Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 58 (20.7.1934)
- Date
- 1934-07-20
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 14 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 58, 20. VR.!934 'י/\7 ."ז! יז V/andurung — wohin?*4 Vom Nifdrrennq־ der!«•r |fopSi«rhen Judfnheit / n#«t»rh* Juden v o * 19TI t )!,di»! her ReüMmn ־־ Lr^rmlf* u. Wirklichkeit / Alte und neue barmen jüdisch«»« w irNehnfMlrhen» / U1t«rrr jmyitile Struktur in!*Atn^tinft / Sorgen der Alijsh t Gefahren der Proaperily f Kulturelle Umachiehtung׳ / Uganda und Ihrobtrlachaa / 7.*ub*rform*in de:־ Atairnifation / Aöawflnderrr und Floth tlinf«« Man tag, den 23. Juli!934• 20</:Ut>r Havcrland’1 Fcatcalc, Neue I;ric<lrkh«1r. 35 BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG Be*lrk1,njpp1n Zentrum und F fifdrlekih«! n Llppmann Tau»j-Syni1ß(1|;c, (iollnowslr. 12. Freitag, 11!20 11׳. Juli, nhcniD 7.30 Uhr, Sonn iIk'ImI, den 21. Juli. vonniM.tgs (S.ibbat (11a. soll), Mim-lia 5 Uhr. Mn.triw 011 Ulir.!•'asten Tis«ho b’aw: Sonnleg, den 22. Juli, 6.30 י«י);ן«!1וו Uhr. abends 7.30 Uhr, Nueht 0.09 Uhr. Woi!teiltag mnrgt int 6.30 Uhr, abends 7.30 I hr, Morgens und ,־iheiids Geinoro-Seiiiur. Reli(!lnrtsvercln Ncu-Tcitipelhof, MusM-lilslr. 22. Freitag, 'den 20. Juli, liliriids 7.30 Uhr, Smm.ihenil. den 21. Juli, vorm. 10 Uhr. nlx'iitl» 8.30 Uhr, Minolta und Maariw (Tisch״ b’»׳״), Sunntag, den 22. Juli, vorm. 7 Uhr. Israelitische Vereinigung Llcbtenbcrß, Synagoge Fi.uikfurlcr Allee 85. T.iolielier Cotli-nlii »•■l, SoiinalH'ml Krow Ti-clio b'aw. Jüdische Religlonsgentelndc Charlollcnburg, S! Iiuhtr. 7. Freitagabend 7 Uhr, Soim.ibend vormittags 9.30 Uhr, Sabbatausgang Tischo b'aw 9.11 Uhr, 22. Juli Vorlt.ig früh 7 Uhr. Synagoge Passaucr Str. 2. Freitag abend 7.30 Uhr, Sonnabend früh 0 Uhr, Milli 11,1 1 Uhr, Maariw 9.11 Uhr, Tischo b’aw, Sonntag hiili 6.45 Uhr, Mineh.i 7.30 Uhr.!Nacht 9.09 Uhr, Wochentag früh 7 Uhr, abends 7,30 Uhr. Schiinebergcr Synagogen-Verein, Münchener Str. 37. Täglich vor ilera Abriidgot IcMliciot i.chrvorttüge aus dem Gesamtgehiet jüdischen Wissens, Die Dorcnlvti: Rabbiner B. l’csscn, Dr. S. Ksinski, R.-A, Dr. l.ocb, Rabbiner l)r. Rosen" as-cr. Synaßogcn-Vcrcln Osten, Rigaer Str. 3. Täglich morgens und abends (lol 11 .vlienst. Abendgebet läglieli 8 Uhr. Dienstag vor detn Abend• goin-silicnst Vortrag: Krk'iiiung der lliieher Iwa und Nehemia durch Rabbiner Dr. Ko•׳.n«.1 •׳«/ - ׳- ,:■ייcigbibliothrk Osten: Sonntag von 11 bis 12 Uhr vormiii.igs, Dienstag von 7 bis 8 Uhr nachmittags Buchcrausgabe und Lescsaai. Vom Stellen ־Mark! Rühm, <׳A« •׳A# (Von tiitscrcn Berichterstattern.) •י ■' ^€6-4 ד _ ist 4 Mitteilungen de? Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise• (Kmfm-inni^chc Abteilung, Uauspcrsonal und freie Berufe, Berlin SW 10, Linden vtraße 4B-50, Telephon: A 7 Dönhoff 307-308, Abteilung für gcwerhlirlici Personal, Bmifsheratung, LehrfUcUcnvcrrmltlun^, Berlin C 2, Ro;cnstr, 2-4, Tclcphov*: Korden D 1 6711.) Gesucht werden für Berlin {nur für Berliner Bewerber): Kiiohrene Dinkivite für Biuwenkonfektion, Kle׳1׳ »erniihcrinnm für KחייI! 1-1 jtu>, MiMel״enre, 1 >.11mnm;m1uU!c|»|H'ri1ilK־u, Stepperin für ( -mnmimahtel, l'ullt imi.h 101 imjcii und er>le 1!;!ndnähei innen für 1 tencnkonlVkliun, I{0s('nsf1'p|)e1innen, lluimii lu-ileim für Knaben•;inoi;'(־ und •Miinlel, au׳ h I,o־!enm1intel, Zuschneiderin für Schür- 1׳ n, perfekte Z11schncider.11 für kuu^fseitleue D.nuenwiiselic• für Iler renu ,ist‘he, N.üuhuiu u für seidene 1 ).um'mv.iM iu\ für Büstenhalier, tür ()her״ und Spn-thnnden, für Zick/ack (Betriel!), Mützen- Mepju’iinm'n für Spo!I iniit /en lür Betrieb, Kuilrelstiekerin für Beiiieh, perfi'kic /-11;11)t('1lt'r1n für Putz, perfekte KürschnernuiUM'll (Hand und Maschine), Pullovcrstriekeriniien, IIciniarbeit. — 1 ur außerhalb:!,’!olle Näherin für!),tmmkimfckuon, Mittelure, jH־rf. Ziim hndih nn Hi! 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Sclmenlcr für Grol.Miütk und Zum1*1־!( ulen, ledi׳*. |Hj|(kt<* Sclmeider jcdt*r Art. —״ Wir Handel 'hill 'arheiter, Pauker, 1 lausdiumr.;und T c h r s i e 11 v n v e r mit! 1 u n (״:! 'vcikl. 1 ,vlu»U׳neJt für Knaben und Mädchen für sofort■ Außer• j ü<m suchen wir Paten, die ln reit sind, die Jugendlichen durch Zuzählung | '*un Lchrbeihilfcn zu untersiübcn. Sprcciistundcn der Berufsberatung | finden statt: Montag bis Kreitag. außer Mitlwoclu Roscnstr, 2/4, für Knatien: von 0.30 bis 12,30 Uhr, für M ■i riehen: von 10.30 bis 12.30 Uhr, Kündet Sprechstunde fiir Schulkinder Dienstag von 3.30 bis 5 Uhr. — WoMen-Sprcehsiundc: für Ktrn* ״Joseph und seine Bruder״ Unler griillem Beifall fand tlie Urniiffiilirimg der Revue von Dr. Sallv R .1 I) i 11 ״ w i I /. (miisik. Finrlelif nng von Alfred Simon) in' Leipzig slrdt. Das Stück steht in llmulluiiR, Wort und Ton auf lieachtliclier llolu■. Das erste Bild spielt in Jaakobs Zell. Jaakob, voller Sorge um das Schicks»! seiner Kinder, entsendet Joseph zu ihnen 11nי h I >eutsrhl,1nd, um ihnen seinen Segen /u hringeii. In den beiden iiäehsleit Bildern werden die /.iistiiiule, ' der l'arlcienliadcr lind der Kunslhclrieb, mit viel Witz karikiert, und im let/ten Bild, in dem die Jugend mit llorra und (iesang aufimirseliiert, ver* ahsrliietlet sieh Joseph mit einer mahnenden Ansprache voll Hoffnung mul Zukimftsglauhen, deren Sprache sich stellenweise zu dichterischer Schönheit erhebt. Bei aller satirischen und witzigen IlinsU'ilun״ — das zweite Bild, der Empfang Josephs in einer deutschen Gemeinde mit «lein prächtigen Aultnarseh der Parteien, fand langaiilialtemicn Beifall auf offener Szene — ist die!laiiimg des Stückes durchaus positiv. Die Aufführung war bis auf die durch technische Sehwic* rigkeiten bedingten I.äugen ausgezeichnet. Das Kollektiv, he* stellend aus grölitenteils erwerbslosen Darstellern und Sängern und dem jüdischen Orchester, leistete I Icrvorragemlcs. Die straffe Regie des Verfassers und die prachtvolle Leistung Kapellmeisters Simon verliehen der Aufführung Geschlossenheit und Eindruckskraft. D. I. Fr. Würzburger Jugendarbeit Der Jüdische J 11 gc 11 d btt n d Wiirzburg begann die Wiederaufnahme seiner Arbeit mit einem Vortrag von Rabbiner Dr. Ilanover über ״Unsere Aufgabe in der Gegenwart“. Der Referent wies nach, daß unsere Entwurzciiing im Deutschen uns stärker auf das Jüdische zurückführen muß. Das bedeutet zunächst ein Versenken in die Geschichte, um unsere aus der Vergangenheit erwachsene Haltung aut iiire Richtigkeit zu prüfen. Für die Gegenwart heißt es, aus der Zerrissenheit der Gruppen wieder zum Zusammenschluß und durch diesen zur Einheit und verpflichtenden Opfcrhcrcitschaft zu gelangen, durch welches Vcrlangen der Redner die Forderung des Verbandes jüdischer fiigcndvcrciuc nach einer gesamtjüdischen Haltung als richtig ningcstcllt hat. Das jüdische Volk müsse, um bestehen zu können, wieder zum Volk der Religion werden. Im Sinne dieser Aufgaben habe die Arbeit der Jugendvereine durchgeführt zu werden, wobei es sich empfiehlt, statt der bishörigen Vielheit der Themata in jedem Halbjahr nur eines durcliziiarbeiteu. Daß daneben an die Jugciuivercine noch die Aufgabe der Berufsberatung und der Einrichtung von Sprachkursen gestellt würde, ergibt sich aus der wirtschaftlichen Notwendigkeit. \v ir suchen üiiugeml suche» (Iringciid Slelle» liir 111• r u I s iieralunj Wir suche» <hm״e1nl liaml• Berichtigung, ln dem in unserer letzten Nummer unter der Rubrik ״Berichte aus dem Reich“ erschienenen Bericht aus Karlsruhe ist ein sinnentstellender Druckfehler unter* laufen. Es mußte heißen, daß ״das Gesamtergebnis der Aktion sehr befriedigend ist.“ AhkÜHdiCfUMftH fab- K,,״S ״J-'■?,׳’ ti יי sfunHe• ן oauorponi! ז •t lifffl Räch* j ׳'»'«er •״mcW 't,or״ Zi.ck! *» * Ilmt״»' it, A״' -A1 SAP Bl 3׳ Bll El ן! l>c» und Mädchen: Donnerstag nachm, von *Italic 2. 4 bis 7 Uhr, Bleibtrcu• Jüdltchcr Kulturbund Rhein-Ruhr! ״KIcmkiinslabcnr!", V» Stunde jtidischc Kleinkunst; 2/י Stumle Otfcnliach; >/j Stunde Fink. <—• Köln: 23. Juli, 24. Juli, 29. Juli, Khcinlamllogc, 20.30 Uhr. — Wuppertal: 25. Juli, 20.30 Uhr, im Weißen Saal tlcr Stadthallo. — Aachen: 20. Juli, 20.30 Uhr, im Weitisaal des Stäilt. Koiwrlh.ius('•;. — Kolbergi Am 21. Juli, um 5 Uhr nachm., findet in tlcr Synagoge HnuUr. 28 eine llerzl- und Hinlik-!־Vier statt. Es spricht Herr Kopydlovv-ki, Stettin. — K8ln1 Zionistisrhe Vereinigung, 24. Juli, :ibcnds 20.30 Uhr, int weißen Saale der Kölner liiirgcrgesell-chatt, Eingang Rdltrergassc: liinlik-Gcdenkfcicr. l’rogramm: («edenkrede Dr. Ernst Simon, llaifa, Rer.itntionen in dcutscher, jidiliselier und lulirUiM 11er Sprache, Soli- und Chorgcsiinge unter musikalischer Leitung von Julius Goldberg. Stollen-Markt Arbeitsnachweis jüdischer Organisation״» Schlesien•, Breslau, Srhweidnit*er Sl.chgrabcn 28: Wir suchen .Slellmigen liir Arbeitskriiltc folgendrr Herutszwcigc: Spicdisüiiiilriiliillon, Eabrirnuliimcii, Röntgennssisteni innen, Wirt sehn Iler innen, Gelegenheitsarbeiter, Citatif ferne, lhmkangcsirllte, Ilnndwerher, Kellner (mich fiir Gelegenheiten), Nach- Itill-lelircr und -lehrer׳innen. —- Arbeitskräfte tür folgende Berufs• zweige werden gesucht: Jüngere Kontoristinnen und Slcnalvpisliti• neu, jüngere perlekle. Hau.;mgestelllo. knnfm. Eelirper-onal. geprüfte und ungeprüfte F.rdelierimHii, Säugiingssclnveslern und!,flegepersonah Wir Mj' hen (Inn-D’niUt Arl»(־S!s. uih| LaiifimrNclu’n bis?u 17 fah• rcn. — Wir bitten, uns jede freie Stelle unverzüglich zu melden» Familien - Nachrichten Am 25. Juli feiert Fr.m Henriette Kiumek iit l’renzhru, Neubran'dcnbipger Sir. 6 (üühcr Alt-Strelitz), ihre» 85. Gelnirlsliig. Zum Aufruf der Rabbiner Haifa, den 5. Juli 193! Tel Hay-Str. 6. An die Redaktion der ״Jüdischen Rundschau". Ihre Zeitung hat, soweit ich _ gesehen habe, an dä Aktion der palästinensischen k a h b i n e r, unter Führung dr! Gbcrrabinats, zugunsten Stavskvs keinen ciguuien KomnicnU׳ geknüpft. Naclulcm aber in Nr. 51 Herrn Dr. R ,ו n 4 ,4‘i Möglichkeit Regelten worden ist, zn der Angelegenheit *tire Meinung — wieder «lute Kommentar der Rcdakti m — äußern, halte ich es auch für notwendig, einige Worte sagen. Aus welchen Gründen auch immer die Rabbiner J,., haupten — und ״bezeugen!“ , daß Stavsky itnscluiUljg die von Dr. Rand aiigezogenen t.ilniiidisehcn Gründe haM sic selber jedenfalls nicht ins Feld gefühlt. Da sie (;,;j tiiescr Gründe leicht hätten bedienen können, wenn sic .Mij|tr daran gedacht hätten -- schon tun Mißdeutungen zu ur. meiden! —, so kann die Erklärung von Dr. Rand nicht libet', zeugen. Wenn man nun außerdem die Haltung der Rahbmu und besonders des Oberrabbiners Kttk, während des [>I0! zesses beobachtet hat, so muß man im Gegenteil zu dir Uebcrzetigung kommen, daß in diesem ganzen Auftreten System liegt. Fs sei hier mir an den als Annonce veröden*, lichten Glückwunsch Kttks an den ״verehrten Schriftsteller*׳ Achimeir anläßlich seines Freispruchs im Mordpro/cß erinnert. (Damals war bereits rnännigiidi bekannt, daß dieser v«. ehrte Schriftsteller“ nach seinen eigenen Aufzeichnungen einen politischen Mord nicht für ein Verbrechen hält!) Nick; zufällig haben sich dem Protest der Rabbiner eine betrachh; liehe Anzahl scltr weit rechtsstehender Persönlichkeiten d«! Jischttw angeschlossen; und wenn man weiß, wie eng d« f palästinensische Rabbinat mit dem vorn Revisionismus kaum > noch unterscheidbaren Wcltmisrachi verknüpft ist, so kann ן kaum noch ein Zweifel bestehen, daß der Mangel der Sah | miitlischen und überhaupt jeder Begründung iur die rab• I btnischc Auffassung des Todesurteils gegen Stavsky eine I n*VöS Irreführung der Oeffcntlichkcit darstellt. Die Arbeiterschaft f hat denn auch mit einem eigenen Aufruf sehr klar und deutlich geantwortet und mit Recht darauf hingewiesen, dal, wer etwas ״bezeugen“ kann, vor Gericht dazu Gelegenheit t gehabt hat und in der Revisionsinstanz, bähen wird. Und auch auf die in solchen Momenten s3 charakteristische Fehl• Icisfung hat sic treffend aufmerksam gemacht: im Aufruf der Rabbiner vermißte man mit Erstaunen hinter Ariosoniis Namen die Worte ״seligen Andenkens“, die Rabbiner cigent• lieh nicht vergessen sollten, während von Stavsky mit Ausdrücken wie ״reine Seele" und ״unschuldiges Blut" gc• sprachen wurde! Es kann kein Zweifel bestehen, daß die Rabbiner siel durch ihr Verhalten dem begründeten Vorwurf der Partei« I ich k eit ausgesetzt haben. Die Pressepolemik, die sich an den erwähnten Glückwunsch Kttks an Achimeir angt״ schlossen hatte, war so deutlich gewesen, daß von ״Naiv!• tat“ schwerlich die Rede sein kann, ja sogar kaum noch van gutem Glauben. Durch ein Verhalten wie dieses kann das hiesige Rabbinat seine ohnehin im Abbröckeln begriffet« Autorität vollends zugrunde richten. Und was das religiös! Leben in Palästina betrifft, so dürften die Forderungen du Orthodoxie um so weniger auf Gegenliebe stoßen, je v, eni.:.• ihre repräsentativsten Vertreter sich für zu gut halten• Ihren Namen und ihren Amtsstcmpcl für parteipolitische Aktion(» herzugeben, in deren Verlauf ohne jede Begründung sogar die Objektivität der palästinensischen Gerichtsbarkeit öflenllieh in Zweifel gezogen wird. Dr. Martin Pleßner. ׳ |,rer8f: 713 I 0j|^ i-M״«« Lu«, »1r» Inh. DÜSSE 7~HAli Nicht rlta< 1AP j Pri» f־hdnn!«״ L#*t?,»nir«)hfiruni yon HM 4!$fi Ben. Qi l'RANl Richard Straafr und Stefan Zweig Berlin, 18. 7. 34. Sehr geehrte Redaktion I Zu Ihrer Notiz ״Richard Strauß und die Juden“ (Nr. 51) teile ich Urnen ergebenst mit, daß R. Strauß eine heitere Oper vertont, deren Text Stefan Zweig einer englischen Vorlage Ben Jonsons nachgcdichtct hat. Var einiger Zeit ging durch die deutsche Presse die Nachricht, daß die KompositDii tief ersten beiden Akte beendet sei. ln vorzüglichster Hochachtung Peter Gradenwitz. ran; Zum Thema: Notarvcrtretcr. Zu der in der ״Jüdische!! Rundschau“ Nr. 55 veröffentlichten Notiz ״Nur arische Notar- Vertreter“ werden wir aus juristischen Leserkreisen darauf aufmerksam gemacht, daß die Uebcrsclmft unserer Notiz mißdeutet werden könnte. Nach dem Erlaß des Kammer• gcrichtspräsidcntcn vom 20. Mai 1011 bestellt das Erfordern« des Aricrtums lediglich bei solchen Notarvcrtretcrn, dtf nicht selbst Notare sind. Dagegen bestellt Rein Zweitel, daß Nie 11 tarier, die selbst Notare sind, auch zum Vertreter eines anderen Notars bestellt werden können. vornehm! im m (Adria) ב *גי ר I pemsion’stern ן Ritur-Iles Hrrnj — Siidstrnnrä — j U ließ, kaltes u. warmes Wasser. {_■ ׳■rinngen Sie Prospekte 1, Amsterdam ««lfitcräani 2*. 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