Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 74 (14.9.1934)
- Date
- 1934-09-14
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 14 gewcrblerinnen eine Ausstellung zu veranstalten, die nicht pur auf kurz.bcfristcte Slimdcn berechnet ist, sondern die drei oder vier läge steht und bei der das kattfwilligc Publikum niclil durch andere I)nrhiettmeen und den Massenamlrang am Kaufen quasi verhindert wird, |)r. T. S i m o n, Wannsce. Zwei musikwissenschaftliche Vortriißc wurden in der letzten Woche gehalten: der eine über Arnold Schön borg, der über alles Nationale, Landschaftliche, überhaupt jede greifbar sinnenhafte Bindung hinweg eine bisher nie gekannte (iei* stigkeit und Kargheit erreicht hat, — der andere über Jaques O {f e n b a c h, einem der espritvollstcn Melmliker und Rliyilimiker, einem der schärfsten Satyrikcr und Spötter. Bei der Schauhcrg-Lcicr (zu (ihren des Ml. < ichnrtstages des Komponisten) in der Loge sprach Peter (i r a d e 11 w i t z. Lr schilderte den stilistischen Weg Schönhergs von der Rom,antik zu eigenen konzentrierten Ausdrucksbcreichcn, die heutige Verständnislosigkeit der Umwelt, er gab abfällige zeit• genössischc Kritiken über Beethoven und Schubert, die ahnen liehen, welchen Kampf das zukunftsträchtige (knie zu führen hat. — Nach frühen Schönbcrg-Licdern, die Alice Hanne's- Cassirer an Stelle der plötzlich erkrankten Hede Türk sang, spielte das Neue Streichquartett (Frey, Prager, Mever, Weil) das D-mnll-Quartctt op. 7. Dies tiefsinnige Werk, schon voll spröder immaterieller Klänge, die den Spatstil Schömbergs anküiuligcn, wurde mit äußerst er Dclikatheit im Klang und in der Linienführung vorgetragen, wodurch die strukturelle und rhythmische Vcrästelung der Musik mit größter Klarheit bloßgclcgt wurde. Schönberg konnte nicht besser gceiirt werden. -- Uebcr Oftcnbach sprach Dr. Anneliese Landau im Kulturbund mit Charme und guter Vortragskunst. Was sic Musikgcichichtliclics über die Operette in Frankreich sagte, Kulturhistorisches über das zweite Kaiserreich und seinen Interpreten Offenbacli, war skizzenhaft und gab dem uiivorgebildeten Zuhörer an Onindsät/lichcin kaum mehr, als er schon wußte, tierade Dr. Landau hätte die Möglichkeit, die starke Wirkung ihrer Vorträge zu intensivieren, d. h. ein vertieftes Musikvcrständnis an/tihahnen, das sich in den Kiilturkonzcrlen erproben könnte. Die Mitwirkenden waren für diesen Abend nicht gut ausgcwahlt; Max Kuttncr und Frida Wcbcr-Flcflburg können ein Opernsängerniveau nicht haben, wie es nun einmal die Melodien Offenbachs verlangen. Wilhelm Alt mann begleitete zu farblos und unpointiert. Dr. Hans Nathan. Dismcli. in einem Kuilurbumlvortrag befaßte sich Dr. Arthur L I o 0 s s c r mit Disracli, einer der fesselndsten jüdisehen Persönlichkeiten des IQ. Jahrhunderts. In einem grollen Ueberblick über die Entwicklung seines Lebens zeigte er, wie in allem, was Disracli unternahm, sei es ais Schriftsteller oder als Politiker, doch eine spezifisch jüdische Note zutage tritt. Als Schriftsfeiler, als der Disracli besonders in seinen jungeren Jahren tätig war, entwickelte er eine Phantasie, die besonders gern in orientalischen Herrlichkeiten schwelgte. Eine große Reise nach Palästina hat Disracli besonders beeindruckt und ihm bleibende Ideen und Anregungen vcrmittclt. Auch als Politiker bleibt er immer der in solchen orientalischen Macht- und Sehönhcitsvorstcllimgen schwelgende Romantiker. Ls ist keine Frage, daß Disracli für das englische Volk ein Nationalheld geworden ist, zu dein England auch heute noch in Bewunderung emporblickt. Zugleich aber blieb er den! englischen Volke immer ein Mann des Fremdartigen und Exotischen, den man nicht leicht zu durchschauen vermochte und der die Phantasie der Menschen immer von neuem beschäftigte. N. Zionistische Veranstaltungen Die Gruppe Allgemeiner Zionisten in Deutschland veranstaltet am 28. September Im Lojjcnhaus, KldststraBc, eine Versammlung mit dem Thema 1 ״Die Krakauer Konteren« der Allgemeinen Zionisten. — Ein Autrut zur Neuschaffung einer konstruktiven Mitte." Ea referieren ו Dr. Egon Rosenberg, Dr. Franc Meyer, R.-A. Benno Cohn, Amtsgcrlchtsrat a. D. Kurt Tuchler, Dr. Han* Fricdcnthal. Näheret wird noch bckannlgcgcbcn. Beilrksgruppc Zentrum. Am 15. September, 20.30 Uhr, bei Sahis Gr. Präshientrmtr. 2: Hebräische Siclialt unter Leitung des Lehrers Ehrenkranz. Zutril t liir Mitglieder der Be.'irkcgruppc gegen Vnrzcigung ihrer Mitgliedskarte. Hebräische Kurse der BZV. In alten Stadtteilen. Ins Heim, Drücken- 'sttaße 611, beginnt in niii'liiler Zeit ein Anlüngerkursus. tu den seit fünf Monaten bestellenden Korlgeschrittenen-Kursus können noch Teilnehmer autgenommon werden (Dienstag 19.30 bis 21.30 Uhr). — Im Heim. Kants!«54 ,־, beginnt am 17. September, 18.30 Uhr. ein neuer Anfängerkursus unter Leitung van Dr. Kaleko, In sämtlichen Kursen (auch im Hibelkursiis) können noch Teilnehmer atitgeiioiumcn werden. Anmeldungen tu alle» Kursen und Auskunft: KiiUuiitbtcilung der BZV., Meinekcstr. 10, IV. St. (Bismarck 7165 App. 44), Familien - Nachrichten Fraa Sara Ziegel, Schöneberg, Goltzstr. 38, beging am 0. September 'den 85. Geburtstag. Sprechstunden der Juristischen und wirtschaftlichen Beratung■• »teilt dar ״Jüdiachan Rundschau" Montag und Donnerstag von 17 bis 18.30 Uhr In unserem Büro, Berlin W15, Meinekestr. 10. Bai Besuchon sind Abonnainents-Quittungan mitzubringen. Bei allen schriftlichen Anträgen sind dla letzta Quittung und ain freigemachter Brief- Umschlag od. ausreichendes Rückporto boizufügon 1 Jeder llirer Bekannten liest die ״Jüdische Rundschau“, daher ist es am praktischsten, wenn Sie bei VEt&lQilUCwGEES• W1RMKM11PI3GESI* GEBUBkTEEi UB3D TODESFÄLLE El IhreFreunde und Bekannten durch eine Familienanzeige In unserer Zeitung von dam Ereignis verständigen. m«SI»cl*® Famlllenanselg« sehttrt In dla «J UBISCME biindichau••, die hierfür einen ermäßigten Tarif hat. Verlangen Sie Sonder •Prospekt FA JQdl&cha Rundschau, Anzelgon-Verwa(tung JÜDISCHE RUNDSCHAU a Ludwig Hardt» Vortrag ״Welthumor" (Somlervcntns,talhing de» Kulluibutiden Deut ׳< lirr Juden) Ist vorn 15. auf dm 22. September,!11,01111! 0,15 l'lir, im Itoctlwvrn-Siuil, verlegt worden. Die bereit* g, lösten Gutst'hnue behalten ihre Gilltigkoit. Kllnsllcrhllf* der JUdbchen Gemeinde. Am 21. November in der Neuen Synagoge, Oranienburger Sir. 30: Berliner Erstuuftillirimg der 11ו־>ו1’)ס1<11י Szene .,1t.ti.1k und BilrHtn" von Hugo Adler, Mannheim, tnr ('hör, Soli, Orgel, Klavier und Streichorchester (Leitung: Dr. Oskor GuMmami). -- Am 22. Septcinbcr, tdjftids 20.30 Ulir, im Engen• hau•., Islcl-tstr. tO: Mudkalischcr Abend unter dem Titel ״Eine Soiree liri Hank irr Mcycrhcur“, JTSC. Bar Kochba-Hnkonh (Fußballnhtcllung). Am 20. September, 0 l'lir abends, Dr. Allrcil Klee: ״Der Weg in* Judentum" im Hotel ,,König von Portugal", Burgstr. 16. Kulturabtellung de» J.S.C. Hsglbor, Berlin, Ckcellsrhnfuabfnd um 22. September Im C'ufö Leon, Ktirfürslcnilamm 155439. Kabarett, Zum Tanz; L'r.mko• Symphoniker. Vom Stellen•• Mark! MlttcHunßen der Arbcmßemeln*ch«lt der Jüdfachtft ArbeltmacliwcB*. (KTufmAUni'4־hf AUirihmg, und frtür Berufe. Bfrlm SW 10, LindctKtrnßr 48-50. Telephon! A 7 Dönhoff 307-308• Ahfriiunff für pewerhlirhci Person׳־!!, Bcruf';l>craftjr1j▼, Lefiritell^nver« miulvinfj, Berlin C % Uoscnstr. 2-4, Tefcphnnt Norden D 1 8711.) Gebucht wenlch für Berlin (nur für BcrÜnei Bciverherh Soli neidrrmrisforin für Mnß^lon, Mu^lernUhrrinnrn für jjuf c KonfcK!inn4i!cM0r, per ft k fr Konfckhon**Mci*lcrnührrir1ricn für Butrirh, prr* fehle (»iitnmimiintrlklrhrrtnncn und Stepperinnen. M;mtclm1uu*rlU, Pikirrerinnrn» F״H0rm;1< hnmnen mul rrslc I lunflnütirrimirn für Her• rt nk׳H1frktion. jitnoere!,'.inrit hierin für Spitrcmfcrlvrn und 11*1111־ uilt ilun mit X.then, KrUlrrin hir Bcfvieh, /,irkritvkitiilirtm für Betrieb, peifrkic /u-f hn< i'lriin itir klingt ״יי i<Dne D.imenM iUrhr, ) .simpeiiM hirin• rnlu'iin ftir Sepie nnrl (Yllon (Bt lrJelt). M;1m liinrnnülirrin fnr <tוו prim, Kur mpjrrh;11b; Put 7m!t<ü1rrin, prrfrktr Blültcrin. Wir «Mielten dritt^enrl Arlnii liir lüchii^e Uhi srhciui-brs^oriimen, llniiwlmciflcrinucn» für pcAvribliihe l׳'a* tihrüfte aller Art, »owir für ungelernte ArBcitrrmncn. Offene Stellen: Komlilor oder B;irkrrn1ei׳*frr *wisrhen 25 und 40 Jahre mit eigenen Ideen aN Helriebsleilcr qc^urbt, Sehüf^e* nuieber, der *ן >!י»j»rn und vr»rri< hien kann, Knitcrnimlicr und Ihitulnäher für I lerrenkonfeklion, Herrenmaß-rlmeifler, Stepper für Keth'rohnünbd, Ibmienfriseure (Hiiitifürben u. WasserweHe). Kiir atifTrhnlh: R1i׳bnmf'rh;miker, Spinnt'reifnrhleufe. Wir suchen dringend Stellen ftir Mnndel-hiif^aibeiirr, Ihuker, Hausdiener, Knrharbcücr jeder Art. Deulnt'h.jiidi-e־lie l'uinBie inl.ondnn l)cabste)1li״i 8 lOj iliripen?tmjjrn zur Miirrzieliunt; ihres eigenen Sohnes nufr.imchmcn. Gute, nh bt riuielle Wrpflrjjiiny: Anfragen! l׳ondnn NW 1Ö. 11nmpfstrndw«y 80. Wir *aiclien hnndwerklirlie [.elirsirllen für Knnhcn u. ATüdelien für sofort. Außerdem suchen wir I’Men, וUe bereit $w\, die Jujjriullirlicn durch Ztirafdung von Lchrbeihilfen eu unfcr^Hitzen. Sprechstunden der Berufsberatung finden statt: Montag bis Frcitng, mtßer MifUvorh, Koscndr. 2-4, für Knaben: von 0.30 bis 12.30 Uhr. für Mädchen: von 10.30 bis 12,30 Uhr, SondcrsprechiHmde für Schulkinder Dienstag nachm, von 3,30 bis 5 Uhr. •— Westcn-Sprcchstunde: für Knaben und Mädchen: Donnerstag nachm, von 4 bis 7 Uhr, Bleibtreustr. 2. Synagogen - Nachrichten Jüdische Gemeinde. Freiing, den 14, Srptrnilicr. abends: Synagogen mit .)!len: Kittis, Altervrr''0!gu)1g-,.ni־t.dt,'n )1ikI Neue Synagoge, Synug״gr l.indi-D'.tnitir und )׳')icilrnstrmpe!: 6.30 t!11r; Syungnge Liitzzowstinlic: 6 dir; Svnngogc!׳'«*»nenstmlkt 6.30 l!hr; Sv״»g״ge Le, vclznwstraße: 7 Lin־: Synugogc I’rinzrcgeutcnstraßr: 7.15 IJlir. Anspiadieu um l'rciliig.AlH-nd: Neun Symtgoge! J>r. Bbnnenlhsil; Synngi'gc Liud('n>tr.1ß1•: Dr. Weyl; Svnstgoge t.lilzowstraßc: Dr. Seligsohn; Svimgnge I׳'n-;1nrn»ln)l5(׳: Dr. <!;1111110 r; Synngoge I.evetzow* .str.ißr: Dr. Prinz: l*'rio!ioiislcmpc't: Tlr. Wnrsi limier: Synngnge Prinzrrgmlen-lraße: Dr. Wiener. —- Sonnnbcm), rlen 15. September (Snblrat Schuwolt), morgens: Alle Synagoge: 8.30 Uhr; übrige Synagogen mit nllein Ritus und Allerversnrfjtingsnnslutlen: 0 Uhr. I'riihgoltesdienst: Synagoge Rvkeslraße und Kottbusser Ufer: 7 Uhr. Synagogen mit neuem Ritus: 11«iiptgotlesdienst: 10 Uhr: I'riibgotiesdienst: Synngogen l.inileiisirath», l.evolzowstrnße und Prinzrrgrntenslrnße: 7.30 Uhr. Jugriurgollewlienst: iinehin. 4 Uhr: Synagoge Kottbusser Ufer: Dr. Jakolmvits: Symigoge Miinrboncr Siniße: Jlr. A, Lcvy. — Ilalerliiv'lie Vorträge: nai'lun. 6 Uhr: Alte Syimguge: Dr. Kreimarm; S\n.1goge Kotlliussi-r Ufer Dr. Jakobovits. — Snl,bst.Ausgang: 7.06 l'lir, ('.,,nesdienst nn )len Woohcnlagen! nbends: bis 17. Septemher: In allen Synagogen: 6.15 Uhr; vom 20. September ab: 8 Uhr; morgens: bis 18. September: Synagoge IVstidozzislriiCe und Milnebener Straße: Ö..10 Uhr; übrige Synagogen mit allem Ritus: 6.15 Uln•; vom 20. September nb: Synagoge l'est»lnz7istraßc: 7 Uhr, llbiige Synagogen mit nlteni Ritus! 6.30 Uhr. Synagogen mit neuem Ritus: lagliih morgens 7.30 Ulir. -- Gottesdienst nni Vrrsi,|1nung«t!1g: Dienstag, den In. September, nbends: In alten Synagogen und Bet• öder!: 0,30 Ulu׳. Mittwoch, den 10. September, morgens: Synagogen und Betsäle mit nlteni Ritus: 7.30 Ulir; Synagogen und Betsäle mit neuem Ritus: 9 Ubr. l'esl-Ausgang: 6,55 Uhr, Jüdische Rcliglonsßcniclndc Charlnttcnburg, Schulstr. 7. Freitag und Sonnabend: Rabb, Dr. I’lottke. Kol Nidre: l’rnllgt: Rabl,. Dr. Salomon. J״m Kippur: Preiligt und Totenfeier: Rubb, J)r. Plottkc. Nr• 7‘i 14. IX. ׳ Soeben cuämn dts עברית ל Fernunterricht der Jüdischen Rundtct!,״ j von Dr. S, Kaliko, Leit״■ der s״״,u I' Berlin.r Zi ־« i u , ,h .. v W"״׳ *> »t 1"1*,״I*.. j j y.,b.״.n8״״ ״ erweii.rt. A״n,t, Va, l.rlum (librr 1500 W״״״) ,mH , ׳**• I tn.u.eh.r, Re6,|n. rnli k.rtonlert HM 1 Verlad lOdliche Bantiicbaa «.».ul Zu h.ri.hen durch .11» BUrhh״.dI1 ״,״״ *e,׳n Verein*,!,, d», י״״״ ״״,,«״|, pof>־ | lloalimclie Vcrclnlduna iQr Dealichini! V.rl.,«.Als1»ll״n״ | Berlin W15. M»infk»,1r. 10, Poxacheck Btrlisj^ i Synagoge Geaundbrunnrn Ahawai Achim, Pri1«,n.1||,׳e 8ז S-.״ Montag, Dienstag morgens 7 Uhr. Jom Kippur: Predig! und v*? leier: Rabh. Dr. Alcsamlcr. Donnerstag und Freitag murwn, .'!’י abends 6.15 Ubr. ** 1 Ui Rellglonavereln Agud»th Achim, Synagoge Pankow, 1 (Lelirling'lieim). Zwis, ben Miirlia und Maariw: Lelus1w!r» *1g ’ Broch). IV oebenlags täglich Gottesdienst, morgens 6.30 Uhr; Kippur: Predigten: Rabb. Broch. Anmeldungen zu den Sc»™., und neuhebräischen Sprachkursen ■n Rabb. Broch, Pa״ko» # ■' | Unkstr. 3, erbeten. Bar Mizwah *Termine Am 22. September — 13. Ti.,chri: Harry Odrowski, Sohn w G. Ostrowski! Neukölln, WescrsU. 63. 04t die Redaktion Pabjatticc, 5. September Wh. Sehr pcchrtc Red,1khott! In der Rubrik ״Briefe an die Redaktion‘1, Nr. 11 voa 4. 9. 1934, schreibt Herr l)r. Wagner (Kaimti«׳) im ״E i n 0 c dicht aus dem Jahre 1839“, daß das (redicä ״Judäa“, verfaßt vom österreichischen Dichter Ferdinad von Saar, erst jetzt im Verlage Hesse erschienen sei. 111 Wirklichkeit aber halte ich dieses Gedieht im Jahre 19115 p• lesen, und zwar als Einführung des Buches ״Die Stirn»! der Wahrheit“ — Jahrbuch für wissenschaftlichen Z» nismus, herausgegeben von Lazar Schön (Wnrzburg), ute׳ Mitwirkung von Autoritäten aller Konfessionen, Verl( N. Philipp!, Würzburg 1905. Mit vorzüglicher Hochachtung Dr. med. Seweryn Schenker. Nächste Abfahrten nach Palästina (mitgcteilt vom Palestinc & Orient Lloyd, Berlin NW T, Frledrlchstr. 100, Tel. A 6 Merkur 2915) Pilsna 26. 9. ah Triest Tcvcre 27, 9. ah (icniia Tcvcrc 28. 9. ab Neapel Maricttc Pacha 28. 9. ah Marseille Sphinx I. II). ah Marseille Ocrusalcmme 3. 1». ah Triest Frovidcnce 5. 10. ah Marseille Pilsna 1». 10. ah Triest Polottia 11. 10. ah Konstanza Vicmta II. 10. ah (iemia Vienna 12. 10. ab Neapel Patria 12, 10. ab Marseille (krusalemme 17. 10. ah Triest Sphinx 19. 10. ah Marseille Pilsna 21. 10. ab Triest Felix Roussel 2b. 10. ab Marseille Flugverbindung: Jeden Donnerstag nach Oaza. ab Halle-Dip5■‘ Israelitische Vereinigung Llchtcnbcrg, Synugogc Fmnkfiirtcr Allee 85. Fe-tgutt,•»dienst, ijecicntricr mit Fcstprcdigt von Rabb. Dr. Arthur RoNcnthal. Fricdcnstcmpct (Wrielicnlagssynngogc). Jom Kippur: Scclenfclcr und I’teiligl: Sukkotli; au beiden Tagen GnMcsdienst und Predigt. Beginn: iihcnds zu den Zeiten wie üt der Alten Synagoge; morgens um 8.30 lihr. Llppntann Tauss-Synngngc, Goltnowslr. 12. Sonnabend! Jugendandmht 4 Ulir. Minch« fl Uhr. Ansehließettd baliubischet Vortrag (Rabb. Dr. Singermann), Jom Kippur; Predigten: Rubb, Dr. Singcmmnn. Synagoge Ahawas Zion, Schiinliauser Alice 4. Sonnabend, früh 7 Ulir mul vorm. 0 Uhr. Ilid.ichischcr Vortrug von Rabb. Dr. Harry Lcv;r, Jom Kippur: Predigten: Rubb. Dr. Harry I.evy. jüdischer Rcliglnn*-Vercln Frlcdrnau-St-gllu und Umgegend, Stier- Ntndje: 21. Am Jom Kifipur: Kunycrvulivor (»ottrsdienst: .Stierstr. 21. Liber,der (’■״!lesdiciist: Int Albrcchtshof in Steglitz. Predigten: Ruhbitter Dr. Winter, Da* ״Helm des Jüdischen Frauenbundes" in , Föhr Sfidstrand, das das ganze Jahr über gcöflnct 1‘"I, der Kräftigung und Erholung von Kindern und vvcibnt.^ JttRctitllicIien. Es liegt nahe an der Sec, an bester bü’1|e y geschlitzten und sonnigen Sudstramles der lim־' ־«! Autuahtftc sind ausgeschlossen an Lungcnhiberkmos11 anderen ansteckenden Krankheiten leidende Kinder. '0 dient gemeinnützigen Zwecken, ist aber durch seine und Einrichtung jedem guten Privatheim an die S«1 jr' stellen. Infolge der gewissenhaften pflegerischen und p«1•', gischen Betreuung konnte im Laufe der Jahre ein« «״/, Zahl von erholungsbedürftigen um! schwächlichen gründliche Erholung und Stärkung der Konstitution werden. Anmeldestelle in Bcrlin-Charlotlcuburg. Kants״■ Syrtagogen-Vcrcln Osten, Rigaer Str. 3. Am Jom Kippur: Prcdigtcnt Rabb, Dr. Rosciiw.wscr. Dienslug vor dem Abendgottesdienst Vortrog: Krklüniiig des llurhes Fsrtt und Nclieinin, Zweigbibliothek Osten, Sonntag von 11 12 Uhr vorm,, Dienstag von 7—8 Uhr nachm, HücluTaiisgnbc und Lc.sc.utu(. Schänebcrgcr Synagogcn-Vcrcln e. V-, Milnchener Str. 37. Abtlg. 'lburn-l.rrngi'uppp. Tiiglielt vor dem Abemlgottesdienst Lebrvottriige mis item Gesamt gebiet, jüdischen Wissens. Dozenten: Rubb, B, Pes.teii, Rabb. S. Ksinski, K.-A. Dr. Abr. J.öb. Rubb. Dr. Rosenwusser. Ahtlg. Minjnn-Bereil schuft. Unsere Jlinjan-Hercitschaft stellt den Bewohnern der Bezirke Schöneberg und Wilmersdorf zur Abhaltung von Gottesdiensten in Trauerlniuscrn mit «Itcn ihren Einricbtrmgen zur Verfügung. Rechtzeitige Anmeldung an Wohlfahrtsamt (B 6 0331) Oller Votstaml: Salnmon Nordheimcr (G 7 2770), Synagoge Bcth Zion, N 31, Brunncmtr. 33. Sonnabend tu Mincha: 1 laladiischcr Vortrag von Rabb. Dt. Landau. Jom־ Kippur; Predigten; Rabb. Dr. Landau. * KALENDARIUM 1994 — 37. Woche 5695 — l. Wod«, Freitag 14, September 5. Tisdirt Samstag IS. H c. 8» *^ו(9 rarינו!) Sonntag 1«. ״ 7. W Montag 17. 8. Dienstag 18. 9. יי* גסיי, Mittwoch 19. M 10. •» ‘ ש 5פיר VtriöhnanB1״ Donnerstag 20. w 11. Ssbbat-Auzfont, Bsrtln T*. öreilou **’, fraflhftirl a. M fa»t«nb,g1n»1 «״ ratientädt! aass