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Jüdische Rundschau · 1934-10-09 · Heft 81 (9.10.1934) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 81 (9.10.1934)
Date
1934-10-09
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Ann#h«1##ch!uS für dl« Di#n*fiG־Ati»f •ta« Montag 10 Uhr, für di• Fraitag.Auagatm Mittwoch 13 Uhr (F1mili#t1#n**It#n hl# Dounarrtag 10 Uhr) 2lonl»wu» erstrebt tHr da» Jüdlscho Volk die Schaffung Binar ettontllch - rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. ״Baseler Programm*4 Die Juden in der europäischen Naüonaliiäienbewegung Kur wcnif'c Gebiete der bewohnten Erde haben seit Jahrj,..jatcn und Jalirtaiisemlcn ein so intensives geschichtliches üyn über sieh ergehen lassen, wie Europa. Es mutet wie Sieders•־lilag dieser reich bewegten Geschichte an, wenn 1»:lf die Zahl der Völker und Staatsgrenzen in unserem Erd- ,,1 einen Umfang bat, der bei der Kleinheit der in Frage ׳,,inenden Territorien überraschend erscheint. Was jedoch PJ1 Standpunkt des internationalen Verkehrs und im Hin- 11;k auf das politische Schicksal Europas als eine Fülle von KMiplikationen auftritt, das ist zugleich Quelle des lebenäijcn Lebens all der Völker und Kulturen, die!;,ו nebeneinander existieren, und die — jede ihrer Art;idi - gerade durch ihre Vielfalt zur geistigen Entwicklung ja menschlichen Gesellschaft beitragen. So hat sieh denn im Bewußtsein der meisten verantredlichen Faktoren, die aktiv handelnd an der geschieht- Sehen Entwicklung teilhaben, die Erkenntnis durcligcsctzt, daß £? Tatsache der nationalen Gliederung Europas nicht willturlieh aus der Welt geschafft und auch nicht als bclaaglos übergangen werden kann, sondern daß es eine der icscnlliclisten Aufgaben des politischen Handelns ist, unter Anerkennung des Eigenlebens und Eigenwertes aller Völker einen Weg zu suchen, um die zwischen ihnen aus natürlichen und historischen Gründen bestehenden Konfliktstoffe aus der Welt zu schaffen. Nim liegt bereits in der Tatsache eine erhebliche Gefahr ‘jfdas friedliche Zusammenleben der Völker, daß in weiten Partien Europas verschiedene Volksteilc in Gemengelage itfa, und daß eine ״Flurbereinigung“, wie sic in der Landcirtscliaft durch Austausch von Bodenstücken möglich ist,!uldiesem Gebiete gar nicht oder — durch Umsiedlung — nur מ sehr beschranktem Umfange durchführbar ist. Eine beson- «;e Schwierigkeit bot und bietet zum Teil noch heute die im wesentlichen durch die Machtpolitik einzelner Dynastien ru* itadc gekommene Erscheinung, daß eine ganze Anzahl von Völkern in einem Staatsverbande zusammengefaßt und der politischen Führung einer ihnen fremden Nation unterstellt wurde, wie es insbesondere int zaristischen Rußland und in der Donaumonarchie der Fall war. Das Interesse der Weltöffentlichkeit ist gerade in den letzten Wochen wieder starker auf die Regelung dieses Nationalitätenproblems gelenkt worden, als infolge des bekannten polnischen Vorstoßes das ganze Problem, wenn auch leider nur recht oberflächlich und nur von der formalen Seite, erörtert wurde. Auch wurde beim Eintritt Ru (51 and s in den Völkerbund darauf hingewiesen, welche Bedeutung auch die Sowjetunion als Heimat einer grollen Zahl von Volksgruppen in diesem Zusammenhange besitzt, Die Regelung des Zusammenlebens verschiedener Nationalitäten in dem Ricscngebietc der Sowjetunion ist ein Problem, an dem auch wir Juden aufs lebhafteste interessiert sind. Schon immer, seitdem es überhaupt eine nationale Bcwegung irn modernen Sinne im jüdischen Volke gibt, war in weiten jüdischen Kreisen die Erkenntnis wach, daß die Regelung des Nationalitätcnprohlcins und die Stellung, die man den Minoritäten in den einzelnen europäischen Ländern gcwährt, auch für die Zukunft des über alle Länder zerstreuten jüdischen Volkes von Bedeutung sein müsse. Es war eine der wesentlichsten Erkenntnisse des Zionismus, daß sich aus der Tatsache, daß die Juden in ihren Wohnländcm eine von der Bevölkerungsmehrheit unterscheidbare nation a 1 c Sondergruppe bilden, für die Regelung des Vcrhältnisscs zwischen Mehrheit und Minderheit bedeutsame Kon- Sequenzen ergeben: diese haben einmal zum Inhalt, daß wir Juden in erster Linie die geschichtliche Verpflichtung zu erfüllen haben, unser eigenes Leben aus/.u gestalten, und in unserem eigenen Kreise die Kriifte zu stärken, die die FortcxUlcnz der Jüdlsehen Gemeinschaft in alle Zukunft hinein sichern. Nur diese Haltung vermag auch die Basis zu liefern, von der aus eine für die Gesamtheit aller Staatsbürger früchtbare Ein* gliederung des in seiner Eigenart wurzelnden Juden in die |C:T Sp i|M % Artikel der ״Times“ über Palästina Wc Londoner ״Times“ vom 5. Oktober veröffentlicht 1:;m sehr ausführlichen Artikel eines kürzlich in Palästina A'csencn Mitarbeiters über das Verhältnis von Juden ־,d Arabern in Palästina unter Herausarbcihmg der Kernprobleme der palästinensischen Politik. Einleitend ,*״'׳ ,»nächst fcstgestcllt, daß die der britischen Mandatar- ™ in Palästina gesetzte Aufgabe keineswegs unbedeutend wenn man sic mit den seit Beginn des britischen Welt- «5 an die britische Staatskunst herangetretenen Anfor-;,rungen vergleicht. Die Aufgabe sei die Unterstützung irrichtinig eines Nationallieims für das jüdische Volk Rleich/eitig die Sicherung der Rechte der bestehenden ,4״jüdischen Bevölkerung. England habe allen Teilen der;■'ökerung eine gute und gerechte Regierung angedeihen ‘J 1׳ף5״, zugleich aber habe es Schritte zur Entwicklung? 1 mrichtiingcn der Sclbstregicrung zu unternehmen. 1**.Aufgaben müssen mit zwei einander mißtrauisch und;״׳"ichlig gcgcnübcrstchcndcn Bcvölkerungstcilen gelöst ■'wn. 111 drei Punkten sei gegenwärtig die Jewish Agency *diarfster Opposition gegen die Regierung, nämlich bc- ,ו1!>ץ des Gesetzgebenden Rates, bezüglich der “engesctze und bezüglich der Einwanderung, r. cr Verfasser verbreitet sich dann ausführlich über die; sf des Gesetzgebenden Rates. Weder die bri-;•"יי noch die Palästina-Regierung, so führt er aus, haben j;;,r Vorgesc!11age11, daß diese Körperschaft eine wirk- •’*.R'setzgcbcndc Gewalt habe; trotzdem könne . rncht bezweifeln, daß eine einmütige Haltung dieses Rr°ßen Einfluß auf die Regicrungspolitik gewinnen 1,“ Gesetzgebende Rat, der schon in der Verfassung - ,vorgesehen war, hätte keine Gesetze beschließen die in irgendeinem Punkte mit dem Mandat unf«, j. 5'"11י Ferner unterlagen alle seine Beschlüsse der des High Commissioners und der britischen ,<J U8״< «nd Geseizesantriige, die mit Ausgaben verbunden fei'al״ ־lcn nur vom High Commissiouer ausgehen. Die!:! .• Vorgcscl1lagc11c Körperschaft wäre also nicht viel mehr •(״ ,,״ Art ßcbatticrklub gewesen, trotzdem hätte sic sehr 1»t T , -<(d<e erfüllen können. Denn auf diese Weise fern ״as, V״'k in direkte Beziehung zur Regierung geiii, ״< \f<!r allem wäre für Juden und Araber Gelegen- W״ r״s1l)'ßer Aussprache da gewesen, also jener ״Runde *ander■ '״d Table), welchen die Zionisten oftmals, bccheitf!,929' "■"'״, gewünscht haben. Das Projekt von 1922 fr!וו (j,. V״ dem Widerstand der Araber. Nunmehr, nach* וווי l8^ ״kni der Lokalverwaltung reorganisiert ist, nimmt fSir Arthur 1חס»011־ nach Ä/,sil'd darüber nicht begeistert: ״«ischc Sclbstrcgierutur» also vi Wauchope, wenn er jetzt von . —- Palästina zurückkehrt, den Entwurf für «men Gesetzgebenden Rat mitnehmen wird. denn sie verlangen viel mehr, als ihnen LL i Angeboten wird. Die Juden aber sind weit entschiedener gegen das Projekt und verlangen, daß sie mindestens 50 ״/<• Vertretung in dem Rate bekommen. Im zweiten Teil befaßt sich der Artikel mit der Bodengesetzgebung und weist darauf hin, daß cs brauchbare Staatsl.indereien so gut wie gar nicht gibt. Der Verfasser lobt die Methoden der Pica, die meistens die früheren Pächter auf ihrem verkleinerten Boden läßt, während der Jüdische Nationalfonds nach seinen Statuten nur Juden auf seinem Boden arbeiten lassen kann, so daß er zwar die früheren Pächter, ohne dazu verpflichtet zu sein, großzügig entschädigt, aber ihnen keinen lioden läßt. Die Regierung habe gewisse Pächtcrschutz-Gcsctze erlassen, deren Erfolg aber noch keineswegs sicher sei. Dennoch gebe diese Gesetzgebung den Zionisten Anlaß zu Besorgnis. Schließlich kommt die Frage der Einwanderung. In dieser Beziehung gebe es zwei Betrachtungsweisen: die eine gehe von Palästina aus, die andere von der Diaspora. Die erste Gruppe, zu der die Regierung gehört, verlangt eine gut ausgcwähltc und mäßige Einwanderung im Rahmen der ökonomischen Fassungskraft des Landes. Für die zweite Gruppe ist Palästina die Zufluchtsstätte für die täglich mehr bedrängten Juden und wenn auch nur irgendein Jude von der Einwanderung ausgeschlossen wird, spricht man gleich von ״Beschränkungen“. Dabei sind seit Josua niemals so viele Juden In Palästina clngcwandert wie Im fetzten Jahre, dem Jahre der ״Beschränkungen“, wo 38 238 luden die Er• laubnis zur Niederlassung im Lande erhielten. In den letzlcn 12 Monaten haben 12 300 Personen Arbeiter-Zertifikate bckommen. Wenn man sich da über Beschränkung beklagt, scheint ihm den Mangel des Sinnes für Proportion zu beweisen. Dazu kommt noch, daß man die illegale lmmi• gration, die für die letzte Zeit auf 1000 Juden monatlich geschätzt wird, hinzurechnen muß. Der Artikel zieht aus seinen Feststellungen keine ko׳n• kreten Konklusionen. Fr enthält nicht die Angriffe gegen die jüdische Siedlung, die vor einigen Wochen in einem in der ״Times“ veröffentlichten Artikel enthalten waren, sondern scheint mehr darauf gerichtet zu sein, manche von zio• nistischcr Seite an der Regierung geübte Kritik zu ent• kräften. Eine Protestkundgebung Ant 7. Oktober fand in London eine Kundgebung der English Zionist Federation unter Teilnahme von Dr. Weiz• mann statt, bei der eine Protestresolution gegen die geplante Errichtung eines Legislative Council in Palästina beschlossen wurde. Zugleich wurde eine Erhöhung der Zahl der Zertifikate gefordert. Die Jewish Agency hat, wie mitgeteilt wurde, in einem Memorandum ihre Stellung• nähme zu diesen Fragen zur Kenntnis der britischen Regie• rang gebracht große Gemeinschaft möglich ist. Auf der anderen Seite ergab sich aus der oben erwähnten Erkenntnis die Konsequenz, daß, wie jede andere nationale Minorität, so auch die Juden eines besonderen Schutzes bedürfen, um zu vorhin• dern, daß der Einzelne wegen seiner volklichcn Andersartigkeit Nachteile erleidet, oder daß der Versuch gemacht wird, mit den Mitteln des Staates eine Politik der Assimilation zu betreiben. Im Gegenteil sollte dieser Schutz der nationalen Eigenart sich nicht rein negativ auswirken, sondern auch die Voraussetzungen für die Entfaltung der eigenen k u W turcllcn Kräfte gewähren. ' Das östliche Judentum ist schon vor dem Weltkriege in den Kampf um die Durchsetzung dieser Prinzipien cinge״ treten. Es hat sich damit in die große Front der Natio• nalitäten Bewegung cingeordnet, die auch heute noch trotz allen Erfolgen, die sie durch die Schaffung einer Reihe nationaler Staaten nach dein Ende des Krieges und durch die Verankerung gewisser Grundsätze für die Behandlung der Minoritäten in Verträgen, Verfassungen und nicht zuletzt im öffentlichen Bewußtsein der Welt erlangt hat, weiter um das Lebensrecht aller Volkstumsgriippcn kämpft. Inzwischen ist die theoretische Erkenntnis der Probleme, um die cs hierbei gellt, wesentlich gefördert worden, nicht zuletzt im deutschen Sprach- und Kulturkreise, da ja das Interesse hieran im Hinblick auf die Bedeutung der deutschen Volkstumsgruppen im Ausland liier sehr rege ist. Wenn etwa in diesem Zusammenhänge der Begriff des ״eigenständigen Volkes“ geprägt worden ist, das über die Begrenzungen der Länder und Staaten hinweg einen Zusammenhang der zu einem Volke gehörigen Menschen bedeutet, so können wir Juden auf uns selbst als auf •־in lebendiges Beispiel hierfür hinweisen, da wir trotz der durch Jahrhunderte und Jahr• tausende hindtirchgehcndcn räumlichen Trennung, trotz dem Mangel einer alle Juden verbindenden‘ gemeinsamen Sprache das Bewußtsein der Zusammengehörigkeit bewahrt haben und bei aller Differenzierung der verschiedenen Judcnschaften doch als Volkstum eigener Art von der Welt empfunden werden. Es waren und sind nur verhältnismäßig kleine Teile des westlichen Judentums selbst, die dies nicht wahr haben wollten und subjektiv durchaus ehrlich —■ die Erkenntnis vom nationalen Charakter des Judentums von sich wiesen. Die Bc■• Ziehung dieser jüdischen Kreise zur Nationalitätenfrage war daher eine negative; erst in jüngster Zeit hat sich hier ein Umschwung angebahnt, nachdem die äußere Stellung der Juden teilweise eine Neuregelung erfahren hat und anders- WO zumindest die Diskussion über die Stellung der Juden im Volks- und Staatsleben von neuem entfacht worden ist. Man kann sich nunmehr nicht mehr der Erkenntnis verschließen, daß die Juden allgemein in der Position einer Minorität leben und daß sich hieraus für ihre Stellung In der Oclfcntllchkelt und für die Gestaltung Ihres Gemeinschaftslebens wesentliche Konsequenzen ergeben, die ihnen neue Verpflichtungen aufcrlegen und auch der Umweit die Aufgabe stellen, einen Weg des Zusammenlebens der Juden und der Völker anzubahnen, der für beide Teile akzeptabel ist. Unter diesem Gesichtspunkt gewinnen die Vorgänge an Interesse, die in den vergangenen• Jahren zu einer teilwciscn Neuordnung der rechtlichen und tatsächlichen Lage der natio• nalcn Minoritäten und auch zu einer Regelung der Lebens• Verhältnisse einer Anzahl jüdischer Gruppen geführt haben. Auch wenn wir niemals verkennen dürfen, daß die Situation etwa der deutschen Juden ihrer inneren Beschaffenheit nach wie auch durch die politische und gesellschaftliche Formung der Umwelt eine eigenartige ist, so daß alle Parallelen, die mit anderen Ländern und Völkern gezogen werden, nur eine sehr bedingte Geltung haben, so ist es doch von Wert, die geschichtliche Entwicklung kennenzulcrnen. Ucbcr diese Fragen unterrichtet nun das Dokument eines ״Augenzeugen“ in sehr lebendiger Weise. Soeben ist eine kurzgefaßte Schrift von Prof. Dr. Karl Ti an der erschienen (Das Erwachen Osteuropas — Die Nationalitatcnbewcgung in Rußland und der Weltkrieg, Verlag Wilhelm Braumüller Wien — Leip. zig), der persönlich in der Vorkriegs* und Kriegszeit die natio• naien Bestrebungen der Minoritäten in Rußland kcnnenlernte und an ihnen im Interesse Finnlands aktiven Anteil nahm. Das Buch schildert in sehr instruktiver Weise die Besiedlung Osteuropas durch eine Reihe verschiedener Völker und Rassen und die Entstehung des russischen Selbsthcrrschcrtums, das alle diese Gruppen mit Gewalt unterwarf und durch den russischen Imperialismus die Kräfte der osteuropäischen Völker unterdrückte. Tiandcr stellt dann in einem kurzen Ucberblick die F r ei h ei t s b c st r c b un gen der Nationalititen seit dem Umsturzversuch der sogenannten ״Dckabristen“ im Jahre 1825 bis zum Weltkriege dar. In diesem Zusammenhange kommt er auch auf die Stellung der Juden im Zarenreiche zu sprechen und sagt hierzu u, a. folgendes: ״Wenn die Juden in Rußland schlimmer verfolgt wurden als irgendein anderes Fremdvolk, so lag wohl die Ursache darin, da# sie keine eigene Heimat besaßen und infolgedessen überall als ein fremder Splitter im Volkskörpcr empfunden wurden. Dieser Man« gel eines Siedlungsgebietes und das Fehlen einer jüdischen Bauern• - bcvülkerung brachte die Juden auch in eine Sonderstellung gegen-• über den anderen Frcmdvöjjern. Sie befanden «ich gewisierma&cn zwischen zwei Feuern: der russischen Regierung, die nie verfolgte und *m liebsten ausgerotlet hatte, und den Fremdvölkern, dia

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