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Jüdische Rundschau · 1934-12-14 · Heft 100 (14.12.1934) · page 13

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 100 (14.12.1934)
Date
1934-12-14
Page
– (sequence 13)
Language
German
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T 1 BERLIN ER RUNDSCHAU RUNDSCHAU NR. 100. 14. DEZEMBER 1M4 ^Tihekannies jfidisdics leben in Berlin *) jesuch iu der Synagogo der Sophnrdlm Ein Miotsliaiis in der _ L ü u 0 w s t r a ß c. schrägüber Svtta! ein VP-, »’cschcHlcucs Täfelchen am Ui״- Hmhstai.c״ ~ Seph״discher Vc " der ... ׳, ■ «ne, »cih.iimih 1■ <1 - - -י a 1 uiscner Vcr* ' Mar. (:cht eine spärlich hckiiditäe Treppe hinauf, liest rursch.Ui den *panischen Namen Corilova unscheinbaren Vorraum. liier ' 5 c p 11 a r tJ i s c 11 c <) c nt e i 11 tl c jiit einem tritt in ei 'e״ iien zugtTöiig mini, ihren L|n.r<!isc 11׳r Sille den G, יי!,nuicr .sind zu einem Rai: o.rrlerc sil/en die Frauen, - und -hat die kleine in Berlin, der 60-70 Fandiliren Betrai1״״ m dem sie nach alter Gottesdienst ahh'ilt. 1)rci ״roflc Zimmer srmi zu einem Kanin /usammeiigcfügL hinter einer Mere si'/en ehe Lrauen unter de,״•״ manche orientalische Scliotiiieit auff.illt. In ihrer Iluushchkcit alleriiin׳״« stehen sic i1״ Hintertrimil des Heims, mir auf das Familienleben bc- «rht.'iiikt. Blaiigestirnt, sonneiigesclinüickt ist die Decke in dem I cm H'lraiim, getriebene orientalische Scliabbatlcnchter [in iuvaimcrndes Bild an den Feiertagen, bei Einsegnungen [jocli/eilein wenn der Raum mit (iriio und Teppichen gcjchntiiekl ist, wenn sieh die Mitglieder der Gemeinde, die!ich aus Juden vom Balkan, aus Rumänien, Bulgarien, Serbien, der Türkei zusamiiicnsctzt, versammeln. Meist sind cs Tfnpk'liliämller mit ihren Fnmilicn. Der Rabbiner der Oemansch,1(1, l)r. Avigdor» unterrichtet die Jugend, abwech• ,Jim) in den Elternhäusern der Kinder. f)ic kleine Gemeinde hat das alte scphardische ücbrS. )ch bcihclialten. ),1» kleine Il iuflein der ursprünglich *panisehen Juden, das hier n.uli Berlin verschlagen wurde, schreibt seinen Stammb.uim weit zurück und ist stolz auf seine große und Icidcns!eiche Ocschichtc. in dem i iintcrrauni der sephardischen Synagoge sind Bilder zu finden von der Posada de > a saug re, von der Synagoge in Toledo. Hier hangt auch das Bild von I). L. ila im, der zusammen mit Hassan lind Uzicl 3 זסוü Jahren den sephardisclicn Verein in Berlin begründete. Per heutige Feiler ist I.eon Cohen. Durch Jahrtausende liniltirch, im Wechsel des Geschickes erhalten so die Scplinrden ihre Sillen, ilire Religionsgebräuchc, ihr Gcmcitischaffs־ fcfiihl, — eine eigenartige und in sich geschlossene Welt. 11. Aronsohn. ....... Chanukkah - Nachlese Hehri ischc Chanukkah-Feier. ״Mali Nischtannch". — Was untcrsclici.let diese Chamikk.ili-Feier von allen anderen Cha• sukkali-Feiern dieser Tage? — Daß sie von Anfang bis zu Ende in hebräischer Sprache vollzogen wurde — und daß alle PctciiigU'f 1 mit Verständnis den Darbietungen folgten — an der rechten Stelle laclilen und an der rechten Stelle ernst wur• dcn,:- Die I I ehr in s c h e Lehranstalt der Jüdischen ücmcimle ludtc ihre Schiller und Schülerinnen zu dieser Feier (infd.idcii; und eine so grolle Aiizalil war dein Ruf gefolgt, 1hfl der große Saal die Besucher nur in drangvoll fürchtcrlieber Fuge aufnchmen konnte, i's wurden hebräische Kurzpcscliiiiitcii timl Anekdoten erzählt; und schöne Musik — darunter sogar eine Erstaufführung, der schöne Nigim von Ro.cnhaum — erfreute die Hörer. Aber den Glanzpunkt des Alien■Is bildete der höchst lebendige Dialog zweier Lei.* rer der Sprachschule (Wcrba und Goldmann), die eine be• tonte kleine humoristische Novelle von Schalem Alechcm ,,Häc/ali“ (Der Rat) Wiedergaben. Der Abend war ein schöner Beweis ftir die fruclitrciclie Arbeit der Hebräischen Lehr* anstalt. —bs— Die ״Prfvaf-Waldschufe Orunewald“ führte Szenen aus ,Der junge David“ von Richard Bcer-Hofmann hei einer üumt1kk,־!h־Fcier neben Chören von Händel und dem eindrucksvollcn Sprccliclior aus Zweigs ״Jeremias“ auf. Daß diese Aufführung von J11gendlicl.cn getragen wurde, ist ein Wagnis, das pädagogisch mit viel (jeschick gelöst wurde, in der Gestaltung natürlich unvollkommen bleiben mußte. M>n hatte den Eindruck, daß cs der Regie (Dr. Lconore öoldsc 11 m i d t) gelungen war, die Gestalten den Kindern verständlich zu machen. Allein schon im Bemühen, einen literarisch geformten'jiidisel.cn Stoff über den Weg der Bühne i» der Schule lebendig werden zu lassen, liegt ein nicht zu unterschätz ein) er Gewinn. (Musik der Chöre: Erich Bandmann; Bühnenbilder: Erich Ooldstauh.) H. F. Der Sängerbund Harmonie 1883 veranstaltete eine Cha• uukkali-F'der, verbunden mit dem 51. Stiftungsfest. Nach dem Anziimlcti der Chanukkal1-l.icl.te und der Begrüßung»- *״spräche des Vorsitzenden, Herrn J. Lewinsohn, sang der stimmlich sehr gut zusammengesetzte Chor, in Vertretung des zurzeit abwesenden Dirigenten Zwillcnhcrg von J. Rack• *1h geleitet, deutsche Volkslieder und ein mit besonderem Befall aufgciiomincncs hebräisches Volkslied ״Glieder katan!Jr wccliamim“, bearbeitet von Aron Friedinann. Es ist sehr ™ Begrüßen, daß der Sängerbund Harmonie sich jetzt auch die Pflege des hebräischen Liedes zur Aufgabe gemacht hat, ncrvorzuhcl.cn ist noch das Auftreten der Künstlerin Mascha Benjakonski, die mit großem Können jiddische Volks- ״™er vortrug. — Der Sängerbund Harmonie probt jeden amtwocliabend im Hotel König von Portugal» Burgstraße. Fumilien - Nachrichten Martin Hute, Darmstädtcr Sir. 7, begeht am IT. Deicmber ®" 0ד• Geburtstag, ״'״ Max K u t r n C r, Friedenau, Schwalbacher Str. 7, begeht am *־ D”cmbcr den 00. Geburtstag, "*״־ Sigmund Rubel und Frau, Schöneberg, Grunewaldstr. 59, Rehen »m 26. De*, die Silberne Hochzeit, *) Siche ״Jüd. Rundschau“ Nr. 55. c*0 «ר״׳ c> c ■ 5 s ■ ך ''־־׳':־.'׳׳ רז 150 Jugendliche fuhren nach Palästina Am 10. i )1 rcmlx'r verließen 150 Jugendliche vom Anhidtrr It.iiiiilioi llrtlin, um ihr© Reise midi l'iiliUlmA »nmlrctcn, wo sie von ilnifa au* auf verstchirdeii« ländliche Siedlungen vcrteilt «11-,11<*>׳. NncbstelH'iidc Schilderung vermittelt ein eindrucksvollcs Jiild von der Abrcivo dieser neuen Jugcnd-Alijah. (Red.) Wogen der Begeisterung , ,Wte mag wohl einem jungen Menschen zumute sein, der sieh vom Flternltmis losreißt, von Freunden und Verwandten, von den t,1!1semif,1chen Bindungen, die bisher den Inhalt seine* Lebens bildeten? Wie werden die Eltern den Abschied vpn ihrem Kinde ertragen, da sic doch nicht wissen, wann *'« 05 wieder scheu? Mit einem Gefühl leiser Beklemmung nähert man sich dem An 11 alter Bahnhof, von dem die Teilnehmer der Jtigcml-Alijah ihre Reise nach Palästina antre* tcn. Da strömen sie schon au» allen Richtungen herbei, begleitet von Ellern, Verwandten und Freunden. Aber der Bcob,achter muß sich — zugleich mit leiser Beschämung und Genugtuung — gestehen, (laß seine Besorgnis vor her/zerrei- (senden Szenen völlig unbegründet war, Diese *tragenden Augen, diese Begeisterung, diese Freude auf den Aufbau der Zukunft, all das erfüllt die Bnhnliofshnlle mit einem Fluidum, das *ich auch den Zurückblcibcmfen mittellt. Es kommt keine Wehmut in dieser letzten Viertelstunde des Beisammenseins auf, dafür sorgen schon die jungen Reisenden. Gemeinsames Schicksal Eine musterhafte Organisation sorgt dafür, daß jeder seineu Platz im reservierten Wagen Berlin—Triest findet. Kaum bietet der breite Bahnsteig Platz für die Mcnsclicnmasscn, die ztim Abschied erschienen sind. Aber weit über die persönliehen Empfindlingen hinaus bestätigt dieser Abschied auch den Zuruekb leihenden die Gemeinsamkeit des J (i - d ische 11 Schicksals. Da stehen Eltern, die allen nur erdenklichen sozialen Schichten angeboren. Hier, an diesem Ort und in diesem Augenblick, sind alle Unterschiede aufgehoben. Sie alle eint ja dasselbe Erlebnis, die gleichen Empfindmigen beseelen sie. flckrmitschaftcn werden geschlossen, Verabredungen getroffen, Nachrichten untereinander auszutauschen, die ״von drüben“ kommen. Die Jungen und Mädeben, die liiii.uisgchcn, bieten ja das beste Beispiel für diese Schicksalsgeincinschaft. Sic sind den Eltern »enon entrückt, gehören schon mit Leib und Seele zu den Chawerim, mit denen sie mm die lange Reise antreten, Wünsche — Je näher der Augenblick der Abfahrt rückt, desto höher steigt auch das Reisefieber. Man kann es verstehen, daß r״׳> O mancher Junge, manches Mädchen, schon fn der vorher, gehenden Nacht keine Ruhe fanden, immer wieder noch ein״ mal das Gepäck musterten, ob denn auch alles beisammen sei. Hätte mnn die Jungen der Alijali nach ihrem Lieblingswünsch gefragt, so hätte man unbedingt von jedem von ihnen prompt die Antwort erhalten: ״Eine Lederjacke״. So erscheinen denn auch die meisten von ihnen im Glanz des neuen, ebenso praktischen wie heiß ersehnten Kleidung»• Stückes, lebhaft bewundert von den übrigen. Sie sind nicht wenig stolz, auf diese Jacke, die sie erst zum richtigen Aus- Wanderer — wenigstens ihrer Meinung nach — stempelt. Etwas schwieriger mit den. Abschied werden die Mädchen fertig, die initiier wieder noch einen Gruß, eine Bestellung!in die Zurürkhlcihciidcn aufzutragen haben. Dazwischen eilen Nachzügler stiebend durch die Menge, werden Namen gerufen, immer neue Päckchen und Reisegescltcnkc durch die Abteil• fernster gereicht. — und Sorgen lieber allem aber schwebt eine so frohe und Zuversicht, liehe Stimmung, daß sellwt die verängstigst« Mütter davon nngesfeckt werden, Es Ist rührend zu »eben, wie »0 manche Mutter noch Im letzten Augenblick Erkundigungen darüber eln/u/iehcn sucht, wie es ihrem Sohn drüben ergehen wird. Das Gesicht der besorgten Frau verklärt sich, als sie hört, daß Ihr Kind keineswegs in I lolzbaracken wohnen muß, son* dern in einem ״richtigen“ gemauerten Haus. Ganz genau möchte sic Bescheid über das Klima wissen, oh es nicht zu warm oder zu kalt sei, und schließlich kommt die letzte, scheue Frage: ob ihr Kind auch ein Federbett haben wird. Sic will nicht recht daran glauben, daß dies nicht hygienisch sei. Neiderfüllt stehen die Jüngeren vor den Wagen, die Irt wenigen Minuten die Bahnhofshalle verlassen sollen. ״Wenn wir erst fahren ..das ist das Thema, das unaufhörlich wiederkchrt. Termine werden genannt, die recht unwahr* schcinlich anmuten, wenn man das bisweilen noch zarte Alter der Sprecher berücksichtigt. Aber jugendliche Ungeduld kennt ja keine Hemmnisse, und so werden sie sich denn von Monat zu Monat trösten, bis endlich der große Augenblick gekom« men sein wird. Die Abfahrt Das Abfahrtszeichen wird gegeben, und ein letztes, tau* sendfaches ״Schalom“, der letzte Gruß zwischen Abreisenden und Zurückblcibeinlcn, erfüllt die Bahnhofshalle und läßt die Reisenden des In der Nähe stehenden Luxuszuge• erstaunt aufhorchen?... S. Ascher. ״Jüdische Religion in Palästina״ Im Rahmen der Lclirstätte Clt. N. Bialik der Berliner Zionistischen Vereinigung sprach Rabbiner Dr. Elk (Stettin) über die jüdische Religion in Palästina. Die Tradition hat Palästina untrennbar mit der jüdischen Religion verbunden. Wer heute nach Erez Israel kommt, den wird das äußere Bild einer scheinbaren Irreligiosität enttäuschen. Aber hier wie immer in religiösen Fragen sind Imponderabilien riehtiinggebend. In den Kwuzoth sucht man über den Umweg der Musik, der Philosophie nach neuen Formen und Ausdrucksmögliclikeitcn, Und daß man sucht, ist schon sehr viel. Aus zwei Gründen ist der palästinensische Arbeiter losgelöst von der Tradition; Aus Reaktion gegen die Enge der osfjüdischen Gasse, gegen die Naturfrcmdhcit des Ghetto und aus der Erscliiiftcriiiig heraus, die die Naturwissenschaft in der religiösen Welt verursacht hatte und die in Osteuropa eine Generation später als im Westen ein brach. Damit ist jedoch das Problem nicht erschöpft: 15er nationale Schwung riß die Menschen aus einer Erstarrung und der Flucht aus dem Judentum, vor der die Ueberliefcrung sic nicht bewahren konnte. So entstand notwendigerweise eine Entfremdung gegenüber der Uchcrliefcrimg. Aber das Wunder der nationalen Wiedergeburt, der voiklicheii und menschlichen Erneuerung führt zu den besten »na ticlsten Kräften des Volkes zurück, Tradition, Sitte und Brauch werden nicht mehr als Fessel empfunden, sondern als Ausdruck der Gesclüditsvcrbiimlcnliett. Die neue Religiosität wächst gewissermaßen unter der Erde, sic wird die atifklärcrischen Faktoren ziiriickdrängcn und die falsche Wissenschaft durch echte ersetzen, sie wird voller Erkenntnis sein und zugleich die Grenzen der Erkenntnis attfzeigen, vielleicht über den Umweg der Philosophie: Sic wird ein neues Geschieht»• bewußtsciu schaffen. H. F. Der Zcntralausschuß für Hilfe und Aufbau lud zu einem Vorfrage im Logenhaus, Kleiststraßc, ein. Direktor Borcliardt begrüßte die Gäste, Dr. Friedrich Brodnitz. uct/ic Irt einem Vorfrage, der mit Lichtbildern instruktiv unterstrichen wurde, Zweck, Ziele und Resultate des Zentralausschusses auseinander und warb zu hilfsbereiter Mitarbeit. Die Tätigkeit des Ausschusses gliedert sich in vier Hauptgruppen: Wanderung, Wohlfahrtspflege, Wirtschaftshilfe und Kulturabgaben. Bei der Emigration spielt die Palästina- Wanderung die Hauptrolle, hier auch strömen die geeignetsien, hcstvorbcrcitcstcn Kräfte hin, deren Eingewöhnung keine Schwierigkeit macht, hier liegen auch die Verhältnisse für Sicdluiigsinöglichkcit besonders günstig. Viel schwieriger ist die Überbringungsmöglichkeit im übrigen Ausland. Die Wohlfahrtspflege widmet ihre besondere Aufmerksamkeit den geschlossenen Anstalten, den Altersheimen, den Kindergärten, den Tagesheimen usw.Tu der Wirtschaftshilfe werden Gelder gebraucht für Krcdithiifni, für Bcriifsunischichtung; einen breiten Raum nehmen Wirtsehaftsberatimg und Arbeitsver- »nittlung ein. Bei den Kultur,־uifgahcn muß das Problem, der Umschulung dringendst gelöst werden. Von 60 OiK) Schulpflicht!- gen Kindern dürften jetzt schon ein Drittel jüdische Schulen besuchen. Alle diese Aufgaben erfordern Opfer, und der Vortragende schloß mit der Mahnung an das Judentum in Deutschland, seine geschichtliche Stunde nicht zu versäumen. Zum ScliiiiH sang Frau Anna Lipin mit sympathischer Stimme drei russische Lieder, von Kapellmeister Dr. Rosen« stock feinsinnig begleitet. Dr. T. Simon. Werbeabend des Elfcrnbifswerks für die jüdische Ju« gend. Am 21. November fand in der ״Tribüne“ eine Veranstaltung statt, die das Berliner Publikum mit den Aufgaben des Elternliilfswerks auf eine besonders glückliche weise bckanntmaelite. Ein Sprechchor cröffnete das Werbestüek: ״Jüdische Jugend 1031“, das von Jugendlichen frisch und hingebungsvoll gespielt wurde, lieber die Institution berich* tete der Vorsitzende, Rechtsanwalt Fritz Schwarz, in einer Rede, die u. a. über das bereits Geleistete orientierte. Den Beginn und Schluß bildeten musikalische Darbietungen; zu Beginn eine sehr erfreuliche Scliüicricistung des Jugend* liehen Geigers Arnold Biustock, begleitet von Heinz Berendt. Den Beschluß bildeten l.iedcrvorträge von Agnes l.enbach, die äußerst kultiviert und sympathisch Lieder von Schubert und Brahms sang. Am Flügel begleitete Frau Margarete Moses mit feinem Verständnis und echter Künstlerschaft, die sic Auch in einigen eigenen Darbietungen Chopinschee Werke bewies. / Zionistische Veranstaltungen Neue hcbrüUche Kurse der BZV. Gru|>!>c S.ivignyplatr, Heim, Ksn(• •IraCc 54, Domirrsi;igs von 20 HG 22 Uhr, Leitung: Dr. Ma«f. Montilg von 10.30 bis 20 Uhr, Mhlwoeh vun 20 bis 21.30 Uhr, Lei- Hingt Dr. K.ih'ko. — ILziik ITicdrirhshum, Heim, Landsberger Slraßc 8t, Sonntags vormiM.ig» 11 Uhr. Leitung: Schächter. — Gruppe Kottbusser Tor, Ucginn am 12. De*., Heim, Oranicnstr. 170, Hof, 1, von 20 bis 21 Uhr (Forig.). von 21 bi» 22 Uhr (Anf.), Leitung: Dr. Fischer. — In den Gruppen Wilmersdorf, finlcnsce und im Bi'drk II1m<a werden Anfüiigerkurjc eingerichtet. Teilnehmer können noch ßufgcmumnru weiden. Auskunft und Anmeldung: Kulturiibtcüuiig der H/.V., M, inckcslr. 10, Tel.: Bismarck 7185. App. 44. Frauen - Arbeltigcmeinschift für Palästina. Bayerischer Fiat* und IVcsl: Am IT. Der., 4.30 Uhr, Ca 16 Wittelsbach, Bayerischer Plate 2, Dr. Max Freundlich: ״Palästina-Reisebericht“. — Gruncwaldi Am Dienstag SS* Dezember Gesellschafts abend Ges&mträume dar Philharmonie lJ Zwei Tanz-Orchester: Faconi / Welntraub-Sinfoniker Große Tombola Hauptgewinne: Palä?׳ inarelse / Moderne Wohnecka Berlin» Bernburger Straße 2223־ Eintrittskarten im Vorverkauf RM 2.50 / Balisekretariat, Nlarkgrafenstr. 49, Merkur 0228 / Clubsekretariat, Meinekestr. 10, Bism. 1936 Volksbank Iwria, Dircksanstr. 27/28, Fasanenstr. 18 / Zlflarrenhaus Epstein, Jerusalemer Str. 9, Dönh. 337 / An der Abendkasse RN »,SO r! i I >!: *״v, » 1 ö;1י . 131' 1 ’.יי ii'׳'־ I t >311, 1H' v I״ 4 r t!1 € »v . ■ij I :! »■! 1 '• "י V11 . •; i• j, יי י VlP1 r ׳* i״V:: 1r 1 ז י ■S 11, 1. C ׳ t 1V•1!;u ׳־4 0; .1, ן 1. tjv■ u:1־ ",t: r, «1V cö s,׳ ־11) D. 1' «

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