Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 78-79 (28.9.1934)
- Date
- 1934-09-28
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCH« RUNDSCHAU .*ן < Irr. ■1 s l (!. Ol', f 1• fl'״;, > »t 1. J, red; n u'!■■ח *!!זר" in/t, uPh ■4 I i״;,׳ r i j Wen, גיד I 3l| frei? * in '«hl lucht ‘teil I 1L j 34. mhfj l au! •Jrnt« IQ]} n,', 59): rächt higl, ntcr« leb, ׳ mit Icfcn >irai« leine an(; sie ׳etc« eiten ffl. .5 ןich « en< den An• . 1a 1*׳fr NR. 79/12 .9־*. SEPTEMBER »3* Hebräisch in den jüdischen Schulen Als i׳" Mni dieses Jahre» in der Repriiscirtantcnvmainm• 1״,e der!'1’linier Jüdischen (ieiiicindc der Hcsrhtuß ״ctal't wurde, die I. c g t s I a t n r P e r i 0 d e von Repräsenlanz. und \11ח13לז0׳ /u ' en.m^ei 11, wurde dieser Befehlt!!! mit einer geilte von s .׳ich hohen Reformen für die kündige rIיeii dvr \ c! bimden, die die Notwendigkeiten ״iiM'rcr /eil im tieineiiHieleheii starker als bisher berückstchtiחי>׳,ו snllleii. Liner der wichtigsten Punkte, die damals feMgelrgt wur• den. war die Erweitcr 11 n g und Vertiefung des lieb mischen Unterrichts in den Schulen der (ie• nicindr. Ls wurde beschlossen, ״״ sämtlichen Schulen der (icitu'imh־ einen f:1 killt,ihvcn iienhehriiiseheii Unterricht mit dun Ziel ein/iifiihmi, die Schiller bis zur völligen He• herrschiiiilT des I lehriiisehen in Wort und Schrift zu fördern. In diesen Take׳» beginnt min das neue Sch ui halbjjhr, und damit ist (iclcgeiihcit gegeben, die damals hesihlnsscnc Erweiterung des hebräischen Unterrichts au allen Schulen der Berliner (ieiiicindc praktisch durchzuführen. Damit wird ein wichtiger Schritt auf dem (iehietc des jüdischen linterne 11 ts getan sein. Während bisher an den einzelnen (icrnciinlescliiilcn der lichriiische Unterricht in ganz veracht«• ,lenem Umfange erteilt wurde, bestellt jetzt die Möglichkeit einer Vereinheitlichung und zugleich der Schaffung eines festen sprachlichen Unterhaus für die gesamte jüdische Bildung unserer Jugend. Wenn gelegentlich in der Oeffentlldikeit gesagt worden ist, daß die seinerzeit beschlossene Maßregel nur für die Oberstufe der Schulen (ieltuiig bähen soll, und wenn dadurch ikiinnihigtmg in die Eitern• ],reise liiiieingetrngen worden ist, so können wir nur anjiclmirii, daß es sich hierbei um ein Mißverständnis handelt, da der Sinn der oben erwähnten Abmachungen ganz, klar besagte, daß der hebräische Unterricht für die Ciesamt 11 e 11 der Schüler geschaffen werden soll. Es wäre ja auch praktisch unmöglich, eins Ziel der sprachlichen Hchcrrichimg Im Laufe von vier Schuljahren zu erreichen. Wir wissen, daß cs manche Schwierigkeiten praktischer Art hei der Durchführung einer derartigen Reform gibt, glauben aber, dal! hei verständnisvoller /.iisanunenarbeit von [flircrn, Schulleitern, Eltern und (lemciiulekörperschaften die Möglichkeit gegeben ist, der (iesamtiieit der die Schulen der Berliner Jüdischen tiemeinde besuchenden Jugend den Si'e!: zur Erlernung des Hebräischen und damit zum Eindringen in die Ciater der jüdischen Kultur zu eröffnen. Wir lind überzeugt, eiaß allen etwa bestehenden Hemmungen mm Trotz die verantwortlichen Instanzen der tiemeinde die Beschlüsse, die vor wenigen Monaten auf diesem (Iehietc gefaßt worden sind, in diesen Wochen verwirklichen »erden. _ Bar Mizwah-Termine Am 13. Oktober 4 —־. M;tn■In 'liwun: Krnst <! Üi <; k 111 a n n! Sülm חסו Louis Gltkksmunn, Bur׳Im-Wtlmcrstlorf, Berliner Str. 10. Snnnaband, dan 4. Oktober, 20*/נ Uhr BZV-Hci®, OranUnatraSa 170 am OnnieopUtf 5imeJkcdL M i t w i r k e n t! e ־. Marien KoetJtl / Sa■• Swohoda Kantor Beejamln BaiUnt / Jo•*! Oliwiaikf Eintritt 40 Bpi.!.!•dar / Radiation / Tins* BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG Bczirkagrtippan; Jannowittbrtlckr, NeukfiUa, Süd ״Wcllluintor". In einer Somlerverimstaltung des Kiillur• '1»indes trug Ludwig Hardt ״I Juinor der Nationen" vor. Ln!gegen der Ankündigung beschrankte sich die Auswahl auf drei oder vier Nationen, aber es war eine gut c Aushl, die die I löver über zwei Stunden in guter Stimmung bicIL Wir hörten 11. 11. Andersens Märchen ,,Ule Drinzessin auf der Erbse“, eine Humoreske von Knut Hamsun, ein Kapitel ans dem Roman von (Insiav Wied ״Hie Väter haben I liü linge gegessen״ — und vor allein I lardts Steckenpferd; Peter Altenberg, dessen tiefer Humor In der Tat noch zu wenig gewürdigt ist. Atißriwdeiitlirli erfrischend war der Vortrag einiger Abenteuer M ii iicliluiucnn, bei Heuen Hardt seine große mimische Kunst voll entfalten koimlr. billige nachdenkliche Anekdoten aus der Bubersclicii Sammlung ״Her große Magghl" leiteten zu dem Schluß über, der zugleich der Ilöhcpmikt des Abend? war; S c h o I c וזו A I e j c 1׳ c in, in dessen ״Tewjc" sich Itnrdt für eine kurze Weile verwandelte. Die Zuhörer dankten dem Vortragenden durch stürmischen Beifall, N. Kultirrbimdkonzcrt. Fs ist sehr fraglich, oh ein Programm, wie es eins letzte Kulturhundkonzert nufwies, heute mn-h einen Sinn hat. Das Programm bestand aus einer Folge von Arien tiikt Fnsemhles, die Opern von Händel, (llnck, Mozart, Nicolni, Hoiii/cttl, Mcverbecr, Verdi, Oonnod entnommen waren. Her einzige Sinn, den wir darin erblicken, ist, daß einigen Mitgliedern vier Kulturbundoper die Möglichkeit gegeben werden sollte, das Interesse, das sieb im Theater auf viele Hinge verteilt, auf sich zu konzentrieren und ihr Können schliisMg unter Beweis zu stellen. Keiner wird behaupten, eiaß es darauf ankommt. Und vom Standpunkt des Publikums aus gesehen•, eine Reibe einzelner virtuoser Leistungen, die sieh nicht unter einem ״geistigen Dache“ zusnmmenfinden, ist in einer Zeit wie der inisrigeu, wo keiner um seine Problematik herimikoinuit, eine äußerst fragwürdige Unterhaltung. Wenn inan aut musikalische ״Kabaretts" — der Vergleich Ist keinesweg.? (!ualitativ gemeint —, für die ein anspruchsloser Teil des Publikums immer etwas übrig hat, nicht verzichten will, dtuin soll man sie als kleine Nebcnveranstaltungcn bringen, aber nicht als repräsentante Monatskonzerte. Soviel zum (Iriimlsätzlichen. Jetzt zu den einzelnen Leistungen. Diejenige SS11gerin der Kullurhuiulopcr, die die größten Erfahrungen hat, die ihre guten Atiitel verständig disponiert, technisch am einwamlfreicstcn singt, ist Fritzi J o k t. Sic weiß aber auch selbst sehr genau um ihre Wirkungen. Susanne Steins Vorzüge liegen in der Sorgfalt und Vornehmheit ihres Vortrags. Paul Feber (Tenor) sollte seine Höhe, die nasal und gepreßt klingt, nicht so forcieren. Ein neuer Mann: Siegfried Urins, l:in guter Kapellmeister könnte etwas aus ihm machen. Urins hat gutes Material. Zunächst fehlt seiner Stimme noch Elastizität, und sein Vortrag bleibt trocken, ln einer Zugabe, dem Bajazzoprolog, zeigte er, daß er Entwicklmigsiiiö״ lichkcitcn hat. Am Klavier saß Wilhelm Altmann. Er mag ein ausgezeichneter Korrepetitor sein — zum Begleiter fehlen ihm einige plaiüstischcn und künstlerischen Eigenschaften. Aber warum zieht man nicht das Orchester heran? Das wäre für die große Philharmonie eigentlich notwendig gewesen. Dr. Han» Nathan. Musikalischer Abend in Alt-Berlin. Die Veranstalter hatten die hübsche Idee, eine der berühmten Soireen, die vor mehr als hundert Jahren im Hause des Berliner Bankiers Beer statt* fanden, nieder zum Lehen zu erwecken. Die auf fleißigen historischen Forschungen sich gründende Conference Egon Jacob soh ns gab den erläuternden und oft recht erheiternden Rahmen für die Musik und Literatur der Biederincierzcit, aus der nur die ״Afrikancrin״ des größten Sohne» des 1 Inuscs Beer, Jacob Meycr-Beers, anachronistisch etwas hcramfiel. Camilla Splra trug im Kleid unserer UrgroB« mutter Lieder und Ocdichtc der Zeit, darunter solche kleines (er halle »ich, ebenso wie Hegel und Humboldt, entschuld!■* gen lassen...), wirkungsvoll vor. Wilhelm Outtmann» tmlier eine Zierde der Charlottenburger Oper, Jang — der künstlerische Höhepunkt des Abends - 11. a. die B.irbler-Arie Rossinis vollendet. Frida W c h c r -1' 1 c ß b u f g licl etwa!» aus dem Rahmen. Am Flügel war Erna Klein allen Mit* wirkenden eine zuverlässig stutzende, sichere und »cbött־ spielende Begleiterin. Der volle Saal amüsierte sich ausge*, zeichnet. Dr. Oskar Outtmann. Dl«!"״(!gruppen der Berliner Zlnnhultchrn Vereinigung vrr;11,'*1׳tuni um? 30. September» vnn 10.30 Ehr vurm. ttu, im JtZV ,-Heim!( nnmie1f.tr. 170, eine Arb! iul.11111״g. Auf 1111■-er T.ißting wird R..A, Dem»* Colm rin Rcfrrnt 1111er ״Die Luge im Wrlliionisrnus" füllten. ■ I ».11- '11־ wird iilirr ״I’r»blrmr der Jimgcnippcriurircit" releiiert. ן Hcbrllicho Kur•• der BZV. In allen Stadtteilen. Im Ilcim, Brücken-i slrn&e 0», beginnt in niit.hu!■ r Zeit ein An liingcrkurju». In derl seil fünf Monaten tif »leitenden Fort ge•( htittrnert• Kurst» können noch! Teilnehmer ruifginotmiirn werden (Dtcristng 19.30 bis 21,30 Uhr). —* Im Heim, K anist ruße 5׳», heg,mit um 17. September, 18.30 Uhr, ei« neuer Antilngorkurs.is unter l.ebmig von Dr, Kttleko. In «amtlichen Kttrstn (auch im B1l־>ctkt1t«m) körnten noch Teilnehmer auljjenommm werden. Anmcldtmgrn «u allen Kurien und Au'kunftt Kulturabteilang der BZV., Mcinckoilr. 10, IV'. St, (Bismarck 7185 App. «4). החוג העברי של הסניף הציוני בברלין ,זנפרום,, מתאסף בבל מוצ״ש בשקר. י/י8 בדיוק, בדירתו של מר בלומגפלו רו1 אלטע שענד,וסר 56 ■ המנהל: מרדכי אחרנקרנץ• מדברי ומביני ןברית מתבקשים לבוא• Aus den Vereinen Bar Kochba-Mikoah, Fußball-Abteilung. Ccwll«■■haftsnl/end am 9■ Ok'4׳ tober, im I.ngeitltiuH, Klei.Mir. 10. 2 Kapellen, ״Weintraubt Sjrmplmnlkrr“, H.ikoah-Studio. Karten im Büro, Jleinckcstr. 10, und a«t der AbcndkaH'C. Friucn-Verclnlgung ״Agudna Achim". Am #. Oktober im ״Hacke-' sehen llol“, Ruicnth.iler Str, 40-41, Simchnth-Thora-BalL Beginn1 8 l'ltr alK'itd«. Synagegenvercln Frlcdemtcmpet. SimdinthTboTa Fcit «tn 3. Oktoa her 1034 im CttfC Leon. Kurfür .ti tularnm 155-1S6, Beginn ptinktlieh 20.30 Uhr, l*ä st.m.jtr.u Ite: Rabbiner Dr. I*rinr. <'י c vor ge untfg Milwit Hut(; der Ilern 11 Oberkatttoreii John, Lcwmnduwokl, Neumann. Am l'liigrl: Herrn. Silmatz. — L’crner wirken u. ». mit: llcnnett* OoUjtch (Irilhrr Stiidt. Oper). Kva P11.cn, AI hm» Fink, 1 leinte Ganter, l'larry IInuptninun, Si. ״bert Lik». Am 10. Oktober, 20.30 Uhr, spricht Rnbblner Or. Wat ultaurr übet: ״Auigntien de» rcligitSiicn l'orlv Itritt« im Judentum*‘ im Kricdcnslempel. Oltcrkanlor Gollanin hat *eine Mitwirkung zugeeigt. Dienstag, 2.0kt., 20'/; Uhr, Logtnheus, Kleletstr.lO, Oarten*a»I Rabbiner Dr. Max Nußbaumi Sulikotli — Symbol und Wirklichkeit Dr. BorotHamklr ׳ Sukkoth in der jüdischen Literatur Musik / R• zltat lort Elnlrlttsprel■ 0,50 Rpf BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNO BtiirKigruppon! SsytrlieMr Platz. Ha*1«piatt 11, WliitRtbargpiaU /.r.5.c Bar Kodiba - Hakoah Fufiball-flbte llung am .(onnafrrnrf, den fl. Oktober tOS4, Im logenhaut KtehtrH. to i Kapellen ״Wclntraubs Symphoniker* Hakoah-Studlo Aar.cn im Vorwerken/ HM >,M, Mro Melnekestroßt* 10 an der Abendkarte RM 3.— IMajS 30. JO Uhr Beginn 31 Uhr i•!: KarfdritiettdAmiH 20$ / Telefon 11 ו Itlamafck. S714 Theater des Westens Scnnabd., 29.u, UonMg.,30• Öppt.*•1/!Uhp •ul«UM,Wun«oh noch 2 Gastspiele auf d. Durchreise m. Ihren tR״f<'n«I.K1>mthnrlnnan v. /.örlchfir ßladtlh«ftt«r Aus tlrm i’rGi4ra.m1t1: tlic «roümk 15riolg«UpRlntstnnn&11t•■ «pieU: ״KrNiolin untwrrtf•״ ». ,Zur Annnnernnuf«»b•'* Kurien KM -;><1 h\n HM 5,—. ThfntnrkR*««: Ol Stcinph 2Ü81 uiitl tl. hfkanntfu VnrvprkaiifHRtellen Sonnabend,29.Sepl,: Eröffnung dar Harbat-Saiaon Ei* ster FronEzo-Dall — Tam-Turnler 1. Prols! E£in« goldene Ultr Sonntap,״*chm. Ton* Konditorei, CafA, Rrauanrant - Fettrtla fOr 5 Veranstaltunßt'n jeder Art. 60-H00 P«r*. 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[ mit Marlsna Dlotrleh TSflllch 0-7-9.15 Uhr 1 ADMIRALS• «A. *• «.,.H. 1. 5’1L:ä?5ä: שיימאיייישי Snnni.1^1 ab J Uhr mit IdaWUnt, S«atXa«Ba*v A S T R A >l*rt>E C,ah, Karin Hardt ln Llefclaglal•, CI»0••••1tr.lt SCßOll ISlfll.UirilllllIDSIlQ U Uhr vofm. bi» UUhroicbl* intf Th<0־ Irtn^n, Snnnitjj» ab 3 Uhr Hrlk»OI|»wrtnr, R.A.Roberts t ALHAMBRA- R.igh A. Rob.rt. 1. "״ •ז::ד;1^.5־;,:י״.־״י'יי üerWiffleSGiiBiinip Sonntag! •b 3 Uhr mit Id« WGtt, Susi LaaaHir MÄlCliEHBRU imElf- J«״״r J-g« m Äi Füttafle S«nnt«s<i ab 3 Uhr mit Fr.Dent11r,WlltySd1iv IMPERIAL Dia Insal Fo..MK.1*r Sir.HB 41 n't am II.Ar.ch»• Markt Brlfltta Helm und Tl«, FrltoA »«״,,.?!1״» m um joiamni |A L P gx Sern ttab* ich di• Frauen g&HUQt 1 Fahrballlnar Str. 13 l*aa Falrovldi Theo Lieg•• 1 Casino■ |)in Ingnl lieh ISPICIO, 11, urrrn.tr. 154 lil» ■liuUI Ab».«* UsUth 3 Bkr mit »rtjilt« HSU», Will( rrtttth Harmonie- Ein tilalzer!lir Dich Aino, UvaUd«n*l*»Rt 1• mW iQUlt GflüSUf•• Anfang llftieb 3 Uhr DlRIlii• MOflt