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Jüdische Rundschau · 1938-03-01 · Heft 17 (1.3.1938) · page 25

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 17 (1.3.1938)
Date
1938-03-01
Page
– (sequence 25)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 17, 1. MÄRZ 1938 Opernauffuhrung des Kulturbundes Adolphe Adam: ״Wenn idi König wäre . . . “ Wie schön, die Phantasie im Reiche der Illusion schweifen zu lassen, ihre Träume in einer Welt erfüllt zu sehen, die das ewige ״Happy end“ kennt. Verführerisch, solche Stoffe für das Theater zu wählen, sie in Musik zu setzen wie ein Adolphe Adam in seiner romantisch-komischen Oper ,,Wenn ich König wäre", die der Berliner Kulturbund mit geschmacklieber Sicherheit aus Licht holte. An sich eine simple (ieschichte von einem Fischer, der träumt, König zu werden und es auch wirklich, wenn auch nur für einen Tag, sein darf. In dieser charmanten Oper, diesem Spiegelbild von Wunsch Vorstellungen, leuchten die Einfälle des erprobten Theaterfachmanns und Musikers Adam, dessen Theaterroutine sich in mehr als 50 Opern entfalten konnte. Adam ist Vielschreiber, dem die Werke ohne viel selbstkritischen Aufwand aus der Feder fließen. Bei aller Unbcdenklichkcit des kompositorischen Anhiebs steckt in dieser Oper eine Reihe von Treffern, Melodien von liedhafter Akkuratesse; in allem spukt ein volkstümlicher Ton rührender Sorglosigkeit, die ohne Scheu bis in die Sphäre von Vaudevilles liinabsteigt. Es ist die Eigenart des Franzosen, erregte Leidenschaft in den Bezirk des Musischen zu rücken. Be/eichm-n.l liicra;:• die bekannte Melodie der Ouvertüre mit ihrem spitzen, koketten Charakter später in der Oper gerade itn dramatisehen Höhepunkt wiederzufinden. Wie suggestiv diese musikalische Abwandlung in Verbindung mit Bühne und Handiung! Mandier Leerlauf wird schnell durch einen genialen Einfall ausgewogen, ein profiliertes Zwischenspiel, ein entzückendes Parlando, Konversationston, der unmerklich in die Melodie übergeht, ein aus dem Handgelenk hingeworfenes Terzett, Chorsätze. Der Sciiauplatz der Handlung ist Indien, ein phantastisches, in unserem Hirn spukendes Indien, wie es Heinz Condeil gleichsam aus einem bunten Bilderbuch heraushebt. Das Szcncuhild des ersten Aktes, in der Tiefen- Wirkung nicht glaubhaft genug, belebt sich durch das scheckige Farbenällcrlci des Fischervölkchens. Faszinierend, visionär das goldornamentierte Brokat eines Ikon, das der sich öffnende Vorhang im zweiten Akt dein Beschauer preisgibt; Gestalten in dem Staubgrau mittelalterlicher Färb- Skalen, die im rauschenden Liehttaumel des anbrechenden Tages sicli aus ihrer Starrheit lösen. Aus diesen Farben und Bildern webt der Regisseur Kurt Singer den Teppich des Märchens. Er erreicht die Illusion des Massenaufgebots, gilt es auch, viel Mühe darauf zu verwenden, das Agieren des Einzelnen zu überwachen und zu lenken. Aber auch diesmal war Singer der vortreffliche, instinktsichcrc Inspirator, der ein lockeres und einfallsreiches Spiel zuwege brachte. Die Besetzung der einzelnen Rollen war fast durchweg gut getroffen. Mehr als eine Ucberrascluing war die Nemca der Mascha Bcnjakonski. Sie iiberbot sich gleich zu Beginn des Spiels in einer Weise, die wahre Bewunderung aiislöste. Mascha Bcnjakonski hat viel dazugelernt, sic ist auf einem Wege, der sie bestimmt zu dem von ihr ins Auge gefaßten Ziel führen wird. Es gab Szenen, wie die Koloraturaric im zweiten Akt, die von einer wundervollen gesanglichen Ausgewogenheit auch in Ausdruck und Gc- Därde war. In dieser Weise intensiv weiter und eine erfolgreiche Karriere steht offen. Es war für Richard Dresdner nicht leicht, den gesanglich und darstellerisch gleichwertigen Gegenspieler abzugeben. Sein augenscheinlich starkes Bemühen um die Rolle des Fischers muß aber anerkannt werden. Wenn einem die höchst amüsante Marotte, sich von einem Fischer einen Tag lang in Amt und Würden vertreten zu lassen, zuzutraucn ist, so war es bestimmt dem König Wilhelm G 1111 m a n 11 s, dieser chevaleresken, anziehenden Erscheinung eines gütigen, wohlgesonnenen und klugen Herrschers. Ein Kabinettstückchen an überschäumender Licdsdigkeit, sein Trinklied, in das der Chor, die ganze Tafel in fröhlichem Zechen und klingendem Bechcrschwingen einfiel. Für den Chor gab es allerlei zu tun, er mußte nicht nur singen können — das macht er auch gut —, er mußte auch Voile, in diesem Fall Orient, spielen, und das ist ohne Gliederverrenkung nicht abzutun. Die Tänzerinnen hatten das immerhin schon mein׳ in Hebung, und wir g'aubten ihnen auch diese Freuden aus 1011 Nacht. Wenn es aber nicht noch einen Bösewicht ge;;״ben hätte, der schließlich di? g;׳nzc Handlung mitverschuidete, so wäre hei den übrigen handelnden Personen nur noch von Frohsinn und Komik 711 melden. Dieser Böse in Inkarnation, das teuflische Rot durch Zusatz von Blau in giftiges Violett verwandelt, schwarzer Knehc'hart, funkelndes Augenzwinkern, nur Unheil speiend, war Walter Ries, mit allen erdenklichen Theaterschl'dien ein ״famoser“ Bösewicht. Die andere Seife, Julius Kuthan und Ruth Lehnberg, aufeinander geeicht, Lieblinge des Publikums, weil sie Spaß m י dien und Spaß ve-stehen und in frischer Sorglosigkeit das Publikum mit der Leber,shist der opera buffa infizieren. Was es noch an komischen Chargen gab, war bei dem drastisch gezeichneten Aufseher Gerhard Pechners, dem bellenden Atar Arthur Lewins, dem spritzenbewaffneten Leibarzt Emil Nothmanus gut aufgehoben. Die musikalische Gesamtleitung, die Einstudierung der Chöre lag bei Berthold Sander, der eine beschwingte Anffiihrung zuwege brachte und den Geist und die Awiosphäre der onera buffa mit sicherer Führung walten ließ. Ein besonderes Lob dein Orchester. Die Aufführung brachte allen und damit auch dem Kulturbund einen roßen, nnchlnltigcn Erfolg. Dr. Jakob Scliüiiber g Die wichtigsten Rollen der Oper sind vom Kulturbund dop ׳eit besetzt worden. Wir hörten Rita Atlasz als Prinzessin Metiiea lind Edith E i s e n h e i 111 c r als Zclide; beide Von links noch rechts: König (Wilhelm Guttmann) — A'emea fMascha Bcnjakonski) — Kadoor (Walter Ries) Foto* j. Abraham m mu gaben gesanglich wie schauspielerisch den Rollen viel stimmliehe Pracht und eine anmutige Erscheinung. Rita Atlasz glänzte besonders in ihren Koloraturen. Ais Zcphoris hörten wir Ernö Clara y, der als verträumter Fischer wie als zu seiner Würde erwachender ״König" besonders stimmlich seinen Mann stellte. Walter Olit z k i gab einen König von vornehmer Haitung, während Siegfried Urias seinem Gegenspieler Prinz Kadoor die entsprechende Gestalt und seine immer wieder erfreuende schöne Stimme verlieh. Der häufige Beifall aut offener Szene wie am Schluß zeigte die Begeisterung des Hauses über die ebenso anmutige wie musikalisch befricdigende Aufführung. — n. Gespräche im Jüdischen Lehrhaus Das Dreigespräch zwischen Dr. M. Spitzer, Dr. Han* Bach und I)r, Sänger über den Verleger und da* jüdische B u c 11 litt an einem starken Mangel an Kon/.ei» triertheit. Der größte Teil des Abends wurde dazu aui!» gewandt, den geistigen Raum zu bestimmen, in dem da* jüdische Buch steht. Das wesentliche Ergebnis dieser Er* örtcrimg war, daß der jüdische Bezirk im Leben des Einzelnen immer noch nur ein T c i 1 b e z i r k seines üesanitlehens ist und daß info! ged essen sieh dem jüdischen Verleger Schradf ken auftun, die nicht leicht zu überspringen sind. Mit Recht stellte Spitzer die Forderung auf, daß die jüdische Buch# Produktion dahin kommen!misse, dem Leser zu zeigen, daß es im Judentum etwas gibt, woraus sicli!eben läßt. Derr^ sehr ernsten Problem de;■ jüdischen Buchkritik wurden gegen Ende des öesp׳ ichs leider nur wenige Minuten ge*■ widmet. Es ist Spitzer darin zti/ustimmen, daß im allgemeinen das Buch bei uns nicht den überlegene״ Rezensenten find elf eleu sich Verleger und Autor wünschen. Aber zu einer wirk* iiclien Auseinandersetzung mit einem Buch gehört sehr viel Raum, der im allgemeinen den jüdischen Zeitungen nicht 21« Verfügung stellt. Eine literarische Zeitschrift, die _ ausschließ* lieh diesem Zwecke dienen müßte, wäre notwendig mul de» einzige Ausweg. Aber es ist nicht anzuuehmen, daß diese» Plan sieh noch wird realisieren lassen. ״Der jüdische Beamte" war der Gegenstand eines anregenden 1 )rcigr;präclis zwischen Dr. Georg Li(׳• bi 11 ski, Dr. Heinrich Stern und Martin B r a s c 11. Mail versuchte zunächst die I rage zu kkiren, ob der haupt* beruflich für das Judentum Arbeitende vor VTi'i ciger.tl’ch ein geringes Ansehen gem ß oder nicht. Luhinski war der Ansicht, daß damals de׳- jüdische Beamte als ״deklassiert“ galt und daß das eigentliche Ansehen hei dem ehrenamtlich für das Judentum Tätigen war. Stern pflichtete dieser Auffas־ung nicht bei und nannte Namen wie Kurt Blumcnfeld und Ludwig Holländer als Beweis dafür, daß auch der beamtete jüdische Arbeiter Ansehen genoß. Das Gespräch wandte sich ferner der Frage zu, welcher Typ des Beamten vorzuziehen sei: der aus dem Staatsdienst liervorgegan* gene Fachmann oder der durch lange ehrenamtliche Arbeit mit der Materie vertraute und vor allein jüdisch empfindende Mensch, Eine einheitliche Antwort auf diese I rage laßt sich jedoch nicht geben. Audi das Verhältnis des Beamten zu dem die Verantwortung tragenden (meist fachlich 1111geschulten) Dezernenten wurde kurz erörtert, wobei ebenfalls keine Entscheidung gefällt werden konnte, jedoch als wütisehenswert bezeichnet wurde, daß der Sachbearbeiter stärker zur Verantwortung und Entscheidung hcraiige/ogen werden solle, als es vielfach in den Gemeinden der Fall ist. Die Donnerstagreihe wurde abgeschlossen mit einem! Zwiegespräch zwischen Kurt L o e w e 11 s t e i 11 und Dr. Alfred Hirsch her g über das Thema ״Der jüdisch* Publizist". Der Verlauf des Gesprädis ist jedocli besser charakterisiert, wenn man es überschreibt: ״Die Aufgaben der jüdischen Zeitung“. Hat die jüdische Presse eine Erziehung^ aufgabe? das war die Frage, der ein großer Teil der Unter?־ haltung gewidmet wurde. Im Grundsätzlichen waren sicli beide Redner darüber einig, daß eine solche Aufgabe der Erziehung zum Jüdischen besteht. Es wurde auch im ei«־" zelncit versucht, diese Aufgabe inhaltlich zu formulieren! wobei uns besonders beachtenswert die Bemerkung Locwen- Steins erschien, daß die jüdische Presse vor allem dahin arbeiten müsse, das Gefühl der Scliicksalhaftigkeit und dea Ausgcliefertseins bei unseren Menschen zu überwinden, si’e zur Selbsterkenntnis und zum Verständnis der Entwicklung des jüdischen Seins zu führen, um ihnen auf diese Weist» über Resignation und Verzagtheit hinwegzuhelfen. — Zweite!?, Gegenstand des Gesprächs war das Feuilleton; beide Sprecher waren sich darüber einig, daß der Mangel an geeigneten Kräften sowie auch der Schwund der intellektuell besonders interessierten Leserschicht das Niveau herabdrueken. tJehegeinstimmung bestand auch darin, daß das ״auf jüdisch aufgonachte“ Feuilleton überwunden und nach Möglichkeit zu einem aus echtem jüdischen Geiste geborenen Feuilleton werden muß. Die Photos von Gabriele Gutkind im Foyer des Kulturbund-Theaters sind die begabtesten, die mau seit langem sah. Gabriele Gutkind verfügt über malerisches Sehen und überlegene Technik. Interessant ist ihre Serie aus ״drei Städten“. Psychologisch gut erfaßt sind ihre Schauspiclerköpfe. Zcphoris (Richard Dresdner) Bezirks-Veranstaltungen der BZV Schöneberg Dienstag,?. März, 20.30 Uhr BZV-Hcim, Oolizstr. 2! Dr. Franz Meyer: Rexingen — eine Gemeinde geht nach PalUktina. (Ein Beispiel jüdischer Mittelstands- Oliva Mittwoch, 2. März, 20.30 Uhr BZV-Heirn, Kantstr. 54 Ein Hafen wächst. (Zur Eröffnung des Passngiervcrkehrs im Hafen von Tel Aviv.) Es sprechen: Dr. David Schloßberg, Rudolf Abraham. Kurt Herzberg. (Mit Lichtbildern) Hansa Mittwoch, 2. März, 20.30 Uhr Konditorei Hansa, Flensburger Str. 19 Dr. Walter Gros«: Martin Buber — Persönlichkeit u. Werk Steglitz - Mittwoch, 2. Mürz, 20.30 Uhr Schmargendorf Friedenau, Mosehtr. 4 (Wohlfahrtsamt) Der iiidische Hafen Tel Aviv. Es sprechen: Dr. Hans Capell, Franz Pick. (Mit Lichtbildern) Spandau Donnerstag, 3. März, 20.30 Uhr Spandau, Lindenufer 12 Dr. Kurt Licht: ChaimWeizmann — der jüd. Staatsmann Friedrichshain Sonnabend, 5. März, 20.30 Uhr BZV-Hctm, Landsberger Sir. 87 One5: Schabbatj Volk und Land - Zwei JahjW Film, Rezitationen, Chor und SchaUplsHen. — Ls spricht: Dr. Alfred Rabmi. Mitwirkende t Herbert Grünbaum (Jüd. Kulturb.), der Chor der Mittlerenschule singt hebr. Lieder. — Karten zu RM 0.50 u. RM 0.90 im Vorverkauf bei Feig, Strausberger Str. 24 u. Solinger, Neue Ktinigstr, 74 Zu »amtlichen Veranstaltung!!UE, (| Konditorei Adler amWlttenbergplatz-Ruf256l54 /üdtschet Treffpunkt in Berlin WIZO-NACHMITTAG Dienstag, den 1. März 1938, 16.30 Uhr, WIZO-Helm, Regensburger Str. 26, pt. Rudolf Melitz Jugend-Alijah - Idee und Verwirklichung FRAUENARBEITSGEMEINSCHAFT FÜR PALÄSTINA (WIZO) - Rutif nstßiii WIENER RESTAURANT. UND CAFE Joachifflithaler Str. <1, Tel. 91 12 32 THgllch Cafbhausbetrieb Wiener Spezialgebiete aus eigener Konditorei Dienstag, 1. März, abends ab 8 Uhr Broiler musikal. u. künstl. Unterhaltungs-Abend Neues Programm Eirrtritt frei Freitag Abend: meine Spezialgerichte Sonnabend nach Sabbatausgang 1 |f nn70nt Sonntag abNachm.(ohnePrei«erh.) | IlUlIfclll 1 Neues stimmungsvolles Programm Klmterstlmmer Perez Ruf:?21920 Fastdlcntungen «ktusll — individuell F verfa&t E. Sandak, * Berlin-Charit». 4 8 Waltzatrafle 20 fl Tel.: 962318 & 11811'S Mg- IM MHMM K u rf ü ratenaamm 22, NShe Zoo Ausrichtung von Festlichkeiten. / Ruf: 91 22 45 Aufsicht Kaschr.-Komm. Jüdische Gemeinde Berlin KLEINKUNST-BUHNE de■ ,indischen Kulturbundes Berlin E.V, im Kulturbund-Sill. Kommandantenstrssa 53-59 (neben dom Theater! Künstlerische Leitung: Max Ehrlich Premiöre Wiederholungen März 12 Sonnabend 20.1s Uhr März 19 20.15 Uhr März 20 Sonntag über 200 Auffahrungen In Wien! Warum lügst Duv Chörie...? Musikalisches Lustspiel in 3 Akten von Hans Lengsfelder und Siegfried Tisch Musik von Leonhard A, Märker Inszenierung: Max Ehrlich Bühnenbild: Heinz Condell — Techn. Leitung: Hans Sondhelm Max Ehrlich, Steffl Rosenbaum, Alfred Berliner, Hans K. Rosenberg, Wolfg. Bernstein, Berth. Segall u. a. An zwei Flügeln: Werner Baer und Dr. Richard Hirsch Preise der Platz* HM 1.10 bis 8,80. Vorverkauf: PaUtthe & Orient Lloyd, Meinekestr. 2 (9173 03); Konditorei Schneider, Kleistftr. 13 (25 36 48); Philo Verlag, Pariser Str. 44 (9213 75); Kulturbund (Vorderhaus, 3• Stock, Ruf 17 69 43) und Abendkasse Eintritt auch für Hidhtmitglieder des Kulturbundes mit der neuen (orange) Reichsverband!karte (R-Karten gegen Ausweis auch an der Abendkasse) «ät Restaurant *P Gorodecki פשר Berlin, Fri.drlch.trafie 18S :egenüb. Ca« Imperator . Ruf 3420 11־ Kanee-ResiauraniwineisDach Inh.: Oskar Aberbach, M. d.J.B., Bayerischer Platz 2 || Reichhaltige« Mittag- und Abcndmenu von RM 1.10 an / Gut- I gepflegte Biere, Weine / Nachmittag« u. abends die gute Musik. I Angenehmer Aufenthalt ״׳׳־ Separtte Raume für Feierlichkeiten. I ־־ Total-Ausverkauf HERREN-ARTIKEL Nur Qualitätsware — •norm billig ERICH SELDIS, BERLIN 8W19 J«ru«a!amar Straß« 1®, a. d, Leipzig•!‘ Straß« Manuskripte bitte deutlich auf besonderem Zettel zu sc:;ro::;sn I .i<m. Klavierstimmer I und Reparateur / Tel.: 87 20 46 Eingang Leibnizafr. / Ruf 311836 bekannte Tanzbar Stimmungs-Kapelle

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