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Jüdische Rundschau · 1934-11-16 · Heft 92 (16.11.1934) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 92 (16.11.1934)
Date
1934-11-16
Page
– (sequence 5)
Language
German
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meine nacnrichten; OrC־tf1 ׳ y ly fl .,!״, ־ * ״*־;*•:**•״-* 1'י — . muumcr i 11 clitct hat «1, muiiiidir meinem. Wie sich zeigt, hau. ־■!! « si‘V"!' Cl״e M 1 s s 1 o 11 s •Z e 11 sc h r i f t, die es J‘,1 »ir Aufgabe macht, die Juden zum Christentum zu ibefe'tif'11• , . _ n.s Presseger Mit 111 Prng hat die tschechische I,״ lf Jbeder ״Protokollcder Weisen von Zion« Ulld lhrc w<-־'<crvcrbrclt1mg verboten, nie Arbeiten mm Ausbau des Hafens von Jaffa, [.־||(|e I93! abgeschlossen werden sollen, machen ,chncllc Llschritte. Deiimnc ist soll ein Oraitgenlagcrhaus mit einem fKitii!!;'1'•11111' f|1r ZtMJUtK) Kisten eröffnet werden. Ferner ״Jen l au״ iür Holz- und tisenwaren gebaut. Mit dem Bau .״(S Wellerbrcchcrs, sowie mit Arbeiten, durch die es den thj'fcn ermöglicht werden soll, näher ans Ufer hcranzu• jjl״״!, wurde begonnen, per bekunde Architekt!, England lebt, hat sich .. jjtiprojcMc nach Palästina begeben. Die Stadtverwaltung Nablus hat sich, wie ״Palncws« ״,.!,Id, an die Regierung mit dem Antrag gewandt, sich ״■!,.t.imlig durch motorische Kraft mit elektrischem i'. rom versorgen zu dürfen. Die Regierung, die einen Vcr rrtit \jMus Erich M e 11 d cl s 011 n, der jetzt zur Durchführung verschiedener motorische zu dürfen. zwecks Verhandlung mit der" Stadtverwaltung nach entsandte, soll den Antrag positiv zu beantworten icsclilosscn ha heu. I v'or einigen Monaten sticfl man bei Straßen bauten in der!:!;,1* von t licdera auf alte Grabstätten. Mit den; ,.-itcrcn Forsclnnigsarbeiten wurde seitens der archäolngi- : Abteilung der Palästina-Regierung die Hebräische iniversität bemiftragt, deren Archäologe Dr. E. L. ' f.ikenik festgcstellt hat, daß es sich um Gräber aus der ־:!,ihm Broii/e/eil haiuldt, und zwar tun Saunnclbciuhnuscr, h je liier /um erstenmal auf palästinensischem Boden aufgehm• | <c״ wurden. I Sach Zritnngsmehhingen beabsichtigt Japan, in Man- I isch n k 11 o eine jüdische Siedlung zu gründen, und i זנח angrenzend an die sowjctrussisclic jüdische Siedlung ן f.ro llitl.-cliaii. F.s wird liin/iigefügt, daß im Falle eines ׳ rs.teli-j.ipaiiisclH'ii Krieges diese Provinz Kriegsschauplatz j utrjc. Die Nachrichten sind mit großer Vorsicht aufzu• ';dituen. Was die Siedlung in Biro Bulsclian betrifft, so wird j i.fichtet, daII in der letzten Zeit viele Juden von dort wieder ן tbgewandert sein sollen. i Tie ״Paincws" hört, soll das seit längerer Zeit schwc• I bde Projekt der Installierung einer Bierbrauerei in * Di Krllerchü von Risdion-Ic-Zion durch eine französisch• « lifdn■ Gruppe unter Führung von tinston Dreyfus, Paris, ' [inmclir zur Ausführung gebracht werden.; Die Kal bin,de in Hirsch borg und Schneide• I!11 hi sind neu besetzt worden. Nach Hirschberg Ist Rabbiner j Ir. Richter berufen worden; das vom Preußischen Landes•? 1;rh,uni subventionierte Ikvirks-Rabbinat Sclincidemühl wurde j Eit Rabbiner Dr. Jospe besetzt. j Der Berliner Cellist Joseph WeiBgerber wurde als | Ithrcr des Violoucdhpiels an das ״Institute of Music« i j Haifa (Dir. Frau Iliuiia Weizmann) verpflichtet. Gleich• aitig konstituierte sich dort das Trio Prof, Zadri, Fr. lotkanowsky, Joseph Weißgerbet. Auf der in Wien abgelialtcnen Landeskonferenz des ft rc 11 K a j c 111 e 111 für Oesterreich wurde die Er• ithtung eines ״Kfar Krcmenetzky“ als Palastina-Sicd• ag österreichischer Juden beschlossen, ITie uns niitgctcilt •wird, hat die Stadtgemcinde Zwiesel ihvern) an allen StaUtausgängen und am Bahnhof Plakat•; ffcln aiibiingen lassen: ״Juden sind hier nicht gewünscht.“ Antisemitische Studentenexzesse in Krakau barsch au, 13. November. (JTA,) An der Jagicllonl• üben Universität in Krakau wurden nach einem TrauerilffcMlicnst /.uni Andenken au den vor drei Jahren bet einem teiiiinnenstoß getöteten Studenten Waclawski mehrere jüktlic Hoclischüler von nationalistischen Studenten überfallen!511 miflliaiuielt. Diese drangen sodann in die Vorlesesale ein 1זי verdrängten aus ihnen die jüdischen Hörer. Bei einem krsncli, einen Stralieuumzug zu veranstalten, wurden einige Demonstranten verhaftet. In Lemberg wurde gegen das Lokal des Bcthar ein wmbcnanschlag verübt. Verletzt wurde niemand. Polnischer Untcrrlchlsmlnlsler gegen Beseitigung jüdischer Lehrer Warschau, 11. November. (JTA.) Der polnische Unter- Wibmiiiister empfing eine Abordnung der christlich- Dtionalcn Lehrerschaft, die ihm die in letzter Zeit 1 '1er antisemitischen: Presse wiederholt erhobene Forde• '“"׳ג die wenigen an allgemeinen polnischen Volksschulen ,11Sc« jüdischen Lehrer von ihren Posten zu ״Ufern c n, persönlich vortrug. . Der Untcrriclitsminister erwiderte, cs sei, da die pol• ‘*'dien Volksschulen nicht konfessionellen Charakter trügen, t::1 pädagogischen Standpunkt kein Ein wand da• 1fl!«1: zu erheben, dal! jüdische Lehrer in diesen Schulen "11*ז richten. ^i<hsvcrtretung und jüdisches Schulwerk Puter der Ucbcrschrift ״Rciclisvcrtrctung und Lehrer- *!1u bat der Schulreferent der Rciclisvertretung der deut-?" Juden. Studienrat Dr. Adolf L c s c h n it z er, in der &"! fl'c'1 Seluilzeituiig“ einen Artikel von grundsätzlicher “CMung veröffentlicht, in dein das Bekenntnis der über- ,joidcn Mehrheit der deutschen Juden zur jüdischen Schule ^,״ »"ףWandlung von historischer Größe gekennzeichnet Gm u '',lircndc Rolle der Reichsvcrtrctung bei Aufbau und AJ'"״S des jüdischen Schulwerks dargestellt wird. Im 111,11". 811 diesen Artikel hat der Rciclisvcrban da er ״Ischen Lehrervereine eine eindrucksvolle Kund- | f.״R ^föffeiithclit, in der die Lehrerschaft das Versprech en «.:!׳ ־ die Arbeit der Gesamtvertretung der deutschen Juden "*'1י Kräften zu stützen. וי־ין x-, ׳r• •J»1 41 #«4יי» fVJ /!*< Bei der Aufgabe, in in unserem heutigen Leben die jü• disclic Presse zu erfüllen bat, sei es erlaubt, einmal auch u n mittelbar zum Leser zu sprechen. Hie neue Zeit hat ein stärkeres Bedürfnis flach 111 f o r 111 a t i o 11 mul jüdischem Erlcbcnsinlialt mit sich gebracht als wir cs früher kannten. Während früher bei sehr vielen Juden Apathie, oft sogar Antipathie gegen alles Jüdisclic vorhanden war, gibt es heute kaum mehr nennenswerte jüdische Kreise, die nicht das Bedürfnis nach Berührung mit dem Judentum empfinden. Bei der Struktur der dcutscheu Judciilieit, die räumlich nicht zusammeiiwolint und kein Innerlich geschlossenes Gemeinschaftsleben hat, kommt der jüdischen Zeitung hierbei eine ganz besondere Rolle zu. Durch sie erreicht das jüdische Wort in ständiger Folge jeden einzelnen Menschen. In ihr iiudet der isolierte Jude alles gesammelt, was sich auf Judentum und jüdisches Leben in dieser Zeit bezieht, einen Spiegel seiner eigenen Sorgen und Gedanken, Kunde auch von jüdischen Gruppen in anderen Tellen der Welt und vor allein von dein neuen werdenden Judentum in Palästina, wo bette viele deutsche Juden eigene Angehörige haben. Dieser gewaltigen Aufgabe ist *ich die Führung der ״Jüdischen Rundschau“ bewußt. Sic empfindet sich aber nicht nur als eine Uebermittlerin von Nachrichten oder Untcrhal* tuugsstoff, sondern als die Trägerin eines öffentlichen Amtes irn Judentum, und darum ist es uns besonders wichtig, einen engen Kon• t a k t mit unserer Leser Schaft zu wahren. Wir wissen aus täglicher Erfahrung, wie verschiedenartig diese Lcscrschaft zusammengesetzt Ist. Viele gehören zum alten Stamm, zu den jüdisch und zionistisch Vorgeblldcten, die aus langjähriger Beschäftigung Personen und Sachgebiete kennen und darauf wcitcrbaucn können. Viele aber auch sind da, die erst den Zugang suchen, und so mancher, dem konkrete Kenntnisse fehlen. Auch die Anschauungen und Temperamente sind verschieden, und in der großen Schar einer nach Zehntausenden zählenden Lcscrschaft gibt cs immer wieder einen, der das oder jenes nicht versteht oder nicht billigt, der auch nicht ganz die Scliwicrigkciten würdigt, mit denen, wie überhaupt die Juden, auch die jüdische Presse zu ringen hat. Die ganz Naiven, die uns Veröffentlichung der Ergüsse Ihrer mutigen Seele ״natürlich ohne Nennung ihres Namens״ zumuten, sind freilich schon selten; tuniichmnl Ist man aber noch verblüfft über das Verkeimen der Situation. Und noch etwas: Gruppen, Parleicn, Vereine sind da mit ihren Sondcrwiüischen, die im Gesamtbild vielleicht nicht immer voll berücksichtigt werden können. Die Redaktion der Zeitung fühlt alle diese Probleme mit 11 ml sucht, nach Möglichkeit die Lcscrschaft zu verstehen und zu befriedigen. Aber sic muß auch von den Lesern erwarten, daß sie den rechten Maßstab anlcgcn und die Oesamtaufgaben, die ihre Zeitung der Allgemeinheit gegenüber zu erfüllen hat, würdigen. Dali ein Bedürfnis nach direktem Kontakt besteht, beweisen uns die täglich hi großer Zahl cinlaufcndeil Zuschriften. Wir haben in diesen letzten zwei Jahren u n übersehbare Beweise des Verständnisses, de* Interesses und — wir dürfen wohl auch sagen *—der Sympathie erhalten. Wir empfanden mit tiefer innerer Bewcgtlidt die Dankbarkeit derer, die in schwerer seelischer Lag« von einem offenen und aufmunternden jüdischen Wort erreicht wurden. Durch das Intensiver werdende jüdische Leben sind die Aufgaben der jüdischen Zeitung gewachsen. Die ״Jüdische Rundschau״, die jetzt ihrem 40. Jahrgang rntgegengeht, hat einen neuen Typus der jüdischen Zeitung in Deutschland ge• schaffen. In vielen Acußorungcn und Zuschriften wird uni gesagt: daß die Haltung, die die ״Jüdische Rundschau“ urt• mittelbar nach den schweren Erschütterungen des Jahres 1933 eingenommen hat, r i c 1111111 g - und beispielgebend geworden ist. Wir sind stolz darauf, aber wir wollen auf den Verdiensten nicht aiisrulicn. Wir glauben, daß das 8 c e 111 c h « Chao» der deutschen Jtidenhcit noch nicht geordnet DL Im Alltag erst beginnt das schwer« Werk des Zu-sicli-sclbst• finden». Hier haben wir unsere Aufgaben, Die,,Jüdische Rund• schau" kann um so eindringlicher ihre Aufgabe erfüllen, je mehr die Leser bei ihrer Verbreitung mithelfen. Wir haben Beweise, daß unsere Leser die ״Rundschau״ als Ihr# eigenste Sache betrachten. Alle müssen mltheffcn, uns auch die äußeren Bcdln• gungen zur Erfüllung unterer Aufgabe zu schalten. Darum appellieren wir an unsere Leser und Freunde! Treue um Treue! Die ״Jüdische Rundschau“ muß In jedes jüdische Haus In Deutschland! Sie ist für jeden denkenden Juden, für jeden, der seinen jüdischen Ge* sichtskrds erweitern und mit dem wirklichen jüdischen Leben Kontakt haben will, unentbehrlich. Die ״Rundschau“ Ist die einzige zweimal wRchent- Hell erscheinende jüdische Zeitung In Deutschland! Man schrieb uns: Jeder Leser der ״Rundschau" ist ein Werber« Aber ohne Bemühung kann keine Werbung vor sich gelten. Wir bitten unsere Leser, für die ״Jüdische Rundschau“ bei allen Bekannten zu werben. Für unsere jugendlichen Freunde wird da* Prüm len atu• schreiben von Interesse sein, das der Verlag der ״Jüdischen Rundschau" veröffentlicht hat. Sic haben hier Gelegenheit, nicht nur der ״Rundschau" neue Leser zuzufiihrcn, sondern dadurch zugleich wertvolle Prämien zu gewinnen. Die Parole tfir dieses Chanukkah - Fest Ist! Die ״Jüdische Rundschau** In Jedes Jflditche Hauil Um das Alte Testament In der Zeitschrift ״Die deutsche Volkskirche״ veröffentlicht Dr. Erich Bi sc 11 off einen Aufsatz ״Das Problem des Alten Testaments in der Kirche“, in dem sich u. a. folgende Aeußerungen finden: ״Was den Inhalt des Alten Testaments anbeiangt, so ist alles darin Erzählte mit vcr• schwindenden Ausnahmen unglaubwürdig ... Echt mögen sein die Berichte von der Opferung der Tochter des Jcplita, von den Massenmorden an nichtjüdischen Völ• kern ... Ist doch der Jude von je unfähig gewesen, eine geschichtliche Wahrheit zu erfassen, geschweige denn sic obiektiv wieder/ugeben.“ Der Verfasser äußert sodann die Ansicht, daß ״Mizrajim“ nicht Aegypten bedeute, sonder״ in Palästina gelegen habe, Er führt hierzu folgendes aus: ״Der Meuchelmörder Moses flicht, nachdem sein Mord an den ägyptischen Untertanen bekanntgeworden ist, vor dem Zorn des Pharao zu den Medianiiern, kehrt aber unter dem anderen Pharao ... nach Aegypten zurück, stellt dem obersten Kriegsherrn des Landes als eine Art ,Volksbeauftragtcr‘ des waffenlosen, geknechteten und feigen Judenvolkes allerhand Bedingungen, ohne daß der Herrscher ihn umgehend vcr• haften und töten läßt! — Unter einem der oft wechselnden und in ihrem Machtbereich beschränkten ägyptischen Statt• kalter oder örtlichen Bczirksuntcrstatthaltcr im eroberten südliehen Palästina könnte man wenigstens etwas Aehnllches, wenn auch legendenhaft ausgcschmiickt als vorgekommen sich Vorstehern, niemals aber im wirklichen Aegyp* t c n, woraus wiederum hervorgeht, daß Mi/rajitn nicht Aegypten war!" Diese Betrachtungen haben gewiß für die alttcstamentlichc Wissenschaft den Reiz der Neuheit. Ein jüdisches Schiff nach Palästina. Wie uns iiiilgctciit wird, wurde von einigen deutsch-jüdischen und pal.istinensischcn Interessenten eine neue Scliiffslinic gegründet, die einen ständigen Verkehr zwischen Europa tunt Palästina aufnehmen wird. Die Gesellschaft ״Palcstinc Shipping Comp.“ stellt unler der Führung der Hamburger Reederei Arnold Bernstein, die ihre reichen Erfahrungen im Passagierverkehr mit U. S. A. dem neuen Unternehmen nutzbar maclien wird. Maiiaging-Dircktor der Gesellschaft, die in Haifa ihren Sitz hat, ist unser bekannter Gesinnungsgenosse Dr. Sigmar G ins bürg, früher Königsberg. Die neue Linie soll bereits Im Februar 1935 einen regelmäßigen Passagier- und Fraehtcndicnst zwischen Triest und Haifa aufnelimcn, und zwar auf ihrem Dampfer ״Tel Awiw“, der in!!tägigen Abständen die Linie befahren wird. Die ״Tel Awiw" wird mit den modernsten Einrichtungen für 400 Passagiere ausgestattet. Das Schiff stellt ein Einklnssenscltiff dar; die Kabinen, fast alle außen gelegen, haben Einrichtungen für 2, 3 und 4 Passagiere, während die Aufcnthaitsriiumc allen Passagieren gleichmäßig zur Verfügung stehen. Alle Kabinen sind mit fließendem warmen und kalten Wasser, künstlicher Ventilation und allem sonstigen Komfort ausgestattet. Nächste Abfahrten nach Palästina (mitgcteflt vom Pa• lcstinc (k Orient Lloyd, Berlin NW 7, Friedriclistr. 100; Tel.: A 6 Merkur 2015/16). 21. November: Dampfer Pilsna ab Triest. 21. Nov.: Dampfer Polonia ab Konstanza. 22. Nov.:_ Dampfer Vienna ab Oeinm. 23. Nov.: Dampfer Vienna ab' Neapel. 23. Nov.: Dampfer Patria ah Marseille. 28. Nov.: Dampfer Gcrnsalemmc ab Triest. 20. Nov.: Dampfer Tcvere ab Triest. 30 Nov.: Dampfer Champollion ab Marseille. 5. Dezember: Dampfer Pilsna ab Triest. 5. Dez.: Dampfer Polonia ab Konstanza. 6. I)cz.: Dampfer Hcloii.m ab Genua. 7. Dez.: Dampfer Helouan ab Neapel. 7. Dez.: Dampfer Sphinx ab Marseille. 12. De/.: Dampfer Gcrnsalemmc ab Triest. 13. Dez.: Dampfer Vienna ab Triest. 14. Dez.! Dampfer Marictte Paclia ab Marseille. Von der Jüdischen National- und Universitäts-Bibliothek. In den letzten vier Monaten trafen in Jerusalem 75 Bücher• kisten mit rund 1000(1 Bänden ein, die von der Berliner 5 a in m e 1 s t c II e versandt wurden. Weitere 10000 Bände sind unterwegs. Besonders gut vertreten sind die _ judaisti« sehen Fächer, die Orientalistik mul die Medizin, Eine ganz außerordentliche Bereicherung erfahrt die botanische Ab* teilung durch die Ucberfiihning der Schenkungen von Prof. Otto war bürg und Prof. Werner Magnus. Fast 2000 Jahrgänge verschiedener botanischer und landwirtschaftlicher Zeitschriften und ein geordneter Handapparat von rund 6000 Sondera!!drücken sind in diesen Sammlungen mitcnthaltcn. Die Bibliothek Magnus wurde zum großen Teil von dem im Jahre 1914 verstorbenen bedeutenden jüdischen Botaniker Paul W. Magnus gesammelt. Etwa ein Fünftel der Sendungen aus Deutschland wurde noch von Prof. Heinrich l o c w e, dem jetzigen Direktor der Stadtbibliothek in Tel-Awiw, gesammelt. Die Sendungen der Berliner Sam nielstelle enthalten nur Bücher, die auf Ormid von voreingesandten Verzeichnissen aus Icrusalein verlangt wurden. — Die vielen Freunde der Hebräischen Universität, die Spender, die Sammler und die Speditionsfirmen (Grassow, Schäfer, Silberstein, Brokerhoff 6 Lipschütz) haben einen wertvollen Beitrag deutscher Juden zum Ausbau der Jüdischen National- und Univcrsitätsbiblio• thek geliefert. —■ Die Adresse der Jüdischen National- und Universitätsbibliothek lautet jetzt: Jewish National Univcr• sity Llbrarv, Jerusalem, P. O. H. 1017. Büchersfienden sind auch weiterhin an die B, Z. V., Berlin W 15, Mcinckcstr. 10, zu richten. Die ״Gesellschaft der Freunde der Jerusalem-Bibliothek e. V.“ hat anläßlich ihrer letzten Hauptversammlung Prof. Dr. Otto Warburg zum Vorsitzenden, Prof. Dr. David Baumgardt zu seinem Stellvertreter gewählt. Dem Vor• stände gehören führende jüdische Persönlichkeiten aller Rieh• ttingcn an. Briefe sind an die Schriftführerin, Frau Ruth Maschke, Schmargendorf. Augusta-Viktoria-Str. 66, zu richten. — B ii c h e r s p en 11 c n für die Jüdische National• und Universitätsbibliothek werden von der Berliner Zionist!• sehen Vereinigung, Berlin W15, Meinekestr. 10, Tel. Bismarck 7165, entgegengenommen bzw. abgeliolt. Voreinsendung von Verzeichnissen, insbesondere bei Spenden von auswärts, ist sehr erwünscht. EIN JÜDISCHER ROMAN Es Ist ein Roman, wenn Du willst Es ist Geschichte, wenn Du sie herausschalst Es ist ein Aufruf, wenn Du Ihn erhörst־ So*b*n erschienen! Umfang 478 Seilen / Preis Kar!. RM 5,50, leinen RM 6,80 Durch die Buchhandlungen zu beziehen ERICH REISS VERLAG BERLIN W 15 1

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