Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 17 (1.3.1938)
- Date
- 1938-03-01
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2651273-2653549-2653557--31836-2683521- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 17, t. III. 1938 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 11 Briefe an die Redaktion Jüdisdies Geschkhtsbewußtsc'n Berlffl-Chailottcnburg, 21. Febr. Sehr geeinte Redaktion! Die in Nr. 4 unter der Ueber- Schrift ״Gütxi Will und Common Sense“ veröffentlichten Ausfühnmgen zur Erneuerung der jüdischer» Begriffsbildung rühren die ura'te und ewig neue I'roblematik an, die in der Eigenart des Judentums und seiner ExLstenzweise beschlossen liegt. Es ist richtig, wie der Verfasser feststelk, daß viele Menschen unter dem Druck der Zeit die Frage stellen, ob es nicht besser wäre, wenn es kein Judentum mehr gäbe und ob es nicht ein Unglück sei, Jude zu sein. Hieraus־ jedoch eine so allgemeine Folgerung zu ziehen wie die, daß ein ״tiefgehender Zweifel an unseren Lebensgrundlagen Platz gegriffen habe“, ist m. E. nicht begründet. Man wird im Gegenteil sagen dürlen, daß es in puncto problematischer Zerfaserung der jüdischen Existenzgrundlngen erheblich besser geworden ist. Wie ruhelos und quälcrisch wurde früher das Fragen nach Sinn und Wesen des Judentums getrielx-n? Ist auch die Ehrlichkeit solchen Fragens nicht zu verkennen, so darf man doch seine soziologische Bedingtheit nicht übersehen. Es gab einen freien Raum, in den hinein man dem Judesein entfliehen zu können glaubte. Diese wirkliche oder nur scheinbare Bewegungsfreiheit gab der Frage, ob man dein Judentum treu bleiben solle, erst ihren Sinn. Mit ihrem Wegfall und dein entscheidenden Wandel un-crer geschichtlichen Lage ist das jüdische Bewußtsein aus seiner gefährlichen Problematik heraus in die vitale Unmittelbarkeit eines jüdischen LebeiHgefiihls gelangt, in dem jenseits alter rationalen Begründung das Festhalten am Judentum wurzelt. Assimilation und Entjitdungstendenz sind geschichtliche Erscheinungen, die ihre von der Gefamtlage; der Judenheit abhängige Dynamik be-jtzen und sich einer plannräßigen Steuerung jüdischerseits in weitem Umfange elungen und Furmuberxtngen kann man diesen Prozeß nicht hemmen.'Gagen Wirklichkeiten gibt es nur Wirklichkeiten. Daher gilt es, Jüdische Tatbestände zu schaffen, die eine wirklicbkeitshildende Kraft bc• sitzen. — Wir müssen geschiehtlieh denken lernen und uns von individualistisch - rationali-tisclren Methoden freimachen. Die im Judentum steckenden Elemente, das nationale und religiöse, sind als kollektive gesobichtsbildemle Kräfte zu erkennen und einzu- Es kommt nicht darauf an, einem Juden, der am Sinn des Judentums zweifelt, eine ihn intcllektuell befriedigende Deutung zu geben. Man sollte vielmehr dem Z'veif'er entgegenhaltcn. ob er, wenn er keine befriedigende Deutung erhält, das Judentum verlassen und dessen Selbst,™(- lösung propagieren werde. Denn darauf allein kommt es an. Betrachtet man das Judentum als geschichtlirhen Gesamt!«!- stand, dann fallen von selbst alle dogmatische^ und parteimäßigen Verengungen, dann gibt es nur ein einheitliches (natioltai oder religiös akzentuiertes) jüdisches Substanz’-rewußtscin. Was das Religiöse betrifft, so tritt bei seiner Beurteilung der Mangel der geschichtlich-soziologischen Denkweise besonders stark zutage. Immer wieder hört man die Klage — auch von dem Verfasser des eingangs erwähnten Artikels -das Religiöse sei für die Diaspora eine unentbchrliche Gemcinschaftsklammcr» aber was fange man nur mit jenen an, denen die Religion nichts mehr bedeutet. Verfehlte Fragestellung, weil sie die Dinge vom religiös - philosophischen Standpunkt des Individuums und nicht vom kollektiv-geschichtliehen der Gemeinschaft betrachtct. Die gemeinsrhnftshi'dende Kraft des Religiösen beruht nicht darauf, daß alle Juden auf die Lehren der Religion oingeschworen sind, sondern darauf, daß es eine ge-chicht!ich überlieferte Lebensform ist, in der das j ti d i - s c h e K o 11 e k t i v n m sichtbar in Aktion tritt. Wenn auch die nicht-reügiö-en Juden den kultischen Handlungen fcrnblciben, so werden auch sie von der Tatsache in Bann gezogen, daß das Judentum in diesen Handlungen lebt und sich als Lebendiges manifestiert. Hochachtungsvoll Dr. Berthold Weinberg Zur jüdisdi - arabischen Frage Jerusalem, 20. Januar Sehr geeinte Redaktion! Ich lese eben in Ihrer Nr. 5 eine gekürzte Wiedergabe meines Aufsatzes im letzten lieft vom ״Mosnajim“, zur jüdisch-arabi- Im allgemeinen d'ckf sich die Wiede gabe vo’Ktän hg mit dem Inhalt meines Aulsatzes. Doch möchte ich der Genauigkeit halber einen Punkt rieht igstellen. Da hi ißt es: ״Es gab eine Meiglicllkiit, ein annehmbares Abschließen, vor dem Tcilungsvorschlag.“ Dies entspricht nicht dem Texte. Ich habe in meinem Aufsatz gesagt, daß die Mufti- Partei in ernste Verhandlungen mit uns eintreten wollte, bevor die Regierung die Führer aus dem Laad« verwiesen hat, also, wie es auch wirklich weiter im Aufsatz heißt, zur Zeit des letzteil Kongresses, also nach dem Teilungsvorschlag. Natürlich gab es auch vorher Möglichkeiten der Verhandlung, die nicht in ausreichendem Maße von uns auxgenutzt wurden. Aber in dem Aufsatz hatte ich einen IxMlrnmten rend' des Kongresses abgespielt hat. Ein Wort noch über die Zurückwcisung von M. Scher- 10 k, di« Ihr Berichterstatter mitteilt Sie fand besonders im ״Dawar“ eine scharfe Formellerung, die Schcrtok selbst in einem Briel an mich vom gleieben Tage als sehr bciremdiich bezeichnet, da er weder dem Sinn noch dem Wort nach ״scharf“ sein wollte. Ich traf auch tags darauf Bett G«• rion und erklärte ihm in einer längeren Unterredung den Sachverhalt, der mir ah Grundlage zu meiner Behauptung diente. Seltsamerweise kannte er den Sachverhalt nicht und versprach, Nachforschungen anzustcllen. Zur Sache werde ich vielleicht noch im ״Mosnajim“ auf den Om en■ und znriirkkommen. Hier möchte ich b'oß noch!!emorken, führ mit dem deckt, deAiirzlä-h in einem •Artikel der ״Jüdischen Rundschau“ in dieser Frage ausgeführt wurde. De facto haken wir mmh heute noch kein bestimmtes detailliertes Programm zur Verhandlung mit den Arabern, und unsere Führer wissen nicht, was sie bieten dürfen, um zu einem Airkommen zu gelangen. Und diese schwebende, zweifelhafte Stellung ist sicherlieh von einem Ausweichen der Frage gegenüber nicht!eicht zu unterscheiden. Sicherlich hat M. A s 5 a f recht, wenn er behnuptet. daß ttn'er den jetzigen Um-tändcn eine Verständigung mit den Arabern unvergleichlieh schwerer als früher ist. Aber ten in Klarheit übet diese Etage I. Radler-Feldmann (Rabbi Ben;,״;״״) Jerusalem PQB. 7033 Frankfurt a. M., 23. Januar An die Redaktion de* ״Jüdischen Rundschau“, Berlin W 15. Hierdurch möchte ich meine restlose Zustimmung ausdrücken zu dem Artikel ״Wege der Verstämhgung" in Nr. 6 der ״J. R.“ halb mein besonderes Interesse gefunden, weil sie sich in allen Hauptpunkten genau mit Gedankengängen decken, die ich bereits im letzten Sommer einmal *vorgetragen habe — damals allerdings ohne Erfolg. Mitte Juli 1937 wurde, wie in allen zionistischen Zirkeln, auch in dem sogenannten ,,Intensivkreis“ der hiesigen zionistischen Vereinigung der I’ecl Bericht tiesprechen. Als Beitrag zur Diskussion machte ich einen ״Gegcnvorschlag zum Peel-Bericht“, der aber kein Echo fand. Mir liegen noch die Notizen zu meinen Ausführungen vor. Die wichtigsten Stichworte sind folgende: Es soll ein Bundesstaat entstehen, bestehend aus den Gebieten: 1. Transjordanien, 2. Jiidisrh-Pak'istina, 3. Arabisch- Palästina. Dieser Bundesstaat soll den Status eines Dominion kn Britischen Empire erhalten. Eine Zentralrrgierung wird von der seitherigen Mandatsmacht zunächst kommissarisch eingesetzt, dann verfassungsmäßig konstituiert und gebildet, woran die drei Bundesländer und Großbritannien Anteil haben. Die Funktionen der Zcntralregierung entsprechen denen, welche die Zentralregierungen anderer Bundes- Staaten haben. Außerdem unterstehen die Altstadt von Jcrusnlem und die anderen heiligen Stätten direkt der Zentrale. Die Territorien der Bundesländer sind: 1. Transjordanien wie bisher, 2. Jüdisch-Palästina wie vom Peel-Bericht vorgeschlagcn plus der jetzt schon von Juden besiedclten Itnksjorilnnisehen Gebiete plus ganzem oder halbem Negew. 3. Arabisch Palästina der Rest. Die Territorien erhalten weitgehende Se'hst Verwaltung, ebenso erhalten die Araber im jüdischen Land wie die Juden im arabischen Land kulturelle, gegcbencnfalls auch kommunale Selbstverwaltung. Die Einwanderung von Juden nach Jüdisch- Palästina wird von der jiidisehen Landesregierung geregelt, nach dem arabischen Teil ist sie für 10 Jahre gesperrt. Dann erneute Prüfung. Das Budget der Zentra'regierung soll finanziert werden zu tj von Groß- Britannien, das für Wahrunr» .seines Einfius-es und seiner Intcrcssen ruhig auch finanziell dischcn Bundesland und zu je */« vom arabischen und fransjordanischen Bundesland. Ich hoffe, daß recht viele andere Leser »ich ebenfalls äti- Ccm werden, damit die Vorkiimpfer auf dem neuen, konstruktiven Wege der Verständigung, die heute noch vorziehen, iFire Meinung anonvm zu äußern, erfahren, daß sie mit ihrer Auffassung nicht isoliert dastehen, und dadurch weiter wirken können. Schab m! GustCarsch Zur religiösen Neugestaltung Jerusalem, 30. Januar Romcmah. Bet!» Berman Sehr geehrte Redaktion! Zu dein Artikel vor» Rabbiner Dr. Kurt Wilhelm in Nr. 6 der ״Jüdischen Rundschau“ vom 21. Januar möchte ich ergänzend auf den von mir begründeten ״lüdisclt-thco'oyisrlien Arbcitskrebs“ in Jeru-a'etn himveisen, der im Sommer und Herbst 1937 über zehn Abende veran-taltete, die unter dem Thema .,Jenseits von Orthodoxie und Liberalismus" stehend, jeweils elngc'eitet wurden durch Vorlestingen aus dem Manuskript meines gleichnamigen im Herbst (im Vortrupp-Verlag, Berlin) erscheinenden Buches, zu überaus fruchtbaren Gesprächen über die Judentum An'aß gaben. Der I!örerkreis setzte sich vorwiegend aus Studenten der Universität und Hörern des Lehrerseminars zusammen, jedoch waren auch einige Rabbiner und Chaluzim aus den Sicd'ungen des Landes vertreten. Es versteht sich von selbst, daß eine so unterschied'ich zusammengesetzte Gespräch •runde nicht zu formulierbaren Endergebnissen kam. aber dies lag auch nicht in der Absicht der Veranstalter und Teilnehmer. Worum es ging, war eine Sichtbarmachung der bisher unausgesprochenen religiösen Probletnatik der Zeit. Und hier kann gesagt werden, daß sich im wesent'iclien zwei Richtungen herausbi'deten, die nicht allein für diesen Kreis Geltung haben dürften: die eine Gruppe (der ich mich selbst zuzähle) sucht den Weg zu religiöser Erneuerung über eine systematische jüdische Theologie, die in der Form;Herung einer Dogmatik gipfelt, welche all das zusammenfaßt, was der heutige Mensch, der sich in g’äubigeu» Gehorsam der Fülle der überkommenen Glauhens'ehren konfrontiert, fiir sich und die Gesamtheit als verbindlieh erachtet. Die andere Gruppe hingegen will durch die religiöse Tat (Lernen, Feiern der Feste usw.) zum Erlebnis des Tubaren vorstoßen und von hier aus durch das Leben im Lande se'hst zu einer Erneuerung der Formen gelangen. Mit hochachtung-voller Begrüßung ergebenst Schalom Ben Chorin Zur Frage der Frauen-Auswanderung Karlsbad, 15. Februar 1938 Sehr geehrte Redaktion! Wie wichtig und beherzigenswert die (in der ״J. R.“ Nr. 6 abgedruekte) Forderung des ..Ililfsvereins“ ist. daß mehr Frauen und Mädchen auswandern so'len oder daß die auswandernden jungen Leute sich schon in der Ili-iuiat binden, um später ihre Bräute und Frauen nachkommen zu lassen, mag folgender, wenn auch lange Zeit zurück: legender Fall beweisen. Vor 70 Jahren wariderte der jüdische Zigarrenmaeher Damiemann von Bremen nach Brasilien aus, wo es ihm ■bald gelang, eine Zigarrenfabrik zu gründen. In seinem Wohnort und weitester Umgeclicn für eine Heirat aufzutrei- und wurde der Stammvater einer in Brn i'ieti sehr angesehenen, einflußreichen Fumi'ie, de einen we-entlidien Teil des gesamten Tubakhandels kontrolliert; de Fnmi'ie ging dem Judentum verloren und ist streng katholisch. — In Sao Paulo existiert nocl eine andere Linie dieser Familie, die vor 20 Jahren aus Osteuropa eingewandert ist und die treu am Judentum und am Zionismus hängt. Schalom! Max Wollsteinei Uriei Acosta Berlin, 28. Januar Sehr ge״hrte Redaktion! Die Einsenderin in Nr, 7 Ihres Blattes hat die Absicht meiner Bearbeitung gründlich mißverstanden. Es lag mir nicht daran, Karl Gu'jkow schulmeisterlich zu korrigieren und ihm Fehler in der historischen Wahrheit nachzuweisen, sondern dieses tbeaterstarke Drama f»jr die jüdische Bühne zu retten. Daß ich keinen neuen ״l’riel Acosta“ schrieb, sondern auf Gutzkows Werk curück griff, geschah in der Ueber- Zeugung, daß das dramatische Gefüge des Stückes stark und tragfählg auch für eine veränderte Themenstellung bliebe — also nicht aus Mißtrauen gegen den Dichter, sondern aus Vertrauen zum D nmalike r. Die Zu'ässigkei! solcher Hearbeitungen hat sich sozusagen aus der TheatergeS'hirhie, ange'angen von Plaulns. ergeben. Werfe's Ncuforimit g der ״Troerinrien“ des Euriuidcs z. B. läßt von der heidnischen Welt des Griechen le.Ug'ieh die Namen der Personen, und rien Gang der Handlung bestehen — der Bcarbeiter erlüllt Menschen und Handlung mit seinem Ethos, seinen Ideen, seiner Problematik, die gewiß nicht der Antike und erst recht nicht der Auffassung des Dichters entsprechen. Schal oml Herbert Friedenthal Die Namen der Juden Ulm, 27. Januar Sehr geehrte Redaktion! Die verschiedenen Mitteilungen in Ihren Spalten über die Namen der Juden halten ueitgehendes lnteres-.e erregt und rechtfertigen eine genauere Dar.-tcllung. Ueber ein Tci'geUct. nämhell _ W ü ruember g, kann Das ״Gesetz in Betreff der ö f utlichen Verhältni-se der isrächt'«eben Gl uiben-genos-cu“ vom 25. April 1828 Ix-.-urnnte in Art. 5: 'ede einheimische lsiackommen einen bo-timmten l־an!iailen Verhältnissen führen muß. Diejenigen Israeliten. welche ei. c I land’ungs'irma unter ihrem bi-herigen Nanicii^ führten, kotisch'echt-narren lieil «halten.“ Eine Vo’lzug-.verfiigung des Ministeriums des Innern vorn 14. Juni 1828 bc-timrnle^'citcr, vom '1. Januar 1828 durch den mit der Führung der Familienregistcr der Israe iteii!■c.mftiagten Pfarrer in Ge n, i ■-׳ :,alt mit risches Verzeichnis111 z.1 ' bring« n seien, das u. a. den bisheriger» Vor- und Zunamen, den Farn»- liennatnei», den der Ueteiligta enthic't. D.e” Beteiligten waren d.“ Me!» daliezi Jiidisdie Opern Stockholm, den 23. Januar 1038 An die Redaktion der ״Jüdischen Rundschau“ Berlin Bezugnehmend auf Lire Bcsprcchung der ״ersten jüdischen 11. Januar erlaube ich mir, Ihnen folgendes zu unterbreiten: Meine Ojrcr ״Sulamit“ — mit der näheren Bezeichnung: jü- 8. März 1931 Pin Frankfurt ״. M. uraufgeführt. Der Text ist in Anlehnung an das bekannte gleich- »»amige ״musikalische Melodrama“ von A. Goldfaden zusatnniengestellt und redigiert von II, Frommer. Was das Musikalische betriiit, so gestatte ich mir, Ihnen folgende Angaben zu machen: Bei der Uraufführung wurde aus besonderen Gründen ein« Reihe der Goldfadcnschen Gesänge mit ülsernommen, was an gewissen Stellen den Eindruck hervorgerufen haben mag, daß es sich Mit Vorzug icher Hochachtung Leo Kos e n b1ü t h Daß Ih Eine Erinnerung Benshein», Sehr geehrte Rcdak •irt-ehaftlic eh Israel 1 ■r 52 J ihre i Ja!, in Ri-chon le Zion kcllerrien von einem hochbe ten Küfer geführt wurden die Bücher nachw'c-cn. daß im Elternhaus seit 80 Ja: jedes Jahr zwei Faß Wein, ben und süßen, von dort b gen, war er ganz gerührt, Kit Ph Dora Rosenbaum, geh. Hamburger Berufsausbildung in Palästina II a i f a, 28. Januar Sehr geehrte Redaktion! In der Zuschrift von Dr. Hans Simon in Xr. 4 heilit cs u. a., da 11 im Gegensatz 2u den hohen Ziffern der die Gvmnasicn und Universitäten besuchenden Schiiler n u r 1 8 0 Schüler die Handwerkcrschu’cn im Lande besuchen. Dies dürfte ein Irr־ tum sein, denn allein die Gewerl>es(hu1e ,.Beth Sefer Mnkzof al jad Ilatcchnion haiwri“ in Haifa wird von mehr aU 200 Schülern besucht. Sie i>t die gröl'te Gewerbeschule des Lnndes und verfügt zur Zeit über ca. 20 bis 25 Lehrkräfte für die verschiedenen Abteilungen. Die Schule besteht seit vier Jahren, und war anfangs nur eine Gewci beschule für M cUillverarbeineneeh'osserei, Dreherei und Schweifen). Heule hm sie schon außer den genannten, Abteilungen Schreinerei. AutomolbibschGs^rei. Elektrotechnik und wird Anfang nächsten Jahres eine Schiffsbau- Außerdem gibt es noch die Ludwifir-Tictz-SeliUic in Jagur und die Ma*־־P1׳in־Schu'e in Tel Aviv, über die mir leider keine Smtisiiken zur Vertäuung stellen. Hochachtungsvoll Wiilv Sichel TEPPICHHAUS ZENTRUM Aeußerste Preise für Teppiche - Gardinen - Läufer Berlin C 2, Spandauer Straße rs an der Königstraße