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Jüdische Rundschau · 1934-08-24 · Heft 68 (24.8.1934) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 68 (24.8.1934)
Date
1934-08-24
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite <5 :JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 68, 24 Vlii 4 ׳. •י .» •«•**י \ ׳ 41 L All« der Welt des alten Israel Von Dr, Alexander Goldstein Wir 11,men Palästina heute auf. Wir träumen von dem Palästina der Zukunft. Und wir wissen sehr wenig über das Palästina der Vergangenheit. Als ich mich dem Ausflug nach S a!11 a r i a anschlofl, den die ״Freunde der Hebräischen Universität“ organisiert hatten, hätte ich nie vermutet, daß dieser eines der ergreifendsten Erlebnisse in Palästina für mich werden würde. Ich wußte, daß wahrend der Jahre 1931 bis 1933 Aus* r r ,ו h u n 5 c 11 in der Gegend der alten Haupt* Stadt der Könige von Israel s t a 11 f a n <1 c n. Ich wußte, daß diese Ausgrabungen das gemeinsame Unternehmen der Harvard-Universität, der Jerusalemer Hebräischen Universitat, der Britischen Archäologischen Schule und des Palästina- Erforschungs-Fonds waren. Ich wußte, daß aus Mangel au Mitteln die Arbeiten mittendlin eingestellt werden mußten. Ich wußte, daß eine Anzahl von interessanten archäologischen Entdeckungen gemacht worden waren. Aber von welcher Art diese Entdeckungen waren, wußte ich zunächst nicht. Und die anderen Teilnehmer des Ausflugs schienen ebenfalls kein großes Wissen zu haben. Wir waren glücklich, als Führer und Dozenten unserer Forschungsreise Dr. E. L. S u k c n i k zu besitzen, den uncrmüdlichcn Archäologen der Hebräischen Universität, dein wir viele der wichtigsten Entdeckungen in Palästina auf archäologischem Gebiete zu verdanken haben. Als wir den Hügel von Samaria erkletterten und dem Irrgarten des östlichen Teils der ausgegrabenen Fläche gegenüberstanden, waren wir zuerst ziemlich verwirrt. Was sollten nur alle diese ahgehauenen Felsen und alten Ucbcrreste wirklich bedeuten? Aber da kam uns Dr. Siikcnik zu Hilfe. Und unter seiner Führung begannen die toten Steine sich in Burgen und Paläste zu ver* wandeln, in die Teile einer alten Hauptstadt. Verwüstet durch die Assvrer, war jedoch die Gegend von Samaria nicht für immer begraben. Auf demselben Platze baute Herodcs zu Ehren des römischen Kaisers die herrliehe Stadt Sebastia. ln anderen Perioden wurde in großem Maßstabc weitergebaut. Ueberrestc all dieser Perioden, zurückgehend bis auf biblische Zeiten (hellenische, hcrodianischc, romanische und byzantinische) wurden ausgegraben. Die meisten dieser Ueberrestc, besonders aus den Zeiten von Herodcs, sind sehr gut erhalten und sehr imposant. Aber sic vermögen «loch nicht, irgendwie die Phantasie aiizurcgen; sic sind zu ״j u n g“. Die alten Mauern dagegen, die König Ahab sahen und den Propheten Elijah — welchen Schauer können sie auslösen! Die Siadt, die König Omri baute ״Und Omri begann zu regieren über Israel. Sechs Jahre regierte er in Tirzah. Und er kaufte den Hügel Samaria von Shcmcr für zwei Talente Silber und baute auf diesem Hügei una gab der Stadt, die er baute, den Namen nach dem Namen Shcmcr, dem Eigentümer des Hügels, Samaria.“ König Omri mag ״Böses in den Augen des Herrn“ getan haben, aber ganz gewiß muß er einen ausgeprägten Schön* heitssinn besessen haben. Er wußte wahrscheinlich nicht, daß cs so etwas wie künstlerische Inspiration gibt, aber nichts* destoweniger war er zweifellos damit ausgestattet. Nur der Instinkt eines Künstlers konnte sich von allen Plätzen dieses Landes gerade diesen Hügel, die schönste Lage für eine Hauptstadt, ausgcwählt haben. Als wir die Spitze des Hügels erreichten und geradeaus sahen, waren wir von dem wunderbaren Panorama, das sich unseren Augen bot, überwältigt. Weit, weit in die Ferne lag ausgestreckt vor uns das Land von Samaria, die zahlreichen Hügel und Berge, die der Landschaft einen besonderen Reiz gaben. Die Luft ist so durchsichtig, daß man von diesem Hügel aus ganz klar die fernliegende Sec erkennen kann. Nach den Ausgrabungen zu urteilen, war Samaria eine ungewöhnlich starke Festung. Die Stadt innerhalb der Mauern nimmt einen sehr weiten Umkreis ein. Selbst heute, nach beinahe 3000 Jahren, inmitten der ausgegrabenen Ucbcrreste der toten Stadt stehend, fühlt man, daß, so wie sie gelegen war, so wie sie gebaut war, diese Hauptstadt der Könige von Israel in jener Zeit tatsächlich das ganze umgebende Land regiert haben muß. Die ganze weite Ebene beherrschend, umgeben von Mauern und Türmen, mit ihren Straßen und Häusern, ausgebreitet über den großen Ehnkri'is vom Fuße des Hügels bis zu den weiß gemauerten königlichen Räumen, dem Palaste des Königs, hoch oben auf der Spitze des Flügels ... muß das alte Samaria eine Stadt von unübertroffener Schönheit gewesen sein. Da» Tor und der Turm Ucbcrreste einer alten Mauer haben wir vor uns. Diese Mauer besteht aus sehr großen, besonders behauenen Steinen, bei denen kein Zement gebraucht wurde. In der Bauweise besteht eine bemerkenswerte Aehnlichkeit mit der Klagemaucr von Jerusalem. Auf einigen der Steine sind noch Zeichen zu sehen, die Arbeiter während des Arbeitsprozesses gemacht haben — eine rote Linie, um die Richtung für das Legen der Steine zu zeigen, ein Maurcrzcichen in der Form des alten hebräischen Buchstaben ״Tav ‘, Die Symmetrie der Maucr geht plötzlich in eine schwie- Tigere Struktur über, deren Ueberrestc noch Zeichen von bemerkenswerter architektonischer Geschicklichkeit zeigen. ■Was ist das? Oder richtiger: was war das? Es ist das Ost^ tor von Samaria, höchstwahrscheinlich der Haupteingang. Das Tor ist ziemlich eng, sehr ähnlich dem Jaffa-Tor der alten Stadt Jerusalem. Und plötzlich bekommt eine halb* vergessene Periode aus der Bibel Leben: ״Und der König befahl dem Edlen, auf dessen Arm er lehnte, Wächter des Tores zu sein, und das Volk trat ein durch das Tor, und er starb, wie der Gottcsmann gesagt hatte.“ Wenn man das Tor sicht, kann man beinahe die ganze Szene sehen: die hungerndc Menge, plötzlich befreit von der Belagerung des Feindes, in ungestümer Freude durch das Tor stürmend, und den unglücklichen ״Edlen, aul dessen Arm der König lehnte“ zu Tode tretend. Eine dramatische Episode in Verbindung mit diesem historischen Osttor von Samaria kommt einem lebhaft ins Gedächtnis: die Episode von König Allahs Tod in der Schlacht: ״Und Ahab, der König von Israel, und Jehoschapliat, der König von Juda, saßen jeder auf seinem Throne, haften ihre Kleider angelegt beim Eintritt durch das Tor von Samaria, und alle Propheten weissagten vor ihnen ...“ Die überraschendste Entdeckung wurde ganz durch Zufall am Schluß der Arbeit der archäologischen Expedition gemacht. Es ist ein Turm, 11 in hoch. Der majestätische durch die Auslassungen des Geschichtsschreibers* n Rest der Taten von Allah, und alles, was tr (׳1״H i. Elfenbein*!!ans, welc hes er machte, mul alle d,e 4 er baute, sic sind eingeschrieben in das Ilud! der rk11'׳ über die Könige von Israel.“ Da das Buch der n״r״a ״I Könige von Israel nicht erhalten geblieben ist Uf '■ wahrscheinlich niemals ,,den Rest der Taten von *•1י alles, was er tat", kennen. Ahab £, »! n Eine Elfenbeintafel mit der Darstellung rtne.1 Cherub aut dtn Ruinen des Palastes des ■Königj Ahab. Bau, in Halbkrcisform errichtet, macht einen niemals zu vergessenden Eindruck. Die schwierige Arbeit des Einpassens der mv/.ementierten Steine von verschiedener Größe in das Halbkrcismodcll war mit anmutiger Leichtigkeit gelöst. Trotz der außergewöhnlichen Dicke der Wände ist der Turm so wundervoll erfaßt und gebaut, daß er das Auge durch die Harmonie seiner Proportionen erfreut. Es ist schwer zu glauben, dal) die Erbauer in jenen alten Zeiten eine derartige Vollkommenheit architektonischer Geschicklichkeit erreichen konnten. An dem nördlichen Abhang gelegen, muß der Turm unter der Erde begraben gewesen sein, von den Regcnwässcm von der Spitze des Hügels heruntergewaschen, bald nach der assyrischen Eroberung. Und dieser Tatsache verdanken wir seine Erhaltung in seiner ursprünglichen Form. Er sicht erstaimlich neu aus, nicht als ob er vor vielen Hunderten von Jahren gebaut worden wäre, sondern erst vor einigen Jahrzehnten. Die kön! glichen Pallite Allmählich steigen wir auf die Spitze des Hügels, zu der Akropolis von Samaria, der Gegend der Paläste, die von Omri, Ahab und Jerobcam II. gebaut wurde. Der königliehe Palast mit seinen weißen Mauern auf der Spitze des Hügels beherrscht die ganze Stadt wie eine Krone. Seine Mauern waren teilweise in den Felsen des Hügels eingehauen und mit großen Steinen bekleidet. Und die Palastflächc war umgeben von einem eingebauten Wall mit einer Zahl von Zimmern — wahrscheinlich zum Schutze des Königs. Nahe den Palastmaucrn wurden die Ruinen des Königsschatzes gefunden. Nur ein verhältnismäßig kleiner Teil der königlichen Räume wurde ausgegraben. Wir standen in einem offenen Raum, umgeben von den Ucbcrfcsten der Mauern: dies ist der innere Hof dcs_ Pa- 1 a s t e s von Omri, des Erbauers von Samaria. Angrenzend sind die Uebcrrestc eines Teils des Palastes des Königs Ahab! einem Erweiterungsbau, der von seinem Vater errichtet wurde. Der Palast von Ahab! Welche berühmten Gcsicliter, welche dramatischen Ereignisse sah dieser Palast! Hier stieß der Pro* plict Elijah seine Verwünschungen gegen den impulsiven, cindi ucksfäiiigen König aus. Hier diente die Königin Jezebcl, Tochter von Ethbaal, König der Sidonier, dem und kämpitc ihre Kämpfe mit Jahve und seinen Ausgenommen das ״E 1 f c n b e I n - H a 11 $ ״ . machte". Nicht nur die Ausgrabungen bestätigten ״;* ' stenz. Sie haben uns die berühmten E I f c 11 b e i n.ז gegeben, die alle in dem Umkreis von Aliabs Palas("׳1!״ wurden und die zweifellos zu Aliabs Elfenbein.! 1,!'״ hörten. Sie bewiesen, dal! der Name ״Elfcnbein-lh,י‘ ״*״ fast sicher ,111 f den reichen LlfcnbciiisclimiKk der ״ן' ' des Hauses und seiner Ausstattung bezog. Einige d׳;?"״ die nahe den Trümmern der wahrscheinlich״, gefunden wurden, waren durch Feuer geschwärzt '_ ׳ schcinlieh während des Brandes beim Fall von Samaria die meisten der zahlreichen Elfenbein-Tateln sind sei -halten und geben uns einen ausgezeichneten EiohlV die künstlerische Vollendung und den Geschmack der'?' des Ahab. Die Stadl unter dem Erdboden Nur ein kleiner Teil der Palast-Umgehung vruidj gegraben. Und von der Stadt seihst, ihren Hau«!# *‘י Tempeln wurde bis jetzt noch nichts unter der Ef<lt 1■ gelegt. Es ist alles noch unter dem Erdboden — de,? Palastes, die Straßen und Häuser des alten Samaria ן Arbeit der archäologischen Expedition mußte mangels M;*," eingestellt werden. 1 '1י Dr. Sukctiik erzählte uns von den Erwartungen, , für die Fortsetzung ihrer Arbeit hegten, von ihrer Wi'di!!* ’ für unser Wissen um das Leben und die Kultur dN Israel. Die Sehnsucht des Archäologen, die Stadt unter d- Erdboden ans Lieht zu bringen, der unstillbare Durst i* Wissenschaftlers ״ach Entdeckungen klang in seiner Sti®-. Es gibt Spuren einer Tür in den Ruinen einer der des Königspalastes. Wohin führt diese Tür? Was wurdenr auf der anderen Seite dieser Tür sehen, wenn die Ausgrabus— fortgesetzt werden würden? Es ist ein besonderer, gehtnisvollcr Schauer romantischer Vorahnung beim Anblick d Mauern, unter welchen die noch uncntdccktcn Teile , Samaria versteckt sind. Und wenn man auf dem fliigd, Samaria stellt, wird man neugierig, ungeduldig wie Dr &;׳ nik und möchte die Archäologen hier wieder an der Arb:• sehen, die Spaten der Ausgräber wieder hören, möchte 4■ eingegrabene Stadt aus ihrem Grabe sich erheben sehen. Die Nacht ist gekommen, das fremdartig bezaubern;. Mondlicht von Palästina. Die Autobusse tragen uns von fr Stille des Hügels von Samaria, von seinen alten leb« behauenen Mauern hinweg in die lebhaften Gerauscht fr modernen T c 1 - A w i w. Die Ausflügler besprechen ihre Eindrücke dieses dfr würdigen Tages. Nur meine Nachbarn, ein weißhaarigerAtar und ein dunkelhaariges Mädchen, sind still, in Gedanken«• loren. Und dann schüttelt das Mädchen ihre Schultern, 1 ob sic aus dem Tr.111ml.1nd zurückkehrte und blickt zur« nach dem Schatten des Hügels von Samaria, der noch in fr Ferne schwach zu sehen ist. ״Wie leidvoll ist das alles!" sagt das junge Midck zu dem alten Manne, und ein Klang von Traurigkeit ist i־ ihrer Stimme. ״Alle diese Könige und Propheten, alle di« Männer und Frauen des alten Samaria lebten und kämpft!•׳, liebten und haßten und träumten Träume des Ruhmes fr* Zukunft. Was bedeutet ihnen allen das jetzt? Nichts i? geblieben von ihrer Liebe und ihrem Haß, von ihren י>1?»א und ihren Träumen-nur Steine und Knochen! Wete Hoffnungslosigkeit! Welche Nutzlosigkeit!“״ ./- / ' * f n; M ׳' ״ ...1 %. . * •1V' י Uw . י ' •t ׳ / v j y ׳, .* ־ י *• י־•-! \ Eine Elfenbeintafel aus den Ruinen des Palastes des Königs Ahab. Baal, Proplicten aus. Diese Steine sahen Ahab, den mutigen König der Schlachtfelder, und Ahab legte den Konflikt zwischen Jahve und Baai bei, zwischen Elijah, Hatishbi und Jezebcl, seiner Königin. Sic sahen Jezebcl, deren eiserner Wille und tinbczwingbarer Stolz noch die tragischen Zeilen in dem Buche der Könige durch zittern. ״Und als Jchu (der den König Jorain, ihren Sohn, mordete) nach Israel kam, und Jezebcl hörte cs, malte sic ihr Gesicht an und schmückte ihr Haar und sah aus dem Fenster. Und als Jeliu durch das Tor trat, sagte sie: ״Hai Zimri Frieden, der seinen Herrn erschlug?" Und Jcitu erhob sein Gesicht zu dem Fenster und sagte: ״Wer ist an meiner Seite?“ Und da sahen zu ihm auf zwei oder drei Verschnittenc, und er sagte: ״Werft sie hinunter!“ Und sie warfen sie hinunter, und etwas von ihrem Blute spritzte an die Mauern und auf die Pferde, und er trat sie mit Füßen. Und als er hineinkam, aß er und trank er, und sagte: ״Gehe und sieh mm nach dieser verruchten Frau und begrabe sie; denn sie ist eines Königs Tochter.“ Die Elfenbein •Tafeln Wir wissen in der Tat sehr wenig über die Könige von Israel. Und was wir wissen, stammt von dem vorcingenomnicncn Autor des Buches der Könige, höchstwahrscheinlich einem Priester der Rivalcn-Hauptstadt Jerusalem. König Ahab entging nicht dem Schicksal seiner Vorgänger und seiner Nachfolger. Seine Missetaten sind in Einzelheiten beschrieben. Seme Taten nur kurz, gerade nur gestreift, und es bleibt das quälende Geheimnis dieser kurzen Ucbersicht, verursacht ״Wie wundervoll ist das alles!" sagte der alte Mj״". J dein jungen Mädchen, und ein Ton von Hochmut sc»1״ rj in seiner Stimme. ״Alle diese Könige und ProphtieA “I diese Männer und Frauen des alten Israel lebten urnl ן e j ten una träumten Träume von dem Ruhme der ZukunH ׳ T Volkes. Und nun, Tausende von Jahren danach, P]a|e1". .״ Männer und Frauen ihrer Rasse in mühevoller ArW 1־ demselben Boden ab, sprechen die gleiche Sprache, ־׳׳.״_; das gleiche Land auf, und die Kinder ihrer Kinu« sehen die Umrisse der gleichen Landschaft, tf״lme .; gleichen Träume von der Zukunft Israels. VHe roma das alles! Wie unsterblich das alles!“ . ,[lf! Aus dem Hintergründe <Je3 Autobusses brach ein ח I scher Gesang durch die Stille der Nacht von Samarn■ des Prof. Schiff, dirigierender Arzt der Kmderab | Jüdischen Krankenhauses Berlin, hat sich, e,n5r«'t* ladung aus Amerika folgend, für einige Wochen nam York begeben, um dort Vorträge über Kindcrheißu״ | halten. Hauptschrifilcitcr: Dr. Robert Welt sch. Berlin .Charlotte״ a'£^ Stellvertreter. Kurt Locwcnit oin, Berlin W 15. Veran'»־״^ Schriftleiter für den gesamten redaktionelle« Teil: K״[t ^0' ^1 * t e i n, Berlin VV 16. Anrcigcnlciterin und verantwortlich '**• Anzeigenteil: Helene Chane in er, Berlin N 54. Verlag״״ reigcnverwaltung: Jüdische Rundschau, Berlin VV 15, Mcinel«1 '■ D.-A. Juli 37 011 F:*pl. Druck: Siegfried Scholem, Bcrlin Scho־״*• l:U ב׳ ו)! \|:

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