Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 24 (25.3.1938)
- Date
- 1938-03-25
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2651273-2653549-2653564--31959-2683651- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Hanau 2× ep/1047937
OCR text
JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 24. 25. MÄRZ 1938 Makkabi- Meister geschlagen 3500 Zuschauer — Berlin gewinnt das KKL-Turnier Werthen Waldlauf-Meister Makkabi — wohin? Zum 9. Makkabi-Kongreß Eben ist der 9, Makkabi-Kongreß in Paris zu Ende gegangen. Der Makkabi ist eine sehr große Organisation geworden. In den letzten laliren hat er fast in allen I.,ändern Fuh fassen können, und cs ist ihm gelungen, die Mitglieder der einzelnen Landeskreise auch zentral zu erfassen. F.r zählt im Augenblick 150000 Mitglieder in 30 Ländern. Die Arbeit des Makkabi ist sclnvcr, ja man kann sagen, daß noch niemals ein Verband von Sportvereinen vor einer so schweren Aufgabe gestanden hat. Trotz aller Versuche und Ansätze ist es noch nicht einmal gelungen, das Interesse, das die Zionistische Organisation an ihm hat (aber in einem noch höheren Grade haben sollte), zu realisieren. Dieser Makkabi- Kongreß hat wieder beschlossen, die Zionistische Organisation und die Jewish Agency an die Erfüllung der von diesen Organisationen bereits übernommenen Verpflichtungen zu erinnern; insbesondere hat der Kongreß des Makkabi-Wclt• verbandes erneut die Erfüllung alter Versprechen gefordert, wie a) Errichtung eines besonderen Departements für Leibes- Übungen in der Exekutive; b) Bereitstellung eines angemessenen Budgets für die Zwecke der Leibesübungen; c) Schaffung einer Hochschule für Leibesübungen in Erez Israel, die der jüdischen Jugend der ganzen Welt zugute käme. Ferner hat der Kongreß die Jewish Agency ersucht, der Wichtigkeit der körperlichen Ertüchtigung׳ für das jüdische Volk durch Schaffung eines besonderen Dezernats für Körperkultur Rechnung zu tragen. Bevor aber die /.entralinstanzen in vollem Maße ihre Vcrpflichtung zur Mitwirkung a!1 der Erfüllung der Aufgaben, die der Makkabi sieh seihst gesetzt hat, erkannt haben, ist er ganz, aut seine eigenen Kräfte angewiesen. Sport und Sport- Organisation kosten viel Geld. Die Wege zur Verwirklichung einer körperlichen Erziehung des jüdischen Volkes gehen über gleichmäßig geschulte Instruktoren und große Sportfeste; aber immer wieder scheitert die Durchführung daran, daß keine Stelle die dafür notwendigen Mittel bereitstem, obwohl es kaum eine wichtigere Aufgabe für ein Volk gibt, als seine Jugend svstcniati-.cb zu erziehen. So muß der Makkabi stets wieder versuchen, durch die selbst aufgebrachten Beiträge die Durchführung seiner Gedanken zu fördern. Eine weitere Schwierigkeit bedeutet cs für den Makkabi, daß seine einzelnen Landeskreisc nicht nur in ihrer zionistischen Entschlosscnlieit und in sportlicher Entwicklung verschieden weit fortgeschritten sind, sondern daß fast alle Kreise ihr sportliebes System in Anlehnung an die Sportarbeit ihrer Länder entwickeln. Den Versuch, ein einheitliches sportliches System mit besonderem Merkmal für das jüdische Volk 7,u schaffen, hat der Makkabi auch auf diesem Kongreß wieder als eine seiner zentralen Aufgaben erkannt. Ihm ist auch klar geworden, daß dies nicht zu verwirklichen ist, wenn nicht die jiklisehen Instanzen sieb endlich entschließen, dem Aufbau einer Hochschule für körperliche Erziehung in Palästina und verscliiedeiier Instmktorcn-Scininare ihre Hilfe zu leihen. Der Makkabi-Kongreß hat sieh entschlossen, zunächst einen Weg der Selbsthilfe zu beschreiten, indem er, mit einem besonderen Statut, eine Gesellschaft der Freunde des Makkabi ins Leben gerufen bat. Eine weitere große Rolle im Makkabi-Wcltverband spielt die praktische Verwirklichung der Mitarbeit am Aufbau Erez Israels. Eine K w 11 / a 11 und drei Arbcits-Piugotli sowie eine ganze Anzahl von Jugendalijah-Gruppen des Malekabi-Ha/air sind schon i 111 Lande. Der .Makkahi-Kongreß hat seine Pflicht betont, mit allen Kräften die schwere Aufbauarbeit dieser siedelnden Gruppen zu fördern. Der Be- Schluß, die Makkabiah im Frühjahr 1930 abzuhalten, ist bereits mitgeteilt worden. Das Gesamtbild dieses Kongresses zeugte von sachlicher Arbeit. Große grundsätzliche Auseinandersetzung^► hat es nicht gegeben. Ein Bruch ans ideologischen, inncr/ionistischen Differenzen droht nicht mehr. Der Weg ist vielmehr einheitiieh geworden im Sinne der Erfassung möglichst der gesamten jüdischen Jugend der Welt und im Sinne der Unterstützung der Arbeit in Erez Israel, die schließlieh über den Erfolg der Makkabi-Bcw egung entscheiden wird. Was bringt der Sonntag? Berlin. JSK, gegen Bar Kochba Dresden im Handball und Fußball: Sportplatz, Grtpiewald: Beginn: 14.45 Uhr. — Am Schäfersee spielt der Bar Kocbha-Hakoah mit mehreren Mannschaften gegen Hagibor. — Der Bar Kochba-Hakoah führt in der Turnhalle, Joachimsthaler Straße 13, 16 Uhr, einen Klubkampt im Turnen gegen die JGS. durch. Es sind 9 Riegen in allen Altersstufen beteiligt. Frankfurt a. M. 16 Uhr: Bar Kochba Frankfurt I gegen Bar Kochba Olfen hach I. Getsenkirchen. Am 26. März Werbeveranstaltung des Makkabi. Hanau. Fußball: 15.45 Uhr: JJB. Hanau I gegen Schild Frankfurt I. Handball: 15 Uhr: JJB. Hanau Frauen gegen Schild Frankfurt Frauen I. Hannover. Jüdische Tischtennis-Meisterschaften von Nordwest-Üeutschland: Turnhalle, Bergstraße 8. Karlsruhe. Fußhall: 15.30 Uhr: Turnklub 03 Karlsruhe 1 gegen Bar Kochba Mannheim I. Leipzig. JSV. Bar Kochba Leipzig veranstaltet um 10 Uhr in seiner Turnhalle das Jugcnd-Tisehtcnnis-Turnicr 1038. Neben den mitteldeutschen Makkabivereincn sind auch Schild und Tennis-Club Rot-Weiß Ungeladen. Ottenbach. Fußball; II Uhr: JSpV. Offenhach I gegen Bar Kochba Frankfurt la. Handball: 15 11111׳: JSpV. Offenbach Frauen gegen Hakoah Frankfurt I raucn. Stuttgart. Fußball: 12.30 Uhr: Schild Heilbronn f gegen Hakoah Karlsruhe I. Dieses Sportfest versprach keine Sensation keine in Berlin unbekannten Sportler waren .־•iigeki’mdigt, keine wichtigen Ent- Scheidungen wurden getroffen; nur Makkahivereinc trafen sieh. Und dennoch wurde dieser Lag ein voller Erfolg, überraschenderweise nahm auch das Berliner Publikum großen *י -. •י' ־ ,׳ Berlin gegen Frankfurt a. M. Martin Rzubus Anteil an diesem Ereignis. 3500 Zuschauer verfolgten an diesem Frühlingssonntage die Spiele. Es hat sich im Makkabi schon die Gewohnheit eingebürgert, bei großen Turnieren auf mehreren Plätzen gleichzeitig spielen zu lassen, da für die Entwicklung des Turniersieges regelmäßig nur ein Tag zur Verfügung steht. So gingen die Zuschauer von einem Platz zum anderen und wurden immer wieder durch faire und schnelle Kämpfe gefesselt. Die Spiele Das Turnier war durch einen Preis des KKI. ausgezeichnet. Drei Städte, in denen der Makknhisport besonders hoch stellt, Berlin, Frankfurt a. M. und Leipzig, trafen sich mit je vier Mannschaften, und zwar mit Jugendlichen und Männern im Fußball und Handball. Das Turnier endete mit einem überraschend glatten Erfolg der Berliner Au-wahlmannschaft, die mit 12:4 Punkten vor Frankfurt mit 6:7 und Leipzig mit 3: 13 den Preis erhielt. Die Frankfurter waren Favoriten. Ihre Handballmannschaft und ihre Fußballmannschaft hatten die let/fe Makkahimeisterschaft errungen, ihrer Jugend ging ein guter Ruf voraus. Die Leipziger waren offenM; htlicli gegen frühere Jahre schwächer geworden, und eine Berliner Mannschaft hatte sich (wir denken besonders an das Spiel gegen Pefach Tikwali im vorigen Sommer) noch niemals richtig zusamincngcfundeii. Erwartungsgemäß verloren die Leipziger ihre Spiele im Handball und Fußball sowohl gegen Berlin als gegen Frankfurt. Obwohl einzelne Spieler der Leipziger, so der Läufer Cisinski im Fußhall, der Stürmer Tschoppek im Handball, weit überdurchschnittliche Lcistuugen zeigten, war das Gesamtbild der Leipziger Mannschaften uneinheitlich. Einen ausgezeichneten Eindruck hiutcrlidkn nur die Leipziger Jutgendhantlballer. J.B.C. Maccabi schlägt B.C. Berlin Die erste Begegnung der beiden Bo.wereinc am 20. März brachte die Ueberlegenhcit des Box-Clubs Maccabi klar zutage. Dabei kam der Maccabiinann Kat/ um seinen wohlverdienten Sieg über Link, da dieser Kampf .,uneutschicden" gewertet wurde, obwohl Kat/ nach unserer Meinung Sieger war. Auch in dem Treffen Ruckenstein-Maccahi gegen Lewinski-Berlin, das gleichfalls .,unentschieden“ endete, hatte Ruckenstein Vorteile; Eskena/i schlug seinen Gegner Koslowski zweimal hintereinander zu Boden, und der Ringrichtcr hielt cs für angezeigt, den Kampf abzubreehen und Eskcnazi I-Maccabi zum k. o.-Sicgcr zu erklären. Für den letzten Kampf der Veranstaltung des JBC. Berlin hatten die Schild-Boxer einen klaren Sieg ihres Mittelgewichtsmci.-ters Lewy errechnet. Der Makkabi-Mittelgewichtsmcistcr Leskowitz-Maccabi siegte jedoch klar, ׳ Rundblick auf die Sportplätze Fußball: Bar Kochba Offenhach I gegen Schild Frankfurt I 1:6 (1:3). Handball: JJB, Hanau Damen gegen Hakoah Frankfurt Damen 3:3; Bar Kochba Frankfurt Damen gegen JSpV’. Offenbach Damen •1:1 (0:1). — Bei der Pokalrunde des Südwestdeutsehen Bezirks Jüdischer Sportvereine gewarnt Hakoah Stuttgart gegen Bar Kochba Mannheim 5: 1. Berlin. Hockey: JSG. II gegen BKI1. II 0:4; JSG. 1 gegen BKH. 1: BK. verzichtet (Gesellschaftsspiel 1:1); Damen; BKH. II gegen JSG. I 0:2. Die J u g e n d 11 a n d b a I I s p i c I c gehörten überhaupt zu den schönsten des Tages. Die Jugendlichen aus Frankfurt mul Berlin durften sich sogar auf dem Hauptplatz gegenüberstehen. In einem Spiel, bei dem die Jungen sich ausnahmslos als gut durchgebildcte Sportler erwiesen, die die Taktik und Technik des Spieles schon beherrschten, wobei den Frankfurter״ deutlich in Taktik und Spielauflassung die Schule des großen Bruders auzumerken war, siegten die Frankfurter schließlich mit •1:3 Toren. Sic hatten den Sieg verdient, weil sie im l angen sicherer waren, während viele Berliner Kombinationen, durch eine gewisse Unsicherheit im Keime erstickt wurden. Auf den Nebenplät/en gelang es dann den I cipyigcr Jungen, die Frankfurter 3:2 zu schlagen, nachdem sie vorher gegen die Berliner ein unentschiedenes Ergclmis 3: 3 hcrausgcholt hatten. Die I lauptspiele, die auch über den KKL-Pteis entschieden, wurden dann zwischen Frankfurt und Berlin auf dem Hauptplatz nusgetragon. 1111 Handball zeigten die Her- 1 mer, die sich aus Spielern des Bar Kochba-Hakoah und des JSK. mit dem ausgezeichneten Torsteher Goldstein (Kanu- Klub) Zusammensetzung ein vorzügliches, reibungsloses Spiel. Man hatte sie bisher kaum jemals so gut gesehen. Unter den Stürmern fiel noch besonders der Rechtsaußen Model durch entschlossene Torschüsse auf, aber in der ganzen Mannschaft gal) es kemen Versager. Die Frankfurter lugamieit schwach; als sic in der zweiten Halbzeit besser wurden, war cs schon zu spat, knien besonders stark״׳)־ Eindruck liiiiterließ der überaus gefährliche Sturmer Stein. Ihc Frankfurter waren bei ihrem Endspurt dadurch hrmu htciligt, daß zwei ihrer sichersten Spieler, Flörsheim und Wellwart, von dein umsichtigen, aber überraschend scharfen Schiedsrichter Innausgestellt wurden. So siegten die Berliner 5:4. Das abschließende F!1 ß b a 11 s p i c 1 mußte so endgültig über den Preis entscheiden. Die Berliner siegten 1:0. In beiden Mannschaften waren die Veiteidigungen starker als die Vordcrreihen. 111 diesem Spiel gab es einen bedauerlichen Zwischenfall, als Sommer-Frankfurt und Seiden-Ilagibor Berlin sich gegencinand( 1 s( hwere Verstöße zuschulden kommen ließen. Beide wurden von dein energischen Scllieds« richtcr sofort vom Platz gewiesen. Der Waldlauf Am Vormittag des gleichen Tages wurden die Waldlaufmeistcrschaften des Deutschen Makkabikreises abgewickelt. Fs stellten sich den Startern rund 150 Teilnehmer. In der I lauptklasse sah man einen schönen Kampf zwischen Rolf Werthen und Petzall. Bei 4 km legte Werthen einen Zwischenspurt ein, dein Petzall nicht gewachsen war. Er mußte sich daher mit 400 m Vorsprung geschlagen bekennen. Der Jugendliche Rolf Berger konnte sieh an die dritte Stelle vorschiehcn: Lew und Hirsch kamen auf die folgenden Plätze. Bei den Frauen mußte Ruth Hirschborg ihr ganzes Können zeigen, lim vor Susi Oliven daj Zielband zu zerreißen. Bei der Jugend hatte Wall-Undine vom Jahrgang 10 stark mit Jonas-Bar Kochba zu kämpfen, um ihn zu schlagen. Bei den Alten Herren über 40 Jahre errang Ein II einen glatten Sieg, hei den Alten Herren unter 40 Jahren kämpften \V i s n i a und Solomon um den 1. Platz. Im großen und ganzen war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Die Strecke ging durch den (iruncwald und war vorbildlich abgesteckt. Ergebnisse: Manner-Handbail: 1<;•7;,<-■3׳’3 :13/3 ׳: i!,.:•31־. gegen Kerl:n 5:4; I!,! nk 7!711»ן;-י.! ז־1:־ ־ fl■ Jugend-Handball 1 F ranki ־/■;:׳.; J:3. - M.inner Fußball: I:׳יי׳״ 4־:7ח';! Rt >3n 03־; F:., nk- 010 :! B׳■:!;:. tu] :!:...-,:-.:י , i.■>:׳;), Jugend-Fuß״ ball: \ :',.!־uv!!!״:4 ״/<;;־>.! י, iL־1!:.1.!׳ Mükum 0:0; Beuui Hauptmasse 1■; : 1. 1/3 Wt-iiu■!. 2. F^c iVztil, 3, R׳׳>K 1' ” 2■ Kias.v. 3 </וי U : 1. Kr:’ Hk ־׳hk״ (Prr krH'hkvu — *?. Klasse. I ■_;־׳ .. I;.;■ 1■’ 2־J (3 kn): 1■ U 3! [1 wirr)* — ■1. Klasse, lu.:3; . :׳3!׳; 1 ,0! ־ m•: 1. f 113־’ K1 <׳v>n). — 5. Klasse. K.!1״ I,v /! 1־ n.; 1. I37u3: (Kar KrhO.ij. ״ b. Klasse. A3־׳!r ■ ־ u \ : .35 '*0 [ru1;־;׳. Wisnia ilOr Kugitba;. 7 --״. Klasse. Ai1־ :1! ׳r; s 0J!/;.■; I. 1//'׳ (Rar Jv-33:. Ueisf&eHgJ; Ut deitödt Die Jüdische Rundschau hilft Adressen suchen (Inter dieser Rubrik \ ci üilcni lu Ihm! wir Anfragen aus unsvsvm Le wrkre i*e bcueffnid den Verbleib vermißter Freunde. Diejenigen Leser, die über die trcwn lilon Auskunft qeben l önncii, werden um Mitteilung ersucht,) Nr. 217. Max Steinberg aus Saalfeld sowie dessen Vetter Max Guttniann, beide um 1020 in Hechendorf als Praktikanten aut einem Bauerngut tätig und dam! nach Palästina ausgewandert, werden gesucht von Hedwig Lazarus de Bernerj Santiago de Chile, cas. Clasificador E. 319. Nr. 218. Die Nachkommen von Ebby Fiarries (Fierz.bergl (in Firma Harries tt. Russak, Rauchwaren, New York): Gabriel und Ernestine Herz.berg (Harries) oder deren Kinder Minna, Paula, Be!teilen und Teddy, sowie Adolph, Joseph und Hermann Herzberg, nach New York und Sydney ausgewandort, aus Krotosehiu, Militsch und Lobsens stammend, werden gesucht von Fanny Guthmann, geb. Herzberg, Berlin- Wilmersdorf, Westfälische Str. 82. Nr. 219. Kreindel, geb. Königsberg, verheiratet mit Simon Königsberg aus Jaroslati, ausgewandert etwa 1006 nach Amerika, oder deren Geschwister werden gesucht von Krcindel Koch, geb. Verständig, aus Sieniawa, Chemnitz, Rudolfstraße 21. Nr. 220. Benny Weiner aus Storoczynctz (Bukowina), letzte Adresse: Fang Reach 1117 Pine Av. (California), wird gesucht von Rica und Minna Weiner und Toni Augenstein, geh. Weiner, Berlin NW 21, Stendaicr Str. 18. Ankauf von Brillanten, Gold und Silber Ank.G. 11/48541 BERLIN W S, FRIEDRICHSTRASSE 193a (ECKE LEIPZIGER STRASSE) FERNSPRECHER 124839 LIPOWETZKI JUWELIER