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Jüdische Rundschau · 1938-03-22 · Heft 23 (22.3.1938) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 23 (22.3.1938)
Date
1938-03-22
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Hr. 23 ✓ Jahrgang 43 pre|s 23 Rpf. JÜDISCHE RUNDSCHAU Reduktion, VarUg and A n*elgen verwaltangi BurlinWlS, Helnekaatr.10 Vararafi 919031, Telegramm - Adresse■ Orghlp, - In Füllen höherer Gew.lt besteht kein Ansprodi suf Nachlieferung oder Erstattung etwa sdion gezahlter Bezug*gebühren. Bezugspreis einschließlidi Bestellgeld je Monat RM je Vierteljahr RM 5,75; bei Abholung RM 1,88 bzw. RM 5,39 (einschheBHch Postzeitungsgebühr von 10,72 Rpi je Monat). - Postsdiedc - Konten der Vertriebs - Abteilung für Grob. Berlin: Berlin 71573, für das übrige Reich: Berlin 17392 BERLIN י״ט אדר ב׳ תרצ״ח DIENSTAG, 22. MÄRZ 1938 Erscheint Jeden Dienstag und Freitag. Gültig ist Nr• 5 vom!.April 1936. Die twolfgespaltene mm-Zei!« Nachrichten 15 Rpf. K«ine Gewähr für Aufnahme vo Ausgaben oder an bestimmten Platzen. Einzelanzei?«n auf Postscheck * Konto Berlin 71618 oder bar Montag AnnnhmescbluB für die Dienstag• Ausgabe: Montag 10 Uhr Mittwoch 15 Uhr. Familien ־Anzeigen atu Tag v iie Anzclgunpreiallcte 20 Rpf, für Familien. Anzeigen in bestimmten nur gegen Vorauszahlung bis Freitag 9—18 Uhr, r Erscheinen 16 Uhr Der Zionismus erstrebt fOr das indische Volk die Schaffung einer Öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina. (Baseler Programm) Landesvorstand der ZVfD. lagt Ruppin zur Lage - ״Schedule; Beginn neuen Aufstieges“ Bericht über die A.-C«-Sitzung — Neue Aufgaben der ZVfD. Die führenden Mitarbeiter der zionistischen Bewegung trafen sich am letzten Sonntag in Berlin zu einer glanzend besuchten Landesvorstandssitzung, die ihre besondere Prägung durch die Anwesenheit von Dr. Arthur Ruppin erhielt. Die Versammlung stand unter dem Vorsitz von Dr. Hans Friedenthal, der in seinen einführenden Worten der Verstorbenen: Otto Warb u r g, Isaak F e u e r r i n g und Berthold F e i w c 1, sowie der in Palästina Gefallenen ehrend gedachte. Ruppins Referat Dr. Ruppin, der das Hauptreferat des Vormittags übernommen hatte, wurde von der Versammlung mit stürmischem Beifall begrüßt. Sein Thema lautete: ״Das Palästinawerk in seiner jüngsten Entwicklung und seine Perspektiven für die Zukunft“. Der Redner gab einen Ueberblick über die außerordentlichen Fortschritte, die das Palästinawerk in den letzten Jahren zu verzeichnen hat. Die jüdische Bevölkerung ist von 175000 im Jahre 1031 auf 425 000 in diesem Jahre gestiegen. Etwa 30 Millionen Pfund jüdisches Kapital sind ins Land geflossen; der Bodenbesitz hat sich um einige 100000 Dunam vermehrt. Die landwirtschaftliche Bevölkerung ist von 27 000 aut 60 000 gestiegen; die Zahl der Arbeiter in der Industrie beträgt über 100 000. Ein außerordentlich großer Teil der Bevölkerung ist somit in den produktiven Berufen verwurzelt. Die kolonisatorischen Ergebnisse Palästinas erscheinen besonders dann sehr beachtlich, wenn man sie in Vergleich setzt mit den Ergebnissen der Ica, die seit 1890 nur 3500 Familien (17 000 Menschen) anzusiedeln vermochte. Nicht die Zahl der Siedler, so führte Dr. Ruppin aus, ist das Entscheidende, sondern die gewonnenen Erfahrungen, auf denen weiter gebaut werden kann. Ausführlich wandte sich der Redner dem Problem der Kwuzah zu und hob hervor, daß die Gemeinschaftssiediung die gesellschaftliche Lebensform der Jugend sei. Die Kwuzah habe latente Kräfte in den Menschen geweckt, und alle wirtschaftlichen Prognosen für diese Form haben sich als falsch erwiesen, weil sie den Idealismus nicht mit in Rechnung zogen. Ausführlich stellte Ruppin auch dar, wie die Wirt- Schaftstechnik Palästinas immer mehr vervollkommnet wird, wie die Organisierung des Marktes fortschreitet, die Ertragsfähigkeit gesteigert wird und neue Wege für einen erweiterten Export gesucht werden. So hofft man allmählich, die Spanne zwischen Einfuhr und Ausfuhr immer mehr zu verringern. Eine Prognose für die Zukunft zu stellen, sei sehr schwer, weil hier politische Faktoren maßgebend sind, die sich nicht voraussehen lassen. Nach der Art des Bodens könne man in Palästina in den nächsten zehn Jahren etwa 30000 Familien auf dem Lande ansiedeln, zu denen noch 60 000 bis 70 000 Familien in den Städten kommen würden. Ingesamt könnte man also in den nächsten zehn Jahren eine halbe Million Menschen nach Palästina bringen. Die wirtscliaftliche Basis des Landes ist heute sicherer, als sie früher war. Freilich wird der Kapitalimport immer schwieriger; und Ruppin will deshalb versuchen, das jüdische Kapital aus Ländern mit freier Währung zur Anlage in Palästina zu veranlassen. Daneben müßten die Fonds ihre besondere Aufgabe weiterbehalten. Die neue Schedule betrachtet Dr. Ruppin als relativ günstig; man könne in ihr den Beginn einer neuen Linie des Aufstiegs erblicken. Beklagenswert ist die Unsicherheit über die Zukunft; aber auch hier äußerte sich der Redner optimistisch, insbesondere deshalb, weil das Palästinawerk bereits einen nicht mehr zu übergehenden Faktor darstcllt. Allerdings müssen für die Festigung und den Ausbau dieses Werkes nunmehr alle Kräfte eingesetzt werden. Auf eine kurze Diskussionsbemerkung von Dr. Franz Meyer äußerte sich dann Dr. Ruppin noch über die Tätigkeit der Abteilung der Jewish Agency zur Ansiedlung von Juden aus Deutschland, der Rassco, der Dnrlchns-Gesell- Schaft und der Wassergesellschaft, die längst über ihre speziellen Zwecke hinausgewachsen sind. Mit besonderer Freude berichtete Dr. Ruppin über die Erfolge der Jugend-Alijah. Dr. Traub über die A■• C.- Sitzung Dr. Michael Traub berichtete über die Sitzung des Aktions-Comites in London. Er beleuchtete die politische Lage, wies auf die besonderen politischen Bedingungen für England hin, das im Vorderen Orient zahlreiche Rücksichten zu nehmen hat, und schilderte andererseits die Stirnmung weiter Kreise des Parlaments, in denen Unzufriedenheit über die Verschleppung der Entscheidung herrscht. Dr. Traub gab einen Einblick in das Spiel der Kräfte, die für und gegen unsere Sache arbeiten, und berichtete eingehend über die Haltung Weizmanns, der sich bemühte, den Engländern klarzumachen, daß sie die arabische Gefahr überschätzen und die Stärke der Juden als einen potentiellen olitischen Faktor im Vorderen Orient unterschätzen. Mit esonderem Nachdruck hat Wcizmann auf der A.-C.-Sitzung hervorgehoben, daß er von der bisherigen und durch den Kongreß bestätigten politischen Linie nicht abweichen und für eine den Lebensnotwendigkeiten eines jüdischen Staates entsprechende Grenzziehung kämpfen werde. Er glaube auch nicht, daß die Regierung aen Weg weiterer Zerstückelung Palästinas gehen wird. Insgesamt stellte Dr. Traub fest, daß die Zerklüftung der zionistischen Meinung in bezug auf die Teilungsfrage auf der A.-C.-Sitzung angesichts der politischen Lage einer weniger dogmarisehen Anschauung Platz gemacht hat. Bei aller Betonung der Notwendigkeit des Kampfes um den Judenstaat vertrat das A.-C. die Ansicht, daß auf die aus dem Mandat resultierenden Rechte, solange cs in Kraft ist, keinessvegs verzk-htet werden darf. Allerdings ist das Mandat nur ein Mittel zum Zweck; und die Frage lautet: Welches ist der kürzere Weg zum Endziel? So konnten auch die Resolutionen des A.-C. einstimmig gefaßt werden. Unter diesen befindet sich auch ein Beschluß, die Zionisten der Golah zu einem ״M i f d c h Zioni“ aufziirufen, wonach ein jeder den Ertrag von drei bis sieben Arbeitstagen — analog dem Beispiel der palästinensischen Arbeiterschaft und dem jüngst egriindeten bürgerlichen Hilfsfonds (Mifdeli Esrachi) — onstruktive Hilfe in Palästina opfern soll. Zionistische Arbeit in Deutschland Die Nachmittags-Sitzung brachte noch einige Bemerkungen zu den politischen Fragen von Arnold Wiener, Dr. Paul Eppstein und Dr. Hans Fricdenthal, sowie das Schlußwort von Dr. Traub, und leitete dann über zu dem innerzionistischen Referat von Rechtsanwalt Benno Cohn über ״Die jüdische und zionistische Situation in Deutschland — unsere Aufgaben in nächster Zeit“. Der Redner konnte feststellen, daß die Organisation in Anbetracht aller Umstände erstaunlich gefestigt dasteht, und daß die Arbeitsfreudigkeit ihrer Mitarbeiter ungebrochen ist. Unbefriedigend sei der Stand der Hebraisierung. Innerhalb des Judentums in Deutschland stehe der Zionismus als eine Bewegung da, die fast alle produktiven Ideen, unter denen heute die jüdische Arbeit steht, eschaffen und zum größten Teil auch geformt hat. Die usammenarbeit mit den Nichtzionisten ist fast restlos verwirklicht und hat sich insbesondere in den zentralen Stellen gut bewährt. Die nationalen Fonds haben sich gut behauptet. Der Redner erwähnte das pionierhafte Beispiel von Rexin gen, das in der Mittelstandssiedlung Schule machen kann, fn der Fugendarbeit ist die Tätigkeit der Bünde anzuerkennen, die für Palästina ausgezeichnete Vorbereitungsarbeit geleistet haben. Der Redner wandte sich dann ideologischen Fragen zu. Ueberall wird gefragt: welche Verantwortung hat heute der Zionismus in der Welt; kann er die Judenfrage lösen? Wir müssen erkennen, daß ein großer Teil des jüdischen Lebens sich bereits im Zeitalter der Nach-Emanzipation befindet. Der Zionismus kann die Judentums frage lösen, und nur er allein. Kein jüdisches Leben in der Golah ist denkbar ohne Palästina. Das Verlangen aber, daß Palästina heute schon Millionen auinehmen soll, ist unberechtigt; nur die dynamische Kraft der Geschichte wird die Grenzen erweitern. Das ist ein Prozeß von Generationen. Gelöst werden kann in Deutschland schon heute das Problem der jüdischen Jugend, so weit sie bereit ist, sich umzustellen und ein neues Leben in Palästina zu beginnen. Die Frage des Territorialismus, die in diesem Zusammenhang entsteht, muß undogmatisch neu durchdacht werden. Ausschlaggebend ist nach der Meinung des Redners, daß die Kraft des jüdischen Volkes nicht dazu ausreicht, noch ein Kolonisationsland neben Palästina zu schaffen. Für die Zukunft stehe vor uns die Aufgabe, das jüdische Volk zu organisieren; dies sei nur im Rahmen der Zionistisehen Organisation möglich. Es bestehe eine Gesamtverantwortung des Zionismus in allen Lebensfragen des jüdischen Volkes. Wir leben zersplittert und ohne Führung. In den Ländern der jüdischen Massensicdlungen gebe es keine lebendige Gesamtorganisation. Der Zionismus in Deutschland hofft, daß es ihm gelingen wird, alle wirklich aktiven Kräfte der Bewegung in den europäischen Ländern zusanimenzufassen und das Idealbild einer erneuerten Zionistischen Organisation nach Möglichkeit zu verwirklichen. Zum Schluß betonte der Redner, daß die zionistische Arbeit in Deutschland mit Intensität weitergellen müsse. Sie wird einen neuen Inhalt auch durch die Tatsache erhalten, daß die Zionisten in Oesterreich voraussichtlich in ihrer Arbeit ähnliche ־«Aufgaben finden werden wie die ZVfD. Für die Juden in Oesterreich kommt es vor allen Dingen darauf an, den Weg zu einer konstruktiven Selbsthilfe zu finden und sich zu einer einheitlichen Gruppe zusammenzuschlielien. Die anschließende Aussprache wurde von Georg J osephthai mit Bemerkungen über das Problem des Territorialismus eröffnet; um diese Frage drehte sich im Wesentlichen die ganze folgende Aussprache, an der sich R.-A. Weißmann, Dr. Josef Burg, Dr. Lux, Dr. Michael Traub, Dr. Geis, 15r. Franz Meyer und Dr. Neu berge r beteiligten. Infolge der vorgerückten Zeit mußte die Diskussion abgebrochen werden. Sie erhielt jedoch noch einen gewissen Abschluß durch einige Bemerkungen von Dr. Ruppin, der feststellte, daß der Zionismus jede Auswanderung nach anderen Ländern, insbesondere be! der Möglichkeit der Einordnung in städtischen Berufen, unterstützen soll, daß jedoch nach seinen Erfahrungen eine landwirtschaftliche Kolonisation ln anderen Ländern so gut wie aussichtslos ist. Die Landcsvorstands-Sitzung beschloß, Dr. Ruppin ins Goldene Buch des KKL einzutragen. Mit dem Gesang der Hatikwah wurde um 19.30 Uhr die Sitzung beendet, die eine Heerschau der zionistischen Kräfte in Deutschland geboten hat. Die Stimmung der Tagung war von Zuversicht und Arbeitsfreude erfüllt, und ein Impuls zu neuer und verstärkter Aktivität ist von ihr ausgegangen. Der erste Schritt Leben — und es jüdisch tun! In der heute lebenden Generation gibt es seit langem einen Streit darüber, worin die letzten Werte des Daseins liegen. Unter dem Eindruck des großen Krieges lind der seitdem nicht abreißenden politischen und gesellschaftlichen Erschütterungen ist diese Diskussion angefacht worden, kann sich doch der seine Zeit erlebende Mensch nur schwer der Fragestellung nach dem tiefsten Sinn unseres Weges auf Erden entziehen. Es gibt hierbei zwei besonders prägnante Anscliauungsweisen, von denen die eine glaubt, daß das Leben selbst das Maß aller Dinge ist, und daß sich nur aus ihm alles, was wir lieben und verehren, :1 Gleiten läßt, während eine andere Richtung glaubt, daß es höchste Werte im menschlichen Dasein gibt, die 11 na bh angig vom Leben des Einzelnen bestehen und ihre Anerkennung mit einer in ihnen selbst ruhenden Gewalt durchsetzen können, so daß unser Leben nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel zu ihrer Verwirklichung erscheint. Es ist hier nicht der Ort, über die Argumente für und gegen diese Anschauungen zu sprechen. Auch in unserer innerjüdiselien Diskussion findet jener Streit über die Erkenntnis unseres eigenen Wesens einen gewissen Niederschlag, wenn wir an die Erörterungen denken, die sich an den Begriff der J u d e n f r a g e und ihrer Lösung knüpfen, wobei die einen in ihr in der Hauptsache das Problem der materiellen Existenz des jüdischen Volkskörpers, seines vitalen Daseins sehen, nämlich das Problem der Juden heit, während andere in der Problematik und in der Erhaltung des Judentums den Kern der Frage erblicken, d. h. in einen! Bezirk von Ideen, von geistigen und sittlichen Vorstellungen, die mehr oder weniger unabhängig von der gerade lebenden j'üdischen Generation vorhanden sind. Die Entwicklung des jüdischen Schicksals in der Welt ist, so scheint es uns, über diesen Streit hinweggegangen. Heute erkennen wir schmerzlich, daß all die Teile der Judenheit, deren materielle Existenz bedroht oder gar im Verfall begriffen ist, zugleich nicht mehr als Träger lebendigen Judentums in Frage kommen, und wir sehen zugleich, daß diejenigen Gruppen des jüdischen Volkes, die unter äußerlich gesicherten Verhältnissen leben, «also von der jüdischen Existenzfrage im niateriellen Sinne wenig oder gar nicht betroffen sind, der Gefahr einer Verdünnung der geistigen Luft des Judentums unterliegen. So erkennen wir, daß beide Fragen nur die zwei Seiten eines einzigen großen Prozesses sind, dem das jüdische Volk in den Ländern der Zerstreuung ausgesetzt ist, und daß es daher nicht angeht, Lehen an sich und höchste Werte, die es zu erhalten gilt, voneinander zu trennen, sondern daß diese Trennung mir in unseren Gedanken und Vorstellungen vorgenonunen werden kann, aber nicht in der Wirklichkeit. ★ Es gibt sicherlich in der jüdischen Welt Menschen, die diese Zeit der politischen und gesellschaftlichen Erdbeben nur schwer ertragen können. Immer, wenn eine neue Gruppe des jüdischen Volkes in einem Lande von dem großen Prozeß der Umwandlung betroffen wird, der heute bereits viele Länder und Völker erfaßt hat, tut es not, jenen Mut zur Selbstbehauptung, jene Würde und jene Lebenshoffnung zu behalten, die der Mensch braucht, wenn er nicht versinken soll. Aber wir glauben, daß männliche Kraft und historisches Verständnis gerade in solchen Augenblicken jüdischen Menschen nicht fehlen dürfen und werden, den Nachkommen so vieler Generationen, die sich in mannhafter Haltung durch die Geschichte hindurch erhalten haben. Es ist sicher verständlich, wenn dieser oder jener glaubt, nicht weiterexistieren zu können, weil eine Welt untergeht — weil seine Welt untergeht. Ud>vMUk Vertreter von Juden aus Oesterreich in Palästina verhaudelten mit Lord Samuel über die Erweiterung der Tätigkeit des Councils for German Jewrp auf die österreichhehen Juden. In Jerusalem wurde rin Araber vom Militärgericht zum Tode verurteilt. Die TeUAvivcr Stadtverwaltung begann mit der Durch• jührung großer öffentlicher Arbeiten.

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