Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 5 (18.1.1938)
- Date
- 1938-01-18
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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Seife 8 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 5, 18. I. 1938 Neue Ausstellung im Klubheim Hans Michaelsen; Käthe Schuftan; Georg Wolff Das ״Sekretariat für bildende Kunst“ zeigt im Klubheim, Marburger Str, 5, die Arbeiten dreier Berliner Künstler: die Gemälde von Hans Michaelson, Aquarelle und Zeichnungen sehr starker Ausdrucksfähigkeit von Käthe Schuftan und die schönen Aquarelle von Alt-Berlin, durch die Georg .Wolff den Sammlern gut bekannt ist. Hans Michaelson ist ein Maler der älteren Gene- Berliner Ausstel- Jungen mit seinen Arbeiten zu sehen war. Darum ist es schade, daß diese Aus- Stellung nur die neuen Bilder berücksichtigt.Sei!• Arbeiten zeigen einen kraftvollen Realismus mit viel Sinn für die farbtge Schönheit, sei es in der Landschaft oder für die intimeren I a!!!werte innerhalb des Sujets. Solidität der Arbeit, in der farbigen Harmonie wie in der tiefen Erfassung der Stimmungswerte einer Landschaft, kennzeichnen seine Gemälde, die übrigens in ihrer pastosen Technik des dichten, fugenlosen Farben,tuftrngs und der Vorliebe für gedeckte tonige f ärben und durchgeh,aiteiien eigenen Stil den Eindruck einer in sich gefestigten Künstlerpersönlichkeit vermitteln. Die Zartheit des Chrysanthemen-Stillebens, die beiden Inteneurs, das interessante und reizvolle Mädchenbild oder das gute Porträt des wohlwollend lächelnden Herrn Hirschberg, vor allein aber die Landschaften zeigen Geschlossenheit. Sehr schön ist die Waldstimmung in Karlsbad und die Landschaften vom Gardasee. Gefühl für Substanz und Qualitat formten diese Arbeiten. Das Gemälde der jungen Mensehen im Wald zeigt Michaelson auf dem Weg zu einer spitzwegnahen Romantik. In der f ärbe ist es stark aufgelockert. Käthe Schuftan, die jüngste dieser drei Künstler, gibt mit ihren Aquarellen und Zeichnungen einen Ucbcrblick über die Entwicklung ihrer Künstlerpersönlichkeit. In den frühesten Arbeiten ist sie stark grotesk, ohne Rücksicht auch vor dem absolut Häßlichen. Danach bleibt das soziale Mitgefühl lind findet sehr schönen Ausdruck, besonders in den Zeichnungen, aber es ist gemildert. Der arbeitslose Mann stützt sich zwar an lehnend auf seine Frau und zwei Männer laufen frierend durch einen grauen Novembertag, aber der eine der Männer hat einen leisen Humor, und die arbeitslose Frau ist nicht mehr ins Groteske verzerrt. In den Zeichnungen namentlich verrät Käthe Schuftan eine Hinneigung zur Plastik, und es scheint fast, als sei die breit hingesetzte alte Frau eine Studie für eine Holzplastik. Am schönsten aber sind einige Aquarelle mit gütigem Humor. Da sitzt ein Herr auf einer Bank im Park, nachdenklich blickt er auf seine helle Stockkriickc, da sind zwei Blätter von Puppenspielern und namentlich eine hat einen so gütiglächelnden Humor, daß die Marionetten beseelt erseneinen. Sehr gut sind noch einige weitere Aquarelle: der ,,Greis im Zylinder“, neben' sich eine ältere gleichgültige Frau, stark im Ausdruck ist vor allem die Studie ״Aus dem Hippodrom“, die verlebte Frau und der jüngere Marin mit dem Monokel und ein in der Linie gekonntes gespritztes Aquarell aus der Zeit der grotesken Figurentechnik. Die Aquarelle von Georg Wolff füllen zwar nur das kleinste Zimmer, dafür ist jedes Blatt eine Freude für den Kenner. Schon aus dem Jahr 1907 findet sich ein schönes Aquarell vom Molkeimiarkt mit der kleinen Gasse zur Marienkirche. Auch die Farbgebung ist ganz den uralten Häusern angepaßt in braunroten Tupfen und blauen und grauen Farben. Man erinnert sich, daß die zarten Perlmuttfarbcn, porzelianzart, eine der Schönheiten der Altberlin-Bilder von Georg Wolff seither sind. Das schöne Bild mit dem Blick in die Krögelhöfc und den malerischen Holzpflöcken an der Wasserseite mit seinen blauen und violetten Tinten ist auch hier, ebenso wie der rosa Abendhimmel über dem Krögel und der Brückenheilige der Poststraßenbrücke. Die malerische Giebelecke des Dorfes aus Süddeutschland verdient gleichfalls Beachtung. Georg Wolff zeigt diesmal auch Porträts. Sehr reizvoll sind zwei bärtige alte Gelehrte in zarten Farben, anscheinend in •Diskussion vertieft, in Wirklichkeit sicher ein und derselbe Kopf in zwei Stellungen. Ein Selbstporträt in Kreidezeichnung ist sehr wohl gelungen. Hanna Schlesinger (Ruth Morold) Georg Wolff: Alt-Berlin Käthe Schuftan: Selbstporträt Foto*: Abriham (2), Sonnenfeld (1) Hans Michaclsohn: Karlsbad Richard Altmann. Emtn»t für Mitglieder kostenlos. Marken in beschränkfer Anzahl im Büro des Jüd. Kulturbundes, Kommandanten* Straße 57. Kulturbund. Ladidatis Bus- FckcU\ der \Yrf:o־er der Komödie^, Jean", ist bereits in Wien und BudapeO mit ׳Hrü% in Szene.% ׳ ״Ungehfirte Stimmen“. 4. Al ״■ml <]-■ v!n Kma I.r.׳nhard und Leo Bliiwuc!״. Yor-'iu 1111־:; ifji '׳I, (jesangsabend Adolf Schuersenz. Am 29. J.nmar, 20.15 l'hr, Syn. Prinzregentenstraße. Am Fm׳;?,!■:, don 21. Januar, gelangt die Spiel- und Gcmeinschafisnbende für die nichtorganisierte jüdische Jugend. 11־!!■n M׳.־.:״;; v> u 201 22 ־ nr. im .Yudm S: 1.׳ u;n.u1.-<׳-r Gemeinschaf (*abend der jüdischen Jugend im Rahmen der Jüdischen Winterhilfe. Per Iulm׳■!-;!׳■:־vi:k (’-on \r> 1a:ht a:n 22. Januar Beemna20rY;hrK"K1',,י""1'1 '׳ JSC. Hagibor. ^A:n 19. [.uni.u, 20.30 Uhr. R. •0111,0^ U,:k!. Neue Das Jüdische Kinderheim, Berlin N 54, Fehrhelliner Str. 92, vorheitsU'hre.) Anmeldungen an Erl."' Hanna *Mohr, N 54, EchrbeMincr Straße 92. Israelitischer Gemeindebund. Büro und GesrhaftsAelk־ des Jüd. Jugendwohn- und Lehrling.-heims Pankow, der Israel. Erziehungsanstalt Beelitz und des Jüd. Dauerheirns Weißensce sind nach W 35, Lützow- Straße 16, verlegt worden. Der Zelre Misrachi, Augsburger Str. 60, batet um leihweise Uebcr, lassung einer Schreibmaschine. Juden und Jüdisches im Rundfunk, x Dienstag, 18. Januar: Warschau {1339), 20: Operette von Oitmbach. ״״ Brü>>€l {484). 21: ,,Die Sintflut“, Oratorium. — Lyon (463), 21,30: ,,König David" von Honegger, Mühaud. ■— Mahr.-Ostrau (270), 21.40: Erwin Schulhoff (Klavier) spielt. Cademario, ein neuer Kurort. Das südliche Mitteigebirgddima von Cademario wirkt sehr kräftigend und doch nicht, zu angreifend. Sehr gute Erfolge sind zu verzeichnen bei Basedow und bei Asthma. Be• sonders günstig wirkt auch das Klima im Winter. Da macht man in Cademario ausgezeichnete Nervenkuren. Cademario ist bereits ein großer Anziehungspunkt. Zehntausend Personen sind 1936 wahrend der Frühjahrs-, Sommer- und Hcrbstsaison von Lugano heraufgefahren, weil Cademario etwas Sehenswertes ist und auch zahlreiche Ahwechslungen bietet. Post nach Uebersee Vom 18. bis 26. Januar (ohne Gewähr) Die angegebener! Zeiten sind die Abgangs reiten der Züge bzw. Flugzeuge aus Berlin. Die Sendungen müssen 1—ll/2 Stunden vor Abgang bei der zuständigen BahnhofspostanstaU (Flugpost beim Postamt SW 11) vorliegen oder unmittelbar zu den angegebenen Zügen oder Flugzeugen gebra! ht werden. Anschluß im Reich entweder bei Purrhgang der Züge bzw. Flugzeuge oder durch Sendung nach Berlin oder direkt an die Zwisehenst,Kinnen. Bei der Aufschrift empfiehlt Palästina (ab Anh. Bhf., Abgang München ca. 12 St. später): (22.55) via Neapel mit ״Victoria"; 24. Oaiia. — 21. (22.55) via 23. (21.29! vi.t Belgrad: 28. Haifa. — 25. (22.55) via Brindisi mit 31 :■').!!!!!:.)״. Haifa. — 20. (22.55) via Belgrad; 1. Haifa. Ltiftpo-t: feilen Sig. Flug 8.30; 11.25 München; Di. Haifa Iläiae!;!mdid ׳׳llaiia über Rom). — Jeden Di. und Sbd. Flug 8,39: 11.25 München; an t.vdda n. 2 Tagen (Linie Amsterdam— Ü.9,11!eng über Neapel). — Jeden Fr. Flug 0.30; Sbd. I.ydda (Linie U. S. A. (ab Bin. Cliarloüenliurg 11.20); 18. via Cherbourg mit ,.A.piinirüa"; 25. New York. — 20. via 1'hcrlrourg mit ,.New Y״rk"; 28. New York. — 25. via Cherbourg mit ״Berengaria“; Südamerika (ab Bhf. Charlo'tenhufg 11.20): 20. via Lissabon mit ..A'i'.iria 3. Rio; 8. Buenos Aires. — 23. via Lissabon mit ״Madrid■•; 9. Rio (rächt nach Argentinien). L u f t p 0 s t (auch nach Mittel-Amerika und West-Indien): Jeden Mi. (deutsche Luftpo-t) Postschluß 21.00; Do. 5.00 Frankfurt-M.; Sobd. Rio; Sotg. Jä. A. — Jeden Sobd. (französische Luftpost) Postsrhl. 9.30, 14.55 Köln; Di. Rio; Mi. B. A. (nicht nach Bolivien). Südafrika: 20. (13,58 Bhf. Fricdrichstraße) via Southampton mit ״Baimora! C"; 7. Kap-tadt. Luftpost: Jeden Di. und Sobd. Flug 8.30, 11.25 München, an Kapstadt nach 7 Tagen (Linie London—Kapstadt über Brindisi). Luftpost nach Australien. Die Möglichkeit zur Versendung von Luftpost nach A11-lral!en ist dreimal wöchentlich gegolten, und zwar am Dienstag, Sonnabend und Sonntag früh ab Berlin. Die besten Anschlüsse bieten die Fluge am Dienstag (KLM-Linie) und Sonntag früh (Imperial Airwav.-), deter! Po-tladungen am Montag resp. Sonnnach Brisbane. Sidnev u-.1v. übernommen werden. Die Laufzeit beträgt 9 bis 11 Tage. Der Luftpostzuschlag für je 5 Gramm beträgt 50 Pfennig. Ermäßigte Fernsprechgebühren nach Palästina. Im Fernsprechvexam Sonnabend ge,!ihn werden, stark ermäßigte Sondergelrührcn, wie sie vielfach nach anderen IVbcr.-celändern Iresichen, eingeführt worden. Die Ermäßigung gegeniilrer dem gewöhnlichen Tarif beträgt 21 RM. Demnach kostet jetzt ein 3-Minutengcspräch am Sonr.3bend nur noch 46 RM.. für jede weitere Minute werden 15,35 RM. erhoben. Die Benaidinchügung.-gehiiltr Ijcträgt 12 RM. Die Gesprächsgebühren für die übrigen Tage sind vor kurzem gleichfalls ermäßigt worden, und zwar von 76,80 KM. auf 67 RM. für je 3 Minuten. 108lP*Jikiferi1er *9VEBGAMGEMHEIT XII. Akiba Die Schule Jochanan ben Sakkals. Mitten unter den Schrecken des Krieges, der den jüdischen Staat vernichtete, wurde im kleinen Städtchen J a vv n e (Jamuia) an der Küste südlich von Jaffa ein geistiges Zentrum geschaffen, das den Fortbestand der Nation und die Weiterentwicklung der miindliehen J״ehre für viele Jahrhunderte sicherte. Der Urheber dieser Tat, die die Bahn des nationalen Lebens wahrend der ganzen Galuthperiode vorbestinimtc, war Joch a na 11, Sohn Sakk a i s, ein Lieblingsschüler Hilleis und wahrer Erbe seines Geistes. Dieser vom sterbenden Hiilel als ״Vater der Weisheit und Vater der kommenden Geschlechter“ gerühmte Gesetzeslehrer erkannte während der Belagerung Jerusalems durch die Römer die Nutzlosigkeit des weiteren Widerstandes; er soll die Stadt verlassen und von Vespasian die Erlaubnis zur Gründung des Lehrhauses in Jawne erwirkt haben. Durch die Wirksamkeit dieses ״Großen Lehrhauses“ und des an Stelle des Synhedrions neuerrichteten obersten Gerichtshofes entstanden die Bedingungen für ein religiös-kulturelles Eigendastiii des Volkes. Als geistiger Führer der Judenheit stellte Jochanan nach der Zerstörung Jerusalems durch seine Ver- Ordnungen das rituelle Leben auf die veränderten Verhältnisse um. Akibas Werk. Die historische Tat Jochanan ben Sakkais trug in der nächsten Generation Fruchte. Der größte Gelehrte dieses und der folgenden Geschlechter, A k i h a, Sohn Josephs, hatte die hervorragendsten Schüler Jochanans, Elieser Sohn des Hyrkanos und Josua Sohn des Chananja, zu Lehrern und Gefährten. Erst Akiba gab der von Jochanan angebahnten neuen Entwicklung eine feste geistige Basis. Er baute die Prinzipien der Gesetzesauslegung weiter aus und führte die Verbindung des mündlichen Gesetzes mit dem Worte der Bibel zu einer ungeahnten Folgerichtigkeit. Dadurch brachte er das von Hillei eingeleitete Werk der Unterballung der mündlichen Lehre durch die Schrift zur Vollendung. Zugleich faßte er den weitschichtigen Traditionsstoff nach Materien zusammen und legte so den Grund auch für eine logischsachliche, inhaltlich vom biblischen Text unabhängige Bearbeitung der Gesetzesnormen. Er ist Rabbi Akiba daher der Vater der M i s c h n a (Nach der Haggadah von ׳(= Wiederholung) als einer syste- Mantua, 1650) matisch geordneten Sammlung der mündlich überlieferten Lehrsätze (Halachoth), deren Grundstock aus seiner Schule stammte. Leben. Die Legende hat sich der Gestalt Akibas bemächtigt und sein Leben mit einem romantischen Schimmer umwoben. Sicher ist, daß er von niedriger Herkunft war, in armen Verhältnissen aufwuchs, bis ins reife Alter gesetzesunkundiger Hirt und Feind des Gelehrtenstandes war. Die Tochter seines Herrn, des reichen Ben Kalba Sabua in Jerusalem, soll ihn aus Liebe geheiratet und zum Thora- Studium bewogen haben. Erst spät gelangte er zu höchstem Ruhm und begründete in B ne- Brak eine Schule, aus der die führenden Männer der folgenden Generation hervorgingen. Akiba und der Bar Kochba-Aufstand. Akiba, der Schöpfer und Baumeister des Rabbinismus, war kein Anhänger eines bloß geistigen Judentums: er hoffte zuversichtlich auf die Wiederaufrichttuig des jüdischen Staates und war von einem glühenden nationaj-niessianischen Glauben durchdrungen. Als der letzte große Aufstand gegen die Römer infolge der Unterdrückung der jüdischen Religion unter Kaiser Hadrian aufflammte und Bar Kochba (oder: Bar Koseba —. nach seiner Heimatstadt im Gebiete Judas) seine Führung übernahm, erkannte Akiba im Gegensatz zur Mehrheit der Gesetzeslehrer den Volkshelden als den verheißenen Messias an. Ob er selbst an der Erhebung beteiligt war, ist zweifeihaft. Nachdem mit dem Fall der Festung Betar (an der Meeresküste südlich von Cäsarea) 135 der Aufstand zusammengebrochen war, wurde Akiba unter der Beschuldigung, das Verbot des Thoraunterrichts übertreten zu haben, von den Römern in den Kerker geworfen und hingerichtet. Persönlichkeit und Lehren. Von den menschlichen Eigenschaften Akibas werden im talmudischen Schrifttum besonders seine Bescheidenheit, seine Lebensweisheit, seine Wohltätigkeit und sein im Gottesglauhen wurzelnder Optimismus (״alles, was Gott tut, ist zum Guten“) hervorehoben. Gleich Hiilel sah er in der Liebe zum Nächsten as wesentlichste Gebot der Thora. Seine ethischen Lehren gipfeln im Gedanken von der Liebe Gottes zu dem in seinem Ebenbilde geschaffenen Menschen: sie finde ihren höchsten Ausdruck in der Liebe Gottes zu Israel, dem er sein kostliches Werkzeug — die Thora — offenbarte. Im Gegensatz zu anderen nichtjüdischen Lehrern stellte Akiba die These auf, daß die Vorsehung Gottes mit dem freien Willen des Menschen vereinbar ist: diese Lehre wurde eines der Hauptpostulate der jüdischen Religionsphilosophie. Er gehörte zu den vier Gesetzeslehrern seines Zeitalters, die sich mit theosophisch-metaphysischen Spekulationen befaßten (״in den Garten eindrangen“): nach talmudischen Berichten war er der einzige, der dabei nicht Schaden genommen hat, Der Volkssage gilt er als einer der großen Träger der mystischen Ueberlieferung und Schöpfer von mystischen Werken. Literatur. Werke über Akibas Persönlichkeit und geschichtliche Bedeutung: E. I. Weiß, Zur Geschichte der jüdischen Tradition (1876); A. Geiger, Das Judeiitum und seine Geschichte (19102); Schürer, Geschichte des jüdischen Volkes, II; Hamburger Real-Enzyklopädie des Judentums, II; W. Bacher, Die Agada der Tannaitcn; J. Weigl, jüdische Helden (1911); Hirsch, Die religionsgeschichtliche Bedeutung R. Akibas (1912); L. Stein, Akiba und seine Zeit (1913). — Ueber Akibas Gestalt in der Legende: M. J. Bin Gcrion, Der Born Judas; E. Bernhard Cohn, Die Legende von R. Akiba (1928). — Das Leben R. Akibas diente als Stoff für eine von M. Lehmann verfaßte historische Erzählung (1928). Ferner ist auf das Drama von Moritz Heimann: ״Das Weib des Akiba“ hinzuweisen. Dr. J. H. mm Dein Platz im Werk für Ere* •!Israel ist F71[fD in «ler Zionisiiselien Vereinigung; MA W M MW