Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1934-11-06 · Heft 89 (6.11.1934) · page 10

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 89 (6.11.1934)
Date
1934-11-06
Page
– (sequence 10)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
85% known words query
IRI
…/2651273-2653452-2653534--25982-2683152
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

JÜDISCHE RUNDSCHAU BERLINER. RUNDSCHAU «•NOVEMB!!* >«4 Kleinkunst - Abend im Kulturbund Der dritte Kleinkunst-Abend, den der Kulturbund am letzten Sonnabend veranstaltete, zeigte, dall auch das Berliner jinli ehe Publikum für Wege, die ihm neu erscheinen müssen, empfänglich ist. Das erfreulichste Ergrbnis dieses Abends war die starke gefühlsmäßige Reaktion des I’ ti b I i bums auf den 2. Teil, der unter dem Titel ״O c s 11 i c 11 c r Bilderbogen“ sechs jüdische Volksbilder in Anlehnung nn bekannte jiddische Lieder brachte. Von Nummer zu Nummer steigerte sich die Ergriffenheit der Zuschauer, die zum Schluß bei dem Lied vom Robbe Eli-Mclecli begeistert mitwirkten und eine dreimalige Wiederholung erzwangen. In der Tat waren diese Bilder im großen ganzen auch vortrcfllicii gelungen. Mau mag einzelnes kritisieren, so besonders die sprachliche Behandlung des Stoffes. Aber es wird den Schauspielern allmählich schon gelingen, das Jiddische besser zu beherrschen, und man wird sich hoffentlich bei anderer Gelegenheit dazu entschließen, die Ucbcrsctz.ung ins Deutsche, die hier zum Teil noch angewandt wurde, ganz, fallen zu lassen, da sie unnötig und den Stil sprengend ist. Sowohl der Regisseur Nicolai Eljaschoff wie auch Heinz Cond eil, der die Bühnenbilder geschaffen hat, und der musikalische Begleiter Wilhelm Altmann haben sich vortrefflich bewährt. Alle Mitwirkenden waren voll und ganz, bei der Sache. Wir erwähnen den stimmlichen Führer Edgar Alexander, die ebenso charmante wie vergeistigte Tänzerin Else Jeanette Dub Ion, die besonders hervorragten. Aber auch Ndly Hirt 11 und Rolf Ray, Max Koninski und alle anderen gaben ihr Bestes. — Der erste Teil des Abends, ״Berliner Bilderbogen“, erweckte zwar vielfach die Heiterkeit des Publikums, konnte aber bei weitem nicht so erwärmen. Annemarie Hase war gewiß vortrefflich und auch die jungen Kräfte Gerda K o c p p I c r, Hanni Rosen und Hodi Haas und die musikalisch Mitwirkenden Scclig• Baß, Fenster und Jospe konnten sich sehen lassen, — nur allzu vieles von dem, was vorgetragen wurde, war uns von früher her bekannt 11ml scheint einer Zeit z.u entstammen, die uns heutigen Juden einigermaßen fern liegt. Gewiß ist es notwendig, die leichte Muse auch in unserem Kreise zu Wort kommen zu lassen und den Künstlern, die auf diesem Gebiet zu Hause sind, die Möglichkeit des Auftretens zu geben, aber wir sollten doch versuchen, auch in dieser Hinsicht schöpferisch zu arbeiten und inhaltlich neue Wege zu gehen, die sich nicht an noch so berühmte Vorbilder halten, sondern etwas Eigenes geben, das unserer Zeit und unserem Kreise entspricht. Der Erfolg des Abends, der in erster Linie aut dem jüdischen Teil beruhte, sollte der Leitung des Kulturbimdcs Veranlassung geben, diesen Weg weiter zu beschreiten. Wie wäre es damit, bei nächster Gelegenheit ein- 111a! Palästina zu Wort kommen zu lassen? oe. I: ץ״״ע ך"׳» %׳״״׳ * *־*׳»# Sy־*־׳ ' ן ־ | . ■ ו; I «. <^iä< 4. ,4 Dr. Bacclc Uber Am 1. November fand im Logenlmus, Kleisfstraße, in Anwesenheit von Persönlichkeiten der Rcichsvertretuug und aller anderen jüdischen Korporationen die Lröflnung des ״J ü (lisch cn L c h r 11 a 11 s es“ Berlin (Freie Jüdische Volkshochschule e. V.) statt. Der große Logensaal mit seinen Ncticnsälen war so überfüllt, daß eine Parallclveranstalfung im Gartensnal stattfand, die durch Lautsprecher übertragen wurde. Dr. Eppstein führte aus, daß jüdische Erwachscnciibildimg kein Wert an sich sei, sondern erst den Sinn durch den Dienst an der jüdischen Gemeinschaft empfange. Mit Hilfe einer auf die jüdischen Werte unmittelbar bc/ogern־» Bildung«;• und Erziehungsarbeit werde unser Blick wieder frei, auch zu Deutschland, dem Lande unserer kulturellen Verbundenheit und von da aus zu Palästina, dem Lande der Alten und der Hoffnung der Jungen. Direktor A I c x an d e r, der hierauf im Namen des Kuratoriums sprach, vertrat die Anschauung des ״Lehren und Lernen um des Lehrens mul Lernens willen“, das ״keine Zweckarbeit“ sein solle, sondern ״Erhebung und innere Bereicherung“. Dr. Bamberg ct erläuterte das Programm des neuen Lehrjahres, dessen Mannigfaltigkeit durch den Gedanken eines verweltlichten Bet 11 hamidrasch beieinander gehalten werde. Umrahmt wurden die Eröffnungsfeierlichkeiten von Darbietungen des Kroit-Quartctts. Als erster in der Vortragsreihe ״Tradition und Leben“ sprach Rabbiner Dr. Baeck über: ״Ocschichte und Gegenwart“. Der Mensch ist das einzige Wese« Ocschiclitsbcwußfscin, deshalb besitzt er als einzig« «11י״ ׳ eine Tradition. Stillschweigend oder vernehmlich י׳ Vergangenheit in unser Leben. Stillschweigend trat chfrl( iicn der Vorzeit in unser Leben, vernehmlich die v " gangculieit, von der unser Kulturkreis lebt: Aegyni« , Mesopotamien, gestaltet durch Griechenland. Wo « V dition gibt, gibt es Bildung. Bildung kann a1,״c״ ',*• werden, Iraditian me, Unser letztes halbes Jahrhundert gekennzeichnet als Revolution gegen die Tradition p׳*® mal ist der grandiose Versuch gemacht worden, den’ tt׳Jt״' Spruch zwischen Lehen und Tradition zu überwindm- ■ Judentum. Das Judentum hat den Begriff der Vere,™״״,!."'’ aufgelöst. Für die Griechen ist Zeit etwas, <L« nt v eangenheit gehört, darum ist antikes Denken historisch rf״ i lüidungstradition bestimmt. Für das Judentum ist die TI das Zeugende und Gebärende, das ״von Geschlecht «1 r, schlecht“, bis ans Ende der Tage Wahrende, nicht rückwi* gewandt, sondern prophetisch in die Zuk.mlt. Es hat T Menschen von der Vergangenheit erlöst, weil Vergant*,«!״! Same der Zukunft, Zeit — Hoffnung bedeutet. Die Fra״ beißt nicht mehr Tradition oder Leben, sondern die?״ dition ist revolutioniert. Wohl gab es auch im Juden*■« Tage, in denen die Tradition das Revolutionäre oder Z Revolutionäre die Tradition verlor. Doch immer wieder kon״- cs zur Synthese, weil Geschichte Eintreten des Göttlichen * das Menschliche, des Unendlichen in das Irdische — 011״ barung bedeutet. H F & CescIIschallsabend der ״Jüdischen Volkspartei“ ״Volksbund“ statt ״Volksparlel" Der anläßlich der dreißigjährigen zionistischen Oemelnde• arbeit in Berlin von der ״Jüdischen Volkspartei“ am 3. ,Nov. durchgeführtc Gescllschaftsabend versammelte ungefähr 1600 Teilnehmer in den Gesamträumen des Logenhauses, KleiststraBe. Unter den Anwesenden konnte man viele Persönlich* keiten der jüdischen Ocffentlichkcit erkennen; so war 11. a. Prof. pr. Otto War bürg erschienen; als Vertreter der Haydns ״Schöpfung“. Der Roskinsrhe Chor führte unter Leitung seines Dirigenten Haydns ״Schöpfung“ auf. Diese einfache, cingängliclic Musik ist im eirunde so kompliziert wie jedes ausgeglichen vollendete Kunstwerk; sic verlangt, wenn man sic richtig darslellcn will, eine sehr gute Mischung von verfeinertem Geschmack und schlichtem, natürlichem Gefühl. A11 der Roskinschen Aufführung, die ja vor allem mit Liebhabern zustande gebracht wurde, war, wie es nicht anders sein konnte, das Wesentliche die Freude aller Beteiligten und ihre Hingabe an das Werk. Eine gute Leistung hot der Chor, der frisch und recht einheitlich sang. Und da die Schöpfung große Chorwirkungen hat, so war hierdurch schon einiges entschieden — aber noch nicht alles. Das (Roskinsche) Kanimcrorchcster, verstärkt durch Kulturbundbläscr, ließ einiges, zuweilen sehr viel zu wünschen übrig; cs geschahcn eine Menge Ungenauigkeiten und Fehler, Der Dirigent war (von seiner Praxis als Chorleiter her) noch nicht an eine diffizile Zeichengebung gewöhnt (das leichte Handclcnk ist aber hierfür eine unerläßliche technische Voredingting). Im ganzen genommen gelangen ihm die monumentalen Stellen am wirkungsvollsten. — Unter den Solisten bot Hermann Sclicy (Raphael) die beste Leistung; er sang, wie immer, mit feinem Stilgefühl und klarer Technik. Für die Partie des Uricl hatte man Hermann Jadlow* ke ז nach Berlin geholt. Der spezifische Schmelz, seines Tenors fand sehr großen Beifall. Die Interpretation kann aber nicht ohne Widerspruch hingcmmintcn werden; Jadlowkcr brachte Schleiftüue hinzu, willkürlich rhythmische Dehnungen und Verkürzungen, plötzliche, überraschende Veränderungen des Stärkegrades und gab den einfachen Rcz.itativen, deren Worte vor allem verständlich werden sollten, eine unangebrachte Wichtigkeit. Elsa Koch-Stabinsky (Gabriel) zeigte ihre hübsche, flüssige Stimme, ohne jedoch Haydn zu erfassen; sic nahm ilm viel zu leicht —, die kleinen Notenwerte klangen manchmal wie Rossinisclic Koloraturen. Auch Toni Türk (Eva) hat gutes Material; sie müßte nur ihre Technik einer ganz strengen Schulung unterwerfen, um ihre Neigung zum ungenauen intonieren und zum Verschieden der Töne (Portamento) zu bekämpfen. Den Adam sang Julius Peissachowitsch mit etwas belegter Stimme, aber mit vornehmer Zurückhaltung. Dr. Hans Nathan. Familien - Nachrichten Herr Bernhard Baer, Berlin, Fasanenstr. 61, begeht am 16. Nov. den 70. Geburtslag. Zionistische Veranstaltungen Fraucn.Arbrltagcmclrnch.1fl lllr Palilatina, Gruppe Weilend: A3 6. November, nachm. 4.30 Uhr, in der Jüdischen Schule, Kai*•, dämm 78: Arbeitsgemeinschaft unter Leitung von Frau Dr. 111!*(!; lferzls Persönlichkeit (Fortsetzung.) — Prc-scrcfcrat. — Grupp ־ Nord und Ost: Am 7. November, abends 8.30 Uhr, im Rcsiiwir: Sommer, Rosenthalcr Str. 14: Vortrag von Frau Ür. Edith llmcic ״Die Frau in Palästina“. — Gruppe heruKtütiger Frauen und Ali* eben: Am 12. November, abends 8.30 Uhr, im Heim der KV, Leitung Greihe Utorh! Zwei Kurircfcratei ״Palästina, du Litt und »eine Bewohner‘־, Hcbrlliche Kurie der BZV, In 'den nictotcn Tagen beginnt d! neuer AntSngerkurtui In der Gegend Baycrlichcr Platt. Auskunft «i Anmeldungen! Kulturabtcilung der BZV״ Mcinckcatr. 16 JTtLi Bismarck 7166, App, 44). HebrSlach« Slchah. Am 10. Novemlier, 20.30 Uhr, Hein in BZV״ Kantstr. 54, eine hebräische Sirlmh unter Leitung m E. Smoli. Näheres in dir nächsten Nummer. העברי של הסניף הציוני בברלין ,«סרים", מתאסף Jinil בבל מוצ*ש בשעה ,/׳ 8 בדיוק, בדירתו של מר וילף סאלעם דה׳ גר1סע סרעוידענטען 2• המנהל: מרדכי אהרנקמץ מדברי ומביני עבוית מתבקשים לבוא• Robbiner Dr. Emil Bernhard Cohn, Rrchfsarvutalt Dr. Alfred Kit* und Dr. Alexander (Liberale Fraktion) beim Gesellschaftsnbend. Fol«; Hani Pinn. Zionistischen ,Vereinigung für Deutschland war Amtsgerichtsrat Tuchler anwesend, dann sah man viele alte und bewährte Kämpfer für die zionistische Idee in Deutschland, wie Rechtsanwalt Dr. Alfred Klee und mehrere Rabbiner, darunter Dr. E. B. Cohn und Dr. FTcycr. —•Ab Vertreter der Jüdischen Volkspartci begrüßte Dir. Kar cs kl die Anwesenden, denen er mitteilte, daß der Name ״Volkspartei" verschwindet. Es werde der ,,Jüdische Volksbund'* gegründet, der au die Stelle der .,Volkspartei" trete. Er betonte, daß die vielen Kämpfe der Volkspartei, die Breschen in die Stellung der Assimilation geschlagen haben, nicht vergebens gewesen sind. Anschließend sang Oberkantor Leo Gollau in das bekannte jiddische Lied ״Oifn Pripctschik brennt a Fcieril“; reicher Beifall dankte dem Sänger. Etwas später trug Marion Kögel einige jüdische Gedichte (M. Roscnfcld: Aus den Glicttoliedern, A jiddische Mumme, A Miidci in Johren) und ein Chanson mit viel Geschmack vor. Drei ausgezeichnete Kapellen sorgten dafür, daß dieses Fest ein voller Erfolg geworden ist. -hwg- Jüdische Lehrstäite Ch. N. Bialik Woehenplan vom 5. bis 12. November: Am 8. November, 20 30 t'kr, Kur» X: Zionistische Politik. 1. Abeiul: Zionismus um! Enjlwl (E. Liebenslein), im Heim der BZV., Kantstr. 54, — Am 7, Nov:»• ber, 20.30 Uhr, Kurs 11t: Jüdische Religion. 1. Altcnd: Jw)®• tum ab nationale Religion (Rabbiner Dr. Joachim Print), imliea der BZV״ Kantstr. 54. — Am 12. Noveinber, 20.30 Uhr, Kurt 11: Kulturgeschichte der Juden in Deutschland. 1. Alieml: Mntebl'er (Dr. Ch. Borodianski), Meineko.tr. 10. — Arbeit sgemcinirlialMt 3. Novemlier, 18.15 Uhr: Hebräischer llthclkur» (Dr. Iforixliimlii. im Heim der 1!ZV., Kantstr. 54. Am 0, Novemlier, 20.15 l'hr: £:»׳ iührung in die neue hebräische Literatur, Iwrith (Dr. Kaleko), ״* Heim der BZV״ Kantstr. 54. — ״Schule der JUdlichen Jugend“. Br• ginn «amtlicher Arlwilsgciiioinscliaüen, Auskunft und Anmeldun!;: Kulturabtrilung der BZV'., Moinrkcslr. 10. Die Arlicil'ßcmütivW׳ len von Dr. Ch. ßorodiittt'ki und IC. Licliritstein finden im Ile"1 der BZV., Kantstr. 54, statt, alle übrigen Arbeitsgemeinschafteni® Heim der BZV., Oriinicmtr. 170 (am UraiiicnplaU). Um Verzögerungen zu vermelden, bitten wir dringend, Manuskripte und Einsendungen, die für die Redaktion bestimmt sind, nicht an Einzelpersonen, sondern an die Redaktion zu adressieren. Aus den Vereinen Im Krankenhaus der JUdlichen Gemeinde, Kxrriierstr. 11a. b• neue Abteilung für Tuberkulose-Kranke eingerichtet wurden. Zum u׳w der Abteilung wurde Dr. Laiar Dünner, früher Direktor de» W®1' sehen llospitab Buch-West, gewählt. Stellenmaikt. ArbelUgemclnichaft der Jüdiichcn Arbcltin«»«**• Berlin C 2, RosenMraße 2-4 (Tel.: Sammel-Nr. Dl Norden 671 b Berufsberatung und Lchrstcllcnvermittlung. Sprechstunden der ״)ס beratung: Montag bis Freitag, außer Mittwoch, Roscristr. 24, Knallen 9.30 bi» 12.30 Uhr, für Mädchen 10.30 bis 12-30, sow *prerhstunde für Schulkinder Dienstag nnrlrrn. 3 bis 5 Uhr. Sprechstunde: für Knaben und Mädchen Donnerstag nachm. 4-7־ Uicibtrcustr. 2. Veranstaltungen der Bezirksgruppen der B. Z.V. Diamlag, dan 4 Novaabtr 30,30 Uhr Hotel .,K5nl( yoo Pottu£«lw, Üurgiir. 16 Dr-Herbert Clttckiminn -Vorberzlicber Ziomeöiu•** Schulualakrala .Ivria“ Diamtag, den 6. Noraabar 30.30 Uhr BZV-Helm, Kantilr, 54 Dr- Leo Barczinsky Be rthold Goldichraidt Dr. Hart• Nathtn Brüder Wtllcnbertf Chor de• Mekktbt• Hszair Munlkallachor Abond (Eintritt KM 0.40) Bezitkajfruppa Savi|nyptatx MIttiroeh. dan 7. Novambar BZV-Helm A. Gundermann »Ceiproebiae ZalUag“ briedcmbeatrcbunden im Zionismus, Ncuctles aus Palattma, Die zionUtiache Idee fn emarrer Zeit« Hebrliecbe lieilajje. l}eairka|frupp« FncdrichabaiA 30.30 Uhr l.and»b«r j«r Sir. 87 H. Lewiniohn Dr■ E. Knaea W- Tempel Mittwoch, den T.NoTtfnbir 2(M0 Ubr Logeahtui Kltiititr« 10 Dr-Michael Traub S. Anzeige Seite U ״Aayl oder naUooele HeLaeUtU* W.illlch• ' Baiirkafruppan DonnertUd, d. 8. Novembir 30.30 ifür Sptndiu. Undenufor 12 (SynagodenjJcbludt) hl Hlrachlald ״Die Winterarbeit der Bezirkainipptt״ Bezirk •jjruppa Spandau t ADMIRALS■ מ*> grünt• Film Erfolg |Ktno, FrladrlchalraOa SOI 4•* J•1*1••׳ U Uhr vorn, bl« 1 Uhr nacht• 1*»«•* W««a*ljr Sonntag« ab 3 Uhr Adoll Wohlferiack *׳■*■... ... la astra. l&asEtcrade I Llchlapl•!•, Chaua«at«lr. 16 mit lluaa Mo««r, Olga i 11 Uhr vorm, bt» HUbr nachla T«ch«chow•, Waltar Janaaan Sonntag« ab 3 Uhr Ragla 1 Willy Farat 00n!rum-ii0ii!c1;!c!3 Barlln N St,MUna.tr. 31/33 rau 1 Das Restaurant im Logenhaus neu! Gadaolt ab KM US B. Rsssnbatm, KlolatutraO• 10 B4 Bavaria 3421 J« Unlar Avfaidit der Jütliachtn Cameinda ׳\A £ i EE G E L ParlarrSlr.58/39 föTO” ■גי Oliva 5547 M. d. j. H״״dw..V. Lief, d# Krinkcak. Verlangen sie bitte Anzeigen - Preisiisis und proneyy Arzt geprüft, beatempfohlen, billig, Zuachr v». B 263 m. d. Ans,- Abt., hMncWiitr« 10 and Drlprogramm UchUplcl«, Chart, Kantatr.54 Wociiantiig■ •b S Uhr. #״?! *Hiß I m!)ייחי, «׳״4 I i 4äSiMfifeä' Freitag!,Tr•!?'!! u! Ibiii billigt B 1 Kauf. 2781/69 0 ODEDtKKPEa o erCttnet Dlamtag, da« E11,1634, Kantatr.lli (tivlgnyplab) | MITTAGS- Bin«9 ABINDTISCH Strang כשר * T• I• t• ■ 1 C 1 ■tal-platn •90t CAPITOL AM ZOO FERNRUF: O 5 BARUARObS» ׳ Greta Gar&o ln: (OriginalfmnunjJ) Täglich 6.45,9.15, Sbd. u. Stg. auch 4-30^ iii marmorhau» j I BISMARCK 15•״ FERN RUF1 Mornina Giorv (Morgenrot de» Ruhm») Täglich 4.30-6.45-9.15 Uhr taleMsgielg, ßruneemtr. 1S4 Anfang tigUch 3 Uhr Magd» 8chn»l4»f^ Fräulein Kino« 10v*lid«0itraß• l* Anfang tiglidb 3 Uhr ״, י»ם Dick und Die wüsiensönne

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.