Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 46 (8.6.1934)
- Date
- 1934-06-08
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2651273-2653452-2653494--25324-2682454- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
y צ I i ■V 1')Ü ^«4; . *& ing. ES;?הי 1׳wil ®fe-’S־'■״ 1• bq4 »llen ehea «OB, flögen sch jf der ti AH. *nkrn• Br rüf», 5in kh iloglo Brm3l Imann liteln) 6-7 a: 7s 39 1r, 46 / Jahrgang: ^—״־r קוויוך־ז ל—r n \j kl r׳\ Li;. Wi r * 1״ ~1 r׳~ \ V L. ßtrm J v '3 ״ץ 2״־fp ך -.״«*jjjw ־ |*־«״*־’׳| / ' /' l# I I J 1—r ר״־ז J E~ -.3 L.J Preis RM — ,23 ןי ן ן ־־׳י־־״״ן \ k gjl.rifllelhing.Verlna u. Am«IZonY.rw«UnnS 1 n.rlln Wll, M.lnek*»t», 10 F>mrul;S.mm<-l-Nr.Jl Bi»m»rck 31S1 82,7׳I650׳O, 7240/41 - B*״lc»p,«|, r,ro Mon.t HM ג.-. r״> HM 5.75. — i’om.chork - Konten der Abonnemente• Abteibine Berlin 71 573 <l«r Gro« - Berlin), Berlin 17 392 (für d.e Ubrlce Reich). Au-l,nde. beit« In (rweilifer LenHeewlihnmg. — Frediclnt Jeden Dienstag und Feattag. 0er Zionismus erstrebt IQr das jadlsche Volk dlo Sctu AnsalgantaHfi Dl• 12«e«p»hene Millimtnr-Z.lt• HM —,20, für Stellen«eeu<JM HM -40, Ittr F.mllienn.cl,richten RM -45. Elnre!.n«־lKen nur »•»•■, Vor.״»- r.hlung •ul Po.t.check-Komo Berlin 71618 oder in der A״״ls»״.A״״.hm. Montag M» Freit»* 9—18 Uhr Ann.hme.chluR Ittr dl• Di»t1«.*.Au«.b• Monte» 10 Uhr lür di• Freit•*. Aue*•)»• Mittwoch O U)1r (F.mllietunr•(»™ hl■ Donrurrt•» 10 Uhr) כ״ה פירו תרצ״ד FREITAG, 8. JUNI 1934 flung einer atfentlleti - rechtlich goslcherten Helmstitte ln PalSstlna. ״Baseler Programm•» r י C־~) י״יין ןיי־״ין | 1 L.4 .1 113 ktaJ n ü ' ■' j!!; --i| f . J V 1 7rn \, ־ Iimd Nochmals! ״Irrsinnige WcUwir^schaftspoliük, Während in Genf die großen Entschcidnngsschlachffn der Diplomaten geschlagen werden, die über die Zukunft der sogenannten Abrüstungskonferenz und damit über die nächste Epoche der europäischen Politik ent• scheiden sollen, tagt gleichzeitig die Permanente Manda t sk o m ni i s s i o 11, eine Körperschaft, die von den Schöpfern des Völkerbundes als eine Art übergeordnetes Kontrollorgan für die Verwaltung der Mandats-!ander gedacht war, in Wirklichkeit aber im Laufe der Jahre sich mehr und mehr als eine mehr akademische Einrichtung erwiesen hat, die in ihren politischen Ent• Schlüssen nicht frei ist. Auch auf dem Gebiet der Manrn ״?>pf Fünfseitige Sonderbcüagc III Vorstellung oft die Palästinada fsVerwaltungen sowie auf anderen Gebieten hat sich schließlich der Wille und Einfluß der Großmächte als maßgebend erwiesen. Die ursprünglich vorhandene Vor- Stellung, daß die Mandatskommission einer Mandatarmacht wirklich bindende Vorschriften über die Art und Weise, wie sic das Mandat verwalten soll, machen könnte, omilitc auf einer Verkennung der wirklichen Struktur der Genfer Institutionen. Auch in zionistischen Kreisen konnte man dieser unrichtigen begegnen; man glaubte in bezug auf politik eine Art Berufungs-Instanz zu besitzen, an die man sich wenden konnte, wenn man mit Maßnahmen Englands unzufrieden war. Nun ist zwar im Laufe der Jahre über Einzelheiten der englischen Palästinnpnlitik in der Mandatskommission so manche abweichende Mci-! rnmg zum Ausdruck gekommen, aber von praktischer! Bedeutung sind diese Diskussionen nicht gewesen. Die 1 Mandatskommission und ihr an den Völkerbundsrut er- 5 stattetcr und von diesem bestätigter Bericht wurden ■ von der Maudatarmacht nur daun herangezogen, wenn cs bei einer Gelegenheit erwünscht schien, die eigene : Haltung noch mit der Autorität von Genf zu stützen. ׳ Damit soll aber nicht gesagt sein, daß die Verhandlungen der Mandatskommission wertlos sind. Sie haben einen moralischen Sinn, und gerade bei einer Frage, die so sehr auf die öffentliche Meinung angewiesen ist, wie die Jinlenfrage, wird man psychologische Monicnle nicht unterschätzen dürfen. lieber die letzte Palästina-Debatte der Mandats- Kommission ist noch nichts in die Öffentlichkeit gcdrangen. Es ist aber nnzunehmcii, daß der jüdische Standpunkt in bezug auf die Notwendigkeit der E1- Weiterung der Immigration zumindest bei einem Teil der Mitglieder der Kommission Verständnis findet, was in den Verhandlungen zum Ausdruck gc- Konmu'ii sein dürfte. Die Genfer Atmosphäre wird dazu beitragen, daß die in der ganzen Welt sich erlichende Judciifrnge sich dem Bewußtsein der Kommissions-Mitßlicdcr einprägt. Palästina war ja aus diesem Grunde, 'veil die Lage der Juden als unhaltbar erkannt wurde, für das Jüdische Nationalheim auscrschen worden. Wenn ויי an auch nicht erwarten kann, daß die Mandatskommission die Politik Englands desavouiert, so läßt sich doch vermuten, daß manche Kritik geübt wurde. Naturlieh darf man auch nicht vergessen, daß gerade die Mandatskommission sich für das Verhältnis zu den Arabern besonders interessiert. ♦ Auch abgesehen von dem stillen Zimmer der Man- : jfotskoinmission, wo über P a 1 ä s t i n a gesprochen wird,! ist das, was heute in Genf vor sich geht, für uns Juden ’ v״n größtem Interesse. Es sind kritische Stunden der r ’ internationalen Zusammenarbeit, und alle möglichen i l’länc für eine Reorganisation des Völkerbundes durch- «hwirren die Luft. So wäre z. B. der vorläufig nur in dcr Presse diskutierte Eintritt Sowjetrußlands; m den Völkerbund ein Ereignis von weittragender Bcdcutung. Da der Völkerbund der moralische Träger des Palästina-Mandates ist, würde Sowjetrußland als; Völkerbundsstaat gezwungen sein, das Mandat atyzu- | Rennen. Dann müßten aber logischerweise die Zto- ן mstenverfolgungen in Rußland auf hören. Die Frage des Die Zeitung ״Der Deutsche" vom 3. Juni 103t veröffcntlicht auf der ersten Seite unter der großen Ucbcrschrift ״Jüdische Boykotthetze in Amerika“ die anszugsweise Wcbersct/tmg eines Aufrufes, den der Präsident der ״Anti-Na/i-l.iga“, Samuel U 111 e r m a y c r, am 15. Mai an die Deutsch-Amerikaner gerichtet hat. In diesem Aufruf wird angc-, siehts der unter den Deutsch-Amerikanern entstandenen Bewcgung der Versuch gemacht, den Deutsch-Amerikanern zu erklären, Welche Motive der Boykotlpropaganda zugrunde liegen. Der I latipttcil des Aufrufes ist dem Nachweis gewidmet, daß cs sich hoi der Boykottbcwcgung nicht um eine ״jüdisclic“ Angelegenheit handle, sondern daß auch andere Kreise daran beteiligt sind, die gegen gewisse Maßnahmen der dcutscheu Regierung, auch abgesehen von deren Judenpolitik, zu protestieren wünschen. Die Wiedergabe ist, was auch von der Redaktion ausdrück• lieh hervorgehoben wird, nur ein Auszug aus dem Aufruf, und eine faksimilierte Wiedergabe von Stücken des englischen Originaltextes läßt noch einige Stellen erkennen, die in der deutschen Uebcrsctzuug nicht wiedergegeben werden. In einem Leitartikel der gleichen Nummer unter der Ueberschrift . mul wo Ihr hin fallt, wcrd’t Ihr Juden fassen!“ bespricht Karl Busch den liier erwähnten Aufruf und die Boykottbewcgimg in Amerika, bei der, wie er sagt, Juden als Drahtzieher beteiligt sind und gegen die sieh die Deutschen in Amerika zur Wehr gesetzt haben. Der Artikel wendet sich dann heftig gegen die einzelnen Behauptungen Untermayers und schreibt dazu: ״Zweierlei füllt um h nn die •ent Aufruf des Juden Unter• m.ivcr .1111. i'r.tcn«, daß er da? anierikaniseh-patriotische Moment hervnrkr■lut. um! »wciiens, tlali er behauptet, es gäbe keinen jiidi ■elien Rm kolt, mieli eine jüdische Frage. Es scheint also, daß man jenseits des Ozeans die Herren Juden auch schon teil״ wri e erk;1111.1 hat, wenn man jüdisrherseits diese beiden Momente zu betonen für richtig hält.** Demgegenüber betont Karl Busch, daß hinter der Boykott- Bewegung Juden stünden, was auch aus den abgedruckten Photographien hcrvorgchc. Der Verfasser kommt dann auf eine Acußcrung der ״Jüdischen Rundschau“ zu sprechen: ..Und wenn die ,Jiidiwhc Rundidiau* in Berlin in ihrer Au?• galie vom 1. Juni meinen Artikel vom ZU. Mai anndmeldet und in vor zwei Jahren noch unmöglich erwlieinemler Welse ungewohnt s.ii'lilieh fi'ststellt, daß es heute gelte, der ,irrsinnigen Weltw i r t י r h;1 f I s ן> o I i I i k auf den 1, c i t> ן u r ii e k c n‘, so "׳,Ire d;f-en llrrrschaflcn zunächst einmal 7,11 sagen, daß sie sieh ihren Herrn Samuel Unterniavcr und die Tauscurie von Juden, die in dieser irrsinnigen Hovkolthetzc gegen tleiilsehtanrl in vorderster Linie stellen, v״rknh|>f(׳n sollen, l'clirr dir ,irrsinnige Weltwirtsetiafl-(Militik‘ und über•ihre Träger uns in der nürh'Urti Zeit nnrh öfter zu untrihaUen, weiden wir im Interesse der Wahrheit und der Atilkl.innig gerade der deutschen Arheiterlieere, die ja bei einem F.ilnlg da׳.er Uegncr!)eutsclilnnds und der Vernunft am ehe.len und srliürfstrn betroffen werden, keineswegs versäumen," Zu dieser Bemerkung möchten wir zunächst sagen, daß wir, wie unseren Lesern bekannt ist, bereits vor einem Jahr gegen die damals beginnende Aktion Untcrmaycrs Stellung gciiommcn haben. Aber ganz abgesehen davon, mit unserer vom ״Deutschen“ zitierten Notiz wollten wir darauf Hinweisen, daß man auf eine ganz falsche Ebene gerät, wenn man das ungeheure Wirischaftsproblcm, das vor Deutschland ebenso wie vor anderen Staaten stellt, lediglich unter dein Gesichtspunkt des politisch motivierten Warenboykotts anfassen will. Bei allen großen Revolutionen, die sich in einem einzelnen Staat vollzogen, gab es im Auslände Bewegungen politischer Antipathie, die auch ihren Ausdruck darin finden, daß eine Abncigting besteht, Waren desjenigen Volkes abzuneltmen, dessen politische Haltung oder Handlungen man vom Gesichtspunkt der eigenen Weltanschauung, Klasse, Rassenztigehörigkcit usw. nicht billigt. In derartigen Situationen melden sich dann natiirlieh auch andere Kräfte, die an solchen Bewegungen Inter• essiert sind, so z, B. wirtschaftliche Konkurrenten, die von der Sachlage profitieren. Aber wenn wir heute ehrlich die gcsamtc Welt Wirtschaftslage betrachten, und zwar nicht nur in Deutschland, sondern in!.ändern wie den Vereinigten Staaten, Italien, ganz. zu schweigen von den schwächeren Staaten, dann muß sieh die Erkenntnis durchringcn, daß die ge» samtc Weltwirtschaft auf eine neue Basis g e» stellt werden m 11 li, da sonst die Gefahr besteht, daß das Elend sich vergrößert, die Not der Völker wächst und daß auch die internationalen politischen Reibungen minier gef;ihrlieber werden. Hier, so sagten wir, uüinten die besten Köpfe eingesetzt werden. Es ist unsere Uebcrzeugting, daß auf diesein Gebiete gerade jüdische Wirtschaftler viel Positives leisten könnten, denn das jüdische Volk hat infolge seiner eigentümlichen Rcrufsschichtung eine große Zahl erfahrener und geschulter Persönlichkeiten in Wirtschaft, Handcl und Finanzwesen. Es ist nicht richtig, daß die Juden an der Zerstörung der Wirtschaft arbeiten, sondern Juden sind am Aufbau großer wirtschaftlicher Unternehmungen, die tausen« den Arbeitern Brot gaben, in allen Ländern, auch in Deutsch« Innd, beteiligt gewesen. Was speziell Deutschland be» trifft, so werden, um nur zwei Namen zu nennen, die Verdienste von Albert Ballin und Emil Rntliciiau wohl von keinen! Sachkenner nngo/weifclt. Wenn Herr Karl Busch im Schlußahsat/, seines ’ Artikels die ״jüdischen Sünden“ aufziihSt, so sollte gerade angesichts der heutigen Lage der deutschen Wirtschaft nicht vergessen werden, daß im Kriege, als die Knappheit der Rohstoffe sieh aukiindigte, ein Jude, nämlich Walter Rathrnaii, es war, der durch Organisierung der Rohstoffwirtschaft ein ungeahnt langes Vorhclten der Roh« stoffvorrätc ermöglicht hat und daß andere Juden durch Erfindüngen den Ersatz wichtiger, sonst nur vom Ausland ein geführtcr Rohstoffe bewirkten, z. B. Haber. Wir erwähnen dies nicht, um uns mit den Verdiensten einzelner Juden zu rühmen, sondern um zu zeigen, daß die Probleme, die vor uns allen stehen, viel größere sind als man bei der Lektüre mancher dieser I'ragc gewidmeten Artikel vermuten konnte und daß bei der lIcborwimlnng des für alle immcT deutlicher sich ankiiiidigciidcii Notstandes alieaktivcnKräfteund wachen Köpfe Zusammenarbeiten sollten, dar* unter auch diejenigen Juden, die dafür geeignet sind. Würde erst einmal die Welt von einem Geist konstruktiven Neuaufbaus und sachlicher Kooperation erfaßt werden, dann würden sich zweifellos auch die anderem Fragen lösen lassen, z. B. die, welche heute durch die antK deutsche Bewegung entstanden sind. Denn die Eigentümlicli״ keit der internationalen wirtschaftlichen Beziehungen liegt ja darin, daß zwar kein Staat außerhalb seiner Grenzen Verfü* gm! gen treffen und Macht Worte durchsetzen kann, daß aber durch gemeinsame Interessen umt gemeinsame Ziele viele Gegensätze iiberbriickt werden können. Nur irn positiven Aufbau liegt unseres Erachtens ein Ausweg. Karl Busch sagt in seinem Artikel: ״Wir liaticn nieht nur die lhitinung. daß es niemals gelingen wird, die Rechte eine. Volkes «las nicht? will, als durch Kleid und Arbril wieder ho! l17ukommrn. zu vergewaltigen. Wir haben den Willen, das mit allen Miiteln zu vcrliinilern. Wir haben gar keine Vcr.1nla>,11ng, hctin׳ einem Juden, der sich bescheiden und an-iamlig lirninunl, iigend etw.1711 ,׳ tun." Der Verfasser schließt mit der Erklärung, die Aufklärung»• kampagne habe nicht den Zweck, ״die in Deutschland verbliehenen Juden unter Druck zu setzen, sondern die Zusammenhänge, über die sich so mancher unserer Volksgenossen heute wundert, klarzulcgcn.“ Gerade darum glauben wir, bcrcchtigt zu sein, auch von unserer Seite einige Hinweise darüber zu machen, wie nach unserer Meinung die Aufklä« rung über die weltwirtschaftlichen Zusammenhänge am fruchtbarsten gemacht werden kann. Schutzes der Minoritäten in Rußland würde eine neue Wendung bekommen. Es ist mir folgerichtig, wenn int Zusammenhang mit den großen Verhandlungen über Neugestaltung der Politik auch die Frage der Minderheiten wieder auf die Tagesordnung getreten ist. Polen hat den offiziellen Antrag gestellt, die bisherigen völkerrechtlichen Minderheitsschutz-Verpflichtungcn einer Anzahl osteuropäischer Staaten durch eine für alle Mitgliedsländer des Völkerbundes gleichmäßig verbindliche Konvention zu ersetzen. Zu diesem Zw׳cck solle eine internationale Konf e r c n z einberufen werden. ' An solchen Vorstößen hat es auch früher nicht gefehlt, da ja die Staaten, die Minderheitenschutz-Verträge unterschreiben mußten, dies als eine Geringschätzung ansahen. Die Großmächte haben bisher jede Zumutung, sich zum Minderheitenschutz, zu verpflichten, zurückgewiesen. Das Problem der Verallgemeinerung des Minderheiten- Schutzes stößt also auf erhebliche Schwierigkeiten; cs wäre wahrscheinlich mir dadurch lösbar, daß man den Minderheitenschutz auf einige allgemeine Grundsätze rc« duziert, ohne bindende Spczialvcrpflicbtiingen, wie sie in den gegenwärtigen Verträgen enthalten sind. Die Schutzbestimmungen der bekannten Verträge von 1019 sprechen von dem Schutz der ״Staatsangehörigen, die einer ethnischen, religiösen oder sprachlichen Minderheit angeboren“. Diesen Staatsangehörigen wird Staatsbürgerliehe Gleichberechtigung und darüber hinaus Schutz ihrer Volkstumsrcchte garantiert. Gemäß dieser Definition sind wir Juden in allen Ländern eine schützbedürftige Minderheit, da wir zumindest ״ethnisch“ und ״religiös“ eine Sondergruppe sind. Der Schutz des Völkerbundes und der Inhalt der Mindcrheiten-Vcrträge hat sich freilich in diesen 15 Jahren als sehr zweifelhaft /