Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 82 (12.10.1934)
- Date
- 1934-10-12
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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I 12. X. 1934 ßciprcdnmöcn «ilf den Revisionisten «■:,•das Zionistische Zcntralliüro in London meldet, ,"8״. Oktober auf >-״י..״ *■ *. kr c״ Organisation Be■ wurden, tiinljidiiiig der Lxckiitive der Zioim Büro der Exekutive eine Bezwischen der Exekutive und den Vertretern der |0II der Ziomstcn-Kcvisioiiistcn statlgcftmdcu. Die ״״ l*c«1 Ouf'«"- Prof. Brodetsky und Locker ״,/ ״•titirrton die Exekutive. Die revisionistische Union war f, , die Herren S. Jacob, und l)r. Schwärt z man *1'1!treten. Oie Besprechung, In der Fragen der inneren '5,21״L,e11 in «•er zionistischen Bewegung behandelt;,S |״rtSe*״ta werden. Hiilodrufh und rcvhionisiiichc Arbeiter ן f r 11 s 1 ה e 111. (Pnlcor.) Die Leitung der Hisl.iclriitli teilt iiJiule l in/elheiten über die Verhandlungen mit, die in der kn Zeit i« Jerusalem durch Vcnnittliing ׳ des 1?berrabhiners Kuk geführt worden sind; K ״ Einige Tage vor Rosch Haschanah lud Rabbi Kuk die Fuhrer der llistadruth, die Herren Berl Kazneison und Lid Reine/, /u sich cm. in der Unterhaltung betonten die Vertreter der Histadruth die ablehnende Stellungnahme der Lti1!c11si«־hcn Arbeiterschaft zu der Art und Weise und L״,, in der Rabbi Kuk im Prozeß wegen der Ermordung \rlosoroffs aiifgetrcteu _ ist. Die Lage auf dem CJcbietc der!iKli'Clien Arbeit, die die jüdischen Positionen im Lande und L i'iiiwaiideriing in Gefahr bringe, habe die Vertreter der HjUndrutii jedoch bewogen, seiner Einladung Folge zu Uten und an ihn die Forderung zu stellen, sich mit dieser nichtigsten und schmerzlichsten Frage des Jischuw zu bc-!,«ui. Was seinen Vorschlag auf Friedensverhandlimgeu ,wischen der Histadruth und den revisionistischen Arbeitern nljnge, so habe die llistadruth bereits vor einiger Zeit durch Vermittlung Ruthenbergs die Initiative zu solchen Verhandlungen ergriffen und sei bereit, das Angebot zu {fjtfner». AN F r g 0 l> n i s der l fntcrhaltung habe Rabbi Kuk verschiedene Vertreter der jüdischen Kolonisten zu sich geladen und versucht, sie in der Richtung der Stärkung der jüdischen Arbeit in den Pardessim zu beeinflussen. Auf die Mitteilung der llistadruth, die Herrn Ruthcnberg übergehen wurde, kam seitens der Revisionisten die Zu- Stimmung zur Erneuerung der Verhandlungen. Am Vorabend de; Vcrsülnmugstagcs kam cs in Haifa in der Wohnung des Herrn Kuthenbcrg und unter seinem Vorsitz zu einem Zu* jammcntreffeii zwischen den Vertrct ־,/n der Histadruth und den Revisionisten. Seitens der 1 listnilrufn nahmen daran die Herren Reine/ und Repettir teil, seitens der Revisionisten die Herren Adv. Weiuseliali und Braun. Die Vertreter der Histadruth schlugen vor, als Grundläge der Regelung der Beziehungen zwischen der Histadruth und dem revisionistischen Arbeiterverband den Vorschlag annincluticn, der durch die Arbeiterkommissfon beim Waad Leumi ausgearbeitet wurde, und der die Schaffung einheitlicher A r b e i t s b ii ros Vorsicht, die durch alle Arbeiter eines Ortes ohne Unterschied der Partei gewählt v ,! . sollen. In der Ucbcrgangszcit, bis zur Schaffung der , imcn Arbeitsbüros, soll zwischen der Histadruth und > ] .Zionistischen Arbeitern das gleiche Abkommen ge- ■■׳< werden, wie cs zwischen der Histadruth und dem '׳. H.'imisrachi“ besteht. Die Vertreter der Revisionisten r;l1! ״ darauf, daß sic die Vorschläge der Histadruth י a n 11 c h in e n könnten. Ihre endgültige Stellungnahme .,r Frage machten sie von den Weisungen abhängig, von der revisionistischen Leitung in Paris erhalten V iel Araber aus dem Hauran sind nach Palästina gekommen? i rusalcm. (Palcor.) ln der palästinensischen Presse der jüdischen Presse der Diaspora sind in der letzten : :rschicdciic übertriebene Nachrichten über 01c zahl der im letzten Jahre aus den Nachbarländern, besonders aus dem Hauran nach Palästina cingcwandcrtcn Araber erschienen. Im Anschluß hieran verlohnt cs sieh,!«tnislcücn, daß nach der durch die französische Mandatariiiacht im Jahre 1925 in Syrien vorgenommenen allgcmeinen Volkszählung die Gcsamtbcvölkcrung der Provinz. Hauran 65 383 Personen betrug (wobei natürlich Frauen, Kinder und alte Leute mitgcznlilt sind). In den Kreisen der Palästina-Regierung schätzt nun die Gesamtzahl der Araber aus allen Nachbarländern, die sich jetzt in Palästina befinden, auf 10—■15 0<M) Mann, einschließlich der Hauranjcr, Jüdische Kreise schätzen sic auf ca. 20 000 Persoiicii. In der letzten Zeit ist der polizeiliche Schutz, der Festlandsgrenzen Palästinas, über die die Araber aus den Nachwlämlcrn hcrcinströmcii, verstärkt worden. In den fetzten Vntcrhaltiingcn des Vertreters der Jewish Agency mit der Regierung hat dieser, wie wir erfahren, seiner Zufriedenheit mit diesen Maßnahmen Ausdruck gegeben. Er hat darauf hingewiesen, daß eine radikale Lösung dieser Frage nur möglich ISL wenn der auf dem palästinensischen Arbeitsmarkte herrsehende Hunger nach Arbeitskräften durch eine große jüdische Einwanderung gestillt wird. . {״ Konstantinopel Ist soeben ein vollständiges ״wräischcs Gebetbuch in hebräischer Sprache, *her mit lateinischen Buc 11 staben, nach den Hegeln der türkischen Orthographie gedruckt, erschienen. Die י ranskri pt ion wurde von einem sephardischen Juden besorgt. __jüdische Rundschau_ Testamentarische Vcrfü^un^sa י über Do^cn in Palästina Von Dr. Heinrich Strauß, Jerusalem Es Ist in den meisten Kreisen imbeknimt, daß der für Bodcnkiiufc in Palästina ganz, überwiegend in Betracht kommendc sogenannte ,,Miri"-Bodcn nicht testamentarisch, sondern nur nach dem gesetzlichen Erbrecht vererbt werden kann. Dieses Erbrecht entspricht in den wichtigsten Punkten dem deutschen, d. h. die Ehefrau erbt, wenn Kinder vorhanden sind, ein Viertel, hei Kinderlosigkeit die Hälfte, Während die andere Hälfte die Verwandten des Mannes erben. Entsprechendes gilt umgekehrt für die Frau, die Grün deige 11 tu ui hinter läßt. Diese Gesetzesbestimmung ist, wie man immer wieder fest stellen kann, nicht nur bei Ncucinw anderem 11 n b e k a 11!11. Kinderlose Ehepaare kaufen in der Stadt oder auf de111_ Laude Grundeigentum mul glauben, daß aucli für dieses ihr Testament gilt, in dem sie sich gegenseitig zu Erben eingesetzt haben. Tatsächlich ist dies aber, wie gesagt, meistens nicht der Fall. Wer bei dieser Sachlage sein Vermögen in Bodenwerten anlcgcn und doch frei vererben will, kann dies nur indirekt durch Erwerb von Aktien der Bodcngesellschaftcti erreichen. Für Menschen, denen cs mir nuf die Nutzung, nicht aber auf den Snbstanz.wcrt des Bodens ankommt, bleibt ferner der Weg, den Hoden auf den KKL zu übertragen und für beide Eheleute ein lebenslängliches Nutzungsrecht, eventuell auch ein Bestimmungs- oder Vorsclilttgsrccht für den nach ihrem Tode folgenden Pächter vorzubchaiton. Dieser Weg ist allerdings mir für Menschen gangbar, die genug Mittel haben, um den Gegenwert des Grundeigentums schon bei Lebzeiten definitiv aus ihrem Vermögen fortgeben zu können. Immerhin ist dieser Fall (daß z. B, ein kinderloses Ehepaar mit einem Teil seines Vermögens vorstikltisch siedeln will) 80 häufig, daß der KKL, dem die Rechtslage zugute kommt, auf diesem Gebiet eine Propaganda entfalten sollte. Da ihm der Boden zufällt, könnte er sich an den Kosten des Bodenkaufs beteiligen oder durch günstige Bedingungen beim Verkauf einer Leibrente an das kinderlose Ehepaar diese Tendenzen unterstützen. (Die Leibrentenpropaganda hat er heute schon als ״lebende Legate“ in seinem Arbeitsprogramm.) - Aus der gekennzeichneten Rechtslage ergibt sicii ferner für die landwirtschaftliche Siedlung auf KKL-Bodcn der wichtige Vorteil, daß die Gefahr einer Zerreißung der Wirtschaft*- einheit durch Erbrechte außenstehender verwandter für die Dauer nusgcschnttct bleibt, Es ist Aufgabe der an der Palftsfltia-Informaifoti mit* wirkenden Stellen, den Ncucinwandcrcr auf die sich er* gebenden rechtlichen Schwierigkeiten hinzuweisen. Eine neue Broschüre über Zionismus Adolt Po Hak, vielleicht der älteste aller zionistischen Beamten, der schon in jungen Jahren unter der persönlichen Leitung Theodor Hcrzls im Dienste der Zionistischen Or* ganisation stand und heute ein unermüdlicher Mitarbeiter des Keren Kajeinctli ist, hat eine Broschüre veröffentlicht, die in vier Vorträgen eine kursorische Einführung in die Geschichte des Zionismus gibt. So eine Broschüre war eine Notwendigkeit, denn sehr viele Menschen sind in den letzten zwei Jahren mit dem Zionismus bekannt geworden, ohne sich darüber Rechenschaft zu geben, daß das, was sic heute vor* finden, insbesondere das blühende Paliistinawcrk, bereits eine Vorgeschichte bat, ohne die das ganze Werk weder geistig noch materiell denkbar wäre. Adolf Pollak tiat die ganze Geschichte des Zionismus seit Herz! persönlich miterleid. Aus dem Schatz dieser reichen Erfahrung vermag er gerade für Neulinge das Wichtigste ln geordneter Form mitz.utciieii. Denn nicht alle werden Zeit und Möglichkeit zu cindringcndcn Studien haben, aber doch wenigstens die wichtigsten Ereignisse kennen wollen. Der erste Vortrag Poliaks behandelt die Epoche Theodor llcrzis, wobei die Vorgänge auf den einzelnen Kongressen bis zum VI. Kon« grob registriert werden. Der zweite Vortrag behandelt dann die Auseinandersetzung zwischen politischem Zionismus und praktischer Paiästinaarbcit bis zum Jahre 1913. Dcr_ dritte Vortrag bringt die Geschichte des Weltkrieges bis zur Balfour-Dekiaration und dem Palästina-Mandat, und Im vierten Vortrag wird dann neben der Geschichte der Nachkriegs. Kongresse die Entwicklung des Palästina-Aufbau« auf Grund* läge des Mandats dargcstcllt. Besonders zu begrüßen ist eine chronologische Jahrestabcllc. Der Vorzug der kleinen Schrift beruht auf besonders gelungenen prägnanten Zusammen* fassnngen, die sich dem Leser einpragen. Ohne viel idcologische Beschwerung lernt man Tatsachen kennen. Die Lclstungen sprechen für sich. Das kleine, nüchtern scheinende Büch* lein enthalt in Wahrheit den Extrakt einer heroischen leid- und gliickvollen Epoche jüdischer Geschichte. Es ist kaum zu bezweifeln, daß dieses Heft eine weite Verbreitung finden wird. Messe in Bari verlängert. Wegen des großen Erfolges ist die italienische Messe in Bart verlängert worden. Der P a I ii s t i 11 a - Pa v i I Io n der Messe wurde u. a. vom italienischen Handclsministcr Asquini, dem Leiter der faschistisehen Arbeitskorporationen Biagi und von anderen bedeutenden Italienern und Ausländern besucht. Die italienische Presse weist auf das große Interesse hin, das der Palästina-Pavillon unter den mehr als eine Million zählenden Besuchern der Messe gefunden hat. Seite 5 Englische Faschisten und Eassenfrage Dci ״Volk. Beoh." meidet aus London: ״ln der nciif •)teil Kummer!101 ,,111111■ k s 11 i 1 ז", des otiüülietl; Oigans der l'iiwIiKlen Sir O.wtild Mo Geys, wird huvorgclio.icn,. daß es den Selmtirzhemdeii erulluli gelungrii *ei. die liimlbdie Front der ״oijMtii.iorteii jüdischen!־‘inane, verbündet mit Rowdy* und KoinimmUten'־, zu diirchbrei heil, ״Die iremde jüdnclie 1 lochfniniiz. ruiniert: (!roßhtiinnnien", crkliirte Modry in!.einer Kode in Munche-Irr, 1),111״ wir nmv,en sie!׳eäcgeu11. Ls *ei auiUlletut. daß der otRiiiii'irrle Sli.dkntnob!mlor judtGnr Fidining ■4eH versuche, die Teile .!.•inor Reden 11kdmt1selm׳i111־, di« auf die jildisclic Gefahr; *utmrrkmni imielim. ilie Zt itmtg ״illih k-hiri“ widmet 1 inen groinn ‘!'eil ihres R׳umtri der Vetltreiiimg der Wahrheit ölm r D e ti 1 - e it I a n d. Sie bewehr m! objektiven z.illetit, daß der jörl!*ein; Boykott gegen Deulsehl.tml zu- *nmmrnhrieht. und 1 )«nt׳״Id.iud mi. dic'i'in K.1 mj>( *ehr viel »türkef• hervnrgrbt, .11* cs je w■rr, weil et m<׳Ii voll vielen bisher notwendig gewesenen Kinluhten uu*liindi*< her Wurm und Kolistolie unabhängig mache. 11 s geht aus dem Ranzen Verhallen der britischen Scltwaizhcmden hervor, daii nie sich viel mehr den a u 1 der Rassen frage basierten N n t i o n a 1 * o 1 i a I i s in u s z 11 tu V <1 r l> i 1 d w ä 11 - len, als einen verschwommenen Fas!Iikmus. militärischer Prägung.** Die :tntiseniitischen Bemerkungen Moslcys in Manchester sind auch von der ״Times" registriert worden, die im übrigen berichtete, daß die Versammlung ein stetiger Versuch Mosieys war, mit Hilfe von Lautsprechern die dauernden Störung«! zu überschreien. Sfedlangsprofckie für deutsche Jaden Die Hitachduth Oie Germania, die Vereinigung der tu Palästina cingew,änderten deutschen Juden, gibt, wie bercits mehrfach gemeldet, ein regelmäßiges Mitteilungsblatt heraus. Das Blatt erscheint in hebräischer und deutscher Sprache und enthält, abgesehen von einführenden instruktiven Artikeln, eilte Heilte von besonders wichtigen Wirtsehaftsnachrichten, die der BeriifsvomiittHinp dienen. In den letzten uns ztigckommcncn Heften finden wir u. a. einen Au tru! zur Besiedlung des E in c k C h c f e r (Wadt Chawarith). Der Aufm! setzt die auch in der ״Jüdisch«) Rundschau“ wiederholt hervorgehobene Bedeutung dieses neuen Kolomsationsgebietes auseinander und fordert insbesondere jüngere Elemente der deutschen Juden auf, sielt zur Besiedlung dieses Gebietes zur Verfügung zu stellen. Wer von echt zionistischer Piomcrgcsin•!Hing erfüllt ist, könne sich keine schönere Aut gäbe setzen als Teilnahme an der Besiedlung diese« Bodens. Insbesondere, wird an die Personen appelliert, die als U)üö-Pfund*Kaplta«, listen ins Land gekommen sind. ן Ein weiterer Aufsatz von Dr. Seil. Kroiik behandelt das Projekt einer neuen Siedlung für deutsche Juden, Mai•; monia bei Pctach Tikwalt. Die Siedlung wird mit Hilfe des Kairoer Hilfsfonds für deutsche luden von der deutschen Abteilung der Jewish Agency errichtet. Der Bodenkomplex besteht aus!000 Dunam, wovon 250 Dtmatn für zirka 50 Lin- Wandererfamilien aus Deutschland reserviert sind. Als Miniintim des Kapitalbedarfs für eine volle Ansicdlung wird der Betrag von 325 Pfund angegeben. Siedler mit einem Mindest• kapital von 200 Pfund können sich beteiligen, da damit zu rechnen ist, daß sie den Rest als Darlehen erhalten. Nähere Informationen erteilt die deutsche Abteilung der Jewish Agency, Jerusalem, sowie die Hitachduth Oie Germania, Tel•; Awiw, Lilienblunistr. 26. Kleine Nachrichten ln der Synagoge in Rössel (Ostpr.) wurden von unbekannten Tätern mehrere Fensterscheiben zertrümmert. Es ist Anzeige erstattet worden; die Ermittelungen schweben noch. — In die Synagoge von Christ bürg (Ostpr.) ist ein Einbruch verübt worden. Gestohlen wurden eine Decke und ein Leuchter. Weiteres Silberzeug ist nicht entwendet worden. Der japanische Dampfer ״Minsci Maru״, der Itrfj September im Hafen von Haifa eintief» hat sich geweigert,; die englische Flagge zu hissen, indem er erklärte,; daß Palästina Mandatsland und keineswegs englisches Oe* biet sei. Die Angelegenheit wurde an die britische Regie-1 rung weitergcleitet. ן llauptschriftleitcr: Dr. Robert W e 11 sch. BerlinCharlottcnburg 9.1 Stellvertretert Kurt L o c w c n s t e i n, Berlin W 15. Verantwortlicher: Schriftleiter Itlr den gesamten redaktionellen Teil! Kurt Loewenstein, Berlin W 15. Anreigenlcltctln und verantwortlich für den Anzeigenteil 1 Helene Chanciner, Berlin N 54. Verlag und Antelgcnverwaltung: Jüdische Rundschau. Berlin W 15, Mcinckestf. 10.1 D..A. September 35 700. Druck: Siegfried Scholcm, lllri. Schdncberg, I (••bin •MshUni Add{■ Vdiak, O&M&nUS Ate JfitermittaftMcHritt« •1• jten>tet!*eh0 Chronik» für 80huIunqtkur•• un0n\b0hrII0h Verlag JOdlsche Rundschau G. m. b. H. Praia 50 Rpf. Zu bi ztehan von dar V»rl»gs־AbtelHmg dar Zionistischen Vereinigung für Deutschland Barlln W15, MeineKastr. 10. Postschach Berlin •0S1 |gf >״”*'•*» קול קורא!י־ '־■*רימן ,?t ÄL 1 ¥' 8 רבר־דוו! ועירי!־ n:^f. ‘ftM rr i m ג vt ״tu 3« ד Tt'ttr» aswn דיין; T;hK “C ן ס&י ניי־נבש l t risr־ד *״< | ItU 'י#זי Die Sladlratswahlcn in Jerusalem landen unter großer Beteiligung von Juden und Arabern statt. Bild 1 geigt eine Ptakatwmi mit Wahlaufrufen, — Bild 2 ״or. einem jüdischen Wahllokal, — Bild 3 vor. einem arabischen Wahllokal. Feto, H. OnuMw./«nual•«