Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 58 (20.7.1934)
- Date
- 1934-07-20
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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J0DISCHB RUNDSCHAU NR. 58. SO. JULI 1834 A«~ti*äi1 a ,.j 1«.ji Beratung des Etats (Aus dem offiziellen CoimminiqtK?.) Die!:(atherafmiR in der Repriisrntanienvorsam1 ״״״,,״>c. mihi 11,1t einer a ißcinomen I)urleK,1nK des Vorsit/enden des ,iciiicindevorst,indes, Ileinrich Stahl, Wenn wir heute, «, f.iRle der Redner ubeihrmpt in der I.nfTe seien, einen I tat voruileRen, so 11a »eit wir hierfür lianptsiichlicli den Glaubcusßcnosson >11 i erlitt /n danken, die in Opforfremligkcit?11 uns gehalten 11,dien. Der Ciemeindevorstand bittet alle ihn durch Hm!:kert zu 11nterst1it/cn. Sodann nahm das Wort Vcrwalfiiiigsilircklor |)r, Breslauer: Die Gemeinde 1,.11'C ilire I cisliitigeit mit verschiedenen Gebieten gesloigcrt ״m| die reliiriose״ ״,ul so/iiden Aufgaben in weitestem Sinne erfaiii. Her Bcstidi ilcr (10 11 e s h ii u 5» e r beweise. (111ג die (ieiiHimleniil^lieiler mehr denn je den Wert und die fsotwcmlitflü’it religiöser (ie11u־iusclmftsnrbeit anerkannt hätten. Ant dem (lelmle des S e h!11 w e s c n 8 könne :רan mit [tdrifdicuiiR ver/cicImeii, da» im Laufe eines Jahres die Zahl der Sclmler von 20<1ן> auf 4(hHl gestiegen sei. und da» midi der örtliche Kai ms des SeludwerUes ausgedehnt wurde. Sehen den eigentlichen Schulen der (iemeinde seien auch die Riclitungsschtik’ii weitgehend unterstützt worden. In den Schulen der Gemeinde werden die besten Werte deutscher Kultur gepflegt und ein g roßt in 0 g i i c 11 c s M a » innerer und äußerer jüdischer Bildung vermittelt. Die Fürsorg״ fiir die Jugend sei mit *lein Verlassen der Schule nicht abge• schlossen. Sie drücke sich ebenso aus in der Betreuung der Jugend durch das Jugcndpflegede/eruat, wobei es seihst• verständlich sei, dali alle Richtungen zu ihrem Rechte kommen. Die Frage, ob neben der produktiven Arbeit der Wirt• üchaltslulfe die Arbeit des Wohlfahrtsamtes noch in der bis• hcrigen Weise _ möglich sei, muß bejaht werden. Die Woldlahrtssrbeit sei mit der _ Betreuung von notleidenden de• mciiulctnifglicdcrii noch nicht erschöpft, in der heutigen Zeit halte die (iemeinde sich für verpflichtet, auch an dem Lasten,msgleieh mit den übrigen demcinden tcil/unchmcn. Der Ft.1t schließe mit einem Steuersoll von 6 055 000 RM. ah. Vor einer Uehersch.it/11ng der Steucreinglitigc sei zu warnen, obwohl die Verwaltung selbstverständlich bemüht sein werde, das vorgesehene Steueraufkommen zu erreichen. Fiir den Ltahmsschuß gibt Herr Marcus als Bericht• erstattcr einen Ueherhliek über die einzelnen Kapitel. Mit dem angesotzfen Steuersoll sei die I löchstprenzc der In• anspnicluudimc der deiueimlemitgliedcr erreicht. Heim l.'tat ries Schulwesens sollte darauf Bedacht genommen werden, einen wesentlich verstärkten Werkunter• rieht diirclmtführeii und *las Augenmerk auf die Bedeutung der manuellen Arbeit zu lenken. 1111 Wohlfalirtswcscn habe sich die Trennung zwischen ehnritativer und produk* tiver Betreuung als segensreich erwiesen. Für die religiös-liberale Fraktion erklärte Dr. Fici• scher, daß ihm zur Stunde eine Auseinandersetzung über *veltansehaulichc Fragen überflüssig erscheine. Die Gemeinde ,׳״ibc für alle Teile der Berliner Juden zu sorgen. Für die Volkspartcilirhe Fraktion betonte Rechtsanwalt K o z ר w e r, daß In Verbundenheit zur deutschen Kultur alle Teile der Juden einig seien. Die Gemeinde habe jedoch die spezielle Aufgabe, alles Jüdische zu pflegen und mis/ubauen. Lsndpmclitsrat Dr. Rau (Zionistische Fraktion) führte aus, daß der Etat zu Beanstandungen keinen Anlaß gehe. Der Ciemeindevorstand habe nur so gehandelt, wie die andere Seite des Hauses wahrscheinlich auch gehandelt hätte. Der Redner erklärt zuin Schluß, daß jüdisches Lehen in Deutsch• land nur denkbar sei Im Zusammenhang mit Palästina. Itu groflen Saal *ler Loge Kleiststraße veranstaltete die Berliner Zionistische Vereinigung am 16, 7. eine Kundgebung anläßlich des Todes von Biallk, zu der eine sehr grolle Anzahl von Menschen, darunter nußerorilentlieh viel Jugendliche, sich cingefimdeii hatten. Alle zur Vor• fÜRung stellenden Nebenräume waren überfüllt, und eine grolle Zahl konnte keinen I'1111:1B mehr finden, Unter den Fr• scliienencn bemerkte 111.111 neben ihm Vertretern der Z.V, f. D, und amk-mi führenden Persönlichkeiten des zionistischen Le• bens auch den Vorsitzenden der Berliner Jüdischen Gemeinde, Direktor I l*i n rieh Stahl, und das Mitglied des (Jcnu'imlcvor- Standes, Dr. Alfred Klee. Der . Abend wurde eingeleitct durch den ״Choral au* *km drei Chorälen über hebräische Melodien" von Mario CnUclnuovo-Tcdesco, den Dr. Hans Nathan am Flügel vorkus׳. Darauf zitierte Edith Herrnstadt-Oettin gen erst auf hebräisch, *Imin auf deutsch Bialiks Geilicht ״Nach meinem Tode“, *las eine tiefe Ergriffenheit bei allen Hörern auslöste. Das zentrale Freignis dieser Feier war die Gedenkrede von Dr. J’rnst Simon, der in meisterhafter Diktion einen gedrängten Ueherhliek über das Schaffen Bialiks gab. 111 liebräischer Rede beleuchtete er zunächst das Verhältnis Bialiks zur hebräischen Sprache. Fr zeigte, wie die geistigen Wurzeln von Bialiks hebräischem Schaffen in der li.1sk.1la, jener jüdischen Aufklärung zur Zeit des jungen Binlik, liegen, *iie bereits die Rückkehr zur hebräischen Sprache nngestrebt und zum Teil verwirklicht halte, Mcndole Mocher Sforiin und Achad II,1,1111־ sind die beiden Schriftsteller, die zuerst versuch• teil, die hebräische Sprache wieder zu einer lebendigen Sprache zu machen. Von ihnen übernimmt Bialik nußerordcntllcn viel. Zugleich aber ist Bialik eng verbunden mit Bibel und Mischna, er war, wie es Simon formulierte, ״der erste Jude, der wieder die Kraft hatte, sich neu *ler Tradition ge• gcnühcr/ustellen. Fr war frei als Mensch und als Dichter." Der Redner legte *Ins Milieu dar, aus dem Bialik ent• sprossen ist mul zeigte, daß er das Ghetto nicht roman• t i s i c r t e, sondern in seiner ganzen Furchtbarkeit in seinen frühen Werken aufzeigte. Wesentlich für seinen Lebensgang war ferner, daß er in frühester Jugend in die Jeschiwa kam, die seinen Geist in einer spezifischen Weise prägte. Seine vielleicht bedeutendsten Dichtungen, der ״Mntmiil" und ״An der Schwelle des I.ehrhnuscs" zeigen, daß er *len Wert des Lernens für Israel erkannt Int. Seine Natur ly rik, die nach dieser Jesehiw,1/eit entsteht, ist nicht ganz unmittelbar! l:s ist *lie Naturbegeisterung nicht eines in freier Natur At■ inenden, sondern eines 1m Zimmer am geöffneten Fenster Stehenden. Mau spürt, *laß der Dichter nicht wahrhaft natur• verbunden Ist. Line neue Epoche seines dichterischen Schaflens beginnt in Odessa, wo er als 1 »jähriger das Geilicht ״lil lla/ipor" schreibt und Zionist wird. Die nationale Erneuerung wird von mm an sein großes Thema. Er wird, ohne selbst irgendwelche Theorien aufgestellt zu haben, in seinen Gedichten ein Deuter gesellschaftlicher Zusammenhänge. Zur Zelt der Pogrom e in Rußland mul Rumänien wird er der ״Dichter des Zornes" — im Gegensatz, zu Ts eher• nikowsky, *ler ihr ״Dichter der Rache“ ist. Drei Fronteil sind es, gegen «lie Bialik ״ziirnl": gegen die Pogrombeiden, gegen die Knechlgesimiiiiig unter *len Juden selbst, *lie sieh in ihr Schicksal ergehen, und — gegen Gott; er vertritt Israels Sache vor Gott wie Abraham und Hiob; und weil Biallk des Volkes Wunden am eigenen Leihe trug, darum konnte er auch der grolle Kritiker und ständige Warner und Mahner seines Volkes werden. Nach der Ucbersicdhmg Bialiks nach Palästina crie* ben wir *las Phänomen, daß er 15 bis 20 Jahre als Dichter geschwiegen hat, oder wenigstens nur sehr wenig schrieb. Dr. Simon meinte, *laß es die eigentliche Tragik in Bialiks Lehen gewesen sei, daß es kein eigentlich dynamisches Lehen, sondern das eines Betrachters war, eines Manlies, der gleichsam auf der Schwelle seines Hauses stand und von hier nach außen und nach innen sah, aber nicht die Schwelle verließ. Aber in dieser Zeit seines poetischen Schwei• ge ns wird er zum große״ Essayisten und Gelehrten. Er schreibt über Italacha mul Aggada mul erschließt die jü• dischc Sagenwelt, deren Schätze er sammelt und sichtet, eine Arbeit, die Simon mit der Arbeit des Maimonides auf dem Gebiete des Gesetzes vergleicht. Bialik, so sagte er, ist der ״Maimonides der Aggada“. — Zmn Schluß ging der Redner auf die besondere Stellung Bialiks im paläslinensi• sehen Jisclmw ein. Er stand über den Parteien. Er batte zugleich Substanz und Funktion, Cr konnte allen Seiten bittere Wahrheiten sagen; weil keiner da ist, der ebenfalls die Legitimität hätte, so zu malmen wie er, ist sein Tod ein so großer Verlust für dis Judentum. — Ganz zuletzt erst ist Bialik wieder zum Dichter geworden. In seinen letzten Gedichten, die an seinen Vater und an seine Mutter gerichtet sind, kehrt er gleichsam zu seinen Vätern zurück. Vier Bialiksche Lieder in *ler Vertonung von M. Milner mul Joel Engel trug Paula Lin *I b erg mit großer Zartheit vor. Nachdem Edith I lerrnstadt-Oettiiigen noch zwei Biallk* sehe Gedichte in deutscher Ucbcrset/nug außerordentlich wir• kimgsvoll rezitiert hatte, sang zmn Schluß Oberkantor Karl N e 11 m a 1111 das ״Fl molc Raeliamim“. Die Hörerschaft ehrte das Andenken Bialiks durch ein demonstratives Schweigen nach sämtlichen Darbietungen. N. Kammermusik im Kulturbund ln den Juli-Konzerten lernten wir ein neues Trio kennen, das aus Wolfgang R os e (Klavier), Alexander Intrator (Violine), Leo Rostal (Cella) besteht. Das Zusammciispiel ist in Anbetracht der kurzen Vorbercitnngs/cit gut zu nennen; es gelingen schöne Klang- Wirkungen, ,״ן(|;,lies ist sauber und kammermusikalisch ',erhalten. Fs fehlt mir ein wenig, z. B. in rhythmischer Be- 7»״!־lug, .111 l.iiscniblegeist; man spürt noch die Ein/elexistcnz »er Spieler. Aber *las kann im Lauf *ler Zeit überwunden werden. Der Pianist musiziert wohl am ausgeglichensten; der Ton des Geigers könnte an Plastizität, der des Cellisten an ausladender Akzentuierung annelnncn. Mau spielte Mendels• ®01im II,min, Dvorak — eines der vielen Norinalprogramme, 0|1 '-יms der Kulturbund schon so oft geboten hat, W.1 bleibt 1״c Musik der lebenden jüdischen Komponisten? V0« den Romantikern, vor allem von Brahms, haben wir ״?chgerade genug gehört. Der Kulturbund wird sich hiermit öRmal aiiseinaiulcrsetzen müssen, Dr. Hans Nathan. Zionistische Veranstaltungen B«1tfh*j׳r11|)|1c11 Zentrum und Frk'drklmhniu 1 Mimlng, den 23, Juli, 20.30 Chi, I i.1 v tIiiihIi l'c.slsUlc, Neue Friedrlrhör. 35, l)r. Miilinel Ti.nib: ,,llenil iiiiiM'lneliliiiig — und dünn? Wanderung — wohin?״ Siche Tcxl anzeigo, Bcrlrk»(!rup|)c Snvlgnyplalzr Sonntag, *Ion 22. Jiml, 20,30 Uhr, 1t./.. V.-Ileim. Kmn-ar. 54, ״Der 9. Aw, — l)cr Tag unsere» Schicksals“. Näheres siehe T«xlan*c(ge. Hchrllichc Kurie. Anfang August beginnen neue Anfilngcrktirxo am li.ivcrisi'hcn Platz, In Cbarlottcnburg und am Alcxainlcrplnt». An• mcldnngen nn die Kullnrableilung der BBV״ Meinckcstr. 10, IV. St, (Tel. Bismnrck 7105, App. 44). llcbrüisehlcrncndc, die bereil» Vorkcnnlnisic besitzen, können sich unxcteu verschieden weit forigeschüttene״, in vielen Stadtteilen stattlindcndrn Kursen anschließen, — Die lic/itk-griippc Ohersprec 1ml. einen Ilrliraiiehrn Kursus für Anfänger und l'ortgesehritlene eröffnet. Der Unterricht wird von Herrn Taniml Montags und Donni'rslagi erteilt. Auskunft bei Dr. Melder, johau״l׳,thai, T1iilz.14der.str. 21. — Die H. V. ist. in der l.age, rtfaliiene l’iivailehrcr für hcbriiischen Unterricht nachzuwelxen. 9 de&Zag, uhs-cu4 ScUUtuats E iprtchtn: Alfred Dauert Die ZtraUlrahf!!•I Timptl• 2t.-A. Kurt Latwlnaohni Die Zerstreuung Dr. Josef Weint Nauheginn Harry Litten t Dichtung•!! *um 9• Aw ionnfnrt. den 22. jiiil, 20Ve Uhr Im BZV.'lcliii, Ciiarilut., Kantfiiraoe 54 Berliner zionistische Vereinigung IteylrksgruppM» S*vlgnyp!«t« n Zur Hcrzl-Gcdcnkfelcr am 12. Juli. In Ergänzung der ufiprcchmig der 111• r / I - G e d e n k f c i e r in der vorigen Nummer unseres Blattes ist iiach/.iitragcn, daß bei der Auf• 11!!'״mg des Sprcchchors ״Ein Volk - ein Land" die Mit- £1C(ier der J u n £ ru p ח c 11 den Chor bildeten. Ihre ווו dis/.i״ Pjiniertcii Sprechen und ihrer Hingebung an das Werk ist 1"M zuletzt der gewaltige Eindruck der Aufführung zu verdank*.״. Erholungsuchende erhalten Auskunft über Untcrbrin• Rungs-Mögliehkeih11׳ sowie Reise-Gelegenlieilcn speziell für {Kutsche Bäder und Kurorte und kostenlose Beratung ״«Reise• ״uro Travtrsu m, Berlin W, Kurfürskmdainm 224. Bei *öiriffjichen Anfragen ist Rückporto bcizufiigcit. I«'. übrigen 'erweisen wir auf unsere Inserenten in der Rubrik emp־ 'tnlenswertcr Hotels, Pensionen und Sanatorien. Vereinigung JU «t. Brauen OroB-Ucrllm. Dicn*b1g, den 24. Juli, Iin 1,11111 ו!1< ן narb Weilers,linier SrliletiM■, Siraiuliilyll, Abfahrt: 10 Uhr, Spiilclinnrkl. Karlen fiir Erwuchsene 80 Pf״ Kinder 40 Pf., nur im Vurvcrkauf bei Frau Kodnmmn, Meruncr Str. 7, G. 7, 2361. Familion-Nachrlchlon Herr Jo.cf (':1s|1!1rv, Berlin N 58, Dan/Igcr Str. 80, wird am 20, Juli 1034 70 Jahre all. Herr Fugen N 111111 ׳ a 11 ח, HerlinAVilmcrsilorf, lladenxchc Str. 10, begeht am 22. Juli 1034 (len 70. Olritrlstng, Herr llerman״ Wynkrr und Frau, Berlin W 15, Pariser Str. 60, begehen am 22. Juli du Fest der silbernen Hochzeit. Herr l.azor Karfiol und Frau Klara, geh. Lettner, Berlin W 15, llhlawlsl r. 30, begehen am 20. Juli das Fest der Silbernen Hochzeit. Synagogen - Nachrichten Jtlrli»che Gemeinde. Freitag, den 20. Juli, alicnds: Svnagngrn mit altem Kilus 11ml Allrrvcrsniguug.aiistaltnii 7.30 1,'lir! Svn. I.ülzowiiratte: 6.30 Llrr; S* 11. l'iiu/n■genien.li.ittie: 7,15 t'lir: tiIrrige Syn* ngrigen mit neuem Kilus: 7 Clir. Predigt: Syn. LiilzmvÄlr;t(5e: Dr. Wiener. Anspra, Iicii in nllen <>rg(4sv׳nagngeii. in denen am betreffen• den Snblrnf keine Predigt .sla'tfimlct. - - Sonnabend, den 21. Juli (Sabbat ('ba-am), morgen.: Alle Synagoge und Svn. Pe.talorristraf.c: 8.30 t'lir; übrige Svnagogeii mit alt״m Kilus und Alterversiirgtings• nnualtrn: 0 (,Irr. Frilhgotlesdienst: Svn. K'kr-lraße und Kiitllni'wr Ufer! 6.45 IMir. Synagogen mit neuem Ritus: Ha11|1lgoltfvdicn*t: 10 Uhr; l'rüligollcsiliciivt: Syn. fäteleitalraße, f.evetzo« str.iße und rriuzrcgentcnstrnßr: 7.30 Uhr. — Sabbat-Ausgang: 9.11 Uhr. —• Gottesdienst am Ti sehn li’aw: Sonnabend, den 21. Juli, abends: in allen Synagogen: 8.45 Uhr. Sonntag, den 22. Juli, morgens: Alle Synagoge: 6.15 Uhr; übrige Synagogen mit altem äSiltis: 8.45 Uhr. Synagogen mir neuem Ritus: 7.30 Uhr, Somitaej den 22. Juli, abends: ln allen Synagogen: 8 (dir (Mülelm und )Jjjiriw), Nacht: 0,00 Ultr. (ü!tlesdien«l an den übrigen Woehentagent abettd» in allen Synagogen 7.30 Uhr: morgens; Alle Synagoge, Syn, Kaiser- Straße und Rykcsiraßr: 0.30 Uhr: übrige Synagogen mit altem Ritus: 7 Uhr. Synagogen mit neuem Rin»: 7.30 Uhr. Synagoge Ada* Jakob (Bclh Schllaum), Hobmarklslr. 04. Freitag abends 7.30 Uhr, Sonnabend früh 7 mul 0 Uhr. Mimlia 8,30 Uhr. Anschließend Sclirifterklärnng. Maariw 9.11 Ultr, Wm'lvntags fiilh 7 Uhr mit nnsrldießendem MKt Im:«.Vortrag, Mincha 8 Uhr, an- «eh lie Cent! Mnnriw. Rabbiner Dr. Srastcr. Synagoge ״Bcth Zion", N 31, Hrunucnstr. 33. Freitag nlxnd 7.30 Uhr, Sonnabend morgen 8.30 Uhr, Sibahti.iih ('bason, Miueba 5 Uhr, Maariw L.rcw-Tiseha b'aw 0.11 Uhr, Snnulng. 22. Juli, Fa.sIrn-TKcha b'uw 6.30 Uhr, Minrlta 8 Uhr. l';Hlene11de 9.09 Uhr, Wochentag morgen» 8.30 Uhr, Worben!,•rg abends 7.30 UI1r^> Synagoge Geiundbrunnen Altawa» Achim, Prinzenallee 87. Freitag, den 20. Juli, abends 7.30 Uhr, Sonnabend morgen* 8.30 Uhr, Minrha 8.15 Uhr, Lclirvorlrag über S<-11 riftabs, 1111 i11 mit Ra-ilti. Rabbiner Dr. Alexander, Salilialau-'jang und Ti! ha b'aw Beginn 9,11 Ultr. Sonnlag morgens TKelm b'aw 7 Uhr, Mineha und Maariw 8 Uhr, Wciklng* morgens 6.45 Uhr, nlrends 7.30 t’lir. JQdlachcr Rcllgtnn»Verein Friedenau, Steglitz und Umgegend! Stieriiratte 21. Freilag abend* 7.30 Uhr, Sonnabend morgen* 9 Uhr, Mineha 8,40 Uhr, Kirim 0.11 Uhr, Snimlug morgen» TUvha b'aw 7 Uhr, Mineha 7.30 Uhr, Lasleneut'e 0,10 Ultr. Wie im vergangenen Jahre finden midi in diesem Jahre an den hohen Festtagen libemle < iotlesdieiete im Albte! Iilshoi, Stegditz, SdiiuSatraße 82-83, und kotiserval ive («(,Itesdienslc in tuisereni Belsaal Friedenau. St irrstr. 21. slalt. Preise der Plätze 2.— bis 8.— Ml;. - Kartenverkauf: Stierslr. 21 I von 10 hi* 12 Uhr, fiir Mitglieder am 6. und 12. August; freier Verkauf am 28. August, 4., 5. und fl, Septendier. — Au jedem Miltwoel! von 11 bis 12 Uhr können in der Stierslr, 211 Teilzahlungen auf gewünschte Platze geleistet werden. da» bekannte KAFFEE am 3a GEsctl’ISPT MAiSBAPiiATZ ®**lellungsannahmo fQr ElfiöOMöBM J) ך BlSCSßAPCIS SGG Tolofunkon . Schaub Mando « Stntefud *4■ «*• BERTHOLD NEUMANN KuHUretendamai 209 /Bl«m,»7l8 AM«1nvortr1at}1 Duyaan 8»bp. ■«enstoin, ■lOliinw• u. $■ in mm A u t # V r 1> I n •i m n!; Omnlbu* 17 bU KmbUtlon (35 Pfg.) All• Cilte herxUdt »IHUomment yVr V״ Jaroaalemar Sir. 2(. uu!Brei וג׳ T.1,1 A4, Merkur 3W Anerkannt baata Kliehe am Hanivogtelplatm i riihetück«. und MlUagtUach zu »olldtn Pttinen Mein» 1f»1«mtfn Rlume ■t»h»« täglich ah 6 Uhz Iflr F«»t- IldiUellen und Verein» zur Vttlflijttna. ilrc3״ OH neua isslsltts lür ledormann Warme Kflehe Kalte* Ih.lfet Bier auQerm Bau* der I.iter 60 1'(!!. tnafl,-iuit10r*str.13 E.SpsyorcrSir. Killtr All•• vIs-A-vli Atrium Z«lta*nt*ß• Fr•)•• Idadan Mlllwaah t'raffgankt dt• R. J. F* KONDITOREI UND CAF& ״KARLSBAD“ JERUSALEMER STRASSE 1S ITKNsi’H.t A 61 MERKUR 1741 Fassadon-Roparaturenj Umbaut•» 1t. •imtl• Haualnataiid• aatzungtn biliigfftt tu gbn»t. 7.ahlimjjßbfld. durch TiltfoQ« J a Oliv• 90• üliüv ׳-Ml Alt h\ sj i־i M‘l׳r . 1׳: 'Ur r'Ai Kräh wag•!« fcj^i _ hin titid utHlck RM 10,— «okUnn•!• NoutMiiiriifM1/1• im? UOiitSPiClB, Brunnfnslr. 154 AoUny tSjjl. 3 Uhr «1 a I Kino« lnv«li(J*n»tr, 1a Anfun! 3 Uhr Die Töchter Tigil'KIno, Tau»ntzlan»tr. 19• sein oroaer irriusn m. Harry B»ur Origln»ll»»i*. I6u8Programms am Dlonstag