Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 4 (14.1.1938)
- Date
- 1938-01-14
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 4 / Jahrgang 43 Preis 25 Epf. JÜDISCHE RUNDSCHAU Radaktlon, Verlag nnd An zeigen Verwaltung! Berlin W15, Malnekeitr. 10 Fernruf: 919031, Telegramm-Adreua ■ Orghlp. — ßciugtprai. «intchliiiBlich Bestellgeld je Monat RM 2,—, je Vierteljahr RM 5,75. bei Abholung RM 1,88 biw. RM 539 — Postscheck - Konten der Vertriebs - Abteilung Berlin 71573 (für GroB - Berlin!, Berlin 17392 (für das übrige Reich). In Fällen höherer Gewalt besteht kein Anspruch aul Nachlieferung oder Erstattung etwa schon gezahlter Besugsgebühren. — Erscheint loden Dienstag and Freitag. BERLIN י״ב שבט תרןו״ח FREITAG, 14. JANUAR 1938 Gültig! AnzeiganpreUIists Nr. S. Die 12 gespaltene mm - Zeile 20 Rpf. für Familien - Nachricht«! 15 Rpf. Für die Aufnahme von Anreigen in bestimmten an zeigen nur gegen Vorauszahlung auf Postscheck - Konto Berlin 716)8 oder bar Montag bia Freitag 9—18 Uhr. AnnahmeschluB für die Dienstag - Auagabe Montag 10 Uhr, für die F r e i t a g - A u sg e ba Mittwoch 13 Uhr. (Für Familien Anzeigen am Tag vor Eracheinen 13 Uhr) Der Zionismus erstrebt fOr das (Qdlsche Voll( die Schaffung einer Öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. (Baseler Programm) Japan und die Judenfrage Erklärung des Generals Higuchi Die erste Konferenz der Jüdischen Gemeinden von Mandschukuo, Nordchina und Japan, die von Delegierten aus Tientsin, Dairen, Kobe, Osaka, Mukden und anderen wichtigen Städten besucht war, begann am 11. Januar in Charbin; in ihrem Mittelpunkt stand eine wichtige Ansprache des Oberkommandierenden der japanisehen und mandschukuanischen Truppen, General Higuchi, der eine offizielle Erklärung der Haitung Japans gegenüber den Juden abgab. ״Es ist mir eine besondere Freude“, so begann der General, ״die Vertreter der jüdischen Gemeinden von Mandschukuo, Nordchina und Japan zu begrüben. Ich freue mich besonders, daß diese Tagung die Bedeutung der gegenwärtigen ernsten Zeit im Fernen Osten erfaßt und eine Ent- Schließung angenommen hat, in der sie die Loyalität der jüdischen Gemeinden Japan gegenüber zum Ausdruck bringt. Ich glaube, daß eine solche Loyalitätserklärung im gegenwärtigen Augenblick wichtig für die Wiederherstellung des Friedens im Fernen Osten ist. Wir Japaner kennen sehr wohl die Schwierigkeiten, die die Juden in ihren Beziehungen mit anderen Völkern haben, und es sind uns auch die Folgen dieser Schwierigkeiten bekannt. Das japanische Volk bildet eine einheitliche Nation, und gerade deswegen ist unsere Haltung zur Judenfrage völlig objektiv. Wir Japaner wissen sehr wohl, daß das jüdische Volk von der Natur mit großen Fähigkeiten und mit Fleiß ausgestattet worden ist. Das jüdische Volk ist bekannt für seine Beiträge zu Wirtschaft, Handel, Industrie, Kunst und Wissenschaft. Der jüdische Glaube an einen einzigen Gott unterscheidet sich von der japanischen Religion — der schintoistischen und buddhistischen Religion. Die jüdische Religion hat die Grundlagen für Christentum und Islam gelegt. Die nationale Einheit des jüdischen Volkes ist trotz der Tat- Sache, daß es seit 2000 Jahren kein Land mehr sein eigen nennt, auch heute noch sehr stark. Japan erkennt an, daß die Juden im ganzen Verlaufe ihrer Geschichte höchst positive Leistungen aufzuweisen haben. Die Tat- Sache, daß die Juden nicht assimiliert werden wollen, erklären wir aus dem Wesen des jüdischen Volkes, aus seinem Genius, seiner Frömmigkeit und Religion, wie auch aus seinem starken nationalen Bewußtsein. Die Tatsache, daß das japanische Volk sich ebenfalls weigert, sich außerhalb seines eigenen Landes zu assimilieren, schafft ihm unter den anderen Völkern Feind- Schaft. Aus diesem Grunde möchten wir Japaner, daß die Juden dieser Frage große Aufmerksamkeit zuwenden. Es ist kein Zweifel, daß im Falle einer Wiedererrichtung des jüdischen Staates der jüdische Nationalismus wieder erwachen und das jüdische Problem zum Schwinden bringen wird. Wir Japaner hegen keinen Rassenhaß. Wir sind Freunde des jüdischen Volkes und wünschen Zusammenarbeit mit dem jüdischen Volk für Frieden und Eintracht unter den Völkern. Wir sind bereit, mit den Juden eschäftlich und sozial eng zusammenzuarbeiten. Japan ietet euch, Juden, die vollste Möglichkeit, in weitestem Maße Geschäftstätigkeit zu entfalten. Während Mandschuk u o auf der Zusammenarbeit mit fünf Völkern, den Japanern, Chinesen, Mongolen, Koreanern und Russen, aufgebaut ist, glauben wir, daß in Zukunft Mandschukuo gern die Intercsscn auch des loyalen jüdischen Volkes schützen und den Juden eine Gelegenheit geben wird, in Frieden zu leben und aktiven Anteil daran zu nehmen, sich hier für sich eine friedliche Heimstätte aufzubauen.“ General Higuchi schloß mit dem Wunsche, daß die von der Tagung angenommene Resolution ausgeführt werden möge und daß die Juden weiter ihre historische Mission erfüllen, Frieden und Eintracht im Fernen Osten zu verbreiten. Die Tagung wurde von Dr. Abraham K a u f m a n, dem Präsidenten der Jüdischen Gemeinde Charbin und der Zionistisehen Organisation in Charbin, geleitet. Der Eröffnungs- Sitzung wohnten die höchsten Beamten der japanischen und mandschukuanischen Verwaltung sowie der Präsident der Weißrussischen Gardisten, General Bakshiew, bei. Die Tagung nahm die (bereits in der Rede des japanischen Oberkonimandierenden erwähnte) Resolution an, in der Mandschukuo und Japan gegenüber Loyalität ausgedrückt wird. Es wurde ein Rat der Jüdischen Gemeinden von Mandschukuo, Nordchina und Japan gewählt, der alle Arbeiten dieser Gemeinden zusammenfassen soll. Tagung der Reichs Vertretung Die Beratung des Etats Am Donnerstag wurde die Sitzung des Rats bei der Reichsvertretung in Berlin durch ihren Präsidenten Dr. Leo Baeck eröffnet, der auf die schwierige Lage der Juden in der Welt hinwies, die wir bei der Betrachtung unserer Situation mit in Rücksicht ziehen müssen. Er stellte fest, daß die Welt enger geworden ist und die Tore der Länder sich immer mehr verschließen, daß es aber dennoch fiir uns notwendig sei, in die Weite der A!1 f g a b c und der Zukunft hinauszublicken um des Bestandes unserer Gemeinschaft willen. Die Reichsvertretung könne nur arbeiten, wenn sie gleichsam in Kontinenten und in Generationen denke. Die Dynamik der Wanderung bestimme ihre gesamte Arbeit. *Wohl gäbe es Grund zur Unzufriedenheit über das im einzelnen Erreichte; aber aufs Ganze gesehen müsse doch erkannt werden, daß etwas Großes geleistet wordeit ist: an die Stelle von Emigranten sind Kolonisten getreten, an die Stelle der Unruhe Plan und Ziel der Wanderung. Im Mittelpunkt der Arbeit der Reichsvertretung steht in diesem Zusammenhänge die Um- Schichtung und die Berufsausbildung der Juend. Daneben aber sind es zwei Probleme, die besondere orgen verursachen: das Problem der jüdischen Schule und das der Altersversorgung. liier werden noch alle Kräfte einzusetzen sein, um zu einer Lösung der drinenden Aufgaben zu gelangen. Mit einem Appell an den ebensmut der Juden und an ihren Glauben an den ewigen Sinn jüdischen Schicksals schloß Dr. Baeck seine ciridrucksvollen Ausführungen. - Ministerialrat a. D. Dr. O 11 o H i r s c h gab einleitend zur Etatberatung — der Aufgabe dieser Tagung — einen beberblick über die Einnahmen der Reichsvertretung und Stellte fest, daß die Mittel aus den inländischen Sammlungen naturgemäß immer geringer würden und daß aus diesem Grunde eine Vereinheitlichung und Neuordnung im gesamten jüdischen Sammelwesen das Ziel sein müßte, um die vornandenen Kräfte auf das rationellste auszunützen. Aber auch bei den aus dem Ausland eingehenden Summen dürfe man nicht auf eine ständig gleichbleibende Höhe rechnen, weil der Anspruch anderer Teile der Judenheit an die finanziellen Kräfte des westeuropäischen und amerikanischen Judentums infolge der sich verschlimmernden politischen Lage immer größer werde und damit die Ansprüche der Juden in Deutschland zurückdränge. Es wäre schon sehr viel, wenn im Jahre 1938 das Ausland uns mit dem gleichen Betrage wie itn Vorjahre unterstützt. Ohne Ausbau von zwangsweisen Erhebungen, insbesondere bei den vermögenden auswandem״ den Juden, wird es auf die Dauer nicht mehr gehen. Die Berichterstattung über den Etat hatte für den hfaushaltsausschuß Staatsrat a. D. Lippmann, Hamburg, übernommen. Er stellte fest, daß per 1. Januar 1937 das Defizit der Reichsvertretung 170 000 RM. betrug; die Ausgaben im Jahre 1937 betrugen 3,8 Millionen, während an Einnahmen 4,3 Millionen in den Etat eingesetzt waren. Das Inlandseinkommen war erfreulicherweise höher, als es der Etat angenommen hatte. Das Auslandseinkommen aber betrug statt der erwarteten 2,7 Millionen nur 2,5 Millionen Mark. Das augenblickliche Defizit der Reichsvertretung belauft sich auf 250 000 RM. Der neue Haushalt ist so aufgestellt, daß die Hoffnung gehegt werden darf, daß es gelingen wird, den größten Teil des Defizits wieder abzudecken. Allerdings dürfe man nicht die Unsicherheitsfaktorcn übersehen, die für die Etatgestaltimg außerordentlich groß sind; die Beiträge aus den Gemeinden insbesondere sind ein solcher bnsicherheitsfaktor, weil sich nicht voraussehen läßt, in welehern Maße ihre Steuerkraft durch Auswanderung geschwächt werden wird. Auch dieser Redner erörterte darum die Not- Wendigkeit der zwangsweisen Steuererhebung. Nach Durchnahme der einzelnen Etatposten stellte der Berichterstatter fest, daß der Sachetat sich auf RM. 3 960 300 beläuft (1936 waren dafür 1,0 Millionen eingesetzt und 3,96 Millionen ausgegeben, 1937 3,98 Millionen eingesetzt und 3,94 Millionen ausgegeben); der Personaletat beläuft sich auf 230 000 RM. und der Verwaltungsetat auf 138 000 RM. Insgesamt beläuft sich also der Etat der Reichsvertretung auf 4 351000 RM., um deren Bewilligung der Berichterstatter den Rat ersuchte. Zur Frage, in welcher Art diese Ausgaben gedeckt werden können, äußerte sich der Berichterstatter recht optimistisch. Er schätzt, daß aus dem Ausland 2,8 Millionen, aus inländischen Sammlungen 749 000 RM. und aus den Umlagen 800 000 RM. hercitikommen. Der Redner erörterte dann einige prinzipielle Fragen; insbesondere erneuerte er die Fordere 1g nach Der Rücktritt des Obersten Koc Minister Beck über die Palästinairage Von unserem B Warschau, 12. Januar Einige Stünden, nachdem Außenminister Beck sein Exposd in der Sejmkommission vortrug, kam ganz unerwartet die Nachricht, daß Oberst Koc, der Schöpfer und Ideologe des ״Lagers der nationalen Konsolidierung“, zurückgetreten ist und die Leitung des Lagers dem General Skwarczynski aus Wilna, einem der Legionärsoffiziere Pilsudskis, übergeben hat. Diese plötzliche Aenderung in der Führung der maßgebendsten Regierungspartei machte im Lande starken Eindruck. Zwar werden für den Rücktritt des Obersten Koc Gesundheitsrücksichten angegeben, und es ist bekannt, daß Oberst Koc seit längerer Zeit leidend ist, aber man geht nicht fehl mit der Annahme, daß außer Gesundheitsrücksichten noch andere Gründe mitgespielt haben. Deswegen ist dieses politische Ereignis auch von besonderer Wichtigkeit für die polnischen Juden und für die Weitergestaltung ihres Schicksals in der Republik. _ Nach längerer Vorbereitung hat Oberst Koc im Februar vorigen Jahres ein Manifest veröffentlicht, wonach sämtliche Teile des polnischen Volkes aufgerufen wurden, sich um die Nachfolgeschaft des Marschalls Pilsudski zu konzentrieren und eine neue national-konsolidierte Organisation zu schaffen, um gemeinsam-dep Staatsinteressen aktiv zu dienen. Unmittelbar darauf ging Oberst Koc daran, diesen neuen Parteibau aufzuführen. Schon nach einigen Monaten, als noch kaum das Gerüst fertig war, stellte sich heraus, daß die Ausführung des vom Obersten Koc konzipierten Planes auf große Schwierigkeiten stieß. Als erste ging in, wenn auch schweigende, Opposition: die Gruppe des ehemaligen engsten Mitarbeiters des Marschalls Pilsudski, Obersten SI a w e k, des Initiators der neuen polnischen Verfassung und des Schöpfers des gegenwärtigen polnischen Sejm. Dann kam, im Herbst vorigen Jahres, die Opposition des demokratischen Teiles der Anhänger Pilsudskis. Diese äußerten, und zwar in immer schärferer Form, große Bedenken gegenüber dem vom Obersten Koc eingeschlagenen Weg der Annäherung an; die rechten Gruppen der Nationaldcinokraten. Es drohte die Gefahr einer Spaltung im Verbände der Legionäre und Kombattanten, und dem Eingreifen des Marschalls S1nig!y-Rydz im Oktober war es zu danken, daß dies vermieden wurde. Oberst Koc wurde gezwungen, in seinem Marsch nach rechts zu bremsen, und wie es scheint, reifte in ihm schon damals der* Entschluß, zurückzutreten. Seine Mitarbeiter wollten eine mögliehst breite Front schaffen, die Bauern- und Arbeiterparteien nicht, ausgeschlossen. Oberst Koc hat sich aber auf eine Linie, die der Heranziehung der rechten Parteien, festgeigt und war kaum davon abzubringen. Er schuf den Verband Jungpolens, eine Jugendorganisation, die im Antisemitismus die Nationaldemokraten noch überflügeln wollte. Des-!richterstatter wegen wurde Oberst Koc im eigenen Lager scharf ange- Sutten. Nachdem in den letzten Monaten im ganzen Lande eine ffensive der demokratischen Parteien zu bemerken war und der Einfluß des neuen Lagers schwächer wurde, entschlossen sich die maßgebenden Faktoren, einen Wechsel in der Leitu ng herbeizuführen. Dies geschah erst jetzt. Zwar heißt es in der soeben veröffentlichten Erklärung des Nachfolgers des Obersten Koc, daß er keine Aenderung in der Politik des nationalen Lagers ejpzuführen beabsichtige, es wird aber die Vermutung ausgesprochen, daß die Regierungspartei nunmehr bestrebt sein wird, die Einheit des Legionärverbandes aufrechtzuerhalten und infolgedessen keine extreme Politik führen und die Rolle einer Mittelpartei auf sich nehmen werde. Sollten sich diese Vermutungen bewahrheiten, so könnte sich diese Kursänderung in der offiziellen polnischen Innenpolitik auch etwas günstiger auf die Lage der polnischen Judenheit auswirken. In der polnischen Außenpolitik sind, wie aus dem Exposd des Ministers Beck hervorgeht, keine radikalen Acnderimgen r, erwarten.י Es ist bemerkenswert, daß Minister Beck, welcher sich sehr skeptisch und ziemlich kritisch über die gegenwärtige Situation und die Rolle des Völkerbundes äußerte, im Zusammenhänge mit der Pa I ä s t i n a-F r a g e, die er kurz berührte, stärker die Bedeutung der Genfer Liga unterstrich und die Bereitschaft Polens kundgab, in den Fragen der Emigration mit Genf mitzuarbeiten. ״In den Händen des Völkerbundes“, erklärte wörtlieh Minister Beck, ״liegt die Entscheidung in bezug auf die Zukunft Palästinas“. Diese Frage sei ein sehr wichtiger Faktor auf dem Wege zur allgemeinen Lösung des jüdischen Emigrationsproblems. Dieses Problem wiederum bildet einen bedeutungsvollen Ausschnitt im Komplex der polnischen Emigrationsfragen. Aus mannigfachen Gründen übrigens — fuhr Minister Beck fort — abhängig vom Land und Lebensbedinungen, ist das Palästina-Problem aus dem lokalen Rahmen erausgewachsen und gestaltete sich zu einem Problem, das ganz Europa angeht. Qt-sttobänke In Lemberg An der Lemberger Universität wurde der Be- Schluß gefaßt, Ghettobänke für Juden einzuführen. Der Rektor der Universität, Prof. Kulczynski, der sich vor einiger Zeit mit Entschiedenheit gegen diese Maßnahme ausgesprochen hat, ist zurückgetreten, und sein Rücktritt wurde vom Senat jetzt angenommen. 14 Professoren der Wilnaer Universität, die Mitglieder des ״Lagers der nationalen Einigkeit“ (Pilsudski-BIock) sind, protestierten in einem Briet an den Rektor der Universität gegen die Einführung von Ghettobänken. tkslto Ueb&MUk Der Antrag auf Einführung eines Einwanderungs- Verbots für Juden wurde von der türkischen Nationalversammlung abgelehnt. Der englische Archäologe J. L. S l a r k e y wurde in der Nähe von Hebron von Arabern erschossen. N u r i Pascha begibt sich zur Erörterung der Palästina« frage nach London. ln Rumänien erfolgt eine Revision derjenigen Staatsbürgcrschaflcn, die seit 1918 erworben wurden. Die Bestimmungen über den Ausschluß d0er jüdi• sehen Aerzte aus der Ersatzhassenpraxis gelten auch für die Tätigkeit der jüdischen Aerzte in der Wohljahrtspraxis. ln Hamburg wurde das neue jüdische Gemeinschafts• haus eingeweiht. Spiele des Wiener Fußballteams ״Vienna« gegen palästinensische jüdische Auswahlmannschaften endeten in Tel Aviv und Haifa mit 1:0 bzw. 4:0 zu• gunsten der Wiener.