Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 89 (6.11.1934)
- Date
- 1934-11-06
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 11 Kr, 89.<1934 ז*.י MICHAEL TRAU 3 spricht nach *einer lUickkclir aus Paliintina mn MITTWOCH, 7• NOVEMBER, 20'4 UI IR im Logenhau», KloUtatraS• 10 iibar ASYL ODER NATIONALE HEIMSTÄTTE?“ I'״״!'<»«» - Stadt ׳"■״< “ I.anrlflt1<Kt - 4* ja,li!(fc׳n - Das DaJtnhroMrm - 04a;:frlilikot.Minlt titr milhchn fUgtanin« - Auauukl itt Kinu/an,l*rir - /WfUUna 011 A1>t 011« natimaU lölm-UlI» 1׳i״ y) Rr|., Mir mit Mltulioiiaauawal« 30 Rpl. Kanon orhllillch Im ״V.pllto, Mrin• kr1° ׳'״•im ״ZV-Holm, Kantmr. 54 und a. d. Abon.lkaaa* BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG Woatlicha Baalrkagrupp•■ Ankündigungen j,,5״chc 11ייי Jlldl*chcn Ellern, II. Teil, Im Anschluß an da* ,׳1,111111111,,״ inli re-,,(', »1.14 der erste Aus .ן>rat 11e.1l>emi ülier die [ni(MC»11־ der jütlisi-ltcn Krzicliiinj׳ Reha 11( hat, setzt Dr. Joachim ,יון..); ו ",ן, ן '׳ in h am 15. November, nhcnds 8.15 Uhr, im Ilrüder•!in.hun, mit dem Thema! ״Knielmng der Ellern“ fort. liciandcr Kipn!« •Ingl. Am 11. November, abends 8.15 Uhr, im .',,״.״ ן.S.1.d l.eihr- und Arienatiend von Alexander Kipnis, Am fMi, 11-kT Taube. lialwrbund Deutscher Juden, ln! Anschluß an die Bekanntgabe der 1,1 |I,1“.|I111111>-׳ g teilt der Kulturbund mit, daß neben llan* '■,hmi 1)1 iux. mch Erich Suekmann den ״Floreslan1‘ singen lt| _ It11u1t1».lt> der Sonderveransliiltungen findet am 11, November, jl |,h 14 Uhr, eine Afelieibc'.irlitignng bei der Malerin Julie ,,.,)(11! 1!r n. Kurliirstenstr. 50. stall. — Die für den 25. November ,. 1,1״,. Ilr,i, ■litigung des Ateliers von Professur Spiro muß verseil״den weiden. — Hie Ausstellung für Kunslbandwcrk . ,Im Kumten des Berliner Theater* beginnt am 28, November, 1 Ssndcrkomcrt der Künstler*־,itfe. Am 7. November, übend* 8.30 ן ,, jtn l.t'getil au-, KleKlslr. 10. Milwirkende: Paula Lindberg I ), ilfotg iteiirain (Klavier), I'rauenehor, 2«| Bunte Abende de» KUnstlcrhlllcorchrsters. Unter Mitwirkung von •־,milla S|׳ita, Marion Koegel, IVdly Prager und Rita Atlasi spielt it, OirhoJcr der Kiinstlerltilfc auf zwei ltunten Al!cndcn der Kttnst- >',!1, ,im 14. November in den Residemfrstsälcn, Landsberger » 11 1׳ (N.iltt Atexanda platz) und im Caft Ertrn, Kurfürsten- .mm 155 (I .i'biiim r l’lutz). Werke von Mcyerbccr, Olfenha« h, Johann » hiiigaii: llcrlhokl (loltisi bnddl, Solistin: Charlotte Rosen, l-sijrn im: K'insllcrhilfc der Jüdischen Gemeinde, Kantstr. 158 '*muck 10U5), Fit Fritz Lisrurr lindct am 18. November, abends 8.15 Uhr, im sqmlnus, I'ms<r Sir. 13, anläßlich »eines 80. Geburtslage*, ein Iiw1|ra1d1i״t.-.1|.t'n | siaii. I.ietler, Chöre und Knirimcrmudksliieke; Mit• 1,'i.miU: Helle Türk (Sopran), der Gertrud-Marcus'sche-Ermienchor;:■! ,1.1, Neue Sl1ei1'b»|Uartrtt. tlilh Hcrrnsladt-Ocltlnjren gibt am Uußtag, dem 21. November,!*«!8 י t:hr, im l.ogenliaus, Kleislstr. 10, einen Abend: Biblische» s h tc.il, 1!(, r׳ t tolmann: Aus ,.Der junge David“ U. a. Du Jüdische Welilluhrls- und Jugendamt, HczirksMcIlc Norden, vor- » ״!tri mit 25. November, 11.30 IJ Itr, in der Synagoge Ryke»lraße, ״ kuiinri ruguiHtrn der t:ha1mkkab-Be*rhenknng bcdiirlliger jiidi• ז ־ Knut, r snuu Bezirk*, Das Konzert wiril nusgehihrt v״m Or. ('irr dt, Kitltit!buntle* Deutscher Juden unter Eeitung votr (',encralmikilinMor Rieenstoek. Solistin: Alice Geisenlterg (Gesang). Karten!;1,50 1,— und 0,50 RM. im Jüdischen Wohlfahrtsamt, Schönhauser bi« 23 - 25, R׳i:11 Pförtner der Synagoge Rykestr. 53, heim Pförtner! ז?U1a״n״,• Kt ,cnstr. 2—4, beim Pförtner der Synagoge Oranten• t-t;rr Str. 29. kk»lt am Kalserdamm. Aufhihrmigen d1־r Kinder zugunsten der Lehr• «;die am 18, Nnvemhcr, naelini. 4 Uhr, im großen Saal de» wwi1,rv(1rt1׳ttkl1;1t1s־■s, Knrliirslrnstr. 115. Kinlrillsknrlen für Erwachsene ' RM, iur Kinder 0.50 RM. durch das Büro der Schule, Kaiser• f 78 ו1״י (Tel.! J 3 2094). — Wer spendet eine Schiohkarre rum V ofahren iiir den Seiiulzirkel 1׳ Telephonische Angebote unter ]3 2094. fcc{S:habbatb. Am 9. November, anschließend an den Freitag־ 1 ־»«(M ,ot t r v.t icn .t in der Svnagogc Kaiserstraße. Gralis-Eiutritts• m:;cii miuI recht zeitig vom Kastellan Aliramzik, Kaiserslr. 29, ru ,i'tnlintcii. — Berücksichtigt werden jüdische Bewohner der Be• ■ »c U-ivn tu״! Zentrum. — Vormittags-Jugend-Gottesdienst in der "׳,?,,IE Kai•cr'lralte am 10. Novaulier. Beginn pünktlich 11 Uhr, 'i'_״i1d mit Scliachnrith begoiincn, sämtliche Funktionen werden ״^Knabi״ au-gefiihrt. — Ansprache! Rabbiner Dr. Singermann. ' •5tf Golicsdienst Iiir die Erwachsenen beginnt um 8.30 Uhr. Aus den Vereinen 1,!־DCtnvcrcin Prinzrcgcntcnstraße, c, V. Vortragsreihe von R*b• ,'״ : יWir w.itulcm durch die Jahrutisende“, in!'• ja.igoj;״ um 10, und 24. November, sowie 15. und 29. Dezent•!,‘j ll8 ״ Glir abends. Am 10. November singt Oberkantor Man• ü, ״,':*0׳lowsd, — Außer diesen Vorträgen an jedem ersten '1,C ins Mr-nat Ausspraelienhcnde im Vorraum der Synagoge j־r aktiK 11(. Fragen des religiösen und sonstigen jüdischen Lebens. 8»; ״־ ״״r! Veranstaltungen frei. e ' fJüdiacticr Sport-Klub). Am 24. November im Brudervereins- 74,;׳''-enar. 115-116, ״Chanukkah-Ball“. KapeUe Ader. Große RRiVcrband hraclllischcr Schwcrlittriger. Gesellsrhaftsräumc: Kant- 2°!. ״• vorn. Iioehp., Nähe Hahnhof Charlottenburg. Täglich l״; . hr gcüimci. Jeden Miltwoeh 18.30 Uhr kostenfreier Sprach• 0'errirht, 1 lürg<Tätc*ncratunf;s S!sn'Js,aßunS Jn Münster. Am 28. Oktober trafen sich in Krtj.ij Cr d|l: Zionisten des Mi'nisterlander Bezirks ru einer ►ar. ן -ll״ß, die aus zehn Orten außerordentlich gut besucht fnyi.1'c,r Vormittag war den Fragen zionistischer Politik Ul, 1)r־.Ncuberger, Düsseldorf, sprach über die Gola vr Zl0|1istischen Bewegung in Palästina und in der kjcL״as “Gerat löste eine lebhafte Aussprache au־. Den ^ssrlwF c,itl־,'L’ cin Kurzreferat von Hans Seidenberg, Incinrm’ “*>cr ״die Aufgaben der nationalen Fonds“ ein. "Clttrc״ Referat über ״Deutscher Zionismus 1934 —• Ö0r| l״,d Aufgaben“ entwickelte Dr. Ca pell, Dussel- Ptutjfhi" 1״ofassendes Programm zionistischer Arbeit m ^sPr!rh״״ ’ d*s die Einleitung zu den nachfolgenden Arbeit*־ ^e״ mit den Vertretern der zahlreichen anwesenden *״*feien er^a^• Wie Tagung hat die zionistischen Arbeits- UrfiR verst"rkt und allen Teilnehmern das Qefühi für S4ms!a0״' Un:icrcr Sache gegeben. — Die der Tagung am Sfup1)s «,vora'lsKchende Kumigebung der Zionistischen Ortscjn.H I!U a״f der Dr. Neuberger, Düsseldorf, und Jkt f«®,•> Düsseldorf, über ״Palästina — Asyl oder Hei• «kl »or r,u °!lale deutscher AUjah nach Palästina״ sprachen, überfülltem Saal •tatt. j* ץ׳י״*#־<י"ך ך•־״ «־ m ף *j tfe ״**I» /«. ן ' I |r ä •1■ J1 an. .;נ 's Dia große Zahl der Vcrnndaltungcn In den Zlontsllschcn Ortsgruppen Im Reich zwingt uns aus Raumgründen wiederum, wie auch In den früheren Monaten, uns mit einer gedrängten Ucberslcht Uber das zionistische Leben In Deutschland zu begnügen. (Red.) Schlesien In Bciithen sprach am 3. 10. Dr. Willy Cohn (Breslau) uher das Thema ״Aus verklungenen Tagen Palästinas“. Am 10. hielt der gleiche Referent eine Ssicha mit der zio• nistisclicii Jugend ab. — In Olciwitz sprachen am 12. 0. Rechtsanwalt Ehrlich, Fritz Tau und Kurt Nebel über das Thema ״Neues Jahr und neues Land“ ab Auftakt zur Wmtcrarbcit. Am 2b. 9. referierte Dr. Werner über ״Wirt- Schaftshilfe als konstruktiver Faktor des Judentums". Am 3. 10. gab Fritz Tau einen Bericht über die Lchnitzcr Schtihmgswocltc. Am 8. 10. sprach Dr. Willy Cohn über ״Erneuerung des Judentums aus innerer Kraft“. — In Hin• den bürg sprach Fritz Tau am 6. 9. über ״Sinn uml Bedeutung der zionistischen Parteien". — ln Konst ad t sprach Fritz. Tat( am 16, 9. einen ״Aufruf zum Zionismus", ־7־ Vor der Kreuz b arger Gemeinde referierte Fritz Tau über (las Thema ״Neues Jahr — Neues Land“. — In L c 0 b schütz referierte Erwin Sittcnfcld am 4. 9. über die Stellung des (Iculschen Juden zum Aufbauwerk. — Am 6. 9. sprach E. Sitten(dd in Ohcrglogau Über das Thema ״Nettes Jahr -- Neues Land“. — In Oroß-Strehlltz veranstaltete die ZOO. einen Vortragsabend mit Dr. Willy Cohn, der über jüdische Geschichte referierte. Am 15. 16. sprach Fritz Tau über die ״Organisation des Zionismus". — In Stricgau fand am 5. 9. eine Versammlung statt, beider Dr. Hans Prinz über die ״Zukunft unserer Kinder“ sprach. — In einer Versammlung der ZOG. Waldenburg •m 1. 9. hielt Dr. Hans Prinz einen Vortrag über Anslcdlungamögllcftkeiten in der Haifa-Bay. . Ostdeutschland — Ostpreußen In Königsberg fand am 8. 9. eine Wcrbeveranstaftung des KKL statt, bei der Dr, Weiß (Berlin) und Dr. Kurt Licht (Königsberg) referierten. — in Marienwerder hielt am 5. 9. Dr. Schloßhcrg einen Vortrag über ״Eine Zeit stirbt — eine neue wird geboren“. Am 28. 10. führte Dr. Kurt Licht den Filmstreifen von der Lcvantcmcssc vor. — In Sc hl och au sprachen am 2, 9. Alfred Sittenfeld und Julius Meyer bei einer zionistischen Arbeitstagung. — In Sen«- bürg hielt Dr, Licht einen Vortrag über ״Palästina und wir". — Am 28. 8. sprach In Tilsit Dr. Schloßhcrg über das Thema ״Untergang oder Neuaufbau“. — In Treu bürg hielt Dr. l icht ein Referat über das Thema ״Illusion oder Pa• lästina-Aufbau?“ Mitteldeutschland — Sachsen — Thüringen In Alten liurg-Meuselwitz sprach Herr Mnuchin (Leipzig) zur Herzlgcdcnkfcicr der ZOG. Am 14, 10. referierte Herr Althcrtum über das Thema ״Warum Zionismus?“ — Am 6. 10, fand in Dessau die Generalversammlung der OG, statt, bei der zum Vorsitzenden Dr. Heinrich Watil gcwählt wurde. - In Malle sprach am 18. 10. Adolf Pollak vor einer groflcn Zuhörerschaft. — Am *25. 9. fand ein gut besuchter Vortragsabend der ZOO. Hildes heim statt, bei dem Rabb, Dr. Rosenberg (Oöttlngcn) über ein bib* Usch cs Thema sprach. — In Zwickau veranstaltete am 20. 10. die OG. einen Ktiliurahcnd, hei dem der Leipziger Tenor Paul Nicdcriand und der Zwickaucr Geiger Josef Klcinhcrgcr mitwirkten. Süddeutschland — Südwestdoutschland In Dingen referierte Dr. Pomcranz (Frankfurt) über (,Palästina, Araber und Fnglämler“ am 8. 10. Es wurde eine Zionistische Arbeitsgemeinschaft gegründet. — In Darm• stadt sprach am 15. 10. im Rahmen eines Schulungskurs»« Georg Ciiittmanii (Frankturt) über ״Nalionalc und private Kolonisation“. — In Göppingen hielt am 5. 9. Dr. Stcinfeid (Mannheim) einen Vortrag über jüdische Jugend• erziclning. Am 15. 9. fand eine Vorführung des Films ״Frcz Israel“ von H. Frankfurter statt. — In Heilbronn sprach am 4, 9. E. Licbcnstcm über ״Zionistische Kolonisatlonspolitik“, Am 2. 10. veranstaltete die 0(3. eine Simclia• Thora-Feier, die überaus zahlreich besucht war. Am 8. 10. referierte Dr. Kösterich (Stuttgart) über die heutige Lage des Zionismus. Am 23. 10. berichtete Gerhard Wolf über seine Palästinaroise; anschließend führte Herr Frankfurter (Göppingen) seinen!*allstirrnfilm vor. — In Karlsruhe wurde die Wintcrarbeit des KKL am 2. 9. durch einen Vor• trag von Dr. Ernst Mechncr: ״Achf/chn Monate deulsche Alijah“ eröffnet. Am 8, 10. hielt Dr. Hans Fricclenthal (Berlin) Im überfüllten Saal des Lehrhauscs einen Vortrag über das Thema ״Eine alte Zeit stirbt und eine neue wird gehören". — In München wurde am 20. und 21. 10. die Arbeit der 0(1. wieder aufgenommen; Herr Tschcrtok führte an beiden Abenden in den Anfgahenkreis einer zionistischen Wcrkgcmcinschaft cin. — In Nidda-Schotten (Oberhessen) sprach Dr. Pomcrnnz (Frankfurt) über ״Zionistische Idee — Zionistische Organisation“. — In Stuttgart sprach am 6. 10. Dr. Hans Friedenthal vor etwa 700 Menschen Im Sportklub Hakonh über (legenwnrtslrngen: der gleichfalls gezeigte Pal äst in a(i Im von H. Frankfurter (Göppingen) war geeignet, die Ausführungen Friedenthals zu ergänzen. Am 16. 10. sprach im Rahmen eines Schulungskursus Oeorg Guttmann (Frankfurt) über die historischen Voraussetzungen des Pnlästina-Anfbaus. — In Wert heim a. M. sprach Herr Kahanc (Mannheim) vor der ZOO. über Biatiks Werk. Rheinland — Westfalen In Bochum fand am 4. 9. cin Vortrag von Hans Seiden• berg über die Aufgabe unserer Generation statt. — In Dortmund war am 13. 9. die Generalversammlung der ZOO., bei der Dr. Capell (Düsseldorf) über die zionistischen Aufgaben der Gegenwart sprach. Herr Felix Scharf wurde wiener zum Vorsitzenden gewählt. - In Essen sprach am 4. 9. Hans Scidcnbcrg vor der WIzo-OO. über die Aufgabe der jüdischen Frau. — In Euskirchen referierte an zwei Abenden des Sukkothfcstcs Siegfried Schweizer (Köln) über zionistische Gegenwartsfragen und ״Das jüdische Volk und seine Führer“. — In Q c 1 s c n k I rc h c n sprach am 6. 9. Hans Seldcnhcrg über die Pflicht zur KKL-Arbeit. — In Hamm fand am 2. 9. eine KKl -Tagung des westfälischen Bezirks statt. Es referierten Adolf Pollak, Hans Scidcnbcrg und J. Raphael. Am 10. 10. berichtete Dr. Oppenheimer (Soest) über «eine Palästina-Eindrücke. — In Iserlohn referierte Dr, Capell (Düsseldorf) über die ״Zukunft der jüdischen Jugend“. — In Köln sprach am 5. 9. ala Auf• takt zur Roscli llaschannh-Aktion des KKl. Adolf Pollak über Bodenfragen. — In Montabaur (Westerwald) sprach Lchrer Zeitin über die vorzionistischc Bewegung bis Theodor Herzl. Bucfc oh die JledakiioH Dissertationen an die Natlonalblbiiothek Jerusalem! Genf, 2. November 1934, Sehr geehrte RedaktionI Der Unterzeichnete möchte hiermit an die schon mehr• fach gemachte Anregung erinnern, wonach alle jüdischen Akademiker ihre Doktorarbeiten (bz.w. Abhandlungen ähnlicher Art) der Universitätsbibliothek in Jerusalem einsenden sollen. Da der Bibliothek bekanntlich nur beschränkte Mittel für den Biichcrankauf zur Verfügung stehen, anderer• scits die Maßnahme des Pflichtexemplars, von der die großen Nation,ilbibliotheken der Völker profitieren, nicht getroffen werde« kann, sollte cs sich jeder jüdische, insbesondere zionistische Student (bz.w. Studentin) zur Aufgabe machen, ein Exempar seiner Dissertation zum Skopus. berg zu senden, und zwar möglichst mit entsprechendem gedruckten Vermerk in der Arbeit. Der Vorschlag ist bereits in der Vorkriegszeit gemacht worden, als die ersten Bemühungen um den Aufbau der Bibliothek ihre Früchte trugen. Nach Wissen des Unter* zeichneten war cs vor allem Prof. Heinrich Loewe, der diesen Gedanken in einer Propagandaschrift ־ über die Jcrusalem-Bibliothek ausgesprochen hatte. Mit Zionsgruß Emanuel Weiner. Postverkehr in und nach Palästina. Nach dem soeben erschienenen ״Hamlbook of Palcstine and Transjordan“, 11er. ausgegeben von Sir Harry Luke und Edward Kcithdioach, bestehen augenblicklich in Palästina 42 Postämter und 19 Postagenturcu. Alle Aemtcr und Agenturen befassen sich mit dem Verkauf von Postwertzeichen, mit Annahme und Ausgäbe eingeschriebener Briefe, ihre überwiegende Mehrzahl auch mit der Annahme, die Postämter auch mit der Zu- Stellung von Paketen. Letzteres gilt auch für den Geld• Ucbcrwcisungsverkchr. Alle Postämter, mit Ausnahme der Zweigpostämter, befassen sich mit Annahme und Zustellung von Telegrammen, letztere sind nur zur Annahme von Tclc• grammen zuständig. Die Postagenturen sind nur ausnahmsweise mit diesem Dienstz.weig betraut. Der Fcrnsprechdicrst wird, soweit im Augenblick Informationen vorlicgctt, nur von den reinen Postämtern ausgeführt. Oespräche ״von Person zu Person“ (englisch: person to person call), deutsche t Dicnst-Ahkiirz.uug ״xp“, oder Gespräche mit Voranmeldung (״v“) sind »»gelassen, dagegen keine dringenden Gespräche. An diesem Telephonvcrkehr, der stets über Radio Berlin— Kairo geleitet wird, nehmen auf Grutld von Sanderverein• barungen fast alle europäischen Postvcrwaltungcn teil, so daß man auch umgekehrt heute von allen palästinensischen nach fast allen europäischen Orten Ferngespräche führen kann. Bel der Anmeldung solcher Ferngespräche wie auch bei' der Absendung von Telegrammen muß besonders auf die Tatsache Rücksicht genommen werden, daß zahlreiche pa• lästinensische Postanstalten, z. B. Jen In, Haifa Fazaar, Jeru- Salem Citadcl, am Sonnabend nur Vormittagsdienst habe«, andere, wie Petach Tikwah, Tel-Awiw *uw. geschlossen sind. Hauswirlschaftsunterridii Vom 21. bb 26. August tagte in Berlin der 5, Inter• nationale Kongreß für H auswirtschaftsunterricht, gemäß dem Beschluß, den das internationale Amt für Hauswirtschaftsunterricht bei der letzten Tagung fn Rom 1927 gefaßt hatte. Staatsrat Dr. J, Pi 11 er aus Freiburg (Schweiz), der ständige Präsident dieser Organi• sation, leitete auch den Berliner Kongreß, zu dem sich 150 ausländische Delegierte aus 20 Ländern mit zahlreichen Oästcn aus dem In- und Ausland eingefunden hatten. Zu dem Hauptproblem über die Fortschritte des Hauswirtschaftsunterricht* seit 1927 lag unter den Bei.lägen aus 15 Ländern auch ein Bericht aus Palästina von Frau Dr. E. Meyer, Tct-Awiw, vor, der in außerordentlich präziser Weise die besonderen Auf״ .. einwandernde jüdische Volk ergeben. Heilstätten für jüdische Lungenleidende, Die Zentral• wohlfahrtsstclle der deutschen Juden teilt mit, daß Lungen• leidende In zwei jüdischen Anstalten, der M. A. v. Roth• schildschcn Lungenheilstätte in Nord rach im bad. Schwarz• wald (nur für weibliche Kranke) und der Kuranstalt für Israeliten in Bad Soden a. Taunus (für männliche und weibliche Kranke) Aufnahme finden können. In beiden Heil• Stätten werden alle modernen Behandlungsmethoden, auch solche chirurgischer Art, angewandt. Besonders wird darauf hingewiesen, daß Winterkuren im allgemeinen zweckmäßiger sind als Sommerkuren. Privatpatienten, sowie versicherte und von jüdischen Organisationen verschickte Patienten finden Auf. nähme und ärztliche Betreuung zu müßigen Sätzen. Die Rcichsvcrsichcrungsanstalt für Angestellte, sowie die Landes• Versicherungsanstalten belegen die Anstalten seit vielen Jahren und tragen entsprechenden Anträgen von Kranken, die auf rituelle Verpflegung Wert legen, im allgemeinen Rechnung, In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, daß Versicherte, die ihre Stellung verloren und das frciwilligo Wcitcrklcbcn der Beitragsmarken für die Relchvcrsichcrung unterlassen haben, Ihre Anwartschaft auf Versicherung«• leistiingcn wieder herstellcn können, wenn sie innerhalb von zwei Jahren nach Verlust der Stellung die fehlenden Marken nachkicbcn. Weitere Auskünfte erteilt die Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, Abt. Tuberkulosefürsorge. Berlin- Charlottenburg 2, Kantstr. 158, sowie die Rciclisvcrsicnerungsanstatt für Angestellte oder ihre Vertrauensmänner an oen einzelnen Orten, Palästina-Produkte ln Indien. Uns wird geschrieben: ״As• sis-Jaflaorangc“ ist in Indien mit großem Erfolg Imponiert worden. Das Blatt ״Times of India" veranstaltete einen ״Schlagwort-Wettbcwerb“ für Ihre Leser, bei welchem es jedem frcigcstellt war, die verschiedensten Artikel für die Wahl des Schlagwortes heranzuziehen, ln der Nummer vom 21. September 1934 wurde nun das Ergebnis dieses Wett* bewerbe* veröffentlicht. Den ersten Preis von 100 Ri. er- Hielt, und zwar mit folgendem Schlagwort; ״Jafforange palate picasing ■*- thlrst appeaslng“.