Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 19 (8.3.1938)
- Date
- 1938-03-08
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Nr. tp / Jahrgang 43 Prtb 25 Rph JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion, Verla!! und A nxelgen varwal tunji BerllnWlS, Malnakaatr.10 Fernruf 919031 ו, Telegramm-Adroa»* 1 Orghlp. - ln Fällen höherer Gewalt beiteht kein Anapruch auf Nachlieferung oder Erstattung etwa adion gezahlter Bezugagehühren. Berugipreia einschließlich Beitellgeld je Monat RM 2,—, je Viertelehr RM 5,75; bei Abholung RM 1,88 hzw. RM 5,39 (eioachließlich Poatzeitungagebühr von 10,72 Rpf je Monat). — Postscheck - Konten der Vertriebs - Abteilung ür Groß -Berlin: Berlin 71573, für ,da. übrige Reich: Berlin 17392 BERLIN ה׳ אדר ב׳ תרצ״ח DIENSTAG, 8. MÄRZ 1938 Erscheint jeden DIenatag und Freitag. Gültig ist die Anzelgenprelallata Nr.5 vom 1. April 1936. Die zwölfgespaltene mm-Zeile 20 Rpf, für Familien• Nachrichten 15 Rpf. Keine Gewähr für Aufnahme von Anzeigen in bestimmten Ausgaben oder an bestimmten Plätzen. Einzeinnzeigen nur gegen Vorauszahlung auf Postscheck - Konto Berlin 71618 oder her Montag bis Freitag 9—18 Uhr Annahmeschluß für die Dienstag-Ausgabe: Montag 10 Uhr, für die Freitag - Auagabn Mittwoch 15 Uhr. Familien -Anzeigen nm Tag vor Erscheinen 16 Uhr Der Zionismus erstrebt für das fOdlscbe Volk die Schaffung einer öffentlich ־ rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina. (Baseler Programm) Appell an Juden und Araber Erste Rundfunkrede des neuen Oberkommissars Die Ankunft MacMichaels Jerusalem, 5. März. (Paleor) Sir Harold MacMichael traf Donnerstag morgen um 9 Uhr an Bord des Kreuzers ״Enterprise“ in H a i’f a ein. Er wurde von Mr, Denis B a 11 e r s - hill und Brigadekommandeur Evetts begrüßt, die sich sofort an Bort? begaben. Kurze Zeit später begaben sich Sir Harold und Ladt־ Mac.Midute! sowie Mi» MacMichael an Land, während der Königliche Salut aus siebzehn Kanonen der ״Enterprise“ abgegeben wurde. Sir Harold, der volle Koloniniuniform trug, wurde verschiedenen Persönlichkeiten vorgestellt und inspizierte dann die Ehrenwache des zweiten Bataillons des Royal West Kent Regiments der Königin, das wegen des unsicheren Wetters unter Dach aufmarschiert war. Der Bürgermeister von Haifa, Hassan Schukry, war der einzige Araber unter den Anwesenden. Sir Harold und Lady MacMichael begaben sich dann mit ihrer Tochter in einem Sonderzug nach Jerusalem. Im Bahnhof von Haifa war eine ungewöhnlich große Anzahl Truppen und Polizei postiert. Drei Flugzeuge eskortierten den Zug von Haifa aus über eine kurze Strecke und trafen den Zug später wieder vor Jerusalem. Die Ankunft in Jerusalem Sir Harold MacMichael traf um 2 Uhr nachmittags bei strömendem Regen und großer Kälte in Jerusalem ein. Infolge des Regens und der Kälte hatte sich keine Menschenmenge versammelt. Auf dem Bahnhofsplatz wurde der Königliehe Salut abgegeben. Der neue High Coininissioner wurde daraufhin den obersten Beamten der Palästina-Regierung vorgesteilt, sowie dem Gesandten des Emirs Abdu 11 ah, mit dem er sich in arabischer Sprache unterhielt. Dann begab sich Sir Harold zum Government House, wo im großen Balisaal die Vereidigung des neuen High Commlssioners unter der Leitung von Oberrichter Trusted in Gegenwart zahlreicher Persönlichkeiten von Rang stattfand. Unter den Anwesenden befanden sich u. a. Oberrabbiner Dr. Herzog, Schertok von der Jewish Agency, Ben Zwi als Vertreter des Waad Leumi und Daniel Auster, der fungierende Bürgermeister von Jerusalem. Ragheb Nase hasehi bi war der einzige anwesende arabische Zivilist. Der Oberrichter begrüßte den High Commissioner fm Namen des Volkes von Palästina und des Staatsdienstes. Er bat Sir Harold MacMichael dringlichsf, nicht an Schwierigkeifen in der Vergangenheit zu denken, sondern seinen Blick in die Zukunft zu richten, wobei er ausführte, daß viele Der südafrikanische Minister für Erziehung, J. H. Hofmeyr, hielt in Johannesburg anläßlich der 5. jalircsversammlung des südafrikanischen ״Komitees für jüdische Erziehung“ eine Rede vor dreihundert führenden jüdischen Bürgern der südafrikanischen Republik, in der er sich zum Prinzip der Gleichberechtigung der Juden bekannte. Der Minister lehnte den Antisemitismus ab und führte aus, daß der Jude zweifellos gegenüber dem Nichtjuden einen Unterschied aufweist. Diese Andersartigkeit des Juden, die auch mit der einzigartigen Geschichte der Judcnhcit zusamrnenhängt, müsse respektiert werden. Wenn gesagt worden ist, der Jude sei in Südafrika ״nicht assimilierbar“, so müsse der Minister dem widersprechen. Denn es komme darauf an, was man unter Assimilation versteht. ״Assimilierbar zu sein“, so führte der Minister aus, ״bedeutet für mich nicht, ebenso sein wie die anderen in einem bestimmten Lande. Mein Ideal einer südafrikanischen Nation ist Einheit, aber nicht Einförmigkeit. Ich wünsche nicht, daß alle Bürger so aussehen, als wenn sie durch eine Wurstmaschine durchgedreht worden wären. Wir alle haben unsere Differenzen und Eigentümlichkeiten. Ich erwarte nicht, daß ein englisch sprechender Südafrikaner genau so denkt und redet wie ich, ein afrikanisch sprechender Südafrikaner. Aber alle Südafrikaner müssen ihre Liebe und Hingebung ihrem Lande vor allem anderen widmen.“ Diese Erklärungen des Ministers sind für die jüdische Welt überaus interessant, weil sie den für die ganze Judenheit so wichtigen Begriff der Assimilation näher definieren. Dieser Begriff spielt in Südafrika eine besondere Rolle, denn in den Diskussionen über das südafrikanische Ein wänderungsgesetz wurde immer wieder (mit Seitenblick auf die Juden) betont, es sollten keine Einwanderer zugelassen werden, die ״nicht assimilierbar“ sind. Von jüdischer Seite wurde befürchtet, daß diese Formulierung vor allem dazu dienen soll, Juden auszuschließen. Betrachten wir die .Dinge unter dem Gesichtspunkt der herkömmlichen inner jü d isehen Diskussion, in der das Wort ״Assimilation“ auch eine große Rolle spielt, so können leicht Mißverständnisse entstehen, denn die national-jüdische Auffassung, die eine Assimilation der Juden ablehnt, könnte leicht als ein Argument für diejenigen gelten, die die Juden im Sinne des erwähnten Gesetzes als ״nicht assimilierbar“ betrachten. Wir haben seinerzeit, als diese Frage in Südafrika, aufgerollt ,wurde, auf das eigentümliche jüdische Schicksal hingewiesen, das darin ,besteht, daß der größte Teil der europäischen wichtige Probleme des neuen High Coinmissioners harrten. Die früheren vier High Commissioncrs, so erklärte der Oberrichter, seien hervorragende Persönlichkeiten gewesen, in denen ein philosophischer Geist mit großer Fähigkeit für Verwaltungsangelegenheiten und tiefem persönlichen Interesse für die Probleme Palästinas vereinigt waren. Zum Ab- Schluß gab der Oberrichter der Hoffnung Ausdruck, daß Palästina bald wieder aufbiühen und Friede im Lande herrsehen würde. Nachdem der Oberrichter den E i d abgenommen hatte, antwortete Sir Harold MacMichael mit einer kurzen Ansprache, in der er seinen Dank für den herzlichen Empfang aussprach. Es sei sein Vorsatz, alle seine Pflichten in ehrlicher Weise zu erfüllen, und er hoffe, daß jeder Einzelne in Palästina ihm helfen werde, dem Lande wieder Frieden zu bringen. Freitag abend hielt der High Commissioner eine Rundfunkan spräche an die ‘ palästinensische Bevölkerung. Die Rede war eine Aufforderung an Juden und Araber, sich daran zu erinnern, daß beide Großbritannien verpflichtet seien und daß beide ohne Hilfe Englands sich in wesentlich ungünstigerer Lage als jetzt befinden vviirden. Die Forderungen beider Parteien seien nur mit britischer Hilfe durchsetzbar. ״Es ist noch nicht zu spät“, sagte der Hochkommissar, ״die Schwerter in Pflugscharen umzuschmieden.“ Im weiteren Verlauf seiner Rede erklärte MacMichael: ״Das britische Reich ist stark und kann sich selbst ebenso verteidigen wie die, denen es Schutz bietet. Aber seine eigenen Interessen fallen mit den Euren zusammen.“ Der Londoner ,,Observer“ bemerkt, daß schon lange keine offizielle Aeußerung in Palästina so günstig aufgenommen wurde wie diese Rede. Das Willkommen der hebräischen Presse Die hebräischen Zeitungen geben in ihren Begrüßungen des neuen High Coinmissioners der Hoffnung Ausdruck, daß jetzt ein neues Kapitel in bezug auf die Sicherheit des Landes, jüdische Einwanderung und den Aufbau des Jüdischen Nationalheimes beginnen werde. Die Zeitungen drängen darauf, man solle der Zukunft des Landes gedenken und der aus der politischen Ungewißheit resultierenden Wirtschaftsdepression abhelfen. Die arabische Presse gibt der Hoffnung Ausdruck, daß der neue High Commissioner der Anwendung von Gewalt gegenüber den Arabern ein Ende setzen wird. Juden sich radikal zum Prinzip der Assimilation bekannt hat, von den Wirtsvölkern aber atisgcschicden (,,dissimiliert“) wird. Vom jüdischen Standpunkt hat jedenfalls die Ablehnung der Assimilation niemals eine Beeinträchtigung tler Staatstreue in dem l ande, dem die betreffenden Juden angehören, bedeutet. Es hieß vielmehr dasselbe wie das, was Minister Hoftneyr jetzt erklärt hat: Einheit im Staate, aber nicht Einförmigkeit im Sinne der Vertuschung der naturgegebenen und historischen Unterschiede und besonderen Merkmale einer Gruppe. Es heißt: Bekenntnis zur eigenen Eigenart und zugleich völlige Treue und Mitarbeit im Staate. Der Jude, der stolz auf seine Herkunft ist, seine jüdische Bildung pflegt und jüdische Pflichten bejaht, ist gewiß in allen Fragen des südafrikanischen Staates vorbehaltlos loyal und identifiziert sich völlig mit dem Lande, in dem er lebt. Würde er seine Eigenart und Eigeninteressen verleugnen, so würde er Verachtung finden. Die südafrikanischen Juden und die starke südafrikanische zionistische Bewegung werden gewiß dem Minister Hofmcyr dankbar sein, daß er in seiner Rede gerade diesen wichtigen Punkt geklärt hat. _ Vor einer Unterhausdebatte Dr. Weizmann sprach bei einer Sitzung des parlamentarischen Palästina-Komitees über die Lage Palästinas. Die Sitzung fand unter Vorsitz von Col. Wedgwood statt. Man , mißt dieser Sitzung insofern besondere Bedeutung bei, als am Dienstag im Unterhaus im Zusammenhang mit einer zusätzlichen Bewilligung von 423 000 Pfund für die Verteidigung Palästinas und Transjordauiens eine Palästina-Debatte stattfindet. Zur A.-C.- Sitzung Mehr als zwanzig Mitglieder des Aktions-Comitcs aus Palästina, darunter die Mitglieder der Exekutive der Jewish Agency, Ussischkin, Rabbiner Fishman, Dr. Rottenstreich und Rose Jacobs, befinden sich auf dem Wege nach London, um an der am 9. März beginnenden Sitzung des Aktions-Comiies teilzunehmen. Schcrfok, Dr. Hexfer und Dr. Senator werden bei der Sitzung nicht anwesend sein. Die Sitzung des Administrative Committees der Jewish Agency wird in London am 13. März eröffnet. Symbole des Fortschritts Rundblick eines Optimisten Der jüdische Zeitungsleser ist gewohnt, eine Fülle von Nachrichten über sich ergehen zu lassen, die von der Not und den Sorgen der Juden in den Ländern der Welt handeln. Dennoch entsteht ein falsches Bild, wenn wir mir die Rück- Schläge ins Auge fassen, die das jüdische Volk treffen, ohne dabei daran zu denken, daß zugleich Entwicklungen vor sich gehen, die nach unserem Willen und unserer Hoffnung dein jüdischen Volk und seiner Jugend eine nette Zukunft erschließen solle״. Wir wollen hier auf einige Ereignisse und Nachrichten der letzten Zeit hinweiseil, die zeigen, daß die Fundamente der Zukunft, von der wir eine Besserung unserer Lage erhoffen, gelegt werden. So lasen wir, daß in den letzten 18 Jahren, also seit dem Ende des Weltkrieges über 300 000 Juden in Palästina eingewandert sind. Was diese Zahl bedeutet, kann der ermessen, der sie mit den Einwanderungsziffem anderer, grölierer Länder vergleicht. 300 000 Menschen sind zugleich 300 000 Einzelschicksale, verflochten in das Schicksal der Judenheilcn aller Länder des Erdballs, Europas wie Amerikas, der asiatischen Judenheilen wie derjenigen Afrikas. Welch eine Fülle von Schicksalen und welch eine Summe von zukunftsfrohen Energien haben sie in das Land mitgebracht! Und wenn wir gewiß die letzten sind, die mit der Struktur des bishörigen Palästina-Aufbaus nach der sozial-wirtschaftlichen Seite hin restlos einverstanden sind, so müssen wir doch uns selbst die gewaltige Leistung vor Augen führen, die darin liegt, daß diese Menschen und dazu ihre Kinder in dem kleinen, an natürlichen Reichtiimern armen Lande eine neue Existenz gefunden haben, und daß ein wirtschaftliches Gebäude errichtet wurde, das ihnen trotz allen Schwierigkeiten, die noch zu überwinden sind, Platz gibt. Dies geschah, obwohl uns die Mittel eines kolonisierenden Staates nicht zur Verfügung standen, und obwohl bei aller Anerkennung des von der Regierung zur Entwicklung des Landes Geleisteten ihre Hilfe auf dem Gebiete der wirtschaftlichen Landesentvvicklung nur unzureichend war. Palästina mag heute in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht schwere Sorgen zu tragen haben, deren Lösung im einzelnen noch nicht gefunden ist — aber die Kraft, der Opferwille, die Zähigkeit und der Enthu• siasmus, der in dieser Einwanderung der ersten 300 000 liegt, muß als eine gewaltige Kraft unter allen äußeren Bcdingungen fortwirken, die in der Zukunft gegeben sein mögen. ln dieser Richtung bewegten sich auch die Worte, die Dr. Weizmann bei seiner letzten Jerusalemer Rede gesagt hat, wenn er u. a. meinte: ״Es ist nicht länger möglich, polltische Arrangements und Abänderungen in diesem Lande über unsere Köpfe hinweg zu treffen.“ Diese Erkenntnis beruht auf dem tatsächlich in Palästina von jüdischer Seite Geleisteten, sie basiert auf der Zahl der Menschen, die iin Lande vorhanden sind, und auf ihrer wirtschaftlichen Kraft. Bücken wir auf die Geschichte Palästinas in der Nachkriegszeit zurück und auf die zahlreichen kritischen Situationen, die besonders in den ersten Jahren zu überwinden waren, als die Frage der endgültigen Ratifizierung des Mandates akut war, so erinnern wir uns, daß damals die Gefahr bestand, das jüdische Volk würde die Chance des Starts, die ihm die Balfour-Dcklaration und das Mandat ״sch einem Wort Lloyd Georges gegeben hatten, nicht ausnüfzen. Jahrelang bewegte sich die Zahl der Einwanderer auf sehr niedrigern Niveau, und auch die finanzielle Anteilnahme der Judeniieit am Aufbau des Landes war unzureichend, besonders was die Anlage von Privatkapitalien betraf, deren Besitzer damals lukrativere Anlagemöglichkeiten in arideren Teilen der Welt zu haben glaubten. In jener Zeit mußte sich der erste High Commissioner, Sir Herbert Samuel, dessen Bild in der Geschichte vielleicht noch einigermaßen schwankt, dessen guter Wille, das Seinige zur Verwirklichung jenes ״Starts“ der Nationalen Heimstätte zu tun, aber nicht angczweifelt werden kann, mit Hilferufen an die Juden außerhalb des Landes, besonders Amerikas wenden; er sah die Gefahr, daß man bei den politischen Verhandlungen den damals nur unzureichend wachsenden Jischuw als eine quantite negligeable behandeln könnte. Wenn Sir Herbert in diesem Monat, diesmal als Lord Samuel, Palästina wiedersieht, wird er das Staunen über die Veränderungen in den 13 Jahren seiner Abwesenheit nicht unterdrücken können. Weizmanns Wort drückt nicht nur den Stolz des politischen Führers eines Volkes aus, der im Innersten seines Herzens seiner Sache gewiß ist, sondern hat zugleich eine realpolitische Bedeutung. So sehr äußere Machtmittel Ustei Ue&vt&litk Bei einem größeren Gefecht in der Nähe von Dschenin wurden 45 Araber getötet. König Ibn Saud hat sich gegen den arabischen Terror in Palästina erklärt. In Paris sprach I-aclv Re ad i n g hei einem Keren Hajessod-Empfang über ihre Palästinarcise. Die Purim-Oper ״Esther de Carpentras" von Darius M i l - haud wurde in der Pariser Opera ('o׳r,i1p 1e uraujgcführt. ״Einheit, nicht Einförmigkeit‘ ‘ Der südafrikanische Unfterrichtsmimster zur Frage der ״Asssimilierbarkeit“ der Juden