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Jüdische Rundschau · 1934-05-08 · Heft 37 (8.5.1934) · page 15

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 37 (8.5.1934)
Date
1934-05-08
Page
– (sequence 15)
Language
German
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8 ,37 .*ן. V. 1934 jüdische *Rundschau Seit15 ״ Jen; iK'il I)׳׳ R(׳l Vf r I' ׳•r, ןזו "1. f/fg tintfr/ende Abonnenten ״hellen enf Wumdt die bhher ״,Airnenrn folgen dej ho• IfjlHhrn lerniinterili/ili urntli tuuhfjtliefert, 1.J V *«y L״ ׳*׳ ו.!! j! זד ־\ fi > u > u J L, %1 t 1 J I.! Leitung: Df, S, Kaliko, Berlin *ÜU) siri, ״‘V,N in U'1',11־, ״ ־' 'י'"‘lie IU Anfrage-Kupon Sä HibrÖlgr hur* P*rnunt«prloh| d#P ״JUtlfibhsri Hun d*0h*u“ A n fr <1 int Rückporto h«1*ufüyen). HfMitj |<,Selir vi p ח0; * * 111dop׳i -,ז;"! Kii'drr. komile,״ יו; Feier» von ׳o!1r;i|>f.״ L״ ciiif״ f׳r. II;!,״ 1,1!׳:( חml1« iminoicn Im Vortri׳» w", «Irr ׳ortr.ij'e!, lilitH der ׳oti it.1l), 1e11Ri'(־h8 'illoi,111,1־, /, Br«. I nie resse h starke , Groß, )r. W. Nom! ».קל lut Konjugation Im den Tabellen der 17. und 19. Lektion sind dl• י1 enthalten. £ל wichtigsten Futurnm-Konjufiationen im Es empfiehlt »ich, dies• Tabellen an wiederholen. Wichtig• nnrngelmSDIj»• Verben! geben י י^סת zu geben ^כי :(ijfy <vb׳;הין,;סן. ^ה׳ {סגו׳{יז^ם• ^רזיד:?סן׳ חסן׳ חתני׳:סן׳ חסן׳ גסן. חתני׳ חס^ה׳:תני׳ הסןד, ♦ויי סן׳ ר!;י׳ ר!ני. ס;ה. ידל Können T ןןבר .*;כלסי׳ י,ללס׳ ־ס, :כל.;?לה, :בל«׳ &הם׳ ־ליו*,•'V הןה : יזכ1ל׳;כולה, :בולים, יכ1ל1ת. ^ר\ד: אוכל׳ תינל, חוללי׳ יוכל, חונל, נוכל, חוללו, תוכלנה׳ יוןלג חינלןןז. Beacht•!!.Ist der 3.Stammbuchstabe ein3,sodaD sich Zv/eiundzvvanzigste Lektion zu segnen, zu grüßen-5^ךך segnen, grüßen =יךך( “ »!verbundene Form“ 1« Der 3. Fall (Genitiv) wird 1m Hcbr. durch das Wort?כר 5 3ללחי, ^כרן, -ו)׳ כרך׳?ללה, upfo, בל^ס, -תן. 3ךכו. קןה : לזללך,?!לללח, נןלך?ים.?1לךבות.?י1יד: ן1כלך. ו) כלך, -כי,;ללך, קללך, ןל!ך. ^לכו, חללכלר" * יברכו* תבךכנה, #ירוי; לבך׳ לך?י׳?ךכי* כלללה. ׳״ ^ךןל| ־־ zu organisieren;organisieren?כי : ^ך3ןוסי. אךנלין, -ל1, אךגן, אךללה, אךגגו, aSW׳־WiQ'• np : ^*ןזן, ליאךגלת, קאךלנים, ק»#ךןנ1ח•?ר!יד: ן1אך1ן׳ ןו»ךגו׳ -ני׳;א־*־׳ ל.אךגן׳ לאךגן. תארמו, חארגלה, _ " * יארגנו, תאתלר- לוווי : 8ךגך, אךללי׳ אךןגנו׳ אר^ה. י ק$1ם ־־ auirichten; לק1סם aulzurichten?בר קוס<לסי,קו3ו!לרן,־1ל,ק1עם,ק1ן31ןה,ק1עטגו,קו3?לסם,־סן,ק1!לטו. .הוד• •י לקוסם, קיק,־טית (ן1ק1<לכ?ה>, גןקוקטים, גןקוקזטות bei der Anhängung der Suiiiae (in ^V) und יה (in ׳^«ipnBDp1pn,Dp1p:,D»^p,D£lpyp-,D»1pp,DQlpt| :?־.יי ה!יך?) zwei 3 hintereinander ergeben würden, so lallt •T■? ׳?*?V קולטי׳; ein נ fort,!נהני — «wir gaben", nicht! ^£0; ebenso! Merke; ״ ך1ך1נהIhr werdet (sie werden) geben“, nicht! u Nach dem Muitcr ךך, wcrdcn aIIe Verben im <־על וזחמה], d.. gleiche gilt für den Imperativ. konjugiert, deren 2, Stammbuchstabe ein ׳ רV א׳ Ul $וץי : קוטם, קולטי׳ קולטי׳ קוסללה. »gebtl" 2. Die Imperativ• Bildung erfolgt (wie in der 18, Lektion erwähnt), durch die Fortlassung des Präiizes ח bei der 2. Person Futurum [״ ד1דלןdu wirst geben", ״ ך!ןglbl"]. Ausnahmen von dieser Regel bilden die mit einem 3 beginnenden Verben, soiern der 2. Buchstabe im Futurum mit ל< vokalisiert ist [״ נגילlallen", ״ תפלdu wirst fallen", Imperativ aber! 3 •1:פל,;פלי, {לל,*. נ2ל:ה. Der ver• neinende Imperativ wird durch die 2. Person Futu• rum und Voransetzung von oder ״ {}לnicht" gebildet (!״ =אל סכתבschreibe nicht!",!׳= לא תלגב ״du sollst nicht stehlen!"]« r Zar Konjugation im ל^• Die Grundformen der py^'Konjugation •ind in der 20. Lektion enthalten. Im כל? kommt anstelle eine■ Chirik, ein Z6r« unter i. Stammbuchstaben, im HJp und ״*•?^יד K*ma* statt eines Patach *Hokti ךך^ nicht! אברך ,מברך nicht! ןא._בךך. 2. Im פ־;ל gibt es eine Gruppe von Verben mit 4 Stamm• buebstaben, die nach dem Muster אך;ן konjugiert werden. Hierbei handelt es sich z. T, um hebraislerta Fremdwörter, z. T. um Verben, die au■ der Wieder• holung der ersten 2 Stammbuchetaben entstanden sind [רגם® ><ernöbren, versorgen“, ~ •*41•• fonicren", גל;ל — rollen, ל<ןל'^ läuten]. 3. Bel der Konjugation der einsilbigen Verben fm ןל)§ verdoppelt sich der letzte Stammbucbstib«, und die nun entstandene Stammform Qp*lp aulrlcbten — von הום aufstchen, bleibt fn allen Zeiten bestehen. ״ ׳^לvon" ■usgedrQckt [der Garten des Vaters — ןה;ן של האב]•Dieser Genitiv-Form wird jedoch die verkürzte, die sogenannU״vcrbuadeneForm" vorgezogen, bei der beide Subatantive unmlltelbar mlielnanderver• bnnden werden. Das Wort קןל> u. der bestimmte Artikel vor dem 1. Substantiv lallen fort, eodnO es nun statt הגן לה^ב^ beißt! ן האב;, •ben.o:ן א?יןד,;ן אלי; usw. 2. In der verbundenen Form nimmt das nicht im Genitiv stehende Substantiv in den meisten Fällen die Form des deklinierten Substantivs 2. Person Mehrzahl unter Fortlassung des Suliixes לם (bzw. DJ’X) •n 1לזלזה verb.Form: nt3p(D9־nt;r;),cbcn80;^5-n’3(D5(5^־ אכך־כם) אלר-אלר) und 1m piurai: קפרים - כפרי ילרילם) - ילדים - ילך־י; בלבילם) aber -;זטיה מטו^״ילם) לזטות) usw.J, sodaO folg. Änderungen ln d. Verb.Form eintreten können: aJd.Endg^X verwandelt •ich in ׳!מטה-מיזת, פנה־ פ;ת1*ת b) die Endung ים^ in'^c [יידיש - יללי.;עמי' — .עכיים,] C) unbetontes >f und^in)^(bezw.x)[ןפת-יפה, ,עצת- עצה; ב־בר -?שד]. d) betont•• 1b x (־טלתן—שיתן, איר׳ איר], «> b•• tont•• )<: f® (בית-בית) >ני ®1 :>ני(1 ,!שדה-שדה]• 3. Bei zwei miteinander verbundenen Substantiven steht de• Eigenschaftswort immer hinter dem X Substantiv (der grolle Gerten meine« Vetere — כי ה|ד1ל^ '!£]• סך;יל 0 Lösunjj dos t• לאם ה׳לטל?ת כלת. ב■ ססלטיד :ללא?ח 9לרו ן?ת מח5ךת1. ג »לך?ל לשוק ו- לש,;קהו ן>)ק;ה;־לד טוב. *■ לכן;ילש?ת לבית סאכיו. 5■ ולעוד ש;,יה לבוא »חויוך ן»נלני;שיר ׳טיךים יכים. *• ילךה :ל.קח את.עטו ןי.ןתב סןיוב ל»חיו. י• »;י אישן )ןל 5ל;לה ןטללך. י• ל;לךים ידעו לקרא;לה כט^ר. י• אתם סעלדי על;יד לשלחן. »1. ד.א;ר:סע העיךד״ «1. הם:ה?צו קילקח על לסללל.«. »ךם(זךאש1ן ישב יל ללי,לה ן:ן;ה. «• לסלבים.n^r,עבודות ,קשות• »<• להעשיר :געי כעני• יי• 3ביקר לם יקוסו \יע\בו »ת כילם. •n Fr«s Atrtio• 1r sielt 1,-mptet (er ge• n Bin* 1.1 ft in iir (üc An/,>111 äsident irciben •Amtes Hilfe AcikIc* Tihrcn, n ־md rportrit ’voller rsiietd( jsifiott tiiikei* 11 de rer q v.'rt nlilifk 1r ge* gegen TI. Lctt• irnippc s veriiiits* )Cicits s (len ireml• nicht. Alijah n .1!w Hin liier nicht . .1• li I- Pioniere An einem Frübsominert,ige machen wir uns auf, um eine erst kürzlich cingcwaiuicrtc Siedlerfamiiic, die in einer ihr wichtigen Angelegenheit unsere Vermittlung erbeten hat, zu besuchen. Die Siedlung liegt lb Minuten von der Stadt ent• lernt, und eingepfercht /wischen Fellachen lind arabischen I Händlerinnen sowie zwischen riesigen Körben voller Zvviebcln legen wir den Weg im Motoromnibus zurück. Die IFiuscr der Siedlung liegen weit voneinander entfernt — man spürt, daß zwischen den Bewohnern nur ein loser Kontakt bestellt, daß jeder kleine Hof mehr auf sich •eihst angewiesen ist. Ein Mann, der mit uns im Omnibus gefahren ist, zeigt uns den Weg: ״Dort ist das Haus,‘' Haus? , , . Wir finden eine an den Berg gelehnte Steinnütte, über deren verwitterten und zerbrochenen Vorplatz |ווגוי nur mit Miilic hinwegturneir kann. Auch innen ist die Hütte, die offenbar jahrelang verlassen gestanden hat, ver- »Hcn und zertrümmert. In dem einzigen Raum, welcher w Familie als Schlaf- und Wohnzimmer und auch nlr Khc;:(' dient (,!er Primuskochcr stellt auf dem Fußboden), 1 Kiht es als Mobiliar zwei Bettstellen, ein Sofa, einen offenbar 1 Jucl1 als Nachtlager dienenden Liegostuhl, einen Tisch lind 1 w.nif, darunter, daneben Koffer, Körbe, Rucksäcke, Kleider, | Teller mit Lebensmitteln — ein trostloses Durcheinander. יז , Aller sobald wir mit den Bewohnern — fünf Menschen? in dem einen Raunt — zu sprechen beginnen, verfliegt der 4 bedrückende Eindruck. Hier ist eine Famiiic — Vater, Mutter, * lm': 'Äj.dnige Tochter, ein 21jiihriger und ein 13jähriger * hohn ~ so voller Arbeitslust, Zuversicht und Clinluzgcist, | daß einem ordentlich freudig zu Mute wird. ״Ach, was I| es, daß das Zimmer eng und ein hißchcn ungemiit- I 1 ist? Wenn Sie ein Stück mit uns die Bergwand hinaufi? jdettern wollen, so zeigen wir Ihnen oben ein etwas größeres j dcinliaiischen; das werden wir uns selkst reparieren und .:j Jimb,men — den Plan haben wir schon zusammen entworfen, 1:׳ T cberhaiipt müssen Sie unser Besitztum scheu — Sie können ||j *ich sonst gar!lieht vorstcllcn, wie schön es ist." i;I Wir verlassen also die elende Steinhütte und treten <t< unsere!! Weg über die steil mit dem Berg ansteigenden;>,{ י Bunam Boden an, auf denen die Familie ihre Existenz. _be- I׳; |,r!int*CI> will. Dabei erzählt uns die Tochter — ein stämmiges!,; Mädchen in Arbeitshosen —, daß sie schon fast zwei Jahre!Hi •jng in einer Kwuzali des Landes gearbeitet hat, während |§ '!״ «st kürzlich mit den Eltern eingewanderter Bruder in lii ‘;c״‘scl11and ein Rabbinerseminar besuchte. ״Aber das schadet | nichts“ meint der junge Mann, der mit seinem Augenglas I un!l seinen kurzen Hosen wie ein Akademiker ״auf Fahrt' . *״*sicht, ״ich habe schon »״gefangen, mich ganz an die Landarbeit zu gewöhnen. Sehen Sie", sagt er in dem Be• » ireben, das Gespräch von seiner akademischen Vorbildung ן Jbzulcnkcn, ״das Haus, das dort steht" — es sind vier ן «hitfe Wände mit Teilen eines Daches darüber —, ,,das I, «׳erden Vater und ich zu einem Kuhstall umbauen. Zwei | ‘»maskns-Kiihc haben wir schon, sie stehen vorläufig bei f uneni Nachbarn im Stall, und drei Schweizer Kühe werden I 1״f dazukaufen, sobald unser Stall fertig ist. Auf diesem ן •uck unseres Bodens wächst das Grünfutter. Angrenzend | ״* unser Gemüsefeld, und dort drüben bauen wir den HüImersLnll — wir wollen eine ganze Zucht Leghorn-Hühner aniegen." ״Und scheu Sic die Obstbäume?" fällt die Schwester ein (mit einiger Anstrengung entdecken wir, über das Gelände verteilt, fünf oder sechs junge Bäume im Schmuck der Frühlingsblüle); ״wir wollen noch viel mehr Bäume pflnn/en, lind zwar Sollen, die liier seltener sind, und auch ein Erdbeerfeld kommt dort drüben bin. Angrenzend an den Obstgarten werden die Bienenstöcke stehen, und mit dein Frlös für Milch, Honig, Gemüse und Obst werden wir allmählich den Kuhstali erweitern." ״Und ich ziehe hier Blumen rings um unser Hans" (das Haus ist eine etwas größere, aber ebenso verfallene Hütte wie die, in welcher die Familie jetzt wohnt) ״für Blumen ist sicherlich in der Stadt Nachfrage." ״Aber mm müssen Sie noch ganz hcraufklcttcrn, dann zeige ich Ihnen das Schönste", bittet der Sohn. Wir alle zusammen: die älteste Tochter, der Sohn, der Vater — ein früherer Handwerksmeister, der sieh etwas skeptisch lind brummig der Leitung seiner Kinder fügt — und die zarte kleine Mama, die in Begeisterung und vollem Vertrauen auf die Kinder unsägliche Mühe und Arbeit auf sich genommen hat (mir der jüngste, von allen verhätschelte Sohn, der in der Stadt das Gymnasium beenden soll, ״da er einen hesonders guten Kopf hat", ist zurückgeblieben, um an einer Ecke des beladenen Tisches Schularbeiten zu maclien) — wir alle also klettern schnaufend den Berg hinauf. Die Mühe wird belohnt, denn oben breitet sich eine bergige Landschaft vor uns ans, welche die Entzüekensrufe der Familie rechtfertigt: ״Hallen Sie schon je etwas so Schönes gesehen? Wissen Sic, was wir planen? Wenn erst das Haus und das ganze Anwesen stehen, dann nehmen wir hier oben Logiergästc auf, Rekonvaleszenten und Ruhebedürftige — wie soll ein Mensch nicht gesund werden in dieser Bcrgluft und mit solcher Aussicht?" Ich sehe die vier Menschen der Reihe nach an, blicke über die 9 Dunant Bcrgbodeu, auf denen vorläufig nicht viel anderes zu sehen ist als Steine, wilde Gräser umi Mohnbliimen und drei kleine, verfallene Steinhütteii, auf denen aber im Geiste dieser Pionierfamilic bereits ein kleines Paradies sieh auftut mit Gärten, Feldern, Ställen und einem Erhoimigshaus für leidende Menschen. So leicht, wie sie ihn träumen, wird dieser Traum sich wohl nicht erfüllen. Fehlschläge und Prüfungen werden kommen — besonders um die überlastete kleine Mutter ist mir bange —, aber mit diesem Geist wurde schon manches Wunder getan. Helene Hanna Thon, Jerusalem. Franz Kafkas Briefe. Man schreibt uns: Anläßlich der Edition von Franz Kafkas gesammelten Werken ist den Her* ausjjcbern die Notwendigkeit klar geworden, auch da« Brief werk des Dichters fcstzustcllcn und in Originalen oder Kopien zu sammeln. Obgleich in den gegenwärtig vor• liegenden Plan der Veröffentlichung nur ein verschwindend kleiner Teil der Briefe einbezogen ist, scheint eine end* gültige Sammlung der Lebensdokumente des Dichter» zum Zwecke eines Archivs, vielleicht auch einer späteren Veroffentiiehung unahwcislich. Mitteilungen und Sendungen »ind an Dr. Max Brod, Prag 11, Panskä 12, erbeten. Zebulun Palestinc Scafaring Society, London. Diese Ge• Seilschaft hat zwei Boote nach Haifa mul Tel-Awiw geschickt. Die Boote sind das Geschenk von Moses Gyril Ross und Lawrence Isaacs. Das Frachtschiff Sicilian Prince nahm die beiden Boote und zwei große Kisten mit meteorologischen Instrumenten nach Palästina mit. Die Boote sollen dem Unterricht jüdischer junger I.eilte in der Seefahrt dienen. .. ״Das neue Mict- und Wohmingsrecht für Palästina.“ Herausgegeben von Tempo-Immobilien, Tcl-Awiw-Haifa. In dieser deutsch und hebräisch erscheinenden Broschüre ist der Text des neuen Mietcrschiit/gcsct/es abgedruckt und außerdem eine gemeinverständliche Erklärung der wesent« liehen Bestimmungen sowie eine kurze Darstellung des bis• hörigen Mietrechtes beigefügt. (Preis: 3 Piaster.) Deutschland-Palästina Verkchrs-Ges. m. b. H. Der Wirtschaftsdicnst Deutschland-Palästina GmbH., Berlin, firmiert seit dem 1. Mai ״Deutschland-Palästina Verkehrs-Ges. in. b. H.‘‘. Die Umbenennung, die in sachlicher und persön• lieber Beziehung an dem Charakter des Unternehmens nichts ändert, bringt im verstärkten Maße die Zielsetzung zum Ausdruck, den wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu dienen, betont jedoch stärker als bisher die ver• kehrstcchnische Aufgabe des Betriebes. Line Erwcite• rung findet das Arbeitsgebiet dieses Unternehmens durch die Angiicdcrung einer T r c 11 h a 11 d s t e 11 e, die, unter Leitung von Dipl.-Kfm. Dr. B. Spitz, sich der iinan/.ieUen, steuerlichen und dcvisetiteelmisehen Beratung und Interessen- Vertretung von Auswanderern, insbesondere auch der Lrlcichtcrung in der Abwicklung ihrer Geschäfte, Verwaltung und Verwertung von Immobilien usw. widmen wird. Der Zentralvcrbaml 0s1 jüdischer Organisationen Berlins E. V. gibt auf Veranlassung des Generalkonsulats der Pol• nischcn Republik zu Berlin bekannt, daß infolge der Fülle der zu erneuernden Pässe die Erledigung unter Umständen drei bis vier Wochen dauern kann. Den polnisrlieit Staatsaiigchörigen wird daher empfohlen, ihre Pässe drei bis vier Wochen vor dem Ablauf verlängern zu lassen, damit keine nachteiligen Folgen für sic entstehen. Der Zcntralverband ostji'idiselicr Organisationen Berlins F. V., Berlin N 54, Linienstraße 09 (Tel. Dl Norden 5514) stellt in allen Paß-, Visumtmu sonstigen Angelegenheiten werktags von 9 bis 1 Uh־׳ allen Interessenten zur Verfügung. Erich Fuchs. Bassist der Kiiliurhimdoper, singt am 24. Mai im holländischen Rundfunk Hilversum im Abend• Programm das Opernorchcstcrkonzert. HinpUchrtftkiten Dr. Robert W 11»c h, BtrUn-CharJoUtnburg 0. Stellvertreter! Kurt Loewenitein, Berlin VV15. Verantwortlicher Schriftleiter für den gesamten redaktionellen Teil: Kurt Loewtn• *tein, Berlin W 15. Ameigenleiterin und verantwortlich für den Anzeigenteil 1 Helene Chtnciner, Berlin N 54. Verlag und An- *eigenverwsltungi Jüdische Rundschau, Berlin W15, Meinckcstr. 10, D.-A. April 38 214 Expl. Druck! Siegfried Scholem, Berlin-Schöneberg. i

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