Siedlung, sondern in einem weit vorgeschobenen Vorposten. Die Besatzung trat in drei Abteilungen an. Die erste Umfaßte die SO /ukunttigcii Similer. Sie sind ausnahmslos, e i n s c 11 i i e ß I i c 11 d e r M a d e h e n, voll ausgehiidete Gaffirim und entsprechend mit Gewehren und Revolvern bewaffnet. Die zweite Gruppe bestand aus einer weiteren Gaffir-Kompagnie von etwa HX) Mann Starke, die bis zum Ausbau der endgültigen Siedlung dableiben, zur Verstärkung und schon weil die Siedler, die ja den ganzen Tag schwer arbeiten, nicht auch noch nachts den ganzen Wachtdienst verrichten können. Die dritte, sehr kleine Gruppe, umfaßte die ״Nichtkombattanten“, die sich nur zufällig im Lager befanden — sie setzte sich in der Hauptsache aus den Eseltreibern und einem Journalisten zusammen. Der Lagerkommandant verlas einen ״Tagesbefehl“, der auf die Bedeutung der Stunde und auf ihre Gefahren hinwies. Dabei glaubte man an einen Angriff in der ersten Nacht nicht, da die Araber sich gewöhnlich erst einige Zeit über neue Punkte zu orientieren pflegen, che sie etwas unternehmen. Aber natürlich waren alle Vorsichtsmaßregeln getroffen. Den ״Nichtkombaftanten“ wurde strengster Befehl gegeben, sich bei einem Angriff unter keinen Umständen aus ihrem Zelt zu rühren. ... 9 Uhr Es ist alles still im Lager, die meisten, die nicht auf ,Wache sind, schlafen. Gute Nacht! Haifa, 22. März, 9 Uhr morgens ich schlief fest, als uh pldi/lieli durch Schüsse geweckt wurde. Mein Zelt stand etwa 2!) m v״n_ 1 iiwm der Gefechtsil beobachten die Bei den kleinen kämm des Lagn.- kim/cinneren konnten, der 1Die* Dis/i'pH n^Ym Lage r’' w i r " mu's t (!11 a f t! zu hören. Als mel1rm.1L> Linvtcllen des Feuers befohlen wurde, wurde die Order sogleich befolgt. Das Gefecht dauerte mit wechselnder Strhke weit mehr als eine Stunde. Aber da bis zur Morgendämmerung jeden Augenblick mit .einer Wiederhohing des Angriffs zu rechnen war, konnte man an Schlaf nicht mehr denken. Von dem Tode J c 11 u d a 11 Brenners und der Vorwumhtng Jakob Bergers erfuhr ich erst heute morgen, als ich mit Harzfeld Chanutah verließ. Der Abtransport des Verwundeten über den steilen Abhang war schwierig. Als wir mit ihm auf der Straße anlangten, waren gerade die Autos mit den Arbeitern aus Kirjath Cliaim cingctroffen, um den Bau der neuen Straße weitcrzufiihrcn, die Cha- 11 Utah, das in der ersten Nacht seiner Existenz die Feuerprobe bestehen mußte, einmal Sicherheit bringen soll, Neuer Angriff auf die Siedler Ein Verwundeter gestorben Jeru s a 1 e m, 25. März. (Ihilcor.) Der Rau einer L and- Straße, die die neue jüdische Siedlung Chanutah mit der Grenz-Chaussec verbinden so!!, wurde von den Siedlern in Rekordzeit vollendet. Die Uerbeisehaffung des zum Aufbau des Dorfes benötigten Materials ist dadurch erheblich erleichtert worden. I'erner wurden Anlagen für Wasser- Als die Sudler'’'il gefolgt von einem V aus dem Hinterhalt a! hielten, ihren Wagen Schüssen, Es gelang jvc und zu cntflifin.il. ” auf ‘יי letzungcn e r 1 e g e Nord־ affin in Dr. Weizmann in Palästina Besuch In Chanutah J e r!1 s a 1 e in, 22. März. (IG!cor.) I >r. W rizmjnn und Frau Wei/mann, die;.;totem in Pal 1G1aa eintrafcn, stattetung ’von Y e h״ert"o k' eine״'' IFmch^aU ' Sie'Yvurden^von einer Fhrcm.!arm Jokulrr judi-eiu-r IhlDpoli/Lsteii enipfandie in der Siedlung in so kurzer Zeit vollbracht worden war, tief beeindruckt und wünschte den Siedlern erfolgreichen Fortschritt in ihrem Werk. Die Arbeit in der Siedlung schreitet rapide fort. Das Pfahlwerk wird bereits irr Kurze fertiggestellt sein. Schwimmbad in Jerusalem. Schon seit Jahren bestehen Pläne zur Errichtung eines Schwimmbades in Jeru- Salem. Durch die Unruhen, die wirtschaftliche Dcprcssion usw. wurden diese Pläne immer weiter hinatisgeschohen. Im Januar dieses Jahres hat sich nun eine Gruppe von Männern dieses Problems wieder angenommen. Die Professoren Roth und Goitcin von der Universität, Professor!PALÄSTINA TRINKT ״ATARA" KAFFÜ] Kligler, der Leiter des Strauß Health Center, Dr. Simon von der Abteilung für körperliche Hygiene desselben Instituts, die Herren Aluf und Mejuchas von der Erziehungsabteilung des Waad Leumi gehören dazu. Das Nathan und kina Strauß Health Center (Betli Habrinth) stellt den Platz Ir das Schwimmbad auf seinem eigenen Grund und Boden zur Verfügung. An das Schwimmbad wird sich eine Sandfläche für Sonnenbad und ein kleines, bereits vorhandenes Wäldchen anschließen. Aufzuhringen sind also noch die Kosten für die Erdbewegung, das Betonieren und die Maschinen. Es ist zu hoffen, daß das Projekt bald Wirklichkeit werden wird. Dr. R. S. Simon Neue Terrorwelle Das vergangene Wochenende brachte iviedcrum eine Häufung der Terrorakte im Lande, die auch in den letzten Tagen anhielten. .1/1 verschiedenen Stellen kam es zu Zusammenstößen mit arabischen Banden und zu einzelnen Uebcrfällen, die leider wiederum eine erhebliche Zahl jüdischer Todesopfer gefordert haben. Auch der innere Terror, der von den aklivistischcn arabischen Gruppen gegen die arabische Be• välherung ausgeübt wird, hat sich in der letzten Zeit erheblich verstärkt. Im einzelnen liegen über die Vorfälle folgende Berichte vor: Schwere Bluttat bei Safed Eine Araherbande überfiel ein jüdisches Auto auf dem Wege zwischen Akko und Safed. Bei dem Uebcrfall wurden vier jüdische Passagiere getötet, und zwar der 45jährige Zwi Segal, sein S Jahre alter Sohn Baruch, die 47 Jahre alte Zippora Caharia und ihre 70 Jahre alte Mutter Batia Baral, sämtlich aus Safed. Ein Passagier mit seinen! Sohn konnte entfliehen. Zwei Passagiere, die zuerst vermißt waren, wurden unversehrt in der Nähe des Wagens von der Polizei gefunden, die auf die Schüsse hin hcrbeieiltc. Die Polizei verwickelte die Bande in ein Gefecht, bei dein drei Araber getötet sein sollen. Später erschienen auch Flugzeuge am Schauplatz. In Safed lösten die Naduicliten von dem Uebcrfall große Bestürzung aus. Man nimmt an, daß der Chauffeur und ein jüdisches Mädchen, die gleichfalls vermißt werden, am Lehen sind und in einer in der Nachbarschaft gclegenen arabischen Ortschaft Zuflucht genommen haben. In Safed fand das Begräbnis der jüdischen Opfer statt. Die Safeder Gemeinde nahm an dem Begräbnis teil, und in der Stadt wurde alle Arbeit unterbrochen. Das Obmabbinat ordnete Arbcitsunterbrcchung im ganzen Lande während der Zeit des Begräbnisses an, und alle Geschäfte, Büros und nationalen Institutionen wurden geschlossen. Wegen der dauernden Ueberfälle auf der Straße Akko— Safed wurden von de״ Behörden die Vorsichtsmaßregeln wieder eingeführt, die im vergangenen Jahre in Kraft waren. In Zukunft werden nur von der Polizei bewachte Autok a raivane n auf dieser Straße verkehren. Die Polizei hat eine Belohnung von 200 Pfund für die Gefangennahme fünf arabischer Terroristen, darunter Abdul Kader Husscini, ein Verwandter des ehemaligen Mufti, ausgesetzt. Man nimmt an, daß diese Ankündigung mit dem Uebcrfall auf das Auto in der Nahe von Safed in Verbindung steht. Mehrere Ueberfälle bei Athlit Dr. Zlocisti leicht verwundet Auf der Kiisten-Landstraße in der Nähe von Athlit wurden drei Autos von einer zwölf Mann starken Terroristenbande übcrfa'len, die ungefähr 60 Schlisse auf die Insassen abfeuerte. Ein a r a bischer Chauffeur wurde getötet und ein jüdischer Chauffeur, Philip Liber, sowie der jüdische Arzt Dr. Theodor Zlocisti aus Haifa leicht verwundet. Polizei aus dem nahegelegenen Gefangenenlager eilte sofort zur IJebcrfallstellc. Dr. Zlocisti befindet sich bereits wieder auf dein Wege der Genesung; Philip Liber wurde aus dem Krankenhaus entlassen. Jedes Fahrzeug wird auf der Landstraße Haifa—Tel Aviv von jetzt an von einem bewaffnet en Polizeiwagen bis Sichron Jaakow begleitet. Doppelmord an zwei Brüdern Zwei Brüder wurden im Naschascbibi-Vicrtel von Jerusalem, in der Nähe der Straße auf den Skopus, erschossen aufgefunden. Einer von ihnen war ein zum Christentum übergetretener Jude, der in einem Kloster beschäftigt war. Jchuda Migdali, ein 46jähriger jüdischer Wächter, der im Jahre 1013 nach Palästina kam, wurde auf seinem Weg zur Arbeit in der Nähe des Kalilissa-Vicrtels in Haifa aus dem Hinterhalt angeschossen und schwer verwundet. Kurze Zeit später erlag Migdali seinen Verletzungen. Migdalis Karneraden verfolgten den Angreifer, dem es jedoch zu entfliehen gelang. Die Leiche von Abraham Mizraclii, des Chauffeurs des Wagens, in dem der entführte und getötete Beamte des militärischen Geheimdienstes aus Haifa fuhr, wurde in der Nähe von Safed gefunden. Abraham Mizraclii war ein zum Judentum bekehrter Mohammedaner. Ein arabischer Terrorist, der von den Beamten angeschossen und .später von der Polizei gefangen genommen wurde, starb in der Polizeisfation. Eine 100 Mann starke Araherbande griff die Siedler der k'wnza A Ion im an, die auf Feldern in der Nähe von Haifa mit Pflügen beschäftigt waren. Polizei wurde herbeigeholt, die die Araber vertrieb. Der jüdische Sergeant Polani und ein Siedler wurden durch Steinwürfe leicht verletzt. Die Polizisten verhafteten mehrere Araber. Eine arabische Bande sperrte in der Nacht die Straße von Jerusalem nach Hebron und beraubte die Passagiere zweier arabischer Autobusse. Sie wurde später von der Polizei in ein Gefecht verwickelt, wobei zwei Araber verwundet und einer gefangen genommen wurde. Er war bei dem Kampf verletzt worden und ist später gestorben. Innerer arabischer Terror Man hört, daß der Terror unter den Arabern und die Erpressungen von Arabern durch Terroristen erheblich z u g e n o m m c n hat. Banditen überfielen ein Dorf bei Gaza, ermordeten den Sohn des Muktars und verschleppten den Muktar selbst sowie einen zweiten Araber. Ein Araber wurde in der Nähe von Sich ron Jaakow von Terroristen getötet. Ein zweiter Araber wurde in der Nähe von willielma erschossen aufgefunden. 200 £״ für einen Engländer1‘ Arabische Terroristen zahlen Kopfprämien In der ״Times“ vom 29. März veröffentlicht der Jerusalcmer Korrespondent des Blattes einen ausführlichen Berieht, in dem er sieh mit der Frage des Terrors auseinandersetzt, den er als ,,Symptom einer tiefsitzenden politischen Krankheit‘‘ bezeichnet: nämlich der arabischen Furcht vor dem Zionismus und dem Mißtraue n gegenüber der Unparteiliehkeit der Regierung. Es sei zwecklos, ständig zu wiederholen, zuerst müsse die Ordnung wiedcrhergcstcllt sein, und dann könne man über die Zukunft Palästinas sprechen. Tatsächlich hänge die Herstellung der Ordnung von der Wiederherstellung des Vertrauens ab, indem die Absichten der Regierung unmißverständlich klargelegit werden. Den Terrorismus beschreibt der Autor als das Werk zweier bestimmter Gruppen, deren eine Jerusalem und deren andere Galiläa mit Syrien als Basis hat. Aus diesen Zentren kommen die Gelder und die Führer. Bisher hat man freilich nur Untergeordnete fassen können. Auch versucht mau, die finanziellen Quellen des Terrors zu verstopfen, was zur Verhaftung vieler Geschäftsleute und sogar arabischer Rcgierungsbeainter geführt hat. ,,Es ist nicht nötig, ins Ausland zu blicken wegen der Geldquellen, aus denen die Räuber lind Mörder bezahlt werden.“ Jeder Mord wird mit einer Summe belohnt, die im Verhältnis zur Bedeutung des Opfers steht. Für die Tötung eines heliebigen Juden gibt es fünf Pfund Belohnung, und 200 P f 11 n d werden für das Leben eines britischen Beamten oder eines hervorragenden Arabers cboten, dessen Politik derjenigen des Anstifters zum. Verrechen zuwiderläuft. Man schätzt, daß es jetzt ebenso viele bewaffnete Leute gibt wie 1936, aber anstatt einzeln oder in kleinen Gruppen zuoperieren, haben sie sich zu großen Banden vereinigt, die wanrscheinlkh besser in der Lage sind, mit den Truppen fertig zu werden, die das Land ״auskäinmen“ sollen. Der Autor beschreibt eingehend die Organisation dieser Banden, an deren Spitze ein halbes Dutzend Scheichs stehen; die Kämpfer nennen sich ״heilige Krieger“.' Unter den Führern befinden sich ferner eine Anzahl von Verbrechern und entflohenen Sträflingen. Man schätzt, daß ungefähr die Hälfte der Randen aus Verbrechern, ein Viertel aus gezwungenen dörfliehen Elementen und der Rest aus Freiwilligen besteht. Ein Bandenmitglied erhält vier bis sechs Pfund pro Monat. Ungefähr 10 »0 des Mitgliederbestandes stammt aus Syrien, 5 ״/o aus Transjordanien. Der Verfasser beschreibt ferner eingehend den Druck, den diese Banden auf die arabischen Dörfer ausüben, sowie den lebhaften Waffenschmu|׳- g e 1 zwischen Palästina, Syrien und Transjordanien, der sich nur schwer unterbinden läßt. Die friedlichen Bewohner der arabischen Dörfer werden so cingeschiichtert, daß sie sich nicht getrauen, der Polizei Angaben zu machen._ Der Verfasser betrachtet es schon als ermutigendes Zeichen, daß diese friedlichen Araber wenigstens Polizei und Truppen für ihren Schutz, anfordern. Weiter hört man von der Terrorisierung ״lauwarmer“ Araber, wodurch zahlreiche wichtige Familien erbittert worden sind, die nun helfen, dem Mörder — der der gemeinsame Feind ist — auf die Spur zu kommen. Besonders wirkungsvoll für die Auffindung der Mörder hat sich der Einsatz von südafrikanischen Polizeih linden erwiesen. Auch die Anwendung von Flugzeug e 11 hat gute Erfolge gehabt. Das Problem, so schließt der Aufsatz, ist ein pofi* tisch es: es verlangt eine schnelle und weise Lösung. Ermutigend ist, daß der durchschnittliche Araber noch Vertrauen (das sich freilich ständig vermindert) zur Gerechtigkeit Englands hat. Es sei bedauerlich, daß die Araber sagen können, daß, solange sie ihre Proteste gegen die Mandats,- macht auf legale Wege beschränkten, ihre Stimme weder in London noch in Genf gehört wurde. Jetzt sagen sie, man werde annelmien, wenn sie die Waffen niedcrlegen, daß sie sich mit der Teilung zufriedengeben, während sie bei weiterem Widerstand diese Tatsache noch hinauszögern oder wenigstens einen besseren Plan sichern können. England sollte keinen solchen Druck brauchen, um volle und gerechte Aufmerksamkeit sowohl den arabischen wie den jüdisehen Ansprüchen zu schenken. Von der Woche Die transjordanische arabische Legion beschlagnahmte 12 Gewehre, 8000 Kugeln und 200 Bomben in Cachea Ummq 1ieis südöstlich von Zemat und verhaftete zwei palästinensische Araber unter dem Verdacht von Waffe 11 schmuggef. Einer der verhafteten Araber wurde im Besitz von £ 650 gefunden. Die Regierung beschloß, eine Vergütung von 300 Mils für jeden Baum zu zahlen, der in den Plantagen während der. Unruhen zerstört wurde. Statistiken der Jcwish Agency zufolge sind augenblicklieh 11 560 jüdische Arbeiter u 11 11 5820 Araber i!1 jüdischen Plantagen von zwölf großen Kolonien beschäftigt. Auf der Landstraße in der Nähe von Chedera stieß ein jüdisches Taxi mit einem Egged-Omnibus zusammen, wobei mehrere Juden Verletzungen erlitten. Ein Jude schwebt in Lebensgefahr. Ein jüdischer Polizist namens Michael Nijnik wurde zufällig in der Polizeistation Geslier bei Tihcrias durch einen arabischen Polizisten schwer verwundet. Barmlzwah-Termlne. Am 9. April (8. Nissan!: Jakob W o 1 f s b e r g, Sohn von Dr. O.kar Wolf.her״, Jerusalem, Rechuvia, 37, Ben Mainion St. — Am 30. April (29. Nissan): Arnos Lo ebenste in, Sohn von Karl Loebenstvin. Tel Aviv, Esther Hamalkastr. 12. Reorganisation der Wakf-Verwaltung Die restlichen Beamten der Wakfs, die noch vom chemaligen Mufti eingesetzt waren, wurden entlassen. Die Betiördcn begannen mit einer vollständigen Reorganisation der Wakfs, wobei alle aufrührerischen Elemente unter den Beamten ausgemerzt werden sollen. Kurse palästinensischer Wertpapiere. Am 23. Marz 1938 hatten die wichtigsten palästinensischen Wertpapiere in Tel Aviv folgende Kurse: Allgemeine Hypothekenbank 5 ®oige Pfandbriefe 1938/55 9S1 6 «'״ige Pfandbriefe 1934/54 101, 6 0/oige iuim. Vorzugsaktien 107>!, gewöhnliche Inhaberaktien 109׳״,, P. L. D.C. gewöhnliche Inhaberaktien 90, 6 ״»ige kum. Vorzugsaktien 91, Keren Kajemeth I.ejisrac! 2'3 ״,oige Pfandbriefe 731/2, Bizur Ltd. 6 ״/oige Pfandbriefe 98ג/י• NHr Ltd. 4 0,oige Pfandbriefe 1937/51 SO»T. (Mitgeteilt von der Ellern’s Bank Ltd., Tel Aviv.) Eine Ausstellung palästinensischer Seide ln London. Am 17. März wurde in einem Privathause Londons ein Aus- Stellung palästinensischer Seide durch Mrs. S i e f f, die Vorsitzende der Wizo, eröffnet. Die Organisation dieser Aus- Stellung hatte Herr Urbach, der die Seidenfabrik ,,Meschi Silk“, Tel Aviv, vertritt, übernommen. Vertreter der Warenhäuser Selfridge und Whiteley waren anwesend und kauften sogleich den Vorrat an Seide. (Schluß des Palästinateils) JUWELIER Ankauf von Brillanten) Gold und Silber Ank.c. 11/4«541 LIPOWETZKI BERLIN W 8, FRIEDRICHSTRASSE 193a (ECKE LEIPZIGER STRASSE) FERNSPRECHER 1X4839