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Jüdische Rundschau · 1934-11-27 · Heft 95 (27.11.1934) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 95 (27.11.1934)
Date
1934-11-27
Page
– (sequence 1)
Language
German
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׳1 )ij‘■' ׳ י* jjf 0 / Jahrgang 39 דסווד־־ין i7״־־r׳x r׳־T ר w » i V\ | 1 f '.\i 1 r־~־3 r־־־;r •־”»J g»«»'«WW| |.:.y;.;w..M■,;׳:^ £-»**«•3 I - ך " •, a 3 \ ..J Prela EM —.23 ״״lftMt״״l>v־" »•1׳״ AnMlg«nv»rw«HImJf 1 Berlin W1S, M.ln.lt״tr. 10 f#mr״l,s,״״n"l'N'• *1 1״*m"ck 1Wl8׳i 7,65־ .40/42*7 •סד׳ B«*11g«pr*l* pro Man« RMJ.'.r״'״0״׳•' RM i,7% ~ k*Kanua der Abann<m«u*׳Abt*Ütu1|: י7157״,,״־ (Wr CraS-Barlin), llarlln 17 392 (lür d.. übrig. n.kh). Au-Und» l.w«״e•׳ L.nd״*ihr״ng. - Ench.lnt J«|.« DI.mU* and FrelUf. פ כסי^ו תרצ״ה , , DIENSTAG, 27. NOVEMBER 1934 elnor öMcnSSIch - rechtlich gasleherten HelmstStt® ln Palielina. ״Baseler Programm An*«tf*f1Ufift Dl• t2|*«p1l1«n• mm-Zoil• HM OÄ für St«n«t1Ke»«efe• HM <U<\ für Funlliinaachrichieii HM ÖJ%. Finr«lanxeig«m nur g«g«n V©r«u*iiWua§ 9m■ Behalt«? c*l*r auf Pmtachtek Komo Berlin 71618 Mrnitag hl* Donn«ntaS<^-18 Ub», Freitag 9—־l5 Uhr. Annihmnciilufi (Ür dl« Di«n#t*f.Au«gab* Monu! Kl Uhr, Kif dl• Fr*ltag-Auag*b• Mittwoch 13 Uhr (Famillat«ans«lg*(1 bi» Dona•**«*■ 10 Uhr) n/^1 \\f ׳׳ twJ r^T. | f ol« Die De! m Von unserem Korrespondenten 11.1., Prag, 25. November 1034, lm Anschluß an einen Streit zwischen der deutschen und *tchecliisclien Universität in Praß hinsichtlich der Uebcrgabc iier Utttveisitäts-insiyrnicii kam es gestern und heute in Prag jü groll t'ren Dcraoiistratioiitn, die bald einen aggressiv iudeiifelndllchen Charakter jsnalmicn. Pie 1318 gegründete Universität spaltete sich 1'm ]ihre I8S2 in zwei selbständige Teile, einen deutschen und uitm tschechischen. Durch ein Gesetz wurde 192Ü die wliccliisrhe Universität als die Nachfolgerin der alten Karls- Universität erklärt und der deutschen Universität auferlcgt, tiC allen Insignien und andere Denkwürdigkeiten historischen Wertes, die cor der Teilung der gemeinsamen Universität ge- Hirten, dem Rektorat der Karls-Universität, sobald dieses .‘•,rum erstickt, hcratis/ugebeii. Dieses Ansuchen wurde nun ,.;irrlich gestellt. Pie deutsche Universität machte jedoch da-;egen Bedenken geltend und fand insbesondere die Form, 1. der sielt die Uebergabe vollführctt sollte, als untragbar, i'-c ganze Angelegenheit wurde von der Presse entsprechend!idjehatKiht und hatte, als sich in Prag die Nachricht ver- -erhreitete, da־ deutschen Studenten hätten das Karolitmm —- J« Universitätsgehäude —־ besetzt, die obenerwähnten Demonalioiieii zur Folge. Die Demonstrationen begannen gestern früh und hatten priiitglkh einen rein studentischen Charakter. Gegen ittag jedoch mischten sieh bereits ganz, andere Elemente!er die Demonstranten. Nun ertönten nicht nur deutschcindliche Zurufe aus der Menge, die sielt bald hier,bald rt durch die Straßen der Altstadt drängte, sondern auch den f e i 11 d I ic 11 c Parolen, die später überwogen. Ein eil der Demonstranten zog vor das ״Deutsche Haus“ und deutsche Theater, ein anderer vor das zionistische ereilt sh,י ns Bet H n a in, zerbrach hier einige Schein, vernichtete Ankündigungen und Firineutafcln. Die Poei schritt alsbald ein und vertrieb die Demonstranten. U m I Uhr abends zog ein neuer, aus mehreren hundert De- '׳)iistrautcn bestehender Trupp vor das Bet 14 a am tuid '«h i« laute Schmähungen gegen die ) u d c n 1s. Als die Polizei kam, zogen die Demonstranten durch 16 l.'uige Gasse, Geist- und Rittergasse, wo in einigen *che« Geschäften Scheiben cingesdilagcn wurden. Im -׳uifc des heutigen Nachmittags wiederholten sieh wieder die Demonstrationen, die zielbewußt durch bestimmte Gegenden;dtitet wurden, ln der Rittergasse wurde von einigen Redt[n, die zu der Menge sprachen, gegen die jüdischen r'cschäftslcutc gehetzt. Der Innenminister ist bereit, ',e unser Korrespondent erfährt, gegebenenfalls auch Gen- ״mcrie zur Aufrcchtcrhaltung der Ruhe eiuzusetzen. Dem onistisclicn Stadtrat Norbert Adler, der heute beim Prager 'Wcipräskhmten intervenierte, wurde die Zusicherung ge- :1)X daß die Polizei sich für den Schutz der jüdi- 'heit Bevölkerung verbürge. Die Ucmon strationen in Prag haben eine eminent politische Bedeutung.;^Tschechoslowakei tritt in ein Wahljahr ein.׳ Im nach- "t Jahre sollen die Wahlen in das Abgeordnetenhaus, 4י Semit, die Landes- und Gemeindevertretungen stattfinden. I[k«1 die heutige Regierung, die eine Koalition aus Deutschen;״? Jscl,״chen, Bürgerlichen und Sozialisten darstcllt und 1 m der Aufrcchtcrhaltung einer ruhigen Atmosphäre im bewährt hat, schloß sich die Rcchtsopposition, ■mcncml aus der Nation,־!!demokratischen Partei — analog י ehemaligen Dcutschnationalen in Deutschland —. und ^«Ligisten“ — einer faschistischen Gruppierung — zusammen versucht schon jetzt, die ״Gasse“ für sieh zu erobern, *'irks,umten hierfür sind hierzulande noch immer anti• 11 *ehe und a nt i j iid i sche Parolen, die in Atem aus gegeben werden. Die Arrangeure 50 nciijTchildctcn ״Nationalen Front“ gelten als gute Ken- Cr Volkspsyche sehr geschickt zu Werke. wollen die Regierung in die Rolle der Beschützefin von Deutschen und Juden drängen!"<1 sich sind wieder einmal bloßgclcgt und drängen nach Irgendeiner Befriedigung. Zweifelsohne wird sich diese Erregung wieder legen, und die Regierung wird Ausschreitungen größeren Umfangs nicht zulassc״; aber es ist zu erwarten, daß die ״Nationale 1'׳roiit“ bis zu den Wahlen, die im September 1915 stattfinden sollen, keine Ruhe mehr geben und besonders die antisemitische Note in ihrer Agi* tat io n bevorzugen wird, nachdem sic schon beim letzten Versuch so blendend ciiigeschlagen hat. Intervention Abg. Goldsterns Wie uns Montag nachmittag aus Prag telephoniert wird, herrscht in den Straßen noch Bewegung. Doch Ist es zu Ausschreitungen nicht mehr gekommen. Man erwartet ein Abflauen der Unruhen, da der Rektor der deutschen Universität die Insignien bereits heute vormittag dem Unterrichtsmiiu'sterlum übergeben hat. Diese Tatsache wurde, offenbar mit der Absicht der Beruhigung, durch eine Extraausgabe des Blattes der Regierungspartei bekanntgegeben. Der jüdisch-nationale Abgeordnete Dr. Angelo Goldstein ist Montag vormittag vom Innenn lnlstcr empfangen worden. Dr. Goldstein lenkte die Aufmerksamkeit des Mlnlsters auf die Tatsache, daß die Demonstrationen teilweise einen antisemitischen Charakter angenommen haben, obwohl der Anlaß nicht das geringste mit dem Judentum zu tun hat. Der Innenminister versicherte, daß die Regierung entschlossen ist, den Demonstrationen ein Ende zu machen und daß sic genügend Machtmittel In den Händen hat, um die Ruhe zu verbürgen. Heute, Dienstag, tritt das tschechoslowakische Par- 1 am ent zusammen, und man erwartet, daß cs dort zu einet heftigen Erörterung der Vorfälle kommen wird, doch nimmt man an, daß hierdurch ein Abflauen der Erregung der Bevölkerung bewirkt werden wird. erweckt, so wie die Hcpp-Hcpp-Rufc anläßlich der Dreyfus-Affärc in Paris den Journalisten Theodor Herd erweckt haben. Die Judenfrage zu beseitigen, ist aber in erster Linie Aufgabe der Juden selbst iiHiiiiMiittiimiiHimimiimiiiimimitiiiiiiiiiitiMiiMiiiiiiMiimiiMimiNiiiiiiiimiiimiiiiiimiiiimiiiiiNiiiwiwwMiniiHMi Unsere nächste Ausgabe vom 30. November erscheint in verstärktem Umfange als 1 als die ״nationalen Märtyrer“ aufspielcn, gegen s־l (,p״ Polizei aufbietet. Und während es ihnen auf wirt• 'dtem 01+״♦״״ an zugkräftigen Parolen mangelt und Und während es ihnen!,ach ih ,!'n 01'kiete an 1״ ״ S'tin .'m.mcr neuen Vorwürfe gegen die jetzige Regierung Hilfm?I.tCr|iche5 Echo finden, haben sie mit den je tzigen ',"0" str ati on en zweifelsohne die Sympa* IVlTr,.breiten Oeffentlichkcit gefunden, lieh 11cn'<i1c keine {1Me \X ch y 7״,v seine blasse Ahnung davon haben, was eigent- Vo tj”lv_ers'tä_tsinsignien sind, ereifern sich auf den Straßen; > Apiiato ')3ar ^cu*e beisammenstehen, erhebt sich schon cm Unser r ßc8Tcn die Juden zu hetzen, ״die uns Ulli'0* *cgnehmen“ und findet williges und bei- * *Gehör. Die antisemitischen Instinkte der Massen Die Vorkommnisse in Prag bestätigen eine alte jüdisehe Erfahrung. So oft an irgend einer Steile der Welt, aus welchem Grund auch immer, Unruhe entsteht, gclingt cs antisemitischen Interessenten leicht, einen Teil der Bevölkerung gegen die Juden zu hetzen. Dabei ist der Antisemitismus meist nur ein Mittel zur Aufwiegelung der Volksstimmung für ganz andersartige politische Zwecke. Die Stadt Prag hat eine alte Routine in Demonstrationen. Schon unter österreichischer Herrschuft kam cs wiederholt zu Ausschreitungen gegen das Prager Deutschtum, Dabei wurden die Juden schlcchterdings mit den Deutschen identifiziert, und zwar zum Teil mit Recht, da die Juden tatsächlich aus historisch erklärbaren Gründen die Träger der deutschen Kultur und zuin großen Teil auch die materiellen Erhalter der deutschen Kultur-Institutionen in Prag gewesen sind. Heute freilich erscheint es uns als ein besonderes Paradox, wenn zu einer Zeit, wo die maßgebenden Teile des deutschen Volkes eine scharfe Trennungslinie zwischen Dcutschenundjudcn ziehen, an andcrer Stelle die Juden wegen ihres Deutschtums attakkiert werden. Diese Tatsache setzt auch manche Berichterstatter in Verlegenheit. So z. B. . schreibt die Bcrliner Zeitung ״Der Montag“ in ihrem Bericht über die Prager Ereignisse folgenden Satz: ״Den Höhepunkt erreichten die Ausschreitungen gegen 8 Uhr abends auf dem Graben, wo Zahlreiche Schaufenster• scheiben großer Warenhäuser zertrümmert wurden, deren Besitzer als Deutsche oder — welche Verquickung gegensätzlichster Haßgetühle? — Juden• bekannt sind.“ ־ Der Schreiber dieser Zeilen irrt sich. Es sind nicht ״gegensätzlichste Haßgciühlc“, sondern mit dem gleichen Haß werden dort Deutsche und Juden untfangen, wo sie eine Minderheit darstcllcn und wo man überdies dem Juden die politische Unterstützung des Deutschtums in der Vergangenheit nicht vergessen hat. Es muß betont werden, daß die. tschechoslowakische Regierung für die Ausschreitungen, die ja von der Op- Position und mit einer Spitze• gegen die Regierung veranstaltet werden, nicht verantwortlich ist. Die Regicrung dCs Staates, dessen Präsident Professor Masaryk ist, lehnt den Antisemitismus ab. Aber wesentlich scheint uns die Haltung der Bevölkerung und die Tat- Sache, daß diese stets für antisemitische Parolen empfänglich ist. Dies betrachten wir’ als ein Symptom der Jude n f rage, die auch in solchen Ländern besteht, wo in ruhigen Zeiten wenig davon zu merken Ist.' Das ist die Lehre, die uns immer wieder aus Illusionen mmmer. Die Nummer bringt u. a. eine reichhaltige Chanukkah-Beilagc die eine eingehende Ana« lyse des Chanukkah«Liedes ״Moaut Zur4״ enthält, lernet eine ausführliche Schilderung des Professors der Jferutalemer Universität Adolf Fraenkel über eine Expedition zum Toten Meer. Das Liicraturblatt enthält u. a. eine Szene aus dem unveröffentlichten Drama ״Davids Tod" von Richard Beer-Hofmann. Der Keren Kajcmcih Xeiisrael gibt den Rundschau-Kindern als Chanukkah-Gabe ein Märchen ״Die Zauberbüchse״* in Form einer Sonder-Beflage zur Chanukkah>N(immer der ״Jüdischen Rundschau*״. Anzeigenschluß für diese Ausgabe: Mittwoch 13 Uhr, für Familienanzeigen Donnerstag 10 Uhr. Die neue Einwan der ungsquote Ucber die Reaktion der palästinensischen Oeffentlichkeit auf die Zuteilung der neuen 7500 Zer♦ tifikatc (mit den als Vorschuß ausgcgctiencn insgesamt 9700) berichtet unser palästinensischer g.!.-Korrespondent: Die Exekutive weist darauf hin, daß die diesjährige Anzahl von Zertifikaten höher sei als die im Vorjahre (in der Tat ist sie die höchste, die jemals bewilligt wurde — g. I.) und die Immigration damit in eine neue Phase eintritt. Jedoch ist diese Quote noch nicht genügend, um die immer steigende Nachfrage nach Arbeitern zu be. friedigen, und die Exekutive wird daher ihre Anstrengung.n, eine Quote zu erhalten, die den ökonomischen Mög« lieh keifen des Landes entspricht, weiter iortsetzen. Die hebräische Presse, die bisher im Kampf um die Einwanderung die schärfsten Töne an Zuschlägen pflegte, zeigt dieses Mal eine gewisse Milderung ihrer Einstellung, ״Man kann nicht umhin, der Meinung der Exekutive zu« zusfimmen, daß die liinwandcrungsquote ... eine neue Stufe im Wachstum der Arbcitcrcinwandcrung darstcllt. Die Quote Ist bedeutend größer als beim letzten Mal... Und wenn die revisionistische Zeitung mit großen Lettern von einer neuen Verschwörung spricht, die Einwanderung zu vermindern oder sie ganz cinzuschränkcn.., so ist das ein neuer Beweis, für den erstaunlicher! ״Wirklichkeitssimi“ unserer Staatspartei.. .״ In diesen Worten nimmt der ״H a a r e z“, das Blatt der Mitte, zu dein neuen Regicrungsbeschlufl Stellung; ״Daw a r“, das Arbcitcrblatt, äußert sich in ähnlicher Weise. Die Presse — abgesehen von der revisionistischen — erkennt also den Fortschritt in der Einwan« derungsfragc an. Zugleich beweisen aber beide Blatter mit Hilfe von Zahlen und Darstellungen der Wirtschaftsfragen, daß der Ar« beitermangel durch die Quote nicht behoben werden kann. Für die Anlage neuer Plantagen — es werden 24 000 Dunam Ncupflatmingen von Juden geplant für die alten Pflanzungen, für Ban, Industrie und Handwerk sind im Moment viel mehr erforderlich, als die Einwanderung nach dem Regierungsmaß liefern kann. Dazu kommen die Arbeiten bei der Regierung und den Munizipalitäten, die jetzt vernachliissigt werden müssen, ebenso vje die Beteiligung an der Polizei ■und dem niederen Bcaintzrtum. Es besteht — nacht der Darstellung des ״Dawar“ — eine Disproportion zwischen dem jüdischen Kapitalimport und der jüdischen Arbeiterein Wanderung. Die Folge ist eine übermäßige Steigerung der Löhne, der Preist der jüdischen Produktc der Mieten und der Lebenskosten, zusammen mit einer Arabisicruiig jüdischer Wirtschaften, die sich nicht anders helfen können, als Araber zu beschäftigen. Auch die Frage der ״illegalen“ Einwanderung verlangt dringend eine Lösung; Arbeitgeber und Arbeitnehmer kommen wieder in Schwierigkeiten, da cs Tausende im Lande gibt, deren legaler Status noch nicht geregelt wurde, und Polizei und Gerichte haben sich dauernd mit Fällen der Illegalen zu be« schattigen. Es wird Über kurz oder lang ein Modus gefunden werden müssen, der einerseits die im Lande befindlichen irregulären Einwanderer, die heute vom Arbeitsmarkt: ohne Schwierigkeiten aufgenommen werden, anerkennt, andererseits die Quote so gestaltet, daß die Einwanderung normale Wege geht, ln diesem Falle müßte die Exe* kutlve ihren ganzen Einfluß aufbieten, um eine illegale Ein« Wanderung zu unterbinden.

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