Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 94 (23.11.1934)
- Date
- 1934-11-23
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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i llli mt JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 94, 23. XI, | Goethe — Moli&re f*" ןוי׳*׳' י׳״יי׳^ ך*^ #4w& iw*# 4m V w , # , - ־״'■/ 1׳ Notizen der Woche %,,. ..j * ,»1,? Die große und im wesentlichen gelungene Anstrengung, «fie <lic Aufführung des Jeremias kostete, hat den Kulturbund berechtigt, cs sich bei seinem nächsten Unternehmen etwas bequemer zu machen und mit zwei Stücken aiifr.utrcten, die Wenigstens im Szenischen und in bezug auf die Personenzahl keine besonderen Ansprüche stellen. Wir können also die sonst immer anstehende Ciencraldiskussion über die Repertoirebildung für beute aussetzen und uns mit der Gegebenheit begnügen, daß dort Juden für Juden spielen, daß eine kirnstlerische Fähigkeit gepflegt wird, die uns der liebe Gott nun einmal verliehen hat, und daß ihr eine geistig^scelischc des Empfangens gegenüberstcht, die ebenfalls als eine besonders jüdische gewertet werden kann. Es gibt nun einmal kein profanes Unternehme/!, das mehr fcmeinschaftsbildend wirkt als die Bühne; sic hat überall in uropa diese wohltätige soziale und menschheitlichc Aufgabe erfüllt, bevor cs andere Möglichkeiten gab, die Menschen zu Versammeln, sie demselben höchst gegenwärtigen Erlebnis auszusetzen und zu einer auch rückwirkenden Kundgebung zu r j <r'? \ / : f־ r\ -v f \ .ו! 7 '׳״׳־״•«-״״ , .»י■ . -י־׳ו V v! - L i •»* Die gelehrten Frauen Von links nach rechts; Amanda (Gerda Weißmann), Bclise (Lilli Kann), Trissotin (Martin Brandt), Philamince (ElU lleichcr) Veranlassen, die auch in der Ablehnung noch lustvoll sein kann. Sollte der Meinungsaustausch über das literarische Programm wieder aufgenommen werden, der sich vor allem auf die Frage nach den ״jüdischen Belangen“ richtet, so werden Wir, wie ich hoffe, aus dem gleichzeitigen Auftreten des Jcre- Jnias wie des Fiilelio etwas Wesentliches gelernt haben. Ölme an einen unzulässigen Vergleich zwischen Stefan Zweig und dem größten Tonschiipfer zu *lenken, — der Jeremias ging uns ais ein tragisches Stück aus unserer nationalen Geschichte, als eine Verklarung der Leiden des zerstreuten Israel zu einer meiiscliheitlichen Mission an. Der Fidelio ging uns mit einer noch stärkeren inneren Berührung an als eine tröstende Vcr- Klärung der leidenden, hoffenden, der helfenden Menschheit, und wir werden uns von dem Standpunkt nicht entfernen Wollen, daß die höchsten menschlichen Ideen von Freiheit und Sittlichkeit zugleich als jüdische Belange zu verstehen, zu erfühlen sind. Der Kulturbund gab Goethes ״Geschwister“, um lins durch ein Frauenbild von liebenswürdigster Natur und Unschuld zu rühren; er gab dann Molieres ״Gelehrte Frauen“, um uns durch eine komische Verzerrung der Weibnatur zur lachenden Einsicht zu bringen. Wenn man auch mit Julius Bab, dem gelehrten Vorredner des Programms, in dieser Wahl eine literarische Absicht statt einer bequemen Zufälligkeit erkennen soll: die erste Absicht ist jedenfalls so entschieden mißlungen, wie sich die zweite durch ein überra-schcmlcs Mitgehen des Publikums und durch echten, herzliehen Beifall gerechtfertigt hat. Fritz J c ß n c r war für die beiden Aufführungen verantwortlich; die eine ließ er fallen, als ob cs sich nach französischer Art um ein l.evcr de rideau handelte, währenddessen das Publikum endgültig Platz nimmt; die andere hat er durchaus mit pfleglicher Liebe und nicht'Ohne hübsche Einfälle behandelt. Es gibt Aufführungen, die wie gewisse Schlachten durch cjii falsches Einsetzen der Truppen schon von vornherein vcrloren sind. Fritz Wisten als Wilhelm ist kein Liebhaber, am allerwenigsten einer, der mit seiner seelischen Verfassung etwa zwischen dem Werlher und dem Wilhelm Meister stellt. Die sympathische Ruth Reimer, zunächst auf das Scntimcntalc angewiesen, kann doch, ich möchte sagen, die nötige Zimmertemperatur für ein junges und schon mütterlich liebendes Ding nicht aufbringen, und der gewiß begabte Walther Flertncr ist nicht für Brackenburg-Flguren gemacht. Theater ist Theater. Wenn man drei von drei Figuren nicht beactzcn kann, soll man das Stück nicht geben, am wenigsten, wenn noch der Name Goethe zu hoher Verantwortlichkeit aufruft. Wenn man mich gefragt hätte, würde ich erst die ״Gelehrten Frauen“ und hinterher etwa Arthur Schnitzlers ״Literatur“ vorgeschfagen haben. Beide Stücke gehen gegen den weiblichen Snobismus, wie er in der Entfernung von mehreren Jahrhunderten immer wieder höchst komisch zutage getreten ׳/, 1' ,• Die gelehrten Frauen Henriette (Ruth Reimer) und Clilander (Ernst Lenart) ist, m1d ich meine, die Achiiliehkeit des Vorwurf» wie die Unterschiedlichkeit «1er Behandlung würde den Leuten Rehr viel Spaß und wie immer, wenn man vergleichen kann, aucn einen ernsthaften Spaß gemacht haben. ״ _ . ״ Der Laelicrfolg für die ״O c I c h r t en Frauen begann schon, bevor das ersfc Wort von der doch immerhin kurzwenigsten und thcatcrgcrcclitcsten Ucbcrsct/ung unseres Ludwig 1‘iihln gesprochen wurde. Die Figuren des btiiekes wnrilcii einzeln vorgestellt, Indem mm» »K. /״ Marionetten versteift, durch die Drehbühne an uns vorüberfahrrn ließ. Die Idee Ist an sich nicht neu wie die meisten guten Ideen, aber sie ist noch nie so hübsch nusgc führt werden. A*ich die Dekoration spielte mit einer feinen Begleitung mit. Heinz Conil eil hatte ihr einen einfachen Barockraliim'11 geschaffen, der sich durch die leichte Technik der Projekliotisbilder nach dem neuen ״Terzvcrfahren“ aus einem Salon bei dein Burger Chrvs.il in eine Bibliothek, in eine Putzstube, in einen Garten verwandelte. Die Franzosen pflegen ihren Molibrc mit einer einzigen Salomlckoration zu befriedigen, in die er auch hmgehört; ich habe nichts dagegen, daß man die Szene etwas bunter, realistischer, aktiver macht, wenn es, wie hier, nnt Geschmack geschieht. Es ist nun einmal so, daß der Regisseur aus der deutschen Schule (und auch aus der russischen) sich gern eine Extra,incrkennung für eine sichtbare Leistung holen will. Im Zweifelsfall Ist mir die unsichtbare wertvoller, die in dem Ensemble steckt oder die an jede schauspielerische Gestaltung selbstlos abgegeben wurde. In der Dialogkunst der Einzelnen waren manche Unterschiede zwischen Gut und wenig Out noch zu tilgen gewesen; bei Moliirc ist es aber schon die Sprache allein, die den Menschen erschafft und erschöpft. Das blanke Wort muß jedem auf der Zungenspitze liegen oder wie auf einer Degenspitze, die immer zielsuchend, ausfallend, in Kreisfinten drehend, Ihren Treffer findet. Das kleine Schauspiel von Goethe wie die Komödie von Moliere haben gewiß etwas Veraltet«!, was die bloße Handhing anhclangt. Wir werden es kaum noch glauben, daß ein reifer Mann, wenn auch ein Schwärmer, die Tochter der verstorbenen Geliebten bei sich als Schwester hält, sic in diesem Irrtum erhält und sich so ganz als Bruder verhält, bis zur späten Auseinandersetzung, wenn er sic hergehen soll. Schon die Genauigkeit des Meldeamts und unsere moderne Heweismasse an Papieren würde diese Voraussetzung nicht zulassen. Was das satirische Ziel der Komödie betrifft, so wissen wir, daß cs bis beute oder bis gestern Frauen gegeben lut, die sich für irgendeine Litcraturmode begeisterten, ihrem Unsinn oder Flachsiun nachsnraclien, auf ihre Snobs oder C.harlatans rettungslos hincinficlcn. Es ging aber kaum so weit, daß eine literaturwiitige Mutter die widerstrebende Tochter mit einem Schöngeist wie diesem Trissotin verbinden wollte, und die Lösung, daß ein gescheiter Onkel durch die Vor- Spiegelung eines Fnuiilicnbankerotts den Mitgiftjiiger aus dem Hause scheucht, dürfte heute wohl nicht mehr erfunden werden. Wir pflegen andere Uiiwahrsclieinlichkcitcn, die nicht weniger bequem und gewiß nicht besser sind. Aber es spricht für Moliere, den Unbezwinglichen, und für den Schmiß der Aufführung, daß solche Verstandesbedenken gar nicht aufkamen, daß die Komik wie die Satire ganz gegenwärtig und ganz überzeugend wurden. Wer lacht, der glaubt. So wurde die Bataille durch den zweiten Angriff gerettet. Die volle komische Laune war in Fritz Lion* rund-behäßlichem Hausvater; ein Ehemann, der immer auf seine Autorität pocht und immer vor seiner Frau ausrcfßt, wird überdies zu allen Zeiten verstanden werden. Aber sein Hausdrachc von Elly Reicher hätte noch mehr Feuer speien können. Die volle komische Laune war auch in der mannstollen Tante von Lilly Kann. Ihr Einsatz an Lächerlichkeit war verwegen und er hielt vor. MoIRre verlangt und verträgt karikierende Uebertrcibung; sonst wäre er nicht so unterhalttcml, und wenn man ihn mit Vorsicht anfassen müßte, nicht so unsterblich. Die beiden ungleichen Töchter waren gut geraten, die normale Henriette von Ruth Reimer, deren auch kluge Empfindung hier richtig angesetzt war, und die sowohl literatursiiclitige wie einfach eifersüchtige von Gerda Weißmann mit ihrer ungezwungenen׳ gesellschaftlichen Haltung, mit ihrem angenehmen Alt und ihrer plastischen Sprachfiihrting. Mit einer bescheidenen Charakteristik machte Martin Wolf gang aus dem Onkel, der die Handlung anzukurbeln bat, einen richtigen Menschen. Trissotin selbst ist, wenigstens in Deutschland, immer eine schwierige Figur gewesen, bei uns nicht so klassisch, so sprichwörtlich, so aus Tradition gewachsen wie in Frankreich, Wir haben als klassische, als unheilbare Pedanten die Wagner und die Beckmesser. Martin Brandt faßte ihn in einen sauberen, in einen zeichnerisch richtigen Contour; cs fehlte nur eine Farbe aus eigener, schöpferischer Komik. Dann noch sein Rivale in den Beileslettres von Fritz Ritter und der andere Rivale, der die Braut heimführt, von Ernst Lenart. Alle, Liebhaber von Motiöre ähneln sich, Lenart ähnelte auch. Als Ncubcsitz des Kulturbunries empfahl sich Gina Petruschka, die als Magd Martine den gesunden Menschenverstand zu vertreten hatte. Ein mit großer Schönheit aus gestattetes Frauenwesen, das die heilige Ungerechtigkeit der Natur noch dazu mit einem Talent begabt zu haben scheint. Arthur Eloesscr. Eilt ftiditjude über aktuelle Pairntinafragen. Wir haben an dieser Stelle vor »■ Monaten einen Aufsatz ..•-■ יי Monaten einen Aursatz gewürdigt Z'8'» Juli 111ft der Monatsschrift ״Die Tat1,1 ״ schienen war uml sich mit dem 7!,,׳״. beschäftigte (siehe ״J. R.“ Nr ״k®'*s 1«. 7. :11). Der Verfasser dieses tiamak51?״ gproebenen Aufsatzes, Rudolf Goltz, äußert sich ן",,, einem Leitartikel der ״Münchner Neuesten Nm richten“ vom 17,1t. zum Thema: ״Krisis de!:■' disclien National Home". Er schildert zunächst ,* Prosperity in Palästina, unter den״׳ Duke er jc,|,Hh C| arhlcirlicndc Krise zu konstatieren glaubt, die eine Krkk 7 Die Geschwister Wilhelm (t'rilz Wisten) und l’abricl (Wolter Heiner) . ■ ,*•M'i'ft.AMhM* jüdischen Arbeit ist. Im Anschluß an die zionistisch{™/'' derung der Eroberung der Arbeit als Voraussetzung 7' Regeneration des jüdischen Volkes gibt Goltz eine ■ allgemeinen zutreffende Darstellung der Schwierigkeit die sich der Verwirklichung dieser Forderung seit dt Beginn der jüdischen Kolonisation»,arbeit in Palästina t? pcgcnstcllten. Goltz schildert dann weiter, wie unter <j Einfluß der Konjunktur eine Konzentration der rinwarujit in den Städten erfolgte und wie dadurch jüdische Landarbeit? durch Araber ersetzt wurden. Die Interessengegensätze J' sehen den einzelnen jüdischen Gruppen im Lande, die sich» der Frage der jüdischen Arbeit entzünden, werden v0n qi־ anschließend behandelt und das Problem der Eimvandtnl1״ im Zusammenhang mit der Frage der Sättigung des Arbeit' markte* dargcstellt. Goltz schließt seinen Aufsatz damit, dj» er die Ansicht ausspricht, ״der Hauptsinn des Palagj״ expcriincntcs, die Umwandlung der jüdischen Gcscllschaltwu derung, der schon in beachtlichem Malle erfüllt schien J bedroht. Die Zahlen beweisen, daß diese moralische Krisis schon begonnen habe. Von der Uebcrwindiing dieser Kr« nicht von der Konjunktur, hänge in erster Linie das weiters Schicksal des jüdischen Palästina und damit des Zionismus überhaupt ab.“ Damit spricht der Verfasser eine Ansicht am die von den verantwortlichen ■׳ionislischcn Instanzen durch! aus geteilt wird und in der ()Öffentlichkeit wiederholt dar. gestellt wurde. Allerdings darf man dabei nicht verkenn« daß auch die gegenwärtige Prosperity in Palästina und die durch sie gegebene Möglichkeit zur quantitativen Ausweitu«״ des jüdischen Palästinawerkes positiv dazu beiträgt, d!! Nation,illicim zu stärken. Nichts ist bei der Ikurtcilm! so komplizierter gesellschaftlicher Vorgänge, wie es der Aufbau Palästinas ist, verfehlter, als durch einseitige Be. trachtung der Dinge wichtige Linien der Entwicklung unbe• rücksichtigt zu lassen. Der Sinn des jiidisthen Theaters. Wir haben in Nr. 92 vom 16. November einen Aufsatz von HermaimSinsheimer; ״J iidis c 11 es Theater heute“ ver• öffentlicht, der sich mit dem Sinn der Arbeit des Kulturbundes anscimndcr• setzte und die These vertrat, daß es in erster Linie darauf ankomme, wirklicli gute Kunst zu geben (was bisher auch noch nicht immer in ausreichendem Maße gelungen wäre), daß es aber nicht möglich sei, bei uns eine wirklich jüdische Bühne zu schaffen, die eine ״pionierhafte oder gar heroische Mission habe. Dieser Meinung haben wir Gelegenheit me Acußcrting gegeben, weil wir glauben, daß im Augenblick nicht allein die Kiilturbumlarbcit, sondern der gesamte jü• dische Kunstbetricb in Deutschland noch so in der Entwickln!!(: begriffen Ist, «laß eine freie Diskussion der Probleme am nützlich sein kann. Damit soll nicht gesagt sein, daß wir die in dem erwähnten Artikel geäußerte Ansicht in allen Punkten teilen. Im Gegenteil ist gerade an dieser Stelle bei vielen Gelegenheiten gesagt worden, wie hoch wir die Beden• tung der jüdischen Bühne als einer ״moralischen Anstalt“ cinschätzcn. Wir haben aber niemals verkannt, daß sich im• besondere aus «lern gegebenen Repertoire große Schwierig• keifen für die Verwirklichung dieses Zieles ergeben, und diä es auch für die Künstler nicht immer leicht sein wird, neue Wege zu beschreiten, die sich von ihrer eigenen Vergangen• heit deutlich abgrenz.cn. Trotzdem können wir der aus Leser• kreisen zu dem erwähnten Artikel geäußerten Meinung durch aus bcipflichtcu, daß der jüdische Schauspieler — wie übrigen! jeder Künstler , niemals die weltanschaulich Basis seiner Kunst verlieren darf und durch eine ßeschrän• kling auf das rein Artistische selbst am meisten gesrhädtf würde. Der Schauspieler lebt ja nicht allein für sich und seine künstlerische Karriere, sondern muß wissen, zu welch«! letzten Ziel sein Spiel hinführen soll. So gewiß das dcuts« Judentum in seiner geschichtlich gewordenen Eigenart eiw Sondcrfall darstellt und damit auch auf dem Gebiete der K1»s und des Theaters eigene Wege gehen muß, so sicher sch»' es uns, daß diejenigen, die bei uns als Künstler schaffe״, nw besondere Verantwortung tragen; sie dürfen w* durch einfache Fortsetzung dessen, was sie früher unt« ganz anderen Bcdinguncn geleistet haben, ihren Zusamm«׳ bang mit dem deutschen Judentum selbst schwächen. ** Umstellung, die notwendig ist, kann gewiß nicht von hc»! auf morgen erfolgen und wird für viele ein schmerzlich״ Prozeß sein, aber «lie Erkenntnis von ihrer Notwendigkeit w am Beginn jeder künstlerischen Betätigung in Pj sehen Reihen stehen. Nur wenn das Publikum dies fühlt, wi der Kontakt hcrgcstcllt werden oder erhalten bleiben, der [יי die Wirkung des Künstlers so notwendig ist, — und er w auch dann nicht leiden, wenn der Stof f, den der geboten bekommt, auch zum großen Teil aus niehtjudiscn Bezirken stammt. Ute Berliner Photographin Gcrty Simon «״,cl‘ j.־l uns berichtet wird, mit einer Ausstellung ihrer in t n? aufgenommenen Bilder in London einen ungewohnten folg. Die Kritik hebt neben der brillanten Technik ״ gj, künstlerische Eigenart ihrer Bilder und ihre erstaun!!״ gabung, Menschen psychologisch zu erfassen, hervor• Fritz L e c h n e r vom Berliner Kulturbund sa״f Jur«, Generalmusikdirektor Dr. H. Scherdien im üf״d ' p>rtie Genf, am 15. November mit großem Erfolg d|e iJuösi• In der Oper ״Der arme Matrose“ von Mdhaud in J ן£ן״ ״ .?r ^n1ac!,e und wurde daraufhin für eine Tou Italien (Turin, Mailand, Florenz) engagiert. Hcrzls Speisezimmer. M. Y. Ben-gavriel, 684, Jerusalem, bittet uns mitzutcilcn: Das Speisen״ Hcrzls, das er in Paris und in Wien benützte, befind«*, in Wien in Privalbcsitz. Da der Besitzer diese jeden Fall nun veräußern will, besteht die Gefahr, daß letzte Andenken an Herzl verloren geht. Es wäre *«י wünschen, daß sich ein Privatinäzcn oder eine offen® jüdische Stelle umgehend für die Sache interessiere, wäre doch sicherlich richtiger, wenn dieses Zimmer « \ Besitz etwa der Stadtgemeindc Tcl-Awiw überginge■ daß es irgendwie unter der Hand verkauft wert״• Sessel tragen das Monogramm Hcrzls; das Zimmer1 ׳ ständig, bis auf eine Standuhr, die sich im Nachlaß n netzkys befinden dürfte. «f.1.,V. V ■ Cf;,..y.l. |,;׳־ ,1״ vU?־:" iVv •׳V 'Di!;!< '■ r;! י*, 'v.fV M. i'i 11 , t, < '׳' ..!> 1V \ I i .