Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 56 (13.7.1934)
- Date
- 1934-07-13
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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I Sette 14 JOÜI^uc RUNDSCHAU Nr, 56, 13. VII. 1934 Kr. 561 יי1 -"'»י־<■ R.11,1,. B. Pes.sen, Dr. & K.inski, R.A. Br. I.'hIi, H, 11)11, Dr. Ruj'mru.sct. Synagoge!,«»•aucr Sir. 2. Freitag Abend 7,30 Uhr, Sonnabend 111■b tt Uhr, Mimli.i 8.35 Uhr, 1,1 hrvortiug, Muariw 0,22 Uhr. \\ •1■ her»! ,!jt früh 7 Uhr, Abend 7.30 Uhr, Jüdischer Rcl'glonevtreln Friedenau, Steglitz und Umgegend, Stierftr.ilU: 21. Ficä.ig iilreiids 7.30 Uhr, Sonnabend morgens 9 Uhr, Alni* ha 8.5S I hr, S,1bb.1t-Ausgang 0.22 Uhr, Sonntag morgens 8 Uhr. l*r.1clili»chc Vereinigung Lichlcnberg, Synngoge Frankfurter Allee 85. 'Ingliiher und S,1lrl1.1t-( b tu ,dienst. Religionsvcrclrt Neu-Tcmpclhof, Mti-schKlr. 22. Freiing, tlcn 13. Juli, abends 7.30 Uhr, An-imiclir: Knbb.-Kand. Wrcsrvnski, Sonnnhend, Heil 14. Juli, vorm, 10 Uhr, «beruh 8.45 Uhr, Mimdm mit Lehrvon rag und Muariw. Synagoge ״Bellt Zion“, K 31. Iin1nm n.tr. 33. Am 13■ Juli, 7.30 Uhr, 14. Juli, 8.30 Uhr, Min.-fm 5 Uhr. Ma.iriw 9.22 I!11. Wochentag nmtjMii. 0.30 Uhr, ISoihentag ubnid- 7.30 Uhr. Synagoge Gesundbrunnen Ahawaa Achill, I’finzeiiullcc 87. Freitag, best 13. Juli, alieush 7.30 Uhr. Sonnabend morgen. 8.30 I hr, Miircdm 8.30 Uhr, l.ehrvmtr.ig über SrliHtbsb-rhuiU mit Ru-vUi, Rabb, l)r. Alexander. Werktag morgens 8.45 Uhr, abends 7.30 Uhr, ־ Sonntag morgens 7.30 Uhr, Synagngcn־Vercln Otlen, Rigaer Sir. 3. Täglich morgen* trml abemli llotle׳.dicii-t, Abendgebet tiiglieh 8 Uhr. Iliensl.ig vor dem Abendgotii'sslieri'l Vortrag: Frkliiruitg •der!!Heber׳ Ksra und N'ebenii«. durch Rabbiner Dr. RtH‘11«a -scr. Zu eigiuhlitithek Oben, Stnmlag Volt 11 bis 12 Uhr vniiniiiag., Dienstag von 7 bis 8 Uhr naclrmittag» Jim In ramgabe untl l.c-e-iul, 1 Synagoge Adass-Jt'.flb (Bcth-Scholauin), llolzinarktstr. 84. Freitag abends 7.30 Idir, Sonnabend früh 7 1 hr und 9 Uhr. Minehit 8.30 Uhr, »Iisehlicßrnd St lirill. rklar urig. Ma.iriw 9.22 Uhr. Wochentags früh 7 Uhr, mit :iti.rldh bemlertr Mi-< 1111,1• Vortrag, Mineha 8 Uhr, »(i.rhUfßrud Mitatnv. Rabh. Dr. Szu.lrr. Rcliglonsvcreln Agudah Achim, Pankow, Smngoge Pankow, Mühlen- .siralic 24 (l.chrlingsbriin). Freiing, den 13. Juli, übend» 7.30 Ihr, und Soimabcnd, den 14. Juli, voiiiiillag. 9 Uhr. Nachmittag* zwi- 5 tun Mineha und Ma.iriw l.elirvortiag (Rabl). Broch). Anmcldmrgen zu den Sebtirim mul neultebr. Sprachkursen an Rabb. Broch, P.oiktm, M ollankstr. 3. erholen.; Lippmann Tauo-Synagngc, (lollnowslr, 12. Freilag. den 13. Juli, I abends 7.30 Uhr, Salib,!!morgen 8.30 Uhr, Mititlia 8.35 Uhr. anschließend Midraschvnrira״, Maariw 9.22 Uhr. Wochentag morgens 8.30 Uhr, abends 7.30 Uhr. Morgen, und abends (!emoro Schiur. ץ•** < Mitteilungen der Arbclhgcmcln«c!m(( der JüdUcItcn Arbellmachwclae. (Kaufmännische Abteilung, Ilnu■personal und freie Berufe, Berlin SW 19, Linden,traGe 40.50. Telephon: A 7 Dönhoff 307-308. Abteibing für gcweibliebes IVr.imnl, Berufsberatung, Lehrstdlcnvcr* mittlung, Berlin C 2, Rosem.tr. 2-4, Trlc[)hor1: Norden 1) J 6711.) Gesucht werden für Berlin (mir für Berliner Bewerber): Frfulircnc Direklriee dir Hin .enkonfeklion, l’ikiererirt für Betrieb, F11! Icrinaclieriniieii und eiste 11aiidnahcrimicn für 1 lerreukonfektion, I losen,tcpperiimen, Zu,. Imeiderin für Schürzen, perfekte Zusolineiderin (ür kund seidene Uamenw.iselie, fiir Herrenwäsche, Nulu'rmncn für seidene Damenwäsche, für Ilusiriihaller, für Ober- und Sporthemden, für Ilcltwiischc (lletrirb), für Zickzack (Betrieb), Milizen- Stepperinnen liir Spot I nnil zen 1 ür lletrirb. Kurbelst iekeriri (ür Betrieb, Muslerarboitcriit für l'utz, |1erfekte Zimrbeilerin für l’uti, |>erf. Kürsclmermainsell, lland und Muschine. Für außerhalb: Mode Näherin liir Damenkonfi'kt jon, Mitudgenre, perf. Xusclineidrrin für Berufs- und Leibwasebc, 'l'rauei but-Direklriee, Ziiseliueitlrriii für Bcrulsi.leidimg. 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Polsterer und Dekorateur: fiir nuGerliaib: Friedhofs*Vcr- Walter, vetUeita'et, der in der 7,u׳r g.irtnevei genügend ausg.-büdet ist '1 ייוI im Ziiniiiei 10111(1«eik einig׳׳nnalj1׳n bewaiiderl, Kuoplltirber und Fdi,rr, la Zu,elu1el<lcr liir 11 erreimtalS, lediger, 20 —35 Jahre alt, crstkl, Rclcrcn/cn, (da-Schneider iitul Spiegelgln (,elileifer, Schneider für l.r Icrj.ukrn, Schneider liir (!rußstück und Zuschneidern lediger. ־— Wir suchen dringend perf. Srhneidor jeder Art. — Wir suchen dringend Stellen liir I landeKhill-arbeiler, Packer, Iliursdiencr. •— Beml»beratung und l.chrüc'dctiveimllthing: Wir suchen dringend himdwcrkl. l.chrstcllfir bir Knaben mul Mädchen fiir sofort, Außerdem suchen wir Paten, die bereit sind, die Jugendlichen durch Zuzählung ״on Lehrbeihilfen 7.11 unterstützen. Sprechstunden der BcrutsberRlung finde■• statt: Montag bis Freitag, außer Mittwoch, Rosenstr. 2/4, für Knaben: von 9.30 bis 12,30 Ulrr. für Mädchen: von 10.30 bis 12,30 Uhr. Sonder,preelislundc für Schulkinder Dienstag nachm, von 3.30 bis 5 Uhr. -• Westen-Sprechstunde: fiir Knaben und Mädchen: Donnerstag nachm, von 4 bis 7 Uhr, Bleibtreu- Straße 2. זיו Synagoge ״Ajin Jaakow”, Prenzlauer Sir. 46. Im vor kurzem gegründeten ״t'liug Iwri“ finden jeden Sonnabend nachm, von 5 bis 8 Uhr hebräische Sichotli statt. Gaste willkommen. Familien - Nachrichten Am 11. Jul! wurde!,'rau juh-um.t Sachs, Berlin• RtUerstr. 129, III, 93 Jahre alt. BERICHTE AUS DEM REICH fVon unstrn Berichtaratattern) Jüdisches Orchester im Rheinland Ans Köln wirt! uns bcri.htet: Der Jüdische Kult tt r Imi 11 tl R h e i 11 - R u 11 r halle seinen ganz grollen Tag: Hans Wilhelm St ei 11h erg, ehemaliger musikalischer Oberlciter der Frankfurter Oper, dirigierte sein neues, aus 35 jüdischen Mitgliedern bestehendes Orchester, das erst einige Wochen vor seinem hiesigen Auftreten gegründet wurde. Man weiß nicht, wem zuerst Dank gebührt, der Leitung des Kulturbundes, der Tatkraft Steinbergs, in eine solch gewaltige Aufgabe gelöst zu haben, Musikern, tlie ihm dabei getreue Helfer waren. Hie Säle waren sowohl in Köln als auch in Städten tles Rltei 1-R11I11-Kreises überfüllt, ein welcher Spannung alle das Frankfurter Ensemble erwartet hatten. Tatsächlich wurden die verwöhntesten Ansprüche in c.icsein Konzert befriedigt. Eine Lust war es, zu Eingang des Abends die Symphonie Nr. 5 B-Dur von Schubert zu hören. Da war Rhythmus, Schwung und Leichtigkeit, alles; sorglich abgewogen. Mit ilt'111 technisch ausgezeichneten, ton-; lieh nicht ganz abgerundeten Vortrag von Mendelssohns; unsterblichem Violinkonzert errang sich der Geiger Hans; Da ss er mann einen Erfolg, den er mit einer Zugabe l quittieren mußte. Zum Schluß, in Beethovens erster Svm-! pbonic C-Dur, ließ Steinberg der mitreißenden Kraft seines; geborenen Dirigicrtalcutcs freien Lauf und begeisterte die i Hörer zu enthusiastischem Beifall. E. M. kurzer Zeit oder seinen den übrigen Beweis, mit Ein Schulungslager Vom 5. bis 8. Juli fand in Schocncnbcrg/Bröltal ein Schult! ngslagcr dts üriippcnvcrh;indes Rheinland-West- Dien statt. Auf ihm waren die wesentlichen Mitarbeiter der Ortsgruppen vereinigt. Folgende Arbeitsgebiete wurden bchandelt: Wirtschaftliche Situation untl Problematik Palästinas (Dr. Sc rc 11 i), Idcengeschichtc des modernen Zionismus (Dr. S c h I o ß 11 e r g). Gegenwärtige Situation der Zionistisehen Bewegung (Dr. S c 111 o ß b e r!׳), Soziologie der modertun judenheit (Dr. Neu berger), Abriß der Geschichte der luden in_ Deutschland im 10. und 20. Iht. (Rabb. Dr. Phitipp). Ein gut gelungener Oneg Schabbat, der dem Andenken Theodor Herzls, Arlosoroffs und Bialiks gewidmet war, vereinigte alle Teilnehmer bis spät in die Nacht hinein. Line gemeinsame Wanderung und die tägliche Morgenk> m tik sorgten (ür eine wirkungsvolle Abwechslung. Der ei te Versuch systematischer Schulung ist gelungert, er wird tu .11 in diesem Jahr wiederholt werden; denn nur die dauer,ule Schulung wird die Heranbildung einer neuen Führerschient erreichen. l.ihrlrunderts bestellt, heute als Privatscluilc weiterniführen. Bis 1933 galt cs fast mir noch, die Schüler für tlcn Bc* such der höheren Schule vor /11 bereite 11. Dann begann die Rückwanderung zur Volksschule, Im Dezember 1933 wurde tlie Schule als staatliche Volksschule aufgelöst. Dreimal in der Woche kommt der Jugendbuntl zusammen. Besprochen wird die jüdische Geschichte, Palästina, unsere Einordnung in die Umwelt,, jüdisches Leben der Gegenwart. Gelernt wird vor allem Hebräisch. Auch die Arbeit mW den A c 11 c r c 11 wird nicht vergessen. Ihr dient die allwöchentliche ״Schriflcrkliiriutg“ des Lehrers, der auch zugleich Kiiliiisbcnmfer ist. An jedem Sabbath gibt er in etwa einer Viertelstunde eine ganz aktuell gestaltete Erläuterung zu Wochcnahsclmitt mul Hnftarah. Außerdem veranstaltet der Lehrer einmal im Monat einen Gemeinde• abend. Der stärker werdende Bestich der Synagoge sowie die lebhafte Beteiligung am Gcmcimlcnbcnd zeigt uns, wie groß die Zustimmung zu diesen Neuerungen ist. Erfreulich ist es besonders, daß sich auf diesem Boden wirklichen Arbcits- und OcstaltimgswilleiiK alle unsere jüdischen Menschen vcreinigen körnten. Ohne großen Aufwand erhält damit die Gemeinde ein ganz anderes Gesicht. Das Interesse für die jüdischen Dinge wächst, die jüdischen Zeitungen werden mehr und mit größerem Verständnis gelesen, Unsere Jugend erfaßt die realen Aufgaben, die Judentum und Gegenwart an sie stellen. Die Aeitercit lernen durch die Jungen die Zeit verstehen und finden das Judentum wieder. A. R., Kleve. Pflichten der Abwandernden Aus einer KIcingcmcindc geht uns folgende Anregung zu: Aus vielen Gemeinden Deutschlands findet jetzt eine Abwanderung zahlungskräftiger Mitglieder statt. Die Gcmeinden verarmen dadurch immer mehr, so daß sie oft nicht in der Lage sind, für ihre religiösen Bedürfnisse Sorge zu tragen. Bewährte Beamte müssen vorzeitig pensioniert worden. Kann einem vermögenden Abwandernden gleichgültig bleiben, was aus der Gemeinde wird, in der er einen großen Teil seines Lebens verbracht hat? Wer sic verläßt — aus welchen Gründen auch immer — sollte auch freiwillig seiner Gemeinde beim Scheiden eine S u m m c 111 i n t e r I a 8 8 c n. Er wird sich um die ZurückbU'ibendcn ein Verdienst er* werben und mit dem Bewußtsein aus der Heimat ziehen, mit dazu beigetragen zu haben, seine Gemeinde mit ihren religiösen Einrichtungen zu erhalten. Philipp Silberpfennig, Alienstein (Ostpr.). AhlumdifUHfef* »—v ,״*7״ e-o __ _ a ik.4> 4-: ׳*. N .. V, ■' fe« isa 21W11H aöincv £0a 14חיון1.1&י§ W!5? Mclnekestr. 10. Telephon! J 1, Bismarck 716$ Postscheckkonto: Berlin Nr. 167 08. Palästina-Amt!■*Tagung für den Bezirk Schlesien in den Räumen der Breslauer Zweigstelle des Paläsji״. Amtes fand am 8. Juli 10 31 eine in Gemeinschaft mit sie*" Palästina-Amt Berlin veranstaltete A r b c i t s - T a g u n g sfm zu der die Zionistischen Ortsgruppen Schlesiens j|״J Vertreter entsandt batten. Vor etwa 50 Teilnehmern referierte als erster Herr Willi P r e i II (Palastina-Amts-Kommis-ir» Berlin) über die Grundsätze der Z e r t i f i k a t s v er, teil ung. Er zeigte die Schwierigkeiten einer gerechten Vt,' tcilung der in sehr beschränktem Maße vorhandenen Zertil fikatc, betonte tlie Forderung einer g r 11 11 tl I i c 11 c 11 Hach'• schar,11 «־ und wies insbesondere auf die Wichtigkeit hebn! isclier Spradikcnttlttissc hin.!•:ine besondere Prüfung i» Hebräisch soll in der nächsten Zeit eingefuhrt werden. Den Vertrauensleuten legte er zur Pflicht auf, die Auskunft., crtellung gegenüber dem Palästina-Amt mit größter Sorgfalt vorztmclimeii, Als nächster sprach Herr Walter Tcmnel (Palästina-Amt Berlin) über die neu bewilligten Zertifikate für Handwerker mit kleinem Kapital. 111 dieser Kategorie können mir wirklich gtü ausgebihletc Handwerker, die eint Mindcstbctiiligung von vier Jahren in ihrem Fach atifwcism und über ein Kapital von CP 250 verfugen, bestätigt werden — Herr Assessor Wallbach (Juristische Abteilung des pal lästina - Amtes Berlin) legte die Grundlagen der |)t. Visengesetzgebung dar, insoweit sic fiir den Aus. wanderer von Bedeutung sind. Seine Ausführungen befaßten sieh vor allem mit der Reichsfluchtstcuer» der Transferfrag« und der Möglichkeit von Kapitalsanlagen in Palästina. An die Referate schloß sich eine Aussprache an, in deren Verlaut die Teilnehmer weitere Informationell erhielten und ihrerseits Anregungen bezüglich der Weiterarbeit des P». läslina-Amtcs übermittelten. Die Tagung kann als voll gelungen angesehen werden. Das Palästina-Amt beabsichtigt, in nächster Zeit ähnliche Tagungen in anderen Arbeitsbezirken durchzufülircn. Handwerker mit Klcinkapital Für bestimmte Berufskategorien hat tlie Palästina-Regie• rttng eine beschränkte Anzahl von Blanko-Zertifikaten zur Verfügung gestellt: 1. Tischler und Schreiner, 2. Beton• Arbeiter, 3. Elektrotechniker, 4. Maler, 5. Dekorateur, 6. Pal• stcrcr, 7. Rohrleger, 8. Glaser. Voraussetzungen für die Erlangung eines Zertifikats der Kategorie A 3 ist die Tätigkeit von mindestens vier Jahren in einem der obigen Berufe innerhalb der letzten Zeit, ein frei verfügbares Vermögen von mindestens UP 250 und charakterliche und sonstige Eignung für Palästina. Bei diesen Zertifikaten ist eine bestimmte Altersgrenze nicht festgesetzt; arbeitsfähiges Alter wird vorausgesetzt. Anträge und Anfragen können an das Palästina• Amt, Abteilung Hajidwcrker-Alijah, gerichtet werden. Jugend sucht Einigkeit Zur ijfriilirn 7.ril 1/rhrn tun tlitt heitlrn (mntiit/tu'cisc wiedrryrijrltrnm) foltjrntlrn /U«■/׳’ jttnyrr Mrmtihrn ■־«, die »ym/i/iiriiiiüV/i fiir dir Slimmmvj tmlrr hrcitr der jüdittchrn Jugend tirul. Dir sptmhmr Dt, wie sieh die!'truppen :11■ ta1nntenfandrnt hl ein beachtliches /.riehen dafür, daß rfa• j jüdisch und jiir/rntllich Gcmeirisitme in dieser (;cnrralinti , stürltrr tu sein scheint als dir trennenden Schranken der Idcoltnjien. llcd. Wir hingen trennen uns von dem Weg der älteren Gene• rafion. Wir sind eine Jugend, die zum Judentum zurüekfindrn will, und dieses Judentum wirft ein einigendes Band um die gesamte Jugend. In den mittleren und kleinen Städten beginnt der Erfolg der wirklich jüdischen Arbeit,!)leiben wir gleich bei uns in Hi Id cs beim. Iledialnz —- Deutsch• jüdischer Bund: lieber 60 junge Menschen in friedlicher Zu• sammenarbeit. Vor kurzer Zeit fand ein Vortrag Norbert Wollltcims, des Geschäftsführers der d.j.J. statt. Anschiit• Bend diskutierte man in größter Harmonie über jüdische Zeit Probleme. Wir jungen Slensehcn lehnen die laue ״Sr■■■ tralität“ ab, aber w׳ir brauchen auch keine einseitig gefaßte Partciinoinung. An unseren Heimabenden werden nicht Dog• inen gepredigt, sondern in den Diskussionen versuchen wir, uns neue Wege zu bahnen, uns eine nenr Lebenstorm zu schaffen. Da müssen wir aber alle mithclfcn. Wir können uns nicht aufhalten an einem unnützen Kampf. Jü• dischc Jugend, vergeßt nicht Eure wichtigste Arbeit. - Judentum! Geht in Eure deutsch-jüdischen oder zionistischen Arbeitsgemeinschaften immer mit dem Gedanken erst Jude werden! Das macht uns einig und stark! Was die alte Generation nicht vollbrachte, werden wir vollbringen. Heinz H. W c 1 ß c 11 s t e i n, Hildesheim. sk Der 8. Juli ׳ urtle auf unserem Hachseharah-Kibbuz zu einem besonderen Ereignis. Leisteten doch 30 Mitglied« der deutsch-jüdischen Jugend Kelbergs unserer Einladung Folge und bestich!ei! uns. Sie zeigten sieh bei der Fulmmf durch unsere Räume, Stallungen und Gartenanlagen sehr interessiert und sprachen uns Worte der Anerkennung a״s Den Nachmittag verbrachten wir am Kämit/sce mit Spiel und Unterhaltung. Leider ging der Tag sehr schnell zu Ende, da unsere Gäste wieder nach Kolhcrg abreisen mußten. I״ ganzen zeigte cs sich, daß jüdische Jngeiulgruppcn, auch wenn sie verschiedene Meinungen vertreten sollten, gemein■ *am schöne Stunden verleben‘können. Gustav Kalt n, Dipl.-Kfm., z. Zt. Haehscliaralt-Kibbuz Simötzel. Rituell** I {.־ließ. «*' Yerl«"f' pensl®1 Din#»1!trat*« pUrgutiJ »י׳**' |a5”? Pi יי« tl•!**•. •i•* BitUr* •9tf« V*rpfWfM«f. 1 AIISTI timmaf 10 »orn•' i!!t0«od«> W isMria wotl t Jau« Kinder 9 wichsen« «. Bttufa Sprach* tt Fensi instsrM MriH: 4 *p«. •I P׳ln■ Hi Iforäsesi ^־"■M 14« ,zlMm.r.SkHiKj, I-, 1AR0SA J3ERLJN l**0l*r» bat ■I Jüdische Arbeit in der Kleingemeinde Ein Bericht •ui Kleve In der letzten Zeit konnten wir oftmals von den Sorgen hören, die sieh weite Kreise des Judentums in l>eutschland um das Schicksal der Klei 11 ge meinden machen. Aber nur wenig drang zu uns von dem, was zur Förderung bewußten jüdischen Lebens denn nun noch eigentlich in diesen Gemeinden geschieht. Durchweg ist cs nur eine P e r s o n e n f ra g c. Es kommt auf den Lehrer, auf die iüdischeit Vereine, insbesondere die Jugendbiindc und schließlieh auf den Vorstand der Gemeinde an. lieber Schule und Jugendbund erfüllen wir zunächst die Jugend und über sie auch Elternhaus und Gemeinde mit neuem Willen zur jüdischen Lcbensgestaltung. Kern des ganzen ist der Jugendbund, der alle Mensehen, die den Willen zu einer positiven Mitarbeit haben, 111 sich zu einer gesamtjüdischen Haltung zusammenfaßt. Zu ihm stößt der Lehrer, der über Jugendbund, Schule, I rerligt und Gemcindeabend sein Wollen, jüdisches Sein zu formen, der ganzen Gemeinde mitteilt. Ihm erwächst die Aufgabe, die jüdische Schule, die •eit Mitte des vorigen Breslau! Am 18. Juli, 20.30 Ulir, l.c-sing'-aal, Agnesstr. 8. BialiW- Oedenkfetcr der BrcsUttier Zionklischcn Vereinigung und des Misrarlri, Ortsgruppe iirc-lau. Itiirinnnimnvorspicl, Streicbipiurlctl, Kl molc rarlmmiin, O.eiUnkridc Dr. Israel Riilrin, Rezitation. SchUtlSclior. Am 25. Juli, 20.30 Uhr, im I’uliistinn-Itiiio, Oarlerislr. 25, erste Probe des neuen Chores zionistischer ׳Jugend. — Frankturt am Ma'm C11 u g Iwri. Am 15. Juli, ubends 9 Uhr, (icdenkfeier für ltudik. I.ciiimg: A. Twcrskr. — ln dm darauf, (olgfirdcn Woehen bis cln-rhliclilieh 19. August finden wegen der Ferien keine Veranstaltungen statt. — Am 28. August, rdiemls ® Uhr. ״Fror. Israel“. Vovirng des Herrn Krinfis. — Hzimtadt In Badem Am 15. Juli, narhm. 2.30 Uhr, Synagoge, Ile1zl-(!edc!1kleier, ].ichibilderrortrag: ״Die Messe in Tcl-Awiw“ fiir den Krcia Mosbach in Baden. - Hamburg! Der Voratand der Dcutich- Iirael't'tchen Gemeinde hat bcrchlotacn, da• Andenken Bialiks durch eine Gedlchtnlileler zu ehren, die am 18. Juli, abendi 8.1 B Uhr, Im (roten S»at« de• Curio-Hauiet Mal! findet. Gedichtithred• 1 Dr• Ernit Simon. Bar Mizwah-Termins Am t4. Juli — .ד Aw; Aq.ei t'a1״fr, Sohn von Jacob Tänzer, Leipzig, GuMav.Adolbeär. 27, in der Kz-Chaim-Synagoge. Stcrbcfall. Einer unserer eifrigsten Gesinnungsgenoss«1 der jüngeren Generation, Dr. Boris S e g a I o w i t s c 11, 9« namentlich int KJV sich unermüdlich betätigt hat, ist, «׳e uns aus Palästina berichtet wird, nach langer Krankheit a״ 20. Tammus in Safcd gestorben. Dr. Scgalowitsch hat sich namentlich durch seine Arbeit ״Benjamin Disraelis Oric״• tahsnnis“ bekannt gemacht. Der Verstorbene war der Seit״!« gersohn von Prof. Heinrich Locwc. Wir sprechen d« Hinterbliebenen unsere herzliche Teilnahme aus. Hcrzlfeicr in Straßburg, Auf Veranlassung der Zionist:־ sehen Ortsgruppe und der verschiedenen jüdischen Gruppt der Jugendbewegungen fand am 2. Juli in der Hauptsvnacoc« cm feierlicher Gottesdienst zu Ehren des 30. Todestag von Theodor Herz I statt. Im Mittelpunkt der Feier stan״ eine Ansprache des Oberrabbiners Isai Sch wart*■ E)btf• kantor Joseph Borin sang zusammen mit dem Chor Psalm«1 und das Ei Molc Rachamim. me5*• Michaelis (Leipzig), der früher 1■ Vm• 1 ^cu<8c*,cn Aerzte-Bundes zur Förderung dfr ״ .war> "׳urde von dem Italienischen Sportarzt*• lh?«nS1iuedeer״an״<t.nt medki dt«U iport,vi“׳ oiiuae ״,;*»irtitrst “*״