Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 17 (1.3.1938)
- Date
- 1938-03-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
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jüdische Rundschau Nr. 17, 1. MÄRZ 1938 Tel Aviv - Passagierhafen! Die Eröffnung — Sturm verhindert Landung — Ovationen für Wauchope — Das ״Tor Zions“ Wauchopes Abschied Sir Arthur Wauchope stattete einen Besuch in Aegypten ab. Er verlaßt Palästina am 1. Marz nach Aegypten. Drei Tage später trifft der neue High Commissioner Sir Harold MacMichael auf einem Kriegsschiff von Aegypten in Haifa ein. Wauchope wird nach seinem Ausscheiden aus dem Amt eine Urlaubsreise nach Ceylon und dem Fernen Osten antreten. Der scheidende High Commissioner stattete der l lebrriischen Universität und Transjordanien Abschiedsbesuche ab. Seinen Abschiedsbesuch in Nahlus hat er abgesagt. Der High Commissioner wohnte einem Konzert des Palästina-Orchesters in Jerusalem hei. In der Pause bestieg er unerwartet das Podium und hielt eine improvisierte An- Sprache. Er dankte dem Orchester für seine Leistung und teilte mit, daß Bronislav H u b e r m וו ה ihm geschrieben habe, er hätte sich von den Folgen seines Unfalls vollkommen erholt und werde im Herbst in Palästina spielen. Waue hone sagte, das Orchester bilde einen bedeutenden Faktor iin Jüdischen Nationalheim. Die Zuhörer brachten ihm große Ovationen dar. Sir Arthur Wauchope war hei einer Teegesellschaft anwesend, die von Mr. K e i t 11 Roacli, dem Bc/irkskommissar von Jerusalem, im King David-Hotel in Jerusalem veranstaltet wurde. Ungefähr 750 führende Beamte und Kommtinalleiter waren geladen. Sir Arthur schilderte in seiner Anspräche die zahlreichen Errungenschaften der Stadt, die den Bemühungen der Stadtverwaltung sowie den Anstrengungen von Privatpersonen zu zuschreiben seien. Er gab der Hoffnung Ausdruck, daß bald Ruhe und Ordnung wiederhergcstellt sein wird und die Stadt, sowie das ganze Land wieder aufbliihen würden. Sir Arthur besuchte H a i f a und N a t h a n i a, wo er den Grundstein zu dem Krankenhaus zur Erinnerung an Lewis Andrews, dem er persönlich eine Spende machte, legte. Die große Begeisterung, mit der Sir Arthur überall begrüßt wurde, zeugt von der herzlichen Sympathie und Zuneigung, mit der die Bevölkerung an ihm hängt. Sir Arthur W a u c 1! o p e hielt im pal äst inensischen Rundfunk am 28. Februar, abends 7.30 Uhr, eine Abschiedsrede an die Bevölkerung Palästinas. Am darauf folgenden Tage wird er das Land verlassen. Von der palästinensischen Hypothekenbank Die General M o r t g a g e Bank, das Zentralinstitut für den städtischen Realkredit, konnte im Geschäftsjahr 1937 ihren Pfandbriefumlauf um £P 378 460 auf 2,23 Millionen, ihren Hypothekenbestand um rund .CP 530 000 auf 2,6 Millionen ausweiten. In beiden Sparten war die Zunahme also stärker als• im Vorjahr. Die Zusammensetzung des Pfandbriefumlaufes hat sich insofern geändert, als der Anteil des sechsprozentigen Typs durch Einlösung von rund .CP 100 000, die größtenteils in neue 5״״ige Pfandbriefe umgetauscht wurden, weiter gesunken ist, während der Anteil des 5'Tdgen Typs sich weiter auf rund fünf Sechstel der Gesamtsumme erhöhte. Diese Tatsache im Verein mit der anhaltenden Steigerung der Pfandbriefkurse ermöglichte der Bank auch eine Verbesser Urt g der Darlehcnshe d i n g 11 n g e n gegenüber ihren Hypothckcnschuldnern. Das ist um so wichtiger, als die Bank durch die veränderte Wirtschaftslage auch vor neue Aufgaben gestellt wurde. Mit dem Rückgang der Bautätigkeit trat die Nettbaulinanzierung mehr in den Hintergrund, dagegen widmete sich die Batik in erheblichem Umfang der Konsolidierung des vorhandenen Grundbesitzes, der Ablösung teuerer und kurzfristiger ■י' Privathypotheken mit denen mancher Neubau während der Prosperity finanziert worden war, durch billigere langfristige Bankhypotheken. Immerhin wurden auch für die Finanzierung von Neubauten, insbesondere von Kleinwohnungen erhebliche Summen zur Verfügung gestellt. Die Gesamtsumme der neu bewilligten Bauvorschüsse, die nach Fertigstellung des Hauses in reguläre Hypotheken umgewandelt werden, betrug CP 87 000, das sind sogar 65 0'״ mehr als im Vorjahr. Diese Ziffer bildet allerdings keinen Maßstab für den wirklichen Umfang der Neubau-Finanzierung, denn oft werden die Hypothekcnzusagen der Bank, auf Grund deren ein Neubau aufgeführt wird, auch von anderen Stellen bevorschußt. Die Zinsrückstände, die zu Beginn des Geschäftsjahres in Höhe von CP 2615 vorhanden gewesen waren, sind 1m Laufe des Jahres praktisch vollständig eingegangen. Die neu entstandenen Rückstände beliefen sich auf CP 4181, das sind 13,4 pro Tausend ries ausstellenden Kapitals. Die Erhöhung ist zum guten Teil darauf zurückzuführe״, daß die Bank in manchen Fällen, in denen schon ein wesentlicher Teil der Hypothekenschuld amortisiert war und das Beleihungsrisiko infolgedessen sich vermindert hatte, von sich aus Stundungen gewährte, um der Lage Rechnung zu tragen. Obwohl auch diesmal mit keinerlei Ausfällen gerechnet wird, wurde wiederum der Gesamtbetrag der Rückstände in voller Höhe auf dem Kreditoren konto zurückgestellt. Auch aus Zwangs ver- Steigerungen beliehener Grundstücke sind der Bank keinerlei Verluste entstanden, auch brauchten keine Grundstücke von der Bank übernommen zu werden. Die Zahl der Zwangsversteigerungs-Verfahren hat sich zwar gegenüber dem Vorjahr erhöht, doch brauchten viele Verfahren nicht zu Ende geführt zu werden, da die Schuldner den Zinsen- und Tilgungsdienst. wieder aufnahmeii. Die notleidenden Hypothekenschuldner der Bank waren während des ganzen Jahres in der Lage, am freien Markt Käufer für ihre Grundstücke zu finden. Bei allen Verkäufen beliehener Grundstücke betrug im Durchschnitt die Hypothek der Bank nur '38,66 "<> des tatsächlieh erzielten Verkaufserlöses. Insgesamt wurden 1013 neue Darlehen mit einer Gesamtsumme von rund CP 633 000 hewi'Lgt. Aut der anderen Seite sind der Bank durch die erwähnte Steigerung des Pfandbriefumlmifs rund CI* 378 090, durch die zu Beginn des Ge- Schlftsjahres erfolgte Placierung neuer Stammaktien rund £P 100 000 sowie durch Rückzahlungen auf alte Hypotheken rund CP 135 000, zusammen also ebenfalls über £P 600 000 Mittel zugeflossen. Die flüssigen Mittel in Form von Kasse und Bankguthaben zeigen infolgedessen einen ziemlich unveränderten Stand von CP 199 709. Rund drei Viertel des Hypothekenbestandes entfallen auf die mittleren Größenklassen von £ 501 bis 3000 je Hypothek. Aut Haifa und Umgebung entfallen 25,6 <>«, auf Tel Aviv 55,4 f,0 und auf die Tel Aviver Umgehung 5.2 *״ des Bestandes. Im allgemeinen hat sich der Anteil der großen Städte etwas vermindert, der Anteil der Vor- und Landstädte dagegen etwas vergrößert. Dem Reservefonds sind schon zu Beginn des Jahres aus dem Agio der erwähnten Kapitalerhöhung CP 5000 zugefiihrt worden. Aus dem Reingewinn, der sich von rund CP 41000 aut rund £P 44 000 erhöhte, werden ihm nochmals £P 10000 (i. V. £P 15 000) zugefiihrt, so daß die offene Reserve — ohne die Sonderrückstellungen — mit £P 50 000 mehr als 10 "/״ des eingezahlten Aktienkapitals von CP 450 000 beträgt. Ein großer Tag für Tel Aviv Jerusalem, 23. Februar. (Palcor.) Die festlichen Vorbercitungen zur ersten Passagierlandung in Tel Aviv endeten insofern mit einer Enttäuschung, als das Wetter einen Streich spielte. Ungewöhnlich hoher Seegang und starke Regeufälle erzwangen einen Stillstand der Hafenarheit. Es wütete ein solcher Sturm, daß es dem jüdischen Schiff ״Harzion“ unmöglich war, programmgemäß Passagiere im Hafen zu landen. Trotzdem fand die Feierlichkeit statt: Die Lagerhäuser am Quai wurden rasch in Versammlungsräume umgewandelt; Tausende von Sitzen wurden errichtet und zwölf Lautsprecher aufgestellt, um die Ansprachen für die Bevölkerung von Tel Aviv zu übertragen. Die ganze Stadt prangte schon seit zwei Tagen im reichsten Flaggenschmuck. Has Gebäude der Stadtverwaltung war festlich erleuchtet und das Dach gekrönt mit dem Modell eines Schiffes. Das Wetter tat der Begeisterung der BevSIkerung keinen Abbruch. Tausende drängten sich auf den Straßen. Alle Zugänge zum Hafen waren besonders dicht mit Menschen angefüllt. Die Lagerhäuser im Hafen, in denen die Feierlichkeit stattfand, waren überfüllt und von Tausenden belagert, die nicht mehr eingelassen werden konnten. Vertreter des gesamten Jischuw waren anwesend, darunter Rabbiner, Vorsteher der verschiedenen Gemeinden. Mitglieder der Exekutive der Jewish Agcncv und des Waad Leumi, Vertreter der verschiedenen nationalcn Institutionen und Siedlungen, sowie die Offiziere der ,,Harzion“. Fs war ein überaus farbenprächtiges Bild, und es herrschte eine gehobene Stimmung. Die Eröffnungsfeier Nach gemeinsamem Singen der Hatikwah eröffnete Oberrahhiner Dr. Herzog um 11.55 Uhr morgens die Feierlichkeifen njit dem tradi:ionellen Segen ״Schchcchijanu“. Mosche Schcrtok ergriff iin Namen der Jewish Agency als erster das Wort. Er erklärte, diese Feierlichkeit sei nur das Sy m bol eines Sieges, der noch nicht vollständig errungen sei. Der stürmische Seegang sei vielleicht der Lage ganz angemessen; er sei ein Anzeichen, wieviel noch zu schaffen sei, bevor das jüdische Volk seinen Hafen erreicht haben wird. Augenblicklich stünde man erst auf der Schwelle, und es miißten weiter große Anstrengungen gemacht werden, um dieses riesige Unternehmen, die Schaffung eines richtigen Hafens, fertigzusteilen. Im Hinblick auf die bevorstehende Abreise des High Commissioner von Palästina bemerkte Schertock, daß der Jischuw, obwohl er oft Anlaß zu Kritik hatte, nie vergessen würde, daß Sir Arthur Wauchope bei der Schaffung des Hafens von Tel Aviv behilflich war. Zum Abschluß sagte er, man würde nicht ruhen und rasten, bis der Hafen von Tel Aviv einem jüdischen Staat in Palästina voll und ganz angemessen sein werde. Ben Zvi grüßte im Namen des Waad Leumi den Hafen der Jüdischen Nationalen Heimstätte. Ussischkin führte aus. der Hafen sei der eigentliche Schlüssel zu Palästina, und er werde dem ganzen Lande zugute kommen. Er gab der Hoffnung Ausdruck, daß sich die Zahl der Einwanderer erhöhen und die Ein- und Ausfuhr zunehmen würde. Remez bemerkte, die stürmische See sei symbolisch für den Aufbau der Jüdischen Nationalen Heimstätte. Aber schließlich würde es doch einmal einen Hafen des Friedens für das jüdische Volk gehen. Dr. W e i z m a n n erklärte in seinen Grüßen an die Versammlung aus London, er kämpfe jetzt für die jüdischen Rechte in der Nationalen Heimstätte, und er rufe die Judenheit in der ganzen Weit auf, beim weiteren Ausbau des Hafens zu helfen. Sir Arthur Wauchope betrat pünktlich um 12.30 Uhr in Begleitung seines Gefolges die Vcrsammlungshalle. Er wurde mit mehrere Minuten anhaltendem Beifall und Zurufen begrüßt, worauf von allen Versammelten die ״Hatikwah“ und ״God save the King“ gesungen wurde. S. Hoofien, Vorsitzender der Maritime Company, begrüßte den High Commissioner und überreichte ihm ein Album mit Photographien, die die Entwicklung des Hafens vom Anfang»» Stadium an, als erst ein hölzerner Landungssteg errichtet wurde, bis zur jetzt vollendeten Konstruktion zeigen. Darauf ergriff Rokach, der Bürgermeister von Tel Aviv, das Wort, Nachdem er kurz der Opfer der Unruhen im Jahre 1936 gedachte, sagte er, der Hafen bedeute eine Quelle der Kraft in ihrem Kampf um den endgültigen Sieg; eines Tages würdfl der Hafen das Tor von Zion sein. Wauchopes Ansprache Der High Commissioner. dem, als er sich erhob, wieder stürmische Ovationen dargebracht wurden, sagte, er würde immer des unglaublichen Fortschrittes gedenken, den der Hafen in so kurzer Zeit durchgcinacht habe. Es schiene ihm, es sei erst gestern gewesen, als er auf der hölzernen Mole stand. Inzwischen seien jedoch schon zwanzig Monate verstrichen. Diese hölzerne Mole habe der stürmischen See wie ein Felsen widerstanden. Von Anfang an sei es seine Meinung gewesen, Tel Aviv müsse einen eigenen Hafen haben, und er sei niemals von seiner Ucberzcugung abgewichen. Trotz aller Schwierigkeiten und aller Kritik habe er den Juden geraten, nicht in ihren Anstrengungen nachzulassen. Heute würde der neue Hafen für Passagierverkehr geöffnet, und er hoffe, daß Tel Aviv sieh zu einer rieht i ge n H afenst a <11 entwickeln wurde. Mit diesen Worten erklärte er den Hafen für Passagier- und Frachtverkehr für eröffnet. Wauchopes Ansprache rief stürmische Begeisterung hervor und machte einen außerordentlich tiefen Eindruck auf alle Versammelten. Die Feierlichkeit schloß dann mit dem gemein- Samen Singen der ״Hatikwah•*. Die Menschenmenge wurde von einem unglaublichen F r e 11 c! e 111 a 11 m c I ergriffen. Die Jugend tanzte im Hafen und auf den Straßen Horra, Und ältere Juden umarmten und küßten sich. Den ganzen Tag trafen in Tel Aviv Glückwunschtelegramme von Juden aus der ganzen Welt ein. Man verläßt das Hafengelände durch das Tor, das seit heute ebenso wie die anliegende Straße ״Schaar Zion“', das ״Tor Zions“ heißt, fair die festlich erregte Menge ist diese Bezeichnung ein inhaltsreiches S v m b o I. Später am Nachmittag legte der High Commissioner den Grundstein der Wauchopc-Briickc. die über den larkan errichtet wird. Am Abend wohnte Sir Arthur einem ihm zu Ehren ver* anstalteten Abschiedsempfang der Tel Aviver Stadtverwaltung bei. Im Verlauf seiner Ansprache gedachte der High Commissioner seines verstorbenen Freundes Meir Di z eng off und sagte, er glaube sicher, daß man In Zukunft alle Hindernisse überwinden würde. Er könne die Stadt Tel Aviv nicht mit dem Begriff von Stillstand verbinden; die Energie der Bevölkerung tn Handel und Industrie sei nicht zu schlagen. Heute habe er die ״Hatikwah“ von der heranwachsenden Generation spielen gehört und er sei voller Zuversicht, daß er diese wunderschöne Nationalhymne nicht zum letzten Male gehört habe. Ein Manifest der Jewish Agency Anläßlich der erstmaligen Landung von Passagieren im Hafen von Tel Aviv am 23. Februar hat die Jewish Agency das nachfolgende Manifest an das jüdische Volk in der Diaspora gerichtet; ״ln einer Zeit des Blutvergießens begann der Jischuw, den ersten jüdischen Hafen in der ersten jüdischen Stadt zu hauen Und begegnete damit den bösen Absichten der Araber von Jaffa, die den Jischuw durch Schließen des Hafens von Jaffa und die damit beabsichtigte Beeinträchtigung jüdischer Unternehmungen angreifen und schädigen wollten. Erfüllt von Enthusiasmus unternahm der Jischuw, den ersten jüdischen Hafen unter der Autorität des iüdisehen Volkes zu bauen und die Tore von Zion zu öffnen. Tausend und aber tausend Pfunde wurden in einem Monat gesammelt, jedoch gab es zahllose Hindernisse zu überwinden, die dem Werk von außen her in den Weg gelegt wurden. Man glaubte nämlich, die Juden hätten weder Das neue medizinische Zentrum ׳..׳—m - :׳׳ . ... י ד׳"' Wie schon mehrmals berichtet, wird bei der Hebräischen Universität auf dem Skopusberg in Jerusalem ein meilizinisches Zentrum errichtet. Die letzte Ausgaby! der ״Mitteilungsblätter der Hebräischen Universität Jerusalem" vom Januar 1938 enthält die obenstehenden Bilder. Das erste Bild zeigt das Modell der Gesamtanlage der medizinischen Bauten, ein imponierendes architektonisches Werk des modernen jüdischen Jerusalem. Das zweite Bild zeigt das Werk in der /Insfünrung, das gegenwärtige Stadium des Baues des Hauptgebäudes dieses Komplexes, nämlich des Rothschiid-IIadassah- Universitäts-Krankenhauses (Innenhof)■ Die Mitteilungsblätter enthalten auch sonst eine Reihe von interessanten Einzelheitert über den Aufbau der Universität und des wissenschaftlichen Betriebes, ferner Arbeiten von Prof. Gerhard Schalem, Dr. A. M. Dushkin, Prof. Klausner, Prof. Torczpner, Prof. Bodenheimer und Dr. Reifenberg. Besonderes Interesse verdient eine Beschreibung d-r wertvollen Sammlung von hebräischen Inkunabeln, die Salmann Schocken der Univcrsitäts-Bibliothek geschenkt hat. Das Milleilungsheft wird eröffnet durch einen Nachruf auf den verstorbenen Felix Warburg, der Mitglied dos Kuratoriums der. Hebräischen Universität und Vorsitzender der Exekutive der freunde der Hebräischen Urtivcrsilät in Amerika war.