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Jüdische Rundschau · 1938-01-18 · Heft 5 (18.1.1938) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 5 (18.1.1938)
Date
1938-01-18
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
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Nr.9 ✓ Jahrgang 49 Preb 29 Rpf. JÜDISCHE RUNDSCHAU ■•daktlon, Verlag und A nielgenverwaltangi BerllnWlS, Metnekeitr.10 Fernrof 1 919031, Telegramm-Adreaaet Orghlp. - Bezngfprai■ eiuctilieBHdi Bestellgeld je Monat RM 2,-, je Vierteljahr RM 5,75, bei Abholung RM 1,88 brw. RM 539. - Port,check - Konten der Vertriebs - Abteilung: Berlin 71573 (für GroB. Berlinl Berlin 17392 (für das übrige Reich). In Fällen höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Nachlieferung oder Erstattung etwa schon gezahlter Besugsgebühren. — Erscheint Jeden Dienstag and Freitag. BERLIN ט״ז <טבט תרצ״ח DIENSTAG, 18. JANUAR 1938 Gültig! Anzelgenprelsllste Nr. 5. Die 12 gespaltene mm •Zeile 20 Rpf, für Familien Nachrichten 15 Rpf. Kür die Aufnahme von Anzeigen in bestimmten •nzeigen nur gegen Vorauszahlung auf Postscheck - Kontr''£rhn ^1618'’hod« bar Montag bis Freitag 9—18 Uhr, AnnnhmeschluB für die Dienstag Ausgabe Montag 10 Uhr, für die Freitag ■ Auagaba Mittwoch 13 Uhr. (Für Familien. Anzeigen am Tag vor Erscheinen 13 Uhr) Der Zionismus erstrebt I0r das (Odlsche Volk die Schaffung einer Öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. (Baseler Programm) Palästina-Resolution in London Stürmische Sitzung des Board o! Deputies London, 17. Januar. (Drahtmcldung der ״Jüd. Rundschau״.) Der BoardofDeputics (Gesamtorganisation der englisclien Juden) hielt am Sonntag eine Sitzung ab, auf deren Tagesordnung die Stellungnahme zu dem letzten Weißbuch derenglischen Regierung stand. Der Vorsitzende des Palästina-Komitees, Dr. Feldman, brachte eine Resolution ein, die von Samson Wright, dem Vorsitzenden des Keren Kajemetli, unterstützt wurde, und nach einer lebhaften Debatte mit allen gegen sieben Stimmen angenommen wurde. Unter den sieben Gegnern waren aber so prominente Vertreter der an Palästina interessierten Nichtzionisten, wie Lionel Cohen, der Vizepräsident des Board, Sir Osmond d’Avigdor Goldsmid und Sir Robert Waley-Cohen. Die angenommene Resolution lautet: 1״. Der Board of Deputies bedauert, daß das Weißbuch eine lange Periode der Verzögerung einleitet vor Festlegung einer endgültigen Politik in Palästina. Der Board appelliert an die Regierung, die Abreise der Technischen Kommission zu beschleunigen, damit der Unsicherheit, die das ökonomische Lehen Palästinas beeinträchtigt und die Elemente der Unordnung ermutigt, ein Ende gemacht wird. Der Board hofft ferner, daß im Lichte der verpflichtenden Erklärungen, die der Außenminister und der Kolonialminister im September in Genf vor dem Völkerbund abgegeben haben, das Prinzip der ökonomischen Fassungskraft des Landes bei der Bemessung der Einwanderung wiederhergestellt wird. 2. Der Board erklärt seine unnachgiebige Opposition gegen jede Lösung des Palästina-Problems, die der palästinensischen Judenheit den Status einer permanenten Minderheit aufcrlegcn würde. 3. Der Board würde für die Zukunft eine Lösung willkommen heißen, die die Errichtung eines jüdischen Dominions innerhalb des britischen Empire ins Auge faßt.“ Es wurde ferner beschlossen, daß diese Resolution der englischen Regierung und den zuständigen Ministerien überreicht und in der Presse publiziert werden soll. ln der D e b a ti e, die der Annahme der Resolution vorausging, machten die Gegner der Resolution ausführliche Darlegunen. Lionel Cohen erklärte, er und seine Freunde hätten in ürich die Mitgliedschaft im Politischen Beirat der Jewish Agency nur angenommen in der Hoffnung, daß man in Pa- Iästina zu einem Regime kommen wird, wo Juden und Araber beide ihre Aspirationen verwirklichen und weder dem einen noch dem anderen Teil der Status einer permanenten Minderheit aufgezwungen wird. Er glaube, daß die vorgelegte Resolution es schwerer machen wird, zu einer Verständigung mit den Arabern zu kommen und verlangt daher Rückverweisung an die Kommission, Lionei Cohen fuhr fort: Ich teile die Gegnerschaft jedes Juden gegen einen den Juden aufgezwungenen Minderheits-Status, ich kann aber nicht finden, daß das Weißbuch einen solchen Vorschlag enthält. Wenn ferner die Juden gegen einen Minderheitsstatus für Juden sind, dann sollten sie die letzten sein, die etwas Derartiges für die Araber Vorschlägen. Was den dritten Absatz der Resolution betrifft, so ist es klar, daß ohne Teilung des Landes ein jüdisches Dominion praktisch undenkbar ist; ich aber gehöre zu denen, die Teilung für eine schlechte Lösung halten und muß daher auch diesen Absatz ablehnen. Ich hoffe, daß man bei einer neuerlichen Kommissionsberatung zu einem Text kommen wird, der für alle annehmbar ist. Sir Osmond d’Avigdor Goldsmid erklärte, daß man durch Annahme dieser Resolution die Differenzen zwischen Zionisten nnd Nichtzionisten unnötigerweise vergrößern würde. Er ist auch der Meinung, daß die Schaffung eines jüdischen Dominions unerwünschte Rückwirkungen für die Juden in Osteuropa haben könnte. Ebenso sprach sich Sir Robert Waley- Cohen gegen die Resolution aus. Unter den Befürwortern der Resolution war u. a. Leonard Stein. Dieser meinte, bezüglich einer Einigung mit den Arabern müsse man von vomherein klar machen, daß keine Diskussion über diese Frage stattfinden kann auf der Basis des Prinzips einer permanenten Minderheit für die Juden. Am Schluß der Sitzung wurde vom Vorsitzenden Laski mitgeteilt, daß Lionel CohenseineStellungalsVize- Präsident des Board of Deputies niedergelegt habe. Es wurde hinzugefügt, daß diese Demission nichts mit der vorangegangenen Debatte zu tun hat, sondern unabhängig davon beabsichtigt war. Eine Konferenz der amerikanischen Zionisten hat in N e w Y o r k am Sonntag mit 44 zu 4 Stimmen eine Resoiution beschlossen, die etwa im Sinne der oben zitierten englisch-jüdischen Resolution gegen die Verschiebung der Entscheidtmg und gegen die Drohung eines Minderheits-Status für die Juden protestiert und sich zu dem Wunsche nach einem jüdischen Staate bekennt. Die Frage der T eilung des Landes wird in der Resolution, die auch von Dr. Wise unterstützt wurde, nicht präjudiziert. Die vier Gegenstimmen stammen von Leuten, denen die Fassung nicht scharf genug war. Polnische Stimmen Von unserem Berichterstatter. Warschau, 14. Januar Der Lehrbetrieb an den polnischen Hochschulen wurde bereits nach den Weihnachfsferien wieder aufgenommen. Leider ist die Ghettoverordnung an den meisten Hochschulen in Kraft geblieben und die jüdischen Studenten sind weiterhin gezwungen, die Vorlesungen stehend anzuhören. Die ersten Schultage verliefen bisher ohne Zwischenfälle. Knapp vor Weihnachten haben 55 Professoren der Universitäten in Warschau, Wilna und Posen eine öffentliche Erklärung gegen die Einführung des Ghettos an den Hochschulen abgegeben. Die Erklärung hat folgenden Wortlaut: ״Damit kein Eindruck entstehe, daß sämtliche Lehrkräfte an den polnischen Hochschulen das Prinzip der Ohetiobänke anerkennen, stellen wir Unterzeichneten fest, daß wir Gegner der Rechtsbegrenzungen aus religiösen, nationalen oder Rassenmotiven, insbesondere wenn es sich um arten Teil unserer Schüler handelt, waren und geblieben sind. Im Bewußtsein der Mit- Verantwortung dafür, daß wir nicht imstande waren zu verhüten, das kein solcher Zustand geschaffen werde, wie er jetzt in der Mehrzahl polnischer Hochschulen herrscht, stellen wir fest, daß wir diesen Zustand als schweres Unrecht gegenüber der polnischen Kultur und als eine große Gefahr für ihre künftige Entwicklung betrachten.“ Dieses Manifest haben Professoren und bekannte Vertreter der polnischen Wissenschaft unterzeichnet. Fast gleichzeitig erschien der Appell der Intellektuellen der Vereinigten Staaten, Englands, Frankreichs tind Belgiens an die polnischen Universitätsprofessoren. Die offiziellen Repräsentanten der Hochschulen haben es nicht für notwendig erachtet, zu diesen Kundgebungen Stellung zu nehmen, obwohl man dies von vielen Seiten erwartete. Wie bekannt, haben an der Universität in Lemberg dramatische Kämpfe innerhalb des Senats im Zusammenhang mit der Ghettofrage stattgefunden. Der Rektor Professor Kulczynski war mit allen Mitteln bestrebt, kein Ghetto einzuführen, aber Ruhe und Ordnung an der Universität aufrecht zu erhalten. Dies ist ihm aber nicht gelungen, und infolgedessen kam es zur vorzeitigen Schließung der Universität in Lemberg, Als nach den Weihnachtsferien der akademische Senat wieder in dieser Frage zusammentrat, hat sich Rektor Professor Kulczynski sehr stark der Einführung des offiziellen Ghettos widersetzt und wurde dabei von mehreren Senatsmitgliedern unterstützt. Mit knapper Stimmenmehrheit wurde aber beschlossen, daß diese Verordnung der Prorektor erlassen soll, was auch geschah. Daraufhin ist Professor Kulczynski, wie bereits gemeldet wurde, zurückgetreten und veröffentlichte in der Presse eine ausführliehe Motivierung seines Schrittes. Diese Erklärung hat hier großes Aufsehen erregt. ״Ich habe, heißt es in der Erklärung des Lemberger Rektors, meine Unterschrift verweigert für eine Aktion, die scheinbar nur als ,Verordnung des Rektors‘ bezeichnet wird, in Wirklichkeit aber eine Erpressung unter Terrorzwang bedeutet, einen Wechsel, den eine politische Partei zu realisieren beabsichtige, eine Aktion, die die Universität erniedrigte, ihr Prestige und vitale Interessen schädigte.“ Zum erstenmal wurde in Polen auf diese Weise von einem exponierten Vertreter einer Hochschule die Terroraktion der nationaldemokratischen S'udentcnscliaft gebrandmarkt und die eigentlichen Ziele dieser Bewegung enthüllt. ־ Keine Massenausweisungen in Brasilien Nur Einzelfälle betroffen — In den letzten Tagen liefen wiederum verschiedene Berichte aus Rio de Janeiro ein, die sich mit der Frage der Ausweisung von Einwanderern, insbesondere von jüdischen Einwanderern, beschäftigen. Wie der Hilfsverein hierzu von besonders gut informierter Seite erfährt, handelt es sich bei den Ausweisungen, die vorgenommen worden sind, insges-a mt um 30 Ausweisungen aus Rio de Janeiro und 11 Aus- Weisungen aus Sao Paulo; davon wurden nicht allein jüdische, sondern auch andere Einwanderer betroffen. Es handelt sich dabei um Einzelfälle, besonders wegen politischer Unzuver- Skeit. Es ist auch betont worden, daß den Maßnahmen der ianischen Regierung keinerleiantijüdiseheTendenz zugrunde liegt. Nach weiteren Berichten aus Rio de Janeiro Ist die Ausweisung der übrigen Illegal ins Land gekommenen jüdischen Einwanderer aus Deutschland nicht mehr beabsichtigt. Es wird berichtet, daß etwa 1000 Personen, die von der Gefahr der Ausweisung bedroht waren, dje Mög- Aussichten für Legalisierung Hchkeit gegeben werden soll, ihren Status zu legalisieren. Die brasilianische Regierung setzte eine Konimission ein, die die gegenwärtigen Einwanderungsgesetze abändern soll. Dadurch soll die Einwanderung von Technikern und landwirtschaftlichen Einwanderern ermöglicht werden. Ferner soll die Kommission den Status der jüdischen illegalen Einwanderer festlcgen. Die Judenheit erfährt mit Befriedigung, daß die Beunruhigung, die durch die Gefahr der bevorstehenden Ausweisungen erheblicher Mengen jüdischer Einwanderer entstanden war, nicht mehr begründet ist. Gewiß handelt es sich dabei um Menschen, die a u s N o t unter Außerachtlassung gewisser formaler Bestimmungen ins Land gekommen waren; aber sie erstreben dennoch nichts anderes, als treue und arbeitsame Bürfer ihrer neuen Heimat zu werden. Die Haltung der neuen rasilianischen Regierung zeigt, daß sie Verständnis für die schwere Situation der neu Eingewanderten besitzt. Lebensmut und Selbstachtung Ein Wort zur rechten Zeit Die Proklamation, die vom ״Rate bei der Reichs- Vertretung der Juden in Deutschland“ am vorigen Donnerstag beschlossen wurde und noch in letzter Minute in der vorigen Nummer der ״Jüdischen Rundschau“ ab gedruckt werden konnte, verdient nicht im Strome der Tagesarbeit unterzugehen. Diese wohlformulierte Erklärung, die die volle Zustimmung der jüdischen Oeffentlichkeit in Deutschland finden wird, ist charakteristisch für eine bestimmte Etappe des Lebens der Juden in Deutschland. Man braucht sie nur mit der — auch schon recht genügsamen — Erklärung der Reichsvertretung vom 22. September 1935 zu vergleichen, um zu erkennen, wie sehr sich das Leben und die Aussichten der Juden seitdem eingeengt haben. Noch damals beruhten die Kundgebung und das Programm der Reichsvertretung auf der Erwartung, im Rahmen der geschaffenen Gesetze ein vor allem nach innen gekehrtes, aber in seinem bescheidenen Umfang seelisch und materiell existenzfähiges jüdisches Lebert aufrecht erhalten zu können. Die letzte Erklärung der Reichsvertretung, obwohl sie eine würdige Sprache spricht, läßt erkennen, wie weit am Ende des fünften Jahres ■der Ausnahmegesetzgebung gegen die Juden der Liquidationsprozeß der Judenheit in Deutschland bereits fortgeschritten ist. Der Appell der Reichsvertretimg richtet sich gleichzeitig an die Judenheit und an die nichtjüdische Welt. Die Judenheit ist es, die vor allem mitzuwirken hat an dein in dem Aufruf der Reichsvertretung formulierten Ziel, ״den Raum, der den Juden in Deutschland geblieben ist, mit Sinn und Inhalt zu erfüllen“. So schwierig die materiellen Verhältnisse sich für viele gestalten mögen, das Leben besteht nicht aus materiellen Dingen allein, und es wäre unerträglich, wenn cs nicht einen geistigen Inhalt hätte und wenn nicht aus einer tiefen Verbundenheit mit der jüdischen Geschichte und aus einer Erkenntnis des Wesens des jüdischen Schicksals der Glaube an einen höheren Sinn käme, der auch in schweren Erlebnissen, im Leiden und im scheinbar Unbegreiflichen beschlossen sein muß. Daß das jüdische Volk in Deutschland die Bedeutung der Erfüllung des jüdischen Raumes mit Sinn und Inhalt nicht voll erfaßt hat, ist bei den eigentümlichen Verhältnissen und der geistigen Herkunft der Juden Deutschlands vielleicht verständlich, zeigt aber, daß hier noch eine Intensivierung der Arbeit mit überlegenen geistigen Kräften nottut. Das äußere Leben der Juden in Deutschland ist seit Jahren beherrscht von dem Gedanken der A u s w a nderun g. Die Reichsvertretung erklärt in ihrem Aufruf, daß sie es als ihre Pflicht betrachtet, ״dem Verlangen nach Beschleunigung der Auswanderung Rechnung zu tragen“. Auch die meisten Juden in Deutschland, die dazu noch fähig sind, wären bereit, ihre eigene Auswanderung zu bcschleunigen, aber gerade Auswanderung ist ein Unternehmen, das nicht vom Willen des Einzelnen abhängt. Es bedarf dazu mehrerer Faktoren, cs bedarf weitgehender organisatorischer, politischer und materieller Vorbedingungen, denn jede Auswanderung ist gleichbedeutend mit Einwanderung in ein anderes Land, und in dieser Hinsicht haben sich die Verhältnisse in den letzten Jahren teils sehr vcrschlechtert, teils in ihrer vorher nicht genügend erkannten grausamen Wirklichkeit enthüllt. Als IQ53 die Notwendigkeit einer Auswanderung von Juden aus Deutschland sieh zeigte, haben die Staatsmänner fast aller Nationen Svmpathie-Frklärungen 3^gegeben und sogar ein Komitee gebildet, das die Frage studieren sollte. Nach einiger Zeit wurde die Sprache immer zurückhaltender, und schließlich mußte man (siehe den Rücktrittsbrief des Auswandererkommissars James MacDonald) zugeben, daß es so gut wie gar keine Möglichkeiten für eine auch nur bescheidene Masseneinwanderung gibt, so daß das Auswanderungsproblem — abgesehen von der Sonderregelung für Palästina — sich auflöste in eine unübersehbare Vielzahl von E i n z e 1 fällen, entsprechend der Möglichkeit, Einzelpersonen gemäß den gerade bei ihnen individuell vorliegenden Voraussetzungen in irgendeinem Lande des Globus imterzubringen. Die Organisation, die für die Judenheit in Deutschland verantwortlich ist und auch, wie wir aus der Resolution erfahren, dem Wunsche zu entsprechen hat, die Auswanderung zu beschleunigen, steht also vor der mühsamen und oft erfolglosen Notwendigkeit, an die Tore der einzelnen Länder zu pochen. Wenn die Reichsvertretung einen starken Ajapell an die Palästina- Regierung und an die Regierung der übrigen Länder, vor allem in Uebersee, richtet, ihre Tore für Einwanderer zu öffnen, so spricht sie dabei im Namen der gesamten Judenheit in Deutschland, die darauf Anspruch erhebt, daß die &■stet UdUMitk Bei den Ersatzkassen ist die Tätigkeit der fitdischen Zahnärzte ah 20. Januar aufgehoben worden. ln Jerusalem wurde das Rocke feiler -Mus cum für Archäologie eröffnet. Die Politik der Exekutive fand hei einer Tagung des Kleinen A.-C. in Jerusalem Zustinunim ׳. Eine Abordnung jüdischer Anwälte verhandelte mit dem rumänischen Justizminister.

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