Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 78-79 (28.9.1934)
- Date
- 1934-09-28
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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ף I / v» 0,78/79 / Jahrgang 39!-־*!ד-ן ,ף. ג—ש ד**׳ j mm* -- ׳ Preis RM —.4 9 c—נ r־; ) \ i | ׳ \ f 1 1 1 f} \ '■'1! 1 \ f •o] f | \ \ { 1 V \ ן; ImMs J Ifaliiini n» ] ׳ i nur .^111.1»»"*’'י #”“‘1•׳*■■•'ייי®*,®*״* *• *•'׳®׳ BsrUn WIS, M#ln»k*>tr. 10 r״״fU|.^11fnmfl־Nr. P Bismtrck 31S1/82, 716500,7240/41 - B«ug1prei• pro Monat RMl-.rr״ Q"•"*1 5,75• roiiachock•Konloo ti«r AWrmn«tnent«• AKtriUmg*. rjw7l'575 (111•■ Gfofi* IWrlin), Berlin 17 392 (III, «1״ «l,riR0 |\״lch> AutUnd•• ^,«gln l•»•'1'«״ l-®״'J'*'״i,hn,ne• — Er.dwl.il jeden Dienet•( nnd Freitag. י״ט ת^זיי תרצ״ה FREITAG, 28, SEPTEMBER 1934 ן ] pgr Zlonlswus erstrebt für das jQdlscho Volk die Schaffung einer Öffentlich rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. A&s*!g«nUurlf 1 Di« Hg'ftrsitcn« mm*7!Vll• RW 0,20, iUr SteH«n*«t»t1cb» RM 040, für FsRiÜiemttchrichtett HM 0J5. Einfslsmeigro nur ®«gati. Vor*u«r»Ktunc **» Scbslter oder suf Po#tsehtck Knma FWIm 71618 Montig hi» D<mn*r»f»t 9-—1Ä Ubr. Fr»ü»g 9—16 l/ht. Ann»htn»»chluft ftir di« Di*n»t•* Aue|«h« Mont«! JO Uhr, für «U• Au•!!!?• Mit!«(och 13 Uhr (F»miU«nirst@lg<Bn bi• Dcm8«r»t«g JO Uhr) ,Basaler Programm*' \! \\ < r\ \ Li *״^ ץ«וי^״*״י^ \ 1('L'!/■ IC I i ך־' '־־־׳ ד׳״ ■'*־־f { \* ״ , '4■ ■! I . II )!!{!;: י,^ •»>*3 E*J 4*‘J iweii Nfc-äaj ImJ 4toaJ f J ץ C ) ־׳ ' '~r \ * י ׳ ÜL *~i fa.״ c~\, r! c \ \ ׳ ' ' r■' i ״reif, 4n׳,t t 16190 I 11911 II pratursn Iw» nlwr,;4 Tinen }HER fariM U 1/12 j*r Art 4111• ’I ־ Hrsftdie | thlnen, | or Her• 1 raubnn | Hi ntil t •,reifen ך׳ י"•! *יי* | I kitil i •r» *Er? icic* Iral), 45 00/01,02 thron 1mg 16 »tf. | Mit tm^cwölmlichcr Eindringlichkeit wurde in der!idHen Woche das Erscheinen einer Artikelserie mit dem ifjtcl ״Ein Na/i fährt nach Palästina" in der Berliner J jjtionalso/ialistischcn Zeitung ״Der Angriff" angekün- J jjgt. Die Voranzeigen lassen erkennen, daß diese Publi-! iation als etwas Ungewöhnliches gewertet wird, so/ti- Isagen ah ein Ereignis von politischer und journalistischer l piLintcric. Der ״Völkische Beobachter“ brachte mehrere mit Bildern versehene Inserate, in einem davon g spöttisch von einer deutschen jüdischen Familie die Rede, die es in Tel-Awiw unter ״lauter Juden‘‘ nicht ausgchalten habe und nach acht Tagen wieder zurückgefahren sei; wir kennen den Fall nicht, und cs ist nicht genau erfindlich, warum eine Schilderung Pa-!.ntiii,as gerade durch eine solche, sicherlich in keiner Weise typische Anekdote empfohlen wird. Am 26• d. M. (!rächte der ״Völkische Beobachter" in Zweifarbendruck cm ganzseitiges Inserat, in welchem innerhalb eines nesigen roten Magen David sieben Photos aus Palästina reproduziert werden, auf der grollen Mittclflächc einige adisclic orthodoxe Gestalten des alten Jischuw. Darüber hinaus wird von Zcitiingshündlcrn eine Rcklamc-Plaf®kette in Form eines Ta'crstiickcs ausgegeben, die auf der einen Seite einen Magen David, auf der anderen Seite ein Hakenkreuz trägt, und die Aufmerksamkeit mf die am 2f>. September im ״Angriff" beginnende Artikclscric lenkt. Wir erinnern uns kaum eines Prä/cdenz- (alles, daß eine Publikation einer deutschen Zeitung jemals in dieser vielfältigen Weise propagiert worden »in. Ein Na/i fährt nach Palästina! Auch wir Juden Finnen diesem Bericht mit Interesse entgcgcnschcn. Pafaina ist in den letzten 15 Jahren von vielen Reisenden 111er Nationalitäten besticht worden. Darunter waren nich viele Schriftsteller und Journalisten, die später ihre Eindrücke geschildert haben. Unter diesen Palästinaik'isebeiichtcii gibt cs ernste und oberflächliche, wichtige «nd unwichtige, je nach der Persönlichkeit des Betrachms und nach der Auswahl des Gesehenen, denn daß man f’iclit alles sehen und alles verstehen kann, gilt ja für Jialastina genau so wie für alle anderen Länder. ImmerjjKti, der aufmerksame Beobachter, der sich auch über *fie Entwicklung und die dem Palästina-Aufbau zugrunde ‘Gegenden historischen und sozialen Voraussetzungen ],״c״licrt, kann mit offenem vorurteilslosen Blick so jmnclics erfahren, was er sonst in der Welt nicht 1er- |lm kann, Palästina ist nicht nur sehr alter historischer!^deii, sondern auch ein Land starker innerer Gegensätze ,,31'd Widersprüche, voll von Problemen und schöpfengehen Kräften, auf seinem Boden vollzieht sich im jüfallen Volk ein neues Werden, ein Prozeß der inneren;,'«I äußeren Umgestaltung, der in der Idee und | klinsiicht vieler Tausende vorausgeahnt und vorbereitet I *ar• Dies geschieht vor den Augen der ganzen Welt. Wer kann das Mühen und die schwere Arbeit um »roßer Ziele willen, jeder kann natürlich auch das Vern, die Unzulänglichkeit und Verirrung Einzelner ״oh,achten. Der Zionismus hat seit dein Beginn der Bewegung immer das Prinzip der Ocffentlich- *־it hocligeiialten. Seine Literatur ist allgemein zufaßlich (anscheinend auch teilweise dem ״Angriff“- Korrespondenten bekannt), so daß die auch heute noch 111 ״Milchen Kreisen verbreiteten Phantasien von ״Ziofalschen Protokollen" sich jedem auch nur teilweise mit ״fr Materie Vertrauten als Unding entpuppen. Da der Zionismus zu der Erkenntnis vordrang, daß die Juden Volk sind, so brauchte er nicht mehr, wie es jü- «in interesscu zugunsten einer großen Gemcinschaftsschöpfung zuriick/.ustcllen, zeigt, welcher Fundus an sozialem Idealismus in der Judcnhcit vorhanden gewesen ist. Der Zionismus ist ein großer E r z. ic h un g s pr oze ft. Wenn 7. B. heute manche Juden, die früher von der zionisti* sehen Erkenntnis unberührt geblieben sind und ganz plötzlich mitten in eine ihnen kaum, verständliche Situation gestellt wurden, sich selbst in Palästina noch verlegen distanzieren oder in einer Weise benehmen, die mit dem Geist der jüdischen Erneuerung im Widerspruch steht, so ist dies für uns Juden nur eine Mahnung an die gewaltige Aufgabe, die der Erncuerungsprozeß des jüdischen Volkes noch an die ideellen, sittlichen und pädagogischen Kräfte des Judentums stellt. Diese merkwürdige Situation, die auch in Palästina selbst aus aller Welt kommende, notwendigerweise vers c h i c d e n n r t i g c Judentypen zusammendrängt, ist auch dem Korrespondenten des ״Angriff“ aufgefallen. Die jüdischen Jugendverbände in Berlin Der Berliner Polizeipräsident v. Levetzow als Leiter der Staatspoli/cistellc für den Landespoli/eibe/irk Berlin hat eine Anordnung erlassen, die sich mit der T ätigkeit d c r j öd i s c 11 c n J 11 ge n d v c r b ii n d c befaßt. Da• nach ist den Angehörigen dieser Verbände für die Zukunft folgendes verboten: 1. Das öffentliche Tragen einheitlicher Kleidung, Uniform, Kluft usw. Hierzu gehört auch das Anlegen einer Bundestraclit oder zu einer solchen gehörender Kleidung*• stücke und Abzeichen unter Ziviikldilern sowie das Tragen jeder sonstigen auch nur teilweise einheitlichen Bekleidung, die als Ersatz, für die bisherige Bundestracht anzuschen Ist. 2. Gemeinsame Auf- und Ausm.’irschc, wehrsportliche und Geländeübungen, insbesondere solche In feldmarschmäßiger Ausrüstung sowie jegliches geschlossene Marschieren. — Sportliche Lieblingen, Spaziergänge, AustUigc und Wandcrungen in kleinerem Rahmen werden von diesem Verbot nicht umlaßt, soweit hierbei jeder demonstrative Charakter fehlt. 3. Das öffentliche Zeigen oder Mltltlhrcn von Fahnen, Bannern, Wimpeln sowie Feldzeichen aller Art. 4. Das Zusammenleben in Wohngemeinschaften und Jcg- Helles gemeinsame Ucbcrnachtcn, insbesondere in Privat• räumen und Zelten. ׳ 5. Die Herstellung und Verbreitung von Presseerzeug• nissen aller Art, insbesondere von Flugblättern und Filmen. Die Niehtbcfolgung dieser Anordnung kann die Ver• hängung der Schutzhaft nach sieh ziehen. Unerlaubt ge• tragene Kleidungsstücke und Abzeichen, unerlaubt geführte Fahnen, Banner, Wimpel und andere Feldzeichen sowie unerlaubt hergestellte oder zur Verbreitung gelangende Presse• crzcugnissc, insbesondere Flugblätter, ebenso Filme, können beschlagnahmt werden. fatic Apologeten früher taten, darauf bedacht zu sein, Judentum nur im besten Lichte erscheinen zu lassen; sondern unter den Juden gibt es Tüchtige und Untüchäjc1 Idealisten und Materialisten, Kluge und Dumme Jc hei den tneisten anderen Völkern auch. Was der .10uisnuis in Palästina will, geschieht nicht um des 1"drucks auf diesen oder jenen Kritiker willen, sondern חי des jüdischen Volkes — um einer würdigeren, i'tll']cn Zukunft des jüdischen Volkes — willen. Was n Palästina geschieht, kann jeder sehen, und wir Rhenen uns nicht vor Freund und Feind. Denn cs ist Land im Werden, ein Volk im Werden, — *s muß man wissen. Natürlich gibt es auch innerhalb cr Jiidenheit, zumal sie durch viele Jahrhunderte einer 'relcn Gemeinschaftsaufgabe entwöhnt ist, unsoziale ‘ sckmC1,te׳ a*9£r nicht sie sind charakteristisch, sondern LJ*1’ die Tatsache, daß der Zionismus entstehen konnte i ״ daß sein Appell an das Volk dahin geht, die Einzel- Diese Anordnung des Berliner Polizeipräsidenten, der ähnliche Anordnungen in anderen Polizeibczirkcn Deutschlands voraugegangen sind, trifft die jüdische Jugendbewegung schwer. Die staatliche deutsche Ju* gendbewegung, zusamniengefaßt in der Hitler-Jugend, beansprucht zwar die gesamte deutsche Jugend zu leiten, schließt aber naturgemäß die gesamte jüdische Jugend aus. Auch für die jüdische Jugend aber ist die Zusammenfassung in Jugendbünden und die dadurch bcwirkte Disziplinierung, Erziehung zu sozialem und kameradschaftlichem Geist, Förderung des G e m c i n s c h a f t s g c f ü h I s, ein wesentliches Element, das für die menschliche Haltung ausschlaggebend sein kann. Wir glauben daher, daß das Wirken der jüdischen Jugend verbände auf einem Gebiet, wo kein anderes Organ sic sinngemäß ersetzen kann, eine auch vom Standpunkt des Staates wichtige erziehliche Funk• tiou bedeutet. Daß die jüdischen Jugendvcrbiindc nie vergessen sollen, unter welchen Bedingungen die Juden in Deutschland leben und daß sic daher jedes auffallende Benehmen vermeiden sollen, liegt auf der Hand. Man muß hoffen, daß die Handhabung des Erlasses des Polizeipräsidenten in der Praxis die eigentümliche Position der jüdischen Jugend berücksichtigen wird. Die Palästina - Einwanderung im August Wie ln der ״Official G a ze 11 c“, dem palästinenslsehen Amtsblatt, mitgeteilt wird, sind Im Monat August 3495 Personen, unter ihnen 3445 Juden, nach Palästina ein gewandert. 460 jüdische Einwanderer gehörten zu der Kategorie der Personen mit eigenem Kapital und haben Im Durchschnitt je 2000 Pfund ln das Land clngeführt. (Juli 3653 Einwanderer, davon 526 ״Kapitalistcn-Kategorie“.) In dem angekündigten Vorbericht am 25. September wird dies folgendermaßen formuliert: ״Die jungen Pioniere Palästinas, die ,Hechaluz‘, die Arbeiter im Neuland, denen keine Arbeit zu niedrig ist und die tatsächlich mit jener Fahne aus billigem Stoft zur Landnahme erschienen sind, die Her/1 gewünscht hatte, sie, die eigentlichen Träger der Urbarmachung, was haben sie gemein mit jenen Damen und Herren, die in den Kaffe«• häusern und Liegestuhlen von Tel-Awiw ihr Zion als Rettungsstation vor Staatsanwälten und Konzentrations• lagern gesucht haben?" Die Zahl derjenigen, die in Palästina die Rettung ״vor Staatsanwälten und Konzentrationslagern‘‘ gesucht haben, dürfte sehr gering sein. Aber der Berichterstatter will in dieser unfreundlichen Formel wahrscheinlich jenen Teil des Bürgertums Tel-Awiws charakterisieren, der sich dort mehr wie in einem Seebad benimmt. Dem ״Heclialuz‘‘ ist aber nicht nur diese relativ dünne Schicht gcgeiüiberzustcllcn, sondern dazwischen gibt es eine Fülle von Typen und Schichten, die sehr viel und sehr schwer arbeiten und au! den verschiedensten Gebieten Wichtiges leisten. Dies wird, so nehmen wir an, wohl auch aus den Reiseberichten selbst hervorgehen. Hier aber ist von Interesse, fcstzuhatten, daß dem ״Hechaluz“ gegenüber auch von seiten des nationalsozialistischen Berichterstatters jeder Anflug von Ironie unterbleibt. In seinem ersten Bericht im ״Angriff" vom 26. September erzählt der Verfasser von einem Gespräch mit einem Juden des chaluzischen Typus auf dem Schiffe, und cs ist unverkennbar, daß dieses Gesprach, in welchem von dem fanatische n Willen der jüdischen Jugend zur Arbeit die Rede ist, einen starken Eindruck gemacht hat. Und in der Tat, die Bewegung des ״Hechaluz" ist gewiß der eigenartigste und stärkste Ausdruck der Wirkung der zionistischcn Idee auf die Judcnhcit. Es ist noch kaum zu ermessen, welche Umwandlung der äußeren und inneren Struktur der jüdischen Gemeinschaft durch den ״Heclialuz“, dessen Parole der Berufsumschichtung, oder besser gesagt: der Zuführung der Jugend zu Berufen physischer Arbeit, weit über das zionistische Lager hinaus Resonanz fand, bewirkt wird. In Deutschland 2. B. ist der ״Hechaluz“ im letzten Jahre auf etwa 11000 Mitgiieder angeschwollcn, das ist ein beträchtlicher Teil der jüdischen Jugend Deutschlands, und es ist daher be•!▼reiflich, daß ein weit größerer Teil der jüdischen Öffentlichkeit als früher sich für die Arbeiten des Ver* Bandes interessiert. Gerade in diesen Tagen wird, wie an anderer Stelle unserer heutigen Ausgabe ersichtlich, eine Tagung des ״Hechaluz“ in Berlin abgehalten, bei der diese Probleme des Strukturwandels, der Berulsumschich* tung und der Vorbereitung für ein Arbcitsleben in Palästina behandelt werden. So sehr auch heute manchen die wirtschaftliche Not zur Umstellung zwingen mag, ohne den inneren Funken, ohne Erfaßtwerden von jenem ״Fanatismus der Arbeit“, den der ״Angriff“- Berichterstatter staunend registriert, kann das schwierige Werk nicht gelingen. Die Artikelserie im ״Angriff“ hat eben erst bcgönnen. Sollen wir uns von ihr versprechen, daß hier einer jüdischen Sache gegenüber, die sicherlich keinen Spott verdient, eine Beurteilung Platz greifen wird, die auch den nationalsozialistischen Lesern ein anderes Bild von Judentum vermittele, als es bisher üblich war? Wir können es nicht voraussehen, ln dem ersten Artikel heißt cs: ״Den Nationalsozialisten interessiert, wie die neue jüdische Wirklichkeit aussieht“ ... Er ״sucht in Palästina eine Antwort auf die Frage, was mit den Juden der Welt geschehen könne, ob hier im zionistischen Wunsch• land eine der möglichen Lösungen der Judenfrage zu finden sei“. Wir glauben, daß von einer richtigen Bctrachtung der Palästinafrage aus eine völlige Neu• Untersuchung der Judenfragc sich aufdrängt. Nicht nur die engeren Probleme Palästinas, sondern die Ein• Schätzung des Juden als solchen und der in ihm ruhenden Möglichkeiten müßte eigentlich unter diesem Oe-' sichtspunkt in anderem Lichte erscheinen. Wir deutschen Juden, in Deutschland lebend, können nicht auf hören, uns mit der deutschen Umwelt auscinandcrzusetzcn, und wir brauchen dabei eine feste Grundlage, einen Ausgangspunkt in der Betrachtung der Jucjenfrage. Einen solchen Schlüsselpunkt liefert die gewaltige Erneuerungs• tendenz,' die bisher Tausende von Juden nach Palästina getrieben, aber auch Millionen von Juden außerhalb ' Palästinas mit־ neuem Geist erfüllt hat