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Jüdische Rundschau · 1934-06-05 · Heft 45 (5.6.1934) · page 12

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 45 (5.6.1934)
Date
1934-06-05
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Seite 12 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr• <5■ 5■ VI. Kleine Nachrichten Da! Kinderheim Ahawah mh-IiI ftir!,eine Kinder eine Fciienunter* bringung in der Nahe von llcrlin. Ls lallt in diesem Jahre be* sonders schwer, eine passende Unterkunft *U finden, Räume mit Kochgelegenheit in wald- oder wa-serreicher Gegend, evtl, mir für den Tag, sind erforderlich. Antworten an: ׳Ahawah, Jüdische Kinder* und Jugendheime, Berlin N 2*1, Aiiguststr. 14/15: Tel. IJ 1, Norden 1311. Wer!teilt um ׳Im Juli für ein 8- 14t*gigc1 Ferienlager von Schil* lern und Lehrern unserer Schule eine geeignete Unterkunft in der Umgebung von Berlin zur Vcrhiguiig? Angebote erbeten an: Kaphan, Miidehenvollisscltulc der jüdischen Gern., N 24, AugiMstr. 11/13 (D 2 Weidcndainm 4428). Da* Jüdische Kindergärtnerinnen- und Hortncrlnnen-Semlnar, Berlin W 15, Mcinekcstr. 22,-benötigt ilringeml einen Klei<lerschr:mk, gut erhaltene Stiiblr, ein kleines Tischchen (rund oder viereckig), Kommeiden und lliicherbreiler. Falls die genannten GrgenMündc —־ evtl, gegen eine kleine Vergütung -- abgegeben werden können, bittet das Seminar um telephonischen Anritl unter Bismarck 5483, um eine Zeit für die Abholung rtt vereinbaren. Der ״Welrtbaumschc A Cappclla-Chor•‘ phml. uelren der l’flrgc de* a cappella - Ge-angc, Mir itiichslen Winter die Aulftihrultg größerer Chorwerke mit Orehe.lcr. Zunü.-M wird ״Das!lohe. Lied Sulo* nroriis“ (Sichte liaseliirim), von Fmi™ Hossi, zur Einstudierung gelangen. Zur Vergrößerung des bestehenden Chores wollen sich musikalisch interessierte und stimmtirehttge Damen und Herren beim Dirigenten Alexander Wcinbaiim, W 30, Luitpoldstr. 41 (B ä 4656), melden. Mitgliedsbcitrag wird nicht erhoben. Vom Stellen - Markt Mitteilungen der Arbciugcmelnichaft der Jüdischen Arbeitsnachweis. Offene Stellen. Gesucht werden für Berlin (nur für Berliner Bewerber): 1 leiniaibeiirrinnen Mir Hlu-enkonlrktinn, geübte 1 lameiikonlrklionsiiiiherinneii lür Kleider (einfacher, Mitlelgenre, Modrllkonlektion), Guniinintünlclkleberiniicn, erste llanditälicrinnen für Herrenkonfektion, 110sc1rste|>|>e1׳innc11, Zuschneiderin lür Schürzen, perfekte Zu'chneiilerinnen lür kun.stscidcnc Damenwäsche, für Herrenwäsche, Diiekliiee lür Sclilaläii/ügc und Weiße Wasche, Näherinnen für Damenwäsche, für Büstenhalter, für, Zickzack, für Schürzen und Berufskittel, für Ober- und S|rorlltcntdcn, Mützen• Stepperinnen, perfekte Stepperinnen liir Stofflüitc (Betrieb), jüngere Meisterin für l’ttlz (rn gm־,), I'lüticrinncn für Konfekt innsklrider und für Wasche, 1 lilfsdnekt rirc für feine Damenwäsche. Für außer Iralli: Tiaiierhui-Diicklrlcr, Zuschneiderin fiir Herttfsklei* düng, Korscttdircktricc, Direktrice für <iartenkleider, Zuschneiderin für Kleider und Schürzen, llülmerzmhtgchiifin. — Gürtler für Lampen, Kroncn-Montcure, Metalldriiekcr, Monteure, elie auf Blei und Kupfer arlreitcn kiinnen, für Glasfabrik,*nion Preßarbeitcr, Fach- Ieute für halbautomatische Schillcrmawlttnett. Glaslormcr, ein aus* gezeielmeler Faeliitiaitn *or Bcdlemtng der Scott- William*-M««rhinr, .Matro-en, Zuselmrider lür 1 Irrrettmaß, Zus! htielder Mit Damcitnutß, J leisen slrpprr, Nähmaschinen - Mrelniniker, Sill11׳rM׳hmied, Knopfarhci* ter (Schlrilen und Fräsen), Damenfriseur, Malcr-Kpaelitter (Spritzen von K1i<'ltcnni(ibclit). Wir suchen dringend Stellen liir Handelst ilfsarbeiler, Parker, Hausdiener. Berufsberatung und L e h r 5 t e 11 e n v c r m i t t 1 u 11 g: Wir suchen d ingend handwerk* liehe Lelirslrllrn für Knaben und Mädchen für snlmt. Außerdem surhen wir Paten, die bereif sind, die Jugendlieben durch Zuzählung von Lehrlirihilfea zu untcrsiülzen. Sprechstunden der llcrtifsbcraliing finden statt: Montag bis Freitag, außer Mittwoch, Rosenstr. 2,4; nur für Knaben von 0.30 bis 12.30 Uhr, ausnahmsweise finden die Sprechstunden für Mädchen bis einschließlich lä. Juni Montag, Dienstag, Mittwoch, nachmittags von 3 bis 4 I hr, .statt, W esten * ,Sprechstunde: fiir Knaben und Mädchen Donnerstag, nachmittags 4 Iris 7 t'lrr, Bleibtrcitstraße 2. — Männliches Personal: Gesucht wird: Vertreter fiir Gummimäntel für Berlin. Weibliches Personal:■ (icsuclit werden: Fiirsorgerinnen (Wohlialirlspllcgerinnen) für die Provinz fiir Innen* und Außendienst. Gewerbelehrern! oder technische Lehrerin für Heimbetrieb. Hauspcrsona! jeder Art. Ilaitshallshilfen für Tages-tellen, die im Westen Berlins wohnen. Killtlergärtncrinnen, Hortnerinnen. Pflegepersonal jeder Art. Meldungen sind zu richten an den Jii- Üä&fiiA)'!׳.״ ׳* .י•י׳י׳/׳•*z#י׳״,,, v *F׳4# / ־ & mm' * P/9, ff W ff' #V 4׳ t und T'iciictty hut> VM* 9*16 UUk Anteilen Schluß 1 Für die Dlen»tafl-Au«flehe Montag 10 Uhr für Jede AH von Antelgen Fflr die Freitag* Ausgabe Mittwoch 15 Uhr für allgemeine Antelgen Donnerstag 10 Uhr für Familien •Antelgen Anzeigen »Verwaltung! dmMh iti 15, fHeUtckcshaßc 10 Zweite Annahme •Stellet dmtU* SljOo, ScUütcccwbaße■ 2? dischen Arbeitsnachweis, Berlin SW 19, Lindenstr. 48/50, Tel,! Dön* hoff 307/308. In der Abteilung für Apotheker haben wir zurzeit tüchtige Fachkralle vorgernerkt. Wir bitten, olferie Stellen dem Jüdischen Arbeit», narhweis, Abt. fiir freie Berufe, Berlin SW 19, Linderrstr. 48/50, Tel.: Donhoff 307/308, zu melden. Wcrbc-Fachlcutc, I» Kräfte mit l>cstcn Referenzen, weist nach der Jüdische Arbeitsnachweis. Abi. fiir freie Berufe, Berlin SW 19, j.indfiisir, 48/50, Tel.: Dönhotf 307/308. Sprachkurse. Es beginnen neue Anfüngcrkurae lür Englisch und Französisch! ferner: englische und französische Kurse fiir Fortgeschrittene. Kurse in Stenographie, Maschineschreiben, Buchführung. Meldungen sind zu richten an den Jüdischen Arbeitsnachweis, Berlitt SW 19, Eindcnstr. 48/50, Tel.! Dönhoff 307/308. Gymnastlklchrerlnnen werden nachgewiesen durch den Jüdischen Arbeitsnachweis! Berlin SW 19, Lindcnstr. 48/80, Tel.! Dönhoff 307/308. Abteilung für Lehrkrlfte. Tüchtige Lelirkräfte (wissenschaftlich, tech* nisch, Munk, tlandcUfächer und für sämtliche Sprachen, Nachhilfe• unterrirht. u. dgl.) können jederzeit nachgewiesen werden durch den Jüdischen Arbeitsnachweis, Abt. für Lehrkräfte, Berlin SW 19, Linden- Straße 48/50, Tel.: Dönhoff 307/308. BüC^C ö4״t» dcC /^cdakicOh MSngel de» Touristenverkehrs Sehr geehrte Redaktion! r'i״ j Die ,WcHschiffahrt ist zurzeit ein schlechtes fJC,, 1 Eine der einträglichsten Linien ist die Pas«״. ■I Palästina, Die Schiiiahrtslitiicn aber erschweren die Tot * nach Palästina ganz erheblich durch ü bertrieb'11״‘ I Preisford er ungen, besonders in der II. und I. 1:!ין!>ן Es sind zwei Kategorien von Reisenden, die heute P I löst in a in erheblichem Umfange aulzusuchen wünschen■ יי nächst diejenigen Juden, welche Verwandte in Palästina k',u' י zweitens Juden, die den sehnlichen Wunsch haben, das | 1 in welchem das Jüdische Nation .1(1 ר eirti und das kul)1 '!״״ Zentrum der Judcnhcit aufgebaut werden, sowohl J'f 1 «chattlich als auch in kultureller Beziehung ketmeti/ultm^ 'S Da die Schiffe zum grollten Teil aus Palästina mit ״ | erheblich geringeren Zahl von Passagieren zurückrenen "ל il sie auf der Hinreise beförderten, wurden sie nicht mir kör!« il Schaden erleiden, sondern sich und dem Lande Pal«(,!11 11 einen erheblichen Dienst leisten, wenn sic R ii c k fVltr* l karten zu etwa zwei Drittel der bisherigen pte״i | dem Rciscpublikum anbieten würden. ' Eine weitere Erleichterung würde darin bestehen j>* י sie den Reisenden, wenn sic nachmittags oder abends ü י Genua oder Triest rintreffen, erlauben würden, an Bord r gehen, um ihnen die nicht unerheblichen Llotelspesen * ersparen. 15 Es wird auch vielfach über Mangel an Komfort 11*8 vexatorischcs Verhalten gegenüber den Reisenden Klage führt. Einzelheiten würden sich eine ganze Anzahl anführ״ lassen. So z. B. habe ich erfahren, daB einem Passagier, den; von einer Agentur zugesagt wurde, dafl er die IhicVrm! nach seiner Wahl entweder auf einem Schiff der C.nsulki Line oder des Lloyd Tricstino ausfültren könne, dies v«. weigert wurde, obwohl die Gesellschaften wirtschaftlich sammcngcschlosscn sind, und daß die Gesellschaften sog6 ״?, Kartenumtausch zweier!»assagiere, von denen der eine eint Fahrkarte I. Klasse der Cosulich Line mit der Karte rinn anderen Passagiers auf der Llovd Tricstino tauschen wollte mit der Erklärung verweigert haben, daß der Kartcmimtiusd! abgelehnt werde, weil die Karten auf den Namen ausgesieft seien. In beiden Fällen hatten die Passagiere den vollen Fite• preis bezahlt, und es ist eine bedauerliche Verletzung de Grundsätze des Kundendienstes, wenn die miteinander vtr. bttndenen Linien den Umtausch verhinderten, obwohl bei* Passagiere sehr triftige persönliche Gründe für den Umtausch geltend zu machen hatten. Es wäre deshalb sehr wünschenswert, wenn die nid«, digen zionistischen Stellen sich für eine Äendcrung der in Touristenverkehr erschwerenden Tendenzen der Schilfahrts. Union einsetzten. Justizrat Dz. Die Jüdische Jugendhilfe E. V., Berlin-Charlottenburg 2. Blcibtrcustr. 50, teilt mit, daß Dr. Adam Simon am 31. Mai aus der Arbeit ausscheidet und nach Palästina tibcrslcdelt. Dr. Georg Joscphthal, der bisher am Wobltahrts- und Jugendamt der Israelitischen Kultusgemeinde, München, und des Verbandes Bayerischer Israelitischer Gemeinden tätig war, ist seit mehreren NVochen in die Geschäftsführung cingctreten und übernimmt die Leitung der Jüdischen Jugendhilfe E. V, am 1. Juni. Erholung ln jüdischen Gaststätten, Man schreibt uns: Jü* dischc Gaststätten während der Ferienzeit aufzusuchen, sollte fiir alle Juden eine Selbstverständlichkeit sein. Die Lage der jüdischen Hotelbesitzer in den kleineren Orten ist außerordentlich schwierig, so daß es eine Notwendigkeit ist, sic nach Kräften zu unterstützen. Zudem sind die jü* dischcn Pensionen in jeder Beziehung leistungsfähig. Die )iidischen Wirte sind In ihrer Organisation bcstrcDt, die Preise der Zeit gemäß zu gestalten. Druckfchlcrbcrlchtlgung. Im Artikel von A. Böhm I« Nr. 43 soll cs auf S. 2, 2. Spalte, Zeile 9 von unten, richtig ״W acht“ statt ״Macht“ heißen. Rundfunk. Am 10. Juni, 18.15 Uhr, spricht im Brünn« Sender (Tschechoslowakei) Dr. Oscar Epstein über Er- Ziehung. — Am 14. Juni singt im holländischen Rumlfun) der Avro Theresa Gerson Arien aus verschiedenen Oper״, IliuptschrittMten Dr. Robert Welt ich, Berl'.n-Charlotlenburg t Stellvertretern Kurt Loewemtein, Berlin W 15. Verantwortlich« Schriftleiter für den gesamten redaktionellen Teil: Kurt Loewen• stein,. Berlin \V 15. Anicigenlciterin und verantwortlich für dta Anreigenteil: Helene Chanciner, Berlin N 84, Verlag und An• srigenverwahung: Jüdische Rundschau. Berlin W IS. Mcinekcstr. 11 D.-A. April 38 214 Expl. Druck: SiegfriedScholcm, Berlin■SchuneNrg ] Dekorateure |ך~~~־ j Handschuhe | L.obensmlUol Schneitferartiksl Auktion Pianos Auhtionar K. Arktisch, Rt. d. 1.0. Xantcncr Str. 19 / J 2 Oliv« 5789 öWrmmmt ViUt»n״ und Wohnun;!1<u1HG«un$r. Vtriteigfrunjf von Nnrhlitsipn, aurti Ein7.fl־ mdb*l 1. 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